Vielleicht gibt es ja einen sehr persönlichen Grund für Müllers Entscheidung.
Von daher ist sie zunächst einmal grundsätzlich so zu akzeptieren.
So darf sie mMn auch keine arbeitsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Das hielte ich für unangemessen.
Andererseits hat er sich vor geraumer Zeit für den Job des Fußball-Profis entschieden und da gehören Reisen in andere Länder, auch in möglicherweise unsichere, nun einmal mit dazu.
Wir reden hier von einer Dienst- und nicht von einer Ferien-Reise.
Und er ist eben nicht der einfache Angestellte, der jeden Morgen ins Büro und Abends wieder zurückfährt, sondern eine Person des öffentlichen Lebens und wird dafür ja auch entsprechend gut bezahlt.
Wenn er sich diesem nicht aussetzen will, dann sollte er besser in der Landesliga kicken.
Niemand zwingt ihn, sich den "Gefahren" des Profi-Fußballs weiter auszusetzen.
Dass dieses Verhalten seine Chance in der Rückrunde nicht gerade steigern wird, dürfte ihm allerdings klar sein.
Wenn noch 2 oder 3 andere Spieler diesem Beispiel folgen würden, bräuchte man gar nicht mehr ins Trainingslager fahren.
@ Sparrenburger
Müller bleibt aus Angst vor Anschlägen in D. und nicht aus Protest gegen die Türkei oder Erdogan.
Von daher geht deine Argumentation völlig am Thema vorbei.