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  3. EN60204

Beiträge von EN60204

  • Alles zu Ehrenspielführer Fabian Klos

    • EN60204
    • 7. Juli 2015 um 15:16
    Zitat von T-Bag

    Na ja, einen wird es immer geben, der für diesen Fall dann Klos den Treue-Bruch vorwerfen würde.
    Dabei ist es ihm schon hoch anzurechnen, dass er letztes Jahr geblieben ist. Denn er gehört vom Potenzial her einfach in die 2.Liga.
    Ob es im Gegensatz zum letzten Vertrag eine festgeschriebene Ablöse bei Abstieg geben würde, dass werden wir hoffentlich nicht herausfinden müssen.
    Aber auch ausschließlich auf die 2.Liga bezogen, ist die Laufzeit ein deutliches Signal an die Konkurrenz. Spielt Klos eine starke Saison, sodass er Begehrlichkeiten bei anderen wecken würde, wäre die Ablöse einfach zu hoch, als dass sie einer in der Lage bzw. bereit wäre zu bezahlen.
    Schaffen wir es uns in der 2.Liga zu etablieren und hält Fabi sein Niveau, dann werden wir ihn wohl noch lange bei uns spielen sehen.  :arminia:

    Laut Radio Bielefeld hat Fabi ohne Ausstiegsklausel verlängert. Somit wäre auch die festgeschriebene Ablösesumme von Tisch... Sollte dem so sein, wäre das in Kombination mit seinem Verbleib im letzten Sommer, wäre das schon ein Bekenntnis zu Arminia das man heutzutage nur noch selten so zu sehen bekommt...

  • Erstes Saisonspiel am 25.07.15 : St. Pauli - Arminia

    • EN60204
    • 5. Juli 2015 um 14:16

    So böse war es gar nicht gemeint.Hab den Zwinkersmilie vergessen... ;)

    Dennoch drängt sich mir dieser Verdacht immer öfter auf,weil es selbst für mich als normaler Fan immer öfter völlig unplausibel ist was da für Massnahmen getroffen werden.

  • Erstes Saisonspiel am 25.07.15 : St. Pauli - Arminia

    • EN60204
    • 5. Juli 2015 um 13:48

    Ein Grund dafür das es ständig nur noch Risiko-Spiele gibt,dürfte darin liegen das die Einsatzstunden im ZIS-Bericht mit normalen Spielen wohl mittlerweile kaum noch erreicht, geschweige denn gesteigert werden können. Weitere Gründe kann man prima im "Gewalt im Fussball"-Thread nach lesen...

  • Der Bundesliga-Thread

    • EN60204
    • 5. Juli 2015 um 13:37

    Forever DSC:

    Doch tut es! Deshalb +1von mir...

  • Der Bundesliga-Thread

    • EN60204
    • 5. Juli 2015 um 13:35

    Das möchte ich sowieso nicht mehr lesen.Genau diese Einstellung hat uns nämlich erst in die heutige finanzielle Situation gebracht...

    Momentan sind wir sicherlich noch von Gerry und anderen abhängig. Das Ziel muss aber sein durch seriöse und nachhaltige Arbeit die finanzielle Situation soweit zu stabilisieren, das Arminia auch ohne diese Gönner überlebensfähig wird.

    Und nicht zu fordern die private Schatulle noch weiter aufzumachen, bloss weil manche nachts gerne von BuLi oder Europa träumen...

  • Der Bundesliga-Thread

    • EN60204
    • 4. Juli 2015 um 18:33
    Zitat von sushinator

    Naja, Fakt scheint doch aber zu sein, dass es höchstens ein paar Dutzend englische Fans sein können, die zur Bundesliga rüberjetten. Mir sind auf jeden Fall noch nie bei einer Fussballberichterstattung oder live im Stadion größere Gruppen von Engländern aufgefallen.

    Naja, woran erkennt man denn größere Gruppen von Engländern in der Berichterstattung oder live im Stadion? ;) Aber solange nicht jemand mal ne repräsentative Erhebeung unter den Englander vornimmt, werden wir uns bei diesem Thema wahrscheinlich eher nicht einig... :D

    Wobei man hier eh sagen muss, dass Engländer eh deutlich reisefreudiger sind, als andere Nationen, wenn man mal guckt, wieviele Engländer regelmäßig zu Ricky Hatton Kämpfen nach Vegas geflogen sind oder wieviele Engländer selbst zu David Haye Kämpfen in Deutschland mitgekommen sind.

    Fakt ist, dass die Bundesliga einen Schnitt von ca 43.000 Zuschauern hat, die Premier-League mit 36.000 zwar ein paar Tausend Zuschauer drunter ist, allerdings England auch mal 30 Mio Einwohner weniger hat.

    Faktisch ist das erstmal vollkommen korrekt. Leider sagen die blanken Zahlen nichts darüber aus, ob da jetzt Zuschauer oder Fans im Stadion sind. Das Beispiel Hannover hat diesen kleinen aber feinen Unterschied ziemlich deutlich gezeigt. Da haben die Verantwortlichen nach der Abwanderung der Ultras ganz grosskotzig in der Presse getönt, sie würden keinen Unterschied bemerken. Das Stadion sei ja schliesslich trotzdem voll. Das Ende ist hinlänglich bekannt...

    Stimmungsmäßig? Nun ich weiß nicht, wie es in Southampton ausschaut, ich würde auf jeden Fall 1000 Mal lieber an die Anfield Road oder ins Old Trafford gehen, als "auf Schalke" oder in den Signal-Iduna-Park;-)

    Moment mal? Signal-Iduna-Park? Anfield-Road? Man stempelt mit Tradion durchströmte Vereine wie Liverpool und Arsenal als Plastikclubs ab, weil sie mit der Zeit gehen bzw nen dicken Geldgeber haben, aber immerhin scheint dort noch nicht so viel Plastik vorhanden zu sein, dass man seinen Stadion-Namen verhökert. Man pilgert an die Stamford Bridge, ins Old Trafford, während der Deutsche mit der überragenden Fankultur in die Allianz-Arena, Veltins-Arena und Commerzbank-Arena pilgert.....

    Mag vielleicht damit zusammen hängen, das man darüber versucht weitere Einnahmen zu generieren (auch wenn diese Nummer mit den Stadiennamen in meinen Augen schon eine sehr nervige Entwicklung ist). Bei den von dir genannten Stadien ist das einfach nicht nötig, da der Besitzer des Vereins einfach jederzeit zusätzliches Geld auf den Tisch legen kann...

    Und das wäre dann auch schon der nächste Punkt. Bei Chelsea und co sitzen gelangweilte Millardäre rum und spielen Fussball-Manager und in Deutschland pumpen eben die großen Konzerne wie Adidas, Allianz. Telekom und und und die Kohle hinein.

    Wo ist da jetzt wirklich der Unterschied?

    Der Unterschied liegt darin, das diese Konzerne/Sponsoren in der Regel eine gewisse Gegenleistung z.B. in Form von Imagegewinn dafür bekommen, das die zugeschossenen Beträge verträglich festgelegt sind und das ihr Einfluss auf den Verein mehr oder weniger eingeschränkt ist...

    Ich bin da bestimmt auch ne ecke weniger sensibel als Andere weil ich in der Jugend mit US-Sport aufgewachsen bin, dennoch denke ich, wer eben strikt gegen die Kommerzialisierung des Fussballs ist, darf dann eben nur zur Russheide gehen und nicht in die SCHÜCO-Arena.

    Und da kommen wir auch schon zum Knackpunkt dieser Diskussionen. Sobald man Kritik jedweder Art an derlei Entwicklungen übt, ist man automatisch strikt gegen die Kommerzialisierung. Es gibt nur die zwei Extreme: Uneingeschränktes Ja zum völligen Kommerz ohne jegliches Maß oder: Nein, und damit abgestempelt werden zum Träumer/Traditionalisten/ etc. Dazwischen gibt es einfach gar nichts...

    Ich habe z.B. immer noch Trikots die ungetragen im Schrank hägen. Lediglich gekauft weil der Verein das Geld braucht um zu überleben. Genauso habe ich nach dem Abstieg ein Ticket für das 1. Saisonspiel gekauft, obwohl ich im Besitz einer DK war...

    Im Übrigen bin ich auch ein großer Footballfan. Ich hab sogar n Sky-Abo wegen Sport1 US. Deswegen muss mir aber die Grundsystematik mit identitätslosen Vereinen die mal eben in eine andere Stadt verlegt werden können und Spielern die sich im Besitz der Vereine befinden und jederzeit wie Sklaven von jetzt auf gleich verkauft werden können, gefallen...

    Wenn ich mal dran denke, wie ich mit Werbung schon vorm Spiel auf der Anzeige-Tafel zugeballert werde, fühle ich mich bei einem Blockbuster auf RTL sogar fast noch besser aufgehoben.

    Das geht mir auch auf den Sack. Allerdings hab ich das mittlerweile als überlebensnotwendig akzeptiert...

    Wie gesagt: Ich finds problematisch, wenn man Traditionsvereine als Plastik-Clubs abstempelt, hier aber keine Probleme hat in ein Stadion zu gehen, was den Namen eines Konzern mit einem jährlichen Umsatz von 1,5 Mrd Euro trägt und ein Stadionbier einer Brauerei ausschenkt mit einem jährlichen Umsatz von 700 Mio Eur.

    Wenn diese 2,2 Milliarden Euro Jahresumsatz dieser beiden Unternehmen direkt an Arminia gehen würden für ein bischen Bierausschank und einen Stadionnamen, würden damit mit Sicherheit sehr viele ein Problem haben... Tun sie aber nicht. Die Beträge die eben jene Unternehmen überweisen um als Sponsor aufzutreten, dürften wohl erheblich kleiner sein. Ich denke da sind wir uns wohl alle einig... ;)

    Achja und Felix Burmeister gibt auch nicht nur fleißig Autogramme im Marktkauf und schlürft dabei Carolinen Wasser, weil es ihm so gut schmeckt;)

    Korrekt! Das mit dem Wasser schlürfen, ist z.B. eine der Gegenleistungen die Unternehmen bekommen, wenn sich als Sponsor tätig sind... :rolleyes:

    Alles anzeigen
  • Der Bundesliga-Thread

    • EN60204
    • 4. Juli 2015 um 16:04
    Zitat von sushinator

    Also ich glaube ja, dass London, Manchester und Liverpool durchaus Flughäfen in der "Nähe" haben und es mir jetzt gänzlich neu, wenn massenhaft Londoner WE für WE nach Deutschland fliegen, um dort mal richtige "Fankultur" zu erleben :D
    Da knistert es doch Wochenende für Wochenende so sehr, dass ein Ausflug von 12 Londenern und 3 Liverpoolern nichts anderes als eine kleine Abwechslung ist.

    Dazu empfehle ich dir mal dich mal mit verschiedenen englischen Football-Blogs zu beschäftigen. Da wird dieses Phänomen immer wieder beschrieben...

    Und wenn ich mal in die Premierleague reinschaue, krieg ich immer noch häufig genug Gänsehaut - Als Empfehlung mal die Verabschiedung von Steven Gerrard anschauen, dagegen ist Kloppos Verabschiedung nen Kindergeburtstag.

    Die Verabschiedung Gerrard hab ich durchaus gesehen. Allerdings weisst du selbst, dass das mit der normalen Stimmung in englischen Stadien nichts zu tun hat. Das ist so als würde ich sagen: Auf der Alm ist die Stimmung immer so wie gegen Wolfsburg...


    Was sind denn für dich Plastik-Clubs? Arsenal, Liverpool, Manu? Barca und Madrid auch noch? ;)

    Arsenal -> im Besitz eines amerikanischen Geschäftsmanns; Liverpool -> im Besitz eines amerikanischen Sportvermarktungsunternehmens ( denen gehören unter Anderem auch noch die Boston Red Sox und ein Nascar Team) ; Manchester -> im Besitz der Glazer-Familie = amerikanische Unternehmer-Familie (Erst Malcolm Glazer, der vor seinem Tod 2014 den Club an seine Kinder übertragen hat...)

    Barca und Madrid würde ich da aussen vor lassen. Deren Noch-Existenz begründet sich ja ausschliesslich auf mehreren hundert Million Euro nicht eingetriebener Steuerschulden und ähnlicher fragwürdiger Geschäfte mit den Kommunen...

    Letztendlich alles große Traditionsvereine, die am Ende ihre Seele für Geld verkauft haben...

    Das klingt für mich wieder so nach der typisch deutschen Neidgesellschaft, die dann die Arme voreinander verschränkt und trotzig guckt und rumgrummelt "selbst wenn ich das haben könnte, möchte ich es gar nicht haben"....Machen wir uns doch nichts vor: Muss Arminia demnächst mit Backmützen und Puddingpulver-Werbung aufm Trikot auflaufen, weil Oetker nen paar Hundert Millionen in Arminia pumpt, würden wir doch vor Freude weinen, uns in den Armen liegen und Schokopudding auffer Alm futtern, anstatt ne Bratwurst.

    Ach ja, das gute alte Totschlagargument "Neid" . Immer gerne genommen wenn die eigenen Argumente rar werden! ;)

    Im Übrigen sprichst du, was dein Beispiel mit den Oetker-Million angeht nur für dich selbst. Du hast insofern Recht das ich weinen würde, aber mit Sicherheit nicht vor Freude.

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  • Der Bundesliga-Thread

    • EN60204
    • 4. Juli 2015 um 13:14

    Naja, das ist ja nur die halbe Wahrheit. Es ist ja nicht erst seit dem neusten TV-Deal so das England mit seinen Scheichs und Grossunternehmern und was es da alles gibt, kohlemässig Lichtjahre von der Bundesliga entfernt ist. Und wenn man dann mal das Abschneiden der englischen Teams in den internationalen Wettbewerben dagegen stellt, wird die Theorie "Mehr Geld = Mehr Erfolg" völlig widerlegt.

    Gleiches gilt für Italien und Spanien (mit Ausnahme von Barca und Real).

    Wenn man sich dann mal vor Augen führt, was der Preis für diese Entwicklung ist muss man sich doch zwangsläufig fragen: Wollen wir das?

    Du hast überall die Stadien nicht voll oder nur gefüllt mit irgendwelchen gutverdienenden Klatschpappen, die Stimmung ist in den meisten Fällen hannoverlike. Und was den sportlichen Erfolg angeht, der bleibt der Unmengen an Kohle die da generiert und oft sinnlos verbrannt wird, bis auf wenige Ausnahmen trotzdem auf der Strecke...

    Das große Problem der Bundesliga ist doch nicht das die Vereine zu wenig Kohle haben, sondern das man (bis auf die Bayern) nicht in der Lage ist mit dem Geld etwas vernünftiges auf die Beine zu stellen. Hier seien exemplarisch mal der HSV und S04 genannt. Wenn man sich z.B. mal anschaut was Schalke in den letzten Jahren mit einem Lizenzspieleretat von ca. 80!! Millionen auf die Beine gstellt hat, dann ist die Lösung des Problems nicht um jeden Preis noch mehr Geld zu generieren...
    Der einzige Vorteil ist das sich die Taschen der Funktionäre noch weiter füllen....

    Darüber hinaus muss man sich fagen ob man in Zukunft wirklich Ablösen im Bereich von 40 Millionen hinblättern will, für einen mittelmässigen Firminho, der wenn's hoch kommt 5-8 Millionen wert ist...

    Mal abgesehen davon das von dickeren TV-Deals auch weiterhin nur die Vereine profitieren, die jetzt eh schon die fette Kohle abgreifen... Die Schere zwischen "reichen" und "armen" Clubs wird sich dadurch mit Sicherheit nicht verkleinern. Ganz im Gegenteil. In Richtung Liga 2 oder darunter wird sich das noch deutlich verschärfen.

    Das scheint mir ehrlich gesagt kein so erstrebenswertes Ziel zu sein, wenn man dafür sämtliche Mitbestimmung in den Vereinen und die Fankultur in deutschen Stadien opfern muss um damit vermeintlichen sportlichen Erfolg zu erkaufen...

    Und machen wir uns nichts vor. Das sich die Bundesliga überhaupt so gut vermarkten lässt, liegt nicht ausschließlich im sportlichen "Erfolg" von 1-3 Vereinen in den internationalen Wettwerben, wie manche es gerne zu suggerieren wollen. Ein ganz elementarer Faktor bei der Vermarktungsfähigkeit ist nämlich das was jedes Wochenende in deutschen Stadien abgeht. Wie sonst wäre es z.B. zu erklären das viele Engländer, so sie denn geographisch (Sprich Flughafen in der Nähe) und finanziell dazu inder Lage sind, regelmäßig nach Deutschland rüber kommen um sich ihre Portion Fankultur in deutschen Stadien zu holen...

    Ist es wirklich erstrebenswert das über Board zu werfen, damit Bayern und demnächst vielleicht Golfsburg und mittlefristig vielleicht noch RedBull Leipzig international mit anderen Plastik-Clubs mit halten können?

  • Gewalt im Fußball

    • EN60204
    • 3. Juli 2015 um 07:18
    Zitat von Pembleton

    Eine simple Preiserhöhung wäre aufgrund der geringeren Schäden für die Vereine zielführender.


    Folglich sollte Sport einen elementaren Integrationsfaktor in der Gesellschaftspielen, diese Aufgabe erfüllt er jedoch nur temporär und kann somit nur von geringer Bedeutung sein.
    Eine permanente sozial erfüllende Lösung kann ausschließlich die Politik herbeiführen und jene ist der Wähler, mit der Abgabe seiner Stimme, teils verantwortlich.

    Naja, diese Aussage ist insoweit korrekt, das man durch seinen Wahlgang in der Theorie die Politik diesbezüglich beeinflussen kann. Ansonsten muss ich dir leider widersprechen. Offensichtlich bist du nicht in einer sozialschwachen Umgebung bzw. Familie aufgewachsen, denn sonst wüsstest du das The Dude mit seiner Aussage den Nagel auf den Kopf trifft.


    Die Arbeiten sind alt, aber aktuell.

    Naja, die Tatsache das es einfach seitdem keine belastbaren Fakten zu dem Thema gibt (so es denn die von dir angeführte Arbeit tut), macht eine mindestens 7 1/2 bis 8 Jahre alte Abeit nicht automatisch aktuell...
    Darüber hinaus bleibt nach wie vor die Problematik, das sich das Werk ausschließlich mit dem Thema Hooligans bechäftigt. Und die stellen eben nur einen Teil der "Problemfälle".


    Diese Unterstellung wurde nicht von mir verbreitet.

    Doch genau das hast du durchaus getan. Das hast du sogar in deinem Post selber nochmal zitiert. Kurz zusammen gefasst war deine Aussage: Die Täter bzw. Hooligans stammen fast ausschließlich aus sozial schwachen Gesellschaftsschichten. Darum müssen eben jene Gesellschaftsschichten durch Preiserhöhungen aus den Stadien verdrängt werden um das Problem zu lösen.

    Das hast du sehr deutlich so formuliert...

    Alles anzeigen
  • Gewalt im Fußball

    • EN60204
    • 30. Juni 2015 um 21:40

    Also wenn ich das hier alles so lese muss ich mich ernsthaft fragen, ob manche noch ganz bei Sinnen sind... :pillepalle:

    Zuallererst müssen wir mal ein paar grundlegende Fragen klären. Wie z.B.:

    - Welche Sachverhalte fallen denn unter den Begriff "Gewalt beim Fussball"?
    - Wo finden diese Sachverhalte statt ( nur im Stadion, zählen auch Anreisewege dazu, wie ist das generell mit sogenannten "Drittortausseindersetzungen", etc. )
    - Ganz wichtig! Wie oft gibt es überhaupt solche Vorfälle? (In Zahlen bitte!)
    - Von wem wird denn überhaupt diese "Gewalt" ausgeübt? ( Einzeltäter?, Betrunkene Normalos?, die generell immer verdächtigen Ultras?, Hooligans? Polizei?...)
    - Gibt es überhaupt irgendwelche belastbaren Zahlen zu diesem Thema?
    - Haben die Vereine überhaupt die Möglichkeit gegen diese "Täter" vorzugehen/ sie zu ermitteln / zur Rechenschaft zu ziehen?
    - Und sind die Vereine hauptsächlich verantwortlich dafür?
    - Oder ist das nicht eher Sache der Staatsorgane (dafür gibt's die nämlich)?
    - Warum wird immer weiter auf Repressalien, Sippenhaft und Kollektivbestrafung gesetzt, statt die eigentlichen Täter zu ermitteln und durch deutsches Strafrecht konsequent zu verurteilen?
    - Hat es in 200.000 Jahren Menscheitsgeschichte auch nur einen belegten Fall gegeben, bei dem Repressalien, Sippenhaft und Kollektivbestrafung mittel- bzw. langfristig zum gewünschten Erfolg geführt haben?

    Die Liste kann man noch quasi unendlich weiter führen...


    Pembleton:

    Mal abgesehen davon das die von dir genannten Arbeiten von 2008 (glaub ich) waren und somit völlig veraltet sind, beschäftigen die sich nach deiner Aussage mit Hooligans. Die machen aber ihrerseits nur einen Teil der gewaltbereiten Chaoten aus. Dementsprechend also völlig nutzlos als Diskussionsgrundlage und dementsprechend völlig ungeeignet irgendwelche Massnahmen daraus abzuleiten...

    Im übrigen ist schon ziemlich unverschämt und menschenverachtend, zu fordern das diejenigen die eh schon so oft durch das Raster der Gesellschaft fallen, jetzt aus den Stadien auszuschließen indem man die Eintrittspreise massiv erhöht, weil sie ja pauschal alle "Gewalttäter" sind.... :wall: Schon mal überlegt wie viele Hartz4-Empfänger, ausgebeutete Zeitarbeiter und Niedrig-Lohn-Sklaven es in Deutschland gibt? Und wie sieht das mit den ganzen Studenten, Azubi's und Schülern aus, die sich ihre Dk's jetzt schon knüppelhart zusammensparen müssen? Was bedeutet das für die? Oder für den Famillienvater, der mit seinen Kindern in's Stadion möchte?

  • Spielplan 2015/2016

    • EN60204
    • 26. Juni 2015 um 06:49
    Zitat von T-Bag

    ?
    Das geht sowieso nicht, da die 1.Liga an den letzten 2 Spieltagen samstags spielt und die 2.Liga sonntags.
    Wo liegt jetzt das Problem?


    Beide Argumentationen sind korrekt. Bedeutet: Auswärts in BS an einem der letzten beiden Spieltage wäre schon ziemlich unwahrscheinlich. Und falls doch, schon irgendwie so gar nicht nachvollziehbar, wenn man diesen ganzen Pseudo-Sicherheitswahn der letzten Jahre mal so Revue passieren lässt... ;)

    Zitat von Tweek

    Können wir nicht direkt aufsteigen? Relegation ist scheiße

    :bigok: :lol: +1!

  • Ex-Armine Heiko Westermann

    • EN60204
    • 26. Juni 2015 um 06:35

    Stimmt, genauso wie Feick und diverse Andere... Fehlte eigentlich nur noch, das ein mögliches Comeback von Wolfgang Kneib oder Norbert Eilenfeldt zur Diskussion gestellt worden wäre... :D :rolleyes: :lol:

  • Alles zu Ehrenspielführer Fabian Klos

    • EN60204
    • 23. Juni 2015 um 07:12

    Naja, ich war auch nicht immer ein uneingeschränkter Fan von Fabi. Fakt ist aber das er sich klar zu Arminia bekannt hat letzten Sommer, was charakterlich für ihn spricht. Er hat sich in seiner Rolle als Führungsspieler noch mal deutlich weiter entwickelt. Er ist mittlerweile DAS Aushängeschild von Arminia. Und seine Leistungen bei Arminia sind wohl unbestritten....


    Wie du aus der Tatsache das Fabi noch bei keinem anderen Verein in Liga 2 gespielt hat, die Meinung ableiten kannst es macht keinen Sinn macht einen Spieler der in 31 2. Liga-Partien( inklusive Relegation) 17 Scorer-Punkte gesammelt(9 Tore, 8 Vorlagen), frühzeitig längerfristig an den Verein zu binden, wenn dieser bleiben will, ist mir irgendwie schleierhaft... :rolleyes:

    Manchmal hab ich einfach den Eindruck du bist grundsätzlich dagegen weil die Mehrheit dafür ist... Ist natürlich dein gutes Recht, aber dann sei doch wenigstens so nett und zeige in diesem Zusammenhang zumindest eine Alternative auf...

    Mal abgesehen davon bin ich der Meinung das es dumm wäre Fabi nicht jetzt an den Verein zu binden. Man stelle sich vor er spielt eine starke Saison und wird plötzlich auch von anderen Vereinen stark umworben... Wie viel tiefer müsste man dann bei Arminia wohl in die Tasche greifen um ihn zu halten. Bleiben letztendlich erst mal zwei Szenarien über:

    - Fabi bleibt und wir müssen wesentlich mehr Kohle auf den Tisch den legen, als das jetzt der Fall ist. Ob wir das dann können darf man zumindest mal kritisch hinterfragen.

    - Fabi geht und wir verlieren eine unserer wichtigsten Spieler der letzten Jahre. Und bekommen nicht mal eine Ablöse, weil sein Vertrag ausläuft. Dazu dürfte es mit unseren
    finanziellen Mitteln schwierig werden adequaten Ersatz zu finden, der nicht wesentlich mehr kostet.

    Also selbst wenn man kein Freund von Klos ist oder der Meinung das seine bisher erbrachten Leistungen ohne Wert sind, ist es aus rein wirtschaftlicher Sicht quasi schon ein Muss den Vertrag mit Fabi so schnell wie möglich einzutüten...

  • DFB - Pokal 2015/16

    • EN60204
    • 20. Juni 2015 um 15:55

    Aus persönlicher Erfahrung weiß ich,dass die Geschäftsstelle und der Fan- und Ticketshop nicht einmal einen gemeinsamen Stammdatensatz verwenden. Da muss jeder seinen eigenen Stammdatensatz pflegen... Es gibt also noch reichlich Nachholbedarf bei Arminia, was den IT-Bereich betrifft....

  • DFB-Pokal, 1. Runde, Arminia - Hertha BSC

    • EN60204
    • 20. Juni 2015 um 11:51

    Natürlich kann ich verstehen , wenn Leute die direkt betroffen sind das nicht gut finden. Und da muss definitiv eine tragfähige Lösung gefunden werden, aber die kann meiner Meinung nach nicht Eventim, ViaNoGo oder sonst ein externer Anbieter sein. Die Arbeiten ja auch nicht umsonst. Heißt im Klartext: Ticketpreise werden sich erhöhen oder der Preis bleibt gleich und Arminia hat weniger Ticketeinnahmen...

    Dann lieber eine interne Lösung. Aber die dauert nun mal, da das wie wir alle wissen bei Weitem nicht die einzige Baustelle bei uns ist...

  • Der 2. Bundesliga-Thread

    • EN60204
    • 20. Juni 2015 um 11:42

    Bei aller Abneigung gegen PB (die sich bei mir hauptsächlich aus dem arroganten Verhalten diverser Erfolgsfans und er Titulierung des SCP als OWL's #1 durch Hr. Finke ergibt), wäre hier an dieser Stelle statt Häme eigentlich eine Solidarisierung mit der Fanszene PB geboten. Und wer jetzt fragen muss warum, sollte sich nochmal diverse Diskussionen rund um die Ticketpreise für die neue Saison bei uns zu Gemüte führen... :rolleyes:

    Im übrigen schützt die Tatsache das trotz Boykott schon 4000 Dk verkauft wurden, nicht automatisch davor 17 zusätzliche Auswärtsspiele zu haben. Das hat das Beispiel Hannover 96, aus dem manche anscheinend absolut nichts gelernt haben, doch äusserst gut veranschaulicht....

  • Der 2. Bundesliga-Thread

    • EN60204
    • 19. Juni 2015 um 07:01

    Wenn's Magath wirklich wird, ist die Saisonvorbereitung relativ wurscht. Dann wird er im Zweifelsfall einfach wieder n 50 Mann-Kader aufbauen und wenn einer während der Saison verbrannt ist, spielt halt der nächste... :D

  • Ex-Armine Wolfgang Hesl

    • EN60204
    • 18. Juni 2015 um 11:39

    Vielleicht sollte man die ersten 3 - 5 Seiten eines neuen Spielerthreads als Vorlage erstellen wo nur der Name des neuen Spielers eingetragen werden muss. Ansonsten kann man die Beiträge eigentlich 1 zu 1 übernehmen ( Siehe die ersten Seiten des Schwolow-Threads).

    Die einen sind zufrieden, die Anderen hören das Gras wachsen... :rolleyes:


    Im Fall Hesl gehöre ich übrigens zu der ersten Gruppe. Vor dem Hintergrund das wir mittlerweile wieder eine gute, aber mit Sicherheit keine überragende Adresse sind, diesem ganzen relativ unkonstanten Auf und Ab der letzten Jahre und dem riesengroßen, schwarzen Loch das mal unsere Vereinskasse war, würde ich im Zusammenhang mit der Verpflichtung von Hesl sogar von einem überragenden Transfer sprechen. Natürlich muss er seine bisher gezeigten Leistungen hier noch bestätigen bzw. übertreffen, aber ich sehe erstmal keinen Grund diesen Transfer schlecht zu reden.

    Gibt es bessere Keeper in D? Mit absoluter Sicherheit sogar etliche! Werden wir einen davon mit unseren Voraussetzungen nach Bielefeld locken können? Das darf zumindest stark bezweifelt werden...

  • Ex-Armine Daniel Brinkmann

    • EN60204
    • 18. Juni 2015 um 11:20
    Zitat von Heimatverein1966

    Daniel hat sich für die neue Saison etwas vorgenommen und sieht Verbesserungsbedarf bei seiner Leistung. Prima, ich freue mich auf die Ergebnisse dieser Erkenntnis.

    Zum Leben eines Profifußballers, da ich selbst mal mit einem befreundetet war, nur soviel: Es ist oft ein sehr unstetes Leben mit vielen Umzügen und Zeit in fremder Umgebung totzuschlagen. Gänzlich andere Tagesabläufe als es der Normalbürger kennt, auch mit viel mehr Frendbestimmtheit bis in die privatesten Bereiche hinein. Das belastet ein normales Familienleben schon sehr stark und nicht immer ist der Lohn dafür so üppig, daß es für ein langes, sorgenfreies Leben reicht. Gerade die jungen Spieler, übrigens meist aufgewachsen und erzogen wie Du und ich, bekommen da Probleme die mit Geld auch nicht wieder aufzufangen sind.

    Allerdings gibt es auch für Herrn Brinkmann die Chance auf sportlichen Erfolg und den letzten, großen Vertrag. Vielleicht sogar als gefeierter Lokalheld mit einer beruflichen Anschlussperspektive bei einem der Sponsoren, ich würde es ihm und uns allen bei entsprechender Leistung wünschen.

    So ungefähr hab ich das bei dem Gespräch mit Platins damals auch raus gehört.

    Dazu kommt das die Jungs ja auch nicht selten unter enormem Druck von aussen stehen. Zu diesem Thema kann ich jedem nur die Biographie von Robert Enke wärmstens empfehlen...

  • Gewalt im Fußball

    • EN60204
    • 18. Juni 2015 um 10:53

    Geht mir ähnlich! Ich finde es ganz angenehm mal ne Diskussion zu führen, die sich nicht ab dem 4. oder 5. Beitrag in Polemik und/oder Beleidigungen verliert... :D

    Zitat von TheDude

    Zuerst einmal freue ich mich, dass du so ausführlich antwortest und dass man auch wirklich inhaltvolle Diskussionen hier führen kann!

    ...

    Das ist schon ein wenig Wortklauberei an dieser Stelle, aber ich schließe jetzt einfach von meinen Erfahrungen (und somit einer zugegeben relativ gesehenen kleinen Stichprobe) auswärts auf eine wesentlich größere Stichprobe. Ob meine Erfahrung auf die Allgemeinheit (und zu welchem Prozentsatz) hochrechenbar ist, kann ich dir nicht beweisen und du mir nicht widerlegen, von daher behalte ich mir einfach vor von meinen Erfahrungen zu sprechen, wobei ich zugebe, dass ich möglichst versuche potentielle Brennpunkte auswärts zu umgehen. Natürlich hast du Recht, dass Fehlverhalten beiderseits vorkommen kann, das habe ich auch nie in Abrede gestellt.

    Das mit der Wortklauberei, wie du es nennst, liegt in diesem Fall einfach daran, das bei Diskussionen hier in der Regel die Formulierung eines Beitrags wesentlich wichtiger genommen wird als dessen eigentlicher Inhalt... ;)

    Ansonsten kann ich deinen obigen Absatz durchaus nach vollziehen. Wir halten es was die Umgehung potentieller Brennpunkte angeht genauso...

    ...

    An dieser Stelle möchte ich kurz klarstellen: Verständnis ist nicht gleich Legitimation! Ich habe schon Situationen erlebt, wo ich wirklich Respekt vor einigen Polizisten hatte, dass sie komplett ruhig und gelassen blieben, als sie von irgendwelchen Idioten beschimpft, angeschrien und leicht angerempelt wurden. Da hätte selbst ich als Mensch, der Gewalt verabscheut, extreme Probleme gehabt an mich zu halten.

    Dieses Verständnis habe ich durchaus auch. Schließlich sind wir ja nun mal alle nur Menschen. Und wenn ich hier das Fehlverhalten der Polizei anprangere, meine ich mitnichten alle Polizisten. Ich über die Jahre unheimlich viele erlebt die ihren Job sehr ruhig und souverän erledigt haben. Allerdings habe ich es auch schon anders erlebt.

    Als Beispiel: Nach dem Auswärtspiel gegen Dortmund waren wir auf dem Weg zur U-Bahn. Einer von unseren Jungs und ein anderer Armine rempeln sich versehentlich an. Beide hatten den Arsch zu bis zur Unterlippe, beide pöbeln kurz n bischen rum. Im Prinzip ne Szene wie sie in jeder Stadt am Wochenende zuhauf zu beobachten ist. Sofort tritt ein Polizist in Kampfmontur, ca. 1,70 m groß aber n Kreuz wie ein Zuchtbulle, aus der Reihe. Stürmt drei Schritte auf uns zu, zeigt auf unseren Kollegen, die andere Hand schon am Knüppel und schreit uns lauthals an " Eyyyyy, was ist los mit dem?". Wir reagierten mit "Immer mit der Ruhe! Der eine geht nach rechts, der Andere kommt mit uns und alles ist gut." Er antwortete ziemlich herablassend " Das will auch hoffen!" Oder sowas Ähnliches...

    In diesem Fall also statt einfach ganz ruhig zu Fragen "Jungs, kriegen wir hier ein Problem?" oder sowas Ähnliches, völlig unnötige und überzogene Aggressivität wegen einer Lappallie. Und das lässt sich auch nicht mit Stress oder Nervosität begründen. Und jetzt stelle man sich vor, es ist nicht Dortmund II sondern z.B. Münster und es trifft nicht uns sondern vielleicht eine Fangruppe, die vielleicht eh schon eine negative Grundeinstellung bezüglich Polizei hat ( sei es aus schlechter Erfahrung oder weil man es ihnen so vorlebt).

    Und schon hat man die perfekte Bühne, auf der sich die Wendt's, Jäger's und Rangnick's dieses Landes wieder wunderbar mit populistischer Phrasendrescherei austoben können...

    ...

    Ja und Nein! Du kannst glaube ich Verhalten in Stresssituationen bis zu einem gewissen Grad trainieren, aber letzten Endes sind auch Polizisten nur Menschen, die zu einem gewissen Grad rein instinktiv handeln, wenn sie sich z.B. bedroht fühlen. Von daher sollte man vielleicht hier nicht die moralische Erwartungshaltung zu hoch hängen...

    Natürlich ist es grundsätzlich so, das da wo Menschen arbeiten immer Fehler passieren können und werden. Entscheidend ist aber wie man hinterher damit umgeht.
    Das muss aufgearbeitet werden und vor Allem müssen auch entsprechende Konsequenzen gezogen werden. Und das ist das was oft nicht bzw. nicht ausreichend passiert.

    Hierzu möchte ich dann nochmal als Beispiel den Polizeieinsatz auf Schalke nennen. Hier noch ein paar Links zu dem Thema:

    Einmal hier! Und hier!

    Und hier der aktuelle Stand zu der ganzen Nummer!

    Ich habe speziell dieses Beispiel gewählt, weil es einfach (im Vergleich zu etlichen anderen Fällen) gut dokumentiert ist und die entsprechenden Aussagen bzw. Stellungnahmen aus Quellen mit entsprechend guter Reputation kommen...

    Die ganze Nummer hat schon keinen faden Beigeschmack mehr, sondern stinkt schon wie ein Gülle-Silo. Und bei solchen Vorkommnissen muss man auch als unbetroffener und friedliebender Fan zwangsläufig anfangen die Richtigkeit, Verhältnismässigkeit und Erfolg dieser ganzen Massnahmen kritisch zu hinterfragen... Das Banner welches Auslöser der ganzen Geschichte war, konnte im Übrigen nicht sichergestellt werden...

    ...

    Ich verstehe, was du meinst, glaube aber, dass hier oft Ursache und Wirkung vertauscht wird.

    Siehe meine Ausführung oben...

    ...

    Ich bin kein Freund härterer Kollektivstrafen, aber würde es begrüßen, wenn überführte Straftäter auch dementsprechend hart bestraft werden würden, eben um die Allgemeinheit zu schützen.

    Da gehe ich mit dir absolut konform! Die entsprechenden Strafmassnahmen sind ja schon ausreichend gegeben. Aber genau das passiert leider so gut wie gar nicht (auf beiden Seiten nicht). Stattdessen greift man Kollektivbestrafungen und installiert immer neue Einschränkungen für alle, die man dazu in der Regel noch sehr medienwirksam inszeniert...

    ...

    Das ist im Übrigen nicht nur bei diesem Thema der Fall ;)

    Da gebe ich dir vollkommen Recht! :D

    ...

    Du hast auch hier meine Zustimmung, allerdings glaube ich, dass es tatsächlich einen sehr geringen Anteil an "Fans" gibt, die überhaupt kein Interesse an Deeskalation oder Kommunikation haben.

    Die Bereitschaft dazu ist nicht das Problem. Das Problem ist die Art und Weise wie diese Diskussionen geführt werden. In der Regel glänzen beide Seiten mit Schlagworten, Polemik, Beleidigungen, Populistik, etc., so das vernünftige Argumentationen (die eh schon rar gesät sind) ungehört verhallen.

    Das perfekte Beispiel dafür sind z.B. die Diskussionen rund um Plastik Leipzig...

    ...

    Ui, harter Tobak dein letzter Satz! Ich glaube, dass wir hier in Deutschland auch auf Grund der historischen Kausalität davon sehr sehr weit entfernt sind. Aber glaube mir, auf Ganzkörperkontrollen bei Auswärtsspielen, nur weil 5 Typen Pyro schmuggeln wollen, habe ich auch keine Lust!

    Ich denke nicht das die Gefahr besteht, das es jemals wieder so wird wie zu Adolf's Zeiten. Und das ist auch gut so! Falls du darauf anspielst..

    Dennoch wird man bei genauerem Hinsehen fest stellen, das dieses salonfähig machen von "Sicherheitsmassnahmen" kein Prozess ist der uns noch bevor steht. Dieser Prozess ist schon längst im Gange.

    Als Beispiele seien hier nur mal die ganze NSA-Problematik und die Vorratsdatenspeicherung genannt.

    Oder ganz aktuell: Alles was so rund um den G7-Gipfel abgelaufen ist. Da wurden sogar die Bürgermeister der umliegenden Dörfer seitens der CSU dazu angehalten auf die Landwirte ihrer Gemeinde einzuwirken, den Protestanten keine Ackerflächen zum Campen zur Verfügung zu stellen. Und falls sie es doch tun - und das muss man sich jetzt mal auf der Zunge zergehen lassen- diese Landwirte öffentlich zu ächten...

    Interessanter Nebeneffekt der ganzen Massnahmen: Eigentlich wurden kaum ein Straftäter geschnappt bzw. kaum eine Straftat verhindert. Durch die massiven Polizeikontrollen wurden allerdings deutlich mehr illegale Flüchtlinge erwischt als das normalerweise der Fall gewesen wäre. Das war dann für die CSU direkt mal der passende Anlass die sofortige Wiedereinführung von Grenzkontrollen zu fordern...

    ...

    Nur finde ich immer Sätze wie "durch die große Polizeipräsenz entlud sich die Agression der Fans auf dem Weg zum Stadion..." ein wenig dünn und bezweifel oft, ob da die richtige Kausalität gesehen wird...

    Da bin ich absolut deiner Meinung. Solche Argumente sind absoluter Bullshit. Allerdings gibt es auch genug andere Beschreibungen bzw. Stellungnahmen zu solchen Vorkommnissen. Z.B. von Fanbeauftragten mit überragender Reputation nicht nur im eigenen Verein, Journalisten, Lokal-Politikern, pensionierten Polizisten, etc., die selbst privat als Fan ihres Vereins unterwegs waren, und unverschuldet Opfer diverser Massnahmen wurden. Diese Berichte bekommt man traurigerweise im Regelfall allerdings nur zu Gesicht, wenn man aktiv danach sucht, da man damit nicht so tolle Quoten machen kann wie mit dem "Feindbild Fussballchaot".

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    Letztenendes muss sich einfach jeder fragen wieviel persönliche Freiheit er bereit ist zu opfern, zugunsten von vermeintlicher Sicherheit...

    Das setzt aber voraus, das man die Handlungen beider Seiten kritisch hinterfragt. Leider sind viele nicht Willens das zu tun. Naja und einige wenige wären dazu nicht in der Lage, selbst wenn sie wollten...

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