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  3. KSV-Jens

Beiträge von KSV-Jens

  • wischnewski und andere...

    • KSV-Jens
    • 19. November 2002 um 23:24

    Spielte der nicht 1984/85 bei Dortmund und machte im letzten Spiel eines der beiden Kack-Tore, die uns den Klassenerhalt kosteten?
    :angel: :angel: :angel:

  • Neue Umfrage auf www.almvirus.de

    • KSV-Jens
    • 19. November 2002 um 21:18

    .... dieses Jahr nicht mehr.

    Und zwar, weil ich glaube, daß von meinen gutgemeinten Tips negative Strömungen ausgehen... :angel:


    Komisch übrigens, in jedem Cottbus-Bericht kommt McDonald´s vor. Wie kommt das bloß? 8o

  • Was nun, was kann gemacht werden??

    • KSV-Jens
    • 19. November 2002 um 16:37

    Rade ist nämlich auch nicht mehr der Jüngste. Das Problem, warum wir keinen Bobic oder Meijer haben, ist vermutlilch, daß die in einem anderen Gehaltsrahmen liegen als die meisten Arminen. Im Geld drucken sind halt andere Vereine besser.

    Aber ich bleibe dabei: Das Hauptmanko ist, daß alle in dieser Saison geholten Neuen nicht so stark sind wie gewünscht. Letzte Saison war das noch ganz anders. Als ich las, daß Arminia Vata und Brinkmann verpflichtet hat, hab ich sie auf Platz 1 gesetzt. Okay, Hannover war am Ende besser, aber das konnte man da noch nicht absehen. Die Einkaufspolitik hat diesmal also nicht gepaßt. Aber das soll keinen Neuen hindern, sich trotzdem zu steigern.

  • DSC Arminia (Amat.):Westfalia Herne

    • KSV-Jens
    • 19. November 2002 um 14:33

    1. Westfalia Herne ist für mich eine der großen westfälischen Traditionsvereine, quasi so etwas wie das Urgestein der Oberliga Westfalen.

    2. Gegen Westfalia Herne winkt ein Sieg.

    3. Die Arminia-Amas müssen aus ihrer guten Spielanlage und ihren Torchancen einfach mal mehr machen, dann klappt es auch ganz sicher mit Punkt 2.

  • Bleibt die Alm die Alm?

    • KSV-Jens
    • 19. November 2002 um 13:08

    http://www.handballecke.de/dsc4ever/threa…d=185&boardid=7

  • grüß gott zusammen !

    • KSV-Jens
    • 18. November 2002 um 23:08

    Wenn Du Dein Mösenmopped bestiegen hättest, wärst Du wohl schon eher hier angekommen.
    :angel:

    Und ich fang gleich schon mal an, Dich ein bißchen rumzuschubsen... *ärmelaufkrempel* .... ab in die Rubrik "Home" mit dem Thema... :D


    P.S.: Hätte ich fast vergessen, oemmes. Schön, daß Du da bist. Wir sind hier schon ein bißchen bequem geworden, erdulden fast alle Arminia-Leistungen mit einer Bierruhe .... aber jetzt mit Dir ist Schluß mit Lustig!

  • Wo holt Arminia den ersten Auswärtsdreier?

    • KSV-Jens
    • 18. November 2002 um 19:45

    ... weil das kein Schwein von uns geglaubt hat (siehe Umfrage oben).

    Soll mir recht sein.

  • Prx. M. auf Abstiegsplatz.

    • KSV-Jens
    • 18. November 2002 um 17:25

    Bielefeld droht aus der Ersten Liga abzusteigen.
    Ahlen droht aus der Zweiten Liga abzusteigen.
    Münster droht aus der Regionalliga abzusteigen.

    Nur aus der Oberliga scheint zur Abwechslung eine westfälische Mannschaft aufzusteigen. Kunststück, dort spielen auch nur Westfalen...
    :angel:

  • Cottbus-Arminia

    • KSV-Jens
    • 18. November 2002 um 16:53
    Zitat

    Original von Corni
    Und das hier von einigen, die gar nicht mit waren, geschrieben wird, dass McD auseinander genommen wurde oder demoliert wurde, finde ich schon witzig.

    Corni
    Das Posting mit dem "Auseinandernehmen" kam eigentlich erst nach unseren Reaktionen. Das hat Zipfel 2 geschrieben, und der benutzt gerne so plakative Ausdrücke. Insofern nehme ich seine Schreibe auch nicht für bare Münze.

    Aber ich glaube, was Benimmregeln angeht, gehen die Meinungen hier recht weit auseinander. Ich laufe mit offenen Augen durch die Gegend und stelle halt fest, es gibt zwei Sichtweisen. Wie erlebe ich die Geschehnisse innerhalb der Gruppe? Wie erleben es die Leute außerhalb dieser Gruppe?

    Und ich glaube, über Teil 2 (also z.B. aus Sicht anderer McDonald´s-Gäste) darfst Du ein bißchen länger nachdenken als nur zwei Minuten.

    Sorry, daß ich Dir jetzt auf den Schlips getreten bin.. :P

  • Drei Vereine zahlungsunfähig

    • KSV-Jens
    • 18. November 2002 um 13:56
    Zitat

    Original von matzegoalkeeper
    Stand da nichts von der 2. Bundesliga? Da sind auch einige Vereine vorm Abgrund. Waldhof Mannheim muss sich für eine Rettung angeblich mit Erzrivalen VFR Mannheim verbünden. Wär ja fast so wie als wenn wir mit... :kotzen:

    ...Scheiße! Jetzt kann ich mir ne neue Tastatur kaufen...

    Irgendwie tun mir die Mannheimer leid


    Nein, das Thema bezieht sich nur auf die Erste Bundesliga. In der Zweiten Bundesliga dürfte es eher noch problematischer sein. Mannheim ist sowohl finanziell wie sportlich ziemlich am Ende, denke ich mal. Aber auch Reutlingen und Karlsruhe geht es sicher schlecht.

    Und zur Mannheimer Fusion: Das ist schon vor dieser Saison geschehen. Der VfR Mannheim hat im Gegenzug dieser ganzen Abwicklung seine Regionalliga-Mannschaft aufgelöst. Genützt hat es dem Mannheimer Sport offensichtlich nicht viel.

  • Drei Vereine zahlungsunfähig

    • KSV-Jens
    • 18. November 2002 um 13:39

    FUSSBALL-BUNDESLIGA

    Drei Clubs vor der Pleite

    Die Deutsche Fußball-Liga DFL rechnet damit, dass noch in der laufenden Spielzeit drei Erstligaclubs Zahlungsunfähigkeit anmelden müssen. Ein erheblicher Gehaltsverzicht der Profis sei unabdingbar, um die Verschuldung der Vereine zu reduzieren.

    Hamburg - Laut einer Vorabmeldung des "Kicker" wird die DFL auf der Vollversammlung der Lizenzvereine am Montag in Frankfurt am Main in einer internen Erhebung Details zur Finanzkrise der Bundesliga veröffentlichen. Demnach könne eine weitere Verschuldung nur gestoppt werden, wenn die Profis der 36 Bundesliga-Vereine auf durchschnittlich 18 Prozent ihres Gehalts verzichteten.
    Bei der Verlängerung bestehender Verträge sei seit Saisonbeginn jedoch in keinem Fall eine Gehaltsreduzierung erfolgt. "Die Vereine werden sich einer Rosskur unterziehen müssen", sagte Christian Müller, DFL-Geschäftsführer Finanzen, nach Einsicht der Club-Bilanzen per 30. Juni 2002.

    Die Namen der drei Vereine, die akut von der Insolvenz bedroht sind, werden nicht genannt. Es dürfte sich jedoch um Cottbus, Kaiserslautern und Nürnberg handeln. Der FCK musste bereits die Transferrechte an Nationalstürmer Miroslav Klose an einen Finanzier abtreten, um die größten finanziellen Löcher zu stopfen. Auch den "Club" drücken hohe Schulden.

    Cottbus hatte in der vergangenen Woche Zahlungsschwierigkeiten selbst bekannt gemacht. "Die finanzielle Lage ist in unserer gegenwärtigen Situation in jeder Stunde kritisch", sagte Manager Klaus Stabach und verwies auf gesunkene Zuschauereinnahmen und TV-Gelder sowie geringere Sponsorenleistungen. Derzeit sei die Liquidität nicht gefährdet. "Aber wenn es so weiter geht, haben wir im April kommenden Jahres Zahlungsprobleme", gab Stabach zu.


    Quelle: http://www.spiegel.de
    Wanderlink zum Artikel (im Moment noch direkt abrufbar):
    http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,223238,00.html


    Also in diesen wirtschaftlich sehr schwierigen Zeiten muß jeder Verein mit Augenmaß wirtschaften, sonst geht es den Bach runter. Aber wer sich auf drei Lizenzentzüge verläßt, ist selbst verloren.

  • Artikel zum "Schiedsrichterproblem"

    • KSV-Jens
    • 18. November 2002 um 13:33

    ..... daß man gar keine Schiedsrichter mehr bekommt.

    Wie man aus dem Artikel erahnen bzw. lesen kann, melden sich nicht mehr genug Leute für den Job Schiedsrichter oder springen schnell wieder ab. Dieser Trend wird sich sicher noch verstärken, da ja heutzutage durch eine stärkere Medienpräsenz noch viel mehr auf Schiris abgerotzt wird als früher.

    Und je weniger Personen eine Schiri-Laufbahn durchlaufen, um so weniger Gute werden auch hochkommen. Denn letztlich kommt Qualität nur über Quantität.

    Ich selber würde nie den Schiri machen wollen, wéil es mir zu blöd wäre, mich für relativ wenig Geld anpissen zu lassen.

  • Drei Vereine zahlungsunfähig

    • KSV-Jens
    • 17. November 2002 um 22:48

    ... Stuttgart und Kaiserslautern. Aber bei den Lauterern hat sich der Fall zum Guten gewendet, weil sie jetzt einen großzügigen Kredit bekamen. Die Stuttgarter Spieler haben auf einen Teil ihrer Gehälter verzichtet. Aber Stuttgart wäre auf jeden Fall ein Kandidat, meine ich. Ein weitere Möglichkeit wäre mal wieder Nürnberg, die sind auch notorisch klamm. Cottbus hast Du selbst schon genannt.

    Bielefelds Kalkulationen gehen sicher auch nicht ganz auf. So hat man im DFB-Pokal wie vorher kalkuliert nichts verdient, die erwarteten Zuschauerzahlen werden auch höchstens erreicht und nicht übertroffen, und die Fernseheinnahmen werden auch etwas unter dem Erwarteten liegen, schätze ich. Denn Bielefeld ist von einer durchschnittlichen Plazierung um Platz 12 ausgegangen. Das hat bisher auch so einigermaßen geklappt, dürfte aber ab jetzt kaum noch zu halten sein, so daß auch da kleine Mindereinnahmen zu befürchten sind, da die Fernseheinnahmen sich auch etwas am Tabellenplatz orientieren.

    Es ist Tatsache, daß die Vereine alle ein bißchen klamm sind. Da fehlen jedem - ich glaube - zwei Millionen Euro wegen der Kirch-Krise. Deshalb ist es auch nicht zu erwarten, daß in der Winterpause allzu hochkarätige neue Spieler von den Vereinen verpflichtet werden. Das können sich allenfalls Bayern, Dortmund, Schalke und Leverkusen leisten.

    Ich glaube aber kaum, daß sich die Finanzkrisen der drei Vereine auf die Anzahl der sportlichen Absteiger durchschlägt. Denn Cottbus könnte ja auch so absteigen, und die anderen beiden werden sich schon irgendwas zurecht mauscheln.

  • Was nun, was kann gemacht werden??

    • KSV-Jens
    • 17. November 2002 um 19:12

    ... daß es oft sensible Typen sind. Die wissen genau, daß sie nur an Toren gemessen werden. Die brauchen besonderen Rückhalt durch den Trainer. Oft danken es gute Stürmer ihren Trainern, wenn sie an ihnen festgehalten haben. Das scheint tatsächlich die erfolgrerichste Strategie zu sein, einfach am Torjäger festzuhalten. Das Problem ist, dieser Torjäger muß auch ein Guter sein. Bei Artur weiß ich das nicht so genau, der hat ja sein Können nur in der Zweiten Liga unter Beweis gestellt. Unter Gerland und unter Benno war es jedenfalls noch nicht viel, was er in der Ersten BuLi geboten hat. Tja, zwischen Stürmerstar und Rohrkrepierer ist ein schmaler Grat. Ich möchte nicht in Bennos Haut stecken, denn von ihm hängt jetzt viel ab. Er trifft die personellen Entscheidungen, er gibt die Taktik vor, und er stellt die Mannschaft kämpferisch ein. Ich möchte nicht in seiner Haut stecken....

  • Artikel zum "Schiedsrichterproblem"

    • KSV-Jens
    • 17. November 2002 um 18:02

    Der alltägliche Terror

    Getäuscht, angepöbelt, angegriffen: Schiedsrichter in der Fußball-Bundesliga haben es immer schwerer. Nun suchen sie psychologischen Beistand - zum Beispiel bei der Polizei.

    Frankfurt. Hilft jetzt nur noch die Polizei? So sieht's aus. Die große Not macht jedenfalls erfinderisch. Entsetzt über die vielen Eskapaden in der Bundesliga beschreiten die besten deutschen Fußball-schiedsrichter einen ungewöhnlichen Weg. In der Winterpause sollen 44 Unparteiische von Spezialisten der rheinland-pfälzischen Polizei für den Ernstfall auf dem Platz vorbereitet werden. Um Konfliktbewältigung in brenzligen Situationen geht es bei dem Wochenendseminar im Januar, um psychologischen Beistand, der sonst Streifenbeamten auch im Umgang mit Gewalttätern zugute kommt. "Wir werden das mal versuchen", sagt Volker Roth, der Vorsitzende der Schiedsrichterkommission beim Deutschen Fußball-Bund (DFB).


    Der Sittenverfall alarmiert inzwischen die ganze Liga, vorläufiger Höhepunkt der unrühmlichen Serie von Ausrastern war der des Dortmunder Nationaltorhüters Jens Lehmann im Bayern-Spiel, als er nach seinem Platzverweis noch gegen den Unparteiischen Michael Weiner verbal ausschlug ("der blindeste Schiedsrichter, den ich je hatte"). Auf dem Feld wird getreten und geschlagen, getäuscht und gepöbelt. "Auf die Fresse" gehöre dem Schiedsrichter, schwadronierte zuletzt das Pfälzer Großmaul Mario Basler vor einem Millionenpublikum im Fernsehen. Torwart-Idol Oliver Kahn ging seinem Opponenten gleich an die Gurgel. Das ist schlimm genug, aber was bei den Schiedsrichtern des DFB noch viel mehr Sorge auslöst, ist die mangelnde Vorbildfunktion der durchgeknallten Stars. Ihre Brutalo-Auftritte im Rampenlicht der großen Bühne finden an der Basis so einige Nachahmer. "Gleich nach dem Bayern-Spiel gegen Dortmund hatten wir in den unteren Klassen in und um München mindestens zehn Spielabbrüche", sagt Roth. Immer öfter wollen sich Schiedsrichter dem Terror auf den Plätzen nicht mehr aussetzen und ziehen sich von ihrer ehrenamtlichen Arbeit im Amateurfußball zurück. Die Zahlen sprechen für sich: 9800 Schiedsrichter sind über das vergangene Jahr unter dem Dach des DFB ausgebildet worden, doch fast 12000 von den insgesamt 75000 quittierten im gleichen Zeitraum den Dienst an der Pfeife.


    Viel wurde bisher schon über den besorgniserregenden Trend geredet, aber wenig dagegen gemacht. Die Verantwortlichen fühlen sich nun in der Pflicht, schnell etwas zu unternehmen, bevor die aufgeladene Stimmung außer Kontrolle gerät. An diesem Montag trifft sich Roth mit DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder, zur gleichen Zeit werden auch die Bundesliga-Manager auf ihrer Tagung über das unliebsame Thema diskutieren. Meinungsführer wie Reiner Calmund von Bayer Leverkusen oder der Münchner Karl-Heinz Rummenigge fordern längst einen "Runden Tisch" mit allen Beteiligten. Gefragt sind vor allem Trainer und Manager der Vereine, die auf das rüpelhafte Verhalten ihrer jungen Fußballrowdies erzieherisch einwirken sollen. Doch schon zweifelt Deutschlands "Kaiser" am Sinn dieser Maßnahme: "Wie sollen Verantwortliche auf Spieler Einfluß nehmen, wenn sie sich selber nicht benehmen können", gibt Franz Beckenbauer zu bedenken. Im Vergleich mit anderen Ländern wie England, Italien oder Spanien befürchtet der bajuwarische Multifunktionär vor dem Großereignis WM 2006 einen erheblichen Ansehensverlust für den deutschen Fußball -, wenn es so weitergeht.


    Ein Mann, der seit 1993 in der Bundesliga als Schiedsrichter-Assistent an der Linie steht, hat die langsame Verrohung als Zeuge hautnah miterlebt. Im Rücken die nörgelnden Trainer und Betreuer, vor ihm ausgerastete Spieler, der 38 Jahre Carsten Kardach sagt aus Erfahrung: "In den letzten Jahren ist die Hemmschwelle, anderen Menschen etwas anzutun, klar gesunken." Und weiter: "Nur der persönliche Erfolg und das Ergebnis werden in das Zentrum des Verhaltens gestellt. In diesem Klima macht es keinen Spaß mehr zu arbeiten."


    Doch der Ärger im Fußball ist wohl auch ein Abbild der Gesellschaft. In vielen Lebensbereichen nehmen Aggression und Brutalität zu, beim Blick über die Grenzen mag das vielleicht noch etwas anders aussehen. Als "Erholung" vom rauhen Alltag Bundesliga sieht Kardach, der Unparteiische aus Suderburg in der Lüneburger Heide, den Einsatz auf ausländischen Plätzen im Europapokal. "Dort hat man wesentlich mehr Respekt voreinander. Hier bei uns wirst du doch schon bei jeder Einwurfentscheidung angemacht", sagt er. Am Donnerstag leitete er in der Türkei an der Seite von Michael Weiner die UEFA-Cup-Partie zwischen Denizlisport und Sparta Prag - ohne besondere Vorkommnisse.


    Hierzulande hagelt es unterdessen von seiten der Vereine unverdrossen harsche Kritik gegen die Schiedsrichter. Am Freitag beschwerten sich die Bielefelder über eine Serie von Fehlentscheidungen und unterstellen sogar Parteinahme. "Wenn wir gegen die Großen der Liga spielen, pfeifen die Unparteiischen im Zweifelsfall eher gegen die Mannschaft, von der sie den geringsten Widerstand erwarten", behauptet Arminia-Manager Thomas von Heesen. Die Schiedsrichter ihrerseits fordern härteres Durchgreifen und drastische Strafen von Seiten der oft allzu nachlässigen DFB-Gerichtsbarkeit und vor allem auch mehr Initiative von der verantwortlichen Deutschen Fußball Liga. Als einzige der großen europäischen Ligen gibt es in der deutschen noch keinen vierten Unparteiischen am Rande des Spielfeldes, der präventiv auf unruhige Betreuer und Ersatzspieler Einfluß nehmen könnte. Dennoch stellt auch Oberschiedsrichter Roth Forderungen an seine Leute; nämlich "mehr Konzentration" bei der Arbeit.


    Doch eines scheint sicher: Noch so viele Modifikationen des Regelwerks werden das Benehmen der Herren Profis auch nicht verbessern können. Der Sportpsychologe Werner Mickler bringt die verzwickte Lage auf den Punkt: "Bevor dem anderen keine Fehler zugestanden werden, ändert sich überhaupt nichts."


    Quelle: Offenbach-Forum http://www.kickerskult.de/dcforum/DCForumID8/1086.html#

  • Was nun, was kann gemacht werden??

    • KSV-Jens
    • 17. November 2002 um 13:36

    Ich glaube auch, daß man nur einen von beiden auf die Bank setzen und als Joker bringen sollte. Wir können ja schlecht allen Spielern den Stempel "Joker" aufdrücken und dann acht frische Leute einwechseln. Das kommt nicht so gut bei der DFL....
    :angel:

  • Was nun, was kann gemacht werden??

    • KSV-Jens
    • 17. November 2002 um 13:26
    Zitat

    Original von Eddie666

    Das sollte man sich überdenken. Vielleicht ist Artur sogar besser, wenn er mal als "Joker" kommt, ähnlich wie bei Momo, dr auch gestern wieder zeigte: Spielt er von Beginn, isser verschenkt. Is eben so.


    Also grundsätzlich stimme ich euch zu, daß man auch Artur mal auf die Bank setzen und als Joker bringen könnte. Das Problem, was ich habe: Momo und Artur beide als Joker, aber wer spielt dann von Beginn an?

    Beginnen wir offensiv mit:

    --------------------------------- Albayrak
    Brinkmann --------- Vata
    --------------- Cha

    Und spielen dann z.B. je nach Bedarf weiter mit:

    --------------------------------- Albayrak
    Brinkmann --------- Momo
    --------------- Artur

    oder

    --------------------------------- Albayrak
    Cha ---------------------Vata
    --------- Momo -- Artur


    Oder soll man, da Vanni ja schon wieder unter einen Rasenmäher gekommen ist, tatsächlich Rade in der Startelf bringen?

    Also irgendwie ist mir da auch nicht wohl, wenn keiner der "Torjäger" von Anfang an aufläuft. Ich denke mal, Benno hat jetzt was zum Knobeln. Und ich drücke ihm die Daumen, daß er das in den nächsten Spielen hinbekommt.

  • Cottbus-Arminia

    • KSV-Jens
    • 17. November 2002 um 12:06

    Wenn die Spieler sich am Zaun nur vollrotzen lassen dürfen, würde ich an deren Stelle auch darauf verzichten. Also das muß schon auf beiden Seiten passen, "liebe" Fans. Und wenn ich den McDonald´s-Bericht so lese, kann ich über gewisse Typen nur den Kopf schütteln....

  • Was nun, was kann gemacht werden??

    • KSV-Jens
    • 17. November 2002 um 11:08
    Zitat

    Original von Bennobarkeeper
    Also von Panikmache kann man wohl nicht reden, Jens, allerdings denke ich, das man als Fan doch sehr wohl einmal Kritik ausüben darf und auch Fragen darf, wie es denn weitergehen soll.


    Da mach ich schon mal ein ;) und Benno fährt eine Browser-Einstellung, daß er es nicht sieht... ;)

    Und ich glaube nicht, daß ich Kritik verbiete. Denn so unkritisch hört sich mein Bericht nun auch nicht an.

    Zitat

    Schon mal daran gedacht, welche Fernsehgeldverluste bei einem Abstieg aufgrund der Kirch-Krise auf uns zukommt????


    Klar, hab ich dran gedacht. Aber das Spiel mit den Neuzugängen kann man nicht beliebig weit treiben. Wenn sie noch ein, zwei Leute holen können ist gut. Wenn nicht, muß man sich halt mit dem Ist abfinden.

    Zitat

    Hansen, Cha und auch Sinisterra, ganz besonders Rade Bogdanovic, sind keinerlei Verstärkungen gewesen, wobei bei Hansen und Cha, aber noch Potential vorhanden ist.


    Darauf setze ich, daß da einer noch Potential hat, oder der "Neuzugang" Borges die Mannschaft verstärken kann. Es ist ja nicht so, daß Arminia mit 14 Punkten aus 13 Spielen eine katastrophale Ausbeute hat. Ein Blick auf die Tabelle verrät ja, daß man noch nicht schlecht im Rennen liegt. Deshalb bin ich ja auch (noch) für Ruhe bewahren.

    Zitat

    Jetzt Benno Möhlmann in Frage zu stellen, ist so ziemlich das "billigste" (in doppeltem Sinn) was man machen kann.


    Irgendwann wird man Benno in Frage stellen müssen. Ich tue es noch nicht, wie man feststellen kann, wenn man mein Posting genau liest. Aber wie lange willst Du zu ihm stehen? Ich sage, zwei Spiele ist okay. Und wenn die verloren gehen, kann man noch mal nachgucken, ob die Leistung trotzdem gestimmt hat. Wenn nicht....

    Zitat

    aber auch einmal daran gedacht, das er vielleicht gar keine andere Möglichkeit hat, bei der Qualität des Kaders? Im Prinzip steht doch immer das Aufstiegsteam auf dem Platz, zusätzlich Hansen, aber sonst?


    Das ist aber auch Bennos Problem. Er hat ja den Kader schließlich mit zusammengestellt. Mit kleinem Budget natürlich, aber das hindert einen nicht, auch mal ein Schnäppchen zu machen. Diese Saison haben die Arminia-Verantwortlichen noch nicht so das "Auge" besessen, was Neuverpflichtungen angeht. Darum lebt man ja von der Substanz der Aufstiegsmannschaft. Aber darüber muß zu reden sein, warum die relativ vielen Neuen die Mannschaft noch nicht weitergebracht haben. Das ist schließlich Bennos Sache.

    Zitat

    Also, lasst uns wie von Jens empfohlen die nächsten beiden Spiele abwarten und dann mal sehen was passiert!


    Wenn wir aus den nächsten beiden Spielen mindestens drei Punkte holen, dürfte es in der Tat wieder viel besser aussehen. Ich bin da durchaus zuversichtlich.

    Zitat

    Aber ich würde Benno behalten!! Es mag ja sein, das ein neuer Trainer etwas Schwung in den Laden bekommt, aber das wäre dann auch nur ein kurzer Effekt, der schnell wieder verblasst und dann.......wieder einen neuen Trainer???? Nee, lasst uns Benno behalten!


    Sorry, aber nicht um jeden Preis. 10 Niederlagen unter Gerland waren mindestens 4 zu viel. Den gleichen Maßstab lege ich auch für Benno an. Und es ist auch für Benno selbst irgendwann schlecht, wenn der Verein zu ihm hält. Denn Du weißt ja, wie der Druck von den Fans und Medien mit jeder Niederlage wächst. Davor muß man Benno zu einem geeigneten Zeitpunkt schützen....

  • Was nun, was kann gemacht werden??

    • KSV-Jens
    • 17. November 2002 um 00:29

    Ein paar geben hier schon ein ganz gutes Panikorchester ab... ;)

    Ich selber weiß noch nicht so genau, was ich sagen soll.

    Fakt ist, wir haben die letzten vier Spiele verloren, wobei das Pokalspiel nicht so wichtig ist. Also drei Niederlagen, wovon eine zu Hause war und auch sehr unglücklich, denn keine andere Mannschaft wurde bisher so dominiert wie die von Nürnberg. Nur sind diese Würstchen auch nicht gerade der Maßstab, wenn ich auf deren 1:3 zu Hause gegen den auswärtsschwachen HSV schaue.

    Fakt ist, wir haben momentan zwei grundsätzliche Probleme. Zum einen fehlt es an einem geordneten Spielaufbau aus der Defensive heraus, das war schon vom ersten Spieltag an so. Zum anderen wird die Chancenverwertung immer schlechter, die war nämlich zu Beginn der Saison gut und auch später noch gegen Schalke und Hamburg. Aber 2 Tore aus den letzten vier Spielen ist eindeutig zu wenig, zumal ein Tor auch noch auf das Konto von Rübe Kauf geht. Das mit dem geordneten Spielaufbau laste ich teilweise Benno Möhlmann an, der schließlich den Kader zusammengestellt hat und ihn trainiert. Aber auch die Spieler können das Zusammenspiel verbessern, indem sie aufeinander zugehen, sich anbieten, in die freien Räume stoßen. Diese ganzen Bewegungsabläufe und das Kennenlernen der Laufwege des Mitspielers lassen sich natürlich im Training perfektionieren. Passiert das aber auch?
    Der zweite Punkt mit der Chancenverwertung ist einerseits nicht ganz so wild, weil ja irgendwann vielleicht auch mal der Knoten bei den Torjägern platzen kann. Das Problem ist, wir können einen Artur kaum auf die Bank setzen, weil Momo besser als Joker kommt. Und Rade hatte bei Bremen mal eine gute Torquote, aber das ist schon länger her. Im Moment hat er jedenfalls kein Bundesliganiveau. Und bei den Amas spielt auch kein guter Torjäger mit, also sind Benno da die Hände gebunden, muß ich ganz klar zugeben. Mein Gefühl sagt mir, Benno soll für seine Offensivabteilung lieber auf Ansgars Dienste vertrauen und ihn wieder in die Startelf einbauen. Vata würde ich auch immer von Beginn an aufbieten. Artur auch - aufgrund fehlender Alternativen. Und Momo würde ich als Joker bringen, je nach Bedarf nach einer halben Stunde, zur Pause oder nach einer Stunde – und zwar, wenn einer der anderen Offensiven sich verletzt, keine Leistung bringt oder keine Kraft mehr hat. Ein Tausch Momo für Vata bietet sich natürlich am meisten an, aber wenn Artur oder Anse nicht mitziehen, dann natürlich für einen von diesen, und das kann auch ruhig mal nach 30 Minuten geschehen, damit der Sünder weiß, wo der Hammer hängt.

    Fakt ist übrigens auch, daß wir 14 Punkte aus 13 Spielen haben bei noch einem ausstehenden Heimspiel. Bisher haben wir im Schnitt pro Heimspiel genau 2 Punkte geholt, macht also theoretisch 16 Punkte aus 14 Spielen, 32 aus 28 Spielen und ca. 39 aus 34 Spielen. Das kann reichen, muß aber nicht reichen. Aber ein Grund zur Panikmache ist das sicher nicht. Das Blöde ist halt nur, daß wir gut in die Saison gestartet sind (6 Punkte aus 3 Spielen, 7 Punkte aus 4 Punkte) und nun einen kleinen Einbruch erleben. Aber ich meine, dieser Einbruch kommt weniger, weil wir schlechter spielen als vorher, sondern weil wir im Moment Pech im Spiel haben, wo wir vorher Dusel hatten. Nur auf das nackte Ergebnis schauen, wäre also zu billig in meinen Augen.

    Was mir auffällt: Gegen direkte Mitkonkurrenten schneiden wir eher schlecht ab - 1:1 in Lautern, 0:3 in Gladbach, 0:1 gegen Nürnberg, 1:2 in Cottbus. Genau das habe ich insgeheim auch befürchtet, weil wir eine Mannschaft sind, die besser nicht das Spiel macht. Leider werden wir in den nächsten Wochen nicht umhin können, diese Schwäche abzulegen, sonst geht der Fahrstuhl wieder nach unten.

    Zu möglichen Verstärkungen, wie von einigen hier gefordert: Hmm, kann Arminia die finanzieren in der Kirch-Krise? Ist es nicht Wunschdenken, quasi vorauszusetzen, daß die Neuen auf jeden Fall einschlagen? Hansen und Cha haben jedenfalls bis jetzt noch nicht eingeschlagen, und die vor der Saion Eingekauften leider auch noch nicht. Und wenn ein Neueinkauf nicht einschlägt, so belastet er die kränkelnde Arminia-Kasse trotzdem, schon mal daran gedacht? Also wenn schon ein Neueinkauf, dann bitte von anderer Seite finanziert als vom Verein, das wird sonst zu teuer, glaube ich. Arminias Kader ist schon jetzt ziemlich aufgebläht, und verkaufen lassen sich unsere Ladenhüter trotzdem nicht.

    Gebt der Mannschaft noch zwei Chancen. Der nächste Gegner Leverkusen ist wieder einer aus der Kategorie Champions League, der sollte uns eigentlich liegen. Danach geht es nach Bochum, und gegen Westfalen verlieren wir nicht allzu gerne. Sollten diese beiden Spiele allerdings in die Binsen gehen, dann wäre ich für einen neuen Trainer als Motivator, weil das billiger ist als die halbe Mannschaft auszutauschen. Der Fall Gerland hat gezeigt, daß man nicht zu lange am Trainer festhalten darf.

    Also mein Reden: Laßt Benno noch zwei Spiele in Ruhe arbeiten. Danach schauen wir, ob er der richtige Trainer ist, um Arminia im Abstiegskampf zu führen. Ich selbst hoffe natürlich ja!! Und wenn der Teufel es nicht will, gibt es, falls das nötige Kleingeld fehlt, eine billige Zwischenlösung: Sie heißt Thomas von Heesen.

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