Ich finde es interessant bis erschreckend, dass immer noch viele Leute erwarten das die Wirtschaft in OWL und die Stadt Bielefeld nur darauf warten ihre Geldbörsen vor der Alm auszuschütten.
Egal ob Kredite oder Sponsoring, beides wird von Unternehmen doch als Investition gesehen, die sich rentieren soll. Nur weil wir Fans mit Herzblut und Leidenschaft immer dabei sind, wird ein Geschäftsmann nicht mit diesen Emotionen solche Geschäfte abschließen. Da zählt doch nur der Gewinn.
Kaum ein Unternehmen will doch noch ernsthaft, dass sein Name mit dem Verein in Verbindung gebracht wird, das in der letzten Saison den Klassenerhalt am letzten Spieltag mit Schützenhilfe klar gemacht hat und mal als die Deppen der Relegation da stand. Die gute 3.Liga und Pokalsaison sind mal ausgenommen, weil die 3. Liga keine Zuschauer im TV zieht.
Und welches Unternehmen oder welche Bank wird Arminia einen Kredit geben, wenn gerade mal wieder ein Millionenbetrag fehlt.
Ich denke zu erst muss Arminia die Hausaufgaben machen. Es muss mehr Kompetenz in Sachen Finanzen eingekauft werden. Die ersten Schritte mit der Einstellung von Rejek und dem Rauswurf von Meinke sind ja gemacht.
Es muss klar gezeigt werden, dass sich eine Investition in Arminia lohnt, weil dort konsequent vernünftig gewirtschaftet wird.
Ebenso muss sich Arminia auch sportlich mal in der zweiten Liga und nicht als Fahrstuhlmannschaft etablieren.
Die gesamte Hinrunde war in der Hinsicht gut, aber die Spiele in Sandhausen und Regensburg waren da doch wieder Kontraproduktiv.
Da sollte sich die Mannschaft Gedanken über die Frage vom Trainer machen, ob man immer bei Arminia gegen den Abstieg spielen möchte.
Ich hoffe das man dies in der Rückrunde beachtet und dann noch mal mit aller Kraft an das Thema Konsolidierung herangeht um auch über neue und bessere Spieler Kontinuität und Planungssicherheit zu bekommen.