Mein Wunsch wäre, wir steigen mit Heidenheim und Darmstadt auf und die großen gucken doof. Das würde unsere Chancen auf 2 Jahre Bundesliga extrem erhöhen...außerdem bin ich nicht nachtragend und die Schadenfreude wäre groß.
Beiträge von Pasi
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Ich finde, dass man durchaus mit ihm verlängern könnte. Sein Talent ist ohne Frage überdurchschnittlich, seine körperliche Robustheit eher nicht. Trotzdem hat er in Hochform schon sehr, sehr gute Spiele gemacht und ich denke, dass auch er noch Entwicklungspotential hat, gerade physisch. Als Ergänzungsspieler ist er auf Grund seiner Vielseitigkeit eigentlich der ideale Mann. Außerdem sollten wir an das Jahr nach der Bundesliga denken, wo es wahrscheinlich wieder gegen Stuttgart, Hannover, Nürnberg, Pderborn und den Mitabsteiger HSV gilt zu bestehen.
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Ich bin mir sicher, dass es bei Ray nicht nur eine Ursache für seine schlechten Leistungen gibt. Zum einen ist er definitiv zu schwer und damit zu wenig laufstark, was für unser Spiel aber von entscheidender Bedeutung ist und zum anderen hat er aus meiner Sicht ein mentales Problem. Seit seinen Verletzungen weicht er jedem Zweikampf aus, weil er einfach Angst hat. Ich finde das sehr offensichtlich. Manchmal lässt er sich, bevor es zu einem unausweichlichem Zweikampf kommen würde, einfach fallen oder geht Bällen nicht entgegen. Aber was mich besonders erschreckt, ist sein Spiel mit dem Ball. Pässe über 10m kommen nicht an und die wenigen Abschlüsse sind auch eher mau.
Er gehört für mich schon seit Monaten auf die Bank. -
Weihrauch macht das sehr gut, für mich eine absolut positive Überraschung. Ansonsten ist es tatsächlich so, dass Yabo runter gehört und Vogelsammer auf den Platz muss. Insgesamt aber ist das doch solide und man hätte auch schon einen machen können.
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Ich halte mal dagegen: das Virus ist auf dem Rückzug, eine zweite Welle wird nicht kommen, selbst wenn, ist das Virus so mutiert, dass es ungefährlich ist. Außerdem werden wir im Sommer schon ein Medikament haben, dass uns erlaubt, das Virus zu bekommen, da daran niemand mehr stirbt. Nächste Saison werden wir in vollen Stadien der Bundesligisten verbringen.
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@ Gönner: Ich kann Deinen Beitrag fast zu 100% unterschreiben und empfinde es als sehr wohltuend, so reflektiert und meinungsoffen das Thema zu betrachten. Ich habe mir allerdings schon lange meine Meinung zum Fortsetzen der Saison gebildet. Da ich der festen Überzeugung bin, dass viele Vereine einen Abbruch der Saison nicht überleben würden (es sei denn Bayern machte die Schatulle auf, was ich mir nicht vorstellen kann), gibt es eigentlich keine Alternative zur Fortsetzung. Dass das so ist, ist zu beklagen und traurig, bei den Summen, die im Fußball umgesetzt werden. Aber es ist nun mal so.
Ob und wie mögliche Konsequenzen aus dieser Krise gezogen werden, lässt sich momentan noch nicht beantworten. Es gibt aber auch die Gegenstimmen zu z.B. einem Rummenigge, die nicht ein weiter so befürworten. Unser Geschäftsführer scheint dieser Fraktion anzugehören. -
Nervt mich schon seit einigen Tagen immer mal wieder...mal geht es, mal dauert es ewig. Das Problem ist doch schon so lange bekannt. Kann da keiner was machen?
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Dazu habe ich mich schon vor ein oder zwei Wochen ausführlicher geäußert.
In Kurzform: Neu-Start erst im Herbst. Mehr Zeit für Erkenntnisse den Virus betreffend, mehr Zeit zur Vorbereitung, mehr Zeit sich mit verschiedenen Szenarien zu beschäftigen.Weder habe ich gesagt, dass ich Insolvenzen für unrealistisch halte, noch dass ich sie für unproblematisch halte.
Solange du meine Aussagen falsch interpretierst oder sie falsch wieder gibst, reden wir aneinander vorbei. Von daher macht es für mich keinen Sinn darauf nochmal näher einzugehen.Mich würde aber noch interessieren, wie du diese wiederholte Behauptung begründest. Die Antwort darauf bist du mir/uns nämlich auch noch schuldig:
Du hast doch mehrfach behauptet, dass die Behauptungen von Herr Seifert, einem Drittel der Vereine drohe die Insolvenz, falsch seien und nur ein Horrorszenario seien, um Druck aufzubauen und endlich wieder Kohle scheffeln zu können. Was habe ich daran jetzt falsch interpretiert?
Um zu verstehen, dass eine Insolvenz droht, wenn bei einem Verein ganz erhebliche, eingeplante Gelder wegbrechen, muss ich nicht BWL studiert haben. Arminia hat in dieser Saison mit 4,8 Millionen Zuschauereinnahmen geplant, davon brechen ca. 1,5 weg. Die TV-Gelder wurden mit ca. 13 Millionen veranschlagt. Wenn davon ebenfalls ein knappes Drittel als Ausfall zu verbuchen ist, kann sich jedes Kind ausrechnen, dass das zu dramatischen Problemen führt. Ebenfalls könnten große Teile des Sponsorings und der Merchandisingeinnahmen fehlen.
Die Spieler haben Verträge und rechtlich zunächst mal Anspruch auf ihre zugegebenermaßen viel zu hohen Gehälter. Also ist es für mich mehr als offensichtlich, dass deinen Vorschlag, Neustart im Herbst, viele Vereine nicht überleben würden. -
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Weil Seifert und Co in den letzten Wochen nicht müde geworden sind ihren Spruch von angeblich drohenden Insolvenzen runterzubeten, glaubst du das ohne jegliche Vorbehalte?
Wenn ich eines als langjähriger Fußball-Fan in Bezug auf Fußball-Bosse und ihre Aussagen über finanzielle Dinge gelernt habe, dann dass man da immer skeptisch bleiben sollte. Erst recht, wenn sie dramatisch formuliert werden.Und findest du die Aussage "den Fußball retten" nicht selber etwas plakativ?
Was wären denn deiner Meinung nach die Folgen eines "nicht geretteten Fußballs"? Man findet keine 18 Vereine mehr, die in der BL spielen wollen? Gar keine BL mehr? Kein Profi-Fußball mehr? Oder überhaupt kein Fußball mehr?
Für mich sind Begriffe wie "drohende Insolvenzen" oder "den Fußball retten" die Worthülsen ohne Inhalt.
Die Dinge möglichst reißerisch titulieren ohne sie überhaupt mal auszuführen.Ein wichtiger Punkt bei diesem Drängen nach schneller Fortsetzung dürfte die anstehende Neu-Vergabe der TV-Rechte sein. Einen schlechteren Zeitpunkt konnte es nicht geben.
Die Summen werden jetzt sicherlich etwas kleiner ausfallen. Aber nach einer 2-monatigen Pause sicher nicht so niedrig wie nach einer 6-monatigen, also wenn man erst im Herbst wieder gespielt hätte.Keine Ahnung, ob die Fußball-Branche nach der Corona-Krise finanziell wieder genauso Vollgas geben wird wie zuvor, aber ich vermute es stark. Die Anzeichen dafür sind vorhanden.
Der einzige Grund, den ich vollauf akzeptiere ist der, dass viele Fans wieder Fußball sehen wollen.
Alles andere ist meiner Meinung nach nur vorgeschoben oder gar scheinheilig, so wie die Fußball-Branche nun mal ist.Nein, ich glaube das nicht, weil Herr Seifert das sagt, (obwohl ich ihn auch nicht pauschal für unglaubwürdig halte) sondern weil mir mein gesunder Menschenverstand sagt, dass es durchaus realistisch ist. Wären wir in diese Situation vor dem Bündnis geraten, wären wir jetzt mit hundertprozentiger Sicherheit schon in der Insolvenz. Auch wenn es deiner Meinung nach kein Problem ist, in die Insolvenz zu gehen, sehe ich das völlig anders. Es geht nicht darum, ob sich noch genug Vereine finden werden, die in den Bundesligen spielen wollen. Es darum, dass eine Insolvenz für alle Beteiligten keine Vorteile bringen kann, da Sie Geld kostet und Vertrauen raubt.
Was Du jetzt genau und konkret vorschlagen würdest, würde mich nach wie vor interessieren.
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Ich finde es gut, dass es weiter geht, auch wenn ich natürlich die Geisterspiele auch unterirdisch finde, so freue ich mich trotzdem darauf, mir die Sache mit meinem Sohn gemeinsam anzusehen.
Und was das Thema Chance verpasst und man hätte jetzt alles auf links drehen können und so weiter betrifft, so sind das für mich nur leere Worthülsen, die bisher noch niemand mit Inhalt gefüllt hat. Was soll das denn konkret bedeuten? Wie stellt ihr euch das denn genau vor? Welche Chance wurde verpasst? Wieso entsteht bei Euch der Eindruck, dass sich das Rad demnächst noch schneller drehen soll und noch mehr Kohle gescheffelt werden soll?
Aus meiner Sicht hat man bisher völlig legitimerweise lediglich versucht, den Fußball zu retten und wollte verhindern, dass ein Drittel der Vereine in die Insolvenz gehen muss. Was in Zukunft für Schlüsse aus dieser ganzen Krise gezogen werden, lässt sich doch noch gar nicht sagen. -
Ich halte das für Blödsinn. Vielleicht mag es einige völlig verstrahlte geben, die so dämlich in der Birne sind, dass sie immer noch nicht begriffen haben, worum es geht. Aber ich mache jede Wette, dass es keine großen Menschenansammlungen geben wird.
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...in Bielefeld gibt es ca. 350 Fälle; das sind etwa 0,1% der Bevölkerung. Die Mortalität beträgt hier bisher ca. 0,5%, d.h. in Bielefeld sind bisher etwa 0,0005% der Menschen mit dem Coronavirus gestorben...aber es ist natürlich einfach sich auf den moralisch einwandfreien Standpunkt zu stellen, dass die Gesundheit nun mal das oberste Gebot ist und dem alles andere unterzuordnen ist. Dieser Standpunkt ist erstmal relativ schwer angreifbar und daher zur Zeit auch so beliebt und verbreitet. Wenn dann nach der Krise viele keinen Job mehr haben, ihr Häuschen deswegen den Bach runter geht, das Auto erstmal verkauft werden muss, der Urlaub nicht mehr zu bezahlen ist, das Lieblingsrestaurant geschlossen ist, der Lieblingsverein nicht mehr existiert...dann werden viele ein böses Erwachen erleben.
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Das bedeutet in der Konsequenz allerdings wohl auch, dass sich nicht nur die Schalkeanhänger einen neuen Verein suchen dürfen...ich befürchte, in Bielefeld gäbe es demnächst ebenfalls einen Verein weniger. Wer das möchte, bitteschön. Ich nicht!
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Ich finde es scheinheilig, wenn man jetzt sagt, dass die Vereine ja selber Schuld an ihrer wirtschaftlichen Situation sind. Gerade hier in Bielefeld sollten wir etwas demütiger sein, da wir gefühlt etwa dreihunderteinundvierzig Mal kurz vor der Insolvenz standen. An die wirtschaftliche Grenze dessen zu gehen, was gerade noch vertretbar ist, war in der Vergangenheit der einzige Weg, sportlich erfolgreich zu sein. Wie sollte man sonst einen Aufstieg aus der dritten Liga realisieren? Wie sollte man denn Rücklagen bilden, wenn man kaum die Rechnungen bezahlen konnte? Natürlich lässt sich über die Spielergehälter reden. Aber dazu bedarf es doch Regelungen, die von den Verbänden vorgegeben werden müssen. Ansonsten ist es halt der totale Kapitalismus: die Spieler gehen dort hin, wo sie am meisten Kohle bekommen und das bedingt, dass die Vereine gezwungen waren, an die Grenzen zu gehen, um Spieler holen zu können, die sportlichen Erfolg versprachen. Die völlig berechtigte Frage von Almgänger hat hier noch niemand beantwortet. Auch der Hinweis auf andere Prioritäten hat nichts mit der Frage zu tun, wie die Vereine überleben sollen, wenn die Geschäftsgrundlage womöglich bis zum ersehnten Impfstoff, dessen Entwicklung übrigens völlig in den Sternen steht und vielleicht erst 2022 oder später oder gar nicht da sein wird, wegbricht. Man muss doch alles dafür tun, damit nach der Krise noch Vereine existieren, die unseren geliebten Sport ausüben können. Und dazu fällt mir leider keine Alternative zu Geisterspielen ein.
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Mit den Insolvenzen dürfte das aber so einfach nicht sein. Wenn ein Verein pleite ist, ist er pleite und kann nicht einfach dort weiter machen, wo er aufgehört hat. Den Verein gibt es dann nicht mehr...
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Bei uns hat sich mittlerweile ja eine Heiligsprechung aller Virologen eingestellt, so dass alles, was sie von sich geben, nun Gesetz scheint. Wenn wir nach Stoppas Meinung agieren würden, dürfte ja niemand mehr, außer das Gesundheitswesen arbeiten. Zum Glück gibt es aber auch bei unseren Politikern Menschen, die noch ein bisschen Verstand im Kopf haben und versuchen, bestmöglich mit der Situation umzugehen, ohne alles, was wir uns in den letzten Jahren und Jahrzehnten aufgebaut haben, zu zerstören. Wenn wir noch mehr Branchen dicht machen oder auch nur die jetzigen Beschränkungen über weitere Monate aufrecht erhalten, werden wir unser Land nicht mehr wieder erkennen. Es wird Millionen von Arbeitslosen und unzählige zerstörte Existenzen geben und das wird dann zur Folge haben, dass das Finanzsystem ebenfalls kollabieren wird. Wer solche Konsequenzen leichtfertig in Kauf nimmt, um dann aber sagen zu können, er hätte alles dafür getan, dass es möglichst wenig Virusopfer gibt, hat nichts, aber rein gar nichts begriffen. Man kann dieses Problem doch nicht nur aus medizinischer Sicht betrachten, sondern muss sich gesamtgesellschaftliche Gedanken machen. Zum Glück betonen das auch immer viele Virologen.
Wenn ein Virologe wie Herr Kekulé aufzeigt, wie eine Fortsetzung des Spielbetriebs aussehen könnte, heißt das noch lange nicht, dass es so kommen muss. Ich bin nicht der Meinung, dass alle Spieler vor jedem Spiel getestet werden müssten. Auch geht es insgesamt nicht darum, ob der Fußball wichtig ist oder nicht. Wer kann denn ernsthaft wollen, dass am Ende Bayern, Dortmund, Leipzig und einige weitere Kackvereine übrig bleiben und Rest in der Insolvenz ist? Wieso sollte der Fußball nicht alle Möglichkeiten in Betracht ziehen, um dieses Szenario zu verhindern?
Stoppa, ich verstehe Deine sehr eindimensionale Betrachtungsweise einfach nicht und bin mir auch sicher, dass Du insgesamt völlig auf dem Holzweg bist. -
Verstehe ich das richtig, dass die Kurzarbeit machen und trotzdem arbeiten? Das wäre dann auch noch Sozialversicherungsbetrug. Ist übrigens inzwischen auch eine nicht seltene Masche. Oder meinst Du anteilig KA, den Rest arbeiten?
...genau, Betrug.
@Stoppa: Wieso um Himmels Willen willst Du mit aller Macht verhindern, dass Fußballer ihren Beruf ausüben? In sehr vielen anderen Branchen wird doch auch weiter gearbeitet. Wieso vergleichst Du Hobby- und Berufssportler? Wieso siehst Du als angeblicher Fußballfreund nicht, dass dieser Sport eine besondere Rolle in dieser Gesellschaft einnimmt? Wieso kannst Du nicht akzeptieren, dass es tatsächlich noch andere Belange als dieses Virus gibt, die zur Zeit eine Rolle spielen? Ich finde es zum Kotzen, wenn Leute hier den Moralapostel spielen und dafür in Kauf nehmen, dass alles den Bach runter geht.
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Eine Bekannte hat einen Friseursalon in einer Altenpflegeeinrichtung, der 2 - 3 Tage in der Woche geöffnet ist, Mietkosten 300,- €, keine Angestellten. Staatliche Unterstützung: 9.000,- €...die freut sich wie Bolle. Das ist nur ein Beispiel. Ein anderes in meinem Umfeld: Beraterfirma in Sachen Finazierungen: Alle Angestellten in Kurzarbeit, arbeiten zu 100% von zu Hause aus...
Es gibt jetzt Mitnahmeeffekte ohne Ende...auch deshalb ist es wichtig, dass es zeitnah weiter geht. Ansonsten kommt nach der Wirtschaftskrise die Finanzkrise und dann...? -
Ich persönlich bin der Meinung, dass es (wenn überhaupt) einen einzigen Spieltag mit sogenannten Geisterspielen geben wird. Anschließend werden die Städte, bzw. Behörden vor Ort weitere Veranstaltungen dieser Art verbieten. Ich kann mir kaum vorstellen, dass man die Bereiche rund um die Stadien gegen Menschenansammlungen abschotten kann.
Das glaube ich nicht. Ich denke, dass mittlerweile fast allen bewusst ist, dass Versammlungen ein No-Go sind und ich traue auch den dämlichsten Idioten nicht mehr zu, dass sie nicht wüssten, dass das Konsequenzen hätte. Aber vielleicht überschätze ich auch die Intelligenz der Menschen.
Die Spieler trainieren übrigens wieder. Gut so! -
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Richtig widerwärtig sind diese Gedankenspiele über Geisterspiele unter der Prämisse alle Beteiligten zu testen.
Wir sind nicht in der Lage flächendeckend die Bürger zu testen, geschweige denn Beschäftigte in Kliniken, Pflegediensten und dergleichen durch häufige Tests zu schützen (und damit die ihnen anvertrauten Patienten). Aber Profifußballer sollen getestet werden, damit der Zirkus weitergeht. Das ist widerwärtig.Widerwärtig ist das momentan Millionen von Menschen ein Berufsverbot auferlegt wird, aber Profifußballer eine Ausnahmegenehmigung bekommen (übrigends ebenso Leistungssportler die in Olympiastützpunkten trainieren). Das ist widerwärtig.
Widerwärtig ist das unzähligen Kindern und Jugendlichen die Nutzung von Spiel.- und Sportstätten verboten wird. Profifußballern das aber erlaubt wird. Das ist widerwärtig.
Von mir aus können diese Leute (DFL und die Profivereine) machen was sie wollen, aber erst dann wenn es auch für alle anderen wieder erlaubt ist.
Durch die momentanen Einschränkungen werden viele Menschen wahrscheinlich ihren Job verlieren, viele Betriebe, Hotels, Restaurants, Ladengeschäfte e.t.c. werden in die Insolvenz gehen. Warum sollte das bei Fußballvereinen anders sein ? Frag mal beim Mittelstand nach. Viele Unternehmen die in 2ter oder 3ter Generation sind, werden diesen Scheiß nicht überstehen. Das sind aber die für Deutschland systemrelevanten Arbeitgeber und nicht die 56 Profivereine.Es geht überhaupt nicht darum irgendwelche Zusammenbrüche herbeizusehnen. Aber nur ein Coronatest an einem Fußballer, nur um Geisterspiele genehmigt zu bekommen, ist einer zu viel. Der würde nämlich an wichtigerer Stelle fehlen.
Die Belgier sind die ersten welche die richtigen Konsequenzen mit der richtigen Begründung getroffen haben. Ob einem das nun passt oder nicht.
Und alle die den "tollen" Umgang der Schweden mit dieser Pandemie so klasse finden, mögen mal die neuesten Nachrichten und Zahlen aus Schweden beachten. Hilfreich war da auch ein Bericht über Dr. Schimke (lief Mittwoch Abend im TV), der ja wie einige sicherlich wissen vor 12 Jahren aus OWL nach Pajala / Schweden ausgewandert ist (Goodbye Deutschland). Dort konnte man aus erster Hand hören wie es in Schweden aussieht.
Tja, das lässt mich etwas ratlos zurück. Was willst Du denn? Die Beschränkungen der Freiheitsrechte in Deutschland gelten zunächst bis zum 20.04., die Bundesligen werden im April ebenfalls nicht spielen. Deiner Argumentation kann ich leider überhaupt nicht folgen. Man kann doch jetzt nicht alles gegen die Wand fahren lassen. Man braucht sinnvolle Kompromisse, die die beiden Säulen Gesundheit und Wirtschaft nicht gegeneinander ausspielen. Natürlich müssen wir schnellstmöglich in allen Bereichen, also auch in der Gastronomie, im Mittelstand usw. wieder etwas mehr Normalität herstellen. Das gilt aber doch selbstverständlich auch für den Fußball.
Was passiert denn so grausames in Schweden...? Die Zahlen sind jedenfalls nicht schlimmer als anderswo.