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  3. Beaker say no ore

Beiträge von Beaker say no ore

  • Corona-Virus

    • Beaker say no ore
    • 23. April 2020 um 12:55
    Zitat von Pasi

    ...in Bielefeld gibt es ca. 350 Fälle; das sind etwa 0,1% der Bevölkerung. Die Mortalität beträgt hier bisher ca. 0,5%, d.h. in Bielefeld sind bisher etwa 0,0005% der Menschen mit dem Coronavirus gestorben...aber es ist natürlich einfach sich auf den moralisch einwandfreien Standpunkt zu stellen, dass die Gesundheit nun mal das oberste Gebot ist und dem alles andere unterzuordnen ist. Dieser Standpunkt ist erstmal relativ schwer angreifbar und daher zur Zeit auch so beliebt und verbreitet. Wenn dann nach der Krise viele keinen Job mehr haben, ihr Häuschen deswegen den Bach runter geht, das Auto erstmal verkauft werden muss, der Urlaub nicht mehr zu bezahlen ist, das Lieblingsrestaurant geschlossen ist, der Lieblingsverein nicht mehr existiert...dann werden viele ein böses Erwachen erleben.

    Ich denke, die wenigsten wollen, dass unser normales Leben auf viele Monate hinaus runtergefahren wird. Die Allermeisten werden sich dessen Folgen bewusst sein.
    Es gibt aber viele, die die jetzigen Lockerungen einschließlich Fußball für verfrüht halten und einen Bumerang-Effekt befürchten.
    Das Kunststück, welches Politiker und Fachleute hinbekommen müssen, ist es, den richtigen Mittelweg zu finden. Und darum wird sie keiner beneiden.

  • Corona-Virus

    • Beaker say no ore
    • 23. April 2020 um 01:15
    Zitat von Arminiafranke

    Beaker say no ore: Ich schätze mal, die Folgen werden die gleichen sein, wie für Unternehmen sonst auch. Unter normalen Umständen natürlich sportliche Konsequenzen wie Punktabzug oder Abstieg, je nach Liga bzw. Landesverband. Diese sind aber momentan bekanntermaßen ausgesetzt. Man sollte also meinen es wäre eine gute Zeit für die Vereine, in Insolvenz zu gehen und die Schulden aus ihrer vergangenen Misswirtschaft abzubauen. Hört sich ja erst mal gut an. Folge dürfte allerdings sein, dass sie zukünftig wirtschaftlich nicht konkurrenzfähig sein werden. Denn in Zukunft dürfte der wirtschaftspolitische und imagemäßige (negative) Aspekt einer Insolvenz durchschlagen. Sponsoren, Gönner, Spender und alle anderen, die im Rahmen der Insolvenz Geld verloren haben, werden sich Zukunft genau überlegen, ob sie erneut in den Verein investieren oder mit diesem Geschäfte machen werden. Daher werden die Einnahmen und Finanzierungsmöglichkeiten in diesen Bereichen für die Zukunft deutlich eingeschränkt sein sowie Ausgaben durch gewisse Absicherungen von Vertragspartnern steigen, was dann in der von 33615 angedeuteten sportlichen Bedeutungslosigkeit enden dürfte.

    So in etwa dürfte es wohl aussehen.

    Allerdings, wenn ich mich nicht gerade irre, musste in Deutschland noch nie ein aktueller Erst- oder Zweit-Bundesligist Insolvenz anmelden. Dies betraf bislang immer nur Vereine aus Liga 3 oder tiefer.
    Insofern lässt sich das mit bekannten Fällen wie Aachen, Offenbach, Essen oder Kassel nicht wirklich vergleichen. In diesen Fällen waren die Insolvenzen die Folge des sportlichen Niedergangs.
    Durchaus möglich, dass es auch umgekehrt passieren könnte: Erst Insolvenz und dann der sportliche Niedergang. Allerdings wäre ich mir gerade bei Clubs wie Schalke oder dem HSV da nicht so sicher. Einfach deshalb, weil sie mit ihrer großen Anhängerschaft immer noch ein enormes Potenzial besitzen.
    Und auch bei unserer Arminia hätte ich da so meine Zweifel, weil wir zu den Stehaufmännchen des deutschen Fußballs gehören und finanzielle Probleme bei uns (fast) zur Tradition gehören und daher niemanden wirklich abschrecken. ;)

    Zitat von EwigArmine

    Ich haue jetzt mal einen raus, auch auf die Gefahr hin, mich unbeliebt zu machen:

    Schlecht geführte Unternehmen müssen in der Krise vom Markt verschwinden, denn sie gefährden die Existenz der gesunden und bremsen Fortschritt aus. Im Klartext: Pleite gehen lassen, denn sonst werden sie zu sogenannten Zombieunternehmen. Saugen nur aus, leisten aber nichts.

    Liest sich auf den ersten Blick wie der Leitsatz eines Extrem-Kapitalisten. :D
    Auf den zweiten beschreibt es einfach nur eine normale, funktionierende Marktwirtschaft.
    Ich halte z.B. auch nichts davon dauer-kriselnde Unternehmen mit Subventionen künstlich am Leben zu erhalten. Das ist Geldverschwendung.

    Zitat von Pasi

    Ich finde es scheinheilig, wenn man jetzt sagt, dass die Vereine ja selber Schuld an ihrer wirtschaftlichen Situation sind.

    Was ist scheinheilig daran, das auszusprechen, was nicht wenige Stimmen schon seit vielen Jahren predigen, wovor sie immer gewarnt haben?
    Okay, die Ausmaße eines Corona-Virus hat niemand auch nur ansatzweise erahnen können. Aber selbst kleinere Krisen, wie eine "normale" Wirtschaftskrise oder die Pleite eines großen TV-Partners hätten viele Vereine schon in arge Nöte gebracht. Von daher kein Mitleid und keine Sonderbehandlung für Fußballvereine.

  • Corona-Virus

    • Beaker say no ore
    • 22. April 2020 um 23:54

    Ich bin gar nicht grundsätzlich gegen Geisterspiele. Möglicherweise werden sie auf geraume Zeit sogar zu unserer Normalität.
    Allerdings halte ich sie zum jetzigen Zeitpunkt für das falsche Signal und für verfrüht. Die kritischen Stimmen von der medizinischen Seite bestärken mich da nur noch nochmal.
    Ich habe mich auch schon gefragt, wie sie das mit den Frauen und Kindern der Spieler, Trainer und Betreuer halten wollen, Stichwort Isolation. Wenn dem aber nicht so ist, dann kann man wohl kaum von ausreichenden Sicherheitsmaßnahmen reden.
    Wenn die DFL wie andere Ligen einen Neustart im September ins Auge gefasst hätte, dann hätte man bis dahin nicht nur mehr Erkenntnisse in Sachen Corona sammeln können, sondern sich auch grundsätzlich besser auf verschiedene Szenarien vorbereiten können.

    Wenn ich dann aber heute lese, dass die UEFA angeblich plant, die ausgefallenen Test-Länderspiele im Herbst nachzuholen, dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Die haben ganz offensichtlich vor ab August/September mit dem üblichen vollen Kalender in die neue Saison zu starten, anstatt mal darüber nachzudenken, ob es angesichts der großen Ungewissheit wie es in den nächsten Monaten überhaupt weiter geht, den Kalender mal vorsorglich etwas auszudünnen, Wettbewerbe zu kürzen oder zu streichen. Oder wie man zukünftig mit Ligen verfährt, die nicht zu Ende gespielt werden können.
    Ja klar weiß ich die Antwort darauf, warum sie auf nichts verzichten wollen und die aktuelle Weltlage zu einem erheblichen Teil einfach ignorieren. Es ist fast immer dieselbe: Geld!  :rolleyes:

    Und wenn ich heute auch noch lese, dass nach Südkorea auch China bereits genesene Corona-Patienten wieder als neu-infiziert vermeldet hat, dann stehen wir möglicherweise immer noch ganz am Anfang dieses großen Problems.

  • Corona-Virus

    • Beaker say no ore
    • 22. April 2020 um 11:58

    Mich würde mal interessieren, was ihr glaubt, was eigentlich die Folgen für einen Verein sein werden, der Insolvenz anmelden muss. Gerne dargestellt an unterschiedlichen Beispielen wie Schalke, HSV, Arminia oder auch Sandhausen. Bitte klärt mich auf! ;)

  • Corona-Virus

    • Beaker say no ore
    • 22. April 2020 um 00:20

    Glaubt eigentlich jemand, dass es anderen Sportarten wie Eishockey, Handball, Basketball usw. derzeit besser ergeht?
    Auch dort droht vielen Clubs die Pleite, auch dort stehen Arbeitsplätze auf dem Spiel. Die Zahlen mögen dort kleiner sein, deswegen trifft es sie aber nicht weniger schlimm. Eher schlimmer, weil sie sich von dieser Krise nur schwerer und länger erholen werden als der Fußball. Ganz zu schweigen von anderen, nicht-sportlichen Branchen. Wenn eine Branche diese Krise halbwegs unbeschadet überstehen wird, dann der Profi-Fußball. Da bin ich mir sicher.
    "Die Fans mit reinen TV-Spielen ablenken", "Verantwortung gegenüber den Arbeitsplätzen, die am Fußball hängen". Und wo bleibt die Verantwortung gegenüber den Ligen unterhalb der 2. Liga...?
    Für mich sind das nur Scheinargumente.
    Der Profi-Fußball in Deutschland beweist mir mit seiner Augen-zu-und-einfach-weitermachen-Haltung gerade nur eindrucksvoll, dass er sich wieder mal viel zu wichtig nimmt und es ihm vorrangig um sich selbst geht. Dass sie kleinere Brötchen werden backen müssen, das ist ihnen klar, nur sollen sie halt auch nicht zu klein werden. Und ich bin mir daher sicher, dass sobald diese Krise überstanden ist - wann immer das sein wird - der Profi-Fußball in Bezug auf Summen wieder genauso kräftig aufdrehen wird wie vorher. Die Chance sich mal selber etwas zu erden, sich zu hinterfragen und vielleicht mal ganz neu aufzustellen, die lassen sie gerade ungenutzt verstreichen. Offensichtlich gibt es wirklich nichts wichtigeres als Fußball in unserer Gesellschaft, der Ball muss einfach immer rollen, komme was wolle. :rolleyes:
    Hoffen wir, dass es irgendwie gut geht. Darauf wetten würde ich allerdings nicht.

  • Corona-Virus

    • Beaker say no ore
    • 21. April 2020 um 17:45

    Die Handballer haben ihre Saison nun auch abgebrochen. Nur die Fußballer schaffen das nicht... :whistling:

  • Corona-Virus

    • Beaker say no ore
    • 20. April 2020 um 17:55
    Zitat von Curt Schilling

    Ab 9. Mai soll es weitergehen. Eine gute Nachricht.

    Ich sehe das eher kritisch.
    Weil die Fußballer es trotz riesiger Einnahmen in den letzten Jahren nicht geschafft haben Rücklagen zu bilden, stehen sie jetzt unter dem Druck, diese Saison auf Teufel komm raus zeitnah zu Ende zu spielen. Absurd!
    Da ein Abbruch oder eine Annullierung aufgrund drohender Klagen nicht in Frage kommt, wäre es mMn die richtige Lösung gewesen, jetzt eine noch größere Pause zu machen und die Saison im Herbst zu Ende zu spielen, möglicherweise sogar wieder mit Zuschauern. Dann müsste der Saison-Kalender halt vorübergehend umgestellt und Verträge angepasst werden. So flexibel sollte man in dieser außergewöhnlichen Zeit schon sein. Eventuell könnte man sogar diese und die nächste Saison zusammenlegen, die aktuelle Spielrunde im Herbst beenden und im ersten Halbjahr 2021 Auf- und Abstiegsrunden spielen.
    Die längere Pause hätte man dazu nutzen können, um verschiedene Pläne für die nächste Zeit, die nächsten Jahre auszuarbeiten. Denn schon jetzt ist doch klar, dass es auch Auswirkungen auf die nächste Saison geben wird.
    Wenn das jetzt schief geht und die Zahlen wieder steigen, ein erneuter Abbruch folgen sollte, dann stehen sie vor dem absoluten Chaos. Und diese Beteuerungen, dass sie keine Sonderbehandlung erfahren werden, nehme ich ihnen ohnehin nicht ab.
    Und auf Spiele ohne Zuschauer freue ich mich auch nicht wirklich.

  • Corona-Virus

    • Beaker say no ore
    • 18. April 2020 um 15:20

    Der Bayerische Fußball-Verband will die aktuelle Saison in seinen Ligen ab dem 1. September(!) fortsetzen und in jedem Falle zu Ende spielen, um juristische Auseinandersetzungen zu vermeiden.
    Diese Absicht steht im Gegensatz zu Brandenburg, wo sich die Vereine erst kürzlich mehrheitlich dafür ausgesprochen haben, die Saison am 30.06. zu beenden, unabhängig davon, ob alle noch ausstehenden Spiele ausgetragen werden können.
    Diese Pläne beziehen sich auf die Ligen unterhalb der RL.

    Da bahnen sich also noch größere Diskussionen unter den Landesverbänden an, eventuell sogar unterschiedliche Vorgehensweisen und damit ein Chaos.

    https://www.kicker.de/774060/artikel…mber_fortsetzen

  • Corona-Virus

    • Beaker say no ore
    • 16. April 2020 um 22:53

    Laut Bild-Zeitung sollen sich die DFL und Sky geeinigt haben und es sollen noch im April TV-Gelder an die Vereine gezahlt werden.
    Auch ARD/ZDF sollen zur baldigen Zahlung bereit sein, während Dazn wohl selbst in Not geraten zu sein scheint:

    https://www.bild.de/sport/fussball…87206.bild.html

  • Corona-Virus

    • Beaker say no ore
    • 8. April 2020 um 13:56

    Andreas Rettig warnt vor Bevorzugung von Fußball-Profis bei Corona-Tests

    https://www.augsburger-allgemeine.de/sport/fussball…id57204566.html


    Beierlorzer: Fußball nicht «über die Gesellschaft heben»

    https://www.stimme.de/sport/ueberreg…;art500,4342332

  • Corona-Virus

    • Beaker say no ore
    • 6. April 2020 um 14:59
    Zitat von Kickergott

    Und du bist sicher, dass es sich bei den entsprechenden Vereinen auch um zu der Zeit aktuelle Erst-und Zweitligisten handelte?


    Hä? Das habe ich doch überhaupt nicht gesagt. Wo liest du das bitte?
    Es geht um Insolvenzen im Allgemeinen und dem immer wieder gerne heraufbeschworenen Horror-Szenario vom Verschwinden eines Vereins. Dem ist aber nicht so. In den ersten 4 Ligen gilt für alle das Gleiche: 9 Punkte Abzug, kein Zwangsabstieg.
    Nur in seltenen Fällen erfolgt die Löschung aus dem Vereinsregister und der damit verbundene Neustart in der Kreisliga.
    Hinsichtlich möglicher Insolvenzen von Erst- und Zweitliga-Vereinen ist mit Letzterem aber schon mal gar nicht zu rechnen. Denn dafür wird die wirtschaftliche Prognose aufgrund der hohen Einnahmen in diesen Spielklassen immer noch viel zu gut ausfallen.

    Eine Insolvenz ist natürlich nie etwas Gutes. Aber eben auch nicht das immer mal wieder prognostizierte Mega-Disaster.

  • Corona-Virus

    • Beaker say no ore
    • 6. April 2020 um 12:45
    Zitat von Kickergott

    Das gilt auch nur für Erst- und Zweitligisten, soweit ich das weiß.

    Nein!
    Schau' dir doch bitte die Beispiele der letzten Jahre an.
    Keiner der insolventen Clubs musste zwangsabsteigen. Wenn sie auch abgestiegen sind, dann aus sportlichen Gründen.
    Bereits seit einigen Jahren hat eine Insolvenz nur noch einen 9 Punkte-Abzug zur Folge. Dies gilt von der 1. bis zur 4. Liga. Darunter entscheiden die Landesverbände über mögliche Strafen.

  • Corona-Virus

    • Beaker say no ore
    • 6. April 2020 um 12:02

    Meiner Erinnerung nach war der VfB Leipzig der letzte namhaftere Verein, der nach einer Insolvenz aus dem Vereinsregister gelöscht und kurz darauf als Lok Leipzig wieder neu gegründet wurde.
    Alemannia Aachen, RW Essen, RW Erfurt, Chemnitzer FC, VfR Aalen, VfB Lübeck usw., die sind alle noch da. Und zwangsabsteigen mussten die auch alle nicht.


    Hier noch mehr Beispiele:

    https://www.kicker.de/760953/slideshow

  • Corona-Virus

    • Beaker say no ore
    • 6. April 2020 um 11:25

    @ Arminiafranke

    Diese besonders kritische Sichtweise auf den Profi-Fußball könnte daran liegen, dass diese Branche gnadenlos überbezahlt ist, mit den Mio um sich geworfen wird, als sei es Spielgeld, diese absurden Summen ständig immer weiter steigen und trotzdem bei vielen Clubs nichts hängen bleibt, weil die Etats regelmäßig bis kurz vor Kante genäht werden oder gar darüber hinaus.
    Das kann man wohl kaum mit kleinen Betrieben vergleichen, einem Frisör oder einer Kneipe.
    So makaber dieses auch zunächst klingen mag, aber eine Pleite-Welle im gewissen Maße könnte dem Profi-Fußball langfristig sogar auch gut tun, damit diese Branche endlich mal wieder lernt sich etwas zu mäßigen.
    Ich war bislang nicht unbedingt ein Fan eines sogenannten Salary-Caps, aber vielleicht wird oder gar muss es jetzt auf so etwas hinauslaufen. Allein schon deswegen, damit die kleinen Clubs nicht von den großen genötigt werden bei diesem riskanten Wahnsinn immer mitzumachen.
    Und im Übrigen verschwinden Clubs, die Insolvenz anmelden müssen i.d.R. nicht von der Bildfläche, sie müssen noch nicht einmal mehr zwangsabsteigen. Um diesem "Monster" Insolvenz mal etwas den Schrecken zu nehmen.
    Es wird auch nach Corona noch Profi-Fußball gespielt werden, auch mit 18 Mannschaften in der 1. und 18 Mannschaften in der 2. Liga. Höchstwahrscheinlich aber dann mit kleineren Zahlen.

  • Ex-Armine Jonathan Clauss

    • Beaker say no ore
    • 5. April 2020 um 19:20

    Da würde ich nicht drauf wetten, so gefragt wie er mittlerweile zu sein scheint:

    https://www.kicker.de/773466/artikel…piele_um_clauss

  • Corona-Virus

    • Beaker say no ore
    • 4. April 2020 um 23:01

    In guten Zeiten dreist Steuern vermeiden und in schlechten ungeniert in die Staatskasse greifen: Das hat bei so einigen Großunternehmen längst System. Wundern darf einen dieses widerliche weil egoistische, unsolidarische Verhalten nicht, schließlich haben wir seit vielen Jahren eine Partei an der Regierungsspitze, die bekanntermaßen gerade den großen Arbeitgebern deutlich wohlgesonnener ist als dem Rest. Da braucht es wahrscheinlich noch nicht einmal die Erpressung in Form von drohenden Entlassungen. Bezahlen darf dieses dann die große Masse. Und Corona wird die Arbeitnehmer und kleineren Unternehmen auch deshalb auf Jahre noch sehr teuer zu stehen kommen.

  • Corona-Virus

    • Beaker say no ore
    • 4. April 2020 um 13:03

    Das gab es schon in der Finanzkrise 2008. Damals hat u.a. die Firma Thyssen trotz Mrd-Gewinnen in den Vorjahren auf Kurzarbeit gemacht. Warum unsere Politik es zulässt, dass reiche Unternehmen in der Krise auf Steuergelder zugreifen und nicht auf ihre eigenen Reseveren, da kann sich jeder seinen eigenen Reim drauf machen. :rolleyes:

  • Corona-Virus

    • Beaker say no ore
    • 25. März 2020 um 17:51

    Wie ich finde, ein sehr hörenswerter Podcast mit Ewald Lienen zum Thema Corona, den Auswirkungen auf den Fußball und seinem Wunsch, dass unsere Gesellschaft nun endlich anfängt umzudenken. Auch wenn ich nicht wirklich daran glaube, dass dieses passieren wird, eher davon ausgehe, dass die allermeisten genauso weitermachen werden wie zuvor, kann ich mich vielen seiner Gedanken nur anschließen:

    https://www.kicker.de/754155/artikel…it_ewald_lienen

    (Von ca. Minute 7:00 bis 47:00)

  • Corona-Virus

    • Beaker say no ore
    • 18. März 2020 um 00:20

    WB-Interview mit Markus Rejek zur aktuellen Situation:

    https://www.westfalen-blatt.de/DSC/4172443-So…enkverbote-mehr

  • Corona-Virus

    • Beaker say no ore
    • 15. März 2020 um 21:53
    Zitat von Curt Schilling

    https://www.manager-magazin.de/unternehmen/ar…-a-1305445.html
    Solche Geschichten schreibt nur das Leben.

    Hopp du Hurensohn Held!
    :lol:

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