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Beiträge von Kai

  • Bundestagswahl 2009 - Zweitstimme

    • Kai
    • 28. September 2009 um 17:38
    Zitat

    Original von Outpost

    Also steht die FDP für Betrüger wie Madoff, für unkontrollierte Finanzmärkte und für Immobilienblasen in Amerika?

    Tatsächlich will die FDP die BaFin (nationale Bankenaufsicht), die völlig versagt hat auflösen und die Bankenaufsicht politisch unabhängig der Bundesbank unterstellen. Darüber hinaus wollen Sie auf eine europäische Bankenaufsicht aufbauen, die es so noch garnicht gibt.

    Kannst ja mal ein wenig nachlesen , wenn Du mal Zeit findest :hi:


    Oh bitte! Unser letzter Kanzler saß nach der Wahl 2005 völlig besoffen in der Elefantenrunde. :lol:

    Alles anzeigen

    Du hast recht, die FDP steht für unktrollierte Finanzmärkte! Westerwelle hat 10 Jahre davon gesprochen, dass die Finanzmärkte frei und liberal gestaltet werden müssen. Das ist nun einmal Fakt! Und die Kriese ist durch einen solchen Markt nun einmal erst möglich geworden.
    Aber Du solltest Dir vielleicht aml ansehen, wie es zu dieser Kriese gekommen ist und welche systematischen Gründe es gab und warum sie grade in einem Land mit einem extrem liberalen Wirtschaftssystem entstanden ist. Für all diese Gründe bzw Bedingungen, die die Kriese möglich gemacht haben steht ein großes Stück weit die FDP.

    p.s. Schröders Auftritt damals ist inzwischen absoluter Kult. Er war nicht besoffen, er steckte voller Testosteron. Mehrere Monate hat er mit einer vernichteten Niederlage gerechnet und dann so ein Ergebnuiss. Aber Merkel kann ihm ganz dankbar sein. MIt dem Auftritt hat er sie zur Kanzlerin gemacht. Noch am Abend der Niederlage hat er die CDU dazu gezwungen sich geschlossen hinter Merkle zu stellen.
    Aber Brüderle und Schröder zu vergleichen, ist eh lustig.

  • Bundestagswahl 2009 - Zweitstimme

    • Kai
    • 28. September 2009 um 14:56
    Zitat

    Tja, einige haben anscheinend verstanden, dass es nicht darum geht wer daran schuld ist, sondern wer einen jetzt aus der Krise führen kann.

    frei nach dem Motto die, die uns den Schweiß gerbacht haben, können ihn auch am besten lösen ;)
    Es kann aber auch gut sein, dass die Leute überhaupt nicht verstanden haben, dass uns genau das die Kriese gebracht hat, wofür die FDP steht.

    Ja die SPD war 11 Jahre in der Regierung und wenn man die 11 Jahre jetzt abschließend betrachtetz wurde dort viel gutes Beschlossen. Die SPD steht mit für den ATomausstieg (den es jetzt wohl doch nicht gibt), sie stehen für betriebliche Mitbestimmung (die jetzt wohl weitestgehend beschnitten wird), sie stehen für die Zusammenlegung von Sozial und ARbeitslosenhilfe, sie stehen für eine riesen Steuerleichterung (was ich gerade beim Spitzensteuersatz nicht gut finde), für eine Familienpolitik die Ursula nur noch umsetzen musste ;) usw. Auch außenpolitisch können wir sehr froh sein, dass rot grün nach dem 11. September an der Macht waren und Frau Merkle nichts zu sagen hatte, denn sonst wären wir im Irak dabei gewesen. Es ist eben gerade nicht so, dass das Land in diesen 11 Jahren vor die Hunde gegangen ist. Übrigens haben 16 Jahre schwarz-gelb unter Kohl eine weitaus negativere Bilanz. Aber sie können es ja jetzt besser machen.

    Grundsätzlich ist es nicht schlecht für eine Demokratie wenn es regelmäßig Regierungswechsel gibt und der SPD wird die Zeit in der Oposition parteipolitisch auch gut tun. Aber man darf sich schon wunderen, warum gerade in der jetzigen Situation die FDP solche Zuwächse hat. Gerade weil gerade jetzt eine Mehrheit der Deutschen ja eigentlich möchte, dass sich auf den Finanzmärkten etwas ändert. Dafür steht die FDP aber nicht.

    p.s. wer Gabriel und Schmidt mit Brüderle vergleicht, den... Brüderle hat mal bei Harald Schmidt eine Sendung geamcht die hiße Saufen mit Brüderle. Das sagt doch schon Alles.

    Aber wir können uns hier jetzt eh den Mund fusselig reden. Es wird einen Politikwechsel geeben, den die Deutschen wollten und damit ist die Sache ja auch ok. Die Welt wird dadurch nicht untergehen und die Folgen werden wir wohl 4 Jahre ertragen können ;) Das es besonders einen Großteil der Nichtwähler trifft, find ich persönlich sehr gut! Schade für die, die aus diesen Schichten wählen gegangen sind. Für diese Leute hoffe ich auf eine starke und gute Oposition.
    Und ganz vielleicht schaffen sie es ja und wir haben bald ein massives Wirtschaftswachstum und die ARbeitslosigkeit schwindet und das zu guten Marktlöhnen und es gibt die Steuergeschenke für alle. Das muss man jetzt einfach mal abwarten ;) Aber das sind die Versprechungen an denen sich schwarz-gelb jetzt messen lassen muss.

  • Bundestagswahl 2009 - Zweitstimme

    • Kai
    • 28. September 2009 um 12:16
    Zitat

    "Süddeutsche Zeitung"


    ANZEIGE(…) Angela Merkel hat nun die Koalition, die sich ihre Partei gewünscht hat. Der Kanzlerin schmeckt die kleine Koalition nicht, aber sie muss so tun, als ob es so wäre. Künftig kann sie sich nicht mehr hinter der SPD verstecken. Künftig werden die Forderungen aus der CDU lauter werden, einen sehr wirtschaftsfreundlichen Kurs zu fahren. Spielt die Kanzlerin weiter die Rolle der Mutti der Nation, hat sie also Schwierigkeiten mit der FDP und mit ihrer Partei. Wird sie aber zur eisernen Lady, verliert sie ihr Renommee und ihre Reputation in der Bevölkerung. Das heißt: Die goldenen Zeiten der Angela Merkel sind vorbei.

    Aber eine Sache finde ich be dieser Wahl echt extrem lustig. In Zeiten der Finanzkriese hat gerade die Partei,die meisten Zuwächse, die jahrzehntelang für absolut freie und liberale Finanzmärkte stand. Man hat quasi das gewählt, was einem die größte Kriese aller Zeiten eingebracht hat. Den freien Markt! Sachen gibts, die gibts gar nicht :P

  • Bundestagswahl 2009 - Zweitstimme

    • Kai
    • 28. September 2009 um 12:10
    Zitat

    Original von LeckerKnoppers


    Nö, du drehst es falsch rum bzw. kann man genauso gut in die andere Richtung argumentieren! Ein Nichtwähler wirkt nicht mit und nimmt alles kommentarlos hin. Stell dir mal vor alle Wähler würden mehrheitlich NPD wählen, dann kannst du den Nichtwählern zwar noch attestieren, dass sie nicht das Falsche gewählt haben, aber verhindert hätten sie auch nicht, obwohl sie es gekonnt hätten. Das Argument dreht sich also im Kreis.

    Und ganz ehrlich, erzähl mir nicht, dass von den gut 20 Parteien die auf dem Zettel standen nicht eine dabei ist, die ansatzweise die Positionen verschiedener Nichtwähler repräsentiert. Sagt ja keiner, dass man die Big 5 wählen muss. Aber bevor man sich über die Positionen schlau macht, geht man halt gar nicht erst hin. Wäre ja anstrengend vorher.

    Aber wie schon gesagt, die meisten Leute wissen doch eh nicht was sie da tun und wählen entweder das, was sie immer gewählt haben und die Partei, wo das Gesicht am besten passt. Leider wahr. Das Volk hat theoretisch die Macht, praktisch nicht wirklich. Und 30 Prozent verzichten komplett darauf (Bei den anderen Wahlen noch mehr!) und das ist nicht nachvollziehbar.

    "Was meinen sie, was in diesem Land los wäre, wenn die Menschen begreifen würden, was hier los ist!" (Volker Pispers)

    100% Zustimmung!

  • Bundestagswahl 2009 - Zweitstimme

    • Kai
    • 28. September 2009 um 12:08
    Zitat

    Original von Greenflora

    ...................

    Die SPD hat zu Letzt nicht die falsche Politik gemacht. Sie haben es nicht verstanden diese Politik ihren Wählern vernünftig zu erklären.
    .................

    So so - interessante Theorie !

    Ist wie in der Werbung - mein Produkt kann scheisse sein - ich muss es nur dem Konsumenten andrehen .....? Wenn ich beim einkaufen 3 Artikel zur auswahl habe und alle 3 schmecken mir nicht - muss ich dann das kleinere Übel kaufen ???

    Nee - so einfach darf das nicht sein - und jeder Nichtwähler hat übrigens sein demokratisches Recht wahrgenommen !!![/quote]

    Nein genau so ist es halt nicht. Wenn ich davon überzeugt bin, dass mein produkt gut ist, muss ich es trotzdem vernünftig verkaufen können. Wenn ich ein gutes Produkt habe, es aber nicht verkaufen kann, bringt mir das absolut nichts!

    Man kann es sich nicht so einfach machen und sagen "alles war scheisse darum bin ich nicht wählen gegangen". Es gibt ein breite Spektrum an politischen Richtungen und man hatte somit eine große Auswahl.

    Wenn mann dann nicht wählen geht, hat man zwar ein demokratisches Recht wahr genommen. Diese Recht besteht aber darin, dass man indirekt seine Stimme jemand anderem zur Verfügzung gestellt hat. Somit wird Deutschland zu Recht jetzt won einer neoliberalen Koalition regiert. Die Mehrheit wollte es so und 30% war es egal. Gerade diesen 30% geht es entweder so gut, dass ihnen alles egal sein kann. Oder sie sind schlichtweg zu blöd. Ihre INteressen werden jetzt im Bundestag nicht vertreten und darüber dürfen sie auch 4 Jahre nicht meckern.

  • Bundestagswahl 2009 - Zweitstimme

    • Kai
    • 28. September 2009 um 10:22
    Zitat

    Zur SPD - jetzt sind die Nichtwähler schuld ? Dann gebt diesen Menschen mit eurer Politik eine Richtung vor die wählbar ist - ihr Machtgeier !

    Das ist für mich absoluter Quatsch. Nicht wählen ist für mich nicht zu begründen. Wer nicht wählt gibt sein elemetarstes Grundrecht ohne Not aus der Hand. Aber diesen Leuten geht es wohl zu gut. Jetzt bekommen sie die Politik die sie verdienen, ohne Mindestlohn, mit noch mehr gelockertem Kündigungsschutz usw. Auf deren Rück wird jetzt4 Jahre Politik ausgetragen und das ist auch Richtig so!!! Das haben sich die Nicht-Wähler redlich verdient.

    Die Hartz 4 Reform war im Kern absiolutr richtig und man muss es Schröder sehr hoch anrechen, dass er die gegen den eigenen Machterhalt durchgeboxt hat. Aber ich wette viele Leute haben den Kern dieser Reform nicht mal ansatzweise verstanden. Auch die Rente mit 67 ist im Kern doch absolut notwendig.

    Eine Partei muss seine Politik nicht an irgendwen anpassen. Eine Parte muss ein Angebot schaffen, welches aus ihrer Sicht notwendig ist und das müssen sie dann autentisch vertreten und die Notwendigkeit erklären.

    Die SPD hat zu Letzt nicht die falsche Politik gemacht. Sie haben es nicht verstanden diese Politik ihren Wählern vernünftig zu erklären.

    Besonders die SPD hat ein Informationsproblem. (Die CDU hatte dieses auch. Sie wollten gar nicht informieren) Und Deutschland hat ein elementares Bildungsproblem. Das wird bei der hohen Anzahl an Nichtwählern mehr als deutlich. Nichtwähler können sich nicht damit raus reden, dass die SPD kein Angebot für sie hat. Man ist ja nicht gezwungen die SPD zu wählen. Wir hatten dies Jahr ein sehr breites Politikangebot und wenn man sich informiert hat, konnte man auch deutlich die Unterschiede erkennen. Aber vielen fehlt halt jegliches politisches Interesse. Es gab eine Zeit da hat man sich gefreut wählen gehen zu können. Aber der Wohlstand ist in Deutschland wohl noch zu groß. Sonst würde man ja wählen gehen.
    Sollte mir in den kommenden 4 Jahre eine sagen wie schlecht es ihm geht und wie groß bei uns die Schere zwischen arm und reich geworden ist, frage ich ihn nur "warst Du wählen". Die Nichtwähler sollen in den kommenden 4 Jahren blos nicht das meckern anfangen.
    Über die Politik, die wir jetzt bekommen wurde demokratisch entschieden und darum bekommen wir sie auch zu recht. Die Leute, deren Interesse durch diese Politik vertreten wird, waren wählen. Die anderen müssen das, was jetzt kommt ertragen!

    Die SPD wird in den kommenden Monaten einen Linksruck machen. Man wird oft mit den Linken koalieren und somit die Mehrheit im Bundesrat bekommen. Den ersten Blockwahlkampf wird NRW erleben. Ob ich das gut, oder schlecht finde, weiß0 ich noch nicht. Warten wir mal die Kommenden Monate und dann die Inhalte der NRW Landtagswahl ab.

    In 4 Jahren wird die Linke dann ihre Außenpolitik angepasst haben und man wird mit rot rot grün in den Wahlkampf ziehen. (mit vielleicht Wowi als Kanzlerkandidat ;-))

  • Bundestagswahl 2009 - Zweitstimme

    • Kai
    • 27. September 2009 um 18:18

    Tja die Duetschen haben entschieden. Es wird schwarz gelb und das Geschrei wird gerade bei den Nichtwählern in den kommenden Jahren groß sein. Aber man bekommt so ein Ergebnis wie man es verdient und Deutschland hat sich für eine starke FDP entschieden und muss damit jetzt leben.

    Das Gute für alle Studenten. Rüttgers wird in einem Jahr Geschichte sein!!!! und damit hoffentlich die Studiengebühren auch.

  • Bundestagswahl 2009 - Zweitstimme

    • Kai
    • 27. September 2009 um 17:17
    Zitat

    Original von Thomy71

    Na, DAS Wahlergebnis liste hier mal auf, wo das der Fall wäre. Da müßten die 5 großen Parteien ja geradezu im Fotofinisch alle um die 20 Prozent reinkommen oder eine von den Kleineren noch deutlich mehr als das haben. Daran glaubst du doch bei dieser Wahl nicht ernsthaft, hmm?


    Wurde das mit dem Brüderle eigentlich irgendwo erwähnt? Eine derart konkret benannte Gefahr ist mir gar nicht aufgefallen. Aber andere Lautsprecher aus der 2. Reihe wie Koch und Müller würden ja wahrscheinlich wieder kneifen, weil sie in ihrem Bundesland sooo gebraucht werden und ein gaaanz festes Versprechen gegeben haben, ihre Wähler "daheim" nicht im Stich zu lassen...

    Ne wurenicht gesagt. Aber wer soll es sonst werden?? Die FDP wird bei 14-16% liegen und damit muss man ihnen auch ein paar Ministerien geben. Außen ist klar, Wirtschaft werden sie nicht bekommen, weil man das dem Gutenberg nicht weg nimmt. Gesundheit werden sie dann noch bekommen und ich gehe ganz stark vom Finanzministerium aus. Wer soll es außer Brüderle machen? Die haben doch sonst keinen.
    Steinbrück und Brüderle sdas wäre ein Unterschied wie Tag und Nacht.

    Aber egal wie es kommt es ist ein demokratisches Ergebnis. Und wenn die Leute nicht wählen gehen, bekommen sie eben, dass was die anderen wollen.

  • Bundestagswahl 2009 - Zweitstimme

    • Kai
    • 27. September 2009 um 15:33

    Es scheibnt so, als ob die Wahlbeteiligung ein Rekordminus erreichen wird. Damit befürchte ich, dass es am Ende knapp aber sicher für schwarz-gelb reichen wird mit einem Finanzminister Brüderle HIIIILFE

  • Arminia - FC St. Pauli

    • Kai
    • 26. September 2009 um 10:54

    So was dämliches. Wenn sie die packen, müssten die 1 Jahr alle Stadtbusse putzen ;) Frechheit sowas. Aber die Blöden sterben nicht aus.

    Ich ahbe absolut nichts gegen Pauli und freue mich gleich einfach auf ein gutes Spiel mit Erstligastimmung.

  • Bundestagswahl 2009 - Zweitstimme

    • Kai
    • 26. September 2009 um 10:47
    Zitat

    Ich persönlich kann damit leben, jedoch finde ich es nicht gerade sonderlich toll das viele auf die CDU einschlagen, obwohl eben diese CDU ebenfalls viele Dinge in ihrem Wahlprogramm aufgeführt hat was sicherlich nicht das schlechteste für Deutschland ist! Ich habe sowieso die Meinung das hier vermutlich noch nicht mal 3% der User die hier mitschreiben sich das komplette CDU Wahlprogramm durchgelesen haben, denn wie sonst ist es zu erklären das jeder 2 hier schreibt das die CDU dieses Mal gar kein Programm hat!?

    Die CDU hat ein Wahlprogramm und ich habe es auch überflogen.- Was einem auffällt ist,d ass dort nicht mehr viel drin steht. Gerade wenn man es mit dem letzten Wahlprogramm vergleicht. Dagegen steht das Grundsatzprogramm, was sehr gut zum letzten Wahlprogramm passt. Da bekommt man doch den Eindruck, dass man den Leuten, gerade nach dem für die DCU erschreckenden Ergebnis der letzten Wahl, den Leuten diesmal besser nicht so genau sagt wofür man steht. Genau das wird auch in ihrem Wahlkampf deutlich. Bloß keine Farbe bekennen und so wie vor 4 Jahren auf der Zielgerade noch schlafende Hunde wecken. Wer wirklich wissen will wofür die CDU steht muss ins Grundsatzprogramm schauen.

    Zitat

    Eben weil man es selber nicht kennt und weil die CDU im Gegensatz zu anderen nicht alle Punkte rumposaunt, sondern viele Punkte als Selbstverständlich ansieht.
    Ein Beispiel: Alle hacken jetzt drauf rum wegen den AKW´s! Alle wollen sie abgeschafft haben und alle wollen die Alternativen Energien nur noch bis 2020! Aber keiner schreibt z.B. das die CDU auch eine hohe Milliarden Summe im Wahlprogramm veranschlagt hat für eben die Alternativen Energien, sprich für die Forschung dafür und für viele Umsetzungen die jetzt schon möglich sind wie Windkraftwerke u.ä.!
    Aber erstmal schreien alle das die CDU nur ausschließlich auf AKW´s setzt, keiner sagt das dies nicht zu 100% stimmt, denn die CDU will beides. Und wenn die Alternativen Energien ausreichen um unser ganzes Land damit zu bedienen (und das zum erträglichen Preis) dann kann man auf AKW´s verzichten, aber dieses dauert eben länger als bis 2020 (was nur noch 11 Jahre ist) und daher sagt die CDU ehrlich das dies bis 2020 nicht zu machen ist!

    Die CDU behauptet, dass man nur die Laufzeiten verlängern will und die Atomkraft als Übergangenergie benutzen will. Sie behaupten es. Das das nur wirklich eine Scheinbehauptung ist, ist wirklich klar zu erkennen. Gleichzeitig kommen aus CDU geführten Ministerien vertrauliche Papiere ans Licht, wo man deutlich über den Neubau von AKWs spricht. Eine Verlängerung der Laufzeiten bedeutet min bis 2030 bzw 2040 dafür sind die Kraftwerke aber gar nicht mehr auf dem notwendigen Entwicklungsstand. Das bedeutet man will langfristig mit der Atomkraft arbeiten und das bei allen gefahren und nicht gelösten Problemen der Endlagerung. Dann zu sagen, dass es nur eine Übergangsenergiequelle ist, ist absolut unehrlich. Also das Gegenteil von dem was Du sagst. Das kann sich jeder an 5 Fingern abzählen.

    Und das sie gleichzeitig in regenerative Energien investieren wollen, ist wirklich ein Witz. Was passiert denn, wenn die Anbieter ihre Kraftwerke weiter betreiben können bzw neue bauen dürfen??? Der Investitionsdruck bei regenerativen Energien ist auf einen Schlag weg! Sie mögen beiden propagieren. Aber die Konsequenz der Politik ist, dass Deutschland die Vormachtsstellung bei erneuerbaren Energien verlieren wird.

    Die Energiepolitik für die CDU/FDP steht mag kurzfristig für billigeren Strom stehen. Sie ist aber zukunftsfeindlich und, das steht an erster Stelle ,sie birgt ein unvorhersehbares Risiko einer Megakatastrophe. Und gerade beim Punkt des immer vorhandenen Risikos kann man keine zwei Meinungen haben, denn niemand kann sagen, dass die Dinger wirklich 100% sicher sind.

    p.s. ich frage mich warum all die CDU Politiker, die so für die Atomkraft stehen kein Endlager im eigenen Bundesland haben wollen. Nach neusten Studien sind die sichersten Plätze für die Endlager in Badenwürtenberg. Herr Oettinger will dort aber keine Endlager haben?? Warum nicht?? Die sind doch so sicher?? Auf Jahrhunderte liegt der Müll dort sicher ohne Gefahren. Frei nach dem Motto Atomkraft ja. Aber bloß kein Kraftwerk oder Endlager in meiner Nähe!!

    Man kann ja sagen, dass man die CDU wegen deren Wirtschafts bzw ARbeitsmarktpolitik wählen will (kein Mindestlohn, kein Kündigungsschutz usw u dadurch erhofftes hohes Wirtschaftswachstum) Aber zu sagen, dass gerade die CDU für alternative Energien ist und in Sachen ATomkraft halt ehrlich zu den Leuten ist, ist für mich schon etwas befremdlich.
    Wenn mir jetzt jemand sagt ich wähle die CDU wegen der Wirthscaftspolitik und die Energiepolitik (zB) ist mri nicht so wichtig, kann ich irgendwo nachvollziehen. AUch wenn ich diese Meinung nie teilen würde. Aber das soll man dann auch ehrlich sagen und dann nicht behaupten, dass man für eine zukunftsträchtige Energiepolitik steht. Und das genau stört mich dies Jahr in ihrem Wahlkampf. Sie sagen den Leuten nicht was sie wollen. Das ahben sie vor 4 Jahren klar gemacht und das macht auch die FDP. Aber die CDU ist für mich diese Jahr einfach unredlich.

    So und jetzt fahr ich zu Arminia. Da kann nämlich nur einer gewinnen. Morgen um 6 haben wieder alle gewonnen ;)

  • Bundestagswahl 2009 - Zweitstimme

    • Kai
    • 25. September 2009 um 11:53
    Zitat

    - Bei vielen Firmen hat (unerlaubter Weise) der Mindestlohn den Tariflohn abgelöst. (Ich betone, nicht bei uns!)

    Das verstehe ich nicht so ganz? Der Mindestlohn ist doch nur eine Lohnuntergrenze. Wenn sich jetzt die Tarifparteien auf einem Tarifvertrag einigen, der über dieser Grenze liegt, muss der doch auch von den Mitgliedern der Arbeitgeberverbände an die Mitglieder der Arbeitnehmerverbände gezahlt werden??!!Das würde doch bedeuten, dass der Mindestlohn die Tarfiautonomie nicht berührt.

    Und die Arbeitgeber (gerade die die großen Unternehmen) haben doch ein massives Interesse auch ihren Arbeitnehmern, die nicht in der Gewerkschaft sind, den Tariflohn und nicht den Mindestlohn zu zahlen, damit die keinen Anreiz haben in die Gewerkschaft einzutreten und somit die zur Zeit unter Mitgliederschwund leidenden Gewerkschaften zu stärken. Das ist doch gerade das Trittbrettfahrerproblem, was die Gewerkschaften haben. Also verstehe ich nicht, wie der Mindestlohn den Tariflohn ersetzt??

    Ein ganz großes Problem ist doch, dass es Unternehmen gibt wo es keinen Tarifvertrag gibt und wo die Konzerne mit allen Mitteln verhindern wollen, dass sich ihre Arbeitnehmer gewerkschaftlich organisieren, weil es sonst zu Arbeitskämpfen kommen kann. Dieses Problem würde man mit dem Mindestlohn lösen. Somit ersetzt er meiner Meinung den Tariflohn nicht. Er gibt nur allen Arbeitnehmern eine Lohnuntergrenze.

    Das Problem mit den Ich-AGs besteht tatsächlich. Wenn ich richtig ganz besonders auf dem Bau. Da sollte meiiner Meinung der Gesetzgeber einschreiten. In wie weit das Geht keinen Schimmer.

    Ich bin nur wirklich der Meinung, dass es doch nicht sein kann, dass ein Arbeitnehmer 38 Stunden arbeitet undd dann zum Amt muss und sich sein Gehalt aufstocken lassen muss. Einse solche Praxis macht es den Unternehmen doch möglich ihre Unternehmensstrategien (inkl Hungerlöhnen) durch den Steurezahler (insbs den mittelstand) finanzieren zu lassen.
    Außerdem bedeutet ARbeit ja auch mehr als seinen Lebensunterhalt zu sichern. Für viele ist Arbeit sinnstiftend. Wenn ich nun vielen Arbeitnehmern das Gefühl gebe ihre Arbeit hat eigentlich keinen Wert und das bedeuten ja diese niedrigen Löhne, nehme ich ihnen doch auch ein Stück Identität und grenze sie auf eine gewisse Weise gesellschaftlich aus. Meiner Meinung sollten es sowas in unserer Gesellschaft nicht geben. Das beudetutet nicht gkleich Sozialismuss. Es muss Gehaltsunterschiede geben. Aber trotzdem muss es jedem möglich sein sich als vollwertiges Gesellschaftsmitglied zu fühlen und genau da haben wir zur Zeit massive Probleme in Deutschland. Z.B. bei den Löhnen oder bei der Bildung bzw Chancengleichheit (dieses Problem ist für mich noch viel massiver. Aber darüber stiommen wir ja in ca. einem Jahr ab)

    aber ich muss mich eh nicht mehr entscheiden, denn gewählt hab ich schon! Ich warte jetzt nur noch auf So 18 Uhr ;)
    Obwohl wenn ich an Steuer Zu-Früh-Gefreut-Aussage (wir haben die Wahk gewonnen) denke, warte ich lieber bis 23 Uhr ;)

  • Bundestagswahl 2009 - Zweitstimme

    • Kai
    • 24. September 2009 um 23:51
    Zitat

    Original von Fichte

    Naja, ich finde es ehrlich gesagt gar nicht so verkehrt, dass der Wähler schon vor der Wahl weiß, was die Partei mit seiner Stimme macht und was nicht.
    Wenn ich wen wähle (egal wen) und wüsste, dass die z.B. nicht mit der Linkspartei koalieren, dann bin ich mir meiner Stimme schon um einiges sicherer.
    Blöd ist es sicherlich für die SPD, die auf der einen Seite eine Koalition mit den Linken ausschließt, bzw. ausschließen muss und auf der anderen Seite die Stimmen der linker gerichteten Wähler bräuchte um mehr linke Politik durchzusetzen. Da verstehe ich aber die Wähler die die Linken wählen sowieso nicht. Die einzige Chance im Bundestag, bzw. in der Regierung linke Themen durchzusetzen besteht ja darin die SPD (oder die Grünen) zu wählen.
    Wählt man stattdessen aber die Linken, verliert die SPD an Macht und die Stimmen sind quasi verbrannt.

    Der FDP wurde oft vorgeworfen die Fahne im Wind zu sein.
    Ich persönlich finde es gut, dass das diesmal nicht der Fall ist.
    In jedem Fall hoffe ich, dass die Wahl (für wen auch immer) nicht so knapp ausgeht, wie aktuell dargestellt. Womöglich noch mit Überhangmandaten (da kriegt man gar nichts mehr durch...). Wobei das im Moment scheinbar die einzige Alternative zur großen Koalition ist, die eigentlich auch nicht wirklich mehr etwas reißt...

    Wenn die Linken nicht wären... würden sich zumindest wieder klarerer Regierungsbeteiligungen bilden können.

    Da ich für Veränderung bin, werde ich die FDP wählen.
    SPD und Grüne bekommen eh keine Mehrheit, die große Koalition ist auch Mist. Bleibt nicht mehr viel...

    Alles anzeigen

    Naja es ist ja nicht verwerflich die FDP zu wählen. Auch wenn ich mir eher die Hand abhacken würde, als sie zu wählen;-) ich hoffe nur, dass Du sie wählst, weil Du hinter der schwarz-gelben Politik stehst mit all den dazugehörigen Konsequenzen und nicht nur weil die große Koalition Mist ist. Veränderung nur wegen des Veränderungswillen ist nämlich auch Mist.

    Ich bin der Meinung, dass man nach Inhalten wählen muss und dann sollen die gewählten Parteien in Sondierungsgespräche gehen und in allen möglichen Kombinationen möglichst viel aus ihrem Programm durchsetzen. Wir leben in einer Demokratie wo der Wähler über die Regierung entscheidet und nicht die Plitiker. So sollte es jedenfalls sein.
    Die jetzt heranwachsende Geneartion besteht eh zum größten Teil aus Wechselwählern. Da wird man sich in zukünftig darauf einstellen müssen, dass es auch ungewohnte Koalitionen geben wird. Finde ich persönlich gar nicht schlecht.

  • Bundestagswahl 2009 - Zweitstimme

    • Kai
    • 24. September 2009 um 18:01

    Da gebe ich dir zu 100% recht. Aber inzwischen hat Westerwelle das Spiel schon so weit getrieben, dass er nicht mehr so einfach raus kommt.
    Wenn es dies Jahr kein schwarz-gelb gibt, wird es auch keinen Minister Westerwelle mehr geben. Der kann nicht in 4 Jahren zum dritten Mal mit den gleichen Parolen antreten. Dann ist er verbrannt. Obwohl die FDP hat ja auch nichts in der Hinterhand

  • Bundestagswahl 2009 - Zweitstimme

    • Kai
    • 24. September 2009 um 16:11

    Das Problem ist ja nicht, dass Westerwelle sich eine Ampel nicht vorstellen könnte. Er würde seine Partei damit zur fünften Kraft machen und genau deshalb schließt er alles andere außer schwarz- gelb aus. Warum hat die FDP denn seid einigen jahren solche Wahlergebnisse. Sie haben sie weil so mancher CDU-Wähler inzwischen die FDP wählt, weil diese enttäuscht davon waren, dass die CDU gerade in der großen Koalition einen Schritt in die Mitte gemacht hat. Wer den neoliberalen Kurs möchte, den schwarz -gelb vor 4 Jahren angekündigt hat, muss die FDP wählen, da man sonst am Ende in einer großen Koalition landet. Würde die FDP jetzt einer Ampel zustimmen, hätten sie einen massiven Stimmeneinbruch bei den nächsten Landtagswahlen. Das geparrt mit dem großen Nachwuchsproblem, welches die FDP hat (da sind weit und breit keine neuen Führungskräfte in Sicht), würde die sie an den Abgrund führen. Westerwelle schließt eine Ampel katigorisch auf Grund von massiven parteipolitischen Überlegungen aus.

    Die FDP ist lange nicht so stark, wie es die letzten Wahlergebnuisse vermuten lassen. Diese Ergebnisse hängen am Projekt schwarz-gelb. Sollte dieses in den nächsten Jahren nicht zu realisieren sein, hat die FDP ein riesen Problem, denn dann müssten sie sich irgenwann auch anderen Koalitionen öffen und genau das würde sie so einige Stimmen kosten. Wenn schwarz-gelb nicht kommt, steckt die FDP in einer Zwickmühle und wenn die Wahlbetreiligung hoch ist (77%+x) gibt es für diese neoliberale Politik in Deutschland eigentlich keine Merhheit. Sollte aller4ding insb die SPD ihre Wähle nicht mobilisieren können, habenn wir wahrscheinlich bald Westerwelle als Außenminister. Es wird auf jeden Fall spannend am So

  • Bundestagswahl 2009 - Zweitstimme

    • Kai
    • 23. September 2009 um 22:18
    Zitat

    Original von arminia1977
    Ich wollte ja eigentlich nichts weiter hier reinschreiben außer mein Statement was ich oben bereits geschrieben habe!
    Aber was mich am meisten aufregt in dieser Diskussion hier ist die Tatsache das einige User hier meinen alles was CDU machen will ist Grundsätzlich schlecht!
    Zum Thema Mindestlohn schrieb oben weiter jemand: Man sieht das dies gehen kann auch an einigen Nachbarländern. Dazu kann ich nur sagen: Super dann schaut mal nach Frankreich wo eben dieser eingeführt wurde und wo die jungen Menschen jetzt eine Arbeitslosenquote von knapp 25 % derzeit haben. Na Super Beispiel mit den Nachbarländern, LOL!

    Dann regt mich gerade noch tierisch auf das einige hier immer das Argument bringen das die CDU die Atomkraftwerke nicht abstellen will sondern im Gegenteil eine längere Laufzeit derer einplant! Ja das ist richtig und man kann dazu stehen wie man will. Jedoch sollte man wenn man schon die CDU in dem Fall so angeht mal ganz einfach überdenken was denn passieren würde wenn man z.B. im Jahr 2013 oder 2015 schon komplett aussteigen würde: Es würde nämlich folgendens passieren: Die Energie die Deutschland braucht könnte noch gar nicht von Windenergie oder sonstigen Alternativen bereit gestellt werden, sprich wir stellen unsere Kraftwerke ab und kaufen dann unseren Strom z.B. in Tschechien aus deren Kraftwerken zu, tolle Logik kann ich da nur sagen! Der zweite Punkt ist den viele Blinde Leute wohl vergessen: Die Energiekosten steigen um ca. 150% an wenn man komplett auf Atomkraftwerke verzichten würde und ich kenne jetzt schon die Leute die dann am Lautesten schreien das Energie im Jahr 2013 oder 2015 fast unbezahlbar ist, ja genau das sind die Leute die jetzt am Lautesten schreien wie Doof die CDU ist und das dies alles nur Atomkraft Befürworter sind, ja nee is klar!
    Ich kann nur an einige Leute hier appelieren sich erstmal alle Für und Wieder zu überlegen bevor man einfach mal rumschreit wie doof der und die sind! Das war es nun aber wirklich von mir, denn ich denke eine sachliche Diskussion ist hier an der Stelle eh nicht möglich.

    sorry aber das stimmt einfach nicht. In Frankreich ist die Arbeitslosenquote nach Einführung der Mindestlöhne nicht gestiegen und in England auch nicht. Das ist nun mal eine Tatsache.

    Zum zum Thema Atomkraftwerke muss man sagen, dass man im Moment sich darauf geeinigt hat 2020 auszusteigen. Nicht 2013 oder 2014. Du siolltest Dich schon informieren bevor Du soetwas schreibst.CDU u FDP wollen die Laufzeiten über 2020 verlängern. Das bedeutet, dass wir vor 2030 bzw 2040 nicht aussteigen werden. Bis dahin sind unsere Kraftwerke absolut veraltet. Das bedeutet, dass man waherscheinlich sogar plant neue AKWs zu bauen. Wie soll es denn anders gehen? All das fordert man in dem Wissen, dass es für die Endlagerung keine Lösung gibt. Zieh doch mal in die Nähe von Gorleben. Möchtest Du da wohnen??
    Das Argument, dass der Strom so teuer wird, kann man auch nicht so stehen lassen. Im Moment exportieren wir ohne Ende Strom ins Ausland, weil wir eine Überproduktion haben. Viele AKWs werden gar nicht für den heimmischen Stromverbrauch benutzt.
    Ein weiterer Punkt ist, dass man in den letzten Jahren massiv in neue Energien investiert hat und so Weltmarktführer in diesem Bereich wurde. Diese Investitionen wäre im Falle einer Laufzeitverlängerung bzw bei neuen Kraftwerken abolut für die Katz gewesen. Wir hätten dann einen Stillstand, was nicht zu neuen zukunfsträchtigen Arbeitsplätzen führen würde.

    Die Verlängerung der Laufzeiten bedeutet im Kern, dass man auf alte Kraftwerke setzt, bei denen man keine Lösung für die Endlagerung der Brenstäbe hat. Dazu kommt, dass man das Ausmaß bei einer Katastrophe abolut nicht absehen kann. Dagen war der 11.9. in Kindergeburtstag und das unsere Kraftwerke nicht sicher sind, hat man ja gerade im letzten Jahr oft genug gesehen. Es kann immer etwas opassieren und wenn da etwas passier, dann aber gute Nacht!

    Man sollte wirklich abwägen was besser und zukunftsfähiger ist und besonders überlegen, ob so Gespenster wie der Strompreis wird explosieren wirklich stimmen kölnnen, wenn man zur Zeit eine massive Stromüberproduktion hat und isn Ausland exportiert.

    p.s. ich habe noch nicht mal über die Studien gesprochen, die belegen, dass in der Nähe von Kraftwerken manche Krankheiten gehäuft auftreten. Kannst Du ja gerne mal googeln. Man muss sich bewusst sein die Kernkraft ist eine veraltete Form der Energiegewinnung, dessen langfristige Kosten kaum abzustetzen sind. Die Endlagerung wird uns noch Milliarden kosten. Was meinst Du eigentlich wer das bezahlt??? Antowr: WIR!!! bzw Deine Enkel. De weiteren dass man weitere Langzeitfolgen heut noch gar nicht absehen kann.

    ich sehe gerade, dass hier schon einer für die NPD gestimmt hat. OMG :wall:

  • Bundestagswahl 2009 - Zweitstimme

    • Kai
    • 23. September 2009 um 15:37
    Zitat

    Original von Outpost

    Also ich bin für den Mindestlohn (Obwohl ich eigentlich eine rote Phobie habe). Ich heule dann aber auch nicht rum, wenn die Lebensmittel und der Haarschnitt teurer werden. Das überlasse ich dann denen, die in jedem Selbstständigen das marktradikale, turbokapitalistische Gespenst sehen!

    Edith: Lasst uns doch Alles verstaatlichen und nur noch Hängematten produzieren. Da liegen wir dann alle samt drin und leben locker sozial und ausgeglichen. ;)

    Ich heule deswegen auch nicht rum. Ich finde es eine Frechheit, dass das Haare schneiden in einer Großstadt zur Zeit ca. 10 Euro kostet und ne Frisöse für 3,50 arbeiten muss. Das kann es ja wohl nicht sein.
    Ähnlich sieht es in anderen Branchen aus.
    Ich kenne auch die Modelle die besagen, dass Mindestlohn Arbeitsplätzue zerstören. Die Annahmen dieser Modelle bezweifel ich in vielen Branchen aber durchaus. Zudem zeigt der Vergleich mit unseren Nachbarländern, dass die Einführung des Mindestlohns nicht zu massivem Arbeitsplatzabbau gesorgt hat.

    Ich sehe kein Turbokapitalistisches Gespenst in schwarz/gelb. Aber meine politische Überzeugung unterscheidet mich schon deutlich mit dem Programm der FDP (die CDU sagt ja nicht was sie will). Besonders stört mich die geplante Verlängerung der der Laufzeiten der Atomkraftwerke, es stört mich die geplante Steuerpolitik und die Debatte um den Mindestlohn. Die Bildungspolitik zwar ebenfalls, aber da die Ländersache ist, beeinflusst das meine Entscheidung auf Bundesebene kaum.

    Die Debatte um die Kontrolle der Finanzmärkte halte ich hingegen für reines Wahlkampfgetöse (Genauso wie die Begrenzung der Managergehälter). Man kann dden Finanzmarkt nur durch eine weltweite Instanz kontrollieren und das wird bspw mit Ländern wie England nicht zu machen. In die Richtung wird sich egal unter welcher Regierung nicht viel tun.
    Genauso kann man M´Managergehälter nicht kontrollieren. Da gibt es nun mal die Vertragsfreiheit. Man könnte höchstens den Spitzensteuersatz anheben. Ich frag mich sowieso warum der in der Regierung Schröder so massiv gesenkt wurde. Deutschland ist für Spitzenverdiener und große Unternehmen inzwischen im europäischem Vergleich ein Steuerparadies. Hier müsste meiner Meinung nach an der Steuerschraube gedreht werden. Aber auch hier wird sich wohl kaum etwas tun. Da wird eher in 2 Jahren noch einmal die Mehrwertsteuer erhöht. Gerade schwarz/gelb wird das dann sehr viel leichter fallen, als den andere Steuern zu erhöhen. Da sollte man sich keinen Illusionen hingeben.

  • DFB Pokal 2. Runde Eintracht Trier - Arminia Bielefeld

    • Kai
    • 23. September 2009 um 12:00

    Jeder einzelne Spieler der gestern neu ins Team gerückt ist, hat den grundsätzlichen Anspruch zu spielen und man kann jeden einzelnen wohl auch ohne Bedenken in einem Pflichtspiel auflaufen lassen. Der Punkt ist allerdings, dass bei dieser Masse an Wechseln die Abstimmung fehlt und genau das hat man auch gestern in der ersten Halbzeit gesehen.
    Dann haben wir schnell zwei Tore gemacht und das Spiel war eigentlich Sicher. Wie Trier dann aus keiner Torchance zu einem 2:2 gekommen ist, ist mir wirklich ein Rätsel. Da hatten die einfach mal eine Menge Glück.
    Nach dem Ausgleich merkte man dann die Nervosität. Da spielen dann, wie so oft die nerven eine große Rolle. Trotzdem hatten wir ja noch mehr als genug Chancen das Spiel für uns zu entscheiden. Trier war ja bis zu Schulers Fehler stehend KO.

    Das absolut grottige Spiel unserer Mannschaft geht also für grundsätzlich ganz klar auf Gerstners Kappe! Man hätte es aber trotzdem nicht verlieren müssen bzw. dürfen. Da hatte man schlussendlich auch eine Menge Pech und zum Ende flatternde Nerven. Wenn man allerdings davon ausgeht, dass man sich Glück erarbeiten muss, hatten wir auf Grund unserer Leistung gestern zu Reicht kein Glück.

    Eine funktionierende Mannschaft darf man einfach nicht auseinanderreißen. Man kann einzelne Bausteine verändern, aber nicht 6 Spieler austauschen. Diese Trainer-Lehrstunde haben wir gestern teuer bezahlt.

    p.s. wwarum steht Schuler auf einmal total neben sich??? Vor genau einem jahr war er in einer Bombeform und auch sonst gehörte er immer zu den Konstanten im Team. Der ist ja wirklich kaum wieder zu erkennen.

  • Bundestagswahl 2009 - Zweitstimme

    • Kai
    • 22. September 2009 um 23:44
    Zitat

    Und warum kein Protest? Viele Leute haben die Schnauze voll, da ist es mir lieber sie wählen aus Protest (Nein, nicht de braune Soße) ne kleine Partei als das sie ganz zu Hause bleiben und damit die bisherigen Parteien noch stärken.

    Viele Leute haben die Schnauze voll? Das ist eine reine Stammtischparole. Wovon haben sie die Schnauze voll? Das sie sich erst nicht informieren, um dann zu sagen, dass sie belogen wurden. Oder haben sie die Schnauze voll, weil sie nicht verstehen, dass es in Koalitionen um Kompromisse geht? Es gibt Wahlprogramme bzw Grundsatzprogramme und da erkennt man auch Unterschiede und kann sich entscheiden. Das man ein Wahlprogramm nicht 1:1 umsetzen kann, sollte jedem klar sein und dass sich Situationen in einer dynamischen Gesellschaft ändern, ist auch logisch. Aber über die grundsätzliche Richtung kann man sich vor der Wahl informieren.
    Und genau das sollte man auch tun bevor man Schwarz/Gelb wählt. Wer bedeutend länger als 2020 in der Atomenergie bleiben will, muss sie wählen! Wer möchte, dass der Kündigungsschutz weiter gelockert wird, soll sie wählen (Ja genau das steht im Grundsatzprogramm der CDU und die FDP will es eh), wer keinen flächendeckenden Mindestlohn will muss sie wählen! wer eine absolute Privatisierung der Krankenkassen will, muss sie wählen. Ihr absolut ungerechtes Steuermodell lasse ich mal außen vor, weil es so eh nicht umzusetzen ist. Das hat nichts mit dem geringeren Übel zu tun. Sondern mit der grundsätzlichen politischen Richtung auf Bundesebene in den kommenden 4 Jahren
    Das hat auch nichts mit Frischem Wind in den Ministerien zu tun. Ganz nebenbei solltet ihr mir mal erklären mit welchem Personal die FDP bitte frischen Wind in die Ministerien bringen soll?
    Mit Brüderle etwa??

    Ein Gutes hätte Schwarz/Gelb jedoch. In einem Jahr würde Rüttgers in NRW abgestraft und wir würden vielleicht endlich diese unsägliche Frau Sommer los.

  • DFB Pokal 2. Runde Eintracht Trier - Arminia Bielefeld

    • Kai
    • 22. September 2009 um 21:34

    Wie kann man nur so 500.000 Euro verschenken. Unser Trainer ist sehr jung und neigt zum Übermut und das nicht nur in dem ein oder anderen Interview. In einem Pokalspiel die halbe Mannschaft auszutauschen, ist schon sehr gewagt. Zum KOTZEN.

    p.s. der Schiri hatte auch nicht mehr alle Hühner auf dem Balkon meine Fresse was hat der ne Scheisse gepfiffen

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