ZitatOriginal von MJockel
"anschubfinanzierung mit dem ziel langfristiger erfolg"das klingt für mich paradox, zumindest wenns um einen fussballverein geht.
wie soll das gehen? arminias infrastruktur ist bereits bundesligatauglich, da ist nicht der ganz grosse bedarf. gehälter und ablösen müssen auch jenseits einer andschubfinanzierung jedes jahr wieder bezahlt werden...da bringt ein anschub allein auf dauer garnix.die einzige art wie man einem fussballverein durch eine anschubfinanzierung dauerhaft helfen kann ist, ihm entweder ein neues stadion etc hinzustellen, was bei uns nicht nötig ist. oder man baut ein jugendleistungszentrum mit internat etc. nürnberg macht sowas zb gerade, das ding kostet ca. 5mio euro.
http://www.fcn.de/club/die-club-anleihe/jugend-internat/
sowas bauen und dazu noch einen teil der schulden aus dem stadionbau tilgen, das müsste es wohl mindestens sein. aber auch dann fände ich es sehr fragwürdig ob das alles dazu führen würde dass arminia langfristig in der bundesliga spielt. da helfen eigentlich nur kontinuierliche zuwendungen. aber warten wir das konzept einfach mal ab.
Naja derPlan ist ja, dass man die Wagen mit dem ersten Geld zum Rollen bringt, dann soll sich das ganze irgendwann selber Tragen. Sprich durch TV Gelder, Sponsoren und Zuschauereinnahmen. Man will den Verein also in die Lage versetzen mehr Gelder eigenständig zu generieren. Es kann ja auch nicht das Ziel sein, dass die 15 Unternehmen jedes Jahr Mio rein pumpen, ohne Gegenwerte. Ca die Hälfte will ja auch als Sponsor auftreten. Aber natürlich lohnt sich für solcher Firmen so etwas nur, wenn sie auch überregional wahr genommen werden.
ABer natürlich ist entscheidend auf dem Platz. Wir brauchen Leute, die das auch umsetzen können! Und darum finde ich es besonders gut, dass die Wirtschaft sich sportlich beraten lässt und das von einem Berater mit Erfahrung!