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Bielefeld (rk). Sechs Tore in elf U-20-Länderspielen – Sebastian Radtke ist der von Sport-Geschäftsführer Thomas von Heesen gesuchte „Nachwuchsstürmer mit Perspektive“, der gut zu Arminia Bielefeld passt. Ein Verein, der jungen Fußballern die große Chance bietet, „sich persönlich weiter zu entwickeln und Stammspieler zu werden“ – Arminia ist der Klub, bei dem sich Sebastian Radtke bestens aufgehoben fühlt.Die seit April bestehende Beziehung wurde am Freitag offiziell geregelt, indem der 20-jährige Stürmer von TB Berlin beim Zweitligisten einen Drei-Jahres-Vertrag unterzeichnete. „Für mich stand relativ zeitig fest, dass Arminia die richtige Adresse für mich ist“, erklärte der 1,88 Meter große und 75 Kilogramm schwere Mittelstürmer bei seiner Vorstellung, berichtet vom „sehr guten Eindruck“, den Trainer Benno Möhlmann auf ihn gemacht habe, schwärmt von Stadion, Fans und Stadt, „die nichts von einem Bundesligaverein vermissen lassen“. Mit Arminia in die Erste Liga aufzusteigen, ist dann auch ein Ziel Radtkes.
Noch fehlt dem DSC allerdings ein Kader, der als wiederaufstiegsfähig eingestuft werden könnte. Die Gespräche mit den Wunsch-Offensivspielern Marcin Kuzba, Marek Saganowski und Du-Ri Cha können „frühestens nächste Woche“ (von Heesen) zum Abschluss gebracht werden. Zuvor sind neben den Zugängen von Patrick Owomoyela (drei Jahre Vertrag) und Ben Katanha (zwei Jahre Ausleihe) noch der Wechsel von Ansgar Brinkmann zu LR Ahlen sowie der verspätete Transfer von Christoph Dabrowski zu Hannover 96 zu realisieren. „Ich denke, dass 96 vor Dienstag etwas anbieten wird“, meint von Heesen. Aus Hannover wird signalisiert, dass 96-Präsident Martin Kind der Arminia-Forderung von 500.000 Euro weitgehend entgegen kommen wird.
Naja wenigstens sind Radtkes Aussagen mal positiv. Und da wir wahrscheinlich eh keinen weiteren Stürmer bekommen, wird er wohl gesetzt sein.