ich bin gleich im chat
Beiträge von Hoberger
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VfL: Zeuge des Ordner-Überfalls musste Fotos löschen
"Ham wir uns da verstanden?"
Am vergangenen Samstag wurde ein Bielefelder Ordner von Bochumer Fans angegriffen und schwer verletzt. Fotograf Gerrit Starczewski war Zeuge – musste belastendes Fotomaterial jedoch löschen.Wir sprachen mit ihm.
Herr Starczewski, beim brutalen Angriff auf einen Ordner im Gästeblock des Bielefelder Stadions waren Sie in unmittelbarer Nähe.
Ja. Beim Einlaufen der Mannschaften stand ich, als offiziell akkreditierter Fotograf und damit Bildberichterstatter, in unmittelbarer Nähe des Gästeblockes, um Eindrücke der Gästefans des VfL Bochums zu fotografieren und zu dokumentieren.
Es wurde kein Tag wie jeder andere.
Bei Weitem nicht. Unmittelbar nach Spielbeginn öffnete sich, nach Abrennen einer mittelgroßen Rauchwolke, das Tor, und zwei Ordner trugen einen sichtlich schwer verletzen Ordner aus dem Block. Dieses Vorgehen habe ich fotografisch dokumentiert, da sich dies unmittelbar vor mir ereignete. So wurde ich direkter Zeuge und war im direkten Angesicht des nicht ansprechbaren Ordners, der starke Blessuren in der Gesichtsgegend aufwies und meinem ersten Eindruck nach bewusstlos wirkte. Es eilten Sanitäter hinzu, weitere Ordner und Polizeibeamte in Zivil und Uniform seitens der Hundertschaft.
Wie weit waren Sie vom Geschehen entfernt?
Bei meinen Bildern habe ich immer eine Distanz zum verletzen Ordner gewahrt, da ich mich zu diesem Zeitpunkt stehend auf der anliegenden Sitzplatztribüne befand.
Was war auf Ihren Bildern zu sehen?
Viele Bilder sind in Serienaufnahmen, also in schnell aufeinander folgenden Bildern entstanden, so dass auch das Gesicht des schwer gezeichneten Ordners auf einigen Bildern zu sehen gewesen ist. Ich hatte jedoch keineswegs die Absicht, diese Bilder zu veröffentlichen.
Dennoch forderten die Bielefelder Ordner Sie auf, Ihre Arbeit einzustellen.
So ist es. Nach wenigen Momenten machte mich ein Ordner im gelben Leibchen - und somit von Arminia Bielefeld -, dessen Leibchen die Bezeichnung "Bereichsleiter" aufwies, von unten lautstark aufmerksam und forderte mich auf, das Fotografieren zu unterlassen. "Keine Bilder von Verletzten. Das wollen wir nicht, dass will der Verein nicht." Als ich ihm entgegenbrachte, dass ich als Fotograf und somit Bildberichterstatter diesem Spiel beiwohne, und ich ihn an mein damit verbundenes Recht der Pressefreiheit erinnerte und weitere Bilder machen wollte - keine Nahaufnahmen des Verletzten, sondern von dem Geschehnis allgemein - platzte dem Ordner der Kragen.
Wie können wir uns das vorstellen?
Er kam zu mir und forderte mich im Namen von Arminia Bielefeld auf, mich hinzusetzen und keine weiteren Aufnahmen mehr zu machen. Ich suchte das Gespräch mit ihm und fragte ihn zunächst nach seinem Namen, welchen er mir nicht nennen wollte. "Ich bin nicht dazu verpflichtet, hier meinen Namen zu nennen. Noch ein Foto, und wir machen vom Hausrecht Gebrauch, und Sie fliegen hier ruckzuck raus." Ich versuchte ihm in einem stets höflichen Ton deutlich zu machen, dass auch diese traurigen Szenen zum Spiel und der damit verbundenen Berichterstattung gehörten und ich daher weiter fotografieren würde. Und versicherte ihm, keine Gesichtsbilder zu machen, weil ich ja kein Sensationsjournalist bin.
Das half nicht. Im Gegenteil: Man forderte Sie auf, Ihre Aufnahmen zu löschen.
Unmittelbar danach kam ein weiterer Ordner hinzu, mit Kopfhörer im Ohr, und sagte: "Wir haben die Anweisung von Arminia Bielefeld, dass Sie alle Bilder des Verletzten zu löschen haben. Wir wollen nicht, dass solche Bilder veröffentlicht werden und nach außen kommen. Sollten diese Bilder irgendwo auftauchen, hat das ernsthafte Folgen und rechtliche Konsequenzen. Ham wir uns da verstanden?" Ich bat ihn darum, mir seinen Namen zu nennen und mir den angeblichen Vertreter von Arminia Bielefeld zu nennen. Auch er nannte seinen Namen nicht. Stattdessen drohte er mir mit der Polizei und einer Anzeige, wenn ich nicht das tue, was er sage. "Gern", sagte ich. "Ziehen wir die Polizei hinzu, diese wird Ihnen mit Sicherheit bestätigen, dass wir in einem Rechtstaat leben!"
Wie verhielt sich die Polizei?
Der Polizeibeamte war in Zivil und sagte zu mir: "Den Anweisungen ist Folge zu leisten" - sonst mache er vom Hausrecht Gebrauch, und ich würde wegen Hausfriedensbruch angezeigt. Auch er nannte mir seinen Namen nicht.
Wie ging das Löschen der Aufnahmen vonstatten?
Ich wurde gebeten, mich zu setzen. Einer der Bereichsleiter schaute sich mit mir die Bilder an und nötigte mich, über ein Dutzend Bilder zu löschen. Nochmals verwies ich darauf, die Gesichtsbilder nicht zu veröffentlichen, und ich es nicht einsehe, dass mir die Ordner und Polizisten Befehle geben und mit ernsthaften Konsequenzen drohen. Zudem ist mir nicht die Möglichkeit gegeben worden mit anderen Fotografen Rücksprache zu halten, da diese fast allesamt auf der anderen Seite fotografierten.
Schließlich kam die Polizei noch einmal auf Sie zurück.
Ja. Kurz vor Spielende kam der genannte Zivilpolizist auf mich zu, der mir zuvor seinen Namen verweigert hatte, und wollte nun meine Personalien aufnehmen, da ich ggf. als Zeuge hinzugezogen würde. Ein Zeuge, der zuvor Bilder des Ereignisses löschen musste.
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Zitat
Original von Negoroth
Dem kann man sich nur anschließen... anders hält man sowas auch nicht aus

soviel kann man gar nicht trinken!!!! 

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50 Bewerbungen eingegangen
Der kurzfristig diskutierte Boykott der neuen NRW-Liga ist ausgeblieben. Und die Vereine haben in den letzten Wochen ganze Arbeit geleistet und die Unterlagen zusammengestellt. Insgesamt reichten 50 Bewerber aus den Ober- und Verbandsligen aus dem Verbandsgebiet des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbandes (WFLV) die Papiere für den technisch-organisatorischen Bereich fristgerecht ein.Die nächste Frist steht für die Clubs aber auch schon an, denn bis zum 15. April müssen die Dokumente für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit eingereicht werden.
Von den aktuellen Viertligisten verzichteten lediglich die TSG Sprockhövel und der SV Straelen aus sportlichen Gründen freiwillig auf eine Bewerbung für neue NRW-Liga. Damit ergibt sich folgendes Bewerberfeld für die NRW-Liga 2008/09:Oberliga Westfalen:
RW Ahlen II, Arminia Bielefeld II, VfL Bochum II, Delbrücker SC, FC Gütersloh, Hammer SpVg., Westfalia Herne, SV Lippstadt, SF Lotte, Preußen Münster, SF Oestrich, FCE Rheine, FC Schalke 04 II, SV Schermbeck, SC Wiedenbrück, Spvgg. Erkenschwick, DJK Germania Gladbeck.Oberliga Nordrhein:
Alemannia Aachen II, SSG 09 Bergisch Gladbach, Bonner SC, Germania Dattenfeld, Fortuna Düsseldorf II, TuRU Düsseldorf, MSV Duisburg, ETB SW Essen, VfB Homberg, 1. FC Kleve, 1. FC Köln, Bayer Leverkusen II, Borussia Mönchengladbach II, VfB Speldorf, KFC Uerdingen, SSVg. Velbert, Wuppertaler SV Borussia.Verbandsliga Westfalen 1:
TuS Hiltrup, VfB Hüls, SC Paderborn II, Westfalia Rhynern, SuS Stadtlohn 19/20.Verbandsliga Westfalen 2:
SF Siegen II, SG Wattenscheid, TuS Erndtebrück, DSC Wanne-Eickel, FC Borussia Dröschede.Verbandsliga Mittelrhein:
FC Junkersdorf, VfL Leverkusen, SC Fortuna Köln, SCB Viktoria Köln.Verbandsliga Niederrhein:
Rot-Weiss Essen II, Ratinger SpVg. Germania 04/19. -
Zitat
Original von jögi
Ich habe keine Vorbehalte gegenüber Stefan Kuntz. Für mich war er auch nicht der große Buhmann, als er hier als Spieler tätig war. Da gab es ja auch noch einen Trainer... Ich fand ihn auch ganz nett, als ich ihn mal getroffen habe.
Reviersport online vom 19.03.08
VfL: Kuntz geht zum Teufel!
Vorzeitige Trennung nicht auszuschließen
Das Tischtuch zwischen dem Aufsichtsrat des VfL Bochum und Stefan Kuntz ist zerschnitten.Herrschte vor einer Woche noch eine Hängepartie in Sachen möglicher Verlängerung des Kontraktes, der am 31.12. ausläuft, gab es am Freitag noch eine Erklärung über die laufenden Gespräche, scheint es nun so, als gingen der VfL und Kuntz in Zukunft getrennte Wege. Trotz massivem Druck von außen ist der Aufsichtsrat standhaft geblieben. Wie jetzt durchsickerte, war die Entscheidung nicht allzu schwer. Denn Bochums Sportvorstand hat sich längst nach anderen beruflichen Möglichkeiten umgesehen. Und das kurzfristig, obwohl sein Kontrakt beim VfL noch neun Monate läuft.
So gilt es als sicher, dass Stefan Kuntz vielleicht schon über Ostern verraten wird, wohin ihn die Karriere-Reise führt. Aber was heißt schon "verraten"? Denn dass er der heißeste Kandidat für den Posten des Vorstandsvorsitzenden beim 1.FC Kaiserslautern ist, pfeifen die Pfälzer Spatzen von den Dächern. Aber sogar eine Rückkehr nach Koblenz erscheint weit wahrscheinlicher als ein Verbleib beim VfL. Auch als Spieler, als Rolf Schafstall den jungen Stürmer nach Bochum holte, war der VfL für Kuntz nur ein Sprungbrett. Ein Wechsel in die Pfalz klingt derzeit aber eher nach Schleudersitz.
Kommt es zur Trennung, wird der VfL sich mit viel Akribie einen neuen Sportvorstand suchen müssen, der mit den immer knapp zur Verfügung stehenden Geldern kleine Wunder vollbringen muss. Da hat es Stefan Kuntz schon ein wenig leichter gehabt. Denn unter seiner Ära standen durch glückliche Umstände (WM-Überschuss, Stadion-Vermarktung, Kirch-Konkursgeld) zweimal drei Millionen Euro zur Verfügung, mit denen Kuntz die personellen Wünsche des Trainers realisieren konnte.
Jetzt fehlt nur noch die Vollzugsmeldung, und zum Abschied sollte man dem ehemaligen Europameister ruhig ein "Dankeschön" für seine gute Arbeit mit auf den Weg geben. Doch "gute Arbeit" wird beim VfL in allen Etagen des Stadioncenters geleistet. -
Schalke: Polizei überprüfte 190 Ultras / Körperverletzung und Landfriedensbruch
Stummer Protest der Nordkurve
Heute in zwei Wochen wollen die Schalker Ultras beim Oberligaspiel der Schalker Reserve in Herne mit einem Solidaritätstag für ihre mit Stadionverbot belegten Kollegen demonstrieren. Am Freitag überraschten die aktiven Fans mit einer ganz anderen Art stummen Protests. Dort, wo die Ultras sonst direkt hinter dem Kasten in der Nordkurve ihr Team anfeuern, blieben die Plätze gegen den MSV Duisburg leer.Erst nach dem Spiel kehrten die Fans an ihre angestammten Plätze zurück.
Drei Stunden vor dem Spiel hatte die Gelsenkirchener Polizei 190 S04-Fans auf dem Weg vom Fan-Projekt an der Glückauf-Kampfbahn, wo sich die Ultras üblicherweise vor den Heimpartien versammeln, zur Arena gestoppt. Alle Personen wurden, wie es im Behördendeutsch heißt, erkennungsdienstlichen Maßnahmen unterzogen. "20 Anhänger waren den szenekundigen Beamten bekannt, von 170 Fans wurden Fotos gemacht und Personalien aufgenommen", bestätigte Polizeisprecher Konrad Kordts gegenüber RevierSport.
Die Gelsenkirchener Ordnungshüter wurden von der Dortmunder Polizei um Amtshilfe gebeten. Die will mit Hilfe der gemachten Bilder nun Vorfälle im Zusammenhang mit dem Gastspiel der Schalker am 10.Februar beim BVB aufklären. "Es geht um Körperverletzung und Landfriedensbruch", erklärt Kordts. "Von den verübten Straftaten gibt es Videomaterial. Jetzt geht es darum, die beteiligten Personen anhand der Fotos zu identifizieren. Die Maßnahme ist mit der federführenden Staatsanwaltschaft in Dortmund abgestimmt". Allerdings sei damit keine Vorverurteilung verbunden. "Wir haben die Fans nicht am Stadionbesuch gehindert. Wer nichts gemacht hat, bleibt unschuldig. Wer eine Straftat begangen hat, wird dafür belangt", so der Pressechef. "Es handelt sich um Tatverdächtigte, nicht um Täter".
Als "sehr fragwürdig", bezeichnete dagegen Schalkes Fanbeauftragter Rolf Rojek die Aktion. "Ich wurde von der Sache völlig überrascht. Wir haben noch am Dienstag der vergangenen Woche mit den Fanbeauftragten aus Dortmund, Bochum und Duisburg zusammengesessen. Da wussten auch die Kollegen aus Dortmund nichts von irgendwelchen gravierenden Vorfällen", meint Rojek.
"Wer Unrecht begangen hat, muss dafür bestraft werden. Aber ist es richtig, diese Maßnahmen in unmittelbarem örtlichen Zusammenhang mit dem Fan-Projekt vorzunehmen?", fragt sich der Vorsitzende des Schalker Fan-Club Verbandes. "Die Fan-Projekte sind sicherlich kein rechtsfreier Raum. Aber sie arbeiten mit ihren engagierten Sozialarbeitern als Vermittler und Unterstützer in Konflikten mit Behörden und in problematischen Lebenslagen. Wenn ich jetzt als Fan damit rechnen muss, dort, und wenn es nur in der Nähe war, aufgegriffen zu werden, dann gehe ich doch da gar nicht mehr hin. Dann können wir die Fan-Projekte dicht machen", stehe damit gegebenenfalls sogar das gesamte Konzept der Fan-Betreuung in Frage. "Hier geht es um die Verhältnismäßigkeit der Mittel. Waren die Straftaten so gravierend, dass ich das riskiere?"
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Tja, gibt es die oder nicht? Ich habe trotz PN keine Antwort erhalten

Bitte um Aufklärung...
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Hof / Schweinfurt (16.03.2008) - Der FC 05 holte im Abstiegsduell in Hof einen wichtigen Punkt und rückte dank Heimstettens Heimniederlage bis auf zwei Zähler heran an einen Nichtabstiegsrang. Das ist die positive Seite des Bayernliga-Kellergipfels aus Sicht der Gäste. Die negative: Die Begleiterscheinungen mal wieder am Rande. So langsam etabliert sich die Schweinfurter Fanszene wohl unter den Top-10 der Hooligans in Europa. Zumindest scheint die Polizei so zu denken.
Zunächst zum Spiel: Das war spannend, aber höchst mittelmäßig, was freilich auch am tiefen Boden lag. Und es endete leistungsgerecht mit einem 1:1, wobei die Schnüdel nach der Führung durch den Kopfball von Vladimir Slintchenko (69.) drauf und dran waren, sogar drei Zähler aus der Grünen Au zu entführen. Letztlich aber verdienten sich die Hofer das Remis, für das der eingewechselte Erwin Okraffka mit einem Aufsetzer sorgte (80.), als ein Platzfehler zum Nachteil von Keeper Matthias Küfner das Leder einschlagen ließ.
Ein paar Chancen mehr hatte die Bayern-Elf, deren Verunsicherung der FC 05 nicht ausnutzen konnte. "Es ging rauf und runter", sah FC-Trainer Werner Dressel vor allem nach der Pause eine doch recht muntere Partie und insgesamt sogar ein "Spiel auf gutem Niveau". Der holprige Platz entschuldigte für den 49-Jährigen die vielen Abspielfehler. Ein bisschen schön geredet habe er das Match wohl, merkte ein Journalist bei der Presekonferenz vielleicht nicht zu Unrecht an. "Wer keine Kampfspiele sehen will, der muss halt daheim bleiben", lautete dazu passend das Fazit des zufiedenen Schweinfurters. "Ich habe zwar noch keine Erfahrung in der Bayernliga, aber dafür schon viel schlechtere Fußballspiele gesehen. Unser Durchschnittsalter betrug 22 Jahre, und dann fehlte mit Engin Kalender auch noch unser bester Stürmer. Da sehe ich das Unentschieden hier positiv, zumal Hof gegenüber dem Auftritt in Großbardorf nicht wiederzuerkennen war", so Dressel.
Verunsichert sei sein Team gestartet, gab der neue Bayern-Coach Michael Voigt zu, "aber dass bei uns ein jeder mehr oder weniger eine gewise Verkrampfung mitbringt, wenn man als Letzter mit 15 Punkten den Vorletzten empfängt", das sei ja ganz normal. "Wenn wir wie Thannhausen im vorderen Mittelfeld stehen würden, dann hätten wir sicher mehr Selbstvertrauen." So stand Giorgio Arancino nach einer frühen Gelben Karte dicht vor einem Platzverweis, hätten Vladimir Slinchenko (Kopfball, 5.) oder Alexander Deptalla (frei vor Küfner, 24.) ihre Farben beinahe in Führung gebracht. "Vor dem 1:0 konnten die Schweinfurter froh sein, dass sie nicht hinten lagen", verwies Voigt auf Cosmin Ichims Lattenschuss (58.) und Deptallas Versagen alleine vor dem Tor, als er nach einer Stunde freistehend in die Wolken schoss. Letztlich traten beim 0:1 mal wieder Hofs altbekannte "Riesenschmerzen in der Luft beim defensiven Kopfball" (Voigt) auf, als Ichim, einer von drei Rumänen, den ihm zugeteilten Slinchenko nicht bewachte. Bei den Schnüdeln brachte vor allem der eingewechselte Daniel Mache frischen Wind in die Partie.
Fast wäre der junge Slinchenko also zum Matchwinner geworden. "Drei Punkte hätten im Endeffekt mehr gezählt", freute den Innenverteidiger zwar sein Treffer, restlos zufrieden war der Aufsteiger der Rückrunde freilich nicht. Auch wenn er wiederum eine tadellose Leistung bot, aus dem Team nicht mehr wegzudenken ist, von dem er in der Hinrunde meilenweit entfernt war. "Bei Werner Dressel ging es halt wieder bei Null los", zog Slinchenko das Positive aus dem Trainerwechsel, stand im Vorbereitungsspiel in Seligenporten erstmals von Beginn an auf dem Platz. "In Darmstadt hat es dann ´Klick´ gemacht", sagt der Nachwuchsspieler, der letzten Sommer noch viel Pech hatte, sich erst sein Außenband riss, er dann wegen einer Salmonellenvergiftung eine Woche im Krankenhaus lag und sich erst so nach und nach wieder herankämpfte.
Und damit zu den Begleiterscheinungen: Was nach der Partie in Hof passierte, das deutete sich bereits weit vor dem Anpfiff an. Von einer absolut unnötigen Schikane seitens der Einsatzkräfte berichteten die mit dem Zug angereisten Fans. Teilweise wurde ihnen am abgesperrten Bahnhof eine Stunde lang der Zutritt zu einer Toiltette verwehrt. Rund 300 Schweinfurter mögen es insgesamt gewesen sein, die akustisch für ein Heimspiel sorgten. Gut bewacht seitlich der Tribüne stehend von Polizei und Security, natürlich stets gefilmt. Schon während der 90 Minuten wurde der eine oder andere minderjährige Abhänger aus dem Block abgeführt. Ohne ersichtlichen Grund.
Weil völlig unverständlich zur Pause die Hofer Fans von der Polizei nicht daran gehindert wurden, auf die Seite der Schweinfurter hinter das Tor ihren Standort zu verlagern, erschwerte sich die Situation nach dem Abpfiff. Da die Anhäger der Hausherren nun am Block der Schnüdel vorbei mussten, die Polizei das zunächst verhinderte, dann aber doch nicht. Nach ersten Wortgefechten ging es dann richtig rund, wobei nicht die Fans beider Seiten Stress hatten, sondern die Einsatzkräfte mit den an sich rundum friedlichen Schweinfurtern. Gewaltaktionen seitens der Beamten sorgten für Kopfschütteln. Selbst die FC-Anhänger im gesetzten Alter durften danach das Stadion nicht verlassen, ehe alle Hofer vom Gelände verschwunden waren. Vom Fenster des V.I-P-Raums aus sah man während der Pressekonferenz den von den Einsatzkräften abgeriegelten Block.
"Samstags frei für die Polizei", forderten die lauten Unterfranken nicht zum ersten Mal. Eigentlich gut, dass zu den nach dem Heimmatch am Ostersamstag anstehenden Auswärtsspielen in Ismaning, Unterhaching und Heimstetten wohl bei weitem nicht so viele Fans mitreisen werden wie diesmal. Sicher aber auch: Diejenigen, die sich Richtung München auf den Weg machen, werden sich darauf gefasst machen müssen, wie Schwerverbrecher behandelt zu werden.
Fußball-Bayernliga: Spvgg Bayern Hof - FC Schweinfurt 05: 1:1 (0:0)
Spvgg Bayern: Jiri Hruby - Andreas Goss, Christian Karl, Florian Ascherl, Giorgio Arancino (ab 66. Erwin Okraffka), Cosmin Mihai, Daniel Schäffler, Catalin Rata (ab 83. Fabian Gabler), Rene Schildt (ab 72. Matthew Okoh), Alexander Deptalla, Cosmin Ichim.
FC 05: Matthias Küfner - Bernd Hoff, Sebastian Kress, Vladimir Slinchenko, Mirza Mekic (ab 83. Stephan Nöthling) - Erkan Esen (ab 63. Eray Cadiroglu), David Thomas, Manuel Gröschl, Mark Lessing (ab 60. Daniel Mache) - Daniel Rinbergas, Michael Kraus.
Tore: 0:1 Vladimir Slinchenko (69.), 1:1 Erwin Okraffka (80.).
Schiedsrichter: Karl Valentin (Taufkirchen).
Zuschauer: 1300 (davon 300 aus Schweinfurt).(Aus Hof mit Text und Fotos: Michael Horling / SWEX.DE)
Quelle: http://www.sw-express.de/swex/sport_new…orie=sport_news
Habe mir das ganze mal vor Ort angeschaut und muß zugeben, sowas erlebt man hier in NRW nicht mehr...Die Bayernliga ist das pardon zu der Oberliga Westfalen, aber was dort die Polizei, genauer die USK veranstaltet hat, kenne ich nur von Länderspielen...
Und das man auf dem Bahnsteig einzelnd abgeführt wird, um erkennungsdienstlich aufgenommen zu werden - respekt, um dann ein generelles Platzverbot rund um den Bahnhof zubekommen... -
Inselkicker auf Rekordjagd
Real Mallorca schlägt Recreativo Huelva mit 7:1
Mallorca - Bei einem Halbzeitstand von 5:1 die Motivation für weitere Großtaten aufzubringen, fällt Fußballern in der Regel schwer. Zu groß ist die Versuchung, das Ergebnis locker und möglichst ohne Verletzung über die Zeit zu bringen. Nicht so am vergangenen Wochenende bei Real Mallorca: Die Inselkicker kamen voller Elan aus der Kabine und legten noch zwei Treffer nach. Mit 7:1 deklassierten sie am Ende Recreativo Huelva.
Dass die zweite Hälfte nicht zum langweiligen Ballgeschiebe verkam, hatten die Zuschauer dem Trainer Gregorio Manzano zu verdanken. „Er hat uns in der Halbzeit darauf hingewiesen, dass wir einen Rekord brechen können”, berichtete Torhüter Miquel Àngel Moyà nach dem Spiel. Die bisherige Bestmarke stammte aus der Saison 1998/99, als das Team Athletic Bilbao mit 6:1 abgefertigt hatte.Und so ließen die Inselkicker im zweiten Durchgang nicht nach. Der überragende Juan Arango traf noch zweimal (47. und 50. Minute), nachdem er bereits den Treffer zum 1:0 erzielt hatte (17.). Das 2:0 und 3:0 steuerte Dani Güiza bei (20. und 31.), das 4:0 stammte von Borja Valero (37.), bevor Rubén der Ehrentreffer gelang (39.), woraufhin erneut Valero auf 5:1 erhöhte (40.).
Nicht nur der Rekordsieg über den Abstiegskandidaten aus Huelva ist mit Gregorio Manzanos Namen verbunden. Der Trainer, der am Dienstag 52 Jahre alt wurde, saß auch beim höchsten Auswärtssieg der Klubgeschichte auf der Bank: beim 5:1 im Santiago Bernabéu gegen Real Madrid. In der vergangenen Saison schaffte die Mannschaft unter seiner Leitung die längste Serie an Heimsiegen aller Zeiten. Siebenmal blieb Real Mallorca hintereinander ohne Punktverlust. Auf Rekordkurs sind übrigens auch die beiden Top-Angreifer des Teams. Dani Güiza und Juan Arango haben zusammen schon rekordverdächtige 24 Tore erzielt. Samuel Eto’o und Walter Pandiani schafften in der Saison 2002/03 drei Tore mehr.
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"Es läuft ganz gut"
Seit Monaten machte sich Lottes Phillip Böwing-Schmalenbrock auf dem Thron der Torjäger breit. Doch nun ist der Titel vorläufig im Revier. Denn Bochums Sami El-Nounou hat sich mit seinem Hattrick gegen Hamm an die Spitze der Knipser gesetzt. 18 Einschläge stehen zu Buche. "Es läuft ganz gut", lacht der ehemalige Herner, um sich dann aber sofort als Teamplayer zu zeigen:
"Doch das ist nur zweitrangig, denn wichtiger ist, dass wir neun Punkte Vorsprung auf einen Nicht-Aufstiegsplatz haben." Das dicke Polster beruhigt den Angreifer nämlich in keinster Weise: "Wir können uns noch selber schlagen, deshalb müssen wir die Konzentration oben halten. Wir sind noch lange nicht durch." Doch trotz des nervenaufreibenden Aufstiegskampfs nimmt sich El-Nounou Zeit und tippt zusammen mit RevierSport den heutigen Spieltag.Tipps
Heim Gast Experte RS
Gladbeck Münster 1:3 0:2
Hammer SpVg Delbrücker SC 1:1 2:1
Erkenschwick Bochum II 0:1 0:3
Gütersloh Sprockhövel 2:0 1:1
Schermbeck Oestrich 2:2 1:0
Lippstadt Schalke II 1:3 0:4
Herne Wiedenbrück 2:0 3:1
Bielefeld II Rheine 2:1 0:0
Lotte Ahlen II 3:0 2:2 -
Zitat
Original von ALMVETERAN1967
und nicht bei jedem Wohnmobil was dort steht, mit ner aktraktiven Dame drin, ist dies gleich die Sekretärin...die beim aushandeln von Management-Geschäften hilft.....

sensationeller einwand

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Zwei Jahre und acht Monate
Im Kampf gegen die Hooligans hat das Amtsgericht Dresden mit einem harten Urteil ein deutliches Zeichen gesetzt.Fast fünf Monate nach den schweren Krawallen in Dresden ist ein erster Gewalttäter zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden. Ein einschlägig vorbestrafter 23-Jähriger wurde wegen aktiver Teilnahme an den Ausschreitungen vom Amtsgericht Dresden zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und acht Monaten ohne Bewährung verurteilt. Der Gewalttäter hatte zuvor zugegeben, mit Steinen und Flaschen auf Polizisten geworfen zu haben.
Im Oktober 2007 waren weit über 1000 Polizisten in Dresden im Anschluss an das sächsische Fünftliga-Spiel zwischen Dynamo Dresden II und dem 1. FC Lok Leipzig von vornehmlich Dresdner Randalierern in eine Straßenschlacht verwickelt worden. Vier Beamte trugen dabei Verletzungen davon. Der Polizeieinsatz hatte Kosten von über 100.000 Euro verursacht.
Insgesamt sind im Zuge der Ermittlungen nach Polizeiangaben bisher 135 Randalierer identifiziert worden. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet. 13 Anklageschriften sind bereits erstellt, in den Hauptverfahren ist mit weiteren drastischen Strafen zu rechnen.
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Mal wieder neue Zahlen...
Auswertung für die Verteilung der TV-Gelder aus der Inlandsvermarktung - S P I E L T A G: 22
● Rangliste für die 1. Bundesliga:
Rang . Verein ..................... *GesPkt ..... *Dtabplz . *Pkt . *AusgPkt . *Hochrechnung . TV-Prämie
1..... Bayern München............ 351,00 .......... 1,00 .... 36,00 ... 207 ... 351,00 (1) .... ca. 24,2 Mio €
2..... Werder Bremen............. 334,80 .......... 4,80 .... 32,20 ... 206 ... 338,76 (2) .... ca. 23,5 Mio €
3..... FC Schalke 04............... 332,28 .......... 5,43 .... 31,57 ... 206 ... 331,48 (3) .... ca. 22,9 Mio €
4..... Hamburger SV.............. 318,92 .......... 4,02 .... 32,98 ... 187 ... 320,36 (4) .... ca. 22,2 Mio €
5..... Bayer Leverkusen......... 314,92 .......... 6,02 .... 30,98 ... 191 ... 317,76 (5) .... ca. 21,5 Mio €
6..... VfB Stuttgart................. 303,36 .......... 10,16 .. 26,84 ... 196 ... 305,00 (6) .... ca. 20,9 Mio €
7..... Hertha BSC Berlin......... 286,00 .......... 9,50 .... 27,50 ... 176 ... 283,88 (7) .... ca. 20,2 Mio €
8..... Borussia Dortmund........ 274,80 .......... 11,80 .. 25,20 ... 174 ... 273,12 (8) .... ca. 19,5 Mio €
9..... Hannover 96................. 267,64 .......... 8,84 .... 28,16 ... 155 ... 268,84 (9) .... ca. 18,8 Mio €
10... 1. FC Nürnberg.............. 259,20 .......... 15,70 .. 21,30 ... 174 ... 258,76 (10) .. ca. 18,1 Mio €
11... Arminia Bielefeld........... 251,64 .......... 10,84 .. 26,16 ... 147 ... 245,76 (13) .. ca. 17,4 Mio €
12... Eintracht Frankfurt......... 249,80 .......... 7,30 .... 29,70 ... 131 ... 250,24 (11) .. ca. 16,6 Mio €
13... VfL Bochum.................. 247,72 .......... 11,07 .. 25,93 ... 144 ... 246,40 (12) .. ca. 15,9 Mio €
14... VfL Wolfsburg................ 242,36 .......... 10,91 .. 26,09 ... 138 ... 243,64 (14) .. ca. 15,1 Mio €
15... Karlsruher SC............... 212,44 .......... 5,89 .... 31,11 ... 88 ..... 213,72 (15) .. ca. 14,3 Mio €
16... MSV Duisburg............... 190,36 .......... 15,16 .. 21,84 ... 103 ... 186,36 (17) .. ca. 13,5 Mio €
17... Energie Cottbus............. 188,56 .......... 17,11 .. 19,89 ... 109 ... 188,72 (16) .. ca. 12,8 Mio €
18... FC Hansa Rostock.......... 175,20 .......... 15,45 .. 21,55 ... 89 ..... 177,24 (18) .. ca. 12,1 Mio € -
Porta Westfalica-Möllbergen (va). Der modernste VIP-Bereich in der Fußball-Bundesliga entsteht derzeit in der Schüco-Arena in Bielefeld. Wenn die Hüllen über den Sitzgelegenheiten demnächst gelüftet werden, sitzen die Zuschauer auf Stühlen aus Porta Westfalica.
Deutschlandweit gibt es etwa fünf Firmen, die sich auf Großraumbestuhlung spezialisiert haben, die Firma Stol in Möllbergen ist eine von ihnen. Für das Bielefelder Stadion fertigte sie etwa 5000 Stühle für die neue Tribüne. "Mit einer Summe von 700 000 Euro gehört dieses Projekt zu unseren größeren", sagt Geschäftsführer Reinhard Berg (56).Die Metallteile werden in einem Betrieb in Neesen hergestellt, die Sitzschalen in München produziert. In einer Halle im Industriegebiet Holtrup werden die Stühle montiert und gelangen von dort direkt nach Bielefeld. Die VIP-Stühle kommen von einer Partnerfirma aus Slowenien, die auch den Namen Stol trägt. Reinhard Berg: "Diese gepolsterten Sessel können mit Theatersitzen verglichen werden, bestehen aber aus Kunstleder."
Sie haben deutlich mehr Sitzkomfort, haben Armlehnen und sind breiter als die Sportklappsitze. Die Stühle mit dem Arminia-Logo werden voraussichtlich beim Spiel gegen Werder Bremen am 23. März freigegeben werden. Ein VIP-Stuhl kostet etwa viermal so viel wie ein normaler Stuhl.
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Sebastian Hellmann: "Wok fahre ich nicht mehr"
(09.03.2008) Premiere-Bundesliga-Moderator und Fernsehpreisträger Sebastian Hellmann sprach mit DWDL.de-Autor Johannes Boss über eine Jugend in Bielefeld, die Arbeit mit Lothar Matthäus und Franz Beckenbauer, eine Erkenntnis im Eiskanal, die er nicht wiederholen will und Gebete bei Premiere.
Lieber Herr Hellmann, Sie müssen derzeit eine schwere Zeit durchmachen. Ihr Herzensverein, Arminia Bielefeld, ist auf dem besten Weg in die zweite Liga.
Das ist Ihre Exklusivmeinung! Bielefeld steht, wie durch ein Wunder, immer noch auf einem Nichtabstiegsplatz. Außerdem bin ich da sehr leidensfähig. Ich habe Arminia auch schon in der Oberliga erlebt.
Sie waren als Kind und Jugendlicher jahrelang bei jedem Spiel von Arminia - wie oft werden Sie als Sportjournalist daran erinnert?
Ich bin 200 Meter neben der Bielefelder „Alm“ geboren, am Oetckerpark, in unmittelbarer Nähe zum Stadion. Allerdings steht der Verein nicht so im Mittelpunkt wie die Bayern oder Schalke, es ist also nicht so gravierend, dass ich als Sportreporter Sympathie zu ihm äußere. Ich wusste übrigens gar nicht, wie viele Sportjournalisten aus dieser Stadt kommen - Olli Welke zum Beispiel. Bielefeld scheint Sportreporter zu erschaffen.
Was haben Sie als Junge geträumt? Den Fußballertraum oder den Sportreportertraum?
In der D-Jugend sollte ich ins Tor von Arminia, aber meine schulischen Leistungen waren damals so desaströs, dass meine Eltern ihr Veto eingelegt haben. Ich blieb dann in meinem kleinen Heimatverein. Den Traum vom Sportreporter hab ich nicht geträumt, es gab keinen Masterplan. Aber mein Vater war bei der dpa, ich habe als Kind früh mitbekommen, was ein Journalist macht - das hat mich fasziniert. Ich habe dann in Köln Sportpublizistik studiert, danach bin ich schnell in den Job gerutscht, zunächst bei RTL, dann bei Premiere.
Man könnte die deutschen Sportreporter einteilen in die Kategorien „humorig“ und „ernsthaft“; Sie würde ich in die zweite Schublade packen. Sie wirken, als würden Sie Fußball sehr ernst nehmen. Stimmt dieser Eindruck?
Für mich ist Fußball ein Lebensmittelpunkt. Aber es ist nicht meine oder gar die gesellschaftlich zentrale Herausforderung, sich mit dieser Sportart zu beschäftigen. Klar, ich bin Fan. Trotzdem: Ich versuche, Fußball seriös und mit einem gesunden Abstand zu präsentieren.
Ich finde es wohltuend, wenn sich Sportjournalisten zurücknehmen und die Sache in den Mittelpunkt stellen. Haben Sie den Deutschen Fernsehpreis für diese Haltung bekommen?
Da müssen Sie die Jury fragen! Aber ich stimme Ihnen zu: Ich mag Selbstinszenierung in unserem Job auch nicht, ich versuche sie zu vermeiden.
Immerhin saßen Sie mal in einem Wok. Sind solche Showeinlagen als Teil des Unterhaltungsbetriebes Fußball notwendig?
Gute Frage, können Sie sie mir beantworten?
Ich würde sagen: Nein.
Ich sage auch eher nein.
Wok sind Sie trotzdem gefahren.
Okay, dazu habe ich mich hinreißen lassen. Das wollte ich mal ausprobieren. Ich würde es aber nicht mehr machen. Erstens bin ich auch eher Ihrer Meinung, und zweitens war es richtig gefährlich.
Das haben Sie nachher festgestellt?
Das hab ich im Eiskanal festgestellt, da war es zu spät. Aber Sie haben schon recht: Man muss sowas nicht machen. Manchmal lässt man sich überreden. Ich bin aber weit davon entfernt, Showeinlagen zu geben, um meinen Marktwert damit zu steigern.
Sebastian Hellmann im Einsatz bei Premiere
Als Moderator der Bundesliga-Sendungen auf Premiere können Sie ein Lied vom Live-Fernsehen singen. Welches sind die Momente, in denen Sie besonders gefordert sind?Zuletzt, beim Champions-League-Spiel Arsenal gegen Milan, haben wir eine halbe Stunde auf Lothar Matthäus warten müssen - der steckte im Stau. Da stand ich dann alleine da, ohne meinen Experten, und musste den Zuschauern was erzählen.
Wie haben Sie das gelöst?
Man hat mir bewusst erst 60 Sekunden vor der Sendung gesagt: „Der Lothar kommt später“ - ich hatte also gar keine Zeit, nervös zu werden. Ich habe mich dann mit den vielen großen Spielern befasst, die bei dieser Partie auf dem Rasen standen. Es gibt aber auch Situationen von Brisanz, in der man vor anderen Herausforderungen steht: Wie gehe ich mit dem Trainer um, der gerade verloren hat, und der weiß, dass er seinen Job verlieren wird? Jeder erwartet die Fragen: „Wie geht es jetzt weiter“, „war das ihr letztes Spiel?“ - und ich sehe dem Trainer an, dass es sein letztes Spiel war.
Und Lothar Matthäus? Ist der nicht noch eine größere Herausforderung, wenn er da ist?
Lothar Matthäus ist prima. Unsere Experten sind sehr umgängliche Typen. Mit dem Kaiser zum Beispiel kann man sehr gut zusammenarbeiten - während Ihre Kollegen vom Print ihn schon als „Firlefranz“ bezeichnet haben. Er ist immer noch ein Stück abgerückt vom Geschehen, doch wenn man mit ihm ins Stadion geht, sieht man, dass er überall geliebt wird. Wenn man mit Lothar auf Schalke auftaucht, ist das mitunter etwas schwieriger.
Wie sieht ein Samstagnachmittag aus, an dem Sie die Bundesliga moderieren?
Wir beginnen um 12 Uhr im Studio in München, konferieren mit den Kollegen vor Ort und checken nach, ob in der Zwischenzeit irgendetwas passiert ist. Dann proben wir die gesamte Situation und alle Schalten. Um 14 Uhr kommt der Gastexperte, ich sag‘ ihm grob worum es geht. Die konkreten Fragen lege ich ihm noch nicht vor, damit die Spontaneität in der Sendung nicht verloren geht. Und um 15 Uhr geht die Live-Sendung los - bis 18.30. Die Spiele gucken wir dann gemeinsam im Team - inklusive Wette. Wir tippen auf Ergebnis, meistens gewinnen die Frauen.
Ihr Kollege Günther Koch, Ex-arena-Kommentator, hat mir mal erklärt, dass die Bundesligakonferenz bei Premiere nichts für ihn sei, weil sie in einem „Keller in Ismaning“ aufgezeichnet werde und er niemals von einer „Box“ aus kommentieren wolle. Warum sitzen Ihre Konferenzkommentatoren nicht im Stadion?
Unsere Einzelspiel-Kommentatoren sind im Stadion. Die Konferenzkommentatoren sind im Studio in München, richtig, aber „Box“ klingt ja wie Käfig. Es ist ein hochmodernes Studio. Die Konferenzleute müssen dort nicht nur live kommentieren, sondern auch sofort nach dem Spiel ihre Zusammenfassungen mit O-Tönen abschließen, das alles ist unglaublich kompliziert. Übrigens hat arena auch nicht alle Kommentatoren im Stadion sitzen gehabt, die Hälfte war ebenfalls im Studio. Ich kann einen Kommentator verstehen, der im Stadion sitzen will - aber technisch gesehen ist die Studiolösung einfacher und besser.
Als feststand, dass Premiere die Bundesliga wieder zeigen darf, schaltete der Sender Spots mit dem Spruch: „Eure Gebete wurden erhört.“ Hätte es - auch angesichts des Aktienkurses - nicht heißen müssen: „Unsere Gebete wurden erhört?“
Tja. Darum gebetet habe ich nicht. Aber ich habe es inständig gehofft. Sagen wir einfach: Die Gebete sind erhört worden. Egal, wer sie nun gesprochen hat.
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Original von Chrill-E
Laut Bild-online von heute gehören Wolfgang Loos, Oliver Kreuzer (auf Empfehlung von Reiner Calmund) und Fredi Bobic zum Kandidatenkreis...Loos folgt Sterzenbach als TuS-GeschäftsführerWolfgang Loos hat einen Vertrag als neuer Geschäftsführer des Zweitligisten TuS Koblenz unterschrieben. Der 52-Jährige, der die Nachfolge des in den Aufsichtsrat wechselnden Rüdiger Sterzenbach antritt, erhielt einen Kontrakt bis 30. Juni 2011. "Ich freue mich auf die neue Aufgabe und die Zusammenarbeit mit den Gremien der TuS Koblenz, sagte Wolfgang Loos, der als Geschäftsführer und Manager von 1993 bis 2002 bereits beim 1. FC Köln tätig war.
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Original von CrimePays
Bobic hatte ich die Tage schon im Hinterstübchen. Rein faktisch hat er natürlich für die Position des Sportdirektors wenig vorzuweisen. Jedoch würde ich rein gefühlsmässig empfehlen: wenn möglich verpflichten, sofort und jetzt! Ausstrahlung, Autorität, Markt- und Fachkenntnisse, Durchsetzungsvermögen sowie Erfolgshunger scheinen mir absolut vorhanden zu sein.Hertha: Bobic als Präsidentschafts-Kandidat im Gespräch
Gegenbauer bleibt ruhig
Laut einer neuer Satzung wählen die Berliner Klub-Mitglieder am 23. Mai das neue Präsidium und den neuen Aufsichtsrat.Werner Gegenbauer, Aufsichtsratsvorsitzender von Bundesligist Hertha BSC Berlin, lässt sich dabei trotz einer möglichen Kandidatur von bekannten Klub-Kritikern zur Wahl des neuen Präsidiums nicht aus der Ruhe bringen. "Die Satzung sieht vor, dass jedes Mitglied ein eiteres Mitglied vorschlagen kann. Das werden wir auch so halten", sagte Gegenbauer. Dieser gilt als aussichtsreichster Kandidat für die am 23. Mai stattfindenden Wahlen auf das Amt des 1. Präsidenten.
Die Haltung gelte auch für den früheren Nationalspieler Fredi Bobic, der angeblich auf eine Kandidatur angesprochen worden sein soll. Das Verhältnis zwischen Bobic und Hertha-Manager Dieter Hoeneß gilt als angespannt.
Hoeneß hatte Bobic im Jahr 2003 als Spieler nach Berlin geholt, doch der Stürmer konnte die Erwartungen nicht erfüllen und erzielte in 54 Bundesligaspielen gerade mal acht Tore. Nach wie vor wohnt Bobic mit seiner Familie in Berlin.
Das Präsidium soll mit mehr Befugnissen ausgestattet werden und umfasst neun Personen. Dem Aufsichtsrat werden in Zukunft fünf Personen angehören.
Quelle: Reviersport online -
Das Geheimnis, warum Real Mallorca in der ersten spanischen Fußball- Liga spielt, sind seine Fans. Einmal im Jahr pilgern sie zum Kloster Lluc, um bei der Insel heiligen für den Klassenerhalt ihrer Mannschaft zu beten. „Danach gibt es Paella für alle", sagt Jaume Capllonch, der Vorsitzende des Fanclub-Verbandes Penyas Mallorquinistas. Zu ihm gehören rund ein Drittel aller 15.000 Mitglieder von Real Mallorca. Sie bilden das Rückgrat des Vereins. Von Nina Kuschniok
Wer penyista ist, hat Vorteile. „Der Verband koordiniert den Transport aus den Dörfern zu den Heimspielen ins Ono-Stadion nach Palma, so dass man nicht mit dem Auto kommen muss. Außerdem informieren wir über die Neuigkeiten des Clubs, der Stiftung und über unsere Aktivitäten." Auch um die Organisation von Fahrten zu Auswärtsspielen kümmert sich der Fan-Zusammenschluss. Da der Fußballverband erst anderthalb Wochen vor dem Spiel den genauen Tag und die Uhrzeit der Partie veröffent licht, seien Fahrten teuer, wenn man sie auf eigene Faust buche, erzählt der Vorsitzende. Durch Sponsoring könne der Fanclub-Verband günstigere Preise anbieten.Größtes Projekt des Fanclub-Verbandes ist gerade „Cap poble sense penya" - kein Dorf ohne Fanclub. Bisher existieren offi ziell 51 Clubs auf der Insel, zwei weitere in Madrid und Barcelona. Und gerade entsteht ein Fanclub in Salvador de Bahía, in Brasilien. „Mallorquinistas gibt es auf der ganzen Welt", freut sich Capllonch in seinem Büro unter den Tribünen des Ono-Stadions. Er ist umgeben von Vereinsdevotionalien. Auf dem Konferenztisch stehen Dutzende von Ehrentellern und Freundschafts-Plaketten, getauscht mit anderen Fanclubs. Selbst ein kleiner englischer Real-Mallorca-Fanclub existiere auf der Insel. „Einen eigenen deutschen Fanclub gibt es auf der Insel noch nicht, dafür aber mehrere deutsche Vereinsmitglieder", sagt Capllonch, der in der Gelsenkirchener Fußball-Arena Auf Schalke bereits hautnah deutsche Fan kultur erlebt hat.
Je mehr Mitglieder der Fanverband zählt, desto größer wird sein Einfluss bei Entscheidungen auf Clubebene. Bei der Preispolitik der Mitgliedsbeiträge etwa höre RCD auf die Meinung der penyistas. So gab es bis vor einigen Jahren Ermäßigungen für die Jahresmitgliedschaft nur bis zu einem Alter von 23 Jahren. „Aber heute wohnen junge Leute ja noch mit 27 Jahren bei ihren Eltern, weil sie keine feste Arbeit haben. Damit auch sie Mitglied werden können, haben wir die Ermäßigung bis 27 Jahre durchgesetzt", sagt Capllonch. Günstigere Beiträge gibt es außerdem für Kinder, Senioren - und Frauen. In einer Versammlung habe sich ein weiblicher Fan darüber aufgeregt. Das seien Macho-Allüren. „Ich habe ihr gesagt, dass sie gerne den Beitrag bezahlen kann, den männliche Mitglieder zahlen müssen. Das wollte sie dann doch nicht", erzählt Capllonch. Immerhin verfügt der Club über 25 Prozent Frauenanteil, ebenso viele gebe es in den penyas.
Capllonch sieht eine direkte Beziehung zwischen der Anzahl der Fans bei den Spielen und den Erfolgen der Schwarz-Roten. Gerade im Ono-Stadion seien die Fans überlebenswichtig. „Unser Stadion ist von seiner Atmosphäre her eines der kältesten in Spanien. Die Zuschauer sind viel zu weit weg von den Spielern, und wir können durch unsere Rufe und Gesänge kaum Einfluss auf die gegnerische Mannschaft und den Schiedsrichter nehmen"? meint Capllonch, der gerne ein Fußballstadion hätte, in dem die Fans nah an den Spieler dran sind, so eins wie in Pamplona. Zur Zeit plagt den Vorstandsvorsitzenden, dass seine stärkste Anheizer-Gruppe „Supporters-Mallorca" in den Streik getreten ist. Sie seien stets die einzigen, die bei Heimspielen von der Polizei durchsucht werden, weil sie während eines Spiels einmal randaliert hätten. Jetzt wehrten sich die Supporters gegen diese Diskriminierung. Solange sie weiter durchsucht würden, blieben sie stumm. Und das ist für Capllonch und die Mannschaft ein Problem. Mallorquinische Normal-Fans seien nämlich keine guten Anheizer. „Der Mallorquiner weiß noch nicht einmal, wie man klatscht", sagt Capllonch und verdreht dabei die Augen. Sollte die Atmosphäre bei den nächsten Spielen im Keller bleiben, wird es hart für die Mannschaft. Dann kann eigentlich nur noch die Heilige Jungfrau helfen.
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Tipp des kommenden Spieltags im Reviersport Online:
Tipps
Heim Gast Experte RS
Bochum II Hammer SpVg 3:1 2:2
RW Ahlen II Westfalia Herne 0:1 1:2
Münster Schalke II 1:1 0:1
Gladbeck Schermbeck 1:2 0:4
Oestrich Gütersloh - 2:1
Sprockhövel Erkenschwick 0:2 1:3
Wiedenbrück Bielefeld II 0:0 0:1
Rheine Lippstadt 2:1 1:1
Delbrücker SC Lotte 0:2 2:2 -
Amas führen seit der 70 min. mit 1-0

Die Aufholjagd geht erfolgreich weiter, BRAVO Amas...
Freitag, 29. Februar
SV Schermbeck - Pr. Münster 0:0
SV Lippstadt - Wiedenbrück 2:2 (0:1)
Sonntag, 2. März, 15.00 Uhr
Bielefeld II - RW Ahlen II 1:0 (0:0)
Erkenschwick - Oestrich-Is. 2:3 (0:0)
FC Gütersloh - Ger. Gladbeck 2:0 (1:0)
Hammer SpVg - Sprockhövel 3:0 (0:0)
Schalke 04 II - FC E. Rheine 2:0 (0:0)
SF Lotte - VfL Bochum II 1:2 (1:1)
Westf. Herne - Delbrücker SC 0:0 (0:0)