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  1. DSC4ever.de
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  3. wob

Beiträge von wob

  • Fehler auf DSC4ever.de V3

    • wob
    • 15. November 2005 um 02:24

    Vorweg: Das neue Design gefällt mir auf den ersten Blick eigentlich sehr gut!! Sehr schöne, harmonische Farben, sehr gelungene Formensprache.

    Nun ja, wie ihr an der Anzahl meiner Beiträge sehen könnt, bin ich nicht gerade der fleißigste Schreiber hier... dennoch bin ich ziemlich häufig als Besucher und Leser hier. Und gerade was die Lesbarkeit betrifft, muß ich sagen, schwächelt das neue Design ganz gewaltig. Hier sollte tatsächlich die Schrift schwarz und der Hintergrund weiß bleiben, das würde die Lesbarkeit um einiges steigern... die Schriftgröße könnte dann ruhig so bleiben wie sie jetzt ist bzw. wenn sie jemanden zu klein ist, kann er sie in den Optionen eine Stufe größer stellen.

    Um die besseren Lesbarkeit hier einmal zu demonstrieren, versuche ich hier mal einen umgearbeiteten Screenshot einzustellen (ich hoffe, das klappt!!!). So kann sich jeder selbst mal einen Eindruck verschaffen.

    Die Gesamtanmutung des Designs würde durch diese kleine Änderung, glaube ich, kaum beeinträchtigt.

    [Blockierte Grafik: http://www.britta.mynetcologne.de/images/farbmuster.gif]

  • Ex-Trainer Uwe Rapolder

    • wob
    • 5. August 2005 um 10:59

    he, he... so geht's aber nicht, schmitty... einfach löschen und so tun, als ob nicht's gewesen ist! ;)

  • Damit nicht alle über d. Vorstand meckern

    • wob
    • 11. Mai 2005 um 14:58
    Zitat

    Original von Carter
    Hm, also ich habe wahrlich keinen Durchblick in das schwarzweißblaue Chaos und Einblick habe ich auch nicht. Und die meisten anderen hier wohl auch nicht, trotz Gerüchten, Quellen, die nicht genannt werden dürfen, Bekannten von bekannten Bekannten, Deep-Throat-mäßigen Treffen mit geheimen Informanten in verrauchten Tiefgaragen und was weiß ich.

    So wie ich das sehe, steht dennoch Folgendes fest:

    Uwe Rapolder hat "Vertragsflucht" begangen, wie es diese Berliner Zeitung so schön betitelt hat. Die offiziellen Gründe klingen für mich äußerst fadenscheinig. Außerdem hat er sich vereinsschädigend verhalten und das über Wochen - das ist ja wohl unstrittig.
    Aus welcher Motivation heraus er so gehandelt hat, ist dabei m.E. gar nicht so wichtig, Fakt ist, dass er bei mehreren Gelegenheiten falsch, unprofessionell und kontraproduktiv verhalten hat.
    Ich finde es nicht nur verständlich, sondern aus pädagogischer Sicht geradezu notwendig, wenn nun der Zorn über ihm hereinbricht.

    Der Vorstand hat die unsägliche Situation seit Wochen geduldet, das ist eine Farce. Ablösesumme für Rapolder hin oder her - man hätte ihretwegen doch nicht schweigen müssen! Man hätte öffentlich mit der Faust auf den Tisch hauen können, man hätte Rapolder beurlauben (nicht kündigen!) können, man hätte Gegendarstellungen verbreiten können - alles, ohne das Geld aus Köln zu gefährden.
    Dazu kommen die Verfehlungen beim Wechsel von Lense und etlichen Verträgen (Klauseleien bei Rapolder, Buckley, Krupnikovic). Man (i.e. dieses Forum, die Presse...) wird wahrscheinlich nie ergründen, wer tatsächlich verantwortlich ist und ganz ehrlich, meine Befürchtung ist, dass es selbst die Betroffenen Akteure nicht ergründen könnten.

    Da ich bezüglich des Vorstandes also keine personengenauen Verantwortlichkeiten zuschreiben kann, ohne mich grober Parteilichkeit und Spekulation hinzugeben, bleibt mir folgerichtig entweder

    1) der stillschweigende Rückzug ins Schulterzucken, "weil die da oben ja eh machen, wasse wolln" und "weil is halt Arminia"

    oder
    2) ich muss zum Pauschalurteil greifen und die Dinge endlich lauthals beim Namen nennen!
    Der Trainer hat uns vera****t! Wir sind die Dummen, die Fußballnation lacht uns aus - sofern sie uns nicht bemitleidet! Der Trainer gehört ausgepfiffen, bis ihm die Ohren klingeln!

    Die gesamte Führungsriege hat den Club der nationalen Lächerlichkeit preisgegeben und sich an der Nase rumführen lassen! Es wird keine Möglichkeit ausgelassen, in ein Fettnäpfchen zu latschen, Arminia ist zur Zeit nichts weiter als ein völlig bekloppter Pausenclown! So etwas Unglaubliches habe ich im Fußball NOCH NIE erlebt
    Es ist mir völlig gleichgültig, wer im Einzelnen verantwortlich ist - und wenn alle miteinander den Hut nehmen! Hauptsache, es fallen einige der Herren und wenn man sich nicht einigen kann, welcher, dann eben alle auf einen Streich!

    So. Damit sei der Kentsch mit dem Bade ausgeschüttet. Und Konsorten auch.

    Alles anzeigen

    Respekt... klasse Beitrag, Carter!

    Du bringst knapp und präzise und mit der für solch eine nie dagewesene Selbstveräppelungs-Nummer einzig richtigen Art von Humor zum Ausdruck wie bescheuert die Welt des Profifußballs doch eigentlich ist.

    Wo es nämlich um Erfolg, Macht und vor allem um Geld (sehr, sehr viel Geld!) geht... da bleiben Verstand und Weisheit leider völlig auf der Strecke.

    Auch ich habe mich bis vor wenigen Wochen von Rapolder blenden lassen... dachte er steht vielleicht in einer Reihe mit Finke und Klopp, die wohl die einzigen rühmlichen Ausnahmmen der Branche sind (hoffentlich enttäuschen die mich nicht auch irgendwann).

    Und die verantwortlichen Herren bei Arminia haben in der ganzen Geschichte einmal mehr bewiesen wie unprofessionell - ja, ich würde sogar sagen, wie naiv sie sind!

    TvH nehme ich davon mal aus, denn der hat meines Erachtens nur das gemacht, was ihm innerhalb seines Kompetenz- und Finanzrahmens mögich war und ist, und das macht er schon ganz gut!

    Rapolder hat sich ein Verhalten erlaubt, daß es einfach nirgendwo gibt! Deshalb sitzt er jetzt zurecht als Lügner und Veräter auf der Anklagebank.
    Der Vorstand hat es versäumt ihm frühzeitig eine deutliche Abmahnung auszusprechen, statt ihn täglich zu hofieren. Das war naiv und zeugt von fehlender Erfahrung in diesem rauhen Bundesliga-Geschäft.

  • Ex-Trainer Uwe Rapolder

    • wob
    • 28. April 2005 um 13:21

    ...und hier der nächste Artikel (Westfalen-Blatt)... und dieser nährt meine Vermutung, daß sich am Ende alles zum Guten wenden wird, wenn die bittere Pille "Buckley weg!" erstmal geschluckt und verdaut ist.

    Mein Wahlspruch (nicht erst seit dieser Woche):

    "Lebbe geht weiter!" - Dragoslav Stepanovic

    und:

    "Mach'et, Otze!" - Erich Rutemöller (statt Otze könnte man auch Uwe schreiben)


    Zitat

    Bleibt Rapolder? Es gibt Anzeichen, kein Bekenntnis

    Von Friedrich-Wilhelm Kröger
    Bielefeld (WB). Die klare Aussage gab es auch gestern nicht. Uwe Rapolder bleibt Trainer des DSC Arminia. Das war weder vom Fußball-Lehrer noch von Vereinschef Hans-Hermann Schwick zu hören. Aber bis zur Behauptung des Gegenteils muss davon ausgegangen werden. Und es gibt Anzeichen dafür, dass nach der Flut von Abgängen zumindest auf der Bank alles beim Alten bleibt.

    »Ich habe einen Vertrag bis 2007«, sagte Rapolder gestern, doch nirgendwo ist Papier geduldiger als im Profi-Fußball. Und was passiert denn wirklich, wenn Kaiserslautern, Mönchengladbach oder Köln auf der Bielefelder Matte stehen und den 46-Jährigen abspenstig machen wollen? Alle drei sind auf der Suche nach einem Chefcoach - immer wieder fällt der Name des Schwaben.
    »Ich gebe dazu keinen Kommentar mehr ab«, mag Rapolder momentan weder über seine persönliche Situation noch die des Vereins reden. Außer hinter verschlossenen Türen. Und ein Gespräch auf höchster Ebene fand gestern zur Mittagszeit mit Schwick sowie den beiden Geschäftsführern Thomas von Heesen und Roland Kentsch statt. High noon in Bielefeld? Das wohl nicht. Arminia-Boss Schwick erklärte: »Unser Trainer Rapolder war in der Sitzung nicht das Thema. Es wurde über das sportliche Konzept gesprochen, das die sportliche Leitung vorgelegt hat.« Damit meinte Schwick von Heesen und auch den Trainer. Dies könnte Beleg sein, dass Rapolder Armine bleibt.

    Warum sollte sich ein Fußball-Lehrer an der Präsentation eines Plans für die neue Saison beteiligen, wenn er vor hat, um Auflösung des Vertrages zu bitten? Eine deutliche Bestätigung dieser Annahme wollte jedoch auch Schwick nicht liefern, stattdessen wiederholte er nur nochmals: »Es ging nicht um den Trainer, sondern das sportliche Konzept.«

    Von dem ist der Rechtsanwalt so überzeugt, dass es den Fans wie eine frohe Botschaft vorkommen muss: »Ich gehe nicht nur davon aus, dass wir wieder eine wettbewerbsfähige Mannschaft stellen, sondern eine, die vielleicht sogar stärker ist als die jetzige. Ob alles gelingt, was wir uns vorstellen, hängt von den Verhandlungen ab.«

    Rapolder, der gestern Abend an seinem Wohnort die Zweitliga-Parte LR Ahlen gegen Wacker Burghausen mit Augenmerk auf einem jungen Mann der bayerischen Gäste verfolgte, ist Realist. Bei den Arminen öffnet sich weder ein Füllhorn noch eine Wundertüte. Ein Linksaußen, der wie der scheidende Delron Buckley 15 Saisontore erzielt, wächst auch nicht auf den Bäumen des Teutoburgers Waldes. Die Suche nach Ersatz wird schwer. »Ich weiß doch erst seit gestern, dass Delron endgültig geht. Da habe ich doch heute keinen neuen Mann für ihn«, sagte der Trainer. Und kennt trotz der beträchtlichen Transfereinnahmen von insgesamt rund vier Millionen Euro für Buckley, Patrick Owomoyela und Matthias Langkamp das im Gegensatz zu anderen enge Finanzkorsett: »Dass wir keinen Nationalspieler verpflichten können, weiß ich. Also müssen wir hier wieder welche machen. Auf alle Fälle wird es ein Neuaufbau.«

    Aha, »wir« hat er gesagt. Immerhin. Kapitän Mathias Hain glaubt sowieso, dass alle Spekulationen überflüssig sind: »Wir brauchen keinen Trainer. Wir haben einen.«

    Alles anzeigen
  • Ex-Trainer Uwe Rapolder

    • wob
    • 28. April 2005 um 12:39

    ...und noch einer von Kicker-Online.

    Zitat

    Bielefeld: "Die Mannschaft ist auseinander gerissen" - 28.04.2005 11:41

    Umbruch - oder zerbricht Arminia?

    --------------------------------------------------------------------------------
    Der Klassenerhalt? Gesichert! Die Finanzen? Solide wie seit Jahren nicht mehr! Trotzdem stellen sich in Bielefeld viele Fragen: Zerfällt das Team? Geht Trainer Rapolder? Was macht Manager von Heesen?
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    Uwe Rapolder hatte seine Vorstellungen über den neuen Kader mitgeteilt. 22 Akteure solle dieser umfassen. Das ist die Idealvorstellung des Trainers - oder besser gesagt: war sie. Als einer der 22 war Torjäger Delron Buckley (wechselt für 425 000 Euro zum BVB) eingeplant - als wichtiger Bestandteil. In dem Linksaußen verliert der Aufsteiger einen weiteren Leistungsträger nach Nationalspieler Owomoyela (Bremen, zwei Millionen), Regisseur Skela (Kaiserslautern) und Verteidiger Lense (Nürnberg, beide ablösefrei). Auch Talent Langkamp (Wolfsburg, 1,3 Millionen) geht. Rapolder gesteht: "Die Mannschaft ist auseinander gerissen. Da kann man nicht sagen, das ist nicht so schlimm."

    Arminia steht vor einem Neuaufbau. Gestern, Mittwoch, besprachen die Macher das sportliche Konzept. Präsident Hans-Hermann Schwick: "Ich bin zuversichtlich, dass wir eine wettbewerbsfähige Mannschaft ins Rennen schicken. Das Konzept ist umsetzbar." Das muss sich erweisen.

    Buckleys Abgang erschwert nämlich die Umsetzung der Pläne Rapolders gewaltig. Dass Arminia erneut einen solchen Glückstreffer auf dem Transfermarkt landet, ist fast auszuschließen. Buckley und Owomoyela waren finanziell günstige, sportlich entscheidende Faktoren des Erfolges.

    Eine Weiterentwicklung der Mannschaft erscheint so nicht möglich. Dies könnte ein, wenn nicht das entscheidende Argument für Rapolder sein, zu gehen. Zumal er betont, dass sportlich adäquater Ersatz noch keinen Erfolg garantiere, und auf die Bedeutung einer menschlich harmonierenden Einheit verweist: "Man darf die Subtilität der Gruppe nicht unterschätzen." Geht Rapolder bei Arminia noch mal den Weg des Neuaufbaus? Mit der Aussicht, 2006 dasselbe Szenario erneut zu erleben?

    Rapolder betonte bereits, er wolle "nicht Opfer einer falschen Entwicklung werden". Die kürzliche Einschätzung des Trainers, er bleibe zu "98 Prozent", relativiert Geschäftsführer Thomas von Heesen auf "50:50". Der 1. FC Köln gilt als heißester Bewerber. Ein Verlust Rapolders wäre beim Neuaufbau zumindest ein ungünstiges Signal.

    Ein Umbruch steht an. Definitiv im Kader, wohl auf der Trainerbank - auch im Management? Es ist mehr als fraglich, ob von Heesen unter schwersten Wettbewerbsbedingungen immer wieder von Null anfangen will, zumal er ständig Reibungsverluste mit Finanz-Geschäftsführer Roland Kentsch erleidet. Abgesehen von Präsident Schwick wird von Heesen intern nicht vorbehaltlos beäugt. Seine Vertragsverlängerung im Winter um nur ein Jahr war ein Zeichen. Sollten die Rahmenbedingungen nicht passen, könnte Arminia im Sommer auch ihren Manager verlieren.

    Stephan von Nocks

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  • Ex-Trainer Uwe Rapolder

    • wob
    • 28. April 2005 um 12:36

    Hier mal ein schöner Artikel (wenn auch nichts Neues) von Sport1.de:


    Zitat

    Selbstbedienungsladen Bielefeld


    München - Wer will nochmal, wer hat noch nicht?

    So könnte das Motto im Moment bei Arminia Bielefeld lauten, denn auf der "Alm" wurde in den letzten Wochen fast jeder Verein auf Spielersuche fündig. Der Arminia droht der Ausverkauf.

    Buckley wechselt nach Dortmund

    Mit Delron Buckley verlässt der fünfte Leistungsträger die Ostwestfalen. Der Südafrikaner wechselt für die festgeschriebene Ablösesumme von 425.000 Euro zu Borussia Dortmund. "Ich habe mehr als acht Jahre im Ruhrgebiet gewohnt. Ich hatte zwei schwere Verletzungen und war täglich zur Reha in Dortmund. Ich fand den Klub damals schon genial", sagte Buckley den "Ruhr Nachrichten".

    "Delron ist der Macht erlegen, die Dortmund ausstrahlt", erklärte Arminia-Coach Uwe Rapolder. "Wenn ein Spieler daheim immer vor 80.000 auflaufen will, habe ich dafür gewisses Verständnis."

    Vor Buckley hatten sich bereits Patrick Owomoyela (Bremen), Ervin Skela (Kaiserslautern), Benjamin Lense (Nürnberg) und Matthias Langkamp (Wolfsburg) einen neuen Klub gesucht. Der Wechsel von Bernd Rauw zu Alemannia Aachen schmerzt die Verantwortlichen dagegen kaum. Mit dem Belgier hatte ohnehin niemand mehr geplant.


    "Gegen Geld kannst du nicht anreden"

    Skela verhandelte erst gar nicht und stellte Manager Thomas von Heesen direkt vor vollendete Tatsachen. Der ablösefreie Mittelfeldspieler rechnete nicht damit, dass die Bielefelder bei dem finanziell besseren Angebot aus Kaiserslautern mithalten könnten.

    "Gegen Geld kannst du nicht anreden", hatte Rapolder bereits vor Wochen geunkt. Und er sollte Recht behalten. Mit einem schmalen Etat gestraft und dem Ruf der "grauen Maus" gebrandmarkt hatten die Bielefelder schlechte Karten im Vertragspoker.

    "Der Trainer und ich reden uns den Mund fusselig und sagen: Jungs, das Kollektiv macht euch so stark. Aber die Spieler unterschätzen, was bei einem neuen Verein alles auf sie zukommt", sagte von Heesen in der "Süddeutschen Zeitung".

    Warnendes Beispiel Bochum

    Bielefeld ist zum Selbstbedienungsladen für die Bundesliga-Konkurrenz geworden. Ein Schicksal, das abzusehen war und den Gesetzen der Branche folgt. Der Ausverkauf eines Überraschungsteams - der VfL Bochum lässt grüßen.

    Nach den Abgängen von Leistungsträgern wie Vahid Hashemian (Bayern), Frank Fahrenhorst (Bremen) und Paul Freier (Leverkusen) spielt der VfL nach der starken letzten Saison in dieser Spielzeit gegen den Abstieg.

    "Bis an die Schmerzgrenze gegangen"

    Owomoyela kickte vor einem Jahr noch in der Regionalliga und ist in Bielefeld zum Nationalspieler geworden. Für Buckley und Skela war die Arminia die letzte Chance. Auch Lense und Langkamp kannte vor zwölf Monaten noch niemand.

    Doch sie alle haben sich auf der "Alm" einen Staus erspielt, den sie sich jetzt bei anderen Vereinen auszahlen lassen. Vor allem der Wechsel vom 15-fachen Torschützen Buckley trifft die Bielefelder. "Wir sind bis an die Schmerzgrenze gegangen", sagt Finanzchef Roland Kentsch. Das hat aber nicht ausgereicht um Buckley zu halten.

    Rapolder wortkarg

    Mit dem personellen Aderlass wird auch die Zukunft von Rapolder immer fraglicher. Der Trainer wollte sich im Gespräch mit Sport1 nicht äußern: "Das kommentiere ich nicht mehr. Sie können ruhig schreiben: Rapolder wortkarg."

    Aber auch so ist klar, dass es für die Arminia schwer wird, den Erfolgs-Coach zu halten. Rapolder ist beim 1. FC Köln als Nachfolger für Huub Stevens im Gespräch.

    "Er hat sich eine gute Ausgangsposition geschaffen und könnte das als Sprungbrett nutzen. Aber ich glaube nicht, dass er nur deshalb geht, weil die Spieler gehen", sagt von Heesen. Rapolder will, dass die Abgänge gleichwertig ersetzt werden. Dazu müsste Arminia die rund vier Millionen Euro Ablöse aber reinvestieren.

    Klare Forderungen

    "Ich will nicht Opfer einer falschen Entwicklung werden. Wenn wir das Personal nicht zur Verfügung haben, wird es schwer, diese Saison zu wiederholen", fand Rapolder nach dem 3:1 gegen Freiburg am Samstag deutliche Worte in Richtung Vereinsspitze.

    Unter der Woche hatte der Trainer in einer zweistündigen Unterredung, die er selbst verlangt hatte, seine Forderungen gestellt.

    Kentsch hat seinem Trainer "Neue mit Qualität" versprochen. Doch bis jetzt stehen nur Bernd Korzynietz (Gladbach) und Nebosja Krupnikovic (Hannover 96) als Neuzugänge fest. Der Fürther Heiko Westermann ist als Ersatz für Matthias Langkamp im Gespräch.

    Cairo und Bierofka im Blickfeld

    Auf den Außenbahnen ist man indes weiterhin auf der Suche nach adäquaten Ersatz für Buckley und Owomoyela. Freiburgs Ellery Cairo und Daniel Bierofka von Bayer Leverkusen stehen hoch oben auf der Wunschliste. Um letzteren buhlt aber Köln.

    Fest steht jedenfalls, dass die Arminia personell nachlegen muss, wenn sie nicht auch noch Rapolder verlieren will.

    Jan Große-Geldermann

    Alles anzeigen


    Für mich ist klar:

    Rapolder stellt zu Recht seine Forderungen nach Neuverpflichtungen mit Qualität... und solange Ihm von Vereinsseite nicht eindeutig signalisiert wird, daß alles getan wird, wird es von Ihm auch kein eindeutiges Bekenntnis zum Bleiben geben.

    Es war vorher und ist immernoch klar, daß er den Abgang von Buckley nicht gerade als Signal versteht... denn diesen Mann zu ersetzen dürfte sehr, sehr schwer werden.

    Dennoch glaube ich, er bleibt... wenn nämlich erstmal der erst Frust verdaut ist, wird es ihm vielleicht gefallen wieder neuaufzubauen. Dabei hat er doch viel weniger zu verlieren als dabei, die Erfolge dieser Saison mit der selben aktuellen Mannschaft toppen zu müssen.

  • Ex-Armine Delron Buckley

    • wob
    • 26. April 2005 um 16:27

    Mein Gott... ist das ein Gejammere und Gezeter hier!

    Ich sag's mal mit Stepanovics Worten: "Lebbe geht weiter!"

    Ich hab manchmal das Gefühl, daß hier nur Fußballromantiker unterwegs sind... nur Romantiker nämlich können ernsthaft glauben, daß im Profifußball noch etwas anderes mehr zählt als der größtmögliche persönliche Erfolg und der daraus resultierende größtmögiche Verdienst.
    Daß ein Spieler nach einer für ihn erfolgreich verlaufenen Saison sich orientiert und ggf. den Verein wechselt, um die Karriereleiter weiter aufzusteigen, ist meines Erachtens völlig normal und auch legitim, zumal wenn ihm vertragsrechtlich keine großen Steine im Weg liegen.

    Auch die altbekannten Lippenbekenntnisse (toller Verein, tolles Team, tolles stadion, tolle Fans, Famlilie fühlt sich wohl, usw.) sind immer dieselben und haben noch nie eine sehr lange Halbwertzeit gehabt.
    Das ist Showbiz und gehört nunmal zum Geschäft... und das weiß man eigentlich auch... die Erfahrung hat man als Zuschauer, wenn man lang genug zugesehen hat. Den Sülzköpfen in Politik und TV glaubt schließlich auch nicht den Mist den sie den ganzen Tag von sich geben.

    Laßt den armen Buckley doch mal machen wie er will... der möchte einfach seine Chance nicht verpassen, vielleicht doch noch in die Phalanx der größeren vorzustoßen... Was ist daran so schlimm und verwerflich? Mit Arminia wären für ihn die Aussichten seine Träume zu verwirklichen nunmal nicht so vielversprechend (erstrecht nach dem Aus im Pokal). Der BvB ist dagegen international immernoch ein Topadresse (wenigstens auf dem Papier) und auf jeden Fall verspricht diese Adresse auch mehr Perspektive als Blackburn.

    Und wenn er sich nun mit dem BvB vergriffen hat und es nicht so gut läuft wie erhofft... ok, dann ist das vielleicht auch frustierend für ihn, aber er braucht sich wenigstens nicht vorzuwerfen, es nicht versucht zu haben.

    Viel kritischer betrachte ich, ehrlich gesagt, das Vorgehen vom BvB. Kaum haben sie mit einem straffen Sanierungskonzept den wirtschaftlichen Kollaps vorerst abgewendet und unter strengsten Auflagen vom DFB die Lizenz erhalten, fangen Sie auch schon wieder an, das Geld auf den Markt zu schmeißen... noch dazu für eine Position, die bei ihnen eigenlich gut und mit ausreichenden ebenfalls guten Alternativen besetzt ist. Wenn auch die Ablösesumme lächerlich klein ist, Buckleys Gehalt wird mit Sicherheit nicht wenig sein, nachdem man bei Arminia schon bis an die "Schmerzgrenze" gegangen war.

    Es wäre wirklich schade für Buckley, wenn seine Träume Opfer verfehlten wirtschaftlichen Gebahrens würde.

    Arminias Träume würden damit aber noch lange nicht platzen... man muß halt nur wiedermal neu aufbauen... aber:

    "Lebbe geht weiter!"

  • DFB Pokal Halbfinale Arminia - Bayern

    • wob
    • 21. April 2005 um 01:31
    Zitat

    Original von Toto Schillaci

    Genau so ist es. Mpenza wurde nach seiner von Hoyzer verteilten roten Karte in Paderborn auch nur für den Pokalwettbewerb gesperrt und durfte in der Liga trotzdem weiterspielen. Wobei ich es übrigens für einen Skandal halte, daß Mpenza begnadigt wurde, nur weil Hoyzer das Spiel verschoben hat. Denn wer den Schiri auf dem Platz als Arschloch bezeichnet, der gehört nun mal gesperrt, selbst wenn er Recht hat. Aber das ist ein anderes Thema...

    Jedenfalls wurde die Regelung, daß rote Karten im Pokal auch nur in diesem Wettbewerb abgesessen werden können, meines Wissens damals nach dem Fall Ordenewitz eingeführt. Der hatte im Halbfinale die dritte oder was-weiß-ich-wievielte gelbe Karte gesehen und wäre daher jedenfalls im Finale gesperrt gewesen. Daraufhin forderte ihn sein Trainer Otto Rehagel mit dem berühmt gewordenen Satz "Mach et', Otze!" dazu auf, eine rote Karte zu provozieren (gelb-rot gab es damals noch nicht, zweimal gelb bedeutete glatt rot).

    Das hat er dann durch ein albernes Ballwegschlagen auch tatsächlich geschafft, woraufhin er dann zwar eine Sperre von mehreren Spielen in der Liga absitzen mußte, aber dafür im Pokalfinale wieder spielberechtigt war. Wenn ich mich richtig erinnere, hat Werder dann auch tatsächlich den Pokal gewonnen. Aber dieser Fall schlug damals ziemlich hohe Wellen und brachte dann den DFB wohl auf den Trichter, daß Karten wohl besser immer nur im selben Wettbewerb zum Tragen kommen sollten.

    Ciao, Toto


    nur mal so nebenbei:

    Ist, gaube ich, schon richtig, daß die Regel nach diesem Fall geändert wurde.

    Nur... Frank Ordenewitz spielte damals bereits für den 1. FC Köln und der Trainer, der ihn mehr oder weniger zu dieser Aktion ermutigt hatte, war Erich Rutemöller.

    Das Kuriose an der Geschichte aber war ja, daß die Sache nur deswegen aufgeflogen ist, weil Rutemöller so naiv war nach dem Spiel vor laufender Kamera und ins Mikro des Reporters zuzugeben, daß das abgesprochen war.

    "Der Frank der ist so ein herzensguter Mensch und er war so traurig, im Endspiel nicht dabei sein zu können... da han isch für em jesaach: Mach et, Otze!" (oder so ähnlich)

    Naja, Kindermanns Strafe ließ nicht lange auf sich warten!


    P.S.
    Übrigens, es gibt hier in Köln-Nippes ein Kneipe die danach benannt ist, sie heißt nämlich "mach et!" ...ist nen geiler Absackerschuppen, aus dem ich schon so manches mal erst kurz vor Frühstückszeit wieder rausgekommen bin.

  • Ex-Armine Erwin Skela

    • wob
    • 3. März 2005 um 01:50

    Also ehrlich... einige von euch hier stellen sich an wie keine Kinder, denen man Ihren Spielzeugbagger genommen hat!

    Was hat der gute Skela den schon anderes gemacht als genau das, was er schon bei Vertragsabschluß vor der Saison angekündigt hat?
    Für mich war jedenfalls von Anfang an klar, daß er nicht über diese Saison hinaus bei Arminia bleiben wird... komisch, daß das hier von einigen offenbar anders bewertet und nun auf beleidigt getan wird.

    Klar, Arminia verliert mit ihm einen wirklich guten Kreativspieler (auch wenn er das zuletzt nicht mehr so absolut überzeugend vorgeführt hat), der Rapolders Konzeptfußball in der Hinrunde entscheidend mitbestimmt hat (auch ohne Tore) und dadurch natürlich auch wichtige Punkte mitgesammelt hat... aber unersetzbar ist er dadurch noch lange nicht.

    TvH und UR haben wahrscheinlich schon längst einen ausgeguckt... lassen wir uns überraschen!!!

  • Ex-Armine Erwin Skela

    • wob
    • 2. März 2005 um 14:05

    Auch hier noch mal zur Erinnerung:

    Zitat

    Aus NW-News vom 5. August 2004

    Skela sagt Ja zu Arminia

    Albanischer Spielmacher soll heute Einjahresvertrag unterschreiben

    VON PETER BURKAMP

    Bielefeld. Die Fans von Arminia Bielefeld können aufatmen: Ervin Skela wird ein Armine und soll schon am Sonntag zum Auftakt gegen Borussia Mönchengladbach, Anstoß 17.30 Uhr, das erste Mal in einem Pflichtspiel für seinen neuen Klub auflaufen. "Wenn der Gesundheits-Check am Donnerstag ohne Probleme verläuft, werde ich meinen Vertrag unterschreiben", sagte Skela.

    Vorausgegangen war eine weitere Verhandlungsrunde zwischen DSC-Geschäftsführer Thomas von Heesen, Skela und dessen Berater. "Ich bin dem Verein sehr weit entgegengekommen", sagte Skela. Der albanische Nationalspieler soll ein Grundgehalt von unter 20.000 Euro verdienen und über Erfolgsprämien sein Salär aufbessern können. Dass er seine Forderungen so weit herunterschraubte, habe zwei Gründe: "Erstens möchte ich Arminia helfen, zweitens möchte ich mir selbst helfen." Skela hat Angebote aus dem Ausland nicht weiter verfolgt, weil er "unbedingt erste Bundesliga spielen will und Uwe Rapolder in Bielefeld Trainer ist".

    Bei Arminia wird Skela zunächst nur einen Jahresvertrag unterschreiben. Mit einer guten Leistung möchte er sich für weitere Engagements in Deutschlands Eliteliga empfehlen. Ein Anschlussvertrag in Bielefeld dürfte von Arminias Klassenzugehörigkeit abhängen, ist für Skela bei entsprechenden Bedingungen aber durchaus denkbar.

    ... usw. usw.

    Alles anzeigen

    Es war also von Anfang klar, daß er nicht in Bielefeld bleiben wird, denn er hat die Alm schlicht als eine willkommene Bühne betrachtet, um sich, nachdem er sich nach der letzten Saison verzockt hatte, weiter für besser bezahlte Jobs im Rampenlicht zu halten. Arminia wird ihm seine entsprechenden Bedingungen nicht bieten können und wollen und das ist auch gut so.
    Nach dem weiteren guten Abschneiden in dieser Saison (davon gehe ich aus) dürfte es nicht allzu schwer werden, einen gleichwertig talentierten Ersatz zu finden, der dann auch bereit sein wird einen längerfristigen Vertrag zu realistischen Konditionen zu akzeptieren.

  • Evtl. Transfers 2005/2006 Nr.2

    • wob
    • 2. März 2005 um 14:00

    Nur mal zur Erinnerung:

    Zitat

    Aus NW-News vom 5. August 2004

    Skela sagt Ja zu Arminia

    Albanischer Spielmacher soll heute Einjahresvertrag unterschreiben

    VON PETER BURKAMP

    Bielefeld. Die Fans von Arminia Bielefeld können aufatmen: Ervin Skela wird ein Armine und soll schon am Sonntag zum Auftakt gegen Borussia Mönchengladbach, Anstoß 17.30 Uhr, das erste Mal in einem Pflichtspiel für seinen neuen Klub auflaufen. "Wenn der Gesundheits-Check am Donnerstag ohne Probleme verläuft, werde ich meinen Vertrag unterschreiben", sagte Skela.

    Vorausgegangen war eine weitere Verhandlungsrunde zwischen DSC-Geschäftsführer Thomas von Heesen, Skela und dessen Berater. "Ich bin dem Verein sehr weit entgegengekommen", sagte Skela. Der albanische Nationalspieler soll ein Grundgehalt von unter 20.000 Euro verdienen und über Erfolgsprämien sein Salär aufbessern können. Dass er seine Forderungen so weit herunterschraubte, habe zwei Gründe: "Erstens möchte ich Arminia helfen, zweitens möchte ich mir selbst helfen." Skela hat Angebote aus dem Ausland nicht weiter verfolgt, weil er "unbedingt erste Bundesliga spielen will und Uwe Rapolder in Bielefeld Trainer ist".

    Bei Arminia wird Skela zunächst nur einen Jahresvertrag unterschreiben. Mit einer guten Leistung möchte er sich für weitere Engagements in Deutschlands Eliteliga empfehlen. Ein Anschlussvertrag in Bielefeld dürfte von Arminias Klassenzugehörigkeit abhängen, ist für Skela bei entsprechenden Bedingungen aber durchaus denkbar.

    ... usw. usw.

    Alles anzeigen

    Es war also von Anfang klar, daß er nicht in Bielefeld bleiben wird, denn er hat die Alm schlicht als eine willkommene Bühne betrachtet, um sich, nachdem er sich nach der letzten Saison verzockt hatte, weiter für besser bezahlte Jobs im Rampenlicht zu halten. Arminia wird ihm seine entsprechenden Bedingungen nicht bieten können und wollen und das ist auch gut so.
    Nach dem weiteren guten Abschneiden in dieser Saison (davon gehe ich aus) dürfte es nicht allzu schwer werden einen gleichwertig talentierten Ersatz zu finden, der dann auch bereit sein wird einen längerfristigen Vertrag zu realistischen Konditionen zu akzeptieren.

  • Verdient oder nicht ?

    • wob
    • 28. Februar 2005 um 15:30

    Gönner

    Ich habe ja auch nur wie alle anderen versucht eine vage Erklärung zu finden... und auch wenn sie dir pauschal vorkommen mag, ist sie doch nur eine von vielen!
    Apropos "pauschal"... es kommt mir eigentlich viel schmalspuriger vor, wenn man die immer wünschenswerte, aber leider hin und wieder fehlende Zuschauerresonanz einfach an ostwestfälischer Sturrheit oder dem ach so verpönten und verwöhnten sogen. Erfolgsfan *) festzumachen versucht.
    Glaubt denn hier irgendeiner wirklich, daß es einem BvB oder Schalke oder Gladbach oder Bremen anders ginge als Arminia, wenn sie eine vergleichbare Historie vorzuweisen hätten?
    Kultstatus im größeren Stil muß man sich erstmal durch auftrumpfende Erfolge, und zwar über Jahre (wenn nicht gar Jahrzehnte) erarbeiten.
    In den Jahren 80-85 lief es ja phasenweise ganz gut, bis man dann wieder in der Versenkung verschwand. Die Auferstehung in den 90ern war künstlich herbeigeführt.
    Seitdem bis heute hingen wir irgendwo im Niemandsland und sind nun gerade dabei das vielleicht auf einigermaßen natürlich gewachsene Art (wenn man davon heute überhaupt noch reden kann) zu ändern.

    Packen sie's bis ins Finale und hält man die Mannschaft, ergänzt um einige sinnvolle Verstärkungen, für die neue Saison zusammen und bastelt auch in Zukunft in diesem Sinne kontinuierlich weiter am Erfolg (Stadionausbau inclusive), wird wohl schon bald keiner mehr diese lästige Diskussion über mangelnden Zuschauerzuspruch führen.

    Mein Tip: Platz 8 in der Liga und mindestens Halbfinale im Pokal (danach hängt's vom Gegner ab und ob Heimspiel oder nicht)

    *) By the way: Ich zähle mich übrigens nicht zu diesen, auch wenn ich pro Saison nur zu 2 - 4 Heimspielen und den paar Auswärtsspielen hier in der Nähe von Köln gehe. Ich bin Arminiafan seit den ersten Bundesligajahren 70/71 und habe immer den Weg von Arminia mit Herzblut verfolgt, egal welche Liga, auch wenn ich nun schon seit mittlerweile 22 Jahren fern der Heimat bin. Und ich bin überzeugt, es gibt viele in der Republik verstreute, denen es ähnich geht, auch wenn sie mittlerweile gar nicht mehr zu Spielen gehen.

  • Verdient oder nicht ?

    • wob
    • 28. Februar 2005 um 14:04

    Gönner

    Ich weiß nicht, ob die Stehplätze ausverkauft waren... auf jeden Fall waren die großen Löcher auf den Sitztribünen deutlich auffälliger.
    Ist aber auch alles nicht so wichtig... ich wollte ja nur mal versuchen eine vage Erklärung dafür zu geben, warum denn vielleicht so wenige zum Nürnberg-Spiel und vermutlich auch zum morgigen Spiel kamen und kommen.

  • Verdient oder nicht ?

    • wob
    • 28. Februar 2005 um 13:58

    aufstieg:

    Sei froh, wenn die nicht auf Stehplätze drängen... das würde nämlich womöglich dazu führen, daß für die treuen, heftig anfeuernden Fans weniger Plätze übrigbleiben und die Sitztribünen noch leerer bleiben als sowieso schon.

  • Verdient oder nicht ?

    • wob
    • 28. Februar 2005 um 13:43

    noch was:

    Weder Nürnberg noch Rostock sind nun wirklich attraktive Gegner, und das ist es doch was die meisten (50% ???) Sitztribünen-Zuschauer interessiert... die kommen ja in der Regel nicht zum Abfeiern wie die Leute auf den Stehtribünen und besonders in den Fanblocks... die betrachten sich so ein Fußballspiel eher sachlich, fachlich als überschwenglich emotional und diskutieren dann in der Woche beim Skat- oder Stammtisch untereinander darüber.
    Der Spannungsfaktor Pokalspiel (gewinnen oder ausscheiden) sollte dann morgen aber wohl doch schon einige mehr vom heimischen Ofen weglocken... hoffe ich jedenfalls!

  • Verdient oder nicht ?

    • wob
    • 28. Februar 2005 um 13:31

    Es enttäuscht mich ja ehrlich auch, das zum Spiel gg. Nürnberg nicht wenigstens 20.000 gekommen sind (und gg. Rostock werden es ja vermutlich auch keine 20.000).
    Dennoch scheint es mir in der heutigen Zeit logisch und verständlich bei einem Stadion wie der Alm. Zwar gibt es mittlerweile 3 erstligataugliche Tribünen, ansonsten aber fehlt weiter jeglicher Komfort, wie er in den meisten Stadien heutzutage Standard ist. Außerdem ist das Stadion und das Gelände drumherum seit Jahren "eine Baustelle". Durch die leider immernoch eher einem überdachtem Fahrradabstellplatz gleichende 4. Tribüne wird zum einen der Komfort sowie auch die wichtiige Atmosphäre empfindlich negativ beeinträchtigt.
    Hinzu kam am Samstag auf jeden Fall auch das ungemütliche, kalte Wetter, daß mit Sicherheit so um die 5.000 bis 6.000 Sitzplatz-Zuschauer verständlicherweise abgehalten hat zukommen. Das wird übrigens auch morgen einen große Rolle spielen, denn es soll ja bekanntlich saukalt werden... und am Abend wird es dann erst richtig anziehen. Fast 2 Stunden auf so einem Sitzplatz werden dann zu einem echten Härtetest, schließlich ist es auf den Sitztribünen nicht so schön eng und kuschelig wie auf den Stehplätzen

  • Arminia Peinlichfeld

    • wob
    • 14. Februar 2005 um 13:10

    SWB-Religion und KSV-Jens

    Ganz genau!!!

    ...und ich verstehe auch nicht, warum einige daraus hier jetzt so ein Riesenthema machen, als ob das bißchen Schnee (oder besser Matsch, denn mehr war es ja nicht) völlig unreguläre Bedingungen geschaffen hätte. Allenfalls die ersten 10 - 15 Minuten waren für die Spieler vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, was auch zu erkennen war. Danach aber war das "Geläuf" so ziemlich eingearbeitet und sowieso herrschten ja für beide Mannschaften gleiche Bedingungen.

    Das hier von "andreas" und einigen anderen darauf beharrt wird von einer Peinlichkeit zu sprechen, wirft bei mir die Frage auf, ob diese Leute einfach nur nicht gewillt sind zu begreifen, was ihnen zum Funtionsprinzip einer Rasenheizung lang und breit vor dem Spiel erklärt wurde (und falls sie es dort nicht mit bekommen haben sollten: hier haben es auch nochmal einige versucht), oder ob "andreas" und Co. schlicht nicht die Fähigkeit haben zu verstehen.

    Meine Güte der Boden war weder vor noch während des Spiels gefroren und nur um das zu verhindern dient eine Rasenheizung. Eine Rasenheizung ist nämlich keine Schneetauanlage und erst recht ist sie machtlos gegen plötzlich eintretenden starken Schneefall.

    Freut euch doch einfach über ein tolles Spiel von Arminia gegen einen FC Bayern, dessen Spieler gestern offenbar vor lauter Kälte (oder auch Ehrfurcht vor so einer tollen Atmosphäre) die Eier zu klein geworden waren.

  • Entthront: Ex-König Artur Wichniarek

    • wob
    • 31. Januar 2005 um 15:32
    Zitat


    "Der Ausgang der Verhandlungen ist in beiden Fällen völlig offen", erklärte Roland Kentsch. Arminias Finanz-Geschäftsführer hält es theoretisch sogar für möglich, dass beide Stürmer geholt werden können. Favorit ist allerdings Artur Wichniarek, denn: "Es ist immer richtig, dass jemand, der den Laden kennt, sich besser assimilieren kann", weiß Kentsch aus Erfahrung mit anderen Verpflichtungen.


    Was ist denn mit dem auf einmal, daß der sich so spendierfreudig zeigt... der hat doch wohl nicht bei Oddset o.ä. hoch gesetzt und gewonnen!? ;)

  • Entthront: Ex-König Artur Wichniarek

    • wob
    • 31. Januar 2005 um 15:15

    Hier ein aktueller Artikel von NW-online:

    Wichniarek oder Dalovic

    Montag soll neuer Stürmer verpflichtet werden

    Bielefeld (pep/rk). Wenn es noch einer letzten Begründung bedurft hätte, die Bemühungen um einen neuen Stürmer zu intensivieren, dann lieferten diese die 90 Minuten gegen Hannover 96. Heute fällt die Entscheidung: Verpflichtet der DSC Arminia Radomir Dalovic von NK Zagreb? Oder gelingt es in einem Kraftakt doch noch, Artur Wichniarek von Hertha BSC zurückzuholen.

    In der Öffentlichkeit haben die Arminia-Verantwortlichen in den letzten Tagen stets den Namen des kroatischen U-21-Nationalspielers in den Vordergrund gestellt. "Ich gehe davon aus, dass am Montag Dalovic verpflichtet wird", erklärte Coach Uwe Rapolder am Samstag nach dem Hannover-Spiel. Parallel laufen Bemühungen, die finanziellen Bedingungen für den wesentlich teureren Transfer des in Bielefeld als "König Artur" gefeierten Wichniarek zu schaffen.

    Der frühere polnische Nationalspieler hat zwar noch einen Koffer in Berlin, doch ist der längst für eine Rückkehr nach Ostwestfalen gepackt. "Der Ausgang der Verhandlungen ist in beiden Fällen völlig offen", erklärte Roland Kentsch. Arminias Finanz-Geschäftsführer hält es theoretisch sogar für möglich, dass beide Stürmer geholt werden können. Favorit ist allerdings Artur Wichniarek, denn: "Es ist immer richtig, dass jemand, der den Laden kennt, sich besser assimilieren kann", weiß Kentsch aus Erfahrung mit anderen Verpflichtungen.

  • Ex-Armine Patrick Owomoyela

    • wob
    • 12. Januar 2005 um 12:03

    Da darf man wohl mal gespannt sein, wer am Ende das Rennen macht und ob's wirklich die genannten 4 Mio. gibt!

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