Was ein Gestocher im eigenen 16er
Beiträge von Chrill-E
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Zu weit vom Gegner weg, vorne handeln wir zu langsam und ungenau. Jetzt bitte etwas griffiger werden und Schärfe ins Passspiel kriegen...
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Hat sich leider abgezeichnet...
Kopf hoch...
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"Endspiel" gemeistert - gut so! (Endspiel: nur meine persönliche Sicht natürlich.) Die Wichtigkeit des ersehnten Dreiers ist der Tabelle entnehmbar. Sowohl oben als auch unten entstehen allmählich Brüche zum Mittelfeld. Dem breit aufgestellten und punktemäßig engem Feld in der Tabellenmitte haben wir uns nun wieder angeschlossen. In Duisburg muss alles rausgehauen werden, um idealerweise nachzulegen und uns dort festzukrallen. Ein Sieg würde Trainer Kniat (eigentlich allen) nachhaltig gut tun. Noch immer hoffe ich darauf, dass Trainer und Mannschaft eine akzeptable Saison absolvieren werden und endlich Ruhe in unseren Club einkehrt. Meine Hoffnung dahingehend war ehrlicherweise fast erloschen. Nun keimt sie wieder auf, aber es muss jetzt nachgelegt werden. Zwar auch mit Punkten, vor allem aber mit der gegen Mannheim präsentierten Art und Weise...

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Umgekehrt weiß ja auch keiner,ob es ohne Arabi in den letzten beiden Jahren besser gelaufen wäre!

Eine Aussage, die mich so konsterniert zurücklässt, wie die "Auf und Nieder-Kampagne"...
... nachfolgender Inhalt gelöscht, ich belasse es dabei...
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Mein Senf:
Hatte nach der Freiburg-Pleite geschrieben, dass ich Kniat noch 4-6 Spiele zugestehen würde. Vier Partien sind anschließend audgetragen worden, erzielte Ausbeute: 4 Punkte. Folglich: gegen Mannheim muss m.M.n. ein Sieg her oder ein Trainerwechsel erfolgen. Schonfrist vorbei, es geht ums Ganze. Mit einem Sieg aus dann vier Begegnungen können wir nicht ohne gezogene Trsinerkarte gegen die Meidericher antreten. Endspielzeit!
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Kann mich CrimePays nur anschließen.
Trainer über Trainer, noch einer, noch einer. BVB-Unterbau womöglich ein Kniat-Endspiel. Und im Club verstecken sich nahezu alle hinter all diesen Trainern/Trainerteams. Der Verein ändert nix. Bis zur JHV sollten wir dann hoffnungslos abgeschlagen sein. The same procedure as last year? Same procedure as every year...
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„Der Trainer steht nicht zur Diskussion. Ich sehe nicht, dass wir wie ein Hühnerhaufen herumlaufen, der Trainer hatte auch dieses Mal wieder einen guten Plan.“ Mutzel laut WB.
Schießbude der Liga (gemeinsam mit Verl). Ohne Stabilisierung der Defensive wird es nicht gehen. Neun Gegentore in zwei Spielen! Gute Pläne... keine Punkte...
Mehr als 1, 2 Versuche, wenn überhaupt, kann man Kniat kaum mehr zugestehen. Er wandelt auf Rehmschen Pfaden. Wiederholt der Verein etwa den Persilschein-Fehler aus Kramerschen-Zeiten?! Undenkbar ist bei der Freier-Fall-Arminia wohl nichts mehr. Nix gelernt... immer weiter so...
Vielleicht frühstücke ich morgen mal ein Käsebrötchen...
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Es muss sofort etwas passieren in unserem Club. Der Zeitplan bis zur JHV gehört geschreddert! Umgehend, noch heute Abend! Nochmals: wir saufen komplett ab, haben gar keine Zeit mehr zu verschenken bzw. verschwenden. Dieser Verein benötigt jenseits des Trainerteams ein Gesicht. Jemanden, der verantwortungsvoll sowie klar und deutlich durch diese Krise führt und moderiert. Das ewige Verstecken hinter dem sportlichen Geschehen muss ein Ende haben! Trainerwechsel? Keine Ahnung, war bis vor Saarbrücken dagegen. Gebt Mitch meinetwegen noch ein Spiel oder bittet Krämer oder Neururer auf Knien kriechend um Hilfe...
Wir haben Hilfe bitter nötig!
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Es könnte das Ende des Profi - Fußballs in Bielefeld bedeuten.
So darf es nicht weiter gehen.
Wie ich die Tage schrieb: hinter den Kulissen muss sofort in Dialogen mit potenziellen Investoren erörtert werden, ob der Klassenerhalt im Winter erkauft werden kann. Booster! Arminia säuft ab. Gibt es irgendwo einen Retter a la Gerry???
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Endlich ein verdienter Auswärtssieg! Erleichterung pur. Und nun ein schönes, langes Wochenende...
Herr Vollath gehört nachträglich aus dem Verkehr gezogen, da kann es eigentlich keine zwei Meinungen geben. Die TV-Bilder belegen das. Tatsache hin, Tatsache her: es handelt sich um einen absichtlichen Tritt gegen einen Gegenspieler, dessen (womöglich schwere) Verletzung er durch sein kopfloses Verhalten in Kauf nimmt...
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Szenarien:
1. Kniat sollte nach wie vor Kredit haben, m.M.n. weitere 4-6 Spieltage. Vielleicht muss man gemeinsam durch dieses tiefe Tal hindurch, um wieder höhere Ebenen nachhaltig zu erreichen?! Nicht zuletzt durch die Nachverpflichtungen kann noch nicht alles rund und eingespielt sein, auch hierarchisch nicht. Ich gestehe jedoch ein, dass die Heimsiege gegen Bochum und Prxn vergeblich auf kurzfristige Besserung hoffen ließen. Zudem hat die Startaufstellung gegen Freiburg auch bei mir Fragezeichen hinterlassen...
2. Falls die erwähnten 4 bis 6 Spieltage keine Verbesserung der Lage nach sich ziehen sollten, dann wäre mutmaßlich wohl ein weiteres Mal Stefan-Krämer-Zeit in Bielefeld. Zeit für Fußballwunder...
> der (bereits erwähnte) Booster: generell sollte (und muss) man sich (ab sofort!) hinter den Kulissen ehrlich die Frage stellen, ob Bereitschaft gegeben ist, Arminia mit einer Hauruckaktion, also der Brechstange, in der Winterpause zum Klassenerhalt zu verhelfen. Aachen oder Duisburg? (Bis Greuther Fürth ist der Weg aktuell nicht einsehbar.) Dazu müsste man mehrere Bankdrücker aus Liga 2 verpflichten, ein echtes Ausrufezeichen a la Rüdiger Lamm seinerzeit setzen.
Träumen tue ich davon keinesfalls, aber womöglich könnte das bei weiteren Niederlagen der einzig mögliche Weg werden, den DSC vor dem Komplettabsturz in die Regionalliga zu bewahren...
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Da bin ich voll und ganz bei dir @Knoppers. Projekt "Euro'24", gern mit Magath oder van Gaal. Und über alles andere machen sie sich beim DFB besser in Ruhe Gedanken...
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Es fehlt diesem Verein personell an Tiefe, Haltepunkten, Struktur und einer natürlichen Hierarchie. Seit Rejek weg ist, vernimmt man eigentlich nur noch Phrasendrescherei, Schönrederei, nichtssagende Durchhalteparolen und Planlosigkeit, die meiner Einschätzung nach im Grundsatz vom Präsidium und Aufsichtsrat ausgehen und zudem einer nicht vorhandener Philosophie sowie Ziellosigkeit geschuldet sind. An Tagen wie heute, gestern und vorgestern (also seit bald 2 Jahren), fehlt es an Menschen mit einer ehrlichen Analyse, die sowohl Kritik als auch Perspektive beinhalten, die führen und verbinden. Im sportlichen Erfolg wird vieles kaschiert, den gibt es aber offensichtlich nicht mehr, was meiner Meinung nach und immer deutlicher werdend, ursächlich in der Führungsebene zu finden ist. Es braucht Kompetenz und Führungsqualitäten auf allen Ebenen über der Geschäftsführung, vorher wird das hier nichts mehr. Egal wer als Trainer oder GF hierher kommt, die oben beschriebene und offensichtlich allgemeingültige Sprache wird unmittelbar adaptiert. So kommen wir hier aber nicht mehr weiter. Ich bin's leid!
Essenzielle Aspekte, so sehe ich es auch (inklusive "Ich bin's leid!")! Total leid sogar! Wiederholt wird (gefühlt) die Verantwortung für den gesamten Club auf den Schultern des Trainers bzw. des Trainerteams abgeladen. Nach wie vor geht die Talfahrt weiter, Arminia kann den Sinkflug einfach nicht beenden. Wie auch?
Der Club durchlebt aktuell die größte Krise seit den 80er/90er-Jahren. Uns droht die Regionalliga (verdammt nochmal !!!). Wann übernimmt endlich ein Verantwortlicher die Moderation der Krise und unterstützt mit seinem Auftreten, Wirken und seinem Kampfgeist das Trainerteam? Muckeln wir uns bis zur JHV? Ein Booster finanzieller Art bitte... bevor es zu spät ist...
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Es muss jetzt eine Persönlichkeit her, die Autorität hat und durchgreifen kann - und vom gesamten Sauhaufen nicht infrage gestellt werden wird. Kurzum: eine reine EM-Lösung. Meinetwegen Magath...
Wie gesagt, gern Streich oder Baumgart, aber nur bis zur EM. Über das Danach sollte man in Ruhe nachdenken - und mit Kloppo sprechen...
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Moinsen.
Wir haben 1:4 gegen Japan verloren. Wäre es ein einmaliger Ausrutscher, könnte man sicherlich darüber hinwegsehen. Geschenkt. In Wahrheit ist es dem DFB bzw. dessen Verantwortlichen über einen viel zu langen Zeitraum nicht gelungen, die Ära Löw konsequent zu beenden und die entsprechende Umlaufbahn zu verlassen. Wie auch, wenn man wiederholt vor großen Turnieren die Trainerverträge der etwas später scheiternden Übungsleiter verlängert hat?! Idealerweise spricht man den Gescheiterten schnell und geschlossen das volle Vertrauen aus. Besser kann man sich selbst nicht aus der Schusslinie nehmen. Jüngstes Beispiel ist das Frauen-Nationalteam. Als es mit Löw gar nicht mehr ging, kam Flick. Logisch, wer sonst? Zwar mag das aufgrund der Erfolge beim FC Bayern zu damaliger Zeit die richtige Wahl gewesen sein, für den DFB war es aber auch die bequeme Lösung mit Stallgeruch. Weiter so!
Zu gestern: das 1:4 hätte gut und gern ein 1:7 sein können. Ter Stegen und der fehlenden Konsequenz der japanischen Offensive ist es zu verdanken, dass es ein 1:4 geblieben ist. Ein 2:4 lag in Halbzeit 2 zu keinem Zeitpunkt in der Luft. Einzig Leroy Sané wusste in Ansätzen zu gefallen.
Sofern Rudi Völler glaubhaft für die Wiedererstarkung unserer Nationalelf stehen möchte, muss er in den kommenden Stunden die Teennung von Flick bekannt geben. Ein Frankreich-Experiment ist ausgeschlossen. Ob der DFB bzw. Völler das so sieht ist nicht gesichert.
Wer könnte übernehmen? Ein riesengroßes Problem! Ähnlich wie der "ewige Neuer" über den TW-Köpfen kreist, geistert der Name "Jürgen Klopp" als Wunschtrainer der Deutschen quer durchs Land. Der wird aber nicht zur Verfügung stehen. Eine stets begleitende Last.
Nun logische DFB-Lösung: natürlich Nagelsmann. Nur: im Grunde müsste ein Effektbringer her. Kurzfristiges Denken bis zur EM. Baumgart könnte so ein Typ sein, der das Malochen wieder in den Mittelpunkt rückt und die Spielerköpfe frei bekommt. Christian Streich ist ebenfalls ein Typ der anecken, aber ebenso attraktiven Fußball vermitteln kann. Der wird Freiburg jedoch kaum den Rücken kehren. Jedenfalls wären Streich oder Baumgart, abgesehen von Klopp, meine Kandidaten.
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Ein Desaster mit Ansage. Der DFB-Torso steckt noch immer in der Ära Löw fest. Hier ein Watzke dazu, dort ein Völler. Noch ein Arbeitskreis. Vielleicht holt man Voss-Tecklenburg jetzt auf die Männerbank...

Das (Fußball-)Land braucht Kloppo. Tu's für's Vaterland, Jürgen.
Keine Ahnung, wer's richten könnte...
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Meinungsaustausch/Debatten/Konflikte sind begrüßenswert, wenn der wechselseitige Respekt beachtet wird und Niedertracht außen vor bleibt. Dabei muss klar geregelt sein, wer das letzte Wort hat, die Entscheidung trifft und damit auch in der Verantwortung steht. Arminia fehlte ein angesehener Mahner, ein Krisen-Kapitän, ein Elektisierer...
Ein Typ wie Sammer, der sich unlängst u.a. wiefolgt äußerte:
„Ich werde mich früher oder später noch deutlicher zu Wort melden, denn der deutsche Fußball ist in meinen Augen in der größten Krise, seit ich denken kann. Wir sind maximal Weltmeister und Europameister im Ausredensuchen und darin, Erklärungen zu finden, warum es nicht funktioniert. Ich bin schockiert und fassungslos, wie man diese Riesenkrise schönredet, ohne dass man Verantwortung übernimmt.“
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Zunächst ein nachgereichtes "Dankeschön" an Valdano! Sehr lesenswert.
Selbiges gilt für den nachfolgenden Meinungsaustausch. Die Gerüche von Nostalgie und Renaissance, die seit einigen Wochen mitunter durch dieses Forum wehen, machen den abermaligen sportlichen Niedergang unserer SWBen zweifelsohne etwas erträglicher.
Folgendes sehe auch ich wie Valdano: sollten sportliche Ambitionen sowie der eine oder andere Funken Hoffnung auf bessere Tage in näherer Zukunft (nicht bezogen auf die aktuelle Spielzeit) nicht wahrnehmbar sein und vorgelebt werden, sehe auch ich mich sicherlich mit der Frage konfrontiert, ob das noch meine Welt ist. Der selbsternannte "Sportclub der Ostwestfalen", ansässig in der 18. größten Stadt Deutschlands und einhergehend in einer wirtschaftlich starken Region, sollte um die Bezeichnung "Nr.1 in OWL" mit Leidenschaft und Hingabe kämpfen! Nicht, dass wir eine Fan-Generation an die Ruhrgebietler oder (schlimmer!) die benachbarten Domstädter verlieren...
Als Kind und Jugendlicher habe ich davon geträumt, Arminia einmal im UEFA-Cup spielen sehen zu dürfen. Oder wenigstens im DFB-Pokalfinale. Drei Halbfinal-Begegnungen waren es - immerhin. In besonderer Erinnerung geblieben ist die Partie gegen Wolfsburg. Welch positive Kraft hat sich auf unseren Tribünen entfacht (!) - trotz deutlicher Niederlage. Überragend! Daher ist es schade, dass unser Club keine Entwicklung wie z.B. Mainz genommen hat, sondern wieder und wieder bitterlich abgestürzt ist. DNA?
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Quo vadis, Arminia? (Zugegeben: dieser Frage haftet inzwischen ein inflationärer Charakter an)
Der Saisonstart in Liga 3 war eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Niederlage zum Auftakt, überragender Derbysieg, Schlafwagenfahrt in Ulmer, Remis gegen den Mitabsteiger. Wo geht's hin? Richtung Aachen, Duisburg oder (perspektivisch) Fürth?
Aktuell scheint jede der genannten Himmelsrichtungen möglich. Vier Punkte aus 4 Spielen sind akzeptabel - ob "allenfalls" oder "immerhin" bleibt der individuellen Gemütslage/Interpretation/Erwartungshaltung überlassen.
Richtung Aachen: weiter abwärts. Bitte, bitte nicht! Richtung Duisburg: mehr schlecht als recht im tristen Grau der 3. Liga festhängend. Seit 2019. Noch. Je länger die Fahrt dauert, desto holpriger und gefährlicher scheint der Weg zu werden. Absturzgefahr! Richtung Greuther Fürth: stabiler Zweitligist mit gelegentlichen Ausreißern nach oben. Bitte gern!
Ein Fürther Erfolgs-/Stabilitätsgeheimnis mag darin liegen, dass man in Liga 1 nie angefangen hat zu spinnen. Man ist sich treu geblieben, hat den Abstieg in Kauf genommen. Seit 1997 gastieren die Mittelfranken im Unter- bzw. zweimal im Oberhaus. Top 30.
Greuther Fürth - m.M.n. ein echtes Vorbild für unsere Arminia! Mainz, Union, Freiburg? Selbst mit 10 Jahren guter Arbeit am Stück werden wir mit diesen Clubs nicht mehr auf Augenhöhe sein! Die müssten extrem viel verkehrt machen, wir dagegen zeitgleich nahezu alles richtig. Ausgeschlossen! Nichts gegen ambitionierte Ziele oder Wunschvorstellungen. Träumereien sollten wir uns nicht (mehr) hingeben.
Bitter ist, dass eine (vielleicht einmalige/letztmalige) Chance gegeben war, den Abstand auf diese Clubs tatsächlich zu verkürzen. Den Heimsieg gegen Union Berlin werde ich nie vergessen. Der sportliche Wendepunkt der Saison. Danach: Flasche leer. Der eigentliche Wendepunkt war wohl die Neuhaus-Entlassung, ohne die wir m.M.n. noch heute zumindest Zweitligist wären. Wurde lang und breit durchgekaut...
Über 60 (!) Trainer haben der HSV, Schalke und Hertha verschlissen, seit Frank Schmidt auf der Heidenheimer Bank Platz genommen hat. Rechnet man Arminia hinzu, sind es gar um die 90. Während die ehemaligen Internationalen (a.k.a. "Dino", "Big City Club") an den Wochenenden nun in Liga 2 vorstellig werden, präsentieren wir das SWB-Leibchen leider in Liga 3. Heidenheim dagegen empfängt den FC Bayern. Nicht im DFB-Pokal, sondern als Erstligist. Respekt!
Wie geht unsere Reise weiter? Hoffentlich eine längere Strecke mit Mitch Kniat! Es wird Zeit brauchen, aber irgendwann müssen wir einen Weg bzw. eine Idee mal über einen längeren Zeitraum gehen/denken. Rückschläge, auch mehrere hintereinander, schlichtweg kassieren und trotzdem weitermachen. Nur wenn wir dazu bereit sind, kann es eines Tages insgesamt aufwärts gehen. Entscheidend ist, dass der Wille erkennbar ist, auf dem Platz alles für den Sieg bzw. für unseren Club zu geben. Das sportliche Ziel muss trotz vorrangiger Konsolidierung "Aufstieg '25 oder '26" lauten. Sonst nehmen wir nach und nach Kurs auf Duisburg.
Innerlich werde ich weiter hoffen, dass die Wirtschaft (Bündnis) oder ein Investor diesen Weg anschieben wird. Ohne diese Power ist Bundesliga-Fußball auf Strecke kaum noch darstellbar. Diesbezüglich muss man sich ehrlich machen. Kurzum: Was will man? Stillstand, Rückwärtsfahrt oder "Nr. 1 in OWL"?
In den Gremien wird es Neubesetzungen geben, hoffentlich (auch) in Form sportlicher Kompetenz. Nicht weniger wichtig wird sein, Kontrollaufgaben so zu gestalten und wahrzunehmen, dass sich Fehler der Ära Lamm, Kentsch, Arabi ein für allemal nicht wiederholen!
Auf Richtung Fürth, bitte... zumindest in kleinen aber erkennbaren Schritten.