Bollmann kann schlechter sein, ja ist es sogar generell.
Beiträge von CrimePays
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Das ist jetzt echt etwas einfach. Jede Woche den Trainer mit dem höchsten Tagessieg zu verpflichten, kann nun auch nicht die zukünftige Hauptaufgabe des Managements sein.
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Ok, dann bin ich jetzt halbwegs beruhigt. Das Fehlen von Mijatovic und Fernandez ist ab heute also die Hauptursache des,... ja was eigentlich? Wie ich weiter vernehmen konnte, ist ja scheinbar leistungsmäßig alles fast in Butter, ungefähr drei Punkte fehlen nur!?
Dieses so unglaublich niedrig gehaltene Anspruchsdenken erschreckt mich gehörig. Man man, was in Bielefeld so alles nicht möglich ist. Ich bin froh, dass man sich in anderen Städten weniger den wirtschaftlichen Vorgaben fügt, und eben mal in die 2. Liga aufsteigt (Ahlen, RWO in jüngster Vergangenheit), und mit einem guten sportlichen Konzept im Falle Ahlens selbst dort für Furore sorgt. Nachdem was ich hier jetzt seit Wochen so lese, dürfte es so etwas aber eigentlich gar nicht geben.
Entsprechen dem allgemeinen Anspruchsdenken tatsächlich 4 Siege in 24 Spielen und 2 von 3 verlorenen Pokalspielen? Mijatovic und Fernandez sind unbestritten wichtige Spieler, haben aber mit dem Rest des Teams auch nur drei Siege in 18 Rückrundenspielen verbuchen können. Und dieser Trend ist aus meiner Sicht ganz klar our friend.
Von der Seite des Managements hat man übrigens die Wertigkeit des Spielers Mijatovic so hoch eingeschätzt, in dem man als unmittelbare Reaktion auf dessen Verletzung einen Transfers des Spielers Fischer untersagt hat. So viel dazu. -
Die Rettungsversuche der letzten eindeutigen Frontzeck-Befürworter mutieren immer mehr zur Haarspalterei. Das ist ein untrügliches Zeichen...
Dabei bin ich mit etwas Bosfaftigkeit fast geneigt, das Zustandekommen des 1:0 in dem besagten Spiel als exemplarisch für die Highlights der Ära Frontzeck anzuerkennen. -
Aber wo sind denn bitte die Relationen zwischen Heimniederlagen gegen den KSC und einer Abwahl des kompletten Vorstandes? Das ist doch wohl der eigentliche Unsinn. Dieser thread dient in solchen Zeiten einzig und allein dem persönlichen Frustabbau, und das ist der eigentliche Kritikpunkt. Wo soll hier an solchen fussballersisch frustrierenden Wochenenden denn der Diskussionsansatz sein? Alles wichtige wurde bereits x-mal durchgekaut. Mit dem Ergebnis, dass alle Vorständler in schöner Regelmäßigkeit wieder im Amt bestätigt werden.
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"Unentschieden" entspricht dann auch dem allgemeinen Auftreten Frontzecks. So lebt er es scheinbar in seinem Auftreten der Mannschaft vor, und so spielt sie auch unterm Strich größtenteils.
Den Wechsel Laas gegen Kozze fand ich auch sensationell gut. Trotzdem ist Laas recht weit davon entfernt, der Spieler zu sein, den diese Mannschaft gerade so unglaublich dringend benötigt. -
Mit dem Beitrag triffst du so ziemlich des Pudels Kern Knoppers. Aber wie bereits gesagt, wird eine ähnliche Bestandsaufnahme in 3-4 Spielen zwangsläufig erfolgen.
So beiläufig stelle ich mir übrigens die Frage, ob wir mit Kozze statt Lamey augenblicklich wirklich weniger Punkte hätten. Nichts gegen Lamey (der mir bisher gar nicht mal so schlecht gefallen hat), aber die viel größeren und schwerwiegenderen Schwachstellen bietet der Kader an anderen Stellen. Nicht nur deswegen fühle ich mich ebenfalls in der Prophezeiung einer schlechten Kaderzusammenstellung relativ bestärkt. -
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Original von Kai
Wenn wir nach 6 Spieltagen den Trainer entlassen würden, wäre das schon lächerlich. Wenn man sich den Spielplan so anschaut fehlen uns 3 Punkte. Vielleicht sieht es nach dem Wolfsburgspiel schon ganz anders aus.
Ein erstes aussagefähige Fazit kann man eh erst nach dem 10. Spieltag ziehen.Das wäre in der Tat nicht nur hinsichtlich der jüngeren Vereinsgeschichte sehr lächerlich. Aber wer fordert das denn eigentlich? Selbst die "hardcore-Frontzeck-Gegner" argumentieren überwiegend perspektivisch.
Der 10. Spieltag ist auch für mich der erste seriöse Moment für ein Zwischenfazit. Dann muss aber eine mögliche Bestandsaufnahme unbedingt knallhart analysiert werden. -
Es soll ja auch möglich sein, die Auswechslung eines Spielers stillschweigend zur Kenntnis zu nehmen. Marx war gestern ebenso schlecht wie viele andere. Für mich ist er aber keinesfalls Sinnbild der spielerischen Krise. Um diese nur halbwegs zu kompensieren, wäre er mE noch einer der talentiertesten in der Mannschaft. In dieser Hoffnung wird er vermutlich auch immer wieder gebracht. Wo sind denn bitte die entsprechenden Alternativen? Etwa Laas, der bisher noch keine Stammkraft einer Erstligamannschaft war?
Für mich werden die bitterbösen Vorahnungen gerade unangenehme Realität. Der Kader bietet im zentralen Mittelfeldbereich keinerlei Alternativen, geschweige denn so etwas wie stabile Konstanten. Zudem hat jeder mehr mit sich selber zu tun, so dass sie sich nicht mal gegenseitig helfen können. Wer den Ball hat ist die ärmste Sau. Das wurde gestern mehrfach überdeutlich. -
Das wäre exakt auch mein hauptsächliches Problem bei einem neuerlichem Trainerwechsel. Überstürzt werden sollte aber schon mal gar nichts. Frontzeck muss und wird Zeit zugestanden bekommen, um die eigene Handlungsweisen zu überdenken und dementsprechend zu verändern. So eingefahren wie es derzeit läuft, kann es aber freilich nicht ewig weitergehen. Dafür ist die 1. Liga zu kostbar.
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Original von Renne
Gleichwohl verstehe ich nicht wirklich, warum Marx als letztes ausgewechselt wurde. Der hats doch nu wirklich am ehesten verdient gehabt.Das ist wohl einerseits richtig. Wofür mir aber jedes Verständnis fehlt, sind die begleitenden Pfiffe aus dem Publikum bei seiner Auswechslung. Marx hatte dafür ein dezentes Kopfschütteln übrig. Für solche persönlichen und demütigenden Anfeindungen gegen die eigenen Spieler auf breiter Bühne, habe ich wenig bis gar nichts übrig.
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Tja, die Bayern sind derzeit auch die einzig positive Erscheinung des Spieltages. In der Form kann´s ruhig weitergehen.
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Frontzecks saisonübergreifende Bilanz ist ganz schön mau. Das sollten sich die letzten Verteidiger ruhig auch mal vor Augen führen. Er muß jetzt gewisse eingefahrene Mechanismen schleunigst überdenken.
Neben den bekannten Kritikpunkten halte ich selbst die Kapitänsfrage nicht für unmoralisch. Rübe scheint mir bei aller Sympathie derzeit ein wenig überfordert zu sein, sowohl auf dem Platz wie auch als Vertreter der Mannschaft nach den Spielen.
Im Grunde kann sich Arminia dessen unübersehbaren Leistungsabfall nicht im geringsten erlauben. Falls Zusammenhänge zur Kapitänsrolle bestehen sollten, muss auch hier kritisch hinterfragt werden. -
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Original von Richie
Eilhoff hat keine Struktur in seinem Spiel. Mal kommt er raus, dann klebt er auf der Linie. Das lähmt die Abwehr meiner Ansicht nach zusätzlich.Das ist für mich der wesentliche Punkt. Die latente Unsicherheit fängt beim Torwart an.
Kein Abstiegskandidat kann sich einen Torwart erlauben, der fast in jedem Spiel 1 Gegentor verschuldet. Die teils ansehnlichen Paraden haben in Anbetracht der Fähigkeit der Mannschaft einen Rückstand zu verdauen, nur noch geringen Wert. Wenn er diese entscheidenden Fehler nicht bald abstellt, wird´s noch schwerer als es jetzt eh schon ist. -
Außer einer sehr rustikalen Spielweise ist er mir auch nicht übermäßig positiv aufgefallen. Die Bälle wurde hinten gerade von Herzig meistens nur planlos ins Seitenaus oder lang nach vorne gedrescht. Da scheint mir spielerisch noch erheblicher Lernbedarf vorhanden zu sein.
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Original von Richie
In der Darstellung muss sich aus etwas verändern. Man kann nicht nach einem Spiel gegen den KSC davon sprechen, dass bei Arminia eben alles passen muss um ein Spiel zu gewinnen. Solche Sprüche kann ich nach einem 1:2 gegen die Bayern ablassen, aber nicht nach Niederlagen gegen Mannschaften auf Augenhöhe. So verschafft man Alibis für schlechte Leistungen. Soll er doch mal einen Fehler offen anprangern oder die Truppe mal in der Pressekonferenz an die Wand nageln, wenn sie taktisch mal wieder nicht das umsetzen, was er als Marschroute rausgegeben hat.
Genau diese Außendarstellung empfinde ich als exemplarisch für die unflexiblen Reaktionsweisen des Trainers. Unabhängig vom Gegner hört man immer die gleichen demütigen Sprüche und es erfolgen stets die gleichen Einwechslungen in der ca. immer gleichen Spielminute. Wen will er denn so noch überraschen, geschweige denn motivieren? Unser "Bank-König" Nkosi könnte theoretisch auch unter Alkoholeinfluss Platz nehmen. Warum lässt er den nicht besser zukünftig gleich zu Hause?
Nein nein, die Spiel- und Handlungsweise ist genauso vorhersehbar und brav wie die öffentliche Darstellung des Trainers in Wort und Tat. -
Da muss ich nochmal einlenken. Diese permanente Sichtweise, dass man auch vorne genug Chancen hat, kann ich gar nicht nachvollziehen, weil sie viel zu trügerisch ist. Die Chancen heute kamen anhand von (wenigen) Einzelleistungen oder Zufälligkeiten zustande. Das muss man sich mE unbedingt vergegenwärtigen. Wenn die Angriffe nur halb so strukturiert wie die der Karlsruher gewesen wären, wäre das eigentliche Dilemma wesentlich kleiner.
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Original von Fichte
Das ist echt schon grausam. Müssen eigentlich immer Ex-Arminen die Buden machen ? Porcello, Reinhardt, Buckley. Das ist doch nicht mehr normal.Es ist ja nix neues, dass Ex-Arminen nur auf der Alm richtig stark waren bzw. eben sind.
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Da der Oktober in diesem Jahr voraussichtlich alles andere als "golden" wird, erwarte ich für die mittelfristige Zukunft ein absolut richtungsweisendes Spiel gegen Cottbus. Wenn das nicht gewonnen wird, gerät auch der Trainer gehörig unter Druck.
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Ich bin froh, dass ich heute die Dauerkarte meines Vaters "schnorren" konnte. Für sowas zahlen sonst eigentlich nur Leute mit speziellen sexuellen Neigungen.