Ich denke, dass man mit dieser Regel den Spielern letztlich ein Stück weit an Persönlichkeits- und somit auch an individuellen Entwicklungsmögichkeiten nimmt, vielleicht sogar dem Wettkampf etwas das Salz raubt. Es wird ja schon seit Jahren nach echten Typen gerufen, die Entwicklung eben solcher verhindert man aber dann durch diese Reglementierungswut.
Wenn das jetzt den Zweck haben soll, vier Minuten mehr Nettospielzeit zu erzeugen, gäbe es da bestimmt sinnvollere Möglichkeiten, wie z.B. das Zeitspiel konseqenter zu ahnden, Auswechslungen ab der 85. Minute nicht mehr zuzulassen oder von mir aus auch deftige Nachspielzeiten reinzuhauen wie bei der letzten WM.
Mir ist das jedenfalls unterm Strich eine zu stromlinienförmige Menschenführung.