Jupp, habe ich. Und ich stelle dem Alternativen gegenüber, die bei ernstgemeintem Commitment unseres Besitzers im Taschengeldbereich angesiedelt wären. Kontrast ist hier ein Stichwort...
Beiträge von Rasengrün
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Zu kurz gedacht. Die ungünstige Kosten/Ertrags-Lage entsteht auch durch Dfb-Auflagen. Zum anderen ist es schlicht so, dass die Kluft zwischen zweiter und dritter Liga einfach zu groß ist. Apparate, die in der zweiten Liga zwingend notwendig sind, können bei Abstieg nicht schnell genug reduziert werden, von der Infrastruktur mal ganz zu schweigen. Und so haben wir jetzt eine Situation, dass Absteiger momentan potentielle Favoriten für zwei Dinge sind: Auf- und Abstieg. Anders formuliert: die dritte Liga ist eine Vereinsvernichtungsmaschine. Egal aus welcher Richtung man kommt, dass Risiko ist immens. Noch anders formuliert: ich bin Armine, holt mich hier raus.
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Wieso ist hier eigentlich noch so eine Ruhe? Alle Reihen fest geschlossen, die Köpfe entschlossen in den Sand?
Die Baustellen:
1) AV: Rechts haben wir schon Probleme und links keinen bewährten Vertreter für Salger. Riskant. Kaderergänzung Nr.1: ein möglichst beidfüßiger AV, jedenfalls jemand, der auf beiden Seiten spielen kann.
2) linker Flügel, offensiv: Offenbar kann Lorenz die Erwartungen noch nicht erfüllen, damit haben wir aber exakt keinen offensiven Linksfuß zur Verfügung, was uns deutlich ausrechenbarer macht.
3) Sturm. Nach Klos kommt Klos und dann kommt lange gar nix. Agyemang kann man abschreiben, nach anderthalb Jahren immer noch nicht in dieses System eingefunden, dazu sinkende Einsatzzeiten. Kullmann hat bisher noch keine Minute lang gezeigt warum man ihn verpflichtet hat, also auch bestenfalls Wundertüte. Was her muss ist ein Spieler, der Klos von der Spielweise her 1 zu 1 ersetzen kann, mindestens potentiell. Also groß und bullig, mit Bewegungsradius.
Gegebene Gelegenheit ist natürlich die Aachener Resterampe. Es ist ziemlich selten, dass man in der Winterpause in der Liga voll akklimatisierte Spieler bekommen kann und das dort durchaus einige individuelle Qualität versammelt ist dürfte ja bekannt sein. Um hier mal Bewegung reinzubringen:
zu 1) Schwertfeger
zu 2) Kefkir
zu 3) PozderReihenfolge entspricht auch der Dringlichkeit.
Das dürfte für relativ kleines Geld machbar sein. Keine Kracher, zielgerichtete Ergänzungen. Weitere Vorschläge?
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Original von jögi
Ich bin immer noch der Meinung, dass Arminia in Krämer in Anbetracht der Umstände einen ordentlichen Trainer hat. Aber trotzdem werde ich ihn kritisch begleiten, denn kritikloser Umgang mit Entscheidungsträgern hat einen noch nie weitergebracht.Irgendwann im Lauf der letzten Monate wurde dein Account gehackt. Ich war's nicht, find's aber gut.

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Tust du. Transfermarkt.de listet uns nach Gesamtkaderwert auf Platz 8, nach durchschnittlichem Spielermarktwert auf 6. Das mag zwar auch nicht die ganze Wahrheit über die sportliche Hackordnung sein, da die Zweitvertretungen der Bundesligisten aufgrund des vermuteten Entwicklungspotentials in dieser Tabelle immer deutlich nach oben abweichen, aber das lässt sich ja leicht korrigieren. Nehmen wir VFB und BVB II raus, dann wäre es eben Platz 6 resp. 4. Und das dürfte dann doch wieder ziemlich gut hinkommen.
Da wir hier im Thread zum Trainer sind: Man muss Krämer also attestieren, dass er das Potential der Mannschaft auf den Platz bringt. Hatten wir seit der ersten Phase unter Gerstner hier nicht mehr, also gibt es schlich nichts zu meckern. Man darf sich halt nur nicht durch die starken Phasen blenden lassen´, genau so wenig wie man sich vom kühlen Blick auf die Tatsachen den Wind aus den Segeln nehmen lassen sollte. Wir haben ein stabiles Gerüstund können das mit wenigen Anpassungen so verstärken, dass der Aufstieg nicht nur ein relativ unwahrscheinlicher, wenn auch sicher nicht unmöglicher, Wunschtraum ist, sondern eine sehr viel realistischere Chance. Es gibt exakt keinen Grund dies nicht zu versuchen, wenn die Verhältnisse intern denn so harmonisch sind, wie man uns immer wieder versichert. Es ist wirklich ziemlich einfach. Wenn Weber zu Arminia steht und den Karren aus dem Dreck ziehen will, dann ist das eine Gelegenheit wie ein Göttergeschenk. Um zurück zum Trainer zu kommen: Der hätte es zweifelsfrei verdient, dass man seiner Arbeit mit Vertrauen begegnet und mit ihm jetzt den nächsten Schritt geht. Fragt sich nur, wie die eigenartig defensiven Ausführungen Arabis auf der JHV zu diesem Bild passen.
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Original von René Dörfel
Schütz ist für mich der bislang stärkste und konstanteste Spieler der Saison (wie übrigens auch schon letzte Saison) - wäre irgendwie schade, ihn als IV zu "verschwenden".Taktisch wäre es auch nicht so ganz einfach, das zöge einen ganzen Rattenschwanz nach sich. Schütz lässt sich im Aufbau sehr oft zwischen die IV fallen um so einem frühem gegnerischen Pressing zu entgehen und von dort mit Zeit am Ball den Angriff einzuleiten. Die Rolle müsste dann wohl Jerat übernehmen, aber dann fehlt zentral derjenige, der im zweiten Drittel die Verteilung übernimmt und auch der ist mittlerweile nur schwer zu ersetzen. Er hat zwei Eigenschaften, die selten in einem Spieler zusammentreffen, zumindest auf diesem Niveau: er spielt oft ausgesprochen starke Pässe direkt nach erfolgreicher hoher Balleroberung, hat also eine gute Übersicht und Handlungsgeschwindigkeit, auf der anderen Seite hat er aber auch absolut die Ruhe weg, wenn es darum geht den Ball einfach sicher zirkulieren zu lassen. Sehe nicht so recht, wer das dann 1 zu 1 übernehmen soll. Müller ist deutlich hektischer, Schönfeld kommt mir oft reichlich langsam vor, leider auch auf die Entscheidungsfindung bezogen. Man müsste also wohl eine andere Marschroute fürs Mittelfeld finden, was auch total in die Buxe gehen kann.
ZitatBin ja nun nicht sooo der Fan von Appiah, aber angesichts des personellen Notstands ist seine Aufstellung als IV wohl vertretbar. Hille aus AV aus der Not heraus auch vertretbar. Nur schade, dass das wohl zur Folge hätte, Müller auf die Außenbahn zu ziehen - was nach seinem zentral starken Spiel gegen Burghausen eher schade wäre.
Was ist eigentlich mit Riese? Kann der IV spielen?
Mit Plateausohlen vielleicht. Wäre mir aber auch sonst zu riskant, er ist als kampfstarker Mittelfeldler eine andere Zweikampfführung gewohnt. Keine triviale Umstellung, das könnte sehr kartenträchtig werden. Nun kann man natürlich anführen, dass es auch hervorragende Innenverteidiger unter 1,85m gibt, aber die bestechen dann fast immer durch ausgezeichnetes Stellungsspiel und wo soll das auf einer komplett neuen Position herkommen?
Müller auf der Außenbahn sehe ich übrigens gar nicht mal als zwingend an. Hille wäre als AV noch einmal um Größenordnungen offensiver als Appiah, muss man da wirklich einen Mann vor ihm an der Linie postieren? Auf der anderen Seite haben wir mit Salger ja auch einen, der durchaus gewisse offensive Qualitäten hat. Für mich spricht hier viel für eine Formationsänderung, die natürlich möglichst organisch aus dem 4231 abzuleiten wäre. (s.o.) Die Antwort ist, wieder einmal und absehbarer Weise aufgrund des dauerhaft lahmenden linken Flügels, der gute alte Tannenbaum.
Hille, Appiah, Hübener, Salger
Jerat, Müller, Schütz
Testroet, Schönfeld
KlosDa die Abwehr-Reihe insgesamt deutlich schneller auf den Beinen ist als üblich, könnte man insgesamt höher stehen und sich wieder vermehrt aufs Pressing verlegen. Wäre doch lustig die BvB-Bubis mit den Mitteln ihrer eigenen ersten Mannschaft zu schlagen oder? Wo wir schon gerade dabei sind: Ich hatte oben ja ausgeführt, welche Rollenverteilung ich zwischen Schütz und Jerat wahrnehme. In dieser Aufstellung könnte man das etwas variieren, eben nach Vorbild BvB I. Gündogan spielt, wie Sahin vor ihm, denselben Stiefel leicht anders, statt zwischen die IV lässt er sich zumeist hinter den weit aufgerückten AV fallen, aber eben aus den gleichen Gründen und zum gleichen Zweck: Einen Raum im Aufbau zu finden, in dem er relativ sicher vor Pressing ist und ohne Hektik verteilen kann. Bei einer Trippel-Sechs kämen die Beiden ja eh etwas weiter nach außen, es liegt also nahe das situativ zu übernehmen. Hätte auch den Vorteil, dass Appiah permanent, in allen Verschiebungen, neben Hübener bliebe und so hoffentlich etwas geführt werden kann. Denn so richtig wohl ist doch keinem hier bei dem Gedanken mit ihm in der IV, oder? Um das Bundesliga-Name-Dropping zu komplettieren: Taktisch sind das einige Elemente, die man oft von Dortmund sieht, die Grundordnung ist aber eigentlich Leverkusen. Öh, ja, wtf.
Fulio: so zerbrochene Teams sieht man vor allem in England tatsächlich mal. Benitez hatte damit bei Liverpool sogar richtig Erfolg. Trotzdem kein gutes Vorbild: http://spielverlagerung.de/2012/12/05/die…eague-pressing/ (Achtung, das ist die komische Seite mit den langen Sätzen und den komischen Begriffen.) Aber bei Fifa mache ich das auch schon mal... wenn ich personell unterlegen bin.
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Ehrlich gesagt kann ich der Aufstellung sogar das ein oder andere abgewinnen. Offensive Außenverteidiger, kompaktes Mittelfeld = massives Pressing möglich. Nur wäre dann Tannenbaum vielleicht die bessere Grundordnung als 4231.
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Original von Exteraner
Kannst du hellsehen? Die Plan-Insolvenz kann auch bedeuten, dass man für längere Zeit in tieferen Ligen rumkrebst, wenn man überhaupt nochmal hoch kommt.
Ich sehe jedenfalls keinen Automatismus, dass nach einer Insolvenz alles besser wird.Nein, natürlich nicht. Aber sie wäre eine Möglichkeit gewesen um die absolute Grundvoraussetzung wieder herzustellen: Handlungsfähigkeit. Ohne die gilt noch nicht mal, dass Jeder seines Glückes Schmied ist.
ZitatOriginal von Halbakademiker
Die Planinsolvenz war meiner Erinnerung nach durch die Fananleihe verbaut, da jeder einzelne Zeichner dem Verzicht hätte zustimmen müssen und sobald ein einzelner ausschert, wäre der Verein aus dem Register gestrichen worden. Zumal wie Exteraner es anmerkt, dass auch keine zwingend sichere Option ist. So wie das Zuschauerinteresse hier schon bei 2 Saisons Drittligafußball einbricht, will ich gar nicht wissen, wie das in Liga 4 oder 5 gewesen wäre. Da hätte man dann wahrscheinlich schnell vor 1500 Zuschauern auf der Rußheide gespielt und wäre eventuell komplett versunken wie vor uns Uerdingen, Wattenscheid etc.Mit Vereinen wie Wattenscheid oder Uerdingen, die eher ein gutes Beispiel dafür sind, was passieren kann, wenn man völlig abhängig von einer einzigen externen Kraft wird, würde ich uns allerdings so oder so nicht vergleichen wollen. Da ist dann bspw auch noch der entscheidende Unterschied, dass wir eben nicht in Straßenbahn-Entfernung von Bundesligisten umzingelt sind, was einen großen Unterschied fürs Zuschauerpotential und regionale Sponsoren macht. Über die Gründe des Einbruchs bei den Zuschauerzahlen lässt sich trefflich streiten, was hier schon hinreichend betrieben wurde. Eine Diskussion, an der ich mich nicht mehr beteiligen werde, solange das nur Auswirkungen auf die Höhe der weberschen Zuschüsse hat. Ob nun 2000-3000 mehr oder weniger, in unserer Situation hängt daran sonst gar nichts. Die Größenordnung, die nötig wäre um den Verein nur auf dieser Basis wieder handlungsfähig zu machen, ist jedenfalls nicht (mehr?) gegeben. Der harte Kern aber ist wirklich hart. Ich behaupte, dass in dieser Stadt in jeder Liga mindestens ~4000 Bekloppte da wären, solange man irgendwo eine schwarz-weiß-blaue Fahne hisst _und_ die Sache transparent und sauber abwickelt. Aber wir brauchen darüber eigentlich gar nicht mehr zu diskutieren. Wenn ich weiter oben richtig liege, dann ist die Tür eh zu. Vorbei, vertan, gegessen. Könnte nur ganz interessant und aufschlussreich sein die nächsten Jahre in Aachen und Bielefeld zu vergleichen, je nachdem was da nun noch passiert.
Zitat
Genau so wenig wären hohe Investitionen jetzt ein Erfolgsgarant, Aachen hat sicherlich deutlich mehr in den Kader gesteckt und stehen jetzt ganz woanders, als sie eigentlich wollten (nicht nur finanziell sondern auch rein sportlich).Die nach oben steigende Tendenz sehe ich langfristig, d.h. saisonübergreifend und mache sie nicht von der Wochenform abhängig. Letzte Saison haben wir gegen den Abtieg gekämpft und abgesehen von einem Höhenflug zu Ende der Hinrunde war man auch danach alles Mittelfeld. Im Moment haben wir über die gesamte Hinrunde oben gestanden und wenn es nicht mit dem Teufel zugeht haben wir zu Beginn des neuen Jahres noch Kontakt zu den Aufstiegsplätzen. Favorit sind wir qualitativ bedingt sicher nicht, aber unmöglich ist der Aufstieg auch nicht, ein mittlerer Lauf kann genügen, zumal auch die anderen Teams nicht gnadenlos konstant sein werden. Und wenn es nicht klappt, sehe ich kein Grund, warum die Mannschaft nicht zum nächsten Jahr wieder oben angreifen sollte. Gehaltsposten wie Ackermman und Kullmann fallen (hoffentlich) weg, man kann sich graduell weiterentwickeln und auch Klos ist nicht unersetzbar. Sicher wär der Aufstieg diese Saison geiler, aber erzwingen kann man es eh nicht, egal wie viel man jetzt investiert.
Erzwingen kann man es nie, aber es ist nichtsdestotrotz eine deutliche Korrelation zwischen finanziellem Einsatz und Ertrag quer über alle Tabellen sichtbar. Ich habe übrigens, nur um das mal kalrzustellen, weil an dieser Stelle absehbar die Bilder der Vergangenheit in den Köpfen auftauchen werden, nicht von den "Knallern" gesprochen. Aber es gibt größere Kaderbaustellen, die dringend bearbeitet werden wollen. Wir haben in der Abwehr eine ziemlich enge Personallage, die momentan schon deutlich genug wird. Was passiert, wenn sich Salger mal längerfristig verletzen sollte, darüber mache ich mir lieber erst gar keine Gedanken. Links offensiv ist schon so lange unbefriedigend, dass ich vermute, dass sich daran wohl schlicht die Allermeisten gewöhnt haben. Hier kann man mit relativ geringem Mitteleinsatz ziemlich viel erreichen. Nicht nur Kaderbreite, auch taktische Optionen für den Trainer.
Deinen Optimismus in Bezug aufs nächste Jahr finde ich fast schon rührend. Die KGaA arbeitet jetzt schon bei weitem nicht kostendeckend, dazu wird der Kapitaldienst mindestens nicht geringer. Ohne weitere kräftige Bezuschussung sehe ich angesichts der Vielzahl auslaufender Verträge große Probleme überhaupt einen konkurrenzfähigen Kader aufzustellen, geschweige denn die Möglichkeit einer kontinuierlichen Weiterentwicklung. Wenn allerdings so oder so fremde Mittel herhalten müssen, dann wird die Ausgangssituation für ihren Einsatz doch nur umso entscheidender. Jetzt haben wir eine gute Basis. Nächste Saison haben wir erst einmal gar nichts und auf gar keinen Fall eine bessere Ausgangslage.
ZitatUnd 'Geld in die Hand nehmen nach dem Abstieg' hat (neben dem Größenwahn beim Tribünenbau und Kentschs unfähigen Eingriffen in den sportlichen Bereich) einen guten Teil dazu beigetragen, dass wir uns in dieser beschissenen Situation befinden, soviel mal nur am Rande.
hier wurde nach dem Abstieg Geld in die Hand genommen? Habe ich nichts von bemerkt. Es war doch wohl eher so, dass es wesentlich zu lange gedauert hat die Hinterlassenschaft von Kentsch zu entwirren und sich die Vorstellung davon, was der Verein zu leisten imstande ist, innerhalb kurzer Zeit massiv nach unten korrigiert hat. Jedenfalls hatten wir beileibe keinen teureren Kader als andere Absteiger in den letzten Jahre. Allerdings kann man die Saison mMn ganz gut mit der jetzigen Aachener vergleichen. Es war wohl in beiden Fällen so, dass sich die rapide beschleunigenden Finanzprobleme des Vereins massiv negativ auf den Saisonverlauf ausgewirkt haben. Hat man damals ja auch bei uns sehr gut gesehen, wie die sportliche Krise dem öffentlich werden der finanziellen um einige Zeit voranging.
Und Indernet: Sachbezogen wie immer. Sehe mich wieder einmal darin bestätigt dich für keinen ernstzunehmenden Diskussionteilnehmer zu halten. Aber immer wieder nette Smilie-Deko. So hat eben jeder seine Prioritäten.
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Es gab eine Alternative namens Plan-Insolvenz. Die gibt es nicht mehr und das hat maßgeblich Weber zu verantworten. Damit hat, er wie es das Wörtchen eben aussagt, eine Verantwortung übernommen und der soll er nun auch nachkommen. Es gibt übrigens einen ganz einfachen Maßstab, welcher Weg letztendlich der bessere war: Zeit. Plan-Insolvenz nach Aachener Muster braucht zwei bis drei Jahre um sportlich wieder in die alten Regionen zu kommen _und_ einen handlungsfähigen Verein aufzubauen. Unser Weg erhält die sportliche Klasse, bietet aber, zumindest Stand JHV 2012 wenig Aussicht innerhalb eines angemessenen Zeitraums wieder unabhängige Handlungsfähigkeit zu erlangen. Dann muss es eben abhängige Handlungsfähigkeit sein und Weber hat sie herzustellen. Ansonsten haben wir die Zukunft des Vereins dem Ego eines Mannes geopfert, dessen Commitment bestenfalls halbherzig zu nennen ist.
Die sportliche Tendenz zeigt übrigens nicht nach oben, hast du die letzten Spiele verpasst? Wir sind auf gehobenem Niveau stabilisiert, das ja, aber mehr ist Übertreibung. Setzt sich die Tendenz so fort, dann werden wir ungefähr am Anfang des letzten Saisondrittels den Kontakt zu den Aufstiegsplätzen verloren haben und ehrenhaft, aber absolut ertragslos einlaufen. Wenn dir das reicht... Dem Verein kann es nicht reichen. Kein Einzelteil der Arminiagruppe arbeitet kostendeckend, die Einsparungsmöglichkeiten auf der Kostenseite scheinen weitgehend ausgeschöpft ohne Kernfunktionalität zu gefährden. Erklär mir also, wie der steigende Kapitaldienst im nächsten Jahr geleistet werden soll. Oder ist da dann die "Bettelei" plötzlich wieder ok? Das nenne ich schizophren, nachhaltige Maßnahmen und Investitionen sind verpönt, aber Flickschusterei, deren finanzieller Aufwand sicher mittelfristig nicht geringer ausfällt (wie wir aus leidvoller Erfahrung wissen... Man stelle sich mal vor, dass das Geld, das hier in den letzten Jahren sinnlos verbrannt wurde, konsequent und entschlossen direkt nach oder besser noch ein Jahr vor dem Abstieg aus der ersten Liga in die Hand genommen worden wäre.), ist absolut in Ordnung und ehrenhaft? Darf ich an dieser Stelle hysterisch loslachen?
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Sicher auch das, allerdings auch eine Folge der Limitiertheit, die man eben nicht endlos kompensieren kann und die sich durchaus auch taktisch auswirkt. Ich habe vorhin darauf hingewiesen, wie planerisch riskant - allerdings auch geil, wenn es aufgeht: Swancelona! - es für eine Nicht-Top-Mannschaft ist sich auf Ballbesitz-Orientierung zu versteifen, aber das gilt, wenn auch abgemildert, natürlich für jede Kaderausrichtung. Auf unsere Stärken sind die meisten Gegner mittlerweile deutlich besser vorbereitet. Es rechnet einfach jeder damit, dass wir phasenweise intensives Pressing einstreuen und die möglichen Variationen sind auch da begrenzt. Darum haben wir die 4231-Alternativen auch immer seltener gesehen, die sind eben noch mehr darauf angelegt.
Die Formkurve... Tja, wo ist die Null-Linie, wo ist der Orientierungspunkt? Ein weitgehend unveränderter Kader hat uns in den letzten anderthalb Jahren gefühlt sämtliche Tabellenplatzierungen eingebracht. Wo stehen wir jetzt also in diesem Spektrum? Jedenfalls über'm Schnitt, so weit sind wir ja einig. Aber darauf kann man doch keine Saisonplanung aufbauen. Bleibt nur die fehlenden Qualitäten zu ergänzen. Das allerdings halte ich für absolut zwingend, wenn wir diese Saison wirklich etwas erreichen wollen. Das müssen noch nicht einmal die sprichwörtlichen Knaller sein, es geht um zielgerichtete Ergänzungen. Das haben wir im Sommer versucht, leider mit mäßigem Erfolg. Schon ein einziger Spieler, der sich ganz anders entwickelt, hätte einen großen Unterschied machen können. Wir müssen unbedingt einen linksfüßigen Offensiven haben, der idealerweise auch noch invers spielen kann. Hätte Lorenz durchaus werden können, scheint aber nicht wirklich zu funktionieren. Nach einem halben Jahr ist das zwar noch nicht völlig vom Tisch, aber man muss schon sehr optimistisch sein um vorherzusagen, dass er in den nächsten Monaten zu einer ernsthaften Startelfalternative werden wird. Aber es ist genau dieses Element, dass uns fehlt um in der Offensive die Breite wirklich variieren zu können und so zwischen engem, pressingorientierten Formationen und weiten, ballbesitzfokussierten wechseln zu können. Dadurch werden wir immer noch keine dominante Mannschaft in dem Sinne, der offenbar einigen Usern vorschwebt, aber wir bekommen Variationsmöglichkeiten, die uns wesentlich schwerer ausrechenbar machen. Zwei invers besetzte Flügel öffnen die Bahnen für offensive AV und führen zu einer kompakten Gegenpressingformation, zwei richtigfüßig besetzte Flügel führen zu einer breiten Anlage innerhalb derer man weitläufig zirkulieren lassen kann. Wir haben immer nur die Mischform, mit einer sehr vorhersagbaren Rechtslastigkeit in der Folge. Möchte nicht wissen, wie wir dastünden, wenn Salger sich nicht als der mit Abstand beste Sommertransfer entpuppt hätte und da doch für einige Entlastung sorgt. Aber auch darauf kann man keine Saisonplanung aufbauen. Nee, bleibt dabei: ein Linksfuß mit Stammspieleranspruch, das muss her. Und das ist so offensichtlich, dass ich es für ein absolut signifikantes Zeichen halten werde, sollte nicht einmal das ermöglicht werden. Dann müssen wir davon ausgehen, dass im Hause unseres neuen Herren Arminia nicht die geringste Rolle spielt und einfach nur mit möglichst wenigen Störgeräuschen mitlaufen soll. Wir werden sehen.
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Sagen wir es doch ganz einfach: von der individuellen Qualität her ist das keine Top-Mannschaft. Die sind wir nur, wenn ein großer Teil der Spieler an ihrem Limit sind. Dass das nun kaum über die Dauer einer kompletten Saison der Fall sein wird kann eigentlich keine Überraschung sein. Kompensieren können wir das aber immerhin teilweise durch eine angemessene und weitgehend verinnerlichte taktische Grundausrichtung. Angemessen finde ich in diesem Zusammenhang darum übrigens auch eine Führung eher verteidigen als ausbauen zu wollen. Das kann zwar auch daneben gehen, wie wir alle wissen, aber ich bezweifle ernsthaft, dass wir mit Hurra-Stil unterm Strich besser dastünden. Die Gründe habt ihr eigentlich selbst in den letzten Beiträgen in diesem Thread geliefert.
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Nein, das ist keine Frage der Einstellung. Tatsache ist, dass wir eine insgesamt eher durchschnittliche individuelle Qualität im Kader haben, insbesondere wenn wir von technischen Fähigkeiten reden. Stärken sind natürlich auch vorhanden und damit meine ich jetzt nicht die gern zitierte "mannschaftliche Geschlossenheit" - das ist nur Mediengeschwätz - sondern die physische und auch mentale Robustheit und das weitgehend über dem Ligadurchschnitt liegende kollektive taktische Handeln. Nur kommt dabei sicher keine "dominante" Spielführung heraus, zumindest nicht so wie ich das verstehen würde. Was ist denn eigentlich gemeint? Dominanz in Sachen Spielanteilen, also Ballbesitz-Fußball? Davon sind sogar in Teilen Elemente sichtbar, bspw die Positionierung des Abwehrverbundes bei Ballbesitz (IV weit, AV hoch, zwischen die IV abkippender Sechser), nur reichen dafür die technischen Fähigkeiten leider bei weitem nicht. Besonders deutlich wurde das für mich im Osnabrück-Spiel, da war fast schon ein Klassenunterschied bei Passgenauigkeit und Härte zu sehen. Allerdings sehe ich da auch kein wirkliches Problem, auf diese Art dominieren nur sehr wenige Teams, die nicht absolute Ligaspitze sind und die sind dann darauf festgelegt und bekommen größte Probleme, wenn die Nummer nicht mehr greift (aktuelles BL-Beispiel: Frankfurt). Krämer liegt bisher definitiv über Plansoll, ich kann die Kritik hier wirklich nicht nachvollziehen. Ernsthaft einen Hals bekomme ich aber bei dem Begriff "zuschauerverdrängend". Beschwert euch bei Weber, dass er Krämer doch bitte geeignetes Spielermaterial bezahlen soll um dem Bielefelder Bedürfnis nach dem joga bonito entgegenzukommen.
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Original von ArminiaRulez
Wie darf man das verstehen? Spielst du da auf die Ära Kentsch an?
Auch darauf, ja. Aber das gilt in der ein oder anderen Form auch für jeden seiner Nachfolger. In letzter Konsequenz ist das eine strukturelle Frage, die immer wieder zum selben Ergebnis führen wird. Wirksame Kontrolle kann nur durch die Mitglieder erfolgen, was ja nun offenkundig von den Hinterzimmern nicht erwünscht ist. Dadurch entstehen zwangsläufig Grauzonen, die gefüllt werden. Die KGaA steht schon der Natur ihres Geschäftes nach immer unter dem schärfsten Handlungsdruck, also wird es auch immer wieder ihre Gerschöäftsführung sein, die diese Grauzonen als Handlungsspielraum interpretiert... und dabei natürlich Eigeninteressen folgen wird, die nur selten kongruent mit den langfristigen Zielen des EV sein können, so wie unsere Grundsituation nun einmal aussieht. Da muss ich noch nicht einmal meine persönliche Meinung bezüglich Person und Charakter des aktuellen Amtsinhabers bemühen um zu dem Ergebnis zu kommen. Das kommt höchstens erschwerend hinzu.
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Original von SWB Zecke
Also an solche Winkelzüge glaube ich jetzt mal nicht. Denke, dass da eher noch jemand mit im Boot sitzten will. Oder mehrere. Allerdings ist das gar nicht transparent und deshalb lehne ich es auch grundsätzlich ab. Man kann alle diese Investitionstätigkeiten der letzten 3 Jahre höchstens als Flickschusterei bezeichnen, eine grundsätzliche Strategie lässt sich doch nicht erkennen, oder ich erkenne sie zumindest nicht. Es gab doch schon deutlich bessere Zeitpunkte hier den Laden zu übernehmen und da hat man es nicht getan.
Mag sein, ist hier nicht wirklich entscheidend. Entscheidend ist, dass auch die Flickschusterei irgendwie Eingang in die Bücher aller Beteiligten finden muss. Wobei ich nach Hindrichs verdient unrühmlichen Abgang von nur zwei Parteien ausgehe: Weber und Arminia. Insofern sehe ich da noch nicht einmal einen Winkelzug, das sind einfach nur Nebenfolgen der permanenten Rumeierei, damit dieser und jener und auch die wenigen verbliebenen Durchblicker halbwegs das Gesicht bei der Nummer wahren können. Ändert aber nichts an den Gesamtbeurteilung: Verein tot, Weber Chef. Fertig.
ZitatIch glaube auch nicht an irgendwelche fetten Transfers in der Winterpause. Falls der eine oder andere Großverdiener uns verlässt wird man wohl noch nachbessern können, ansonsten gibt es ja nach Spielerabgängen noch die eine oder andere quantitative Verstärkung, oder einen Spieler mit Perspektive. Mehr aber auch nicht. Woher soll auch das Geld kommen? Weber hat anscheinend schon gegeben. Also bleibt alles beim Alten und die Wintervorbereitung findet halt zu Hause statt.
Tja, genau das ist doch der springende Punkt. Weber ist eben schon lange nicht mehr nur einfach ein Geldgeber, er handelt längst wie ein Investor. Vielleicht auch nur notgedrungen, aber das ändert ja auch wieder nichts. Dann sollte er es aber auch richtig machen und diese Rolle entsprechend annehmen. Dafür sehe ich allerdings nicht die geringsten Anzeichen. Dann allerdings kommt eine vernichtende Gesamtbeurteilung heraus: der Verein ist handlungsunfähig, kein Bereich ist in der Lage unter den akuten und sich abzeichnenden Belastungen auch nur kostendeckend zu arbeiten und die Option der in Eigenregie betriebenen Planinsolvenz ist durch die Politik der Flickschusterei/Gesichtswahrung mittlerweile verstellt. Weber also Totengräber des Vereins, ob gewollt oder nicht. Sehe ich ihn folglich in der Verantwortung? Aber hallo. Mehr als jeden anderen Akteur des letzten Jahrzehnts. Ein großes Ego verursacht große Kosten.
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Für mich sind das eher Anzeichen gewesen, dass hier kontinuierlich weitgehende Planlosigkeit herrscht. Was Uhlig angeht, da kann ich eh nur noch mit dem Kopf schütteln. Der Gernegroß wird früh genug ein Eigenleben entwickeln, wenn das nicht längst geschehen ist.
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Original von LeckerKnoppers
Vermutlich nicht und am Ende wird man sich als großer Held feiern lassen oder eben mit der Floskel "alles versucht" verabschieden. Aber es ist ja nicht so, dass man eine Wahl hätte. Zumindest wenn es sich der hiesige Puddingpapst es sich nicht doch noch anders überlegt. Aber eher friert die Hölle zu.Von mir aus soll Gerry der Laden gehören, wenn er was vernünftiges draus macht. Alles eine Frage der Umsetzung. Wirklich euphorisch bin ich im Moment allerdings nicht. Und durch dieses ganze Wirrwarr, was Anteile von dem und dem angeht, da soll doch vermutlich auch niemand durchfinden. Dann verstehen vielleicht doch mehr Leute, was hier so los ist.

Von mir aus nicht, aber darum geht es schon lange nicht mehr. Was wäre denn vernünftig? Vernünftig wäre es den Laden schnellstmöglich wieder in Regionen zu bringen, in denen er eigenständig überlebensfähig wäre. Die Gelegenheit ist da und eine bessere wird nicht so schnell wiederkommen. Wie ernst gemeint das Commitment unseres Großmoguls wirklich ist, das werden wir an den Aktivitäten in der winterlichen Transferperiode ablesen können. Momentan sieht es aber wohl eher so aus, dass wir noch nicht einmal ein Trainingslager sicher planen können.
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Original von Momo
Woher kommt denn diese Erkenntnis?
Erstens glaubst du doch wohl nicht im Ernst, dass das schon die ganze Wahrheit war, die am Sonntag da der staunenden Öffentlichkeit präsentiert wurde, oder?
Zweitens zeigt die Bilanz einen ungedeckten Fehlbetrag von ~4Mio€, was nur durch die Hebung stiller Reserven über den Stadionwert nach PWC-Gutachten ausgeglichen werden kann. Der wurde aber nach Ertragswertmethode ermittelt und seitdem ist was eingebrochen? Genau... der Ertrag, nämlich die Zuschauereinnahmen. Würde also heute ein neues Gutachten beauftragt, so käme das wohl zu ganz anderen Ergebnissen. Was bleibt also? Überschuldung. Damit ist aber auch jedes alternative Szenario ala Aachen vom Tisch, denn hier besteht ein massives Risiko, dass noch nicht einmal mehr ein Insolvenzverfahren eröffnet würde - mangels Masse. Das rettende Gutachten hat eben jetzt auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel, nicht so unwahrscheinlich, dass da jemand auf die Idee käme den einzigen, wirklich substantiellen Vermögensbestandteil noch einmal bewerten zu lassen.
Drittens hatten wir schon im Sommer nicht einmal die Liquidität um die Verträge solcher Überspieler wie Appiah und Hille zu verlängern, da musste schon Weber ran.
Viertens: Hartalm - Trauerspiel.
Fünftens... schenke ich es mir jetzt noch eine lange Liste runterzuleiern, die jeder hier auch einfach selbst aufmachen kann.
Unterm Strich ist das ein Verein, der weder über Handlungsfähigkeit, noch über liquide Mittel verfügt und dessen Fortbestand nur noch an einem wackeligen Gutachten hängt. Und natürlich an Weber. Wie schon gesagt, dieser Thread kann zu. Es gibt keinen unabhängig zu betrachtenden Gegenstand "allgemeine Lage des Vereins" mehr. Es gibt nur eine grenzenlose Abhängigkeit. Wir sollten die Ehrlichkeit aufbringen, das wenigstens klar auszusprechen und uns nicht davon abbringen lassen, nur weil ausnahmsweise mal nicht auch sportlich nur noch der Offenbarungseid sichtbar ist. -
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Original von ailenedigaeth
Den Verein will auch niemand kaufen, der ist letztendlich nur störendes Beiwerk...
dem Dingens gehören irgendwas zwischen 25 und 49,9% der KGaA und mindestens 25% der ALM GmbH, Tendenz steigend.... Ergo kann sich Rasengrün durchaus hinstellen und das so sagen
Obwohl mir inmmer noch Keiner sagen konnte, zu was das Gnaze führen soll.
Den Verein hopsgehen lassen und die beiden Töchter nebst Lizenz in eine "DSC Armninia Halle" oder einen "GW Arminia Bielefeld" verbandeln???
Wenn, dann war es auf alle Fälle die mit Abstand günstigste Variante, einen Profiverein zu übernehmen, oder gab´s international mal was billiger?Nö, wüsste ich nicht. Trotzdem bin ich mir nach wie vor nicht so sicher, ob Weber überhaupt einen Masterplan hat. Sein Handeln ist meist so unentschlossen und auch impulsiv, dass ich mich ernsthaft frage, ob Arminia nicht einfach nur das etwas größer geratene Äquivalent zur Modell-Eisenbahn eines schrulligen Kauzes ist, die im Laufe der Zeit einfach weiter gewachsen ist und irgendwann den kompletten Keller des Hauses übernommen hat. Hier mal eine Lok, dort mal ein paar Modelle, da mal ein Erweiterungs-Set gekauft... und irgendwie drangebastelt, wenn mal Zeit, Lust und Laune dafür da waren. Und das sage ich als GF-anerkannter Paranoiker...
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Original von SWB Zecke
Das nenn ich mal eine astreine Übertreibung. Wenn ich mich richtig erinnere dann stecken die privaten Kreditgeber noch mit einem mittleren siebenstelligen Betrag drin, während die Banken mit einem niedrigen achtstelligen Betrag dabei sind. Wenn, dann gehören wir den Banken.
Alles in allem waren die Zahlen schon schockierend. Vor allem wenn der eV - wenn ich es richtig verstanden habe - im normalen Vereinsbetrieb aller Abteilungen - ohne Stadionkosten - auch bestenfalls eine schwarze Null schreibt. Von den Miesen in der KGaA brauchen wir gar nicht erst anzufangen.
Die Banken sind Banken, Kreditgeber, erledigen also ausnahmsweise mal einfach ihren Job. Weber hingegen ist nicht nur an beiden Töchtern beteiligt,er ist auch der einzig handlungsfähige _und-willige_ verbliebene Akteur, dazu in einer so gut ausgebauten Position, dass sich auch niemand daran versuchen wird ihm da noch in die Suppe spucken zu wollen. In jeder Hinsicht bis auf die Prozentzahlen der Beteiligungsverhältnisse ist Weber glasklar Chef im Ring.
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Zitat
Original von SWB Zecke
Die Banken haben auch kein Interesse an einer Beteiligung, die wollen nur irgendwann mal ihr Geld wieder sehen.Bei der Spielbetriebsgesellschaft ist es so, dass jeder einzelne externe Gesellschafter maximal 1,5 Mio. haben darf und das alle externen zusammen 2,49 Mio haben dürfen. So hab ich es verstanden.
Wie viele Tochterunternehmen gibt es in Webers Firmengruppe?