Mainz scheint da ein Händchen für zu haben. Jörn Andersen haben sie als Aufstiegsstrainer damals glaube ich noch vor dem 1. Spieltag entlassen.
Uns soll es nicht ungelegen kommen, wenn bei einem potenziellen Abstiegskandidaten ordentlich Stunk in der Bude ist und eventuell darunter auch die sportliche Performance leidet.
Beiträge von Halbakademiker
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Er hat definitiv viel für Arminia getan und verdient dafür Respekt. Auch dafür, rechtzeitig die Verantwortung weitergegeben zu haben, ansonsten wären wir nach der Pleite seines Unternehmens und seinem Ableben jetzt eventuell wieder in Schwierigkeiten.
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https://11freunde.de/artikel/den-ra…%A4tzen/2633841
Immerhin irgendein obskures Statistiktool traut uns mit aufgerundet 40 Punkten den Klassenerhalt zu.
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Dieses "Hardliner" Söder vs "Softie" Laschet spiegelt auch nicht unbedingt die lokale Situation wieder. Ich hab ja den direkten Vergleich und würde von meinem Eindruck her sagen, dass Bielefeld (im Vergleich zum Normalzustand jeweils) ausgestorbener war als Bayreuth. Die Cafés, Restaurants, Biergärten und Gasthäuser waren hier alle proppenvoll im Sommer, und die meisten Kneipenwirte haben auch die Sperre umgangen, indem sie ein bisschen Essbares angeboten haben. In Bielefeld hingegen war in meinen Stammkneipen nicht viel los und die Fußgängerzone wirkte auch deutlich leerer als sonst, als ich im Juli da war.
Die Regularien in der Uni Bielefeld scheinen mir auch strenger zu sein als in Bayreuth, in BI muss man sich inzwischen sogar beim Betreten des Hauptgebäudes registrieren, während hier in der Zentralbibliothek nicht mal Maskenpflicht herrscht. Die Mensa hier in Bayreuth hat auch schon seit Wochen wieder auf, was in Bielefeld jetzt erst gerade passiert ist.
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Das war ja absehbar, und ist realistischerweise auch nicht ganz unberechtigt. Wir waren 10 Jahre raus, sind finanziell Lichtjahre von den etablierten Bundesligisten entfernt, waren vor 3 Jahren noch quasi pleite. Unser Kader auch sogut wie keine Bundesligaerfahrung und der einzige andere Aufsteiger ist mit Stuttgart ein Schwergewicht, das ohnehin strukturell immer Bunesligist war. Von der "Vita" vergleichbar war am ehesten Fortuna, die sind aber schon abgestiegen. Ansonsten vielleicht noch Union, aber die scheinen ihren Hauptstadtstatus inzwischen auch finanziell recht erfolgreich genutzt zu haben.
Schauen wir mal. Ich denke auch eher, am Ende wird es nicht reichen, aber wir haben nichts zu verlieren.
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War das eigentlich der Preußen Grote da bei RWE?
Jau, Preußen und Bochum. Echter Sympathieträger also.
Der hat schon damals in der 3. Liga für MS Ortegas versäbelten Abwurf ins Tor geschweißt. Danach stand dann erstmal wieder Platins im Tor... -
Ich glaube keiner will hier jetzt alles umwerfen oder die Axt auspacken, aber wenn das Spiel scheiße war, kann man das schon auch so sagen, sogar nachdem wir eine erfolgreiche Vorsaison absolviert haben.
Neuhaus Einschätzung trifft es mMn ganz gut, die erste HZ war unterirdisch und unerklärlich, in der 2. war dann auch Pech dabei, bei verbesserter (wenn auch sicher nicht optimaler) Leistung.
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Ich hätte lieber einen "kontroversen" Politiker, als einen Grüßonkel. Aber realistischerweise ist das sowieso ziemlich Wurst, wen wir uns als Fans wünschen oder präferieren. Die bestehenden Gremien werden das mit den Sponsoren auskungeln und der entsprechende Kandidat wird dann wie immer ohne Gegenkandidat von den anwesenden Mitgliedern abgenickt. Ich gehe davon aus, dass es entweder jemand aus dem Bündnis-Umfeld oder jemand, der bisher schon in den Gremien vertreten ist, wird (Ostrowski, Richter).
Das ist wohl der Preis, den wir für die neue Stabilität und Ruhe im Verein zahlen. Niemand will sich da wirklich gegen das vorhandene Personal und seinen Kurs stellen. Wahrscheinlich ist es nicht das Schlechteste für den Verein, aber etwas schade ist es schon, wenn die Demokratie im Verein so zum leeren Ritual verkommt. Leider hatten wir die leidenschaftlichsten Auseinandersetzungen in den schlimmsten Zeiten, weswegen wohl niemand so wirklich dahin zurück möchte. Zumal es damals auch Blender in die Gremien gespült hat (Geilhaupt).
Ich hatte ohnehin nie den Eindruck, dass Laufer wirklich Gestaltungsmacht ausgeübt hat, geschweige denn ausüben wollte, von daher wird sich wohl im Endeffekt nicht viel ändern. Er erschien mir immer eher die Rolle auszufüllen, die im britischen politischen Leben die Queen innehat. Ich mag mich da täuschen, aber das war der Eindruck, der sich mir aufgedrängt hat.
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Jo, guten Morgen. In der Bundesliga dann bitte von Anfang an aufm Platz stehen. Man, man, man...

Laursen übel, Consbruch noch nicht so weit. Klos auch kein Zielwasser heute, Prietl abgetaucht. Cordova und Hartel noch am ehesten mit Drive, Doan auch ein paar Ansätze in der zweiten HZ. Die erste HZ war unverschämt, in der zweiten dann auch Pech dabei. Trotzdem zu wenig, vor allem im Abschluss. Da ging echt alles vorbei.
So wird's vorne und hinten nicht reichen in der Bundesliga.
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Ich glaube auch, das wird ne knappe Kiste. 1:0 Arminia ist mein Tipp.
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Ob sich wohl noch eine nicht-rechte Partei gründet deren Ziel es ist (einige? alle?) Corona-Maßnahmen abzuschaffen? Bis zur nächsten Bundestagswahl sind es noch 12 Monate.
Wäre eigentlich ein gefundenes Fressen für die FDP, aber wie bei der Vorratsdatenspeicherung & co knickt sie wahrscheinlich ein oder eiert rum. Dabei könnte das die Partei auch für Leute interessant machen, die mit ihrer (wirtschaftspolitischen) Ausrichtung ansonsten nicht viel am Hut haben.
Wir können die ganzen "Normaliserungsvorschläge" aber nicht mal gerade im Echtzeitbetrieb überprüfen. Natürlich fokussieren wir uns als Fußballfan eher auf das Stadionerlebnis. Ich behaupte aber mal, dass nahezu ein Jeder hier auf das Stadion verzichten würde, wenn dafür ein Großteil an anderen Alltagsbeschränkungen entfallen könnte.Hin und wieder wird man nicht drumrumkommen, mal ein Risiko einzugehen. Die meisten Lockerungen hatten ja bisher keine schweren Konsequenzen, lediglich mit den Reisen ins europäische Ausland scheint man einen Griff ins Klo gelandet zu haben und musste da teilweise ein Rolle rückwärts machen (neue Risikogebiete, Quarantäne etc.). Zudem werden Fußballspiele bei reduzierter Zuschauerkapazität in vielen Ländern (bspw. Dänemark) ja auch schon seit Wochen und Monaten praktiziert, ohne, dass viel passiert zu sein scheint.
Für mich ist Fußball im Stadion unter diesen Einschränkungen ohnehin nicht wirklich attraktiv (und mangels DK ohnehin auch nicht realistisch), aber ich sehe auch keinen vernünftigen Grund, es anderen zu verweigern. Wir haben wahrscheinlich noch ein Jahr unter Pandemiebedingungen vor uns, und selbst danach wird das Virus wohl nie völlig verschwinden. Da sollte man schon versuchen, den Leuten so viel Freiheit wie möglich zurückzugeben, und damit vielen auch ihr Einkommen.
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Die Sache ist halt, dass solche Demonstrationen seit Aufhebung des "Lockdowns" jedes Wochenende mit zehntausenden in etlichen Großstädten stattfinden und die Zahlen trotzdem stark gesunken sind. Da kann mir niemand erzählen das Fußballspiele mit Sicherheitskonzept auch nur den Hauch eines Risikos darstellen, die Infektionszahlen signifikant steigen zu lassen.
Darum geht es doch schon lange nicht mehr. Diese Regeln wurden irgendwann im März und April erlassen, als man noch überhaupt keine Ahnung hatte, wie das Virus überhaupt funktioniert und seitdem zwar aufgeweicht aber nie grundsätzlich auf ihren Sinn überprüft. Dazu ist die Auslegung dann noch so Banane, dass Kneipen die zum Bier auch etwas Essen servieren seit Monaten wieder aufhaben und die, die das nicht tun, immer noch zu sind und das wohl auch noch auf Monate bleiben werden (jedenfalls hier in Bayern, dem Söder-Corona-Wunderland).
Mindestabstand, Masken und das Verbot von Großveranstaltungen sind inzwischen Symbole geworden, die mit ihrer Wirkung kaum noch in Zusammenhang stehen. Wer dagegen verstößt oder sie auch nur hinterfragt wird von den Hysterikern direkt als potenzieller Volksschädling gebrandmarkt, war hier im Forum ja auch mehrmals zu erleben. Ich gehe auch schwer davon aus, dass von Fußballspielen mit 1/4 gefüllten Stadien oder dem Konzert in Düsseldorf sogut wie keine Gefahr ausgegangen wäre (jedenfalls weniger als von jedem Restaurant oder Großraumbüro), aber da die Fallzahlen auf niedrigem Niveau wieder etwas gestiegen sind, werden als pädagogische Maßnahme erstmal alle Normalisierungsvorschläge auf Monate abgekanzelt, egal wie sinnvoll sie sind, damit man ja nicht die falsche Message sendet. So funktionieren Politik und mediale Debatten leider in Deutschland. Und bizarrerweise stehen wir mit dieser Kindergartenpädagogik im internationalen Vergleich noch ganz gut da, wenn man sich anschaut welche Blüten woanders die totale Faktenverleugnung an höchster Stelle schlägt.
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Halbakademiker:
Da ich selber "neoliberal" bin, hat er bei mir nicht an Glaubwürdigkeit verloren. Entspricht nicht dem Zeitgeist, aber Du kannst ja mal ein Beispiel suchen, wo Sinn sich geirrt hat.Im Wesentliche bei der Finanzkrise und der Bekämpfung dieser (EZB-Politik). Bei der Niedrigzinspolitik und den Anleihenkäufen wurden von ihm und anderen konservativen Ökonomen eigentlich regelmäßig das Inflationsgespenst an die Wand gemalt, ohne dass jemals etwas Wesentliches passiert ist, während diese Instrumente dafür verantwortlich waren, dass uns eine zweite Weltwirtschaftskrise im Ausmaß der 1930er erspart geblieben ist. Dazu sieht er bei den Target-Salden Gespenster, die kaum jemand sonst als die Bedrohung wahrnimmt wie er. Ich glaube aber ehrlich gesagt nicht, dass das eine Diskussion ist, die hier gut hineinpasst.
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Die Wissenschaft hat halt das gleiche Problem wie alle, das Virus ist neue und die Erkenntnisse kommen erst langsam nach und nach rein. Wenn 4 Studien unabhängig voneinander das gleiche herausfinden, ist das aber mMn ein gutes Zeichen. Die Studie mit den Antikörpern vorher, die an der Immunabwehr zweifeln ließ, war ja auch wohl nicht falsch, aber sie hat eben ein unvollständiges Bild vermittelt, weil die Antikörper nur ein Teil der Immunabwehr darstellen. Als Laie weiß man sowas natürlich nicht (mich eingeschlossen) und die Medien kommunizieren wissenschaftliche Erkenntnisse oft schlecht, weil sie sie selbst nicht verstehen.
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Etwas Off Topic: Ökonomen wie Markus Krall, Daniel Stelter und Hans Werner Sinn finden in der deutschen Medienlandschaft praktisch nicht statt, weil sie die Regierung kritisieren. Da sind you tube Videos schon sehr, sehr wichtig.
Sinn war in seiner ifo Zeit doch geradezu omnipräsent. Inzwischen hat er seinen Zenit eindeutig überschritten. Und seine neoliberale Ausrichtung auch seit der Finanzkrise an Glaubwürdigkeit verloren.
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Naja, warum sollte das pietätslos sein. Ewald hat ja überlebt und konnte ein paar Wochen später wieder spielen.
Er kann inzwischen auch drüber lachen.
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Wenn man aus einem "gefahren für mich persönlich gering einschätzen" ein "gefahren allgemein egal" macht und die Solidaritätskeule schwingt, Glückwunsch zu der Diskussionskultur.
Das habe ich nirgendwo geschrieben, aber hier liest ohnehin scheinbar jeder was er will, und nicht, dass was geschrieben wird.
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Nö, ich zähle lediglich eins und eins zusammen und schaue ein bisschen in die Zukunft. Hellsehen kann ich natürlich nicht und ich irre mich da auch gerne. Aber bisher ist das für mich die plausiblste Variante.
Aber es wurde ja auch im März erzählt, nach ein paar Wochen wäre alles vorüber, Masken würden nichts bringen und wenn die App kommt, kann man alle Infektionswege nachvollziehen und die Verbote werden dann überflüssig. Dann kann man sicher jetzt auch darauf vertrauen, dass wir nächstes Jahr alle unseren Impstoff bekommen und das Virus dann verschwindet und bis dahin müssen wir uns nur etwas zusammenreißen und auf ein paar Vergnügungen verzichten und dann wird alles wieder gut.
Die Gefahr für mich persönlich schätze ich relativ gering ein, sowohl was eine Ansteckung als auch einen schweren Verlauf angeht. Im Gegensatz zur Mehrheit...