Lahm war schon immer gut darin, ex-post Diagnosen zu stellen, wenn für alle offensichtlich ist, dass die Dinge vor die Wand gefahren wurden und er nur noch die Mehrheitsmeinung nachquatschen muss. Das hat er bei den Bayern genauso gemacht.
Ich bin auch nicht der Meinung, dass nur die großen Stars unter den Fußballern als Trainer in Frage kommen. Es gibt dutzende Beispiele von überragenden Trainern mit ziemlich bescheidener Spielerkarriere und umgekehrt. Gerade heutzutage, wo der Fußball auch in den unteren Ligen viel profesioneller ist. Lahm sagt sowas natürlich gerne, weil er und seine alten Buddys davon profitieren. Der Rest sind ohnehin weitgehend Allgemeinplätze, wenn ich den Zusammenfassungen des Interviews bei anderen Medienportalen vertrauen kann.
"Opportunistischer Laberkopp" trifft es schon ganz gut.