Gutes Los, die Alm wird voll werden und ein Sieg ist nicht unmöglich. Der HSV und Bochum sollten so etwa eine Kragenweite sein sportlich.
Beiträge von Halbakademiker
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Wenn nur noch auf den Trainer, die Mannschaft und den gesamten Verein draufgedroschen wird, kann ich schon verstehen, dass diejenigen, die dem aktuellen Personal grundsätzlich vertrauen nach einem Erfolgserlebnis mal eine Spitze setzen gegen die Fraktion, die hier schon wieder Köpfe rollen sehen wollte und Kniat als "tättowierte Platzpatrone" u.Ä. abgekanzelt hat. Zumal auch Hochwald, 33615 usw. selbst mitunter hier recht hart angegangen wurden.
Die Frage ist, ob es das Forum auf Dauer weiterbringt, wenn alle nur noch aufs Recht haben aus sind und je nach Sieg oder Niederlage entsprechend gegen die andere Fraktion gekeilt wird, z.T. unter Nennung von Usernamen.
Ich kann mich von sowas auch selbst nicht völlig freisprechen und karte bspw. ganz gerne mal bzgl. Spielern nach, von denen ich von Anfang an keine hohe Meinung hatte und die jetzt woanders auch nichts zu Stande bringen.
Wenn es aber in jedem Spieltagsthread nur noch darum geht, ob jetzt die Pessimisten oder die Optimisten recht hatten und dann jeweils bei der anderen Seite Salz in die Wunde gestreut wird, wird das hier auf Dauer nur noch wenig Spaß machen. Man sollte sich schon daran erinnern, dass hier am Ende alle auf der gleichen Seite stehen und selbst die notorischen Schwarzmaler dem Verein nichts Schlechtes wünschen. Die Lunte ist nur bei vielen nach den letzten zwei Saisons nicht ganz überraschend sehr kurz. Auch Mutzel und Kniat selbst haben kürzlich offensichtlich unterschätzt, auf welchem Pulverfass man hier sitzt, wie man an ihren Kommentaren in der Presse ablesen konnte.
Völlig aus der Welt schaffen lassen wird sich diese Grundnervosität nur, wenn wir wirklich mal wieder über 1-2 Saisons sportlichen Erfolg haben. Bis dahin würde es den Umgang hier aber erleichtern, wenn man weniger aus dem ständigen Lagerdenken heraus postet, auch wenn man ein unterschiedliches Ausmaß an Vertrauen in die handelnden Personen hat. Es soll jeder ruhig zu seiner Meinung stehen, aber dabei sollte man vermeiden, direkt jeden abzuwerten, der die Sache anders sieht.
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Und jetzt erst Recht, hoffe ich mal....

Jo, Weltfußballer 2024, ganz klar.

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Der Kopfball-Torpedo kam auch schon von Putaro. Putaro sollte mal anspielen statt Shipnoski.
Man kann's auch übertreiben.

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Man könnte sagen, der Verein muss auch bei der Sponsorenakquise zunehmend kleinere Brötchen backen.

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Plattenhardt ist auf dem Papier siebenfacher deutscher Nationalspieler. Ich kann mir kaum vorstellen, dass der Bock auf Liga 3 hat. Klünter hat ebenfalls den Großteil seiner Karriere Bundesliga gespielt. Ich halte beide für nicht sonderlich realistische Transfers, auch wenn ich Richie darin zustimme, dass wir auf der RV noch Verstärkung brauchen könnten, auch weil Özkan bisher die Erwartungen nicht erfüllt hat.
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Über Prietl wird gemeckert, aber Consbruch ist super toll gewesen. Komisch das ich mich an kein Spiel erinnern kann wo das gewesen sein soll.
Das Spiel in Braunschweig hätte er alleine entschieden, wenn die Mannschaft nicht danach komplett kollabiert wäre. Kicker-Durchschnittsnote über die Saison ist bei Prietl mit 4.08 eine der schlechtesten, bei Consbruch mit 3.34 hinter Hack die beste unter den Feldspielern. Sicherlich kein perfekter Maßstab, aber es deckt sich mit meinen Beobachtungen, dass da Welten zwischen beiden lagen. Prietl war im Zweikampfverhalten mitunter tragikomisch. Consbruch wollte manchmal mit dem Kopf durch die Wand, aber hat eine Menge Bälle erkämpft und auch Offensivdrang gezeigt, wenn auch mitunter noch etwas ungestüm.
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Er war mMn einer der ganz wenigen letzte Saison, die die Bezeichnung Leistungsträger verdient hatten. Und sein kämpferisch-aufopfernder Spielstil passt in die Liga und würde unserer mitunter behäbigen Mannschaft gut tun. Von daher sähe ich in ihm sportlich eine klare Verstärkung, dass er Local Player ist, ist eher ein positiver Nebeneffekt.
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So grandios tritt unsere Mannschaft bisher nicht auf, dass wir keine Verstärkungen nötig hätten. Da würde ich lieber an Mutzels Stelle lieber mal über meinen Schatten springen, statt sich aus gekränktem Stolz wieder unnötig in den nächsten unnötigen Abstieg zu manövrieren.
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Äh ja, ich hoffe wir gewinnen und so.

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Beim unseren letzten beiden Auswärtsspielen gegen Dortmund II haben wir in der Roten Erde gespielt.
Spielinfo | Borussia Dortmund II - Arminia Bielefeld 1:1 | 2. Spieltag | 3. Liga 2012/13Infos, Statistik und Bilanz zum Spiel Borussia Dortmund II - Arminia Bielefeldwww.kicker.de
Spielinfo | Borussia Dortmund II - Arminia Bielefeld 1:1 | 28. Spieltag | 3. Liga 2014/15Infos, Statistik und Bilanz zum Spiel Borussia Dortmund II - Arminia Bielefeldwww.kicker.de -
Wenn sich bis zur Winterpause nichts geändert hat an seiner Situation kann Mutzel ja mal anklopfen in Fürth.
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Dass er jetzt noch ohne Vertrag dasteht, wird wohl auch mit seinen eigenen Erwartungen zusammenhängen. Irgendwelche Angebote bekommt ein Spieler mit seiner Vita doch immer. Dazu war er hier zwar nicht gut, aber auch nicht komplett katastrophal. Ich vermute mal, dass er sich nach wie vor als Bundesligaspieler sieht und in der 2. Liga nur bei den vermeintlichen Top-Teams bzw. bei vergleichbarer Bezahlung unterschrieben hätte und auf dem Niveau dann eben kein Angebot kam. In der 3. Liga oder in kleineren Ligen im Ausland wäre er denke ich untergekommen. Selbst Bello und Sidler haben ja wieder Verträge bekommen, schlechter können die Angebote für Klünter auch nicht gewesen sein.
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Daran haben die Spieler dann aber auch mitunter eine Mitschuld. Es gibt ja genug Beispiele für Fußballer, die neben der Profikarriere ein Fernstudium absolviert haben oder Kontakte für eine zukünftige Geschäftsidee geknüpft haben. Wenn sie ein bisschen gespart haben, starten sie sogar finanziell mit einer ziemlich guten Position. Ich finde nicht, dass es Fußballer in der Hinsicht unbedingt schwerer haben, als andere Leute. Dazu wirft die Branche selbst auch noch diverse Jobs als Trainer, Sportvorstand oder TV-Experte ab, auch wenn das nicht für jeden reicht. Das sind schon keine so schlechten Ausgangsbedingungen. Wer sich natürlich gar keine Gedanken macht und dann als Fußballer nicht genug verdient, um ausgesorgt zu haben, fällt mitunter auf die Nase, das ist im normalen Leben aber auch nicht anders.
Dass man sich mit Anfang/Mitte 30 beruflich nochmal neu orientieren muss, ist übrigens auch nicht auf Profifußballer beschränkt. Aus der eigenen Lebenserfahrung kann ich sagen, dass das bspw. vielen Doktoranden in der Wissenschaft ähnlich geht, weil da die Karriere in der Wissenschaft bzw. an der Uni nach der Promotion zunehmend zum Flaschenhals wird, vor allem in den Sozial- und Geisteswissenschaften. Sicherlich hat man da auf dem Papier dann ein völlig anderes Qualifikationslevel, muss sich aber trotzdem ziemlich umorientieren.
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Zum eigentlichen Thema Kommerzialisierung im Fußball: So lange die Vermarktung des Fußballs über global operierende Medien läuft und auch externen Investitionen in die Clubs keine Grenzen gesetzt werden, werden sich diese Missstände nicht beheben lassen. Das Geschäft ist durch die zunehmend globale Vermarktung riesig geworden, und das konzentriert sich natürlich an der Spitze bei den wenigen Topclubs, weil niemand in Asien, Lateinamerika oder Afrika sich für Arminia Bielefeld oder den Karlsruher SC interessiert. Diese globale Vermarktung zieht gewinnorientierte Investoren, Medienimperien, und Merchandiseschleudern an, durch die dann absurde Summen in den Sport fließen. Dazu kommt inzwischen auch noch, dass die Petrostaaten Katar, UAE und Saudi-Arabien den Fußball zunehmend zum Sportswashing nutzen, um sowohl ihre Demokratie- und Menschenrechtsdefizite als auch ihren außerhalb der islamischen Welt kulturell unattraktiven Gesellschaftsmodelle schönzufärben. Dabei spielen dann nicht mehr Rentabilitätserwägungen eine Rolle, sodass quasi unbegrenzt Kapital zufließt, ohne dass der sportliche/geschäftliche Gegenwert gegeben ist.
Aber auch abseits des ganz großen Geldes ist das Geschäft ein ziemliches Rattenrennen geworden, da die Vereine natürlich versuchen, sich zumindest einen kleinen Teil des großen Kuchens zu sichern (hier in DE durch Zugehörigkeit zu den beiden DFL-Ligen) und dabei finanziell mitunter gewaltig ins Risiko gehen, da man sonst befürchten muss, im Wettbewerb ins Hintertreffen zu geraten. Nachdem sich in der Bundesliga in den letzten Jahren diverse investorenfinanzierte Retorten breitgemacht haben, ist der Platz dort aber noch enger geworden.
Ob man dem wirklich entkommen kann, wenn man sich den unteren Ligen zuwendet, weiß ich nicht. Es sei denn man geht direkt in die Kreisliga oder macht wie der HFC Falke einen eigenen Verein auf, der konsequent anders arbeitet. Denn der finanzielle Wettbewerb und die Finanzierung durch Investoren beginnt ja bereits längst im ambitionierten Amateurfußball.
Außerdem habe ich das Gefühl, dass diese Kommerzialisierungskritik inzwischen bei der jüngeren Generation (außerhalb der Ultraszene, die aber nach außen hin recht abgeschlossen agiert) immer weniger verfängt. Da gibt es meiner Beobachtung nach inzwischen viele, die keine wirkliche Bindung an heimische Vereine haben und bei denen Fußball inzwischen weitgehend über den Kult um einige Einzelspieler (CR7/MessI/Mbappe) über die sozialen Medien in Form von kurzen Clips und Highlights abläuft. Gerade die jungen Leute mit Migrationshintergrund sind für diese schnelllebige und globalisierte Art von Fußball empfänglich, da sie ohnehin keine familiär bedingte enge Bindung an einen deutschen Club haben, und die ggf. in der vorherigen Generation noch bestehende Verbindung zu den Vereinen des Herkunftslandes auch nachlässt. Auch die genannten Golfstaaten werden in diesem Milieu viel unkritischer bewertet als in der ethnisch deutschen Gesellschaft und den Medien hierzulande.
Man kann und sollte diese Entwicklungen sehr kritisch sehen, aber ob man mit dieser Kritik das System wirklich erschüttern kann, bezweifle ich.
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Mittelstürmer sind immer sehr formabhängig, da sie letztlich vor allem an Toren gemessen werden. Dazu sah es bei Wintzheimer in der Vorbereitung eigentlich ganz gut aus. Von daher hab ich ihn zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschrieben. Es ist allerdings auch klar, dass er sich allmählich dramatisch steigern muss, das war sehr wenig in den Pflichtspielen bisher.
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Weiß nicht... Westfalenpokal hat sowas puristisches. Da muss man den Bratwurstgeruch auf den Tribünen riechen können... . Heidewald passte da prima.
Wir hatten ja mal Lotte zu Gast auf der Rußheide. Das hatte auch richtig was... und es war ja auch mega spannend mit Verlängerung und Elfmeterschießen und so.
Seit wann gibt's im Westfalenpokal eigentlich keine Verlängerung mehr, sondern direkt Elfmeterschießen?
Sehe ich auch so. WP auf der Alm sieht meist recht trostlos aus im 3/4 leeren Stadion. Auf den Dorfplätzen und Oldschoolstadien hat das Flair. Wenn wir ein Heimspiel haben, würde ich auch die Rußheide präferieren wie gegen Lotte damals.
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Westenholz hat 3:1 gegen Bad Oeynhausen gewonnen und steht damit als unser nächster Gegner fest. Wer wie ich nachgucken musste: Westenholz ist ein Stadtteil von Delbrück, liegt aber ziemlich weit außerhalb. Delbrück selbst hat die zweifelhafte Ehre, als Stadt mit offiziell 32.000 Einwohnern über keine Zuganbindung zu verfügen. Schauen wir mal, wo das Spiel steigt. Das Stadion Laumeskamp, Heimat des Delbrücker SC, wo Detlev Dammeier trainiert, könnte eine Möglichkeit sein. Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass man direkt nach Paderborn ausweicht.
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Den sich selbst organisierenden Support ist halt keiner mehr gewohnt und die U30 Fraktion kennt ihn überhaupt nicht mehr. Da kann man nun nicht erwarten, dass dieser sich spontan innerhalb eines solchen Spieles von selbst wiederaufbaut. Wundert mich auch ehrlich gesagt so einen pauschalierenden Unsinn gerade von Dir zu lesen. Normal sind Deine Aussagen immer ziemlich dezidiert. Ich selbst habe die Zeiten mit und ohne Ultras miterlebt. Es hat beides seine Vorzüge und Nachteile. Mir würde eine gesunde Mischung aus Ultra-Support und spontanen Anfeuerungen am besten gefallen. Block J bekommt das manchmal noch hin. Unterm Strich ist meine Idealvorstellung aber vermutlich unrealistisch, weil so nicht umzusetzen. Wenn es einen Vorsänger gibt, dann warten immer zu viele drauf, was dieser tut und ohne Vorsänger gibt es halt auch mal stille Phasen. Das ist ein bisschen, wie mit Coffein. Einmal damit angefangen braucht man das Zeug immer oder muss wieder ganz darauf verzichten.
Mag sein, dass das etwas polemisch war von mir. Es ist in erster Linie eine Reaktion auf das endlose Ultrabashing hier im Forum, das mir seit Jahren auf den Zeiger geht (siehe Pyro- und Stimmungsthread, 6400 Posts mit dem gleichen Gesülze). Ich habe auch nichts dagegen, wenn mal spontaner Support aufkommt und den organisierten Teil unterbricht, wenn die mal wieder zu lange an einem Chant festhalten. Das passiert aber so selten, dass sich darauf niemals ein vernünftiger Support aufbauen ließe, außer vielleicht bei absoluten Highlightspielen wie dem 4:0 gegen MS. Ähnlich wie bei der Mannschaft ist die Herausforderung aber, auch im grauen Ligaalltag (in unserem Fall akustisch) abzuliefern. Die Zeit vor jeglichen Ultras/organisiertem Support habe ich auch nur als Kind noch erlebt und daher wenig Erinnerungen. Was ich in alten Videos gesehen habe, hat mich aber überhaupt nicht überzeugt. LC & co produzieren im Support auch genug Rohrkrepierer, über die ich mich selber oft genug ärgere, aber die Alternative ist einfach Friedhofsstimmung inzwischen.
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Da muss ich Dir zustimmen!
Clarholz hat sich echt gut verkauft was Stimmung angeht, kleine aber feine Choreo vor Spielbeginn und man hat an vielen Stellen das Gefühl dass die sich echt gefreut haben auf die Veranstaltung.
Von Arminia Fans kam leider ausser klatschen bei den beiden Toren im Grunde nichts! Ich meine man muss es ja nicht übertreiben beim Westfalenpokal, aber wenn da von knapp 5000 Zuschauern mindestens 3000 Arminia Anhänger da waren dann hätte da auch zumindest mal eine Trommel im Stehblock sein dürfen. Aber nun gut die LC gibt sich wahrscheinlich mit so niederen Pokalen nicht mehr ab, die zündeln lieber bei 10000 Zuschauern in Wiesbaden. LOL
Das ist die spielbezogene Stimmung, die hier immer gefordert wird.
So sieht's halt meistens aus, wenn kein organisierter Support da ist.