Frankiniho : Erstmal der Hinweis, dass ich deine Aussage nicht als rassistisch werte. Ich kann das mit der fehlenden Identifikation nachvollziehen, wenn es dir darauf ankommt, dass Spieler aus der Region in deinem Team dabei sein sollen. Dieses Ideal gibt es allerdings schon seit 30 oder 40 Jahren kaum mehr im Profifußball. Und ich wage die Behauptung, dass hier das Leistungsprinzip doch für eine bei weitem höhere spielerische Qualität gesorgt hat, als damals. Dafür braucht man sich nur mal längere Passagen aus Spielen von „damals“ auf YouTube ansehen.
Bei der Nationalmannschaft spielen jedoch keine „Ausländer“. Aber natürlich Deutsche mit Migrationshintergrund. Mit deutschem Pass, die in diesem Land aufgewachsen sind. Somit ist die Nationalmannschaft ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Und könnte nach wie vor Identifikation stiften bzw. hat es ja vor wenigen Jahren noch getan.
Der deutsche Fußball ist derzeit international nun mal qualitativ angehängt. Andere Nationen haben da stark aufgeholt. Zum Teil haben auch Länder wieder aufgeholt, die auch durch tiefe Täler gegangen sind, wie England.
Um hier wieder Anschluss zu finden benötigt es Reformen, die erst längerfristig wirken. Hier hat der DFB geschaut, wie andere Länder das erfolgreich gemacht haben. Und mit der Reform für den Nachwuchs auch schon mal ein sinnvolles Rezept auf den Weg gebracht. (Falls Watzke das nicht wieder einreißt)