Tweek: Es ist sehr löblich und wirklich toll, wenn Menschen wie Du sich so engagieren und versuchen, in der Notlage vor Ort zu helfen. Trotzdem ist Dein Post völlig unangebracht. Ich denke nicht, dass es sehr sinnvoll wäre, wenn sich jetzt jeder auf den Weg machte, um vor Ort helfen zu wollen. Mal abgesehen davon, dass es aus diversen Gründen nicht jedem möglich ist. Ob und wie sich Deine Mitforisten für die Gesellschaft einsetzen, kannst Du kaum beurteilen. Daher sind Deine pauschalen Vorwürfe unangemessen.
Wenn man die Maßnahmen und die Coronapolitik in Gänze in der aktuellen Situation kritisiert, hat das rein gar nichts mit einem Weltbild zu tun.
Und wer in diesem Land für eine Gesellschaftsspaltung die Verantwortung trägt, kann man sicherlich auch komplett anders als Du bewerten. Wer dafür sorgt, dass kritische Stimmen nicht zu Wort kommen, wer für Diffamierung und Ausgrenzung verantwortlich ist, wer eine Zweiklassengesellschaft mit Geimpften und Ungeimpften propagiert, der handelt spalterisch. Das sind allerdings nicht die Menschen, die Du angesprochen hast. Wieso werden Menschen, die vor Corona noch als kompetent und angesehen galten, plötzlich wegen ihrer Meinung von Ämtern entfernt, wieso kommen solche Menschen in dem Leitmedien nicht zu Wort, wieso sind es immer die gleiche Experten, die im TV ihrer Angstverbreitung nachgehen können?
Hätte man von Beginn an eine breite Diskussion zugelassen, hätte man die Gesellschaft ob der drohenden Gefahr beruhigt und gesagt, wir schaffen das gemeinsam, hätte man die Menschen nicht wie unmündige, kleine Kinder behandelt, ja dann wäre es erst gar nicht zu dieser Spaltung gekommen. Ich empfehle dazu mal wieder einen Blick nach Schweden, wo in etwa eine solche Strategie gewählt wurde, wo es keine Demos braucht, wo keine Schulen geschlossen wurden und wo die Gesellschaft eben nicht gespalten ist.