CODAG Bericht Nr. 16 der LMU:
https://www.covid19.statistik.uni-muenchen.de/pdfs/codag_bericht_16.pdf
Die Forscher haben sich angesehen, wie sich der R-Wert im Laufe der Pandemie entwickelt hat und welchen Einfluss die Maßnahmen auf ihn hatten. Der R-Wert ist sicherlich noch deutlich aussagekräftiger als die Inzidenz, da er weitestgehend unabhängig von der Teststrategie ist. Der wichtigste Satz aus dem Papier dürfte dieser sein: „Bei den R-Werten, wie sie vom Robert-Koch-Institut täglich bestimmt werden, ergibt sich seit September kein unmittelbarer Zusammenhang mit den getroffenen Maßnahmen – weder mit dem Lockdown-Light am 2. November und der Verschärfung am 16. Dezember 2020, noch mit der „Bundesnotbremse“, die Ende April 2021 beschlossen wurde.“
Mit anderen Worten, die ganzen Lockdowns und Grundtechtsbeschränkungen haben zwar unheimlich viele Schäden angerichtet, auf das Infektionsgeschehen hatten sie allerdings keinen Einfluss.
Tatsächlich zeigen die Statistiken ganz klar, dass auch andere Länder, die einen viel sanfteren Kurs gefahren haben und auf einen harten Lockdown wie in Deutschland verzichten, sinkende Corona-Zahlen vorweisen: etwa Schweden und die Schweiz. Gar nicht zu reden von US-Bundesstaaten wie Texas, Florida oder South Dakota.
In einer funktionierenden Demokratie müssten die Erkenntnisse der Forscher zu einem Aufschrei in den großen Medien und vor allem auch dem Parlament führen...
aber hey, egal, wer will das schon so genau wissen? Und wieso sollte sich der Spiegel oder die Tagesschau schon dafür interessieren? Schließlich interessiert es die Bürger ja offensichtlich auch nicht. Es ist schon erschreckend, wie dumm und ignorant ein Großteil unserer Bevölkerung ist.