Also ich, ein alter, weißer Mann von 60, werde diesen Quatsch auf keinen Fall mitmachen.
Wozu auch? Ich spreche und schreibe meine Sprache so, wie ich sie gelernt habe.
All die Jahrzehnte hat sich niemand daran gestört, daß die männliche Form verwendet wurde,und jetzt auf einmal soll das ein Problem sein? Kokolores! Wenn sich irgendwelcheGruppennicht mitgenommen fühlen, wenn ich z.B. von 15.000 Zuschauern auf der Alm rede, dannsollten sie sich vielleicht mal hinterfragen, ob sie sonst keine Sorgen haben...
Ich habe in meinem Freundeskreis auch Feministinnen , Ausländer und Schwarze. Niemand
von denen hatte je ein Problem damit, im Gegenteil, auch sie sagen, daß die Probleme ganz
anderer Natur sind.
So sehe ich das auch. Aufgewachsen in den 70ern, mit Zigeunerschnitzeln und Mohrenkopf-
brötchen, bin ich trotzdem kein Rassist geworden. In den Medien war noch von "Negern"
die Rede und trotzdem nenne ich keinen Schwarzen so. Es liegt doch immer an jedem Einzelnen, wie er sich verhält.
Was ich aber gar nicht abkann, ist, daß sich irgenwelche Wichtigtuer als Sprach-Gestapo aufspielen, und mir vorschreiben wollen, wie ich zu schreiben und zu reden habe. Da kann
ich nun gar nicht drauf ab. Wer so reden will, bitte, soll er es tun, ist mir wurscht, aber ich
lebe in einem Land, wo ich das zum Glück für mich selbst entscheiden kann. Ich habe mich
dazu entschieden, weder zu gendern ,noch irgendwelche Worte nicht mehr zu benutzen,
und das muß dann eben auch akzeptiert werden.
Leider ist der vorauseilende Gehorsam in unserer Gesellschaft mittlerweile sehr verankert,
und aus lauter Angst, schlechte Kritiken zu bekommen, machen Leute den Scheiß mit, obwohl sie es für bescheuert halten, z.B. unsere öffentlich-rechtlichen Medien...
Es ist halt immer so, wenn manche meinen, die einzige Wahrheit gefunden zu haben, glauben sie ,es allen anderen aufdoktrinieren zu müssen, und wundern sich dann über deren Reaktionen. Bevormundungen waren halt noch nie zielführend...
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