juuhuuuu!
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gut, dass ich auch nicht hingefahren bin, ich bringe nämlich auch die auswärtsseuche mit, wenn ich dabei bin. ![]()
geil auch, dass zwei torschützenpremieren zu feiern sind! ![]()
juuhuuuu!
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gut, dass ich auch nicht hingefahren bin, ich bringe nämlich auch die auswärtsseuche mit, wenn ich dabei bin. ![]()
geil auch, dass zwei torschützenpremieren zu feiern sind! ![]()
ZitatOriginal von Eddie666
PPS: Gibts welche, die "nur" auf den Live-Ticker gucken? *gg*
*handheb*
radio bielefeld ist mir einfach zu blöde, die ganze seihermusik zwischendruck...
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muhahaha
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ziemlich kewl, gleich mal weiterverschicken. ![]()
wirklich, absolut abgefahrene story, hab ich gleich mal archiviert! ![]()
ZitatOriginal von dsc03
Angeblich kann Marcio doch spielen !Bisher wurden leider nur 5500 Karten abgesetzt !
grüße
dsc03
minusrekord so far in dieser saison: 8356 gegen karlsruhe, und das war auf nem montag. schätze, das kriegen wir vielleicht sogar an diesem sonntag unterboten: kalt, windig, ungemütlich, kein sieg und ein unentschieden aus fünf spielen... ![]()
erwarte ein langweiliges spiel und hoffe, die fürther sind noch platt von ihrer pokalfeier!
das interesse am spiel scheint ja auch hier im forum sehr begrenzt zu sein. schätze, es werden weniger als 10.000 zuschauer kommen. ![]()
wie viele karten wurden denn bisher abgesetzt?
die aachener sind alles andere als amused (siehe alemannia-homepage):
ZitatAlles anzeigenDas Präsidium von Alemannia Aachen ist am Donnerstag, 27.11.2003 gegen Mittag vom DFB zunächst fernmündlich, später dann per Fax, informiert worden, dass verbotene Substanzen in der Doping-A-Probe bei dem Spieler Daniel Gomez im Spiel gegen Arminia Bielefeld am 09.11.03 gefunden wurden.
Daniel Gomez hatte vor diesem Spiel über Leistenschmerzen geklagt, sich aber nur bei einem Arzt in Belgien, Dr. Sosson, untersuchen lassen, wobei ihm - ohne Rücksprache mit dem Vereinsarzt der Alemannia, Heinz Mangels - die Substanz Depot-Medrol-Lidokain intramuskulär verabreicht wurde.
Alemannia Sportdirektor Jörg Schmadtke hat das Fax mit der Stellungsnahme vom DFB noch am Donnerstag gleich an den belgischen Arzt und an den Mannschaftsarzt der Alemannia weitergeleitet. Unser Mannschaftsarzt bestätigt, dass er den Spieler Daniel Gomez in bezug auf die Leistenschmerzen nicht behandelt hat.
Am Freitag Mittag hat Alemannia Aachen den Spieler Gomez als Vorsichtsmaßnahme für das Spiel am Abend in Osnabrück aus dem Kader gestrichen.
Heute ist Alemannia informiert worden, dass der DFB ein Verfahren wegen Dopingvergehens einleitet, da die Dopingprobe die verbotene Substanz Methylprednosolson enthielt. Alemannia Aachen hat dem DFB postwendend geantwortet, dass der Spieler Gomez bis auf weiteres suspendiert ist. Eine B-Probe wurde nicht beantragt, da der Spieler Gomez und der Verein Alemannia Aachen die Einnahme der verbotenen Substanz nicht bestreiten.
Die Mannschaft wurde nach dem Vormittagtraining von Präsidium und Sportdirektor informiert. Alle Spieler wurden noch einmal - wie schon vor Saisonbeginn - angewiesen, dass jede Einnahme von Medikamenten unbedingt mit dem Mannschaftsarzt abzusprechen ist.
Alemannia Aachen strebt nach diesem Vorfall eine schnellstmögliche Trennung vom Spieler Daniel Gomez an, weil der Spieler nicht nur sich, sondern insbesondere auch der Mannschaft und dem Verein großen Schaden zugefügt hat.
kein wunder: womöglich zwei heimsiege hintereinander aberkannt zu bekommen und damit statt erster womöglich nur noch neunter zu sein, das wäre schon extrem derbe. glaube nicht, dass die das so schnell verkraften würden.
kicker.de:
Aachen: Positive A-Probe nach dem Bielefeld-Spiel - 01.12.2003 12:58
Gomez droht Doping-Sperre
Für Alemannia Aachen kommt es derzeit knüppeldick. Nach dem Skandalspiel am Tivoli gegen den 1. FC Nürnberg (1:0) steht nun der nächste Eklat ins Haus. Der DFB- Kontrollausschuss hat ein Verfahren gegen Alemannias Stürmer Daniel Gomez wegen unerlaubten Dopings eingeleitet.
Die A-Probe des 24-Jährigen, die nach dem 2:0- Sieg am 9. November gegen Arminia Bielefeld (2:0) genommen worden war, enthielt Methylprednisolon. "Der Wirkstoff gehört der Gruppe der Glukokostereoide an, der nicht intramuskulär verabreicht werden darf, wie das in dem betreffenden Fall geschehen ist", heißt es in einer DFB- Mitteilung.
Gomez, der gegen Bielefeld den Treffer zum 2:0 und damit sein erstes Zweitliga-Tor erzielt hatte, und Alemannia Aachen haben dem DFB bereits mitgeteilt, dass sie auf die Öffnung der B-Probe verzichten. Arminia Bielefeld hat nun das Recht, innerhalb von 48 Stunden Einspruch gegen die Wertung des Spiels einzulegen.
dazu passt auch dieses Interview mit Victor Agali
wer solche "fans" hat, braucht keine feinde mehr. ![]()
ZitatOriginal von dave schwimmer
basti reinhardt und artur spielen aber auch bei vereinen mit internationalen bzw. championsleague ambitionen. wären wir nicht abgestiegen und hätten alle gehalt ausser halt artur, dann würden wir diese saison definitiv nicht absteigen sondern uns zum mittelfeld hin orientieren. gladbach,rostock,köln,frankfurt,bochum sind alle schlechter.
dave schwimmer aka dabro, du gibst einfach nur grenzdebile scheiße von dir. wobei das hier nicht so schlimm wie der frauenfeindliche abfall im aue-thread ist. reicht aber auch.
dortmund ist an der eigenen unfähigkeit (und natürlich dem chronischen verletzungspech) gescheitert, aber ist in ordnung.
für schalke mit manager rudi "ich mach mal die taschen auf und kauf die liga leer" assauer freuts mich besonders. wünsche ihnen von herzen den abstieg, der leider am letzten spieltag verhindert werden wird (vgl. leverkusen letzte saison).
ich hab jetzt schon zweimal nicht tippen können, weil die tipps für den spieltag fünf stunden vor deadline nicht mehr angenommen wurden. irgendwann isses mir auch banane.
war leider schon ziemlich enttäuschend auf der alm, vor allem die einfallslosigkeit dabei, angriffe einzuleiten. aue musste nicht mehr machen als nötig, hinten kompakt, vorne shubitidze und curri mit ein bisschen alarm, das wars. heute hat bei arminia wirklich niemand überzeugt. ach so - der schiedsrichter war heute auch eine absolute zumutung. erinnert sich noch jemand an das unsägliche pokalspiel in oberhausen damals - wo auch ein reguläres tor von dabro nicht gegeben wurde...
Bielefeld und Aue unter Zugzwang
Elf Tage nach der unglücklichen 1:2-Niederlage bei Spitzenreiter Energie Cottbus wartet auf Aue ein weiterer Erstliga-Absteiger. Am Freitag empfängt Arminia Bielefeld die Veilchen, beide Teams stehen gehörig unter Druck. Bielefeld hat zuletzt drei Mal verloren, die Erzgebirgler stehen auf einem Abstiegsplatz.
Aue ohne Stammkeeper Petkov
Arminia-Coach Benno Möhlmann unterschätzt die Erzgebirgler nicht: "Im Spiel gegen Cottbus war Aue mehr als gleichwertig." Und auch "Veilchen-Trainer" Gerd Schädlich weiß, dass in Bielefeld kein Spaziergang bevorsteht: "Ich erwarte einen sehr engagierten Gegner", so der 50-Jährige. "Bielefeld hat drei Spiele verloren. Die wollen gegen uns eine neue Serie starten."
Auch die Veilchen brauchen dringend Punkte. Dabei steht Jörg Hahnel erstmals seit Dezember 2002 zwischen den Pfosten, da Stammkeeper Rusi Petkov verletzt ist. Der Bulgare fällt mir einer Adduktorenverletzung aus. Ziel der Sachsen ist, mindestens einen Punkt von der Alm zu entführen.
"Zwei gute Halbzeiten spielen"
"Wir haben auch die Chance, in Bielefeld zu gewinnen," so Mittelfeldspieler Gregor Berger: "Es ist ganz wichtig, dass wir im Zweikampfverhalten dagegen halten und unsere Chancen besser nutzen. Bisher haben wir immer nur eine Halbzeit gut gespielt, jetzt müssen wir sehen, dass wir zwei gute Halbzeiten spielen."
Hahnel vor Saison-Debüt
Aue muss am Freitag in Bielefeld auf Torhüter Petkov verzichten
Aue. Jörg Hahnel gesteht es ehrlich ein: „Das monatelange Draußensitzen hat genervt.“ Erst recht, wenn man wie er mit 21 Jahren darauf brennt, sich sportlich weiter zu entwickeln. Über elf Monate musste Hahnel auf der Bank schmoren. Am Freitag abend steht er erstmals wieder im Tor des FC Erzgebirge Aue. Nicht mehr in der Fußball-Regionalliga, wie bei seinem letzten Punktspieleinsatz am 7. Dezember 2002 (1:1 gegen VfL Osnabrück). Sondern eine Spielklasse höher bei Arminia Bielefeld (Anstoß 19 Uhr).
„Ich habe schon längere Zeit darauf gehofft, in die Anfangself zurückzukehren“, berichtet Hahnel, „denn Russi Petkov plagte sich seit drei, vier Wochen mit Adduktorenproblemen herum.“ Am Montag trainierte der Bulgare, in dieser Saison eine Bank beim Aufsteiger aus Aue, noch mit. Am Dienstag aber entschieden die Ärzte, dass sich Petkov in stationäre Behandlung begeben muss. Seitdem weiß Hahnel: „Jetzt schlägt meine Stunde.“
„Wenn man ein Jahr lang kein Punktspiel bestreitet, dann muss man sicher darüber nachdenken, ob man nicht lieber eine Spielklasse zurückgehen und in einer anderen Mannschaft Praxis sammeln sollte. Aber richtig konkret habe ich mich mit Wechselgedanken nicht beschäftigt“, erklärt Hahnel, der nicht zuletzt vom Auer Torwarttrainer Jörg Weißflog immer wieder motiviert wurde. „Herr Weißflog musste ja auch lange auf seine Chance warten. Er sagt uns Torhütern immer wieder, dass man Woche für Woche topfit und in der Lage sein muss, von einer Sekunde auf die andere seine Leistung abzurufen“, berichtet Hahnel. Seit Dienstag sieht für den 21-Jährigen die Welt wieder freundlicher aus. „Jetzt kann es ja noch ein richtig schönes Jahr werden“, hat Hahnel schnell erkannt. Nicht zuletzt deshalb möchte der Keeper aus Bielefeld zumindest mit einem Punkt nach Aue zurückkehren.
Voraussichtliche Auer Aufstellung: Hahnel - Krasselt, Emmerich, Noveski - F. Berger, Kurth, Heidrich, Rehm - Toppmöller - Curri, Shubitidze.
http://www.freiepresse.de (Chemnitz)
ZitatOriginal von KSV-Jens
Ich hoffe, Du bist in einer Woche damit durch, dann muß ich meine Bücherwunschliste für Weihnachten fertig haben (wegen Rabatten)....
High Fidelity erinnert mich gerade irgendwie an High Bury...
eine woche hat nicht ganz gereicht.
aber jetz isses soweit, und ich kann nur eine kauf- und leseempfehlung aussprechen! der untertitel "ein italienisches fußballmärchen" führt übrigens etwas in die irre, da das ganze offensichtlich tatsächlich so abgelaufen ist, wenn auch sehr subjektiv berichtet. das märchenhafteste ist, dass der autor ein fußballverrückter ami ist.
aber das ist er wirklich, und das gibt dem buch gleichzeitig die farbe wie auch die distanz in der beobachtung. ich fand das buch jedenfalls klasse!
Joe McGinniss: Das Wunder von Castel di Sangro
am besten nicht vorher die rezensionen bei amazon anschauen, sondern einfach lesen!
ps: vom "traumhüter" hab ich auch schon gehört, auch in einer zeitung einen bericht über diesen kerl gelesen. das buch steht als nächstes auf der liste.
Aachener Zeitung
Zwischen Last und Lockerheit: Mit der Sieger-Elf gegen Bielefeld
Aachen. Man trifft sich wieder: Alex Klitzpera mit Arminia, Quido Lanzaat mit seinem Ex-Gladbach-Kumpel Marco Küntzel, Bernd Rauw mit Alemannia. Die Tabelle gibt ein Spitzenspiel her.
«Und mit der fantastischen Unterstützung unserer Zuschauer», sagt Jörg Berger, «wollen wir wieder attraktiven und erfolgreichen Fußball zeigen.» Trotz der Niederlage in Berlin also entspannte Lage am Tivoli - könnte man meinen.
Doch Alemannias Trainer hat, ebenso wie Sportdirektor Jörg Schmadtke, ein Problem. «Natürlich wollen wir alle das Optimale. Jeder will Erfolg. Aber ich glaube nicht, dass es uns bekommt, hier über Dinge zu sprechen, die im Mai sind.»
Berger ist «not amused» über das Ei, das ihm Haus-intern ins Nest gelegt wurde: die in der AZ geäußerten «Aufstiegs»-Hoffnungen von Vizepräsident Tim Hammer. «Das ist absolut verfrüht. Ich muss es akzeptieren - meine Meinung ist eine andere. Ich hatte eigentlich gedacht, dass das klar ist, mit solchen Äußerungen nicht mehr so weit vorzupreschen.»
Der Trainer verweist auf die vergangene Saison. «Da waren wir allerdings schon in der Rückrunde und hatten drei Heimspiele in einer Woche.» Statt neun holte Alemannia nur vier Punkte...
«Wer lange im Fußballgeschäft dabei ist, Trainer, Jörg Schmadtke, die Spieler, der ist weit davon entfernt, vom Saisonende zu reden», sagt Jörg Berger.
«Wir dürfen uns nicht unter Druck setzen, wir sollten unbeschwert weiterspielen. Ich mache mir schon Gedanken, dass völlig unnötig die Lockerheit verloren geht. Wir müssen aufpassen, dass die Geschichte nicht auf eine Schiene gerät, wo's zur Last wird.»
Wie rasant sich die Dinge ändern können, «da gibt's kein besseres Beispiel als uns. In sechs Wochen von 16 auf 1. Und umgekehrt geht es womöglich auch sehr schnell.»
Im Duell bester Angriff gegen beste Verteidigung stellt Berger wieder die Elf hin, die für den 6-Siege-Lauf sorgte. «Auch eine psychologische Entscheidung», sagt der Coach zur Rückkehr von Willi Landgraf.
Ob Kai Michalke (Rückenverletzung aus dem Training) zum Kader gehört, wird sich am Samstag weisen. «Fitter als alle anderen» kehrt Quido Lanzaat, in Berlin gesperrt, auf seinen Posten zurück.
In dieser Saison ist vieles möglich, wir können weit kommen», sagt der Niederländer. «Aber in der Mannschaft denkt noch keiner an die Bundesliga. Sechs Spieltage vor Schluss könnten wir mal drüber reden.»
Grenz-Echo
Bernd Rauw will das Etikett »Edelreservist« ablegen
Fünf Jahre war der Aachener Tivoli seine sportliche Heimat,
morgen Nachmittag kehrt Bernd Rauw für 90 Minuten an seine ehemalige Wirkungsstätte zurück. Der Büllinger Fußballprofi gastiert am zwölften Spieltag der 2. Bundesliga mit seinem Arbeitgeber Arminia Bielefeld in der Kaiserstadt, wo durch den zweiten Tabellenplatz Euphorie herrscht.
Von den bisherigen elf Begegnungen hat der Ostbelgier zehn bestritten, kam jedoch meist erst in der Schlussphase zum Einsatz. Somit hat er in Bielefeld den Titel »Edelreservist« erworben - ein Etikett, das er so schnell wie möglich ablegen möchte. »Nachdem ich in der Vorbereitung und am ersten Spieltag in der Anfangsformation gestanden habe, hat der Trainer von einer Vierer- auf eine Dreierkette umgestellt. Diesem taktischen Wechsel bin ich zum Opfer gefallen«, analysierte der 23-Jährige seine Situation, die so neu für ihn nicht ist.
Schon dreimal in seiner noch jungen Karriere hatte er in der Hinrunde einen schweren Stand und war dann in der zweiten Saisonhälfte Stammspieler geworden: »Es ist in der Tat ein Phänomen, dass ich stets schwer ins Rollen komme. Eine Erklärung hierfür habe ich nicht.«
Zwei Niederlagen
Da es auf der Alm bislang recht vielversprechend lief, hatte Trainer Benno Möhlmann kaum Anlass, die Mannschaft zu verändern. Nach Niederlagen in Berlin und gegen Cottbus ist nicht ausgeschlossen, dass Rauws Stunde morgen unweit seiner Heimat schlägt: »Ich kann nicht in den Kopf des Trainers schauen. Wir erfahren erst immer 2,5 Stunden vor Spielbeginn, wer spielt und wer nicht.« Dass er einen Bonus hat, weil es gegen seinen ehemaligen Klub geht, glaubt er nicht: »Das spielt für den Trainer keine Rolle. Viel wichtiger ist, dass ich nach meinen Einwechslungen ordentliche Leistungen abgeliefert und gut trainiert habe. Für mich wäre dies aber schon ein besonderes Spiel. Dennoch darf man nicht übermotiviert sein. Vielmehr geht es darum, kühlen Kopf zu bewahren.«
Als Tabellenvierter liegt die Arminia nur einen Punkt hinter der Alemannia, die Bernd Rauw durch ihre starke Leistungen nicht überrascht hat: »Mit ihrer Erfolgsserie im vergangenen Jahr hatte ich weniger gerechnet. Jetzt hat sich die Mannschaft gefestigt und ist gut verstärkt worden. Wenn Aachen so weitermacht, erwarte ich es genauso wie Bielefeld im oberen Drittel der Tabelle.«
Die direkte Rückkehr in die Bundesliga ist nicht unbedingt das Ziel: »Der Aufstieg ist noch ganz weit weg. Ich persönlich verspüre auch nicht den Druck, dass wir unbedingt nach oben müssen«, sagte Rauw, dessen Dreijahresvertrag im Juni 2005 ausläuft. Vor der Spielzeit 2003/2004 hatte er sich nach 18 Einsätzen in der höchsten Spielklasse vorgenommen, zum Stammspieler zu avancieren: »Es kann ja auch noch in dieser Saison klappen. Es gibt Spieler, die haben größere Sorgen als ich. Ein Benjamin Lense ist beispielsweise seit vier Monaten mit einem komplizierten Armbruch außer Gefecht.« Erfahrene Stammspieler muntern ihn in diesen Wochen auf, weiter an seine Chance zu glauben, da er an die Tür zur Anfangsformation klopft. Auch Trainer Möhlmann hat weiter Vertrauen in seinen Belgier: »Er hat alles, was ein guter Fußballer braucht. Er muss nur konstanter in seinen Leistungen werden«, wird der Fußball-Lehrer in dieser Woche im Kicker-Sportmagazin zitiert.
Durch zwei Niederlagen in Folge hat Bielefeld die Tabellenspitze verloren: »In Berlin hat der Torwart eine Weltklassepartie geliefert und Cottbus hat bei uns ganz einfach überragend gespielt«, erklärte der ehemalige U21-Nationalspieler die beiden jüngsten Pleiten. Im Hexenkessel an der Krefelder Straße wollen die Arminen auf keinen Fall leer ausgehen: »Der Tivoli ist schon außergewöhnlich. Dort gibt es drei Viertel Stehplätze. Dann kommt schon eine andere Atmosphäre auf als bei uns, wo das Verhältnis zwischen Sitz- und Stehplätzen umgekehrt ist.«
»Chance nutzen«
2005 läuft sein Vertrag aus. Gespräche mit der Arminia über eine vorzeitige Verlängerung hat es noch keine gegeben. »Lediglich gewisse Andeutungen«, sagte der Büllinger, der nach wie vor auf sein junges Alter verweisen kann: »Ich möchte daher die Bundesliga nicht aus den Augen verlieren, zumal ich bewiesen habe, dass ich dort bestehen kann.« Zunächst will er sich in den nächsten Wochen in Bielefeld behaupten: »Ich gebe im Training Vollgas. Wenn ich meine Chance bekomme, will ich sie auch nutzen.«
kenne auch beide romane und finde fever pitch besser. ![]()
einen weiteren fußballroman empfehle ich hier mal ungelesen (liegt auf dem tisch, aber ich bin noch nicht dazu gekommen):
Das Wunder von Castel di Sangro von Joe McGinniss.
Klappentext:
"Castel di Sangro, ein gottverlassenes Dorf in den Abruzzen, gerät völlig außer Rand und Band, als die örtliche Fußballmannschaft sensationell in die Profiliga aufsteigt. Bestsellerautor Joe McGinniss hat eine Saison vor Ort miterlebt. Ein Buch für Italienfans und Fußballverrückte gleichermaßen."
klingt gut, oder? ![]()
bin jedenfalls schon ziemlich gespannt und berichte nach dem lesen mal.
Energie-Homepage:
"Jetzt erst recht!"
FC Energie reist zum zweiten Topspiel innerhalb von vier Tagen
30.10.03 Mit heissem Herzen reist der FC Energie Cottbus zu Arminia Bielefeld. Das Topspiel am Freitag, 31.10. (Anstoß 19 Uhr) ist das zweite Auswärtsspiel innerhalb von vier Tagen. Der FC Energie setzt trotz der nachteiligen Ansetzung nach dem Skandalspiel von Mainz auf eine Trotzreaktion seines Teams. "Diese Mentalität ist bei allen Spielern deutlich spürbar", ist Eduard Geyer davon überzeugt, dass seine Mannschaft noch weiter zusammengewachsen ist. Dennoch muss der FCE improvisieren.
Eduard Geyer muss nicht nur die für ein Spiel gesperrten Moussa Latoundji und Christian Beeck ersetzen, auch keiner der verletzten Spieler kehrt zurück. So steht nach den Ausfällen von Adebowale Ogungbure und Zsolt Löw mit Timo Rost ein einziger defensiver Mittelfeldspieler im Aufgebot. Doch nicht nur wegen der akuten Personalnot kritisiert Eduard Geyer die Spielansetzungen der DFL. "Es ist ausgesprochen mies geplant, dass wir innerhalb von vier Tagen zweimal auswärts bei Mitkonkurrenten um den Aufstieg antreten müssen. Das verzerrt den Wettbewerb."
Ein Alibi will Eduard Geyer seiner Mannschaft aber damit keineswegs geben. Ohnehin glaubt der Coach, dass sich sein Team in Bielefeld aller Widrigkeiten zum Trotz teuer verkaufen wird. "Man muss aus so einem Skandal wie in Mainz auch einmal gestärkt hervor gehen. Ich habe im Training gespürt, dass sich die Spieler jetzt noch mehr füreinander zerreißen werden."
Das bestätigt auch Energie-Kapitän Christian Beeck. "Die Mannschaft wird bedingungslos fighten. Wir lassen uns nicht aus der Spitze verdrängen." Konzentriert und mit viel Leidenschaft wird der FC Energie auf jeden Fall auftreten müssen. Für Eduard Geyer ist Bielefeld die wuchtigere und damit gefährlichere Mannschaft als Mainz. Auch bei Standards ist die Arminia aufgrund ihrer großen Spieler immer gefährlich. Zudem plagen Eduard Geyer große Personalsorgen. Gut möglich, dass die Mannschaft mit nur 16 Spielern die Reise nach Ostwestfalen antreten wird.
Die Besetzung der Vierer-Abwehrkette ist dabei für den Coach nach der Rückkehr von Vragel da Silva das geringere Problem. Der Brasilianer kann auf seiner Lieblingsposition in der Innenverteidigung spielen. Schwer fällt Eduard Geyer jedoch der Ersatz für Moussa Latoundji. "Gerade nach der zweiten Halbzeit gegen Burghausen und in den ersten 20 Miunuten in Mainz hat Moussa gezeigt, dass er sehr wichtig für die Mannschaft sein kann."
Welche Ersatzvariante Eduard Geyer wählen wird, will er im Mannschaftsquartier gemeinsam mit dem Team beraten. Möglich ist sowohl eine Startelf mit drei Stürmern als auch die Besetzung der Mittelfeldposition durch Robert Vagner, Jiri Kaufman oder sogar eine Umbesetzung der rechten Seite. In diesem Fall würde Laurentiu- Aurelian Reghecampf in die Zentrale rücken. "Wir werden beraten, was das Beste für die Mannschaft ist. Schließlich müssen alle diesen Entschluss gemeinsam mittragen.
Ganz gleich, welche Mannschaft der FC Energie gegen Arminia Bielefeld auf den Platz schicken wird, die Energie- Fans wollen das Team frenetisch unterstützen. Wegen der großen Nachfrage hat der FC Energie noch einmal 1.000 Stehplatztickets in Bielefeld nachgeordert. Diese werden ab zwei Stunden vor Spielbeginn an den Stadionkassen in Bielefeld verkauft. "Wir wollen alle gemeinsam eine gewaltige Trotzreaktion zeigen."