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Mein-Solarlampion

Beiträge von tobsi

  • Presse: Arminia - Cottbus

    • tobsi
    • 31. Oktober 2003 um 12:48

    Lausitzer Rundschau:

    Geyer: „Teuer verkaufen und mindestens einen Punkt“

    Der Energie-Trainer glaubt an eine Trotzreaktion seiner Mannschaft

    Gestern um 19 Uhr strahlte im Cottbuser „Stadion der Freundschaft“ das Flutlicht. FCE-Trainer Eduard Geyer hatte seine Mannschaft zu dieser ungewöhnlichen Zeit zum Training geladen, um ein wenig von dem zu simulieren, was die Mannschaft exakt 24 Stunden später bei Arminia Bielefeld erwarten könnte.

    Energie-Trainer Eduard Geyer steht mit seiner Mannschaft morgen in Bielefeld erneut vor einer kniffligen Auswärtsaufgabe.
    „Ich muss das einmal loswerden. Ich glaube, dass das vom DFB sehr miese Ansetzungen sind, uns zweimal innerhalb weniger Tage bei Teams antreten zu lassen, die sicher um den Aufstieg mitkämpfen werden“, machte sich Geyer gestern erst einmal ein wenig Luft.
    Doch dann wieder ganz Konzentration auf den kommenden Gegner Arminia Bielefeld. „Ich glaube, Bielefeld ist im Vergleich zu Mainz die wuchtigere Truppe, die auf Konter lauert und bei Standards aufgrund ihrer großen Spiele immer Gefahr ausstrahlt“, analysiert der Cottbuser Coach. Trotzdem glaubt er unbedingt, dass seine Spieler auf die Niederlage gegen Mainz eine Trotzreaktion zeigen: „Ich hoffe auf eine aufopferungsvoll und bedingungslos kämpfende Mannschaft, die die Arminen beeindrucken will. Ich habe das auch bei meinen Spielern herausgehört, diese Jetzt erst recht-Mentalität. Das ist uns damals nach dem Skandalspiel in Aachen gut gelungen, darauf hoffe ich auch jetzt.“
    Dabei fallen dem FCE wichtige Spieler aus. Christian Beeck und Moussa Latoundji sind nach den Mainzer Vorkommnissen gesperrt, Ogungbure und Löw fallen mit Verletzungen aus. „Für Beeck rückt Vragel da Silva in die Viererkette und wie wir das Mittelfeld endgültig besetzen, darüber werde ich auch noch einmal mit der Mannschaft reden. Denn die muss unser Grundkonzept ja in erster Linie mittragen. Man muss aus so einer Sache wie in Mainz auch mal gestärkt rausgehen. Ich verlange, dass wir uns so teuer wie möglich verkaufen und mindestens einen Punkt mitbringen.“

    Das will auch Torhüter Georg Koch, der vor Wochenfrist noch gefordert hatte, wenigstens eine von beiden Auswärtspartien zu ziehen. Diesmal meint Koch, „muss vor allem die Null stehen“, in Anspielung auf die letzten Gegentore. Denn wenn das gegeben ist, kann die Mannschaft zumindest nicht verlieren
    Geyer hat übrigens keine Bauchschmerzen, wenn er auf die Schiedsrichteransetzung von morgen guckt, denn die weist Herbert Fandel aus Kyllburg aus. Jenen Fandel, der die Cottbuser damals in Aachen pfiff: „Fandel ist ein korrekter Mann und international erfahren. Ich habe da keine Resentiments. “

    Service: Der FC Energie hat für seine Fans in Bielefeld noch einmal 1000
    Stehplatzkarten geordert, die morgen an den Stadionkassen ausschließlich an Energie-Anhänger verkauft werden.

    http://www.lr-online.de

  • Halloween...?

    • tobsi
    • 30. Oktober 2003 um 23:06
    Zitat

    Original von Owo
    Schreibt sich Halloween nicht mit a nach dem H?

    toto hat da einfach nur was verwechselt: :baeh:


    halloween:

    [Blockierte Grafik: http://lexicon.ci.anchorage.ak.us/hottopics/halloween.gif]

    helloween:

    [Blockierte Grafik: http://www.ulikusch.de/images/hbetter_than_helloween.jpg]

  • Presse: Union Berlin - Arminia

    • tobsi
    • 27. Oktober 2003 um 11:05

    Berliner Zeitung

    Meister der Zerstörung

    Aufopferungsvoll macht der 1. FC Union den Niveau-Unterschied zu Bielefeld wett und siegt 1:0

    Matthias Wolf

    BERLIN, 26. Oktober. Es war der Tag der schönen Bilder. Da drückte Mirko Votava jeden einzelnen seiner Spieler nach dem Schlusspfiff fest an sich. Wange an Wange stand er mit den Profis da. Der Trainer zeigte offen seine Rührung. Szenen, wie am Tag zuvor von Huub Stevens bei Hertha BSC. "Es liegt ja im Moment etwas in der Berliner Luft, das es den Trainern nicht leicht macht", hatte Votava gesagt: "Huub und ich fühlen miteinander mit." 1:0 hatte Votavas 1. FC Union Berlin durch den Treffer von Salif Keita (24.) Arminia Bielefeld besiegt. Nicht irgendein Erfolg war das, sondern ein Triumph des Tabellen-Letzten gegen den Ersten. Kein Fußball-Leckerbissen zwar, aber ein mitreißendes Kampfspiel. Eine Abwehrschlacht gegen wild anrennende Gäste. Sehr zur Freude der 7 014 Zuschauer im Stadion an der Alten Försterei, die vom Nieselregen bis auf die Knochen durchnässt auch für ihre Leiden der letzten Wochen entschädigt wurden.

    Verscheuchte Gedanken

    Der 1. FC Union gab die Rote Laterne an LR Ahlen ab. Und Votava konnte die düsteren Gedanken, die von Rücktritt bis zur drohenden Entlassung gereicht haben sollen, verscheuchen: "Das war heute was für das Selbstvertrauen." Nicht genug der schönen Bilder: Nach dem Spiel jubelten nur wenige Sitze voneinander entfernt Heiner Bertram und Jürgen Schlebrowski auf der Tribüne. Der alte und der neue Präsident. Schon in der Halbzeitpause hatte man sie im Gespräch gesehen. Als Folge des Vormittages, als Bertram den telefonischen Kontakt zu seinem Nachfolger gesucht hatte. "Ich habe diesen Weg gewählt, weil die Gefahr zu groß ist, dass der Verein zerrissen wird", sagte er nach dem Friedensgipfel. Schlebrowski erklärte: "Ich habe nichts gegen Herrn Bertram. Er ist Union-Fan so wie ich." Man habe nun beschlossen, bis zum 22. November, dem Termin der außerordentlichen Mitgliederversammlung, die "Diskussion zu versachlichen", so Bertram. Deshalb habe er auch Schlebrowski gebeten, in diesem Sinne auf den Aufsichtsrat einzuwirken.

    Dessen Vorsitzender Uwe Rade zeigte ebenfalls Bereitschaft zu einer Art Waffenstillstand: "Es ist immer gut, wenn man redet." Bleibt allein die Frage, warum auf Betreiben des Gremiums zwei Revisoren die Bücher des Vereins derzeit untersuchen. Obwohl erst vor wenigen Wochen unabhängige Wirtschaftsprüfer dem alten Präsidium um Bertram eine fehlerfreie Buchführung attestiert haben. "Wir wollen nur den aktuellen Stand", sagte Rade. Bertram schweigt. Des Friedens wegen. Zumal der überraschende Erfolg gegen Bielefeld ausgiebig gewürdigt werden sollte. "Ich bin erleichtert", sagte Schlebrowski, "endlich steht hier wieder der Sport im Mittelpunkt." Am Mittwoch kommt Bayer Leverkusen zum Pokalspiel der zweiten Runde. Also erneut eine Gelegenheit, endlich mal wieder positive Schlagzeilen zu produzieren: "Wir brauchen Siege, alles andere sollte bis zum 22. November völlig unwichtig sein", sagte Schlebrowski, der sichtlich angetan war von der Willenskraft des Ensembles: "Da hat sich einer für den anderen reingehängt. Das spricht für den Teamgeist und den Trainer."

    Durchatmen also auch für Votava, der die Vorgabe des neuen Klubchefs erfüllt hat: Mindestens ein Sieg aus den drei Partien in Trier (1:1), gegen Bielefeld und Leverkusen. "Heute, am zehnten Spieltag, haben wir zum ersten Mal Glück gehabt", sagt der Übungsleiter, nachdem lange Zeit Angriff auf Angriff Richtung Berliner Tor gerollt war und bei ihm rasch jene Entspannung gewichen war, mit der er das Stadion betreten hatte: Seite an Seite, lächelnd und scherzend mit seinem Freund Benno Möhlmann, dem Bielefelder Coach. Man schätzt sich seit den Tagen in Bremen, als Votava vor fünfzehn Jahren die Kapitänsbinde von Möhlmann übernahm. Gemeinsam verbrachten sie noch im Juni ihren Urlaub auf Ibiza. Selten wirkte ein Verlierer ("Union hat sich den Sieg leidenschaftlich verdient") freundlicher. Union gelang es auch in bewundernswerter Weise, den Niveauunterschied, den die Tabelle aufzeigte, durch Kampf wettzumachen. Zwar hatten die Bielefelder immer wieder gute Möglichkeiten, aber ein Kombinationsspiel kam meist nicht zu Stande. Weil die Eisernen sich als Meister des Zerstörens erwiesen, bei zahlreichen Chancen nicht nur Fortune hatten, sondern außerdem Geschick in der Abwehr zeigten. Obendrein hielt Torwart Robert Wulnikowski exzellent. Glück auch, dass sich die Arminen durch eine sinnlose Gelb- Rote Karte (63., Handspiel an der Außenlinie) von Borges dezimierten. "Heute können wir genießen und nach vorne schauen", sagte Votava: "Je öfter man punktet und je mehr man nach oben klettert, desto mehr Freude hat man an der Sache." Der Weg ist noch weit, Union erst Vorletzter - aber es ist Licht zu sehen am Ende des Tunnels.

    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/sport/288066.html

    sehr treffender artikel; die berliner zeitung ist sowieso ganz weit vorn.

    "meister der zerstörung", "sinnlose gelb-rote karte", wie wahr. :D

  • Presse: Union Berlin - Arminia

    • tobsi
    • 24. Oktober 2003 um 19:32

    Rundfunk Berlin-Brandenburg

    Fußball: Neues Präsidiumsmitglied bei Union Berlin bestellt

    Einen Tag nach den Rücktritten von Schatzmeister Armin Friedrich und Geschäftsführer Bernd Hofmann von ihren Posten im dreiköpfigen Präsidium von Zweitligist Union Berlin hat der Klub ein neues Präsidiumsmitglied vorgestellt.

    Präsident Jürgen Schlebrowski präsentierte am Freitag Marketingchef Ralf Büttner als vom Aufsichtsrat berufenes neues Präsidiumsmitglied. Damit ist das für die Tagesgeschäfte zuständige Präsidium wieder handlungsfähig.

    "Ich bin seit fünf Jahren für den Verein tätig und möchte, dass er handlungsfähig bleibt", sagte Büttner am Freitag zu seiner Entscheidung. Der Leiter der Union-Marketing wird nun gemeinsam mit dem erst seit zwölf Tagen amtierenden Schlebrowski die Geschicke des Vereins bis zu dessen außerordentlicher Mitgliederversammlung am 22. November lenken.

    Schlebrowski hatte das Amt nach der überraschenden Abberufung seines Vorgängers Heiner Bertram vor zwei Wochen durch den Aufsichtsrat des Vereins übernommen. Nach dem Rücktritt von Hofmann und Friedrich, die als enge Vertraute von Bertram gelten, verfügte Union jedoch über kein beschlussfähiges Präsidium mehr. "

    "Ich bedauere zwar den Rücktritt von Herrn Friedrich, aber die Entscheidung der beiden bisherigen Präsidiumsmitglieder bietet die Möglichkeit für einen Neuanfang bei Union", sagte Aufsichtsratschef Uwe Rade.
    Laut Büttner wird erst die Mitgliederversammlung für klare Verhätnisse sorgen.

    Auf der Mitgliederversammlung entscheidet sich, ob der alte Aufsichtsrat in seinem Amt bestätigt oder abgewählt wird.

    Unterdessen gab Union-Trainer Mirko Votava bekannt, dass er zum Punktspiel des Tabellenletzten am Sonntag gegen Spitzenreiter Bielefeld und der Pokal-Partie am Mittwoch gegen Bundesligist Leverkusen mit dem Einsatz des angeschlagenen Kapitäns Steffen Baumgart rechne. "Wir können auf ihn nicht verzichten. Wenn es einer Firma schlecht geht, lässt man auch nicht die Lehrlinge ran", sagte Votava.

    Wieder in die Startaufstellung rückt zudem der von einer Grippe genesene Torhüter Robert Wulnikowski. Ersatzmann Simon Henzler hatte zuletzt beim 1:1 in Trier zwar eine herausragende Leistung gezeigt, muss nun aber wieder auf die Bank.

    Dagegen ist der Einsatz von Kostadin Widolow weiterhin fraglich. Der Bulgare laboriert an einer Oberschenkelverletzung. Fehlen werden auch gegen Bielefeld die gesperrten Björn Joppe und Dario Dabac sowie die verletzten Jiri Balcarek und Ivan Kozak.

    http://www.orb.de/

    edit: hier steht irgendwie fast das gleiche wie in der dpa-meldung. haben die wohl nur ein wenig umgeschrieben. :rolleyes:

  • Presse: Union Berlin - Arminia

    • tobsi
    • 24. Oktober 2003 um 19:18

    Märkische Oderzeitung (dpa-Meldung):

    FC Union: Trainer Votava interessieren nur die nächsten Spiele

    Berlin (dpa) Trotz der anstehenden attraktiven Spiele gegen Arminia Bielefeld und Bayer Leverkusen rückt beim 1. FC Union Berlin weiter der sportliche Aspekt in den Hintergrund. Einen Tag nach dem Rücktritt von Schatzmeister Armin Friedrich und Geschäftsführer Bernd Hofmann präsentierte Präsident Jürgen Schlebrowski mit dem Marketingchef Ralf Büttner (38) ein neues Präsidiumsmitglied. Damit ist der Tabellenletzte der zweiten Fußball-Bundesliga weiter handlungsfähig.

    "Ich bin seit fünf Jahren für den Verein tätig und möchte, dass er handlungsfähig bleibt", sagte Büttner am Freitag zu seiner Entscheidung. Der Leiter der Union-Marketing wird nun gemeinsam mit dem erst seit zwölf Tagen amtierenden Schlebrowski die Geschicke des Vereins bis zu dessen außerordentlicher Mitgliederversammlung am 22. November lenken.

    Schlebrowski hatte das Amt nach der überraschenden Abberufung seines Vorgängers Heiner Bertram vor zwei Wochen durch den Aufsichtsrat des Vereins übernommen. Nach dem Rücktritt von Hofmann und Friedrich, die als enge Vertraute von Bertram gelten, verfügte Union jedoch über kein beschlussfähiges Präsidium mehr. "Ich bedauere zwar den Rücktritt von Herrn Friedrich, aber die Entscheidung der beiden bisherigen Präsidiumsmitglieder bietet die Möglichkeit für einen Neuanfang bei Union", sagte Aufsichtsratschef Uwe Rade.

    Die Führungskrise und das Chaos bei den Köpenickern dürfte damit aber noch nicht beendet sein. Büttner: "Für klare Verhältnisse wird erst die Mitgliederversammlung sorgen." Ex-Union-Chef Bertram sieht sich durch den Rücktritt seiner beiden ehemaligen Präsidiumskollegen bestätigt. "Der Putsch war miserabel vorbereitet. Was der Aufsichtsrat treibt, ist der Anfang vom Ende des Vereins", sagte Bertram.

    Union-Trainer Mirko Votava will sich vor dem Punktspiel des Schlusslichts am Sonntag (15 Uhr) gegen Spitzenreiter Bielefeld und der Pokal-Partie am Mittwoch gegen Bundesligist Leverkusen nur mit Sportlichem beschäftigen. Kapitän Steffen Baumgart, mit 5 Treffern bester Saison-Torschütze, plagen Kniebeschwerden. Er kann nur eingeschränkt trainieren, will aber gegen Arminia auflaufen. "Wir können auf ihn nicht verzichten. Wenn es einer Firma schlecht geht, lässt man auch nicht die Lehrlinge ran", sagte Votava. Dagegen ist der Einsatz von Kostadin Widolow weiterhin fraglich. Der Bulgare laboriert an einer Oberschenkelverletzung.

    Eine Änderung wird es auf der Torhüterposition geben. Stammkeeper Robert Wulnikowski kehrt nach auskurierter Grippe wieder zwischen die Pfosten zurück. Ersatzmann Simon Henzler hatte zuletzt beim 1:1 in Trier zwar eine herausragende Leistung gezeigt, muss nun aber wieder auf die Bank. Fehlen werden gegen Bielefeld die gesperrten Björn Joppe und Dario Dabac sowie die verletzten Jiri Balcarek und Ivan Kozak.

    http://www.moz.de/

  • Presse: Union Berlin - Arminia

    • tobsi
    • 24. Oktober 2003 um 19:16

    Berliner Zeitung:

    Schwindendes Vertrauen

    Die Führungskrise des 1. FC Union verunsichert inzwischen auch die Sponsoren des Vereins

    Matthias Wolf

    BERLIN, 24. Oktober. Auf der Internetseite hat der 1. FC Union Berlin eine interessante Umfrage gestartet. Diese könnte selbstreinigenden Charakter haben, wenn sie denn einer von den Vereinsbossen ernst nehmen würde. Der Klub will von den Fans wissen, inwiefern die Querelen in der Führung sich auf die sportliche Leistungsfähigkeit niederschlagen. Der überwiegende Teil glaubt, der Streit in der Chefetage lässt auch die Angestellten in kurzen Hosen nicht kalt. Vier von zehn Fans sind sogar der Ansicht, eine Konzentration auf Fußball sei derzeit unmöglich.

    Beeindruckendes Votum

    Das Votum beeindruckt auch Mirko Votava. Hat der Trainer bisher behauptet, seine Spieler seien resistent gegen das vom Aufsichtsrat mit der Abwahl von Heiner Bertram angerichtete Chaos, so sagt er nun: "Die ganze Sache ist natürlich störend und lenkt ab. Es darf aber kein Alibi sein." Schon gar nicht, wenn es "ohne Frage fünf vor zwölf" ist, wie er sagt. Dem Letzten der zweiten Liga muss am Sonntag ausgerechnet gegen Tabellenführer Arminia Bielefeld die Wende gelingen. "Sonst gibt es hier keine Ruhe", weiß Votava. Er selbst dürfte auch nervös sein. Sein Job hängt am seidenen Faden. Die Spiele gegen Bielefeld und am Mittwoch im Pokal gegen Bayer Leverkusen sind seine beiden letzten Bewährungsproben.

    Zumindest ein Sieg muss her, sonst wird der neue Präsident Jürgen Schlebrowski handeln: "Votava würde auch bei einer Niederlage gegen Bielefeld nicht entlassen", sagt er: "Aber wenn sich dann kein sportlicher Erfolg einstellt, werden wir mit ihm reden müssen." Das ist Szenario eins. Gefahr droht ihm auch durch die außerordentliche Mitgliederversammlung am 22. November. Dann, wenn Heiner Bertram durch die Hintertür wieder Präsident wird. "Herr Votava ist ein schwacher Trainer, mit dem Union da unten kaum rauskommen wird", sagt Bertram, der dem Coach wohl übel genommen hat, dass dieser sich gleich auf Schlebrowskis Seite geschlagen hat. Eine echte Zwickmühle für Votava, dessen erste Begeisterung für den neuen Vereinschef offenkundig schon der Ernüchterung gewichen ist.

    Der Klubchef beeindruckte bisher nur durch Worte, allein Taten fehlen. "Ich habe weder sportlich noch wirtschaftlich Argumente", sagt er. Das klingt einleuchtend bei dem Chaos. Doch zuletzt konnte der zwischen Wohnort (Ostfriesland), Arbeitsstätte (Bochum) und Berlin pendelnde Präsident selbst vereinbarte Gesprächstermine mit dem Coach nicht halten. Was bleibt, ist Schlebrowskis Forderung nach einem Konzept des Trainers, die Votava irritiert: "Was heißt hier Konzept? Ich habe alles gesagt. Wir sind seit Wochen in der gleichen Situation, mit dem Rücken zur Wand. Ich kriege keine neuen Spieler. Und ich habe vor der Saison nicht alle verpflichten können, die ich wollte."

    Ohne Gesichtsverlust

    Gut informierte Kreise wollen wissen, dass Votava, auch geschockt von der Demission des Geschäftsführers Bernd Hofmann, Rücktrittsgedanken hegt und diese im kleinen Kreis angedeutet hat. Womöglich geht er bereits im Falle einer Niederlage gegen Bielefeld. Für ihn wäre es die Chance, dem Chaos in Köpenick ohne Gesichtsverlust zu entfliehen. Nach dem Absprung von Hofmann und Schatzmeister Friedrich ist Union kein funktionierender Verein mehr.

    Laut Hofmann stehen Sponsoren vor dem Absprung, weil das Vertrauen in die neue Führung fehlt. So wird die Entwicklung auch beim Hauptgeldgeber BSR "mit Sorge um den Verein betrachtet", sagt Unternehmenssprecherin Sabine Thümler. Am Dienstag fordert die BSR, wie andere Sponsoren auch, bei einem Treffen mit Schlebrowski Aufklärung. Vorher, so Thümler, wolle man "nicht noch mehr Aufregung verursachen". Allerdings sei man froh, "dass unser Logo nur auf den Spielertrikots prangt und nicht auf den Hemden des Präsidenten und anderer aus der Vereinsführung".

    Die Mannschaft gibt derzeit noch das beste Bild ab. "Die führen sich da oben auf wie die Kinder und zerfleischen sich, dass es eine Schande ist", sagt ein Profi, der nicht genannt werden will. Offiziell äußert sich nur Kapitän Steffen Baumgart. Er habe "schon einiges erlebt, aber so was noch nicht", sagt er. Generell habe er den Eindruck, "wenn es keine Probleme gibt bei Union, muss man zusehen, dass man sich schnell welche macht".

    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/sport/287574.html

  • Weltmeisterin Bettina Wiegmann sucht den Märchenprinz!!

    • tobsi
    • 21. Oktober 2003 um 02:29
    Zitat

    Original von komanda
    nein, es fiel auf, dass die damen mehr oder weniger erfolgreich darin waren, sich der umarmung dieses widerlichen ekelpaketes zu entziehen.

    so habe ich das auch gesehen. hätte noch nicht mal was genutzt, das finale zu verlieren, als vize-weltmeisterinnen wären sie auch abgesabbert worden.

  • Ex-Armine Marco Küntzel

    • tobsi
    • 20. Oktober 2003 um 18:24

    küntzel hat im vergleich zu den katastrophalen ersten spielen sicher etwas zugelegt. was mir mittlerweile an ihm gefällt:

    1. hohes laufpensum, versteckt sich nicht, bietet sich an.
    2. daddelt nicht rum, sondern sucht schnell den pass bzw. den abschluss (hat mir z.b. gestern bei vata überhaupt nicht gefallen)

    was mir immer noch nicht gefällt:

    1. eklatante kopfballschwäche; kann mich an kein kopfballduell erinnern, das er gestern gewonnen hätte - schlimmer: man hat das gefühl, er geht gar nicht richtig hin, anders als z.b. der kleinere vata.
    2. technische mängel bei der ballannahme, lässt den ball sehr oft viel zu weit abprallen, so dass ihn der gegner schnell holt.
    3. haut die bälle aus aussichtsreichen positionen oft sonstwohin.

    küntzel wird sicher noch viel wertvoller, wenn er diese schwächen in den griff bekommt, ich habe da aber meine zweifel.

  • Arminia-Mainz

    • tobsi
    • 20. Oktober 2003 um 12:58

    ich frage mich schon wieder, wer sich diese noten beim kicker ausgedacht hat. :pillepalle:

    kauf habe ich - insbesondere in der zweiten halbzeit - deutlich stärker als dammeier gesehen und owo stärker als küntzel.

    Arminia Bielefeld: Hain (3,5) - Borges (2,5), Benschneider (3), Gabriel (3) - Porcello (3), Kauf (3), Dammeier (2,5) - Owomoyela (3), Küntzel (2,5), Vata (3,5) - Boakye (2)

    immerhin hat der schiri eine vier bekommen, im gegensatz zur nw, wo für ihn die note zwei steht. :lol:

  • Presse: Arminia - Mainz

    • tobsi
    • 20. Oktober 2003 um 01:59

    Die Arminia bezwingt Mainz 05 mit Mainzer Lektionen
    Von Roland Zorn

    19. Oktober 2003 Die ganze Woche über hatten die Spieler von Arminia Bielefeld die Kollegen vom FSV Mainz 05 imitiert. Als aus der Simulationsübung im Training am Sonntag der Ernstfall wurde, zeigte sich, daß der Tabellenführer der Zweiten Fußball-Bundesliga seine Lektion gelernt hatte. Dank der größeren Konzentrationsfähigkeit über neunzig Minuten gewann der Bundesliga-Absteiger das Spitzenspiel gegen den von Rang zwei auf den in Mainz besonders unbeliebten Rang vier zurückgefallenen Aufstiegsmitfavoriten 1:0. Hatten es die Arminen schon verstanden, das von den Rheinhessen an ihren besten Tagen exzellent praktizierte Pressing und auch das Kurzpaßspiel immer wieder zu stören, war auch das Tor des Sonntags das Ergebnis einer einstudierten Situation wie einer exakten Gegnerbeobachtung. "Wir wußten, daß Mainz bei defensiven Ecken den zweiten Pfosten nicht besetzt", verriet der Bielefelder Assistenztrainer Frank Geideck die wertvollste Erkenntnis der Arminia. "Das haben sie in den vorangegangenen zwei Spielen jedenfalls nicht gemacht."

    Diesmal auch nicht, und das hatte fatale Folgen: Einen Eckball von Dammeier verlängerte Abwehrchef Benschneider, mit 2,02 Metern der längste aller Zweitligaspieler, per Kopf zu Boakye, und der stand dieses eine, einzige Mal frei. Voila, der Augenblick war also da, auf den der ghanaische Mittelstürmer der Ostwestfalen gelauert hatte. In der 39. Minute schob er den Ball zum fünften Sieg nacheinander für die Nummer eins in Liga zwei ins Netz. 22 000 Zuschauer, soweit Arminen-Anhänger, hatten somit wenigstens einmal in einer sonst an atemraubenden Szenen armen Spitzenbegegnung die Gelegenheit zu ausgelassener Freude. Dank seines vierten Treffers im fünften Einsatz bescherte der sonst nicht über die Maßen auffallende junge Afrikaner den Bielefeldern einen besonders wertvollen Erfolg über einen hochgeschätzten Konkurrenten im Kampf um die besten Plätze.

    Während die Arminia ihren sogenannten "Lauf" genießt, müssen die Mainzer erst wieder das Gewinnen lernen. Nur ein Punkt aus den vergangenen drei Spielen - diese Situation kennt Trainer Jürgen Klopp schon gar nicht mehr. Er begegnete ihr auf der "Alm" insofern positiv, als er den Auftritt seiner Mannschaft viel zu gut einschätzte und dem Ergebnis des Tages keine übergroße Bedeutung beimaß. "Wir sind als Tabellenzweiter gekommen und fahren als Vierter heim: Es gibt schlimmere Dinge im Leben. Nun werden wir eben versuchen, das Ding wieder zu drehen." Deutlich und persönlich wurde der manchmal etwas ungeduldig anmutende Fußball-Lehrer nur, als er den Treffer von Boakye aus Mainzer Sicht kommentieren sollte. In einem Fernsehinterview sprach er von einem Verhalten, das ihn an ein "B-Jugend"-Spiel erinnere, und dann nannte er zwei Namen: "Walker verliert das Kopfballduell gegen Benschneider, Nikolic läßt Boakye völlig allein stehen."

    Da sowohl die Bielefelder als auch die Mainzer ihre Begegnung vor allem als Fehlervermeidungsspiel interpretiert hatten, verließ Marco Walker die Alm leicht betrübt. Der Schweizer Innenverteidiger hatte eine Minute vor Schluß die einzig wirklich große Chance für die 05er auf dem Fuß, scheiterte an Hain und konnte sich später über seine, wie er sagte, "ordentliche Leistung" natürlich nicht mehr freuen. "Wenn man weiß, daß man am Gegentor ein bißchen mitschuldig ist, fährt man nicht besonders glücklich nach Hause." Bis auf seinen einen schwachen Moment fiel der Abwehrchef am Sonntag überaus angenehm auf. Im Zweikampf mit der nach der Pause extrem defensiven Arminia knickten dagegen die sonst oft reißerischen Offensivkräfte der Rheinhessen reihenweise ein. Klopp probierte sein gesamtes stürmisches Personal, von Thurk über Auer, Azaouagh, Gerber und Teinert aus, doch keiner von ihnen erfüllte diesmal höhere Ansprüche gegen die defensivstärkste Elf der zweiten Liga. "Uns haben heute vielleicht fünf Zentimeter gefehlt wie auch in den letzten Wochen", behauptete Klopp, ohne sich näher mit den zu verschnörkelten Angriffen seiner Mannschaft auseinandersetzen zu wollen. Abwehrspieler Walker äußerte sich dagegen offen: "Einige von uns wollten es ein wenig zu gut machen, da war mal ein Haken zuviel und ein Paß zuviel. Wir hätten geradliniger und unkomplizierter gegen die hinten sehr gut stehenden Bielefelder spielen müssen." Was diesmal und vor zwei Wochen beim 0:2 in Burghausen nicht war, muß in einer Woche beim nächsten Spitzenspiel gegen Cottbus besser werden. Sonst laufen die Mainzer Gefahr, dem vierten Platz fürs erste wieder einmal näher als einem Aufstiegsrang zu sein.

    http://www.faz.net

  • Wo sind die Kritiker?

    • tobsi
    • 18. Oktober 2003 um 03:13

    wie oft sind diejenigen aufgestiegen, die zum aufstieg verdammt waren? das würde schon mal eine empirische studie lohnen. hätte das team wie bisher weiter unbekümmert fußball zelebrieren können, wäre der aufstieg sehr gut möglich gewesen. unter den aktuellen unruhigen umständen kann er nur äußerst glücklich zustande kommen. und die folgen eines nichtaufstiegs schätze ich mittlerweile ähnlich pessimistisch ein.

  • UEFA-Pokal 1. Runde

    • tobsi
    • 16. Oktober 2003 um 21:43
    Zitat

    Original von KSV-Jens

    Was ich aber bei den Schalkern echt beachtlich finde: 52.000 Zuschauer

    bei schalke und auch bei dortmund ist fußball halt noch religion, da geht man eben immer in die kirche, auch wenn der pfarrer mal schlechte laune oder keinen bock hat. schade, dass das bei uns nicht so ist.

  • UEFA-Pokal 1. Runde

    • tobsi
    • 16. Oktober 2003 um 21:14
    Zitat

    Original von KSV-Jens
    So, Kaiserslautern hat sich heute nicht ganz unerwartet auch verabschiedet nach zwei Niederlagen gegen Teplice. Jetzt spielen die Schalker, und die "halten" im Moment in der Arena AufSchalke noch ein 0:0 gegen Kamen Ingrad. Das würde immerhin zum Elfmeterschießen reichen....

    hähä. so siehts aus. schalke spielt genau den gleichen unansehnlichen fußball wie in dieser saison bisher, wie in der letzten saison, wie... ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wann die das letzte mal anständigen fußball gespielt haben. :pillepalle:

    auch wenn ich noch nicht recht dran glauben kann, würde es mich echt freuen, wenn die no-name-underdogs weiterkämen. :lol:

  • Ingo und Falk

    • tobsi
    • 8. Oktober 2003 um 18:32

    http://www.tvtoday.de/tv/programm/pr…hbegriff=revier

    sieht eher aus, als würde das morgens (fast) täglich durchgesendet und abends eine folge pro woche.

  • Ex-Armine Marco Küntzel

    • tobsi
    • 8. Oktober 2003 um 17:03
    Zitat

    Original von MJockel
    hehe stimmt...magic marco erinnert als spielertyp und in der betrachtung der fans doch irgendwo vanni...hoffentlich hat er keinen garten zum rasenmähen,da kann ja so allerhand bei passieren...hab ich...mal so...gehört :D

    also, an vanni dachte ich anfang der saison eher, wenn ich magic radovic gesehen habe. ;)

  • Ingo und Falk

    • tobsi
    • 8. Oktober 2003 um 11:21

    nur zur erinnerung. ;)

    die sendung läuft übrigens immer um 09:50 ?(

  • Ex-Armine Isaac Boakye

    • tobsi
    • 28. September 2003 um 20:24

    also, bei diesem ganzen bedenkenträgertum wächst mir doch glatt ein horn! :pillepalle:

    bei der endlosen stürmersuche war das geschrei groß. als dann ein hier völlig unbekannter ghanaer derjenige welcher war, wurde fleißig gespottet. jetzt hat er drei topspiele hingelegt und es ist schon wieder nicht recht, weil wir ihn ja nicht halten können, weil das management so schlecht ist, weil arminia nicht aufsteigt, weil die anderen viel mehr geld haben, weil er unser wunder-ghanaer bestimmt demnächst zehn spiele ladehemmung hat, weil in china ein sack reis umfällt.

    wo bin ich hier eigentlich? ach ja, in ostwestfalen.

    freut euch doch mal über den moment, anstelle das positive gleich mit euren bedenken zu relativieren. :nein:

  • Burghausen kommt auf die Alm

    • tobsi
    • 28. September 2003 um 20:16

    thanks cherusker!

    boakye war heute erstmals ohne treffer, aber absolut überragend! kann mich nicht erinnern, wann ich zum letzten mal sowas auf der alm gesehen habe! burghausen schwächelte zwar zum schluss ziemlich, war aber ein deutlich anderes kaliber als ahlen oder karlsruhe. man hat gesehen, dass die mannschaft spielen will und spielen kann und keinen bock hatte, sich hinten rein zu stellen.

    die medien reden von arminias bester saisonleistung und haben recht. was gegen karlsruhe 30 minuten und gegen regensburg 45 minuten top lief, ging heute über 70, 75 minuten. so kanns weitergehen!

    außer boakye sind noch owo, rübe und borges hervorzuheben, wobei keiner wirklich schlecht gespielt hat.

    sehr geschickt fand ich auch den trick, dass dammi und porcello immer zu zweit bei freistößen in der nähe des gegnerischen tors waren, das machte die freistöße unberechenbarer.

    unsere hätten heute wieder problemlos fünf, sechs tore machen können, aber selbst das hat mich nicht gestört bei dem, was da heute an fußball zu sehen war.

    klasse auch, dass drei mittelfeldspieler die tore gemacht haben, das war letzte saison das manko.

    fehlen nur noch das erste kopfballtor von benschneider und der erste treffer von katanha.

    zur stimmung: von block 3 kam zeitweise richtig alarm rüber, hat mir sehr gut gefallen.

  • Mal ganz im Ernst....

    • tobsi
    • 20. September 2003 um 23:09
    Zitat

    Original von Toto Schillaci

    Es heißt "U<b>r</b>surpation"! :thefinger:

    Du bist dran! :baeh:

    heißt es nicht :D :lol: :baeh:

  • DSC - KSC

    • tobsi
    • 17. September 2003 um 20:01

    zum spiel: karlsruhe war v.a. in der ersten halbzeit ähnlich schwach wie ahlen, nur dass man den eindruck hatte, dass ahlen nicht besser wollte und der ksc nicht besser konnte. übliche arminen-krankheit war die passivität nach dem 2:0, wodurch der gegner überhaupt erst ins spiel kam und die schwäche, die konter präzise zu setzen und zu vollstrecken.

    ein echter aufstiegskandidat (wobei ich mich frage, ob es die in dieser zweitligasaison überhaupt gibt; ich sehe noch keinen, der diesen titel verdient) hätte diesem ksc am montag mindestens fünf dinger verpasst, ein abstiegskandidat den ausgleich (oder noch mehr) kassiert. von daher gibt das spiel schon darüber aufschluss, wo arminia im moment steht.


    hain: zwei gute paraden, ein fast-bock in hz 2.

    gabriel: nach wie vor defensiv bärenstark, diese verpflichtung war ein volltreffer! souverän, abgeklärt, erfahren - nach vorn kann noch mehr kommen.

    benschneider: hat nen ganz schönen bahnhof vor dem anschlusstreffer gehabt, allerdings war der ball noch leicht abgefälscht, bevor er zum karlsruher kam. ansonsten solide.

    borges: wie gabriel, dazu keine leichtsinnigkeiten.

    kauf: unauffällig, solide, war aber schon deutlich stärker.

    dammeier: seine beste zeit ist leider vorbei, die standards zu berechenbar (porcello kann die besser, ist mein eindruck!), etliche abspielfehler, ein torschuss, wie fast immer drüber. beim elfmeter cool.

    owomoyela: engagiert, aber zu wenig effektiv. war zu wenig, kann er besser.

    vata: nahezu totalausfall, sorry. hatte offensichtlich einen schlechten tag; sowas muss aber auch der trainer erkennen und dann ruhig schon mal zur pause wechseln! hab ich bei möhlmann noch nie verstanden, diese späten wechsel, wenn offensichtlich nichts geht bei einem spieler.

    porcello: tadellos. drei (oder warens vier?) messerscharfe flanken von rechts, zwei assists. spielfreudig.

    küntzel: hätte ich nach fünf unzulänglichkeiten bei sechs ballkontakten am liebsten schon nach fünf minuten ausgewechselt gesehen. nach dem tor viel besser, war für eine erleichterung!

    boakye: unter den voraussetzungen (debüt, kaum trainiert und eingespielt, fremdes land etc.) eine ausgezeichnete leistung!

    einwechselspieler spar ich mir heute. :D


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