Die erste Hälfte hat mir persönlich heute den Rest gegeben. Quer - quer - quer - zurück - vor - quer - Langholz nach vorne, und das am laufenden Band. Da kamen sie ja nicht mal mehr in die Räume um die berüchtigten Flanken aus dem Halbfeld zu schlagen. Die Situation ist echt schlimm und besorgniserregend. Eine detaillierte Analyse der Entscheidungsträger zur Lage der Nation hätte jetzt was. Ein "auf jeden Fall weiter so" wird von Woche zu Woche unverständlicher und wirkt zunehmend existenzgefährdend.
Beiträge von CrimePays
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Ich empfinde diese Nibelungentreue in Anbetracht des Offensichtlichen auch langsam als unerträglich. Man verliert hier seit Wochen gegen jede normale Drittligamannschaft, und das auch noch völlig zu Recht. Jeder weitere Spieltag mit Kniat an der Linie erhöht derzeit das Risiko eines totalen Absturzes.
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Ich glaube, das ist mein erster Beitrag in diesem thread, aber es muss jetzt echt mal raus. Das Stadion ist meiner Meinung nach mittlerweile ein Teil des sportlichen Problems. Ich hatte mir bereits zur Halbzeit ein gellendes Pfeifkonzert und eine somit meinungsstarke Kundgebung zum Dargebotenen gewünscht, da kam schon mal nichts. Da ich Halbzeit 2 dann weitestgehend emotionslos verfolgt und mehr das drumherum wahrgenommen habe, musste ich zwischendurch richtiggehend schmunzeln, als Arminia nach dem Anschlusstor son bissl am drücken war und ein paar Halb-Chancen hatte, West - und Osttribüne entsprechend emotional mitgingen und die Süd mit montonem Schalalala über 20 Minuten... Das hatte schon was von zwei verschiedenenen Veranstaltungen. Nach dem Spiel hier und da dann ein paar kleinere Mobs mit "Kniat raus"-Rufen und von der Süd artig Applaus und Bielefeld-Rufen. Wofür? Sorry, aber ich krieg da ob soviel Ignoranz und Distanz zu den tatsächlichen Geschehnissen auf und neben dem Platz langsam echt nen Kamm. Worum geht's denen eigentlich, hauptsache die Frisur sitzt und das Liedbuch runtergeträllert?
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Unter dem Eindruck der letzten Woche, sehe ich in der derzeitigen Konstellation weder den Bock noch die Voraussetzungen, diesen umzustoßen. Daher leider eine 0:2 Auswärtsniederlage. Und bitte nicht missverstehen, das ist auf keinen Fall das was ich mir wünsche.
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Na und? Dann wird ihm das wohl zustehen.
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Nach meiner bescheidenen Meinung, liegt die Wahrheit wohl irgendwo in der Mitte. Manche Beiträge sind ganz vernünftig und auch sinnvoll, einige andere wirken hingegen schon penetrant provozierend, "kein ende findend" und somit letztendlich auch nervtötend. Die gegenüber Hochwald sich überwiegend reibende Haltung, scheint mir daher auch zu einem Großteil selbstverschuldet zu sein. Als erwachsener Mensch, wäre ich selber geneigt, meine Kritik mal sacken zu lassen und mir die eigene Beitragsschwemme in der Gesamtübersicht anzuschauen und dementsprechend zu reflektieren
. Manchmal kann es auch überraschend wohltuend sein, nicht immer das letzte Wort oder Wörtchen haben zu müssen. Vielleicht reden wir dann eines Tages wieder mehr über Arminia und weniger über einzelne User. Ist doch irgendwie auch in deinem Sinne @Hochwald, oder? -
Aber dann kommt doch noch das Heimspiel gegen Haching. Da muss es einfach klappen...
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Der Gegenentwurf "Stuttgart" ist insofern zutreffend, weil man dort die richtigen und konsequenten Weichen gestellt hat, in dem man ordentliche Strukturen geschaffen und sich über Gentner, Lahm und Khedira entsprechende Expertise ins Haus geholt hat. Hier bügelt man dieses Thema, grob gefasst, mit der Personalie Hornig ab und denkt weiterhin lieber kleinkariert. Problem ist, dass diese unsere Vorgehensweise im Endeffekt durch den sportlichen Misserfolg bedeutend teurer geworden und für alle nur noch nervtötend ist.
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Ich sähe eine moralische Verpflichtung des Bündnis OWL, diesen krassen Betriebsunfall unmittelbar auszumerzen und keine einzige diesbezügliche Anstrengung zum direkten Wiederaufstieg auszulassen, da die Einmaligkeit im deutschen Fußball von drei aufeinander folgenden Abstiegen und dann natürlich auch innerhalb der bereits sehr bewegten Vereinshistorie, dem Bündnis unmittelbar anzulasten wären. Da gibt, nein da gäbe es für mich kein Vertun und auch keine zweite Meinung. Von daher wäre ich persönlich gespannt, was im Falle dieses Falles passierte und unternommen würde. Für Halbherzigkeiten hätte ich an dieser Stelle jedenfalls null Verständnis und könnte mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen, dass diese Peinlichkeit intern eine andere Bewertung erfahren würde. Die hier bereits angedeuteten Szenarien wie u.a. Abriss und Grundstücksverkauf, sind für mich nur haltlose Verschwörungstheorien. Den darauf folgenden und ersten Fackelzug in Bielefeld seit dem Mittelalter, will sicher auch niemand verantworten

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Kann ich voll unterschreiben!
Das Team ist mental stark verunsichert.
Ein Erfolgserlebnis mit einem Sieg könnte die Blockade lösen, egal wie der Trainer an der Seitenlinie heißt.
Was mich hier wirklich stört, sind die häufig geäußerten Unterstellungen, die Spieler hätten keinen Bock und kein Interesse mehr,hier was zu erreichen.In den Spielen, die ich gesehen habe,sah das nicht so aus.
Da es die Siege bereits gab und die nachfolgende Welle bisher nicht kam, glaube ich unter dem Trainer Kniat nicht mehr an die Lösung irgendeiner Blockade und dementsprechenden positiven Entwicklung. Der Drops ist aus meiner Sicht gelutscht und zieht sich schlimmstenfalls jetzt in die Länge, wird den Verein ggf. noch nachhaltiger in Bezug auf die tabellarische Konstellation, den Abstiegskampf insgesamt sowie in Bezug auf das Innenverhältnis beschädigen. Meiner Meinung nach müsste schnell gehandelt werden, da Kniat mit seinen Entscheidungen zu Aufstellung und Taktik hauptverantwortlich für die Gesamtentwicklung ist. Gegen die kämpferische Einstellung gibt es nichts zu sagen, die war gut bis sehr gut. Mir ist diese Argumentation aber in Anbetracht des zuletzt gesehenen und der ausgebliebenen Ergebnisse, deutlich nicht mehr ausreichend. Im Moment und vor dem Freiburg-Spiel, droht die Situation zu verschlimmbessern. Ich frag mich wirklich, was man sich jetzt erhofft? Bei einer Niederlage eskaliert das Ganze in so ziemlich jeder Richtung, ein Unentschieden begünstigt die Versuchung es weiter zu versuchen (Siechtum) und selbst bei einem Sieg, wird man reflexartig auf das nächste Heimspiel schauen und eine sehr belastete Situation beibehalten. Bisher hat doch zudem noch jedes Ultimatum einen Trainer grundsätzlich beschädigt und im Grunde in der Funktion verbrannt.
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Irgendwie blöd, dass man an dem Ganzen emotional hängt und sich somit beteiligt fühlt. Ein bißchen nüchterner Pragmatismus wäre jetzt wahrscheinlich eine solide Grundlage zur Entscheidungsfindung. Darf man eben diese nicht erwarten?
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Wahnsinn, welche Phantasien hier verbreitet werden. Sollte das unvorstellbare tatsächlich passieren, spielen wir nächstes Jahr vor 12.000 gegen Gladbach 2 und vor 18.000 Zuschaern gegen Gütersloh, selbstverständlich sowohl als auch auf der Alm. Das wird, meine würde richtig schnuckelig...😁
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Der Scheibenwischer von Schütte ist dann aber auch sinnbildlich für das ganze Dilemma. Seit 2,5 Jahren im Amt und der Verein versinkt seit 2 Jahren zusehend im Chaos. Aufarbeitung und Steine umdrehen erfolgen maximal in rein verbaler Pflichterfüllung und zur allgemeinen Beruhigung, aber auch dann nur auf Nachfrage. Kritiker? Alles nur Schreihälse und von Außen, ohne jede Kompetenz. Selbstkritik? Fehlanzeige!
Wir brauchen nun erstens einen neuen Trainer und zweitens so schnell alsbald einen Präsidenten, der u.a. ein Gefühl für das emotionale Umfeld hat und diesen Verein angemessen führt sowie repräsentiert, Mitglieder und Fans mitnimmt. Der Scheibenwischer entspricht jedenfalls nicht meiner präsidialen Erwartung, und schon gar nicht, wenn da argumentativ und auch sonst, überhaupt nichts an inhaltlichen Beiträgen kommt.
Die Stimmungslage nach dem Spiel heute empfand ich dann in gewisser Weise sinnbildlich dafür, wie sich dieser Verein mittlerweile selber abgeschafft hat. Ein paar brüllen dieses aus der einen Ecke und ein paar jenesvon woanders her, ansonsten überwiegend Stille und Leere auf den Rängen. Weiß ja auch keiner mehr, was dieser Verein eigentlch vor hat und wo er hin will. Leblos, hilflos und ziellos das Ganze, ganz ganz schlimm! Die Herren vom Bündnis haben Arminia leider nicht verstanden.
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Mannheim handelt zumindest konsequent in Bezug auf die gezeigten Leistungen und haben vor allem mit Boyd einen potentiellen Game Changer dazu geholt.
Was das am Ende bringt, wird man sehen. Aber da steckt Substanz und ein Plan erstmal hinter. Den sehe ich hier nicht.
Wenn für dich "einen Plan zu haben" gleichbedeutend mit derart übertriebenem Aktionismus ist, wirst du wohl Recht haben. Ich sehe bei denen jedenfalls, bis auf den Transfer von Boyd, ausschließlich das Regal "Resterampe". Unsere Transfers gefallen mir hingegen sehr gut. Das was derzeit nicht passt, sind die Leistungen und die Pubkteausbeute, was natürlich entscheidend ist. Als verbliebene Stellschraube bliebe jetzt nur noch der Trainer, und an dieser möchte man offensichtlich (noch) nicht drehen. Für mich ist das, rein auf das sportliche bezogen, absolut ein Plan. Würdest du mit Mannheim tauschen wollen? Ich auf keinen Fall.
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Die Mannschaft ist wieder mal fertig. Das dritte mal inden letzten zwei Jahren. Schütte ist bestimmt schon wieder fleißig am Steine umdrehen.
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Man muss jetzt versuchen, das Ganze nur noch mit Humor zu sehen. Anders ist das ja nicht mehr auszuhalten.
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Belastungssteuerung muss man sich auch leisten können. Wann kann man das? Wenn man erfolgreich ist. Sind wir das?
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Der Wechsel in der Vereinsführung vollzog sich ein halbes Jahr vor dem Beginn der sportlichen Abwärtsspirale im Februar 2022, die bis heute nicht geendet ist. Die Kausalität ist zugegeben nicht unmittelbar herstellbar. Nichtsdestotrotz haben in erster Linie die Vereine Erfolg, die auf der höchsten Entscheidungs-, Kontroll- und Repräsentationsebene gut aufgestellt sind, was natürlich ebenso im Umkehrschluss für den Misserfolg Gültigkeit hat.
Ich bleibe dabei und bin mittlerweile überzeugter denn je, dass es in diesem Verein großflächige Veränderungen auf der höchsten Ebene braucht. Schüttes Aussagen interpretiere ich in Relation der tatsächlichen Ergebnisse (und hier nicht der sportlichen), als ausschließlich heiße Luft und von der Intention her lediglich dem Erhalt des Ist-Zustandes dienen. Nur kommen wir ohne tiefgreifende Veränderungen aus dieser Spirale nicht mehr heraus. Schütte redet vor den JHV von Steinen und nicht von Visionen, die zwar auch Bilder hervorrufen und Hoffnung auf Veränderung wecken, aber letztlich ergebnislos verpuffen. Danach hörst du wieder rein gar nichts, nicht mal, wo sich jetzt der mittlerweile dritte Abstiegskampf hintereinander andeutet.
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Absolut. Aktuell macht eine WSR (Wurzelspitzenresektion, gibt "interessante" YT-Videos dazu) beim Kieferchirurgen mehr Spaß, als ein Spiel von Arminia Bielefeld zu verfolgen.
Klar, in beide Fällen versuchst du es einfach nur auszuhalten. Der einzige Unterschied, bei Arminia regst du dich obendrein noch auf.
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Aktionismus oder Dampfplauderei erwartet niemand. Wir schicken uns aber gerade an vom Nichtsabstiegsplatz in der 1. Liga auf die Abstiegsplätze in der 3. Liga durchgereicht zu werden. Das sollte schon erklärt bzw. moderiert werden, nach dem was man den eigenen Fans zugemutet hat. Im Idealfall. In unserem Falle ist es wohl wirklich besser, wenn sich Herr Schütte nicht zu sportlichen Themen einlässt.
Du hast vollkommen recht, aber die konnten´s ja bereits letzte Saison nicht moderieren. Was hat sich denn großartig seitdem verändert? Nach außen sichtbare Führungsqualitäten sind weiterhin nicht auszumachen. Im Sommer wurde ja laut Herrn Schütte jeder Stein umgedreht. Ich möchte jetzt zwar 16 Spieltage vor Saisonende nicht voreilig bilanzieren, aber diese Aussage doch gewiss im Blick behalten. Sollten wir tatsächlich deutschlandweit für Schlagzeilen sorgen und auf die Einmaligkeit eines dreifachen Abstiegs zusteuern, wird man spätestens dann und dann auch wirklich Steine und zudem noch Kiesel umdrehen müssen.