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  3. ArminiaPF2D

Beiträge von ArminiaPF2D

  • Corona-Virus

    • ArminiaPF2D
    • 26. November 2021 um 14:24
    Zitat von dr.peilett

    „An den Staat glauben vor allem die, die wenig hinkriegen“

    Tja, wenn die Mehrheit schon nach mehr Freiheitseinschränkungen und Regulierung durch den Staat, der nichts auf die Kette kriegt, schreit, hat eine Gesellschaft fertig! Verantwortung zu übernehmen bezieht immer die Rücksicht auf andere aber auch die Fürsorge für sich selbst mit ein! Und eben auch das Wissen, dass niemals alle mitmachen. Mit diesen Bedingungen muss man leben. Heißt übrigens Menschheit!
    Nicht jeder hat ein schmuckes Glied, aber jeder ist seines Glückes Schmied!

    https://www.welt.de/debatte/kommen…hinkriegen.html


    Ich schreie nicht spezifisch nach dem Staat, aber ausdrücklich nach einer Lösung bzw Fortschritt beim Kampf gegen die Pandemie. Mir ist egal, wer die Lösung präsentiert, aber es muss eine her.

    Dein Zitat: "Verantwortung zu übernehmen bezieht immer die Rücksicht auf andere aber auch die Fürsorge für sich selbst mit ein!"

    Wenn Du das wirklich beherzigst, stehst Du doch in der Impfschlange ganz vorne. Wenn Du Dich impfen lässt, übernimmst Du Verantwortung für Alte, Kranke, Kinder, die zur Schule gehen können, Wirtschaft, die nur wenig beeinträchtigt werden, usw. Wenn Du Dich nicht impfen lässt, lässt sich unter Berücksichtigung der Langzeitfolgen/ Nebenwirkungen Diskussion eventuell begründen, dass Du Verantwortung gegenüber dir selber übernimmst. Aber da du dich jetzt im Winter mit großer Sicherheit infizieren wirst, und somit ein Risiko für alle anderen darstellst, übernimmst du dann definitiv keine Verantwortung anderen gegenüber.

    Dein Zitat: "Nicht jeder hat ein schmuckes Glied, aber jeder ist seines Glückes Schmied!"
    Was wäre die Konsequenz aus diesem Zitat, wenn jeder so denken würde? Aus meiner Perspektive und nach der Logik "Selbstverantwortung" würden Ungeimpfte momentan meinem Glück massiv im Weg stehen, weil ich mich einschränken muss. Und nun? Da ich nicht nach dem Staat rufen soll, wie löse ich das Problem? Meines Glückes Schmied wäre dann wohl, dass ich ähnlich- denkende Geimpfte mobilisiere und am Wochenende mit ein paar Spritzen und Impfstoffdosen Jagd auf Ungeimpfte in der Fußgängerzone mache * Ironie aus (Achtung Pasi Ironie). Das zeigt das Problem: auch als allgemein großer Verfechter von Selbstbestimmung und Eigenverantwortung kommen wir damit zumindest in diesem Fall nicht weiter und ist als Konzept gescheitert, denn das Pandemie Problem löst sich so nicht auf, was die letzten 2 Jahre eindeutig zeigen.

  • Corona-Virus

    • ArminiaPF2D
    • 26. November 2021 um 11:26
    Zitat von Richie


    Wirf doch nicht immer alles durcheinander. Das Thema war, warum manche gern wieder im Büro arbeiten. Wie gesagt, ich verstehe deine latente Agressivität gar nicht, weil gar nicht im Raum steht, dass du ab 22:00 Uhr nicht mehr in den Park darfst. Das immer wieder einzuwerfen, weil es zu Beginn der Pandemie, als niemand etwas über das Virus wusste, so angewandt wurde, verstellt ja bloß den Blick auf die Sache. Erstens sind nun wesentlich mehr Leute geimpft, zweitens versteht man besser, wie man Verbreitung verhindern kann und drittens lassen sich solche Maßnahmen nach Aufhebung der pandemischen Lage nicht mal mehr problemlos umsetzen. Ich finde das Recht auf mobile Arbeit in der Pandemie gut. Wer das möchte und sich dann besser fühlt, der sollte die Möglichkeit bekommen und sie nutzen.

    _
    Übrigens sagt auch keiner, dass es am Arbeitsplatz keine Ansteckungsgefahr gibt. Gerade zu Beginn der Pandemie fand ich es skandalös, dass die Betriebe keinerlei Einschränkungen hinnehmen mussten und es keine wirklichen Regeln gab. Persönlich fahre ich mit dem Auto ins Büro, ich meide Bus und Bahn wenn es eben möglich ist und laufe mehr zu Fuß oder nehme das Rad. Im Büro halten wir bei Gesprächen trotz Maske Abstand. Wir desinfizieren die Hände, wir haben feste Regelungen, bis zu wievielen Leuten wir im Besprechungsraum sein dürfen. Hygienekonzepte sind hilfreich und wirksam. Insofern ist es eben auch da nicht schwarz/weiß. Im Privatleben halte ich es ähnlich. Das bedeutet eben, nicht "gegen alle Maßnahmen" zu sein, sondern sich an die bekannten Regeln zu halten. Ich gehe ja auch Einkaufen oder zum Friseur.

    _

    Wenn für dich die allumfassende Lösung ist, dass du ausschließlich von zu Hause arbeiten willst, dann ist das ja okay. Aber das schliesst ja keine anderen Konzepte aus.


    Ich habe mal etwas gelöscht, sonst wird das hier zu lang... ich selber arbeite seit Jahren vom HO aus und bin trotzdem sehr froh, wenn ich trotzdem 2 Mal die Woche ins Büro fahren kann. Neben dem sozialen Aspekt (man denke auch an Alleinlebende) ist der Flurfunk ist oftmals nicht nur Tratsch und Klatsch, sondern in Zeiten von Emailfluten effektiver.

    Ich finde Richies Verhaltensweisen im Bezug auf Fahrrad fahren, Hygiene usw auch vorbildlich, doch (und ich glaube Wayne meint dasselbe), das Problem ist doch eher, dass wir uns als Gruppe insgesamt nicht entsprechend verhalten (können), und das seit dem Beginn der Pandemie. Zum Beipsiel gibt es Menschen, die die Öffis zum Arbeitsplatz nehmen müssen. Und natürlich spielt der Weg zur Arbeit genau wie der Weg zum Stadion/ Veranstaltung eine entscheidende Rolle. Ich kann den Verweis von Veranstaltern und auch Vereinen bezüglich der Einhaltung von Hygieneregeln zumindest nicht mehr hören- so kann man es sich natürlich sehr einfach machen.

    Die Pandemie stellt kein persönliches oder individuelles, sondern ein gesellschaftliches Problem dar, in der wir als Individuen voneinander abhängig sind. Sprich: ich kann mich zusammenreissen und meine individuellen Bedürfnisse zurückstellen, wenn aber anderen sich nicht ebenfalls einschränken, nützt das gar nichts und das Pandemieproblem bleibt bestehen. Die Lösung liegt im Gruppenverhalten.

    Viele pochen ja immer gerne auf die "Eigenverantwortung" eines jeden: das hört sich prinzipiell gut an, in der Realität scheitert dieses Konzept aber gerade krachend. Warum? Weil Eigenverantwortung letztendlich unterschiedlich von jedem einzelnen interpretiert wird, und weil man offensichtlich nur für sich, aber nicht für andere mitverantwortlich ist.

    Vielleicht sehen wir hier gerade live einen der großen "Nachteil" (nicht falsch verstehen) der westlichen Demokratien: unsere Freiheit hat zur Folge, dass man im Katastrophenfall nur langsam reagiert. Das heißt nicht, dass ich mir chinesische Verhältnisse wünsche, wo geringe Infektionszahlen dazuführen, dass ganze Strassenblöcke kaserniert werden. Aber trotzdem ist klar, dass man mit solchen Mitteln die Pandemie effektiver in den Griff bekommen würde, und deswegen halte ich z.B. die Impfpflicht für nicht wünschenswert, aber in in diesem Fall leider notwendig, damit wir überhaupt mal etwas weiterkommen.

  • Corona-Virus

    • ArminiaPF2D
    • 13. November 2021 um 17:05
    Zitat von dr.peilett

    Was glaubst Du denn, wie ich die Zahlen interpretiere? Ich hab doch gar nichts dazu geschrieben!

    Zunächst einmal widerspreche ich Dir gar nicht darin, dass die Impfungen wirken. Vor allem in der Gruppe, für die Corona nur eine mittelschwere Atemwegserkrankungen ist, bei den unter 60jährigen, sorgen sie für eine deutliche Linderung der Symptome.
    Und natürlich wird auch ein Grund sein, dass die Impfwirkung nachlässt.
    Dass der Anteil ab KW5, dem Beginn der Erhebung, deutlich angestiegen ist, liegt aber in dem Ausmaß vor allem auch daran, dass in KW5 der Anteil der Geimpften noch so gering und auch entsprechend gering in den Krankenhäusern war.

    Ich nehme aber an, dass Du Dich auf meine "Interpretation", dass uns Unsinn erzählt wird, beziehst. Da weiß man ja gar nicht, wo man anfangen soll. Nehmen wir aber nur einmal die Aussage "wir haben eine Pandemie der Ungeimpften". Für mich widerlegt eine Quote von 40% der Geimpften unter den Verstorbenen und eine Quote von 61% unter den symptomatischen Infektionen diese Aussage deutlich.
    Gestern hat sich die Welt Online für eine halbe Stunde getraut, in ihrem ersten Artikel auf der Website "Wir haben eine Pandemie der Geimpften" als Headline zu benutzen, dann haben sie das wieder gestrichen. Für mich trifft es das aber sehr gut.
    Die, die sich in den letzten Monaten regelmäßig haben testen müssen, haben sicher nicht für die hohen zahlen gesorgt. Die ganze Ausbreitung des Virus fand in den 2G Stadien und auf den 2G Veranstaltungen statt. Damit hat man für die Verbreitung gesorgt. Was soll also der Unsinn von der "Pandemie der Geimpften".
    Ich war doof genug, auf einer meiner letzten Veranstaltungen als Veranstalter mich an die Vorgaben der Politik zu halten und über die 4 Tage ausschließlich die ungeimpften Teilnehmer insgesamt 6 mal zu testen. 100% Quote negativer Tests. In der Woche danach hatten 98% der Teilnehmer positive Tests, es gab 2 Hospitalisierungen und wer das Virus dort eingebracht hat, sollte klar sein!

    Ich habe überhaupt nichts gegen 2G, weil ich alles im Leben habe, was ich brauche, auch als Ungeimpfter. Aber - und das ist der nächste Unsinn - es wird ja überall verbreitet, dass das helfen könnte. Wogegen eigentlich? Ein getesteter Ungeimpfter verbreitet doch mit Sicherheit das Virus nicht, ein infizierter Geimpfter schon.

    Übrigens hat mich hier noch keiner gefragt, warum ich mich nicht impfen lasse, aber ich lese ständig niederschmetternde Urteile über mich als Ungeimpfter. Dabei kann sich jeder sicher sein, dass ich mich intensiver damit auseinandergesetzt habe, als 99% der User hier. Da sollte man vielleicht mal nachfragen, bevor man sich unreflektiert der herrschenden Meinung anschließt. So hat es mit den Juden auch angefangen, genau so! Am Ende haben alle geglaubt, dass die Juden wirklich Schuld an der Wirtschaftsmisere sind. Immer wieder nachzulesen in "Psychologie der Massen". Sündenbock! Menschen brauchen Sündenböcke. Menschliche Natur. Jeden Samstag nach dem Spiel auch im Spieltagsthread zu lesen.

    Es ist erschreckend, wozu Menschen inzwischen bereit sind, macht da doch nicht mehr mit!

    Alles anzeigen

    Man kann unterschiedlicher Meinung zum Thema Corona sein, aber wenn man Parallelen zwischen Ungeimpften und Antisemitismus bzw den Greultaten im dritten Reich zieht, finde ich das nicht akzeptabel und gehört entsprechend nirgendwo hin.

  • Corona-Virus

    • ArminiaPF2D
    • 12. November 2021 um 20:05

    Die persönliche Freiheit einer Impfentscheidung trifft jetzt mit voller Wucht auf die daraus resultierenden, benötigten Einschränkungen der Freiheiten aller anderen. Wir sitzen nicht mehr mehr im selben Boot, und doch sind wir abhängig von denen, die im Boot der Ungeimpften sitzen. Die nächsten Wochen werden spannend, ob man entweder die Ungeimpften zum Umsteigen zwingen wird oder was sich sonst unsere planlosen, vom Ausmass der Pandemie mal wieder völlig überraschten Politiker so ausdenken werden.

  • Ex-Trainer Frank Kramer

    • ArminiaPF2D
    • 5. November 2021 um 08:39
    Zitat von Sirius

    Was hat Kramer diese Saison anders (schlechter) gemacht als letzte Saison? In der letzten Saison konnte er am eingespielten System von Neuhaus anknüpfen und hat dieses um sinnvolle Komponenten erweitert. So hat das frühe Pressing die Gegner vom eigenen Tor weggehalten. Kleinere Umstellungen haben ebenfalls funktioniert. Diese Saison ist die Aufgabe - ähnlich wie vor seiner Entlassung in Düsseldorf - ungleich größer. Er muss aus vielen neuen Spielern, die Arminia oft erst spät in der Vorbereitungszeit erreichten, ein Team bilden, dass eine Weiterentwicklung erkennen lässt. Daran will und muss er sich, wie bei Fortuna, messen lassen.
    Kramer war Jahrgangsbester beim DFB-Lehrgang. Er kennt die Taktiken und Systeme. Nun hat er viele, gute Ideen, die Arminia flexibler und unberechenbarer machen sollen, was auch dringend notwendig war: je nach Anforderung von 4er auf 3er Kette umstellen können, rotierende offensive Mittelfeldspieler mit wechselnden Positionen, Doppelungen auf Außen oder zentral durch die Mitte usw.. Einige Fortschritte sind in guten Momenten auch erkennbar. Wenn wir ein Jahr nur trainieren könnten und kein Pflichtspiel hätten, könnte er alles einüben. Haben wir aber nicht! Und das wir alle unsere Punkte in den letzten 12 Spielen holen, ist genauso unrealistisch. Ein einfacheres System, das unsere Spieler auch sofort umsetzen können, ist die einzige Chance auf den Klassenerhalt. Wenn das dann funktioniert, kann ja weiter am System gefeilt werden. Ich habe den Eindruck, die Spieler kennen ihre Laufwege nicht, weil sie das jeweilige System nicht klar haben. So bleiben nur Einzelaktionen, die Impulse aus dem Mittelfeld geben. Es bleibt aber Stückwerk. Notwendig wäre, einzelne Elemente so lange üben zu lassen, bis sie sitzen. Auch die damaligen Zusammenspiele von Fabi und Vogi sind nicht vom Himmel gefallen. Wie oft haben wir jetzt gesehen, dass Spieler resignierend die Arme heben, weil ein Pass wieder nicht gespielt wurde oder ein Pass ins Leere ging. Lieber eine klare 4er-Kette, die funktioniert und klare Außenpositionen, die einfache Flanken auf unsere robusten und großen Stürmer schlagen, als das Meisterstück der Taktik abliefern zu wollen, dass dann doch wieder an individuellen Fehlern scheitert. Weniger ist manchmal mehr.


    Aus Deiner Analyse, die ich für richtig halte, könnte man zusätzlich schlußfolgern, dass Kramers Ideen und Taktik die Spieler überfordern. Schollis "Labtoptrainer" sind doch ohne Frage vom "Fußballsachverstand" alle top ausgebildet, nur müssen die Ideen von den Spielern nicht nur verstanden, sondern auch umgesetzt werden können, wo wir letztendlich wieder bei der Qualität der Spieler sind.

    Norbert "Käsebrötchen" Meier hatte meiner Meinung nach eine große Stärke: er hat nicht so spielen lassen, wie er es gut finden würde, sondern wie er die größten Chancen gesehen hat, Punkte zu holen. Die Taktik hat sich nach den Qualitäten der Spieler gerichtet, momentan erscheint es genau andersherum zu sein. Heraus kamen zwar z.T. grottige, aber auch erfolgreiche Spiele.

  • DFB-Pokal - 2. Runde: Mainz 05 - Arminia

    • ArminiaPF2D
    • 27. Oktober 2021 um 10:20
    Zitat von Dr. Udo Brömme

    Juhu, der Pöbel greift zur Heugabel. :D

    Selbst bei einer Niederlage sollte Kramer bleiben.

    Grosser Andrang vor ostwestfälischen Baumärkten! Heugabeln und Fackeln ausverkauft!

  • Ex-Trainer Frank Kramer

    • ArminiaPF2D
    • 26. Oktober 2021 um 07:52
    Zitat von Arminia14

    Hier glauben wirklich noch welche das Kramer das optimale aus der Mannschaft rausholt?


    Um Deine Frage zu beantworten: ich weiß es nicht, kann es auch nicht beurteilen und würde gerne mit der Gegenfrage antworten: was ist aus deiner Sicht das Optimale und ob und wie kannst du bei den vielen Neuzugängen einschätzen, was das Optimale denn sein soll?

    Ich will gar nicht bestreiten, dass uns ein Trainerwechsel evtl
    weiterhelfen würde. Erfolgreiche Spiele wären dann aber größtenteils psychologisch
    begründet, denn Zeit zum Einstudieren neuer Systeme und einer neuen Spielidee hätte er nicht- deswegen bringen Trainerwechsel nachweislich (und da gibt es ja genug wissenschaftliche Studien dazu) mittelfristig nur wenig bis gar nichts.

    Ich finde es immer anstrengend, wenn die Schar der Fußballstammtischexperten einem examinierten Trainer, der jeden Tag mit der Mannschaft trainiert und die Stärken und Schwächen jedes einzelnen Spielers kennt, Fehler im taktischen Bereich unterstellt. Dann kann ich meine Krankheitssymptome auch googlen und muss nicht zum Arzt.

    Was allerdings auch ich als Stammtischexperte sehe, ist, dass wir nur 5 Tore geschossen, während wir nur 14 Gegentore bekommen haben (und davon 7 gegen BVB und Leverkusen). Und anstatt auf dem Trainer herumzudreschen, frage ich mich eher, wer denn bitte Vogi und Doan qualitativ ersetzt, im übrigen auf offensiven Positionen, die automatisch auch großen Einfluß auf die Effektivität der Stoßstürmer Klos oder Serra haben?

    Trainer- oder Spielerqualitätsproblem? Nochmals: ja, der Trainer muss natürlich mit den Spielern arbeiten, die er zur Verfügung hat. Aber solange er die erreicht, die Spieler ihm folgen (und hier bitte nicht mit so einem lächerlichen Ortega Kopfschüttelvideo kommen), dann sehe ich keinen Grund, ihn zu feuern. Das kann aber nur Arabi etc beurteilen.

  • Ex-Trainer Frank Kramer

    • ArminiaPF2D
    • 25. Oktober 2021 um 21:25
    Zitat von Terrier


    Warum wird das immer wieder behauptet?
    Dafür gibt es keine Beweise.
    Die Papier Talente sind doch noch lange keine gestandenen 1.Liga Spieler
    1. Liga Pusemuckel und ansonsten 2. oder gar 3. Liga.


    Danke, genau den einen Satz hätte ich mir auch herausgepickt und hätte das Wort Papier-Talent nicht besser formulieren können. Ich will Kramer nicht aus der Verantwortung nehmen, aber ich sehe auch weiterhin einen vor allem in der Leistungsspitze deutlich verschlechterten Kader- und zwar auf allen Positionen. Bis auf ganz wenige Mahner hier zahlen wir den Preis, dass wir die erforderliche Qualität der Neuzugänge überschätzt haben bzw. die Spieler mehr Zeit benötigen, sich in der BuLi zurechtzufinden.
    Die Schallplatte der taktischen Limitation der Mannschaft und der Vorwurf der zu späten Wechsel ertönt auch immer und immer wieder, wenn es nicht läuft wie erwartet- wahre Dauerklassiker der Experten Fanschar. Wir haben 5 Tore in 9 Spielen geschossen- und können nicht behaupten, dass wir in jedem Spiel 10 Hochkaräter vergeben. Nix Taktik, Qualität in der Offensive, so einfach ist das.

  • Ex-Trainer Frank Kramer

    • ArminiaPF2D
    • 19. Oktober 2021 um 09:08
    Zitat von Richie

    Das eine schließt das andere aber nicht aus, wenn du die offensiven Spieler permanent auf anderen Positionen spielen lässt. Wie sollen sich da Abläufe einspielen? Wimmer spielt mal rechts, mal Sturm, mal rechter Schienenverteidiger. Okugawa spielt mal rechts, mal links, mal 10, mal 8. Hack spielt mal links, mal 10, mal rechts und zuletzt im Sturm. Man hat immer das Gefühl, das ist "Jugend forscht" und nicht Bundesliga


    Da es sich um eine Profimannschaft handelt, die nichts anderes macht als Fußball zu spielen, würde ich schon erwarten, dass sich das Thema "Einspielen" nach den ersten 3-5 Spieltagen erledigt hat, zumal die gegnerischen Mannschaften sich ja evtl auch einspielen müssten und sich das wieder ausgleicht. Aber ich bin/ war nie Profifußballer und kann mich da auch irren.

    Ich kann mich Ewig sehr gut anschliessen, nur würde ich es etwas milder ausdrücken und sagen, dass die Qualität noch nicht da ist und die jungen Spieler mehr Zeit benötigen, als angenommen. Wir haben allerdings in der Vergangeheit schon unzählige Beispiele von sehr gute Zweitligaspielern (ich sag nur Terrodde) gehabt, die in der ersten Liga nie angekommen sind. Selbst Arne Maier wurde erst im letzten Drittel der Saison richtig gut. Und jedes Wochenende zählen wir die Defizite auf: Wimmer zu übermotiviert, Hack defensiv nicht gut und offensiv noch zu harmlos, Pieper ohne Konstanz. Wir sind qualitativ einfach momentan deutlich schlechter als letzte Saison und können die Abgänge noch nicht adäquat ersetzen.

    Was mich zu dem eigentlichen Problem des Projekts "Ausbildungsverein" bringt: man kann nun glauben und hoffen, dass sich die jungen Spieler entwickeln, aber wenn ein Abstiegskandidat eines nicht hat, dann ist es Zeit. Wir haben nicht 34 Spiele Zeit, Punkte zu holen, sondern müssen von Spieltag eins in der Lage sein, Punkte zu holen, weil man eben realistischerweise nicht gegen jeden, sondern nur gegen die auf Augenhöhe gewinnen kann. Und wenn die richtigen Brocken jetzt erst noch größtenteils kommen, dann ist das in der Tat ein Problem: uns fehlen nach dem vermeintlich einfacheren Auftaktprogramm schon jetzt de facto 3-5 Punkte.

  • 8. Spieltag : FC Augsburg - Arminia

    • ArminiaPF2D
    • 17. Oktober 2021 um 20:10
    Zitat von Frankiniho


    Du bist nicht allein ich sehe das auch so.

    Auch wenn der Punktgewinn glücklich war.

    Ich finde die "Diskussion" hier auch wieder megainteressant. Wie sachlich argumente ausgetauscht werden und einige scheint Ihr Geschreibsel von vor einigen Tagen auch wirklich gar nicht mehr zu interessieren.
    Ein Teil schreibt Serra seit Wochen ins Team, ein anderer Teil hält Schöpf für ne Vollgraupe und genau diese Leute monieren jetzt das Serra angespielt und Schöpf draussen saß.
    Ein Teil reibt sich weiter an der Causa Krämer. Auch ich bin nicht unbedingt von ihm überzeugt. Aber der Weg mit jungen Talenten in die Saison zu gehen war und ist sehr riskant.

    Ich hoffe das die Jungs einfach mal ein Erfolgserlebnis benötigen. Das Ziel Platz 16 oder 15 zu erreichen ist weiterhin realistisch, alle besseren Platzierungen sind es auf Jahre nicht. Das sind Fakten und die sollte man einfach bei der Beurteilung mit einbeziehen.


    Danke, sehe ich genauso. Ich will den Trainer auch nicht in Schutz nehmen, aber offensichtlich brauchen eigentlich alle unserer vielversprechenden Talente noch Zeit, um sich an BuLi zu gewöhnen oder wurden in ihrer Leistungsstärke überschätzt. Jetzt hängen sie zudem noch aufgrund fehlendes Erfolgs psychisch durch und wir können die beiden Abgänge Doan und Vogi nicht ansatzweise ersetzen. Das ist in der Tat besorgniserregend, aber ob ein anderer Trainer da mehr bewirken kann, ich weiß es nicht.

  • 2. Spietag: Greuther Fürth : Arminia

    • ArminiaPF2D
    • 22. August 2021 um 18:48
    Zitat von TheDude

    Ich frage mich allerdings auch, was man sich von einem Mittelfeld mit Prietl, Okugawa, Kunze und Schöpf in der Bundesliga erwarten kann!? Bei allem Respekt den einzelnen Spielern gegenüber, aber da ist niemand dabei, der auch nur Bundesligadurchschnittsniveau hat. Das ist in meinem Augen knallharter Abstiegskampf und genau das hat man gestern gesehen, da ist das System fast auch schon egal. Wenn du keine Passsicherheit und Kreativität im Mittelfeld hat, sieht das genauso wie gestern aus und war eigentlich gerade zu Beginn der Saison fast schon zu erwarten! Im Gegensatz zum letzten Jahr hat sich die Startelf einfach aktuell zumindest noch deutlich verschlechtert und die vielen jungen Spieler aus 2. Ligen müssen sich erstmal eingewöhnen, bis auch sie Erstliganiveau nachweisen können. Fast alle hier haben auf die Zeit hingewiesen, die so ein Umbau braucht, also sollte eventuell auch noch ein paar Spiele abwarten...

    Ehrlicherweise sollten wir aber schon registrieren, dass Bundesligadurchschnitt Tabellenplatz 8-12 bedeuten würde. Von daher ist deine Anmerkung korrekt, aber unser Ziel ist es, von den unterdurchschnittlichen Teams, zu denen wir zweifelsohne auch gehören werden, 3 hinter uns zu lassen. Ich finde Ritchies Beitrag zur taktischen Ausrichtung trifft es gut. Hoffentlich haben wir nicht hier wieder den großen Trainerfehler vorliegen, dass die Trainerphilosphie die Taktik vorgibt und nicht das Spielermaterial. Ansonsten wiederhole ich meine Bemerkungen aus der Kader Fred, dass uns 1-2 gute ausgeliehene Spieler noch gut zu Gesicht stehen würden, vor allem defensiv.

  • 2. Spietag: Greuther Fürth : Arminia

    • ArminiaPF2D
    • 21. August 2021 um 17:36

    Man sollte jetzt nicht so tun, als ob ein Sieg in Fürth selbstverständlich gewesen wäre. Wir sind immer noch Arminia und Fürth auch keine Thekenmannschaft. 2 Punkte nach 2 Spielen sind ok, alles andere aber nicht. Vor allem sehe ich erneut kein taktisches Konzept, wie wir Tore schiessen wollen. Wir haben zudem mit 3 Totalausfällen gespielt: Lasme, Schöpf und Okugawa. Warum wir so spielen und nicht wechseln...

  • Der Kader 2021/22

    • ArminiaPF2D
    • 15. August 2021 um 20:17

    Der Kader spiegelt zumindest Arabis Ausbildungsvereinkonzept wieder. Mit wäre allerdings wohler, würden wir noch die obligatorischen Ausleihspieler bekommen, die den Kader nochmals theoretisch verstärken. Wir sehen gerade am Beispiel Hartel wie groß der Sprung sein kann: in Liga 2 überragend, in Liga 1 nicht gut genug. Wenn also unsere Zweitligaauswahl nicht zündet, wird es schwierig.

  • NFL - Thread

    • ArminiaPF2D
    • 8. August 2021 um 16:52
    Zitat von Eventfan

    Der Unterschied zwischen Brady und Rodgers ist einfach: der eine Will der beste und erfolgreichste aller Zeiten sein, der andere der best bezahlteste Superstar. Deshalb hat der eine 7 mal eine Superbowl-Mannschaft um sich gehabt und der andere die dicksten Verträge und aufregendsten Stats. So einfach ist es.

    Zustimmung. Würde aber noch ergänzen, dass Brady im Gegensatz zu Rodgers wirklich immer liefert, und vor allem wenn es drauf ankommt. Das ist das eigentliche Phänomen. Rodgers ist für mich ein Statistik-Riese.

  • Corona-Virus

    • ArminiaPF2D
    • 6. August 2021 um 19:53
    Zitat von Pasi

    Selbstverständlich handelt es sich um Zensur, wenn kritische Stimmen auf You*Tube gelöscht werden, wenn Videos, die Polizeigewalt zeigen, gelöscht werden oder wenn Kanäle mit 600.000 Abonnenten aus scheinheiligen Gründen zeitweise komplett gesperrt werden.
    Und selbstverständlich handelt es sich um Propaganda, wenn von Demonstrationen selektiv und tendenziell berichtet wird, obwohl die Wirklichkeit eine andere ist.
    Wer das anders bezeichnen möchte, bitte. Inhaltlich ändert es nichts.
    Wer nicht merkt, dass in unseren Talkshows immer die gleichen Angstverbreiter zu Wort kommen und eben nicht die Stimmen der Impf- oder Lockdowngegner, die es ja zahlreich gibt und die ihre Argumente auch wissenschaftlich fundiert begründen können, der muss entweder auf beiden Augen blind sein oder kann die Wahrheit einfach nicht ertragen. Wer nicht merkt, dass man z.B. Schweden immer wieder versucht hat so darzustellen, als sei das Modell komplett gescheitert, obwohl die Realität eine ganz andere ist, der lebt in einer Scheinwelt.
    Wieso wird jede Verschärfung der Maßnahmen in z.B. Italien oder Frankreich lang breit thematisiert aber dass die Hälfte aller Staaten der USA sämtliche Maßnahmen aufgehoben haben, wird höchstens in einem Nebensatz erwähnt. Die Liste ließe sich endlos fortsetzen.

    Wer privat mal erleben möchte, wie Zensur funktioniert, dem empfehle ich einmal zu versuchen, einen Post im Spiegelforum zu verfassen, der dem dort üblichen Narrativ widerspricht. Entweder kommt der Post gar nicht durch oder wird spätestens nach 10 Minuten gelöscht. Wer sich allerdings mal den Spaß macht und Maßnahmenkritiker komplett durchbeleidigt, hat von der Zensur nichts zu befürchten.


    Ich finde, dass dieser Beitrag uns weiterhelfen kann, zu erkennen, warum sich dieses Forum zu einer Endlosdiskussionsschleife entwickelt hat. Meiner Meinung nach wird hier von Pasi vieles in einen Topf geworfen, was allerdings besser differenziert betrachtet werden sollte.

    Zunächst sollte man, meiner Meinung nach, private Medien wie den Spiegel grundlegend von anderen, staatliche verankerten Medien trennen. Der einfache Grund hierfür ist, dass die Herausgeber und Besitzer mit Ihren Medien und Plattformen (=Eigentum) machen können, was sie wollen, solange sie sich auf Grundlage unserer Verfassung bewegen und somit die politischen Rahmenbedingungen erfüllen. Kurz gesagt: wenn sie keinen Bock haben, dass jemand eine Meinung dort äußert, ist das ihr gutes Recht. Leserbriefe an Tageszeitungen wurden z.B. auch vor Corona abgelehnt bzw nicht gedruckt, ohne das jemand ernsthaft Zensur gerufen hätte. Und you.tube, twitter und facebook können selbstredend die Trumps, Jebsens usw von ihren Plattformen verbannen- "Hausrecht ja" - Zensur nein.

    Dasselbe gilt auch für Tageszeitungen, die vielleicht sogar zu einer gewissen politischen Richtung tendieren: auch die werden nur in geringem Maß (wenn überhaupt) über andere, nicht genehme Positionen berichten. Das ist keine Zensur, sondern ihr Recht und beabsichtigt, da sie so ihre Zielgruppen besser ansprechen und folglich ihre Auflage stabilisieren. Da Dich niemand zwingt, etwas zu kaufen und zu konsumieren, ist das auch vollkommen ok. Genauso wenig zudem haben wir ein Recht ein Kino, Disco (z.B. legendärer Einlass ins Berghain) und sogar Arminia: wenn der Veranstalter nein sagt, ist eben nichts zu machen, so auch wie bei Nena letzte Woche in Berlin.

    Bei den öffentlich-rechtlichen Medien ist das deutlich schwieriger, da man ihnen durch die Verpflechtungen zur Politik Befangenheit und durchaus Interessenkonflikte unterstellen kann. Mir kommt da generell auch einiges zu kurz und ich finde da vieles hinterfragungswürdig, aber auch da wird letztendlich niemand gezwungen, dass zu gucken (wohl aber bezahlen).

    Zurück zum Anfang: zu erwarten, dass jedes Medium über alles berichtet, ist aus meiner Sicht eine Illusion. Das, was Du forderst, ist schlicht allein schon aufgrund der Masse an täglichen Informationen nicht möglich. Das hat aber prinzipiell nichts mit Zensur zu tun. Zensur gibt es Ungarn, wo der Staat oppositionelle Medien verbietet und unterdrückt- das ist Zensur. Ja, alle Medien haben, wie oben beschrieben, andere, durchaus auch politische Interessen. Genau deswegen bietet unsere Demokratie aber auch an, dass man sich seinen Informations-Dealer aus vielen aussuchen darf und kann.

    Die Wurzel der Endlosschleife liegen also darin, dass sich unser Verständnis von Medien und ihren Aufgaben deutlich unterscheidet.

  • EM 2021 (11. Juni - 11. Juli)

    • ArminiaPF2D
    • 7. Juli 2021 um 21:34

    Schönes Tor. Corona Party in Wembley- keine Masken weit und breit. Bela Rethy labert.

  • EM 2021 (11. Juni - 11. Juli)

    • ArminiaPF2D
    • 29. Juni 2021 um 22:51

    Es ist wirklich etwas tragisch, wie ein Weltmeister-Trainer sein eigenes Denkmal wieder eingerissen und zeitgleich eine der besten deutschen Fußballspielergenerationen nur einen Titel gewonnen hat. Gut, erst waren die Spanier im Weg, dann die Franzosen, nur reihen sich taktische Fehler auf Fehler und man würde wirklich gerne wissen, was da noch zwischen 2008 und 2021 möglich gewesen wäre. Allein Kimmich nicht im Zentrum spielen zu lassen- einfach unglaublich.

    Er hinterlässt eine Mannschaft mit vielen Fragezeichen: ich halte es durchaus für möglich, dass nur ein paar Stellschrauben verändert werden müssen und wir sofort wieder konkurrenzfähig sind- dafür sind einfach zu viele gute Spieler im Kader. Andererseits bekommt man das Gefühl, dass sich auch sehr viele Spieler seit 2-3 Jahren nicht mehr weiterentwicklen, auch nicht mehr im Verein. Flick soll ja ein guter Menschenfänger sein...

  • EM 2021 (11. Juni - 11. Juli)

    • ArminiaPF2D
    • 24. Juni 2021 um 08:53

    Der Schlüssel liegt für mich auch weiterhin im zentralen Mittelfeld, sprich Kroos und Gündogan. Da wird gegen tief stehende Gegner zu wenig Druck und Tempo aufgenommen, und da sie nicht mit in die Spitze gehen, sind Gnabry, Sane, Müller und havertz immer in deutlicher Unterzahl. Gestern die Grosschance von Kroos: einmal mit in die Spitze mit Doppelpass gegangen, schon wurde es gefährlich. Deswegen muss Goretzka für Gündogan rein, der mal wieder in der Nationalelf enttäuscht. Wenn wir dazu über Aussen nicht durchkommen und wir und insgesamt nicht bewegen, kommt sowas bei raus. Die größte Enttäuschung aber ist in der Tat, dass wir aus dem WM Desaster 2018 wirklich nix gelernt haben. Diese Mannschaft kann mehr, wobei wir wieder beim Trainer wären.

  • EM 2021 (11. Juni - 11. Juli)

    • ArminiaPF2D
    • 23. Juni 2021 um 22:19

    Sane! Traumecke!

  • EM 2021 (11. Juni - 11. Juli)

    • ArminiaPF2D
    • 23. Juni 2021 um 22:18

    Unanschaubar. Null Bewegung vorne. Null.

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