Er wird auch nicht besser vernetzt sein als Hornig. Nach der Karriere hat er sich ja, wenn ich mich recht erinnere, erstmal seinen Bäckerei gewidmet und arbeitet jetzt für das polnische Fernsehen. Da können wir auch den Gymnasiallehrer Hornig behalten. Wirklich Mehrwert hätte auf so einer Position mMn nur jemand, der selbst als Trainer, Sportdirektor, Chefscout o.Ä. mit wirklich operativer Verantwortung gearbeitet und über ein entsprechendes Netzwerk und Erfahrung verfügt.
Beiträge von Halbakademiker
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Was hier im Forum alles reininterpretiert wird in die Sichtweisen Andersdenkender, ist teilweise echt hanebüchen und dabei ziemlich plump.
Das ist nur ein willkürlich rausgesuchtes Beispiel, wo es mir besonders auffällt. Daher nicht gegen den Autor im Speziellen gerichtet.
Für meine Begriffe sind solche Unterstellungen gegenüber Andersmeinenden, die hier mehr und mehr um sich greifen, typische Symptome von Spaltung in einer Community. Der Stress im Abstiegskampf frisst wohl langsam, aber sicher alle auf.
Du und andere derjenigen, die hier sachlich und begründet ihre Argumente gegen Kniat abliefern, kriegen mitunter Querschläger ab, weil es eben auch einige Foristen gibt, die grundsätzlich nur mit inhaltsleeren Einzeilern am Stänkern sind und dabei wirklich alles was irgendwie geht, maximal negativ auslegen. Das sorgt bei mir auch für eine ziemliche Grundaggressivität inzwischen, wenn ich mir hier noch die Mühe machen, zu lesen und zu antworten. Man ist eh schon geladen angesichts der Ergebnisse und muss dann hier noch ständig denkfaule und indifferenzierte Polemik lesen. Bei Leuten, die nur zum Abkotzen hier auftauchen und in guten Phasen plötzlich ruhig sind, fragt man sich schon, warum sie sich überhaupt noch mit Arminia befassen.
Das nimmt mir persönlich die Lust daran, hier zu lesen und führt eben auch dazu, dass man mitunter dort destruktive Absichten sieht, wo sie möglicherweise gar nicht intendiert waren. Es wäre schön, wenn es hier weniger ums Recht haben ginge und mehr um Arminia, aber das ist wohl illusorisch, weil die Fronten doch inzwischen recht verhärtet sind. Ich hänge nicht mal übermäßig an Kniat und war letzte Saison zeitweise selbst für seine Ablösung, aber wenn bisweilen hanebüchen bis gar nicht argumentiert wird, fühle ich mich schon veranlasst, auch mal die Gründe für eine andere Sichtweise darzulegen.
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Ich glaube nicht dass der Nachfolger schon vertraglich fix ist. In Liga 3 wird man neu suchen müssen. Aber ich denke dass Kniats Abschied feststeht. Die PK vorm Spiel spricht extrem dafür. Er will unbedingt noch die Klasse halten und seine Mannschaft schützen. Mehr nicht. Vielleicht hat man sich über den Weg ab Sommer nicht einig werden können.
Die Spieler will er schützen, damit sie nicht noch verunsicherter auftreten. Und die Klasse halten so oder so (wäre auch schlecht wenn nicht...). Gerade Kersken bspw. wirkt auf mich inzwischen total übermotiviert. Der sprintet gefühlt jedem langen Ball bis zur Mittellinie entgegen, weil er unbedingt aushelfen will und richtet dabei mitunter mehr Schaden an als alles andere.
Ich kann aus dem Interview keine Abschiedsgedanken erkennen, sondern bloß, dass ihn die Krise inzwischen auch dünnhäutiger werden lässt.
Es würde mich ziemlich wundern, wenn sich die Wege bei Klassenerhalt trennen, es sei denn, er hat ein richtig gutes Angebot bekommen. Das sehe ich jetzt aber auch nicht unbedingt.
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Ich würde ihn trotzdem demnächst wieder von Beginn an bringen, Jonny kann auch auf dem Flügel wühlen. Zumal sich Bazee da heute eher nicht empfohlen hat.
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Heute war nicht sein Tag, insgesamt halte ich ihn aber offensiv für stärker als Lannert. Dazu kommt, dass heute wegen der Verschiebung von Handwerker auch noch Sicker auf dem Plat stand und man mit Lannert und Sicker dann zwei defensiv denkende AVs auf dem Platz hätte. Auch wenn die Flanke zum 1:0 tatsächlich sehr stark war von Sicker, aber da hat ihm Momuluh auch vorher das halbe Spielfeld freigeschaufelt.
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Ich halte es auch für extrem unwahrscheinlich, dass Kniats Ablösung schon beschlossene Sache ist. Wenn das Vertrauen in ihn ohnehin so gering wäre, dass man ihn zu Saisonende absägt, gäbe es ja keinen Grund ihn bei den aktuellen Ergebnissen noch zu halten. Irgendeinen Feuerwehrmann würde man ja finden, auch wenn der neue Trainer noch nicht zur Verfügung stände. Und finanziell würde es auch keinen nennenswerten Unterschied machen.
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Das Problem mit Lannert ist, dass seinen Flanken einfach jegliche Qualität abgeht, wir aber auf gute Flanken angewiesen sind mit unserem Spielstil. Ich bin mir ziemlich sicher, dass deswegen häufig Boakye spielt. Der ist dafür defensiv deutlich schwächer.
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Er macht irgendwie grundsätzlich nur die komplizierten und technisch anspruchsvollen Tore, die einfachen lässt er regelmäßig in Slapstick-Manier liegen.
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Was war mit ihm heute, hab ich da was verpasst? Ich meine, er war für die Startelf angekündigt und dann nicht mal im Kader. Kurzfristig verletzt beim Aufwärmen?
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Mit der frühen gelben Karte hat er sich in der Defensivarbeit leider unnötigt selbst unter Druck gesetzt. Da wirkt er leider oft sehr instabil. Dafür hat er das Auge, was den anderen im ZM bei uns fehlt. Schwierig.
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Es will wahrscheinlich niemand hier hören, aber in meinen Augen haben wir in erster Linie eine Ergebniskrise, die in entscheidenden Momenten leider aufs Selbstbewusstschein schlägt. Taktisch und personell finde ich die meisten Entscheidungen von Kniat nachvollziehbar. Klar, er hat auch Fehler gemacht, aber die dann auch immer schnell wieder korrigiert. Einen guten Draht zu den Spielern hat er ohnehin.
Mit Ausnahme des Spiels in Fürth habe ich in den letzten Wochen keine schlechten Leistungen gesehen, nur leider viel fehlende Coolness vorm Tor und immer den einen Fehler zu viel.
Man kann natürlich versuchen, mit einem Trainerwechsel einen Impuls zu setzen, genauso kann das aber auch verpuffen oder komplett nach hinten losgehen. Wenn wir auf die Abstiegsplätze rutschen sollten, wird es wohl trotzdem so kommen. Ich habe aber meine Zweifel daran, ob wir mit den realistischen Alternativen für die Trainerbank im Abstiegskampf wirklich besser dastehen werden.
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Ich fand ihn extrem schwach heute, nicht nur wegen der vergebenen Chancen. Er war auch kaum anspielbar bzw. hat den Ball oft direkt wieder verloren. In meinen Augen hat er sich nicht für weitere Startelfeinsätze empfohlen.
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Fürth und Dresden haben leider einen Lauf. Das war zum Ende der Hinrunde so nicht absehbar. Die anderen unten drin aber eher alle nicht. Wenn wir am Ende 15. sind und Dresden und Fürth vor uns ist mir das aber ehrlich gesagt auch scheißegal. Hauptsache mindestens drei hinter uns.
Es sind so viele Teams im Abstiegskampf, dass jedes Wochenende irgendwer davon unerwartet gewinnen wird, aber auch nie alle. Von daher haben wir's wie immer selbst in der Hand.
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Stauder ist super. Mein Lieblingspils. Gilde ist wirklich übel. Herrenhäuser kann man trinken.
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Wir haben hier auf die Eindimensionalität (Flügel überlagern) bzw. mit Uldrikis Zweidimensionalität des Spielaufbaus als Limitierung hingewiesen. Also ist der Kritikpunkt substantiiert und nicht pauschal dahin gesprochen. Man kann das anders sehen oder es insgesamt anders bewerten. Aber uns Kritikern nur Gefühl oder ein paar schlechte Empfindungen bei einigen Spielen zu unterstellen, ist auch nicht redlich. Und die xGoal-Statistiken von Arminia in einer ganzen Serie von Spielen stellen wiederum statistische Gegenevidenzen zu den von Dir bemühten Statistiken dar. Sie zeigen zwar keine große Unterlegenheit an, aber die nahezu Unmöglichkeit, selbst ein Tor zu erzielen. Ich gebe ja zu, dass Arminia nicht chancenlos ist in Liga 2. Die ausbleibende Weiterentwicklung der Spielanlage über die oben beschriebene Ein- bzw. Zweidimensionalität hinaus ist aber auch ein empirisch feststellbarer Fakt. Hoffnung auf Weiterentwicklung kann man gerne habe, sie ist aber durch Tatsachen nicht zu begründen.
Kniat hat aber in dem "Minute 5:30-Rant" aus der PK in meinen Augen die richtige Antwort gegeben. Die Mannschaft kommt aus der 3. Liga und hat auch bei maximalem Einsatz einfach das Problem, dass es mitunter qualitativ nicht reicht. Das nehme ich ihm auch so ab.
Deine taktische Diagnose stimmt, aber du überschätzt schlicht die Entwicklungsmöglichkeiten, die wir mit diesem Kader haben. Ja, unser Spiel im ZM ist zu unkreativ, aber das wird sich mit dem aktuellen Personal nicht beheben lassen. Nicht mit Corboz, nicht mit Mehlem, nicht mit Rochelt oder sonst wem. Kniat lässt so spielen, wie er spielen lässt, weil es das ist, was die Fähigkeiten der Mannschaft auf diesem Niveau hergeben (schnelle und trickreiche Außen, Uldrikis als Prellbock mit Lufthoheit in der Mitte). Wir haben weder einen genialen Spielmacher wie Wirtz noch einen eiskalten Knipser wie Kane. Auch nicht in der Zweitligausführung als Wanitzek oder Dzeko.
Ich sehe einfach nicht, dass ein anderer Trainer die Mannschaft nennenswert besser als Kniat entwickeln würde, schon gar nicht in den 2 Monaten, die jetzt für den Klassenerhalt noch bleiben.
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Wir haben objektiv gesehen auch einige kurze Anreisewege diese Saison mit Hannover, PB, MS, Bochum, Schalke, eingeschränkt noch Düsseldorf und Braunschweig. Das erklärt allerdings dann nicht, warum wir ausgerechnet in Fürth und Karlsruhe am Freitag ranmüssen.
Richtig toll sind die Anstoßzeiten in dieser Liga aber alle nicht. 13:00 ist für viele Auswärtsfahrten viel zu früh für eine stressfreie Anreise, und am Sonntag fährt bei mir meist nicht mal ein Bus zum Bahnhof, wenn ich auswärts früh los muss. Und selbst beim Heimspiel fühlt sichs mitunter wie Zähneputzen mit Stadionbier an...
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Nach Böller-Vorfall in Essen: 50-jähriger Mann festgenommen | Flashscore.deNach dem mutmaßlichen Böllerwurf gegen Torwart Felix Wienand vom Fußball-Drittligisten Rot-Weiss Essen hat die Essener Polizei den Täter identifiziert und…www.flashscore.deEher nicht so die Generation Ultra.
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Wie hoch standen damals die Chancen das Ortega solch eine Entwicklung macht, zu er bleibt stagnieren auf dem damaligen Level?
Es ist ja schön sich jetzt in Rechthaberei zu suhlen und Aussagen von vor 9 Jahren zu zitieren.
Auf mich wirkt das eher wie der klägliche Versuch zu provozieren.Dass er unter Pep Guardiola in der Champions League landet, konnte man sicherlich nicht absehen, aber er war auch 2017 nicht ansatzweise so schlecht, wie er damals hier gemacht wurde. Das habe ich übrigens auch damals so geschrieben. 1860 war damals ein absoluter Chaosverein, bei dem trotz teils sündhaft teurer Einkäufe kaum ein Spieler Konstanz in die eigenen Leistungen bekommen hat.
Trotzdem waren die paar Fehlgriffe dort für den Großteil der Nutzer hier Grund genug, den Stab über Ortega zu brechen, nachdem er uns zwischenzeitlich verlassen hatte. Das sagt schon etwas darüber aus, auf welch wackligem Fundament sich ein großer Teil der Nutzer hier mitunter Meinungen und Urteile bildet, die dann mit absoluter Überzeugung vertreten werden.
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Das stimmt, beschreibt aber den Kampf zwischen Propaganda (PR) und Aufklärung (Journalismus). Profifußball ist demokratisch zwar sozusagen nicht systemrelevant, aber dennoch weiß ich, wo ich da stehe.
Ich sehe das an sich genauso. Aber andererseits habe ich auch Verständnis dafür, dass der Verein versucht, Nebenkriegsschauplätze zu vermeiden, damit die Jungs am Wochenende auf dem Platz den Kopf frei haben, wenn es um Punkte geht, die im krassesten Fall am Ende der Saison über das weitere Schicksal des Vereins entscheiden können.
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Dass Vereine in kritischen Situationen ihre Spieler medial abschirmen, ist heutzutage üblich. Das hat wenig mit Armina zu tun. Man muss sich einfach von der Vorstellung verabschieden, dass über die mediale Außenkommunikation - sei es über die unabhängige Presse oder über die vereinseigenen Kanäle in den sozialen Medien - im Regelfall noch irgendeine bedeutende inhaltliche Auseinandersetzung stattfindet. Das ist alles komplett streamlined. Die vereinseigene Kommunikation ist ohnehin nur noch PR und den Lokalmedien wird halt der Zugang abgedreht, wenn einem die Fragen nicht schmecken.
Für die Vereine hat das keinen Mehrwert, wunde Punkte und Reibungsflächen in irgendeiner Form nach außen zu tragen. Als Fan kann das frustrierend sein, weil man sich mitunter wie ein Rufer in der Wüste vorkommt, wenn die Entwicklung sportlich bergab geht, aber aus Vereinssicht bringt das nur Unruhe rein, so etwas öffentlich breitzutreten. Da wird nur noch ernsthaft nach außen kommuniziert, wenn der Kahn komplett auf Grund gelaufen ist oder auf andere Wegen schon Informationen in die Öffentlichkeit gedrungen und nicht mehr zu leugnen sind (wie bei der Causa Kuntz kürzlich).
Es lässt sich nicht ganz von der Hand weisen, dass Vereine, bei denen die Debatten im medialen Umfeld traditionell schnell hochgekocht sind (Hamburg, Köln) davon in den letzten Jahren nicht profitiert haben, sondern das eher in Schlammschlachten und Kurzschlussreaktionen geendet ist.
Ich mag diese Tendenz zur Abschottung und öffentlich inszenierten Realitätsverweigerung auch nicht. Ich denke mit Grauen zurück an die mit groß inszeniertem Jubel in den sozialen Medien verkündeten Vertragsverlängerungen von Consbruch und Fraisl, die dann ein paar Wochen später durch den Abstieg (absehbar) hinfällig waren. Aber es lässt sich auch nicht leugnen, dass die öffentlichen Diskussionen über Problempunkte meist eine so destruktive Dynamik annehmen, dass der Verein gute Gründe hat, die Beteiligten von so etwas abzuschirmen und sich nicht damit zu befassen. Dieses Forum würde ich davon übrigens nicht ausnehmen.