2.Spieltag: Arminia Bielefeld - Energie Cottbus
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Also für ein Fazit ist es denke ich viel zu früh, da die Stichprobe zu klein ist. Wenn wir zudem das Auswärtsspiel in Karlsruhe mit unserem letzten Auswärtsspiel dort unter Kniat vergleichen, waren wir in nahezu jeder Statistik dieses Mal schlechter, außer in der effektiv zählenden, nämlich dem Ergebnis
. Interessanterweise sind wir nach 2 Spieltagen auf Platz 2, was die Anzahl der Sprints betrifft und auch die Laufleistung gegen Cottbus hatte wieder Werte wie aus der letzten Runde. Die Theorie, dass man sich im Spiel die Körner spart, sieht man also nicht wirklich in den Daten. Insofern scheint es eher so, dass Kirch auf den bewährten Stärken der Mannschaft aufsetzt, was ich absolut befürworte!Wollen wir erstmal hoffen, dass uns die Traumkombo Henri und Taddel auf der rechten Seite nicht auseinander gerissen wird, denn ich habe das Gefühl, dass sich die beiden perfekt ergänzen und da was richtig Gutes entstehen könnte!
Was man bewerten kann, ist die Spielanlage und die ist schon deutlich unterschiedlich.
Bei Kniat war hohes Anlaufen und Pressing über den ganzen Platz der Hauptfokus. Bei Kirch ist das situativ. Er lässt auch schon mal hoch anlaufen, aber beide Tore in Halbzeit 1 entstanden aus Mittelfeldpressing. Die Mannschaft steht in der Regel tiefer und hat so in der Theorie für die schnellen Spieler mehr Wiese vor sich.
Was mir auch noch aufgefällt ist, dass der Spielvortrag konsequenter über die beiden Achter läuft und deren Rolle bedeutsamer ist, als sie es unter Kniat war. Sie verteilen Bälle und verlagern das Spiel. Dadurch, dass Kirch auf zwei "echte" Außen setzt, haben wir auch mehr Variabilität und sind nicht mehr einseitig über rechts unterwegs.
Gegen den Ball ist es in der Regel ein klares 4-4-2. Der eine Achter steht hoch, der andere fällt neben Russo auf die 6 zurück. Durch das tiefere Stehen und das geschlossene Zentrum bekommt die Mannschaft mehr defensive Stabilität.
Mal sehen, wie sich das entwickelt. Die Spielanlage von Kirch wirkt auf mich insgesamt etwas reifer, weil sie mehr Balance verspricht. Das er sich nicht auf den "Kirch-Fußball" festlegen will, spricht in meinen Augen dafür, dass er situativ anpassen wird.
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