Liest sich hier jetzt streckenweise wie viele andere Foren alter, weißer Männer. Das Aberwitzige an den Kulturkämpfen zwischen Woken und Reaktionären, letztlich Rechten, auf der Gegenseite ist, dass beide Seiten der jeweils anderen mit maximalem Affekt zu viel Affekt vorwerfen. Wie man wegen solcher Nebenschauplätze wie Gendersternchen so viel Schaum vor den Mund bekommen kann, habe ich bis heute nicht verstanden.
Nun ja, ich bin mit 60 wohl auch ein alter, weißer Mann, und habe für den ganzen woken
Quatsch echt nicht viel übrig. Allerdings möchte ich nicht mit Reaktionären und Rechten in
einen Topf geworfen werden. Man kann auch als Linker so was kritisch gegenüber stehen.
Ich habe deswegen auch keinen Schaum vorm Mund, ich frage mich nur, was das Ganze soll.
Eine Sprache, die über Jahrhunderte funktionierte und klar verständlich ist, soll verhunzt werden, weil sich ja irgendeine Gruppe unterräpresentiert oder auf den Schlips getreten
fühlt? Sorry, aber da hört mein Verständnis auf. Ich dachte eigentlich , daß wir in einer Demokratie leben, in der die Minderheit die Mehrheit akzeptiert und respektiert. Hier scheint es aber nur noch darum zu gehen, jedem Dödel Sonderrechte zu geben, und immer auf alles und jeden eingehen zu müssen, so lange er nicht "normal" ist. Da wedelt doch der
Schwanz mit dem Hund. Auch das trägt letzten Endes zur Spaltung der Gesellschaft bei.
Mittlerweile scheint das ja schon bei manchen zur Glaubensfrage zu werden..., gruselig!
Ich bin froh, daß zumindest die Ämter in Hessen den ganzen Gender-Scheiß nicht mitmachen und ich meine Amtspost noch ohne den Kokolores lesen kann.
@Ewig hat Recht : Haben wir denn nix Wichtigeres als so was?
