Kurz in eigener Sache, bevor einer fragt. Ich werde mich für eine gewisse Zeit privat aus dem Internet zurückziehen. Die Gründe behalte ich für mich. Alles Gute hier!
Beiträge von Fonzie
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Wenn ein Torwart zu spät springt, ist der Ball erst recht drin. Irgendwie müssig die Diskussion.
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Ähnliche Fragen werden sich einige Menschen, die sich vermeintlich als "Deutsche" fühlten, vor gut 90 Jahren auch gestellt haben. Weit davon entfernt sind wir nicht mehr.
Wir müssen jedenfalls sehr aufpassen. Das Grundgesetz verhindert jedenfalls den Entzug der Staatsbürgerschaft, wenn Staatenlosigkeit die Folge ist. Man hat durchaus dazugelernt nach der Rassenpolitik des Dritten Reichs. Die Strategien hinter "Remigration" setzen daher auch anders an. Bedroht sind zunächst Doppelstaatsbürger bei entsprechenden Gesetzesänderungen vom Entzug der Staatsbürgerschaft. Die anderen würden eher systematisch vergrault. Das liefe dann aber ausserhalb des Staatsbürgerschaftsrechts.
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Weiß ich nicht,aber man sollte nicht dafür angegangen werden wenn man es ist.
Es kommt immer drauf an, was man genau unter "Nation" versteht. Mit dem Begriff kann man viel einfacher heute noch hantieren als mit dem Begriff "Volk". Da gibt es sehr viele problematische Vorstellungen von. "Vaterland" ist mir auch zu altbacken. Am liebster ist mir aber "Patriotismus". Da gibt es die tolle Wortschöpfung "Verfassungspatriotismus", die ich gerne zu 100 Prozent unterschreibe.
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Was mir an Kloppo so gefällt ist,das er das Wort Nationalstolz wieder aus der Mottenkiste herausholt . Ich bin mir jetzt schon sicher das unsere Hymne vor dem Spiel wieder mit Inbrunst gesungen wird ! So wie zum Sommermärchen ,da waren Volk und Mannschaft noch vereint und stolz aufs Deutsche Vaterland ☝️
Finde ich auch. Man sollte allerdings ergänzen, dass Klopp sich klar dazu geäußert hat, was der richtige und was der falsche Patriotismus aus seiner Sicht ist.
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Wenn Olli Kirch hier erfolgreich ist, wird auf jeden Fall Dornberg in Kirchdornberg umbenannt. Unbestätigten Gerüchten zufolge stehen dort schon entsprechende Ortsschilder.
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"Kirch wuchs im Dortmunder Stadtteil Körne und in Legden im Münsterland auf und begann mit fünf Jahren, bei den Bambini des SuS Legden Fußball zu spielen."
Oliver Kirch – Wikipediade.wikipedia.org -
Die Mail habe ich auch bekommen. Wenn man dann auf „Zum Beitrag“ klickt, bekomme ich diese Info: „Dieser Beitrag ist nicht verfügbar
Er wurde gelöscht oder ist noch nicht veröffentlicht.“War glaube ich beim Mal davor auch so. Das könnte aber auch technische Gründe haben. Das Projekt ist eben lange vorbei.
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Das Buch erscheint, ansonsten erstatte ich alles zurück... Also was denn nun

Da musste ich auch stutzen. Evtl. wird damit die baldige Stornierung des Projekts vorbereitet.
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Muss sagen, wenn ich schon lese, dass Tresoldi sich nicht sicher ist für wen er spielen soll, dann brauche ich den zukünftig nicht in der Nationalmannschaft.
Also entweder brennt er dafür für Deutschland zu spielen oder eben nicht. In der N11 geht's einfach mehr um Leidenschaft und den unbedingten willen als im Vereins Fußball, da brauche ich keine Spieler die Ewigkeiten drüber nachdenke müssen ob die für uns spielen möchten
Ich wäre bei zwiegespaltenen Zugehörigkeitsgefühlen bei Leuten mit Migrationshintergrund lieber nachsichtiger. Das bedeutet eben nicht unbedingt eine Abwertung einer der beiden Seiten. Vor allem wenn die Empfindungen in der Familie unterschiedlich sind.
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Also, wenn Mainz etwas nicht hatte, dann war das ein Standort-Vorteil. Zu der Zeit, als Mainz das 1. mal in die 1.Liga aufstieg, war ich des Öfteren dort, da einer meiner besten Freund dort lebte und studierte. Mainz 05 war zwar die Nr.1 der Stadt im Fußball, aber es gab sehr viele Leute, die in FCK- oder SGE- Klamotten rumgelaufen sind. Mainz hatte einfach Glück, daß diese Vereine zu jener Zeit geschwächelt haben. So kamen dann erst mal die Erfolgsfans, dann wuchsen aber echte Fans nach.
Freiburg ist halt anders als der Rest des Landes. Dort herrscht Ruhe, Trainer, Spodi, etc. konnten dort schon immer in Ruhe arbeiten. Abstieg? Na gut, steigen wir halt irgendwann wieder auf... In Bielefeld, und nicht nur da, undenkbar. Daher würde ich die auch nicht zum Vergleich ranziehen.
Genau. Weder Mainz noch Freiburg waren traditionsstarke Fußballstandorte, als ein einzelner Genius dort das Ruder übernahm. Den Fall Mainz erinnere ich nicht so gut. Klopp konnte da an Wolfgang Frank anknüpfen. Bei Freiburg war es Volker Finke. Daher hinken viele Vergleiche oder Forderungen, das zweite Freiburg zu werden. Das kann man von den Eigenschaften des Standorts her in Bielefeld so nicht umsetzen.
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Und was ist mit Pejcinovic? Same there?
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Das war schon eine starke Leistung und gelebtes organisatorisches Lernen, was sich da nach der Kentsch-Ära getan hat. Und Leuten wie Kötzer, Soll und Co. hatten seinerzeit nicht nur den Mumm, aufzubegehren: Sie haben sich auch eingebracht und vieles bewegt. Auch wenn danach erst noch einige turbulente und dubiose Persönlichkeiten in der Clubführung folgten, bevor es besser wurde.
Hier im Forum gibts ja auch immer viel Kritik und auch gute, neue Ideen. Auf die Straße bringen kann man das aber nur im Verein selbst, indem man sich dort demokratisch einbringt.
Das ist sicher richtig. Aber der Ausbruch von Schütte gegenüber Wohlfahrt damals z.B. sendet nicht grade das Signal, dass das Einbringen von Ideen auch nur irgendwie gewollt ist - auch wenn Wohlfahrt damals keine Idee eingebracht hat. Aber jede neue Idee beinhaltet ja auch eine Kritik am Status Quo. Und nach Offenheit für konstruktive Kritik sieht die Vereinskultur von der Spitze her nicht aus. Im Gegenteil, nicht nur wegen des Schütte-Ausbruchs. Man strahlt da eine closed-shop-Mentalität aus. Mag sein, dass der Eindruck täuscht, aber die demonstrative Verkörperung von Geschlossenheit und Verschwiegenheit - für die es ansonsten gute Gründe gibt - erzeugt diesen Eindruck auch bereits. Der hohe Grad an Elitenbildung verstärkt das noch. Man muss ja mittlerweile den Eindruck haben, dass schon im e.V.-Präsidium nur noch absolute Ex-Top-Manager sitzen dürfen. So ja auch ausdrücklich von Schütte gesagt, der davon sprach, dass es schwierig ist, Führungskräfte aus der Wirtschaft für das Ehrenamt zu gewinnen. Für eine solche Vorstellung mag man intern Gründe haben, die Folgen für die Vereinskultur hat man meinem Eindruck nach aber nicht voll erkannt. Das nächste e.V.-Präsidium muss unbedingt an dem ja auch ausdrücklich den Abteilungen gewidmeten Platz einen langjährigen Vereins-Ehrenamtler beinhalten. Am besten einer, der nicht so nach handverlesener Elite aussieht. Das wäre ja mal eine Idee, die man an den Verein herantragen könnte. Man wäre gespannt, was für eine Reaktion man darauf bekommen würde, falls es überhaupt eine gibt.
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Mit so einer großen Zäsur im Kader hätte ich nicht gerechnet, sie aber gleichwohl für richtig erachtet. Ebenfalls überzeugend finde ich die Menge an berufenen Spielern. Das ist nochmal ein ganz anderes Verständnis von "Selecao". Chapeau an Klopp! Guter Beginn. Auch gleich schon mal ein wenig politisch geworden, was sicherlich bei einer NATIONALmannschaft auch naheliegen sollte.
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Ich sehe die Saison 21/22 anders. Bei aller Kritik an Kramer war man nah dran am Klassenerhalt. Man stand im Februar oder so ja noch top da. Das Augsburg-Spiel hat alles gekippt. Und dann kam Unruhe um Wimmer dazu etc.
Aber dann sehe ich es auch nochmal anders. Auch der Klassenerhalt in dieser Saison hätte nicht zu einer dauerhaften Etablierung in Liga 1 geführt. Wahrscheinlich wäre man dann in der Folgesaison abgestiegen. Durch Corona konnte Arminia einfach finanziell nicht aufschließen. Die wirtschaftliche Substanz hätte einfach nicht ausgereicht, um länger drin zu bleiben.
Es ist doch herrlich, dass man so kontrovers über die Arminia-Historie streiten kann.
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Das ist die Besonderheit von Arminia, dass der Aufsichtsrat der KGaA dieses Befugnis hat. Das ergibt sich meines Erachtens aus der Satzung und der Besonderheit der Vereinsstruktur.
Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, der AR eine KGaA ist sonst ein zahnloser Tiger und er hat diese Befugnis insbesondere eben nicht. Die Gesellschaftsform der KGaA erfreut sich gerade bei Familienunternehmen immer größerer Beliebtheit, weil sie auf der einen Seite die Aktionäre einhegt und auf der anderen Seite dem AR genau diese Rolle der GF-Benennungen verweigert. Kontrolle ja, echte Macht nein.
KGaA: Der Aufsichtsrat hat keine Personalkompetenz entsprechend § 84 AktG, keine Befugnis zum Erlass einer Geschäftsordnung für das Geschäftsführungsorgan, keine Kompetenz zur Feststellung des Jahresabschlusses und kein Recht, zustimmungsbedürftige Rechtsgeschäfte im Geschäftsführungsbereich des persönlich haftenden Gesellschafters zu etablieren.
Das Präsidium kann Anweisungen erteilen, der AR kann das formell nicht. Das wäre Aufgabe des Präsidiums. Da der AR aber den GF ggfs. abberufen kann, kann der AR das mit den Anweisungen natürlich versuchen. Hat bei Arabi aber nicht funktioniert
.Danke für die Erläuterung!
Ich erinnere mich, wie Schütte auf dem 1. Mitglieder-Forum erwähnte, wie nach dem Kentsch-Desaster die Satzung überarbeitet wurde. Und zwar v.a. auch durch Mitwirkung von Olaf Klötzer von Seiten der Kritischen Arminen. Man hat damals sehr wohl bestimmte Lehren aus der Kentsch-Ära gezogen und das so stark wie möglich: nämlich indem man auf Ebene der Satzung Strukturen und Prozesse neu definiert hat. Wenn ich das richtig sehe, sind da also tatsächlich historische Erfahrungen eingeflossen.
Und Olaf Klötzer und Co., die das damals ausgearbeitet haben, haben damit schon mal sehr viel richtig gemacht. Sogar die Möglichkeit, Sportkompetenz in den AR zu berufen, wurde in der Satzung festgehalten. Eventuell war es nicht so schlau, aus einem Verwaltungsbeirat einen Wirtschaftsrat zu machen, weil man damit sehr viel in Richtung Wirtschaftskompetenz verschoben hat. Aber nach der Kentsch-Zeit war das ein nachvollziehbarer Lerneffekt. Hier könnte man aber zukünftig mal drüber nachdenken, da etwas in Richtung auch Sportkompetenz nachzujustieren.
Bei allem Gemotze über den AR wegen des Endes der Arabi-Ära sollte man also auch mal differenziert auf die Vereinsentwicklung schauen. Klötzer und die Kritischen Arminen haben schon eine Menge Positives bewirkt. Das kann man auch mal mit Dank anerkennen.
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Im Unterschied zu vielen anderen hier zweifle ich als ursprünglich sehr geduldiger Unterstützer von Mehlem mittlerweile auch an seiner Eignung für die 10. Technisch und spielerisch könnte er das. Aber diese Zaghaftigkeit im Zweikampf geht auch auf der 10 nicht. Und so richtig spritzig nehme ich ihn auch nicht wahr - auch wenn v.a. Kiyouu immer wieder seine guten Statistiken heranzieht.
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Der AR beruft die GF und verlängert auch die Verträge. Es ist doch wohl klar, dass schon bei der Bewerbung diejenigen Kandidaten ausgewählt werden, die dem AR genehm sind. Und der AR wird schon in den Bewerbungsgesprächen seine Vorstellungen äußern. Klar, ein Bewerber könnte hinterher anders agieren als vorab behauptet. Allerdings bekommt der dann nie eine Vertragsverlängerung.