Drüben in der Trainer-Diskussion ist ja Tobi Strobl seit Wochen ein Thema. Was mir dabei untergeht ist die Rolle des SC Verls selbst. Kniat, Ende, jetzt Strobl – es ist schon auffällig, wie viele Begehrlichkeiten die Trainer des Clubs wecken. Das ist ja mehr oder weniger ein Farmteam für Trainer.
Auf bsky wurde heute ein Podcast mit dem Technical Director des SC Verls Matt Beatle geteilt der genau darüber redet, ich habe es mir mal angehört. Und es ist sehr interessant zu hören, wie der SC Verl da vorgeht (hört mal rein, wirklich interessante Folge). Die holen nicht einfach so irgendwelche Trainer, sondern gucken sich genau an, welche Trainer zu ihrem Spielplan passen. Also genau wie bei den Spielern nutzen die solche Scouting-Tools mit ganz vielen Datenpunkten (unterstützt von KI) und die wissen wohl schon immer bevor ein Trainer geht wer als nächstes Trainer werden könnte. Und das gilt auch für die Spieler, sie holen nur Spieler die hundertprozentig reinpassen. Im Prinzip haben sie ein Raster, und egal ob Sportchef oder Trainer oder Spieler, wer da nicht reinpasst, kommt nicht (was ich auch im Podcast gelernt hab: der aktuelle Sportdirektor von Paderborn war davor in Verl).
Da frage ich mich natürlich: Sind die Trainer gut, weil sie gut sind oder gut, weil sie genau in das vorgegebene System passen? Vermutlich eine Mischung aus beidem. Aber dann frage ich mich natürlich auch, ob diese Trainer woanders genauso erfolgreich sein können, wenn die Rahmenbedingungen anders sind? Kniat hat ja funktioniert. Aber Ende am Ende (hihi) nicht. Und Strobl? Das wird sehr interessant zu beobachten sein. Wie seht ihr das?