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Mein-Solarlampion

Hier kannst Du Bush wählen

  • KSV-Jens
  • 2. November 2004 um 21:48
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    • 5. November 2004 um 14:50
    • #21

    Mein-Solarlampion
    Zitat

    Original von dsc03
    Bush: Verlangt von Deutschland nicht Truppen zu stellen

    Kerry verlangt es aber ...

    Deshalb wäre es für Deutschland sicher auf einer gewissen Art und Weise "besser"

    Bush tut das ja nur nicht mehr, weil er schon zig mal abgewiesen wurde.

    Und wenn ich mir anschaue, was der Bush sonst noch so an Bullshit verzapft und damit meine ich bei weiten nicht nur den Irak, dann wäre für mich eine Wahl leicht gefallen. Aber soweit und langfristig denken viele im Ammiland wohl nicht.

    Und das das Osamavideo so kurz vor der Wahl ausgestrahlt wurde ist natürlich auch totaler unerklärlicher Zufgall ... naja, man weiß es nicht aber wenn man sich Bush seine Vergangenheit so anschaut usw. dann sollte man zumindest zwei mal hinschaun.


    Naja, egal. Nicht ärgern einfach nur wundern :lol:

    Arminia Bielefeld - Stadion Alm
    Tradition & Identität erhalten!

  • Exteraner
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    • 5. November 2004 um 14:57
    • #22
    Zitat

    Original von KSV-Jens
    [Blockierte Grafik: http://images.icnetwork.co.uk/upl/mirror/nov…0BFB6FA0000.jpg]

    Quelle zum Nachgucken: http://www.mirror.co.uk/


    Also kein Fake...

    Die Frage die der Daily Mirror hier aufwirft, hab ich mir auch schon oft gestellt. Man kann sich über die USA und ihre Einwohner eigentlich nur noch lustig machen.

    Für immer Arminia!

  • KSV-Jens
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    3.206
    • 5. November 2004 um 15:15
    • #23

    Tja, im Grunde wußten die Wahlforscher ja schon vor den Wahlen ziemlich genau, welche Staaten beide Kandidaten gewinnen würden bis auf die Swing States. War der Prozentanteil der Landbevölkerung ausreichend groß, gewannen immer die Republikaner. Die Demokraten siegten an der Ost- und Westküste sowie um die stadtreiche Seenplatte herum. Das war zu wenig. Und auch wenn das Wahlrecht ja durchaus Ungerechtigkeiten bei der Wahlmännerzuteilung zuließ, so ist die Wahl letztlich sogar gerecht ausgegangen.. *würg*


  • Mein-Solarlampion
  • Raju
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    • 6. November 2004 um 06:48
    • #24

    17 Gründe, sich nicht die Handgelenke aufzuschlitzen

    Zitat

    Drei Tage nach der US-Wahl hat Polit-Aktivist Michael Moore
    seinen ersten Schock scheinbar verwunden: Auf seiner Website
    veröffentlichte er 17 Gründe, nach George W. Bushs Sieg nicht zu
    verzweifeln. Darunter findet sich allerlei Amüsantes, aber auch viel
    bemühter Optimismus.
    Der Schock sitzt tief. Drei Tage nach der amerikanischen Präsidentschaftswahl,
    aus der George W. Bush als Sieger hervor ging, herrscht immer noch
    weitgehend Funkstille bei all den liberalen Hollywood-Stars, Musikern
    und Künstlern, die den demokratischen Kandidaten John Kerry monatelang
    unterstützt haben und nicht müde wurden, lautstark vor Bushs Wiederwahl
    zu warnen.

    Zumindest das prominenteste Sprachrohr der Bush-Gegner scheint sich
    langsam von seinem Wahlkater zu erholen: Michael Moore, Polit-Aktivist
    und Satiriker ("Fahrenheit 9/11"), veröffentlichte heute auf seiner Website
    eine Liste mit "17 Reasons Not to Slit Your Wrists" - 17 Gründe, sich nach
    Bushs Sieg nicht die Handgelenke aufzuschlitzen.

    Mut machen, nicht verzweifeln, lautet die Devise. Zur Einleitung zitiert
    Moore aus dem Monty-Python-Film "Das Leben des Brian":
    "Always look on the bright side of life!", rät er den Kerry-Anhängern
    und Bush Gegnern, und: "Es GIBT einige gute Nachrichten von der
    Wahl am Dienstag".

    Was dann folgt, ist größtenteils selbstironisch und amüsant, teils
    haarsträubend komisch und manchmal ein wenig bemüht optimistisch.
    These eins: "Es ist gegen das Gesetz, dass George W. Bush noch einmal
    für die Präsidentschaft kandidiert". Laut amerikanischem Recht darf ein
    Präsident nur zwei Amtszeiten absolvieren.

    Bushs deutlichen Vorsprung von 3,5 Millionen Wählerstimmen gegenüber
    Kerry sieht Moore nicht als überragenden Sieg: "Bushs Triumph war der
    knappste Gewinn für einen amtierenden Präsidenten seit Woodrow Wilson
    im Jahre 1916." Bei 300 Millionen Amerikaner, von denen 200 Millionen
    wahlberechtigt sind, so Moore, seien dreieinhalb Millionen Stimmen Vorsprung
    "kein Erdrutsch": "Ich meine: Wir haben es fast geschafft! Stellt Euch vor,
    wir hätten mit 20 Millionen verloren."

    "Wir haben den Großteil der Frischwasser-Vorräte"

    Ein paar weitere Beispiele:

    These 3: "Die einzige Altersgruppe, in der die Mehrheit für Kerry gestimmt hat,
    waren die jungen Erwachsenen (Kerry: 54 Prozent, Bush: 44 Prozent),
    was einmal mehr beweist, dass eure Eltern immer unrecht haben
    und ihr niemals auf sie hören solltet."

    These 6: "Michigan hat für Kerry gestimmt! Genauso wie der gesamte
    Nordosten, die Geburtsstätte unserer Demokratie; genauso wie sechs
    der acht Great-Lakes-Staaten. Und die gesamte Westküste! Plus Hawaii.
    OK, das ist ein Anfang. Wir haben den Großteil der Frischwasser-Vorräte,
    den ganzen Broadway und Mount St. Helens. Wir können sie also dehydrieren
    oder unter Lava begraben. Und keine Musical-Soundtracks mehr!"

    These 12: "Gebt es zu: Wir mögen die Bush-Zwillinge und wollen nicht,
    dass sie verschwinden."

    These 14: "Bush ist jetzt eine lahme Ente. Er wird keinen größeren
    Moment erleben als den jetzigen. Von nun an geht's bergab. Und was
    noch wichtiger ist, er wird gar keine Lust haben, all die harte Arbeit zu
    machen, die von ihm erwartet wird. Es wird für ihn wie das Abschlussjahr
    an der Schule sein: Du hast es schon geschafft, also ist Party angesagt!
    Vielleicht wird er die nächsten vier Jahre wie einen ewigen Freitag behandeln
    und noch mehr Zeit auf seiner Ranch oder in Kennebunkport verbringen.
    Und warum sollte er auch nicht? Er hat seinen Punkt ja bereits gemacht,
    hat seinen Vater gerächt und uns einen Arschtritt verpasst."

    Als wichtigsten Grund, den Kopf nicht in den Sand zu stecken,
    nennt Moore die Tatsache, dass 55 Millionen Amerikaner für jenen
    Kandidaten gestimmt hätten, der von den Medien als "The #1 Liberal in
    the Senate" tituliert wurde - John Kerry. "Das ist mehr als die Summe
    der Wähler, die jeweils für Reagan, Bush I, Clinton oder Gore gestimmt haben",
    schreibt Moore. "Wenn die Medien nach einem Trend Ausschau halten,
    dann sollten sie das berücksichtigen: Dass so viele Amerikaner - zum
    ersten Mal seit Kennedy - bereit waren, einen waschechten Liberalen zu wählen."
    Das Land sei immer schon voller konservativer Evangelisten gewesen;
    das, so Moore, sei keine Neuigkeit. "Eine Neuigkeit ist, dass so viele
    Leute sich einem Liberalen aus Massachusetts zugewandt haben."

    Natürlich erwarte er nicht, dass die Massenmedien über diese Neuigkeiten
    berichten, schreibt er mit einem Seitenhieb auf Bush-freundliche TV-
    Sender wie Fox News. Aber in Wahrheit, so Moore, sei es "auch besser,
    wenn sie nicht berichten. Wir brauchen das Überraschungselement für 2008".

    So kämpferisch und gutgelaunt beendet Michael Moore seine Auflistung
    tröstlicher Thesen. Er selbst muss sich tatsächlich keine Sorgen machen:
    Solange George W. Bush Präsident von Amerika ist, wird der schwergewichtige
    Satiriker aus Flint, Michigan gebraucht, geliebt, gelesen und gekauft.
    George und Michael - fast ein unzertrennliches Paar

    Alles anzeigen

    QUELLE. [url=http://www.gmx.net/de/themen/nach…329816cBe7.html]GMX[/url]

    ⚫⚪🔵

  • Raju
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    • 6. November 2004 um 06:49
    • #25

    17 Reasons Not to Slit Your Wrists...by Michael Moore

    Zitat

    Dear Friends,

    Ok, it sucks. Really sucks. But before you go and cash it all in, let's,
    in the words of Monty Python, “always look on the bright side of life!”
    There IS some good news from Tuesday's election.

    1. It is against the law for George W. Bush to run for president again.

    2. Bush's victory was the NARROWEST win for a sitting president since
    Woodrow Wilson in 1916.

    3. The only age group in which the majority voted for Kerry was young
    adults (Kerry: 54%, Bush: 44%), proving once again that your parents
    are always wrong and you should never listen to them.

    4. In spite of Bush's win, the majority of Americans still think the country
    is headed in the wrong direction (56%), think the war wasn't worth fighting (51%),
    and don’t approve of the job George W. Bush is doing (52%).
    (Note to foreigners: Don't try to figure this one out. It's an American thing, like Pop Tarts.)

    5. The Republicans will not have a filibuster-proof 60-seat majority
    in the Senate. If the Democrats do their job, Bush won't be able to
    pack the Supreme Court with right-wing ideologues. Did I say
    "if the Democrats do their job?" Um, maybe better to scratch this one.

    6. Michigan voted for Kerry! So did the entire Northeast, the birthplace
    of our democracy. So did 6 of the 8 Great Lakes States. And the whole
    West Coast! Plus Hawaii. Ok, that's a start. We've got most of the fresh
    water, all of Broadway, and Mt. St. Helens. We can dehydrate them
    or bury them in lava. And no more show tunes!

    7. Once again we are reminded that the buckeye is a nut, and not just
    any old nut -- a poisonous nut. A great nation was felled by a poisonous
    nut. May Ohio State pay dearly this Saturday when it faces Michigan.

    8. 88% of Bush's support came from white voters. In 50 years,
    America will no longer have a white majority. Hey, 50 years isn't such
    a long time! If you're ten years old and reading this, your golden years
    will be truly golden and you will be well cared for in your old age.

    9. Gays, thanks to the ballot measures passed on Tuesday, cannot get
    married in 11 new states. Thank God. Just think of all those wedding
    gifts we won't have to buy now.

    10. Five more African Americans were elected as members of Congress,
    including the return of Cynthia McKinney of Georgia. It's always good
    to have more blacks in there fighting for us and doing the job our candidates can't.

    11. The CEO of Coors was defeated for Senate in Colorado. Drink up!

    12. Admit it: We like the Bush twins and we don't want them to go away.

    13. At the state legislative level, Democrats picked up a net of at least 3
    chambers in Tuesday's elections. Of the 98 partisan-controlled state
    legislative chambers (house/assembly and senate), Democrats went
    into the 2004 elections in control of 44 chambers, Republicans controlled
    53 chambers, and 1 chamber was tied. After Tuesday, Democrats now
    control 47 chambers, Republicans control 49 chambers, 1 chamber is tied
    and 1 chamber (Montana House) is still undecided.

    14. Bush is now a lame duck president. He will have no greater moment
    than the one he's having this week. It's all downhill for him from here
    on out -- and, more significantly, he's just not going to want to do all the
    hard work that will be expected of him. It'll be like everyone's last month
    in 12th grade -- you've already made it, so it's party time! Perhaps he'll
    treat the next four years like a permanent Friday, spending even more
    time at the ranch or in Kennebunkport. And why shouldn't he?
    He's already proved his point, avenged his father and kicked our ass.

    15. Should Bush decide to show up to work and take this country down
    a very dark road, it is also just as likely that either of the following two
    scenarios will happen:
    a) Now that he doesn't ever need to pander to the Christian conservatives
    again to get elected, someone may whisper in his ear that he should spend
    these last four years building "a legacy" so that history will render
    a kinder verdict on him and thus he will not push for too aggressive a
    right-wing agenda;
    b) He will become so cocky and arrogant -- and thus, reckless -- that he
    will commit a blunder of such major proportions that even his own party
    will have to remove him from office.

    16. There are nearly 300 million Americans -- 200 million of them of voting age.
    We only lost by three and a half million! That's not a landslide -- it means
    we're almost there. Imagine losing by 20 million. If you had 58 yards to
    go before you reached the goal line and then you barreled down 55 of
    those yards, would you stop on the three yard line, pick up the ball and
    go home crying -- especially when you get to start the next down on the
    three yard line? Of course not! Buck up! Have hope!
    More sports analogies are coming!!!

    17. Finally and most importantly, over 55 million Americans voted for the
    candidate dubbed "The #1 Liberal in the Senate." That's more than the
    total number of voters who voted for either Reagan, Bush I, Clinton or Gore.
    Again, more people voted for Kerry than Reagan. If the media are looking
    for a trend it should be this -- that so many Americans were, for the first
    time since Kennedy, willing to vote for an out-and-out liberal.
    The country has always been filled with evangelicals -- that is not news.
    What IS news is that so many people have shifted toward a Massachusetts liberal.
    In fact, that's BIG news. Which means, don't expect the mainstream media,
    the ones who brought you the Iraq War, to ever report the real truth
    about November 2, 2004. In fact, it's better that they don't.
    We'll need the element of surprise in 2008.

    Feeling better? I hope so. As my friend Mort wrote me yesterday,
    "My Romanian grandfather used to say to me, 'Remember, Morton,
    this is such a wonderful country -- it doesn't even need a president!'"

    But it needs us. Rest up, I'll write you again tomorrow.

    Yours,

    Michael Moore
    MMFlint@aol.com
    http://www.michaelmoore.com

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