Auch ich habe mich im Freundeskreis des Öfteren kritisch zu Mitch Kniat geäußert. Menschlich steht er ohne Frage absolut top da, aber rein sportlich hatte ich phasenweise den Eindruck, dass er das vorhandene Potenzial des Kaders – sein handwerkliches Werkzeug – nicht optimal ausschöpfen konnte. Das ist natürlich nur meine subjektive Sicht der Dinge, und mir ist völlig bewusst, dass ich in meinem eigenen Beruf eine wesentlich bessere Leistung abliefere, als ich es auf dem Trainerstuhl jemals könnte...
Zudem blicke ich immer wieder auf die Phase zurück, in der das Management mit nur einem einzigen verbliebenen Spieler als Fundament einen kompletten Neuanfang moderieren musste. Vor dieser Leistung ziehe ich nach wie vor meinen Hut, Chapeau!
Ich bin extrem gespannt, was die nächsten Tage und Wochen bringen werden. Eines möchte ich jedoch noch in die Runde werfen, wenn es um das Thema Kontinuität vs. Veränderung geht: Münster, Düsseldorf und Fürth haben in der laufenden Saison die Reißleine gezogen und den Trainer gewechselt...