Beiträge von Nenya

    Der VFB II bestreitet seine Heimspiele in der kommenden Saison im Stadion von Kooperationspartner Großaspach (10.00 Zuschauer Fassungsvermögen).

    Ich habe nur positive Erinnerungen an das Stadion - dort sind wir damals zum Meister "gekrönt" worden. Die Gaststätte im Ort war abends komplett in schwarz-weiß-blauer Hand, hat sehr viel Spaß gemacht.

    Wir haben in der Saison da auch 2x gespielt, gegen Stuttgart II und Großaspach.

    Der ganze Abend nur zum Zweck der Verschiebung des Knabenchores um 10 Meter?!? Meine Güte. :lol:

    Es ist wirklich beeindruckend, wie in diesem Thread auf einem Großteil der inzwischen fast 250 Seiten so abwertend über Personen gesprochen wird, die ihr vermutlich überwiegend nicht persönlich kennt - weder die LC, noch Einzelpersonen.

    Es wird gemeckert, dass sie "falsch" supporten, es wird kritisiert, dass andere Meinungen/Blöcke nicht zählen und dass "sie" über alles bestimmen wollen. Dann wird zu einer Veranstaltung eingeladen (und jetzt hängen wir uns doch bitte nicht an "Südtribüne" auf) und das ist auch wieder falsch, weil sich hier a) nicht alle adressiert fühl(t)en und weil b) das, was jetzt anscheinend thematisiert wurde (bislang hat in dieser Runde ja niemand von dem Treffen berichtet), nicht als ausreichend wichtig oder sinnvoll betrachtet wird.

    Wirklich hervorragend: nicht hingehen - also dort nichts persönlich ansprechen, aber dann hier wieder diejenigen abwerten, die mit dem Treffen eine Plattform zum Austausch geboten haben.


    Und ja, ich konnte heute leider nicht dabei sein, habe aber das letzte Stimmungstreffen (so hieß das damals, meine ich) als äußerst informativ und auch konstruktiv empfunden.

    Leider auch hinsichtlich dieser Thematik diese reflexhafte Bevormundung und das verbieten wollen. Was keiner mehr im Blick hat ist die Eigenverantwortung des Individuums, weshalb wir mehr und mehr in eine Gesellschaft abdriften die vom Bemutternden Staat abhängig ist um sich im Leben zu bewegen. Es ist doch die richtige Analogie zu Themen wie, Alkoholsucht, Fettleibigkeit durch zu viel Zucker oder Fast Food, zu wenig Bewegung durch Zocken usw. Am Ende gilt es doch die Kinder zu schützen und aufzuklären, aber dem Erwachsenen Menschen durch Verbote davor zu „schützen“ passt nicht in mein Bild einer freien Gesellschaft. Und so sehe ich es auch beim Glücksspiel: Aufklären, Kinder schützen und ansonsten kann jeder Erwachsene mit seinem Geld und seiner Zeit anfangen was er will.

    Ich weiß nicht, ob sich das auf meinen Post bezieht, aber einmal zur Klarstellung: ich habe nirgendwo geschrieben, dass ich Glücksspiel und Sportwetten verbieten möchte. Es geht mir um das Verbot von Sportwettenwerbung, äquivalent zum Verbot von Zigarettenwerbung. Es ist doch völlig absurd etwas, was erst ab 18 Jahren erlaubt ist, im öffentlichen Raum und im Fernsehen zu jeder Tageszeit in dieser Massivität zu bewerben - und zwar als etwas Cooles, was ich nunmal mit meinen Jungs mache. Die Werbung insbesondere im Fernsehen um die Fußballspiele herum ist genauso aufgebaut, ein bisschen Pyro, zusammen mit Kumpels während man das Spiel schaut, als Gemeinschaftsaktivität, um Sportwetten als etwas Alltägliches, was eben zum Fußball dazu gehört, zu präsentieren. Damit wird etwas mit Suchtpotential vor einem jugendlichen/jungen Publikum beworben - und das gehört abgeschafft. Wenn ich damit in die "alles-Verbieter-Kategorie" falle, kann ich damit leben.

    Ich war bei dem Veranstaltung mit Werner Hansch auf der Alm und ich glaube, alle die da waren, haben erlebt, was Glücksspiel und Sportwetten anrichten können, sie können nämlich Leben zerstören - das eigene und das anderer. Und da gibt es durchaus eine Parallele zum Alkohol, ebensfalls ein Suchtmittel, allerdings ein gesellschaftlich akzeptiertes.


    Mir geht es insbesondere darum, dass im Umfeld des Fußballs (in den Stadien, im Fernsehen, etc.) mit massiver Werbung suggeriert wird, dass Sportwetten zum Spiel dazu gehören, dass das Spaß macht und es ungefährlich ist (ja, ja, irgendwo steht da immer in klein der Satz zur Spielsucht). Und das halte ich nunmal für gefährlich.


    Weitere Argumente findet man im Übrigen auf den Seiten der Landesfachstellen gegen Glücksspielsucht und auch auf der Homepage des Bündnisses gegen Sportwettenwerbung.

    Das Unternehmen Merkur hat an den Verein SC Preußen Espelkamp gerade 300k gespendet um den Verein vor dem Aus zu bewahren.


    Zudem 8.7 Mio. an die Stadt Espelkamp über die Gauselmann-Stiftung für wohltätige Zwecke zur Verfügung gestellt.


    Gut angelegtes Geld, sicherlich - eine Zuwendung an die Arminia hätte ich aber trotzdem gerne auch gesehen.....

    Ja, Sponsoren sind wichtig, wir brauchen das Geld. Aber in diesem Fall sehe ich das anders: Merkur bzw. Gauselmann ist ein Glückspielunternehmen, die Gelder stammen aus dem Glücksspiel und aus (Sport)Wetter. Unternehmen dieser Art machen ihr Geld mit dem Elend anderer Menschen. Daher bin ich nicht nur froh, dass wir hier nicht mit Geld bedacht wurden, sondern würde mich auch freuen, wenn ich die Sonne nicht überall während des Spiels sehen müsste, ob auf der Bande, dem Bildschirm oder sonst wo. Gerade vor dem Hintergrund, dass so viele Kinder und Jugendliche im Stadion sind - Sportwetten sind kein Spiel, es gewinnt immer die Bank - egal wieviel Ahnung man meint zu haben. Daher gehört für mich Sportwettenwerbung aus den Stadien verbannt - auch aus unserem!

    Es geht ja nicht immer nur um den moralischen Zeigefinger, sondern um die richtige politisch-rechtliche Regulierung von bestimmten Problemen. Moral nützt selten was, die richtigen Regeln schon.

    Wenn das Thema Sportwettenwerbung über die Diskussion hier hinaus interessiert, es gibt ein Bündnis gegen Sportwettenwerbung gegen Sportwettenwerbung, welches sich für die Einschränkung von Sportwettenwerbung, ähnlich wie z.B. bei Tabak, einsetzt.

    Positiv ist mir auch das Anklatschen bei Standardsituationen aufgefallen. Und es gab in der 2. Hälfte zwei oder drei Mal die Situation, als J was angestimmt hat und auch ausreichend laut war, dass das auf der Süd aufgenommen wurde. Es kam hier(bzw. bei einem dieser Stimmungstreffen) ja auch schon mal die Info, dass man auf der Süd nicht immer hört, was auf J/I angestimmt wird.


    Ich fand die Stimmung wirklich gut, sie war spielbezogen (Szenenapplaus bei den Grätschen von Oppie und Schreck als Beispiel, aber auch die Bielefeld-Bielefwld-Rufe) und auch abwechslungsreich.


    Noch eine Sache: Es gibt ja immer wieder Kritik am Liedgut der aktiven Fanszene - wenn man auch die ein oder andere Konferenz guckt, quer durch die ersten drei Ligen, fällt schon auf, dass da bei uns eben auch einiges an eigenen Texten bei ist und nicht nur Sachen, die man in jedem oder zumindest in jedem zweiten Stadion nur mit dem Unterschied des jeweils eigenen Vereinsnamen hört.


    Und bevor ich es vergesse: danke an die aktive Fanszene für die Banner, insbesondere das zur Unterstützung des Fanprojekts Karlsruhe, aber auch das zur Alm :thumbup:!

    Meiner Meinung nach sind die Proteste absolut legitim. Die diversen Befragungen zu dem Thema zeigen ja auch, dass es, entgegen verschiedener Aussagen, eben nicht nur die Ultras sind, die gegen einen Einstieg eines Investors sind und die v.a. für 50+1 und für die Wahrung der Rechte der Mitglieder sind. Nichts anderes ist der intransparente Prozess: ein Angriff auf 50+1 und die Rechte der Mitglieder - zusätzlich zu der Problematik mit Kind (hat er, hat er nicht...) gab es kaum Beteiligung der Mitglieder der 36 Vereine. Dies hätte ebenfalls zu einem sauberen Prozess gehört.

    Und über die bzw. jetzt nur noch den Investor, der da im Raum steht, brauchen wir eigentlich überhaupt nicht zu reden. Ein Investor, der nicht nur bereits Beteiligungen an anderen internationalen Ligen hält (die französischen Vereine sind da lt. Presse auch teils sehr unglücklich), womit es klare Interessenkonflikte gibt, sondern auch noch einer, der einen Teil seiner finanziellen Ressourcen aus dem saudischen Staatsfond erhält - das widerspricht in so ziemlich allen den Werten, die sich auch in den Statuten der DFL befinden.


    Die Proteste sind friedlich, sie sind kreativ und ja, sie stören das Spiel, das ach so tolle Produkt, dass die DFL (und natürlich damit ein Teil der 36 Vereine) verkaufen will. Aber nur so ist es möglich, die Positionen zu transportieren. Und als es bei uns im Dezember "Scheiß DFL"-Rufe gab, gab es die überall im Stadion, auch auf den Sitzern. Meine Unterstützung haben die Protestierenden!

    Mal eine Taktikfrage: kann mir jemand erklären, welches System wir in der 2. Hälfte (bzw. ab der Auswechslung von Gohlke) gespielt haben? Ist jetzt vermutlich nicht so wichtig, aber immer wenn ich dachte, ah, das spielen wir, stand wieder Corboz irgendwo anders rum :pillepalle: .

    Noch eine Frage ans Forum. Sind wir auf links mit Mizuta und Oppie zu offensiv aufgestellt. Beide Gegentore heute über die Seite, beide Male Oppie überlaufen, abgelaufen

    In der ersten Halbzeit stand Oppie eigentlich immer gegen zwei Gegenspieler. Wer da auch immer auf Linksaußen vorgesehen war (sah zumindest am Anfang nach Biankadi aus), hat da kaum mit nach hinten gearbeitet. Das wurde in der 2. Hälfte (da war das dann mal Mizuta oder später auch Wintzheimer) besser.

    Das läuft auf der rechten Seite mit Shipnoski vor Lannert deutlich besser, der bleibt auf Außen, geht nicht so stark in die Mitte und arbeitet konzentrierter mit nach hinten.

    Gerade der Bereich am ASC-Pavi hatte mit dem Karussell, dem Dosenwerfen, dem Arminis-Zelt und auch dem Süßigkeitenstand einiges für kleinere Kinder zu bieten und am Nachmittag, gerade als es noch hell war, war es dort auch nicht so voll.


    Klar, gerade mit dem Auftritt von Shantallica wurde es voller, aber weitläufiger bedeutet eben auch, noch mehr Buden, noch mehr Leute - das war heute komplett ehrenamtlich gestemmt, da ist dann vielleicht auch nur ein gewisser Rahmen umsetzbar.


    Vielleicht noch kurz zum Bezahlsystem: klar ist das blöd, für die Wertkarten ggf. auch länger anzusehen, aber das macht das ganze in den Buden viel einfacher - es gibt an zwei Stellen auf dem Markt die Möglichkeit die Karten zu kaufen und überall, wo es was zu essen und zu trinken gab, muss niemand in den Buden noch mit Bargeld hantieren. Geht schneller, weniger Orga mit Blick auf ausreichend Kleingeld etc.