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  4. Off Topic

Irakkrieg

  • Rübe
  • 12. März 2003 um 20:25
  • Kai
    Erleuchteter
    Beiträge
    6.357
    • 17. März 2003 um 22:37
    • #21

    wenn Bush angreift, gehört er nach Den Haag!

    Durchführung eines Angriffkriegs

    Verbrechen gegen das Völkerrecht!!!!!!!

    Stellt Euch mal vor, wenn Nordkorea in der Zeit des Irakkrieges losschlägt........würde das die Amis überfordert??? Hätten wir einen Bündnissfall? So schnell geht das mit dem Weltkrieg. USA geht in den Irak. Irak greift Israel mit schmutzigen Raketen an. Nordkorea geht auf amerikanische Truppen.....Bündnisfall. Terrorwelle in Europa
    Eine erschreckende Vorstellung....aber wirklich unmöglich???

    Aber Frau Merkel ear wenigstens als Rektaltaucherin in den USA!!!!!!!

    Never argue with an idiot, he'll just drag you down to his level and beat you with experience

    Managerspiele haben Menschen glauben lassen sie könnten einen Bundesligaverein führen.

  • Endspurt
    Profi
    Beiträge
    893
    • 18. März 2003 um 09:13
    • #22

    Ich kann nichts dafür :

    Bush kommt mir vor wie ein 4.-klassiger Filmschauspieler in einem
    5.-klassigen Wildwestfilm, gedreht in schwarz-weiss, vor 40 Jahren!

    :)) Arminia - unsere Hoffnung lebt :))

  • Raju
    Erleuchteter
    Reaktionen
    70
    Beiträge
    5.247
    • 18. März 2003 um 14:56
    • #23

    tja wat willste denn noch über diesen scheiss cowboy noch sagen?!

    das der krieg stattfindet war mir schon lange klar, glaubste doch wohl selbst nicht, das bush sich von ein paar milliarden kriegsgegnern beeindrucken lässt :mad:

    ich glaube wenn al gore 2000 präsi geworden wäre, wäre es jetzt nicht mal zur überlegeung eines krieges gekommen...

    ⚫⚪🔵

  • Zipfel 2
    Profi
    Beiträge
    589
    • 18. März 2003 um 15:34
    • #24

    Ich kann das Thema nicht mehr hören! Mir kommt es schon aus den Ohren raus. Ich hatte heute 6 Stunde und in 4 haben wir drüber gesprochen dazu muss ich sagen dir anderen beiden hatte ich SPort.

    Wenn man den Fernseh anmacht, Internet nur noch Irak Krieg.

    Doch das Problem ist wenn man es immer und immer wieder hört verflacht es und es wir irgendwie normal.

    Come on you Boys in Blue
    :arminia:
    A.C.A.B.

    ACHT.COLA.ACHT.BIER

    Onkelz 4 ever !

  • Skoaler
    Profi
    Beiträge
    665
    • 18. März 2003 um 15:34
    • #25
    Zitat

    Original von DSConline
    wenn Bush angreift, gehört er nach Den Haag!

    Durchführung eines Angriffkriegs

    Verbrechen gegen das Völkerrecht!!!!!!!

    amerika muss sich nicht in den haag verteidigen, da sie gegen dieses gericht waren und somit davor nicht angeklagt werden können :/:

    :spam: :spam: :spam: :spam:

  • Kai
    Erleuchteter
    Beiträge
    6.357
    • 18. März 2003 um 16:01
    • #26

    sie haben es nicht anerkannt. Aber Herr Milosovic hat es auch nie anerkannt. Wenn es ein Völkerrecht geben würde, müsste Herr Bush angeklagt werden. Leider scheint es keins zu geben. Die USA sind die Herrscher der Welt!!!!!!!!!. Wer sich nicht unterordnte wird gefressen. Das ist Bushismuss. Nur was passiert mit Nordkorea.......da scheint die Macht der USA zu enden.

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  • arminia_blue
    Erleuchteter
    Beiträge
    4.141
    • 18. März 2003 um 16:11
    • #27

    Jamie. Wir haben in GK drüber gesprochen. Die USA hat dem Irak ein 48-Stunden Ultimatum gesetzt, und in der Zeit muss er ins Exil gehen.

    Keiner kann sagen, obs bei Al Gore anders gewesen wäre. Aber George Bush sen. war schon so auf Krieg abgerichtet, und Bush jun. jetzt auch.

    Zitat

    SPIEGEL ONLINE - 11. Februar 2003, 11:19
    URL: http://www.spiegel.de/politik/deutsc…,234547,00.html
    Psychoanalyse

    Warum Bush diesen Krieg führen muss

    Getrieben von Versager-Komplexen, gestärkt vom fundamentalistischen Gotteswahn: George Bush ist für den Psychoanalytiker und Theologen Eugen Drewermann besessen davon, einen noch besseren Krieg als sein Vater zu führen. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE seziert Deutschlands umstrittenster Kirchenkritiker die Psyche des US-Präsidenten.

    SPIEGEL ONLINE: Herr Drewermann, US-Präsident George W. Bush benutzt oft religiöse Vokabeln: Er spricht von der Achse des "Bösen", vom "Kreuzzug" gegen den Terror. Nach dem Absturz der Raumfähre "Columbia" zitierte er den Propheten Jesaja, häufig schließt er Reden mit der Formel: "Gott schütze Amerika". Ist Bush ein überzeugender Christ?
    Drewermann: Seine Rhetorik verrät sein Bemühen, die Öffentlichkeit mit religiösen Vorstellungen von seiner Art der Machtausübung zu überzeugen, insbesondere von den monumentalen Möglichkeiten eines Kreuzzuges gegen das Böse.
    SPIEGEL ONLINE: Welche Folgen hat die Einteilung der Menschheit in Gut und Böse?
    Drewermann: Eine solche bipolare Betrachtungsweise der Geschichte ist ideologisch außerordentlich gefährlich und psychologisch geradezu blind. Man bedient sich der Mythen des persischen Dualismus zur Begründung einer absoluten Skrupellosigkeit. Merkt man denn nicht, dass man alles, was man böse nennt, längst in die eigene Praxis übernommen hat?
    SPIEGEL ONLINE: Wollen Sie etwa Saddam Hussein und George W. Bush gleichsetzen?
    Drewermann: Wer wie Bush gegen den Terrorismus kämpft, potenziert das Unheil. Die Amerikaner sollten der Welt ein Beispiel geben für effektive Abrüstung, und sie sollten die Unsummen von Geld, das sie in den Krieg investieren, einsetzen zum Kampf gegen die Gründe des Krieges. Die Amerikaner haben ihre Ausgaben zur Bekämpfung der Armut in der Welt gerade auf 1,7 Milliarden Dollar reduziert. Das ist nicht einmal so viel, wie sie in zwei Tagen fürs Militär ausgeben.

    Spiegel: Sie halten Bush wohl eher für einen Verbrecher als einen
    Anhänger Jesus von Nazarets.
    Drewermann: Wer aus dem Neuen Testament die Pflicht zum Präventivkrieg herausliest, wer aus der Bergpredigt die Legitimation nimmt, Hunderttausende Menschen mutwillig zu töten, hat entweder das Christentum nicht verstanden, oder er entfernt sich mit Siebenmeilenstiefeln davon. Man kann nicht über Leichen gehen, wenn man den Weg Christi gehen will.
    SPIEGEL ONLINE: Warum benutzt Bush dennoch religiöse Sprache?

    Drewermann: Es geht darum, die Stimmen aus dem amerikanischen Bibelgürtel zu gewinnen. Sie sind das religiöse Zünglein an der Waage. Inzwischen ist es üblich, sich als Präsident mit der Aura der Gotterwähltheit darzustellen. Damit verbunden ist die Stilisierung der USA als "God's own country". Man lebt dort in dem Wahn, als große Nation von Gott für die Lenkung der Weltgeschicke eine besondere missionarische Berufung zu besitzen.
    SPIEGEL ONLINE: Rührt daher die Intoleranz der amerikanischen Regierung gegenüber der deutschen Haltung im Irak-Konflikt?
    Drewermann: Bush verschiebt den religiösen Absolutheitsanspruch auf machtpolitische, geostrategische und wirtschaftliche Ziele. Daher seine Haltung: Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. In diesen Zusammenhang muss man die unglaubliche Hybris einordnen, mit der Bush sich weigert, einem ihm nicht wie ein Hund nach dem Stöckchen springenden Bundeskanzler auch nur die Hand zu geben. Über einen derartig chauvinistischen, schein-religiös motivierten Allseligkeitsanspruch kann man nur erschrecken.
    SPIEGEL ONLINE: Ist diese Haltung der amerikanischen Regierung allein auf Bush zurückzuführen?
    Drewermann: In gewissem Sinne ist Bush Opfer einer Geisteshaltung, die bei den Evangelikalen, den Rechten und den Fundamentalisten christlicher Prägung außerordentlich tief geht. Darüber hinaus hat er sich mit einer Ministerriege aus der Zeit des Golfkrieges seines Vaters umgeben. Sein Vize Dick Cheney ist mit dem Öl-Ausrüster Halliburton zum Großlieferant fürs Pentagon aufgestiegen, Colin Powell erscheint zwar moderat, war aber in Wirklichkeit nie etwas anderes, als der jeweiligen Macht untertan. Condoleezza Rice ist eine absolut ehrgeizige Dame und predigt nichts als Krieg. Paul Wolfowitz beglückt die Welt mit der Vorstellung, dass ein Krieg im Irak weltweit Wohlstand, Demokratie und Menschenrechte bringen werde.
    SPIEGEL ONLINE: Wenn fundamentalistische Positionen bei Bush anschlagen, wie ist seine Psyche gestrickt?
    Drewermann: Psychoanalytisch dürfen wir annehmen, dass sich die religiöse Grundeinstellung nach den verinnerlichten Werten der Eltern richtet. Bush senior hatte schon im ersten Krieg gegen den Irak 1991 gesagt, der Ausgang des Krieges könne nur der Sieg des Guten sein. Dieser Sieg des Guten hat im Irak allein mehr als 200.000 Menschen das Leben gekostet und Hunderttausende zu Krüppeln gemacht. Die Embargopolitik hat mehr als eine Million Menschen in den Tod gedrückt. Wie kann man das Wort "gut" auf eine derart grausame Weise intonieren?
    SPIEGEL ONLINE: Wollen Sie allen Ernstes behaupten, Bushs Irak-Politik sei eine Synthese aus Vaterkomplex und religiösem Fundamentalismus?
    Drewermann: Die religiöse Komponente kann sich mit der Beendigung seiner Alkoholismus-Probleme verbunden haben. Alkoholiker kompensieren schwere Minderwertigkeitskomplexe - Bush galt über Jahre als der Versager der Familie - durch die Droge und durch Loyalität und Jovialität. Trocken geworden, als Bekehrte sozusagen, strengen sie sich dann an, die verinnerlichten Maßstäbe ihres Über-Ichs perfekt zu erfüllen. Für George W. verschmelzen Gott und sein Vater zu dem Auftrag, einen noch größeren und noch besseren Krieg zu führen als der eigene Vater - mit dem Beistand des Vaters im Himmel. Das alles ist eine Verzahnung aus individueller Neurose und sozialpsychologischem Wahn: ein Überbietungssyndrom und eine Weltbeglückungskomponente.
    SPIEGEL ONLINE: Besteht Hoffnung, dass sich der Präsident aus dieser Verfangenheit befreien kann?
    Drewermann: Man müsste mit dem potenziellen Gegner, dem Irak, reden und gemeinsam Wege aus der Krise suchen. Das versuchen die Europäer. Doch Bush - im Alleinbesitz von Weisheit und Macht - verweigert dies der Welt. Er ist die einstudierte Sprechpuppe des Pentagons und der Ölindustrie.
    SPIEGEL ONLINE: Sie bezeichneten Krieg einmal als eine Krankheit. Sitzt der Infektionsherd in Washington oder in Bagdad?
    Drewermann: Der Infektionsherd sitzt in jedem, der glaubt, Probleme mit Gewalt lösen zu können. Der Krieg ist das Resultat der Wahnidee, dass man aus den Mündungsrohren der furchtbareren Kanonen und der effizienteren Raketensilos Recht herbeibomben könnte. Der Krieg ist das Scheitern, Menschen gerecht zu werden.
    SPIEGEL ONLINE: Ein Scheitern, zu dem Saddam Hussein wesentlich beiträgt.
    Drewermann: Der Irak stellt keine wirkliche Gefahr dar. Das Gerede vom Besitz der Atomwaffen wird nicht einmal mehr von Condoleezza Rice aufgelegt, simpel, weil es nicht stimmt. Die chemischen Waffen haben nach Auskunft von Scott Ritter, der bis 1998 die Waffenkontrollen im Irak geleitet hat, eine Verfallszeit von fünf Jahren. Das heißt, es gibt solche Bestände nicht mehr. Es sei denn, sie wären in der Zwischenzeit unter dem außerordentlich strengen Auge der amerikanischen Kontrollen nachgerüstet worden. Dafür gibt es definitiv nicht den geringsten Beweis. Die Amerikaner haben selbst behauptet, alles, was sich auf dem Boden bewegt, könnten sie sehen - und zerstören.
    SPIEGEL ONLINE: Wie kommen Sie zu ihrer optimistischen Einschätzung? Im Irak werden angeblich 8500 Liter Anthrax versteckt.
    Drewermann: Kein Geringerer als Donald Rumsfeld hat den Irak 1983 in den Besitz der Milzbranderreger gebracht, als er Saddam Hussein als Kettenhund gegen die Ajatollahs im Iran scharf machen wollte. Rings um den Irak herum existiert übrigens kaum ein Staat, der nicht über solche Mittel verfügt.
    SPIEGEL ONLINE: Das macht den Irak nicht besser.
    Drewermann: Man kann aber nicht einen Staat einseitig abrüsten wollen, wenn man mit dem Faktor eins zu tausend all das im eigenen Arsenal hält, was man beim anderen abschaffen will. Der Irak ist im Vergleich zu anderen aufgerüsteten Staaten wie eine Ratte gegenüber einem Elefanten.
    SPIEGEL ONLINE: Sehen Sie keinen Unterschied darin, dass die USA demokratisch konstituiert sind, im Irak aber ein Diktator herrscht?
    Drewermann: Der Unterschied wird immer hinfälliger. In den USA können Sie sich die Macht kaufen. Mit der Folge, dass Bush nun den Interessen der Rüstungs- und Erdölindustrie huldigen muss, von denen er gesponsert wurde. Wir haben keine Demokratie, sondern eine Plutokratie in den Vereinigten Staaten. Der Wahlkampf ist daher eine inhaltsleere Propagandashow. Ein Großteil der Amerikaner bleibt selbst der Präsidentenwahl fern.
    SPIEGEL ONLINE: Seit dem 11. September ist den meisten Amerikanern zumindest die Sicherheitspolitik nicht gleichgültig.
    Drewermann: Es ist vor allem die Angst, die die Amerikaner dazu bringt, sich hinter ihrem Präsidenten zu scharen. Es gibt keine Medien mehr, die das amerikanische Volk objektiv informieren könnten. Die Regierung ist inzwischen so zynisch, die Medien in die propagandistische Kriegführung einbinden zu wollen.
    SPIEGEL ONLINE: Noch gibt es aber eine garantierte Freiheit der Presse.
    Drewermann: Nur nominell. De facto erleben sie die Pressefreiheit doch so, dass die Medien von den 25.000 Menschen der amerikanischen Friedensbewegung, die vor dem Weißen Haus gegen den Krieg demonstrieren, kaum noch Notiz nehmen. Kritische Stimmen wie Gore Vidal, Noam Chomsky oder Howard Zinn können schreiben oder sagen, was sie wollen, sie haben keine Resonanz in den Medien. Auch in Deutschland wird es immer schwieriger, eine kriegskritische Meinung offen zu äußern, obwohl die Regierung sich gegen eine Beteiligung am Irak-Krieg ausgesprochen hat.

    Das Gespräch führte Alexander Schwabe

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    Haben noch mehr Texte in der Schule. Bei Interesse kann ich die mal hier rein posten.

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