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Mein-Solarlampion

USA: wahl-betrug?!

  • Raju
  • 11. November 2004 um 16:08
  • Raju
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    70
    Beiträge
    5.247
    • 11. November 2004 um 16:08
    • #1

    Mein-Solarlampion

    Der Bezirk mit 139 Prozent Wahlbeteiligung

    Zitat

    Phantom-Wähler, verschwundene Stimmen, Zählcomputer,
    die subtrahierten statt addierten: Während in der Wahlnacht
    kaum über Probleme beim Urnengang berichtet wurde, mehren sich
    inzwischen Informationen über Unregelmäßigkeiten.
    Erste Kongressabgeordnete fordern eine Untersuchung.

    Glaubt man Greg Palast, dann hat John Kerry die US-Präsidentschaftswahl
    gewonnen. "Ich weiß, keiner will's mehr hören", seufzt der investigative
    Reporter, Dokumentarfilmer und Bestseller-Autor, der sich mit seinen
    Recherchen zum Florida-Wahlfiasko von 2000 einen Namen machte.
    Jetzt will er einem neuen Wahlbetrug auf die Spur gekommen sein:
    "Kerry hat in den ausschlaggebenden Staaten Ohio und New Mexico
    die meisten Stimmen bekommen. Sie sind aber zu Tausenden nicht
    gezählt worden."

    Ein schwerer Vorwurf, doch er kommt nicht von irgendjemandem.
    Palast, wohnhaft in New York und London, arbeitet für die BBC,
    den "Guardian" und dessen Schwesterblatt "Observer". Die heimischen
    Mainstream-Medien dagegen, so berichtet Palast stolz, als sei das eine
    Ehren-Auszeichnung, boykottierten ihn beharrlich, und Floridas Ex-
    Innenministerin Katherine Harris hat ihn "pervers und verrückt" genannt.

    Palast verdächtigt die Behörden in Ohio (dem Staat, dessen 20 Wahlmänner
    die Wahl entschieden) und New Mexico (dem Staat, den Kerry mit knapp
    8000 Stimmen verlor), durch "alte und neue Tricks" die Ergebnisse zu
    Gunsten von US-Präsident George W. Bush manipuliert zu haben.
    Zum Beispiel durch "verdorbene Stimmen", die als "ungültig" unter den
    Tisch fielen. Im "Swing State" Ohio, wo oft noch die alten, suspekten
    Stanzmaschinen von 2000 zum Einsatz kamen, waren das nach
    bisheriger Zählung 92.672 Stimmen. Die meisten dieser "Müllstimmen",
    so glaubt Palast, wären in den kritischen Bezirken den Demokraten zu Gute gekommen.

    Paranoia oder Realität?

    Greg Palast steht mit seiner Behauptung, am 2. November sei nicht alles
    mit rechten Dingen zugegangen, längst nicht mehr alleine. Während Kerry
    schon am Tag danach aufgab und sich selbst die Bush-kritischen US-
    Medien seither bedeckt halten, klammern sich viele waidwunde
    Demokraten bis heute an den festen Glauben, diese Wahl sei ihnen,
    wie schon die Wahl 2000, "gestohlen" worden.

    Die beharrlichen Zweifel am Wahlergebnis - die bereits vor Schließung
    der Wahllokale gärten - schlagen sich nicht nur in den alternativen
    Medien nieder oder in wütenden Internet-Blogs wie http://www.stolenelection.com
    Auch bei Watchdog-Gruppen, Bürgerinitiativen und den Kommunalbüros
    der Politiker sind bisher schon Zehntausende von Beschwerden eingegangen.
    Der Kerry-Clan verfolgt die Berichte mit Interesse: "Wir ignorieren das alles nicht",
    sagte Kerrys Bruder Cameron am Dienstag.

    Vieles davon mag reine Verschwörungstheorie sein, Zufall, Verliererschmerz,
    Paranoia oder auch nur das übliche Pannenchaos. Anderes aber gibt
    zumindest Anlass zum Aufhorchen.

    Kerry-Stimmen für Bush

    Die meisten dieser Vorwürfe kommen aus Ohio, dem "neuen Florida",
    wie es die Blogger getauft haben. Hier, unter der Aufsicht des
    erzkonservativen Innenministers Kenneth Blackwell, gewann Bush
    mit einer Mehrheit von 136.483 Stimmen - vorbehaltlich von 155.428
    "provisorischen Stimmzetteln", deren Sichtung ja erst an diesem
    Wochenende beginnen soll.

    Schon jetzt aber gibt es Ungereimtheiten. So verbuchte eine Wahlmaschine
    in einem eher republikanischen Vorort der Hauptstadt Columbus 4258
    Stimmen auf Bushs Konto - obwohl dort nur 638 Leute gewählt hatten.
    Wahlleiter Matthew Damschroder, ein vormaliger Bezirkschef der
    Republikaner, erklärte das "Supersizing der Bush-Stimmen"
    (so die Lokalzeitung "Columbus Dispatch") schnell mit einem
    technischen "Schluckauf".

    Ähnliche "Schluckaufs" gab es jedoch auch in Cleveland, wo 93.000 fiktive
    Extra-Stimmen entdeckt wurden, und ironischer Weise in dem Ort
    Miami/Ohio, wo ein Zählautomat 19.000 mysteriöse Phantom-Stimmen
    addierte. In Youngstown/Ohio behaupten Demokraten, dass die
    Maschinen ihre Stimmen nicht für Kerry, sondern für Bush registrierten.

    10.000 Stimmen doppelt gezählt

    In Auglaize in Nordohio kursieren Gerüchte, ein Ex-Mitarbeiter des
    Wahlmaschinen-Herstellers ES&S habe kurz vor der Wahl unerlaubt
    Zugang zum zentralen Computersystem gehabt. Im Bezirk Warren
    verbarrikadierten sich die Wahlleiter zum Zählen der Stimmen
    "zwecks Heimatschutz" hinter verschlossenen Türen - ein noch nie
    dagewesener und womöglich illegaler Vorgang. Hier gewann Bush mit
    41.124 Stimmen Vorsprung.

    "Die Beweise verdichten sich, dass die Wahl in Ohio gestohlen wurde",
    sagt Bob Fitrakis, ein Soziologe am Columbus State Community College
    und liberaler Kolumnist. Ohios Innenminister Blackwell weist solche
    Vorwürfe als Spinnereien des Internet-Zeitalters zurück: "Es gibt ja auch
    Websites, die behaupten, dass die Mondlandung nicht stattgefunden habe",
    erwidert Blackwells Sprecher James Lee.

    Doch nicht nur in Ohio ging es rund. Im Ort Papillion im Bundesstaat
    Nebraska wurden 3342 Stimmen gezählt - 400 mehr als Wahlberechtigte.
    Insgesamt schätzt das Wahlamt, dass in dieser Ecke Nebraskas
    "bis zu 10.000 Stimmen doppelt gezählt" worden seien. Noch bizarrer wird
    es auf der Website des zuständigen Bezirks Sarpy. Die beziffert die
    offizielle Wahlbeteiligung auf 139,93 Prozent: 82.607 Wahlberechtigte,
    115.593 abgegebene Stimmen, eine mysteriöse Differenz von 32.986
    Stimmen - über 10.000 mehr als Bushs Vorsprung im Endergebnis.

    Im Bezirk Carteret in North Carolina gingen dagegen 4530 Briefwahl-
    Stimmen "verloren" und können, da die Wahlcomputer keinen
    Papierausdruck haben, auch per Recount nicht mehr rekonstruiert werden.
    Möglicherweise muss hier nun komplett neu gewählt werden. Anderswo
    im Bundesstaat wurden nachträglich 22.000 Stimmen für Kerry entdeckt.

    Die Bürgergruppe Count Every Vote 2004 (CEV2004) hat Hunderte
    "Unregelmäßigkeiten" in rund 700 Wahllokalen in den Südstaaten
    protokolliert, wo Bush kräftig abräumte: lange Wartezeiten, mechanische
    Defekte, nicht genügend Stimmzettel, Einschüchterung von Wählern.
    Besonders davon betroffen gewesen seien Minderheiten und Arme.
    "Selbst wenn die Vereinigten Staaten eine starke Demokratie sind",
    sagt CEV-Chefaktivist Keith Jennings, "sind sie auch eine mangelhafte
    Demokratie."

    Blackout der großen Medien?

    "Wir haben das ungute Gefühl, dass wir nur die Spitze des Eisbergs sehen",
    sagt Cindy Cohn, die Justitiarin der Bürgergruppe Electronic Frontier Foundation.
    Auch die Watchdog-Gruppe People for the American Way (PFAW) beklagt
    eine "irreparable Beschädigung der Bürgerrechte". Doch je länger die
    Wahl zurückliegt, desto schwerer fällt es, all diese Meldungen sinnvoll
    auseinander zu sortieren.

    Zumal die meisten etablierten US-Medien offenbar beschlossen haben,
    die Sache vorerst auf sich beruhen zu lassen. Selbst das linke Wochenblatt
    "Nation" beantwortet seine eigene Überschrift "Wurde die Wahl gestohlen?"
    mit einem zögerlichen "wahrscheinlich nicht". Greg Palasts These vom
    Stimmenklau in Ohio, schreibt "Nation"-Politikchef David Corn,
    sei "höchst unwahrscheinlich" und "vielleicht der Beginn eines Falls,
    aber kein Fall für sich".

    "Die großen Medien leiden an einem Blackout", kritisiert dagegen David
    Swanson, der Medienkoordinator der Journalistenvereinigung ILCA.
    Nur ein paar Lokalzeitungen und TV-Sender blieben dem Thema noch
    auf den Fersen. Dabei sei der Skandal doch nicht nur, ob die Unregelmäßigkeiten
    das Wahlergebnis verändert hätten, sondern dass es überhaupt zu
    Unregelmäßigkeiten gekommen sei.

    Nicht alle haben aufgegeben. Die drei demokratischen Kongressabgeordneten
    John Conyers, Jerrold Nadler und Robert Wexler haben den US-
    Rechnungshof GAO jetzt aufgefordert, den Zweifeln am Ablauf
    der Wahl "dringend" nachzugehen. "Wir bekommen täglich neue Beschwerden",
    schrieben sie am Dienstag in einem Brief an GAO-Chef David Walker. "Bisher sind es über 30.000."

    Bushs Vorsprung - 3,5 Millionen Stimmen

    Doch selbst wenn zehntausende Stimmen falsch gezählt oder
    unterschlagen worden sein sollten bleibt festzuhalten: Nach dem
    bisherigen Ergebnis hat Präsident Bush bei der US-Wahl am 2. November
    59,7 Millionen Stimmen erhalten - sein Herausforderer John Kerry nur
    56,2 Millionen. Und niemand behauptet bisher, dass bei der Wahl mehr
    als 3,5 Millionen manipuliert wurden. Nach absoluten Stimmen hat Bush
    die Wahl also klar gewonnen.

    Zum Sieg in Ohio - und damit zur Mehrheit der Wahlmännerstimmen-
    hätten Kerry zwar rund 130.000 zusätzliche Stimmen genügt, doch auch
    dieser Vorsprung Bushs war den Demokraten viel zu groß, um sich
    erneut auf juristische Scharmützel einzulassen. Bisher.

    Alles anzeigen

    QUELLE. [url=http://www.gmx.net/de/themen/nach…498,page=1.html]GMX.DE[/url]

    ⚫⚪🔵

    Einmal editiert, zuletzt von Raju (11. November 2004 um 16:08)

  • Der Ententrainer
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    • 11. November 2004 um 16:31
    • #2

    139% Klar! Und meine Mama ist Liz Taylor! :lol:

  • Stone
    - gesperrt -
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    • 11. November 2004 um 18:17
    • #3

    Dann sind wir ja Brüder ;)

  • Fichte
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    • 11. November 2004 um 19:13
    • #4
    Zitat

    Original von Stone
    Dann sind wir ja Brüder ;)

    Och, wieder einer mehr ;) .

  • Marcio
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    • 11. November 2004 um 22:45
    • #5

    Dann bin ja euer Vat(a)er haha

  • Horst Stapen
    Moderator ...
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    • 12. November 2004 um 00:52
    • #6

    Leute, wißt Ihr überhaupt, wer Liz Taylor ist? Die Frau ist ca. 124 Jahre alt!

    Es ist bekannt, dass Du ein wenig seltsam bist, Marcio, aber so extrem?

    Noch 102 Punkte!


    Die Philosophen haben die Verhältnisse nur verschieden interpretiert. Es kommt aber darauf an, sie zu ändern.

    Einmal editiert, zuletzt von Horst Stapen (12. November 2004 um 00:52)

  • Marcio
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    • 12. November 2004 um 12:55
    • #7

    *loool* Ich wollte nur das Wortspiel mit Vata bringen :)

  • Raju
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    • 12. November 2004 um 13:52
    • #8

    habt ihr euch überhaupt den text durchgelesen :verbot:

    ⚫⚪🔵

  • Stone
    - gesperrt -
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    • 12. November 2004 um 14:41
    • #9

    Nicht ganz :D der is ja so lang ;)


  • Mein-Solarlampion
  • Bennobarkeeper
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    3.218
    • 12. November 2004 um 15:08
    • #10

    Egal ob auch nur eine oder mehrere Tausend, wenn nicht sogar Millionen Stimmen unterschlagen, oder falsch gewertet worden sind, es ist einfach skandalös!

    Da wird die amerikanische Demokratie als Welterfolg gefeiert und skandiert und dann passiert soetwas und das auch noch, nach dem es im Jahr 2000 bereits auffälig viele Beschwerden gab die zu einer Wahlfälschung führten. Zig Bürgerinitiativen hatten sich damals mit Protestschreiben und Unterschriftensammlungen an den Kongreß gewandt und wurden stur nicht gehört weil ihnen allen eine Unterschrift eines Kongrßabgeordneten fehlte, ein Witz meiner Meinung nach.

    Es ist grottenpeinlich, das die Wahlen in der USA unter Aufsicht von ausländischen Fachkräften stand, weil die Vermutung und Gefahr bestand, das Wahlbetrug stattfindet und das bei der ach so gepriesenen Demokratie in Amerika!

    Bush stellt für mich ein Synonym für "Nichtdemokratie" dar, der eher den Drang zu einer Diktatur hat, als zu einem friedlichen miteinander!

    Aber auch den Volk Amerikas ist nicht zu helfen, denn sie wurden und das war jedem bewusst, offenkundig von Bush belogen und betrogen ja sogar Ihrer Söhne und Töchter beraubt durch einen Krieg der nur aus reiner Profitgier gestartet wurde unter dem Deckmalntel der Terrorbekämpfung!! Wenn ich als Amerikaner hätte wählen dürfen, wäre mein Kreuz unter Garantie nicht bei Bush gesetzt worden, denn einem Lügner und Provkateur der nebenbei in meinen Augen nicht einmal einen sehr hohen Intelligenzquotzienten besitzt, hätte ich meine Stimme nicht gegeben! Auch unsere Poliziker zur Zeit sogar die Annahme egal welcher Partei, lügen und bescheissen uns als Volk, jedoch bin ich auf eines Stolz, was unsere Herren Politiker richtig gemacht haben, nämlich Amerika die Nase zu zeigen bei ihrem Angriff auf den Irak und dieses nicht zu unterstützen. Ich kann nur hoffen, das sie auch weiterhin diesen Weg bestreiten und diesem Kriegsverherrlichenden Präsidenten in Spee BUSH auch weiterhin einen vor den Latz treten.

    Ich haben fertig!

    SWB Gruß
    Bennobarkeeper

    Behandel jeden so, wie Du selbst behandelt werden möchtest.

    Einmal editiert, zuletzt von Bennobarkeeper (12. November 2004 um 15:08)

  • Fichte
    Erleuchteter
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    4.737
    • 12. November 2004 um 15:27
    • #11

    ...und kann mich Herrn Barkeeper eigentlich nur anschließen!

    Die einzige These, die man dem amerikanischen Volk bei ihrer Wahlentscheidung eventuell gestatten kann ist, dass einige US-Bürger (zumindest einige meiner Bekannten) Bush gewählt haben, da diese der Meinung waren, dass J.F. Kerry seine Meinung nach dem Wind richten würde ("Erst war er für den Irak-Krieg, dann mit einem Mal dagegen; und in Wahrheit wusste er es selbst nicht so genau...") und somit eventuell in wichtigen Entscheidungen nicht klar genug handeln könnte.

    Das Wählerstimmen verschwinden oder falsch gewertet werden, ist in Amerika meiner Meinung nach jedoch leider Gang und Gebe und das "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" bekommt dadurch auch so seine eigene Historie! - wie der viel diskutierte Film "09/11" deutlich tituliert.

    Bush hätte jedoch trotzdem nicht gewonnen, wenn neben den beiden oben angeführten Punkten, eine deutliche Mehrheit des Volkes für Kerry gestimmt hätte...

  • KSV-Jens
    Erleuchteter
    Beiträge
    3.206
    • 12. November 2004 um 17:05
    • #12

    Vielleicht war auch das hier das größte Problem: Klick

    Platz 17 für Bush. Respekt.


  • Mein-Solarlampion

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