Grundsätzlich ja. Aber, was hat sie denn getan, außer den Helm abzulehnen?
Grundsätzlich ja. Aber, was hat sie denn getan, außer den Helm abzulehnen?
Grundsätzlich ja. Aber, was hat sie denn getan, außer den Helm abzulehnen?
Man müsste vielleicht eher fragen, was sie sonst noch nicht getan hat... ![]()
Das war einer IOC-Präsidentin schon ziemlich unwürdig. Zumal ihre politische Karriere unter Robert Mugabe in Simbawe nun auch nicht gerade ein olympisch gutes Licht auf sie wirft.
Unfassbar ! Wie kann man nur in dieser Position so unglaublich unsouverän agieren ? "Vielleicht muss ich jemanden entlassen". Sollte das witzig sein ?
Sie war doch der Wunsch ihres Vorgängers, oder ?
Korrekt, sie ist Bachs Wunschkandidatin gewesen. Und damit geht's ja eigentlich schon los. Jemanden, die im "Kabinett" einer Regierung gearbeitet hat, die ihr Volk massiv unterdrückt und tötet, zu der führenden Person des IOCs zu ernennen (oder wählen zu lassen) ist doch völlig absurd. Zumindest in meiner Welt.
Hier gibt's ein bisschen was zu lesen und zu schauen.
Ganz so ist es nicht. Sie war nie unter Mugabe Ministerin.
Im IOC war sie früher in der Athletenkomission aktiv. Grundsätzlich ist es gut, dass hohe Funktionäre früher selbst Athleten waren.
Ändert aber nichts daran, dass sie als IOC-Präsidentin offenbar überfordert ist.
Ah okay, sorry, dann habe ich das falsch in Erinnerung gehabt. Ist schon etwas her, dass ich die Doku geschaut habe. Nichtsdestotrotz ist ja Mugabes Nachfolger vermutlich auch kein lupenreiner Demokrat. ![]()
Im Nachgang der Olympiade haben sich einige Athlet*innen (wie z.B. Vanessa Voigt) und auch Trainer und Verantwortliche gemeldet. Das Thema war "Druck von Außen" sowie der Umgang der Öffentlichkeit mit den Athlet*innen in den sozialen Medien .
Dazu passend ist gerade ein sehr spannender Podcast bei Spotify veröffentlicht, den ich euch gerne empfehlen möchte. Noch dazu, da der zuständige Moderator und Autor aus Bielefeld kommt und auch eine Arminia-Vergangenheit hat. Gerne Reinhören und Liken. Viel Spaß beim Lesen und Hören.
Ausschnitte in Textform:
"Innerlich war ich gebrochen": Olympiasieger Rösch offenbart "Ansatz von Suizidgedanken" - ntv.de
Hier direkt der Spotify-Link mit dem kompletten Podcast:
Ich frage mich immer wieder, wo hier das Grundproblem liegt. Ein deutscher Athlet wird bei Olympia im Winter schon historisch bedingt immer einen gewissen Druck haben und bekommen.
Arbeitet man hier zu wenig gegen oder ist das wirklich nur ein Phänomen der sozialen Medien? Oder wird man mittlerweile evtl auch zu "sacht" erzogen? Ich halte z.B. gar nichts davon, dass man die Kinder wohl teilweise ohne Ergebnis spielen lässt. Natürlich muss auch immer drüber stehen "dabei sein ist alles" und auch eine tolle Leistung, aber ohne Wettkampf wird man sich schwer ganz nach oben steigern.
Es zwingt einen am Ende ja niemand, sein "Hobby" zu professionalisieren und damit auch Geld zu verdienen. Dass die Einnahmen je nach Sportart im Vergleich vermutlich sehr traurig sind, ist eine andere Baustelle.
Ich frage mich immer wieder, wo hier das Grundproblem liegt. Ein deutscher Athlet wird bei Olympia im Winter schon historisch bedingt immer einen gewissen Druck haben und bekommen.
Arbeitet man hier zu wenig gegen oder ist das wirklich nur ein Phänomen der sozialen Medien? Oder wird man mittlerweile evtl auch zu "sacht" erzogen? Ich halte z.B. gar nichts davon, dass man die Kinder wohl teilweise ohne Ergebnis spielen lässt. Natürlich muss auch immer drüber stehen "dabei sein ist alles" und auch eine tolle Leistung, aber ohne Wettkampf wird man sich schwer ganz nach oben steigern.
Es zwingt einen am Ende ja niemand, sein "Hobby" zu professionalisieren und damit auch Geld zu verdienen. Dass die Einnahmen je nach Sportart im Vergleich vermutlich sehr traurig sind, ist eine andere Baustelle.
Da stimme ich zu. Wenn man sich nicht misst, wie weiß man dann wo man steht, oder was man verbessern muss? Außerdem lernt man mit Misserfolgen, Niederlagen und Kritik umzugehen, was mir als 9-Jähriger beim Fussball am Anfang nicht leicht gefallen ist. Aber heute raste ich nicht mehr aus, wenn mich Omma beim Kniffel abbügelt, weil ich diese wertvollen Erfahrungen machen durfte. Kritikfähigkeit, Resilienz, und andere Meinungen/Kritik akzeptieren ist mMn ein Stück verloren gegangen, und das finde ich bedenklich, weil das Leben halt nicht immer Komfortzone pur ist....
Alles anzeigenIm Nachgang der Olympiade haben sich einige Athlet*innen (wie z.B. Vanessa Voigt) und auch Trainer und Verantwortliche gemeldet. Das Thema war "Druck von Außen" sowie der Umgang der Öffentlichkeit mit den Athlet*innen in den sozialen Medien .
Dazu passend ist gerade ein sehr spannender Podcast bei Spotify veröffentlicht, den ich euch gerne empfehlen möchte. Noch dazu, da der zuständige Moderator und Autor aus Bielefeld kommt und auch eine Arminia-Vergangenheit hat. Gerne Reinhören und Liken. Viel Spaß beim Lesen und Hören.
Ausschnitte in Textform:
"Innerlich war ich gebrochen": Olympiasieger Rösch offenbart "Ansatz von Suizidgedanken" - ntv.de
Hier direkt der Spotify-Link mit dem kompletten Podcast:
Externer Inhalt open.spotify.comInhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
Die Zunahme der Depressions-Problematik ist keine Besonderheit des Sports. Auch die zunehmende öffentliche Thematisierung dieses Problems ist es nicht. Allerdings ist der Sport wie ein Brennglas für manche gesellschaftlichen Probleme. Im Sport wird durch die Sieges-Logik so scharf nach Erfolg und Misserfolg unterschieden wie sonst selten, jedenfalls in dieser Frequenz. Heute bist Du Sieger, morgen Verlierer. Selbst reine Beobachter wie wir Fans hier werden durch diese Logik des Sports einem permanenten Wechsel der Stimmungen unterworfen. Einerseits kommt man sich selbst dabei lächerlich vor, dass die Stimmung schneller umbricht als das Wetter in den Hochalpen. Anderseits ist aber genau das die Logik des Sports. Vielleicht ist es schon ein erster Schritt zur besseren mentalen Verträglichkeit des Spitzensports, diese Logik des Sports - mit all ihren Reizen und Tücken - zu verstehen. Als Spitzensportler ist das mMn unumgänglich. Aber selbst Zuschauern wie uns kann diese Einsicht nützen. Die allgemeine Depressionsproblematik in der Gesellschaft umfasst natürlich sehr viel mehr Aspekte als diese Besonderheiten, die im Sport noch dazu kommen.
Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!