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  4. Fußball allgemein

Die Bayern u.ihre Fans

  • Kai
  • 8. Juli 2003 um 11:16
  • Kai
    Erleuchteter
    Beiträge
    6.357
    • 8. Juli 2003 um 11:16
    • #1
    Zitat

    München - "Wird sich die neue Kundschaft etwa betrogen fühlen, wenn sie merkt, dass man für ihre neuen Plätze bei der Show die Hauptattraktion geopfert hat?"

    Diese Frage ist mehr als zehn Jahre alt. Gestellt in Nick Hornbys Bestseller "Fever Pitch". Und aktueller denn je. Denn Ähnliches schießt momentan wohl auch so manchem Bayern-Fan durch den Kopf.

    "Der FC Bayern München schließt... zwei offizielle Fanklubs, sowie eine inoffizielle Fangruppierung mit insgesamt ca. 200 Personen aus dem Kreis der Fanklubs aus. Hierbei handelt es sich um die Fanklubs Red Sharks, Club Nr. 12, sowie die Ultra-Fangruppierung Schickeria München. Wir schließen diese Gruppierungen aus dem offiziellen Fanklub-Verzeichnis des FC Bayern aus und vergeben an diese Personen keine Jahreskarten mehr."

    Schwere Vorwürfe gegen FCB

    So weit die offizielle Presseerklärung des FCB in Übereinstimmung mit dem Polizeipräsidium München. So weit die traurigen Tatsachen. Zumindest für die Betroffenen.

    Andreas Thomas geht seit 15 Jahren mit den Bayern auf Reisen. Jetzt ist er verbittert. "Alles vorgeschobene Argumente. Fadenscheinig und haltlos", ist sich der 35-Jährige sicher.

    "Die AG will keine Eigenständigkeit ihrer Fanklubs. Die AG will alles kontrollieren, alle Fäden selbst in der Hand haben. Der Ausschluss der Fanklubs ist ein Schlag ins Gesicht für die Treuesten der Treuen. Dem Fan wird ins Gesicht gespuckt!"

    Fans wenden sich ab

    Die FC Bayern München AG steht bei den eigenen Fans heftig in der Kritik. Die fühlen sich nämlich verschaukelt von ihrem Verein. Vorsichtig ausgedrückt. Von dem Klub, dem sie seit Jahren und Jahrzehnten alles opfern. Geld, Freizeit, Partner, Freunde, Job.

    "Wir fahren überall hin. Freundschaftssiel in New York? Wir sind dabei. Champions League in Trondheim? Oder die Quali in der 'Hölle' von Belgrad. Kein Problem. Unter der Woche, einfach so. Und jetzt so was..."

    Thomas spricht nur noch von der "AG". Früher hieß das mal "meine Bayern". "Aber mit dem FCB in seiner jetzigen Form und dessen Methoden will ich nichts zu tun haben." Wie der 35-Jährige denken auch die meisten anderen der "Schwarzen Liste".

    Uneingeschränkte Solidarität

    Grund für das strikte Vorgehen des Klubs sei unter anderem "mehrmaliges vereinsschädigendes Verhalten, mehrfache Sachbeschädigung (unter anderem gegen den eigenen Mannschaftsbus), massive Drohungen gegen andere Fanklubs und Verantwortliche des FC Bayern", wie es in der Erklärung weiter heißt.

    Schon seit ca. drei Wochen wechseln sich bitterböse Mails in den Gästebüchern und Foren der Fanklubs mit Beistandsbekundungen und uneingeschränkter Solidarität ab.

    Fanklubs bestreiten Vorwürfe

    Zuletzt seien die "Red Sharks", der "Club Nr. 12" und die Ultra-Fangruppierung "Schickeria München" bei einer Sitzblockade am Rande der Meisterfeier 2003 dafür verantwortlich gewesen, dass der geplante Autocorso der Mannschaft zum Marienplatz nicht wie angekündigt über die Leopold- und Ludwigstraße fahren konnte.

    Jeder der drei aufgeführten Fanklubs bestreitet dies vehement. Dazu Peter Reichel vom Polizeipräsidium München: "Die Kollegen haben an jenem 17. Mai Unterstützung geholt, um die Straße freizubekommen, aber dies war offensichtlich nicht machbar. So hat sich die Polizeiführung dann entschieden, den Corso umzuleiten."

    "Club Nr. 12" schaltet Anwalt ein

    Das sehen die Fans anders: "Fakt ist, dass der Autocorso gar nicht in Reichweite war. Es hat geregnet und die Route wurde umgeleitet, weil sonst die Cabrios innen nass geworden wären", so ein Mitglied des Fanklubs "Red Sharks".

    Die "Red Sharks" kündigten am Freitag an, per Anwalt gegen "diese Verleumdungen" anzugehen. Nur wenig später zogen sie ihr Vorhaben wieder zurück. Grund: Zu wenig finanzielle Mittel. Der "Club Nr. 12" hingegen lässt rechtliche Schritte gegen den FC Bayern prüfen.

    Der FC Bayern habe den Fanklub mehrmals im Vorfeld des Ausschlusses verwarnt, hieß es weiter. "In Wirklichkeit ist von Seiten des FC Bayern kein einziges Telefonat, keine E-Mail und kein Brief bei uns dieses Thema betreffend eingegangen."

    "Darüber kann ich nur lachen"

    Es steht Aussage gegen Aussage. Wie auch in punkto Sachbeschädigung. "Mit Gewalttätern wollen wir nichts zu tun haben", so Bayern-Pressesprecher Markus Hörwick in der "Abendzeitung".

    Nochmal das Red-Sharks-Mitglied: "Wir hätten den Mannschaftsbus beschädigt? Da kann ich nur drüber lachen. Diesen Bus hab' ich noch nie in meinem Leben berührt. Und auch die anderen aus unserem Fanklub nicht. Außerdem wüsste ich auch nicht von den anderen Beschuldigten, dies jemals gemacht zu haben. Tatsächlich ist schlicht und einfach alles an den Haaren herbei gezogen. Völliger Schwachsinn!"

    Auch DFB in der Kritik

    Die Fanszene brodelt. Foren und Gästebücher explodieren förmlich. Die Stimmung hat deutlich umgeschlagen. Gegen die Bayern.

    Doch neben den Verantwortlichen des Rekordmeisters richtet sich der Proteststurm noch gegen ein zweites Ziel, das da heißt: Deutscher Fußball Bund.

    "Der DFB will zur WM 2006 "saubere" Stadien. Schlipsträger und Kunden sind gern gesehene Gäste. Fans, die für Stimmung sorgen, sind verpönt. Die will man nicht mehr haben", so Thomas.

    Nur der Anfang?

    Sollten sich die Befürchtungen der Fans bewahrheiten, dann wird der FC Bayern seiner Rolle als "Vorreiter" einmal mehr gerecht. Denn für viele ist dies nur ein erster Anfang. Andere Vereine würden sich dem Vorbild der Münchner anschließen.

    Und spätestens seit der angekündigten Klage gegen die FC Bayern München AG scheint ein Krieg entbrannt zwischen den Fans und ihrem ehemals heißgeliebten Verein.

    Der Bayern-Fanbeauftragte Raimond Aumann war von Sport1 für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Und unter der Nummer der Bayern-Zentrale war lediglich das Vereinslied "FC Bayern, Stern des Südens" zu hören...

    Alles anzeigen

    Quelle: sport1

    vielleicht merken die jetzte, was für einem scheiß Verein sie immer zugejubelt haben!

    [QUOTE]PROFANS solidarisiert sich mit den Fanclubs aus München, die vom FC Bayern ausgeschlossen wurden. PROFANS ruft alle Fans in Deutschland auf, sich an Protestaktionen zu beteiligen und sich mit den Betroffenen zu solidarisieren.


    PROFANS solidarisiert sich mit den Fanclubs aus München, die vom FC Bayern ausgeschlossen wurden.

    PROFANS ruft alle Fans in Deutschland auf, sich an Protestaktionen zu beteiligen und sich mit den Betroffenen zu solidarisieren.

    Das Verbot aktiver Fangruppen durch den FC Bayern ist der vorläufige Höhepunkt einer Entwicklung, die über kurz oder lang zum Verlust der eigenständigen Fankultur in deutschen Stadien führen wird. Aus kommerziellen Gründen versuchen die Vereine, jugendliche Fans durch finanziell potentere und pflegeleichtere Gruppen zu ersetzen, anstatt sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung zu stellen. Jugendliche, die sich ihre eigene Erlebniswelt schaffen, werden kurzerhand als Kriminelle abgestempelt ­ eine über Jahrzehnte gewachsene Jugendkultur wird mutwillig zerstört.

    Wir lassen uns unsere Meinungen nicht verbieten.
    Wir sind Fussballfans, keine Unmenschen oder Gewalttäter.

    Für eine lebendige und unabhängige Fankultur, für Stimmung in den Kurven, für ein Fandasein ohne Kriminalisierung und ohne Kommerz. Für den Fussball.

    http://www.profans.de

    QUOTE]

    Never argue with an idiot, he'll just drag you down to his level and beat you with experience

    Managerspiele haben Menschen glauben lassen sie könnten einen Bundesligaverein führen.

  • DSC4ever
    Administrator
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    Beiträge
    8.858
    • 8. Juli 2003 um 11:28
    • #2

    Tja, ich kann allen Bayernfans nur raten, kommt zu uns, denn hier passier soetwas nicht! In Bielefeld ist der Verein noch Glücklich über jede verkaufte Dauerkarte! :)

    Hier hat man zwar mit anderen Probleme zu kämpfen, aber daran kann man sich sehr schnell gewöhnen! ;)

  • Kai
    Erleuchteter
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    6.357
    • 8. Juli 2003 um 11:35
    • #3

    De angesprochenen Fangruppen haben wohl nie Fanartickel gekauft und das scheint dem feinen Herrn Hoeneß sauer aufgestoßen zu sein!!!!!!!

    Never argue with an idiot, he'll just drag you down to his level and beat you with experience

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  • x-man
    Meister
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    • 8. Juli 2003 um 11:50
    • #4

    Tja ich schätze mal, sie werden es nicht merken. Jedenfalls geht es am grössten Teil der Roten "Fans" voll dran vorbei. Betroffen sind, wie bekannt SupporterGruppen. In Umständen, für die sich der normale ZuschauerundbinnurhierweilVereinMeisteristfan(der Altersgruppen von 6-13 und 60-.) bei Bayern wenig interessiert. Und ich denke mal. 80% dieser Dummschwätzer wissen nicht einmal. Was Red Sharks, Nr.12 und die Schickeria sind(hä sind das Gaststätten?).
    Jedenfalls finde ich es unfassbar(auch wenn es diese dummen Immerwiedermeistersymphatisanten sind) das so ein Verein, sich mit solchen Mitteln, gegen seine eigenen Fans stellt. Aber die denken sich auch: "Gut, unsere Fans sind so dumm, mit denen können wir es machen."
    Was nicht gerade für den Verein spricht. Und Bayernfans hätten/haben gegenüber anderen Fangruppen überhaupt nix mehr zu melden, da sie von nun an "nur" noch von andern (Nichtbayern-) Fans ausgelacht werden.
    Als die Bayern im Frühjahr bei uns gastierten, habe ich mich mit einem Münchner im Tausendtrinker unterhalten. Er erwähnte, dass er selbst davon enttäuscht sei, das heimische Münchner weniger bei Auswärtsspielen seien. Und zwar weil viele Münchner sich das nicht mehr antun wollen, wie der eigene Verein mit ihnen umgeht. Und Bayernanhänger im gesamten Bundesgebiet wissen überhaupt nicht wie der Verein wirklich zu einem selber steht. Als ich ihn daraufhin fragte, warum er dann immernoch hinter diesem Verein hinterher rennt, meinte er, dass er schon solange Fan von Bayern wäre, da haben Hoeneß und Co noch nicht geahnt, dass sie irgendwann den Verein führen.
    Ich finde es richtig, dass diese Gruppen sich versuchen zur Wehr zu setzen. Aber hilfreicher wäre es, wenn sie lernten, wofür sie das alles machten. Für Bayern. Für die Katz!

    Gruss
    x-man

  • Flori
    Super-Moderator
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    4.437
    • 8. Juli 2003 um 11:50
    • #5

    Habe mich eben im Forum von Bayern mal umgeschaut und muss sagen das es da ziemlich zur Sache geht.


    Sogut wie jeder ist gegen Hoeness und die Vereinsführung, ich schätze das es bald ganz gewaltig krachen wird dort.

  • Kai
    Erleuchteter
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    6.357
    • 8. Juli 2003 um 11:57
    • #6

    Das ist schon am krachen da. Die Red Sharks gehen jetzt trotz Erfolgschancen nicht vor Gericht, weil sie sich die Kosten eines langen Rechtsstreites nicht leisten können.

    Ja braucht man jetzt schon als Fanclub ne Rechtsschutz?

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  • x-man
    Meister
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    2.520
    • 8. Juli 2003 um 12:05
    • #7

    Rechtschutz... Man schüttel mit dem Kopf warum überhaupt? Kann doch nicht angehen, das es zu sowas kommt. Mache man sich mal so Gedanken darüber...
    Unfassbar

    Gruss
    x-man

  • arminia_blue
    Erleuchteter
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    4.141
    • 8. Juli 2003 um 12:13
    • #8

    Bin ich froh das ich nicht mehr bei diesem SCHEISS-VEREIN (sorry, musste jetzt sein) bin *Habs-ja-immer-gewusst-Miene-aufsetz*. Es stimmt wirklich. Viele die außerhalb Münchens und weit weg von diesen Bayern wohnen, die die Fans zu ruhigen, stillen Tennis-Glotzern umerziehen wollen, sind halt wirklich von Bayerns Erfolgen geblendet und wissen nicht was der FC Bayern eigentlich mit ihnen macht. Mein Großcousin hat mit einigen Kumpels vor nem Monat einen Bayern-Fanclub noch gegründet. Ich hab ihm oft versucht klar zu machen wie scheiße Bayern ist. Meint ihr der kapiert das? nee.

    Wenn die Red Sharks sich einen Rechtsstreit nicht leisten können. Was wäre dann mit einer Sammelklage von Fanclubs aller Vereine? Könnte schließlich jeden Verein früher oder später treffen. Und das wir Fans eigentlich unerwünscht sind bei den erfolgreichen Vereinen, weis man schon seit langen. Das hat doch im Prinzip nichts mehr mit Fußball zu tun, was da in München abläuft.

  • Kai
    Erleuchteter
    Beiträge
    6.357
    • 8. Juli 2003 um 12:27
    • #9

    Ob manche Manager wissen, wer ihnen ihren Arbeitsplatz ermöglich?

    Ob ein Herr Hoeneß die Unschuldsvermutung kennt?
    Wie im fall Daum bewirft er Menschen mit Schmutz, ohne Beweise gegen sie zu haben.

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  • arminia_blue
    Erleuchteter
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    • 8. Juli 2003 um 12:35
    • #10

    Viele Vereine brauchen Fans und bekommen keine, dann gibts manche, die können froh sein das sie das Stadion voll bekommen und dann vielleicht immer noch eine hohe Nachfrage besteht. Trotzdem versuchen diese gewissen Vereine dann, diese Fans los zu werden. :nein:

    Wiso bauen die Bayern dann ein neues größeres Stadion, wenn da eh im Prinzip nur "auserwählte" ruhige Leute rein sollen. Wird das neue Stadion überhaupt einen Fanblock haben? Wenn ja, dann sind die Bayern doch echt schizophren. Wer soll da denn drauf gehen? Wollen die da dummies hinstellen, die normalerweise für Crashtests verwendet werden?

  • Clockwork Orange
    Schüler
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    90
    • 8. Juli 2003 um 16:24
    • #11
    Zitat

    Original von DSC4ever
    Tja, ich kann allen Bayernfans nur raten, kommt zu uns, ...

    Halloooooooooooo??? Ich hoffe dieser Schwachsinn soll ´n Witz sein! So ´was würde ich nicht einmal im Spaß schreiben/sagen! :pillepalle:

    fight for your right

  • Jumboletto
    Forenkasper
    Beiträge
    2.197
    • 8. Juli 2003 um 16:41
    • #12
    Zitat

    Original von Clockwork Orange

    Halloooooooooooo??? Ich hoffe dieser Schwachsinn soll ´n Witz sein! So ´was würde ich nicht einmal im Spaß schreiben/sagen! :pillepalle:

    Zu spät. Ein Paar sind schon da. ;)

  • Kai
    Erleuchteter
    Beiträge
    6.357
    • 8. Juli 2003 um 17:50
    • #13

    ja ich war früher auch für die Bayern. Haben wir nicht alle Jugendsünden. Ich war allerdings nur für die, weil ich meinen Vater ärgern wollte. Der hat sich immer so aufgeregt, wenn die Bayern gewonnen haben.

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  • Kai
    Erleuchteter
    Beiträge
    6.357
    • 9. Juli 2003 um 19:19
    • #14

    Raus aus dem FC-Bayern-Land


    von Ralf Wiegand


    (SZ vom 10.7.2003) - Was würden die Spieler des FCBayern davon halten, wenn ihnen die Polizei alle Führerscheine abnähme, nur weil Oliver Kahn sich nicht an die Regeln auf deutschen Autobahnen halten kann?

    Vermutlich würden sie das nicht verstehen, obwohl Kahn, als Kapitän ein hoher Botschafter seines Klubs, nachweislich das Gaspedal überstrapaziert hat. Die Ermittlungen gegen einzelne Mitglieder der Fan-Klubs, die der FC Bayern kollektiv ausgeschlossen hat, laufen indes noch. Das Urteil des Vereins steht aber schon fest: vereinsschädigendes Verhalten, raus mit allen! Und als Abschiedsgruß gibt’s noch ein paar vage Pauschalanklagen vom Manager persönlich hinterher geworfen.

    Mal wieder spielt die oberste Moralinstanz des Fußballs mit ihrer Macht. Natürlich ist es ratsam, kleinste Anzeichen von Gewaltbereitschaft unter seinen Fans zu beobachten, und es ist gut, dass ein Verein rechtsradikale Gruppen nicht zu seinem Gefolge zählen möchte und recherchiert, ob sich da was zusammenbraut. Nur: Der FC Bayern beobachtet und recherchiert selten. Er explodiert. Der kleinste Kratzer auf dem blank polierten Lack des Weltklubs gilt als Totalschaden. Das Image ist heilig, verteidigt wird es notfalls durch Selbstjustiz.

    Bisher traf der Zorn andere. Die Deutsche Fußball-Liga, der die Bayern mitteilten, sie solle wegen der Kirch-Verträge ruhig ermitteln, aber man werde kein negatives Urteil akzeptieren. Den Sender RTL, dem Manager Hoeneß alles Schlechte wünscht, weil er die Champions-League-Rechte verschmäht. Real Madrid mit der Zirkusnummer Beckham. Lothar Matthäus, der die Bilanz seines Abschiedsspiels prüfen wollte und den die Bayern offen mit einer Kampagne bedrohten, ehe sich der erste Richter nur geräuspert hatte. Und so weiter, und so fort.

    Die Selbstherrlichkeit speist sich aus ungebremstem Zulauf. Sponsoren drängeln sich um Werbeplätze, Politiker auf der Ehrentribüne, Fans um Dauerkarten auf verregneten Plätzen. Die Bayern wähnen sich im Boom-Gebraus als Gegenentwurf zu Jammer-Deutschland. Sie können einen Klub durch ein einziges Gastspiel vor dem Konkurs retten und ein Stadion finanzieren, größer und schöner als alle anderen.

    Die Bayern: ein Staat im Staat. Oberster Verfassungsgrundsatz im FC-Bayern-Land: Alles hat zum Wohle des Klubs zu geschehen. Die von so viel Selbstgefälligkeit überrollten Anhänger sprechen von ihrem Verein eingeschüchtert als „das System“ oder „die AG“, als handele es sich um eine Diktatur. Die ausgeschlossenen Fan-Klubs, die sich pauschal verunglimpft sehen, resignieren vor der Medienmacht FC Bayern.

    Bisher polarisierte der Verein nur die Lager, nun spaltet er die Basis seines Ruhms: das eigene Volk. Das ist noch selten einem Staat bekommen.

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  • Gönner
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    Beiträge
    9.801
    • 9. Juli 2003 um 20:54
    • #15

    Viel wahres in dem Bericht!

    Nur das mit dem guten Ruf, da verstehe ich die Bayern nicht. In Deutschland haben sie ihren Ruf weg und international sind die Vereine eh alle schlimmer dran, als Bayern, was die gewalt angeht und es schert (jetzt mal ehrlich) sich keiner drum, warum jetzt so kleinlich? Ich denke, man hats doch? *lol*

    Arminia Bielefeld - Stadion Alm
    Tradition & Identität erhalten!

  • arminia_blue
    Erleuchteter
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    4.141
    • 10. Juli 2003 um 16:50
    • #16

    Das stand auf Transfermarkt.de:


    Zitat

    09.07.2003 13:35
    Quelle: dpa


    Fans bedrohen führende Mitarbeiter des FC Bayern - Strafanzeige


    Der Ausschluss von drei Fan-Clubs hat für führende
    Mitarbeiter des FC Bayern München unangenehme Konsequenzen. Der im
    AG-Vorstand des deutschen Fußball-Meisters unter anderem für die
    Anhänger zuständige Karl Hopfner (50) sowie der Fan-Beauftragte und
    frühere Bundesliga-Torwart Raimond Aumann (39) haben per Internet
    anonyme Morddrohungen erhalten. Das bestätigten Hopfner und Aumann am
    Mittwoch der dpa.

    Presse-Chef Markus Hörwick teilte am Mittwoch in Leipzig mit, dass
    der FC Bayern die Sache der Polizei übergeben und «Strafanzeige gegen
    eine konkrete Person gestellt» habe. Den Namen nannte er nicht. Die
    Person sei aber Mitglied in zwei der drei Fan-Clubs, so Hörwick. Über
    Rückverfolgung der E-Mails habe sie ermittelt werden können.

    «Ich halte das Ganze für sehr bedenklich», sagte Aumann. Er halte
    sich an die von der Polizei empfohlenen Maßnahmen, wolle sich aber
    angesichts eines «schwebenden Verfahrens» nicht weiter öffentlich
    äußern. Hopfner hielt sich ebenfalls öffentlich zurück. Er nannte die
    Angelegenheit «heikel».

    Bayern-Manager Uli Hoeneß hatte die bedenkliche Entwicklung nach
    dem Ausschluss der Fan-Gruppierungen «Red Sharks», «Club Nr. 12» und
    «Schickeria München» am Mittwoch in der «Sport-Bild» publik gemacht
    und zugleich die Sorge geäußert, dass es nicht nur bei Drohungen
    bleiben könnte: «Das Gefährliche ist, wenn sie irgendwann in Anzug
    und Krawatte einen totschlagen», wird Hoeneß in dem Sportmagazin
    zitiert. Aumann verriet im dpa-Gespräch, dass es bereits vor dem
    Ausschluss der Fan-Clubs eine «grundsätzliche Tendenz» hinsichtlich
    solcher Drohungen gegeben habe. Er werde sich dadurch aber nicht von
    seiner Arbeit abhalten lassen.

    Die Fan-Gruppierung «Schickeria München» wies die Vorwürfe am
    Mittwoch in einer Pressemitteilung zurück. «Wir haben mit Drohungen
    jeglicher Art gegen die Vereinsführung, gegen die Führung der AG oder
    gar deren Mitarbeiter nichts, aber auch gar nichts zu tun. Punkt!»,
    hieß es. Die Gruppierung sprach von einer «schmutzigen Kampagne von
    Seiten der AG-Führung», Morddrohungen seien kein Spaß mehr:L «Wer
    diese erfindet und anderen Leuten anhängt, macht sich strafbar.»

    Der FC Bayern und die Münchner Polizei hatten vor einer Woche den
    Ausschluss der genannten Fan-Clubs bekannt gegeben. Als Grund für den
    Schritt wurden in einer offiziellen Mitteilung mehrmaliges
    vereinschädigendes Verhalten, mehrfache Sachbeschädigung sowie
    massive Drohungen gegen andere Fan-Clubs und Verantwortliche des FC
    Bayern genannt. Weil Gespräche mit den Gruppen nicht die gewünschte
    Wirkung gehabt hätten, entschied sich der Pokalsieger auf Vorschlag
    der Polizei zu diesem Vorgehen. In den 2004 offiziell eingetragenen
    Fan-Clubs des FC Bayern sind rund 125 000 Mitglieder organisiert.

    Alles anzeigen


    Na da werden die Bayern noch viel Spaß haben.
    Aber Morddrohungen sind da nicht schön.

  • Moe
    Profi
    Beiträge
    1.084
    • 11. Juli 2003 um 09:45
    • #17

    Hier ein Bericht der SZ:

    Zitat


    Alter Umgang mit neuen Fans

    Das Beispiel FC Bayern: Den Vereinen fehlt oft das Verständnis für die Veränderungen in den Stadion-Kurven.

    von Christoph Biermann


    (SZ vom 10.7.2003) – Die Selbstdarstellung von Gregor Weinreich, 26, hat seit Mittwoch einen verzweifelt sarkastischen Unterton. Der Vorsitzende des Club Nr. 12, eines Zusammenschlusses von Fans des FC Bayern, beschreibt sich als „mäßig intelligent, Bauingenieur, Wechselwähler (nicht zwischen DVU und NPD)“, trage „Anzug gern ohne Krawatte, im Moment keinen Mord planend“. Eine witzige Replik soll das sein auf den Bayern-Manager Uli Hoeneß. Nur ist Weinreich nicht nach Späßen zumute, unter Tränen sagt er: „Ich bin fix und fertig.“ Der Club Nr. 12 und zwei weitere Fan-Klubs, insgesamt mehrere hundert Anhänger, wurden letzte Woche vom FC Bayern ausgeschlossen; sie sollen an Ausschreitungen und Sachbeschädigungen beteiligt gewesen sein. Bewiesen wurde das bislang nicht.

    Prima Rufmord

    Doch mit solcher Kollektiv-Verurteilung nicht genug. Als Reaktion auf die Ausschlüsse, so wird Hoeneß in der gestrigen Ausgabe von Sport-Bild zitiert, hätte der Fanbeauftragte und ehemalige Bayern-Keeper Raimund Aumann Morddrohungen bekommen. Anonym per Internet und E-Mail geschah das zwar, doch ein Täterprofil hatte Hoeneß gleich parat: „hochintelligent, Betriebswirtschaftler, Anzug und Krawatte“. Die rechtsradikale Haltung glaubt der Manager auch zu kennen. „Sie sagen nein. Aber natürlich gibt es gewisse Elemente. Ob rechts oder nicht.“ Das ist schwammig formuliert, funktioniert aber als Rufmord gegenüber den Geschassten ganz prima und ist bisheriger Gipfel einer Debatte, die über die Klärung von Recht und Unrecht in München hinausgeht.

    „Solche Probleme gibt es vor allem dort, wo ehemalige Profis die Fanbetreuung übernommen haben“, sagt Thomas Weinmann, Fanbeauftragter bei Borussia Mönchengladbach. Denen würde oft ein tieferes Verständnis für das Gewusel in den Kurven fehlen. Ähnlich den popkulturellen Subkulturen hat es nämlich auch in den Fan-Kurven eine große Ausdifferenzierung gegeben.

    Der Fankultur letzte Wendung sind die Ultras, die seit rund vier Jahren in Deutschland ungeheuren Zulauf haben. Als „total intelligente, hochmotivierte Leute“ beschreibt sie Thomas Schneider von der Koordinationsstelle Fan-Projekte (KOS) in Frankfurt. Die Ultras, zu denen sich auch die vom FC Bayern ausgeschlossene Schickeria München zählt, orientieren sich nicht mehr am Vorbild englischer, sondern an dem italienischer Fans. Im Mittelpunkt steht eine möglichst opulente Selbstinszenierung durch große Schwenkfahnen oder Kurvenchoreographien mit Papptäfelchen im Stil nordkoreanischer Jubelfeiern.

    Das gefällt auch vielen Fußballverantwortlichen. Uli Hoeneß hat ein großes Foto von der Choreografie beim Champions-League-Finale 2001 in seinem Büro hängen. „Heute ist ein guter Tag, um Geschichte zu schreiben“, hatten die Fans ihrer Mannschaft auf einem riesigen Transparent mitgeteilt und die Kurve in Rot und Weiß getaucht – organisiert vom nun verbannten Club Nr. 12.

    Einerseits sind die Ultras mit ihrem Sinn für Inszenierungen also durchaus geschäftskompatibel, unkritisch aber sind sie nicht. Fast jede Ultra-Gruppierungen bezieht sich auf ein Manifest, das Fans des AS Rom verfasst haben. Dort wird die Kommerzialisierung des Fußballs kritisiert und die alte Angst vor Verdrängung aus dem Stadion formuliert: „In den Köpfen der Funktionäre nimmt die Zukunft bereits Gestalt an: Es wird der gezähmte Fan erwünscht, der moderate Stimmung verbreitet, aber nur soviel, wie als Hintergrundeinspielung für die Fernsehübertragung notwendig ist.“

    Ausverkauf der Tradition

    Die vom FC Bayern sanktionierten Fans hatten sich eingemischt, etwa Vorschläge für den Kartenverkauf gemacht oder vehement das Trikot der Bayern in der Magenta-Farbe des Hauptsponsors als Ausverkauf der Tradition kritisiert. Andererseits hatten sie sich aktiv am Wahlkampf für das neue Münchener Stadion beteiligt, Flugblätter aus eigener Tasche finanziert und hinterher sogar einen Dankesbrief bekommen. Das entspricht dem sozialen Hintergrund der neuen Fangeneration. „Sie sind deutlich der Mittelschicht zuzuordnen“, sagt Schneider von der KOS. Nur werden sie anders wahrgenommen. „Vor allem die Ultras erleben Umgangsformen, die für Hooligans ausgedacht wurden“, sagt Schneider.

    Dabei spielt Hooliganismus, von vereinzelten Ausbrüchen abgesehen, in Deutschland fast keine Rolle mehr. Trotzdem sind die Sicherheitskonzepte noch immer auf den gewalttätigen Fan der achtziger und frühen neunziger Jahre ausgerichtet. „Der ganze Apparat müsste eigentlich abgebaut werden“, sagt Gladbachs Fanbeauftragter Weinmann. Wird er aber nicht. Die Polizei verweist auf stabile Statistiken bei Delikten im Umfeld des Fußballs. Nur erklären die sich durch eine völlig veränderte Einschätzung von dem, was erlaubt ist. „Die Verhältnismäßigkeit hat sich verschoben“, sagt Weinmann.

    Die Aktion Pro Fans, aus Pro15:30Uhr hervorgegangen, hat eine Reihe nur noch bizarr zu nennender Beispiele dafür gesammelt, wie schnell inzwischen bundesweite Stadionverbote ausgesprochen werden. Schon ein wegen eines Gegentores wütend weggeworfener Bierbecher kann dazu reichen. Immer häufiger wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen, und man könnte den Eindruck gewinnen, dass System dahinter steckt. „Es ist doch verlockend, wenn man das wirtschaftlich sieht“, sagt Weinreich vom Club Nr. 12. Er meint damit, dass fordernde, manchmal vielleicht auch für nervend gehaltene Fans durch solche ersetzt werden, die brav zahlen und dann gehen. Und Stimmung kann man auch anders machen. Der FC Bayern überlegt, das akustische Loch in der Südkurve im kommenden Jahr mit einer Blaskapelle aufzufüllen.

    Alles anzeigen


    LOL Dann ist doch endlich mal bombastische fußballechte Stimmung im Oly! 'ne Blaskapelle, man die Bayernverantwortlichen werden auch immer bescheuerter. Naja immerhin können sie so das typische Bild vom sauerkrautfressenden, biertrinkenden und blasmusikhörenden Deutschen im Ausland richtig prägen. Danke Uli und Kalle für diese Tat! :D :D :lol:


    * * * * R E K O R D A U F S T E I G E R * * *

  • blueburner
    Schüler
    Beiträge
    77
    • 11. Juli 2003 um 09:58
    • #18

    Dass ihr alle keine Freunde des FC Bayern seid, habe ich ja schon gewusst. Aber was ihr hier schreibt, könnt ihr doch wohl nicht ernst meinen?!
    Also ich verstehe unter FAN jemanden, der seinen Verein liebt (Nicht aufgrund von Erfolgen!)! Nicht jemanden, der nicht mit seinen Mitmenschen und seinem Leben zurecht kommt und deshalb, in welcher Weise auch immer, randaliert!!
    Wirklich super, dass ihr so toll zu den "Fans" haltet, ihr habt wohl nicht gelesen, was die so gemacht haben? Dann nochmal für alle: Eure sogenannten "Fans" haben nicht nur in anderen Stadien randaliert, sondern auch gegnerische Fans geschädigt!!Und das waren keine Hooligans, mit denen die sich da angelegt haben, es waren ganz normale Fans!
    Haltet nur zu ihnen, bin gespannt, was ihr sagt, wenn die euch ersteinmal die Fressen poliert haben?!


    DSC for life! :arminia:


    FCB for ever!


    Ach, und zu dem Zeitungsartikel unten: Meint hier irgendjemand, dass die Bayern ihre Fans ausschließen würden, wenn es nicht wirklich irgendwelche Vorfälle gegeben hätte? Sonst werden die Bayern immer als geldsüchtig dargestellt, die alles für Geld tun würden und jetzt? Was denn nun? Könnt ihr euch mal entscheiden?

  • Kai
    Erleuchteter
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    6.357
    • 11. Juli 2003 um 11:45
    • #19
    Zitat

    Also ich verstehe unter FAN jemanden, der seinen Verein liebt (Nicht aufgrund von Erfolgen!)! Nicht jemanden, der nicht mit seinen Mitmenschen und seinem Leben zurecht kommt und deshalb, in welcher Weise auch immer, randaliert!!

    Das stimmt nicht!!!!!! Dafür gibt es keinerlei Beweise. Die angesprochenen Fanclubs weigern sich Fanartikel zu kaufen und darum möchte man sie nicht mehr im Stadion haben! Man verleumdet hier Personen und bestraft treue Fangruppen mit Sippenhaft!

    Selbst wenn einzelne Mitglieder der Fangclubs randaliert haben (was ich nicht glaube und wofür es keine Beweise gibt ist auch komisch, dass es keine Strafanzeige gibt), kann man nicht 200 unschuldige mit bestrafen.

    Das wäre ja so, als ob man der kompletten Bayernmannschaft den Führerschein wegnimmt, nur weil Kahn geblitzt wurde :wall: :wall: :wall: :wall:

    p.s. Uli Hoeneß hat Bilder in seinem Büro hänge von Choreos, die diese Gruppen organisiert haben :nein:

    Zitat

    Der FC Bayern und die Münchner Polizei hatten vor einer Woche den
    Ausschluss der genannten Fan-Clubs bekannt gegeben. Als Grund für den
    Schritt wurden in einer offiziellen Mitteilung mehrmaliges
    vereinschädigendes Verhalten, mehrfache Sachbeschädigung sowie
    massive Drohungen gegen andere Fan-Clubs und Verantwortliche des FC
    Bayern genannt. Weil Gespräche mit den Gruppen nicht die gewünschte
    Wirkung gehabt hätten, entschied sich der Pokalsieger auf Vorschlag
    der Polizei zu diesem Vorgehen. In den 2004 offiziell eingetragenen
    Fan-Clubs des FC Bayern sind rund 125 000 Mitglieder organisiert.

    Alles anzeigen

    die angeblich bedrohten Fangruppen, wissen nichts von irgendwelchen Berdohungen. Dazu gab es nie Gespräche und noch immer keinerlei Beweise.
    Uli Hoeneß stellt sich mal wieder als die moralische Instanz da......das ist wirklich unglaublich :wall: :wall:
    Hoffentlich sitzen bis zur WM nicht nur noch die GEWÜNSCHTEN Fans im Stadion!

    Never argue with an idiot, he'll just drag you down to his level and beat you with experience

    Managerspiele haben Menschen glauben lassen sie könnten einen Bundesligaverein führen.

  • x-man
    Meister
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    2.520
    • 11. Juli 2003 um 12:18
    • #20

    Also, das der FCB ein scheiss Verein ist wissen wir ja alle :lol:. Aber ich verstehe nicht was du(blueburner) mit -->""Aber was ihr hier schreibt, könnt ihr doch wohl nicht ernst meinen?! ""<-- meinst. Wir regten uns über die Situation auf, wie ein Verein mit seinen "Fans" bzw "Fanclubs" umspringt. Und wenn ich mir das gesamte Thema noch mal ansehe und zudem deinen Beitrag lese, weiss ich nicht mehr so ganz klar, was du wirklich meinst? Kannst du zwischen den Zeilen etwa was anderes erkennen. Dein Bezug auf die "normalen Fans" und diversen Randalierern ist etwas paradox.
    Richtig, bei dem FCB haben irgendwelche Idioten auf den Rängen schonmal randaliert.
    Richtig, das man gegen diese Spatzenhirne was unternehmen muss.
    Und richtig, das du diese gewissen "normalen" Fans ansprichst.
    Aber genau das ist doch die Situation. Ich habe mich, auch über die Umstände informiert und mich mit Leuten aus einem Club unterhalten. Gerade dies ist ja das Problem, dass der FCB willkürlich an diverse Gruppen herangeht, weil sie meinen, damit für ihr Gewissen und um ein Zeichen zu setzen einen Schuldigen gefunden zu haben, verurteilen und abstrafen zu können. Tatsächlich haben diese Gruppen nichts mit den aktuellen(bzw kurz vergänglichen) Vorwürfen am Hut. Auf Grund der Tatsache, das jene Gruppen, Clubs, Fans schon anders -für den FC Bayern- unangenehm(wg. auf Zäune klettern, Pyro, Rauch, oder auf eine andere verbale provozierende Art, oder NUR wegen Eigenständigkeit aufgefallen sind) müssen diese nun dafür herhalten, als Schuldige für Ereignisse dazustehen, für die der FCB keinen Täter ausmachen konnte.
    Weil sich alle Gruppen aber wehren, teilweise sogar mit Rechtsbeistand, geht der FCB oder bzw die FC Bayern Münschen AG nun auch mit rechtlichen, völlig indiskutablen Schritten vor, indem sie Fans von Dauerkartenoptionen und sonstigen Vorteilen, die ein offizieller Fanclub haben darf, ausschliessen, oder gar Stadionverbot verteilen.
    Aufgrund dieser Vorkommnisse ist es doch natürlich, dass sich Fans anderer Vereine hinter die Seite der gebeutelten stellen(mögen sie auch vom raffgierigsten und arrogantesten Verein Fan sein). Aber sowas muss man sich nicht bieten lassen. Und um damit das noch mal aufzugreifen, ich verstehe auch unter anderem, dass ein Fan zu sein, jemand ist der seinen Verein liebt. Aber was hat das mit dieser Thematik zu tun? Wie weit reicht den die Treue und Liebe zu einem Verein wenn man so auf die Art und Weise von "seinem" Club verleumdet wird???
    Die Gründe sind ganz andere.

    Zitat

    von Andreas Thomas("Alles vorgeschobene Argumente. Fadenscheinig und haltlos") "Die AG will keine Eigenständigkeit ihrer Fanklubs. Die AG will alles kontrollieren, alle Fäden selbst in der Hand haben. Der Ausschluss der Fanklubs ist ein Schlag ins Gesicht für die Treuesten der Treuen. Dem Fan wird ins Gesicht gespuckt!"

    Im übrigen kommt es den Bayern nun sehr gelegen, dass irgend so ein dösiger Trittbrettfahrer(weil auch nicht widerlegbar) nun mit Morddrohungen um die Ecke kam, um somit ihre Behauptungen und hauchdünnen Vorwürfe untermauern zu können. tse tse tse - Also so doof können, denke ich, auch keine Bayernfans sein(auch wenn ich solche nicht für allzu Intelligent halte :lol: ).

    *kopfschüttel* :nein:

    Gruss
    x-man

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