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Mein-Solarlampion

Die allgemeine Lage von Verein und Mannschaft

  • 12freunde
  • 3. Februar 2008 um 21:51
  • Power-D
    Gast
    • 10. November 2008 um 20:01
    • #461

    Mein-Solarlampion

    Ich sehe die Taktik des Vereins so: Bis die Tribüne abbezahlt ist, wird vornehmlich für Zinsen und Tilgungen das vorhandene Geld verwendet.

    So lange geht man bewusst hohes Risiko und versucht jedes Jahr einen Drahtseilakt zum Klassenerhalt (billige Mannschaft). Das bedeutet hoher Druck für den Trainer, viele Trainerwechsel sind die logische Folge, weil kein Trainer wirklich das Material bekommt, das er sich wünscht.

    Kentsch ist dabei, das langfristige Überleben des Vereins zu sichern. Man hat aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und hat (im Gegensatz zu 1985) ein Top-Stadion und finanziell ist man auch gesund. Ein Risiko-Spiel wie in den 80ern unter Müller und vor 10 Jahren unter Lamm darf es nie wieder geben. Auch Uli Hoeneß weiß, dass das wirtschaftliche Wohlergehen eines Vereines stets wichtiger ist als das sportliche. Der Erfolg gibt ihm Recht.

    So lange man dieses Spielchen so spielt, sollte man an den Herren ganz oben festhalten, jedoch bei den Trainern immer rechtzeitig die Reißleine ziehen. Aus der Vergangenheit wissen wir, dass es nix bringt, zu lange am Trainer festzuhalten (wie passiert bei Peter, Middendorp, Gerland, von Heesen, Geideck, Middendorp, Frontzeck...).

  • Anturios
    Erleuchteter
    Beiträge
    4.585
    • 10. November 2008 um 20:08
    • #462
    Zitat

    Original von oblomow

    Warten wir mal ab (gute Leute im Hintergrund gibt es immer). Eine Agenda lässt sich ja entwickeln...

    Und das bezweifle ich eben, weil die Meinungen im Detail teils stark variieren und sich die Kräfte nur in der Feststellung bündeln lassen werden, dass es derzeit nicht gut läuft. Der gemeinsame Nenner ist also sicherlich hinsichtlich der Ablehnung des Status Quo vorhanden.

    Für Veränderungen reicht es aber nicht zu sagen "Wie es jetzt ist wollen wir es nicht mehr länger haben" - sondern man muss auch eine Alternative benennen können: "Wie soll es weitergehen?" und "Wer soll es stattdessen machen?"

    In der ersten Frage wird sich keine mehrheitsfähige Meinung im "Volk" finden lassen.

    Was die personelle Neubesetzung angeht, braucht man ordentliches Personal. Klempner XY reicht nicht aus, in einem Bundesligaverein braucht man Profis am Ruder. Einen Betriebswirt aus nem KMU, einen Volljuristen etc. Fähige Macher halt.

    Und ähnlich wie Friedrich Wilhelm IV. werden sich auch diese Leute nicht vom gemeinen Pöbel die Regentschaft antragen lassen, weil sie von Anfang an nicht Herr im Haus sein könnten.

    Eine Neuausrichtung ist daher insgesamt so gut wie ausgeschlossen.

    Etwas anderes könnte nur gelten, wenn der Status Quo unerträglich wäre und es wirklich nur besser werden könnte. Dies ist aber objektiv nicht der Fall - glücklicherweise.

    Wenn die Wahrheit zu schwach ist, sich zu verteidigen, muss sie zum Angriff übergehen.

  • ailton
    Anfänger
    Beiträge
    24
    • 10. November 2008 um 20:25
    • #463
    Zitat

    Original von Power-D
    Ich sehe die Taktik des Vereins so: Bis die Tribüne abbezahlt ist, wird vornehmlich für Zinsen und Tilgungen das vorhandene Geld verwendet.

    So lange geht man bewusst hohes Risiko und versucht jedes Jahr einen Drahtseilakt zum Klassenerhalt (billige Mannschaft). Das bedeutet hoher Druck für den Trainer, viele Trainerwechsel sind die logische Folge, weil kein Trainer wirklich das Material bekommt, das er sich wünscht.

    Kentsch ist dabei, das langfristige Überleben des Vereins zu sichern. Man hat aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und hat (im Gegensatz zu 1985) ein Top-Stadion und finanziell ist man auch gesund. Ein Risiko-Spiel wie in den 80ern unter Müller und vor 10 Jahren unter Lamm darf es nie wieder geben. Auch Uli Hoeneß weiß, dass das wirtschaftliche Wohlergehen eines Vereines stets wichtiger ist als das sportliche. Der Erfolg gibt ihm Recht.

    So lange man dieses Spielchen so spielt, sollte man an den Herren ganz oben festhalten, jedoch bei den Trainern immer rechtzeitig die Reißleine ziehen. Aus der Vergangenheit wissen wir, dass es nix bringt, zu lange am Trainer festzuhalten (wie passiert bei Peter, Middendorp, Gerland, von Heesen, Geideck, Middendorp, Frontzeck...).

    selten so eine treffende analyse zur derzeitigen situation von arminia hier gelesen. allerdings ist das risiko einerseits groß, mit einem abstieg alles zu verlieren und andererseits mit dem ewigen gejammere, dass arminia eine graue maus ist und deswegen nicht mithalten kann, die zuschauer zu vergraulen. ausverkauft ist die alm ja nicht unbedingt und besserung ist wahrlich nicht in sicht.

    \"Das, was Ailton macht, könnte man als bezahlten Urlaub bezeichnen. Er macht Urlaub und bezahlt dafür.\"

    Thomas Schaaf


  • Mein-Solarlampion
  • Hitchcock
    Erleuchteter
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    4.707
    Beiträge
    9.466
    • 10. November 2008 um 21:02
    • #464

    Da ich davon ausgehe, dass wir auch in den nächsten Partien kaum Punkte holen werden, bin ich mir sicher, dass sich eine gewisse Eigendynamik entwickeln wird, was die Opposition gegen die Vereinsführung betrifft.

    Kreativ war das Umfeld in Bielefeld schon immer. Und irgendwann knicken auch die 'etablierten' Bielefelder Medien ein.

    Momentan ist absehbar, dass wir weit unter Soll in die Winterpause einlaufen werden. Und soviel ist sicher: Bei einem Abstieg werden die Verantwortlichen sich nicht auf ihren Pöstchen halten können.

    Übrigens: Ich halte die letzte JHV nach wie vor für ungültig, wenn man den Augenzeugenberichten glauben schenken darf... .

    Wie lange kann man so etwas eigentlich anfechten?

    ---
    "Du bist ein Genie!" - "Nenn mich bloß nicht so, ich bemühe mich lediglich, die mir angeborene Intelligenz durch ständiges Üben voll zu entfalten."
    (Justus Jonas)

  • Anturios
    Erleuchteter
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    • 10. November 2008 um 21:26
    • #465

    Wieso sollte sie das sein? ?(

    Ich war vor Ort, habe mich auch selbst kritisch geäußert, konnte aber keine Unregelmäßigkeiten feststellen (die derart erheblich gewesen wären, dass von einer Ungültigkeit irgendeiner Maßnahme auszugehen wäre). Der zeitliche Ablauf war sicher nicht optimal und spielte dem Vorstand, was die Wahl angeht, bestimmt auch in die Karten, aber wenn das Wahlvolk zu müde ist, ist das nicht seine Schuld.

    Ein entscheidender Punkt war sicherlich auch, dass die "Opposition" ohne Strategie in den Abend gegangen ist. Das hat sich später bitter gerächt. Wäre da nicht der eine äußerst satzungskundige Teilnehmer gewesen, wäre der ganze Abend auch nicht halb so spannend verlaufen ;)

    Wenn die Wahrheit zu schwach ist, sich zu verteidigen, muss sie zum Angriff übergehen.

    Einmal editiert, zuletzt von Anturios (10. November 2008 um 21:26)

  • Hitchcock
    Erleuchteter
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    Beiträge
    9.466
    • 10. November 2008 um 21:54
    • #466

    Gefunden auf http://blog5.fussballkompetenz.de

    [Blockierte Grafik: http://blog5.fussballkompetenz.de/files/all_uploaded_images/taube-unterm-dach.jpg]

    Die blauen Tauben sind müde
    sie fliegen lange schon nicht mehr
    sie haben viel zu schwere Flügel
    und ihre Schnäbel sind längst leer.

    Besser kann man die derzeitige Lage einfach nicht auf den Punkt bringen... .


    :rolleyes:

    ---
    "Du bist ein Genie!" - "Nenn mich bloß nicht so, ich bemühe mich lediglich, die mir angeborene Intelligenz durch ständiges Üben voll zu entfalten."
    (Justus Jonas)


  • Mein-Solarlampion
  • abseitsfalle
    Gast
    • 10. November 2008 um 23:57
    • #467

    Ziemlich aussagefähig ist auch folgendes Bild:

    [Blockierte Grafik: http://img389.imageshack.us/img389/9365/ratlosqn6.jpg]

    ... pure Ratlosigkeit und Zwietracht.

  • oemmes
    Der Seher
    Beiträge
    4.242
    • 11. November 2008 um 00:25
    • #468
    Zitat

    Original von oblomow
    Auch nach reiflicher Überlegung und ohne Emotionen komme ich zu denselben Schlussfolgerungen wie am Samstagabend - und eigenlich schon wie im Traininglager in Walchsee (spätestens nach dem Durlach-Spiel).

    Der Vorstand unterschätzt sowohl die sportliche Situation als auch die Stimmung im Umfeld ganz gewaltig. Hier einmal eine kleine Auswahl möglicher Kritikpunkte:

    Schon bei der Berufung von Herrn Frontzeck hatte er beispielsweise hier im Forum nur 1%-Zustimmung. Ohne das Knie von Kampantais wären wir schon letzte Saison abgestiegen. Mit 4-12-13 hat Herr Frontzeck die schlechteste Trainerbilanz seit der Saison 71/72 hingelegt. Und das mit einer Mannschaft, die er und der Vorstand noch vor Saisonbeginn stärker als die letztes Jahr einstuften.

    Frontzeck hat mit Lamey und Herzig Spieler geholt, die gerade abgestiegen waren. Seine Körperhaltung bei Spielen, ständig verschränkte Arme (passive, abwehrende Haltung), sein sehr spätes Auswechseln, die schlechtesten Standards seit zwei Dekaden (siehe die 20 Ecken gegen Cottbus), die Abwehr in vielen Spielen ein Torso, ehemalige Leistungsträger (Kauf, Kucera völlig außer Form), keinen auch nur im Ansatz regelmäßig torgefährlichen Spieler außer Artur, noch kein Auswärtssieg - sieht man vom grandiosen 2:1 in Durlach ab...usw...

    Das Kleinreden des Vereins und der Mannschaft hat demzufolge unter Frontzeck neue Dimensionen erreicht. "Wir können nur ein Spiel gewinnen, wenn bei uns alles hunderprozentig passt". So baut man eine Mannschaft natürlich auf. Bereits jetzt wieder vorbauen, "das nicht ganz leichte Spiel in Stuttgart". Eine Umkehrung dieses Prozesses sehe ich nach dem bisherigen Saisonverlauf ehrlich gesagt nicht mehr.

    Weitere Anzeichen für Inkompetenz im gesamten Führungsteam:

    Das ständige Bejammern der finanziellen Möglichkeiten (diese zu verbessern, ist aber auch Aufgabe des Vorstands).
    Die Einführung des neuen Logos zur Unzeit und im Zusammenhang damit eine unwürdige Mitgliederversammlung.
    Wie schon letzte Saison, keine nenneswerten Verstärkungen - und das nach fünfjähriger Zugehörigkeit zur Bundesliga und zweimaligem Erreichen des Pokalhalbfinales und des Verkaufs von Heiko Westermann.
    Die Erkenntnis, dass ein Abstieg teurer ist als Verstärkungen, hatte hier im Forum bereits jeder User schon im Sommer, Herr Schwick.
    Einen Kader, der selbst in der zweiten Liga nicht um den Aufstieg mitspielen würde.
    Die Preisgestaltung auf der neuen Tribüne und die abenteuerliche Einschätzung (der Ostwestfale wird sich schon daran gewöhnen...), von Ausbaulachnummern und der nicht zu ermittelnden Stadionkapazität ganz zu schweigen.
    Das derzeitige Theater um Arturs Vertragsverlängerung - nach der Ankündigung "wir sind sozusagen durch".
    Das immerwährende Theater um Buckley.
    Einladung zur "Blauen-Wand-Einweihung" zeitgleich mit einem Auswärtsspiel.
    Das Absinken des Reserveteams in die Fünftklassigkeit.
    Das Beschimpfen der eigenen Fans...

    Die Liste ließe sich fortsetzen, und dann wundert sich tatsächlich jemand über die Stimmungslage? Aus meiner Sicht war und ist die Liga mit diesem Kader - auch angesichts der Aufsteiger - nicht zu halten (ich irre mich gerne, glaube aber im Zusammenhang mit Arminia eher nicht mehr an Wunder - eines gab es ja dieses Jahr auch schon).

    Spätestens zur Winterpause muss ein neuer Trainer her (z.B. Frank Pagelsdorf, besser aber ein junger Trainer wie Christian Wück, etc.). Zielstellung: Möglichst viele Punkte in der Bundesliga, aber primär Aufbau eines Perspektiv-Teams für die zweite Liga, Etablierung eines professionellen Scouting-Systems und frühzeitiges Sichern eines Sponsorenpools auch für die zweite Liga, sonst geht es gleich noch eine Etage tiefer. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung und Abwahl oder Rücktritt von Präsidium und Vorstand.

    Es sollte unter allen Umständen vermieden werden, dass sich das Szenario von 1985 wiederholt - sehe aber leider gewisse Parallelen was die Perspektive des Kaders anbelangt, was die Ertrags-/Kostenrelation in der zweiten Liga angeht und was die Stimmunglage bei Fans, Sponsoren und Medien bezüglich der Zukunft Arminias betrifft.

    Alles anzeigen

    danke, danke, danke !!! leider wird es nicht dazu kommen, denn die einzige erkenntnis, an der sich die verantwortlichen erfreuen ist, dass ja gar nicht so eine schlechte stimmung zu beobachten war, wie zuletzt vor dem rauswurf saftigs und auch der trainer kommt nur zu der erkenntnis, dass die unmutsäußerungen nichts im vergleich zum duisburg spiel waren. herzlichen glückwunsch !!!!

    möglicherweise nimmt aber die bereitschaft der fans sich einzumischen und aufzuregen einfach von jahr zu jahr ab, weil die leidenschaft bei den vorturnern schon lange auf der strecke geblieben ist. der beispiellosen bilanz des trainers frontzeck ohne reaktion zuzusehen ist skandalös und man muss unterstellen, dass wir aufgrund unseres prunkbaus mit der immer wieder zu korrigierenden zuschauerkapazität gar nicht mehr in der lage sind, uns von einem katastrophentrainer wie frontzeck zu trennen. am ende könnten wir einen neuen trainer gar nicht bezahlen, wobei auch kein trainer nicht weniger bei der mannschaft erreichen könnte, dafür würden wir uns das geld für die unmengen an wasser sparen, die der trainer während des spiels säuft statt die mannschaft anzufeuern.

    oemmes

    "Am Ende wirkte alles wie eine Demonstration der Tradition gegen die moderne Fußballindustrie. Als wollten die Fans eines alten Bundesligastandorts den modernen Parvenüs aus den Retortenklubs zeigen wie sich echte Stimmung anhört."

    (BZ am 30.04.2015 nach dem Pokalhalbfinale gegen Wolfsburg)

    2 Mal editiert, zuletzt von oemmes (11. November 2008 um 00:29)

  • abseitsfalle
    Gast
    • 11. November 2008 um 00:53
    • #469

    Bingo! Die örtliche Presse schützt schon wieder die wahren Unheilsbringer dieses Vereins. Im NW-Einwurf werden schon wieder Bauernopfer auserkoren: Michael Frontzeck und Detlef Dammeier, weil sie die Offensivqualitäten überschätzt haben.

    Ich zitiere:

    "EINWURF: Offensiv-Fähigkeiten überschätzt

    Bielefeld auf Platz 17, Cottbus dahinter. Die Bundesligatabelle könnte heute eine Geldrangliste sein, zumal sich mit Bochum (16.) und Karlsruhe (15.) zwei etwa gleich finanzstarke Klubs davor befinden und Aufsteiger Gladbach als 14. hinsichtlich der Einnahmen schon etwas besser gestellt ist. Allein diese Möglichkeiten betrachtet, gäbe es wenig Grund zur Aufregung bei den Fans des DSC. Dennoch haben eine ganze Masse Anhänger ihren Lieblingen nach der Entscheidung im Spiel gegen Gladbach die Gefolgschaft verweigert. Enttäuschung mischte sich mit Verzweiflung und wurde zu Wut.

    Das ist verständlich, wenn ausgerechnet gegen die vier sogenannten Klubs auf Augenhöhe nur ein Punkt ergattert wird. Die Suche nach Schuldigen ist in Gang gesetzt und die üblichen Reflexe folgen immer schneller. Trainer, Manager, Vorstand – wer hätte bei Arminia anders handeln müssen? Der plausibelste Ansatz zur Kritik ist, dass die sportliche Leitung mit Geschäftsführer Detlev Dammeier und Trainer Michael Frontzeck vor der Saison die Offensiv-Fähigkeiten ihres Kaders überschätzt hat. Bei Bedarf im Winter nachzurüsten, hat sich das Duo damals vorgenommen. Inzwischen ist die Notwendigkeit zur Verstärkung unübersehbar und dass sie jetzt erst zur Hälfte der Saison passieren kann, ein überaus riskantes Spiel."

    Alles klar. Die Schuldigen sind immer "an der Schüppe" zu finden. So läuft das beim DSC. Seit Jahren. Bauernopfer gab es in der Vergangenheit ja genug.

    Was die Fans bewegt, lässt sich heute aber nicht mehr durch die Presse bewegen. Wie die Fans wirklich ticken zeigt sich auf blog5.de, blogboys.de oder eben auf dsc4ever.de... (wobei man hier abwarten muss, wie sich das entwickeln wird, das ganze wurde ja neulich erst von der NW vereinnahmt.)

    DSC-Führungsriege: Ich hoffe, Ihr habt ein wenig aus dem Obama-Wahlkampf gelernt. Grassroot-Aktionismus sag ich nur. Eure alten Seilschaften werden Euch nicht mehr lange helfen!


  • Mein-Solarlampion
  • Hitchcock
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    4.707
    Beiträge
    9.466
    • 11. November 2008 um 09:21
    • #470
    Zitat

    Original von abseitsfalle
    Wie die Fans wirklich ticken zeigt sich auf blog5.de, blogboys.de oder eben auf dsc4ever.de... (wobei man hier abwarten muss, wie sich das entwickeln wird, das ganze wurde ja neulich erst von der NW vereinnahmt.)

    Also mir ist bislang noch keinerlei Zensur aufgefallen. Dir etwa? ;)

    Ich denke, niemand muss sich Sorgen machen. Die Meinungsfreiheit und -vielfalt wird in diesem Forum ganz sicher erhalten bleiben. Wir werden bestimmt nicht durch die NW oder den Verein gleichgeschaltet werden.

    ---
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    (Justus Jonas)

  • Schwickraus
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    • 11. November 2008 um 13:07
    • #471
    Zitat

    Original von oblomow

    Fakt ist einfach, dass es weder personell noch organisatorisch eine Opposition im Verein gibt. Abgesehen davon, dass (wie man hier im Forum sehen kann) viele gegen irgendwas, aber nicht alle gegen das Gleiche sind. Es fehlt also auch an einer gemeinsamen Agenda.

    dann lasst uns doch an einer gemeinsamen agenda arbeiten, so ein forum eignet sich doch nicht schlecht dafür. vielleicht kann man sogar das umfragetool dazu ganz gut nutzen.

    dass ALLE gegen das gleiche sind, wird sich auch so nicht feststellen lassen, aber eine kritische masse an menschen, die sich auf eine agenda einschwören und das dann auch mit aktionen (welcher art auch immer) zum ausdruck bringen würden, wäre doch schon einmal ein erfolg.

    http://schwickraus.blogger.de/

  • Clancy
    Schüler
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    179
    • 11. November 2008 um 19:22
    • #472

    Kann man da nicht was übers swbDach machen, AfC oder ähnliches?

    All together Now!

  • MAHNMAN
    Fortgeschrittener
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    505
    • 11. November 2008 um 23:48
    • #473

    Wie auch immer eine solche Agenda aussehen wird: Eine Inthronisierung von Power-Ernst als Vereinspräsident wäre glaube ich die im Gesamtzusammenhang unwichtigste aber zugleich coolste Entscheidung auf die es sich hinzuarbeiten lohnen würde.
    Was alle anderen Stellschrauben zur Vermeidung des Abstiegs Ende dieser Saison angeht, glaube ich zumindest seit der Heimniederlage gegen Gladbach, dass das Kind längst in den Brunnen gefallen ist....

    :arminia:


    ALLEZ!!! ALLEZ!!!

  • Bonke
    Fortgeschrittener
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    356
    • 12. November 2008 um 00:09
    • #474

    Ernst4President!!!

  • abseitsfalle
    Gast
    • 13. November 2008 um 01:11
    • #475

    Schwicki sitzt fest im Sattel, selbst wenn direkt neben ihm 'ne Bombe platz. Laut jüngstem Interview ist er sich seiner Sache ganz sicher:

    BILD: Die Fans forderten schon nach der letzten Pleite: „Vorstand raus“! Danken Sie bei Abstieg ab?

    Schwick: „Nein! 18 Jahre bin ich Präsident, dreimal abgestiegen. Aber immer wieder haben wir Arminia nach oben gebracht.“

    Na dann... .


  • Mein-Solarlampion
  • Almdudler
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    • 13. November 2008 um 18:15
    • #476

    Alle schlummern weiter bei Arminia!!
    Auf einmal ist der 34. Spieltag und es wird dann ganz still!!
    Oh,jetzt sind wir abgestiegen und alle haben die Ruhe bewahrt!!

    Dann will ich mich mal richtig aufregen.... :wall: :wall: :wall:.....wenn jetzt nicht ihrgendein Verantwortlicher den Rundumschlag macht wird das die schlechteste Saison die Arminia in der Bundesliga gespielt hat.
    Ich gehe schon seit 42.Jahren zur Alm aber so eine Einstellung habe ich noch nie gehört. :pillepalle:
    Was wollen wir mit Rösler und Buckley haaaaaallllllloooooooo ?(
    Wo bleibt der Fußball verstand bei den Arminia Bossen.
    Denn einzigen den man von Aachen hätte holen sollte spielt heute bei Hoffenheim,nicht war Herr Frontzek???!!
    Der Meyer sortiert die aus und Frontzek der seine eigenen Spieler nicht
    zum laufen bekommt will den Rösler. :nein:
    Ich hoffe nur das es Morgen nicht die nächste Klatsche gibt.


    Aber immer schön die Ruhe bewahren :arminia:

  • Power-D
    Gast
    • 13. November 2008 um 19:06
    • #477

    ...ganz meine Meinung.

    Wir müssen jetzt einfach sofort alle Register ziehen, um in der ersten Liga zu bleiben.

    Ich schlage die konservative Behandlungsmethode vor: Trainerwechsel und auf frischen Wind hoffen.
    Das hat uns noch jedes Mal gerettet.

  • blauer-mann
    Erleuchteter
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    3.584
    • 13. November 2008 um 19:37
    • #478

    Wobei es auch nicht sein kann das man hier Trainer ohne Ende verbrennt. Das kostet alles nen Haufen Kohle den wir bekanntermaßen nicht haben.

    Es muss langsam aber sicher eine Lösung gefunden werden, die langfristigen Erfolg verspricht und bei der man nicht immer nur von Jahr zu Jahr denken kann/muss. Irgendwo muss sich Arminia da was überlegen.

    Niemand schafft größeres Unrecht als der, der es in Form des Rechts begeht (Platon).


  • Mein-Solarlampion
  • Hitchcock
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    9.466
    • 13. November 2008 um 22:52
    • #479
    Zitat

    Original von abseitsfalle
    Schwicki sitzt fest im Sattel, selbst wenn direkt neben ihm 'ne Bombe platz. Laut jüngstem Interview ist er sich seiner Sache ganz sicher:

    BILD: Die Fans forderten schon nach der letzten Pleite: „Vorstand raus“! Danken Sie bei Abstieg ab?

    Schwick: „Nein! 18 Jahre bin ich Präsident, dreimal abgestiegen. Aber immer wieder haben wir Arminia nach oben gebracht.“

    Na dann... .

    Schwickis Selbstzufriedenheitswerte sind bemerkenswert... . Ich möchte ihm auch keinesfalls die Verdienste um diesen Verein absprechen. Aber man kann es auch so sehen: 18 Jahre sind eine verdammt lange Zeit. Da ist eine Menge Routine eingekehrt, die womöglich den Blick für echte Innovationen und neue Ideen vernebelt. Das zeigt sich beispielsweise daran, dass als Lösungsvorschläge für die derzeitige Misere den Verantwortlichen nichts besseres einfällt, als anderswo ausgemusterte Profis wie Buckley oder Rösler nach Bielefeld zu holen.

    Außerdem war Arminia vor 18 Jahren ein kleiner, drittklassiger Provinzverein. Heute sind wir immer noch ein Provinzverein... aber erstklassig. Leider hat sich in vielen Bereichen bei der Arminia nicht die notwendige Hinwendung zu mehr Professionalität ergeben, verbesserte Infrastruktur hin oder her. Zumal sich für die verbesserte Infrastruktur meiner Meinung nach in erster Linie nur einer verantwortlich ist: Roland Kentsch. Der einzige der Führungsriege, der professionell agiert und den man auch bedenkenlos vor eine Fernsehkamera stellen kann. (Auch wenn viele das jetzt nicht hören mögen...)

    Michael Frontzeck und Detlef Dammeier nehme ich mal bewußt aus der Kritik heraus. Ihnen sind doch angesichts der Lethargie und der mangelnden Kreativität weitestgehend die Hände gebunden.

    ---
    "Du bist ein Genie!" - "Nenn mich bloß nicht so, ich bemühe mich lediglich, die mir angeborene Intelligenz durch ständiges Üben voll zu entfalten."
    (Justus Jonas)

  • Almikurt
    Anfänger
    Beiträge
    24
    • 13. November 2008 um 23:18
    • #480

    Schwick tut doch keinem was. Der ist doch sowas wie der Frühstücksdirektor.
    Das Problem ist aus meiner Sicht, dass es neben Kentsch keinen gibt, der ein echtes Gegengewicht bildet. Da tauchen immer die gleichen Typen auf, die das tun was Kentsch zulässt.
    Ich bin auch der Meinung, dass Kentsch viel geleistet hat und der Verein ohne ihn nicht da wäre wo er ist. Trotzdem glaube ich, dass ein Zweiergespann mit gleichwertigen Partnern mehr für die sportliche ENtwicklung tun könnte ohne die Bodenhaftung zu verlieren, wie zu Zeiten eines Lamm.

    :arminia:Armine aus AB :arminia:

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