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  4. Nationalmannschaft

DFB "Findungs-Kommitee" zur Trainerfrage

  • Hitchcock
  • 6. Juli 2004 um 10:30
  • KSV-Jens
    Erleuchteter
    Beiträge
    3.206
    • 9. Juli 2004 um 00:27
    • #21

    Ich wollte gerade an den DFB einen Antrag stellen, in Zukunft doch bitte schön 80 Millionen Bundestrainer per TED über Aufstellung und Taktik abstimmen zu lassen. Aber der Vorschlag von Hitchcock gefällt mir besser, weil dadurch endlich eine ordentliche Struktur in die ganze Sache hineinkommt...

    *Durchhalteparolen ausgeb*

  • heinm
    Profi
    Beiträge
    822
    • 9. Juli 2004 um 12:12
    • #22

    Also, ich bin absolut gegen Rehhagel:

    Erstens lass ich mir ungern einen Bundestrainer von der Bildzeitung diktieren, zweitens kann ich seine selbstverliebten Tiraden nicht ab, und drittens lässt er Fußball aus dem zwanzigsten Jahrhundert spielen.

    Gruß
    Hein M

    Von der Alster bis zur Elbe stets dasselbe - DSC:  
    Arminia-Fanclub Hamburg

  • arminia_blue
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    4.141
    • 9. Juli 2004 um 12:24
    • #23
    Zitat

    Original von heinm
    Also, ich bin absolut gegen Rehhagel:

    ...und drittens lässt er Fußball aus dem zwanzigsten Jahrhundert spielen.

    Mit dem er mit Griechenland Europameister geworden ist :baeh:


    Schaun mer mal wers wird. Wiso machts MV nicht selbst? :pillepalle: :wall: :pillepalle:
    Dann währe sein Posten frei für jemand anderes, wenn der DFB nicht mit den ganzen Anträgen hier durcheinander kommt. :lol:

  • ratloshoch3
    Gast
    • 9. Juli 2004 um 16:44
    • #24

    Hermann Gerland wäre noch ein heisser Kandidat - dann geht es wieder richtig aufwärts mit dem deutschen Fussball.

  • arminia_blue
    Erleuchteter
    Beiträge
    4.141
    • 9. Juli 2004 um 17:19
    • #25

    Erst mindestens 10 Niederlagen in Folge, Ende Juni 2006 ............


    Weltmeister!!!!!!! :head:

  • Exteraner
    Erleuchteter
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    15.250
    • 9. Juli 2004 um 19:04
    • #26

    Otto, du bist der beste Mann!

    Für immer Arminia!

  • KSV-Jens
    Erleuchteter
    Beiträge
    3.206
    • 9. Juli 2004 um 20:36
    • #27

    Tja, jetzt haben wir zwei Präsidenten, dann dürfen´s auch vier gleichberechtigte Bundestrainer sein, oder spricht was dagegen?

    Einmal editiert, zuletzt von KSV-Jens (9. Juli 2004 um 20:36)

  • arminia_blue
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    4.141
    • 10. Juli 2004 um 19:18
    • #28

    Warum nicht gleich soviel Trainer wie Spieler? Für jede Gurke einen. Und über die Aufstellung wird demokratisch abgestimmt. Und jeder kann nur mit einer 2/3 Mehrheit aufgestellt werden :pillepalle: :wall:

    Nee besser höchstens 2 Trainer. Aber MV kann da oben jetzt nicht alles im Alleingang machen.

  • KSV-Jens
    Erleuchteter
    Beiträge
    3.206
    • 10. Juli 2004 um 19:49
    • #29

    Im Moment sind es immer noch deutlich weniger Trainer als Spieler. :)
    Otto Rehhagel hat heute abgesagt, er macht mit Griechenland weiter. Das kam vorhin im Radio.

    Tja, es darf weiter gesucht und gefunden werden.

  • blauer-mann
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    Beiträge
    3.584
    • 11. Juli 2004 um 00:50
    • #30

    ich habs auch gehört und bin ziemlich traurig drüber aber in meinen augen hat er das einzig richtige gemacht....

    Niemand schafft größeres Unrecht als der, der es in Form des Rechts begeht (Platon).

  • King Kneib
    Erleuchteter
    Beiträge
    6.612
    • 11. Juli 2004 um 11:33
    • #31

    Ich finde das jetzt nicht so schlimm, dass Otto es nicht macht. Wenn er es gemacht hätte, dann hätte er ziemlich schnell Prügel bezogen. Er ist meiner Meinung nach auch nicht der richtige für einen Neuanfang, weil er ja bekanntlich eher auf die älteren, erfahrenen Spieler setzt.

    Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass Loddar es nicht wird!!!

    :arminia:  RIESE IST EIN GANZ GROßER  :arminia:

  • Exteraner
    Erleuchteter
    Beiträge
    15.250
    • 11. Juli 2004 um 14:30
    • #32

    So langsam werden die Alternativen immer weniger. Rehhagel hat das einzig richtige getan und wird jetzt versuchen die Griechen zur WM2006
    zu führen.
    Vielleicht wird es ja ein Ausländer, Guus Hiddink soll ja noch im Rennen sein. Und Loddar finde ich auch garnicht mehr so schlimm wie früher. Er hat bei der EM ganz vernünftige Kommentare abgegeben mit denen ich mich anfreunden konnte.
    Ansonsten würde mir noch Winnie Schäfer einfallen.

    Für immer Arminia!

  • heinm
    Profi
    Beiträge
    822
    • 11. Juli 2004 um 14:55
    • #33

    Erschien vor seiner Absage.

    Zitat

    Gar nicht. Gar nicht. Keine.

    Bevor er Otto Rehhagel als Bundestrainer verpflichtet, sollte sich der DFB noch ein paar Fragen stellen.
    Von Christian Zaschke

    Ist es eine Sinnestäuschung, oder scheint es plötzlich unausweichlich zu sein, dass Otto Rehhagel Bundestrainer wird? Unausweichlich wie eine Gewitterfront, die über den Himmel zieht und das Land mit Hagelkörnern bedeckt, die mindestens die Größe von Taubeneiern haben.

    In der Trainerdiskussion war es erst ein vorsichtiges Tröpfeln, der Name Rehhagel wurde genannt, aber das störte nicht, weil er nicht ernst genommen wurde. Das Tröpfeln wurde zum Landregen, Otto überall, und mittlerweile ist die Front da mit den Hagelkörnern, den Rehhagelkörnern, wenn man so will.

    Die Bild-Zeitung trommelt seit einigen Tagen mit aller Macht für Rehhagel, der im Gegenzug ein Sommerfest der Zeitung besuchte. Der kicker meldet, dass „Kaiser Franz“ nun „König Otto“ treffe, und der Rest der Öffentlichkeit scheint es in Ergebenheit hinzunehmen, dass es nun so sein wird: Otto Rehhagel, Bundestrainer.

    Man konnte ja nichts tun, es war halt so. Dabei ist es immer noch eine Entscheidung, die zu treffen ist, und vor dieser Entscheidung sollte man sich Rehhagels Karriere noch einmal ansehen, sollte sich dann überlegen, was man will, und schließlich erst nach gründlicher Überlegung entscheiden.

    Alle Macht dem Trainer

    Unbestritten sind Rehhagels Erfolge, und unbestritten ist auch, dass er diese Erfolge in Biotopen des Fußballs errungen hat, in Bremen, Kaiserslautern und in Griechenland.

    In diesen konzentrierte sich alle Macht auf ihn, er zog sie an sich, und alle anderen unterwarfen sich. Diese Wechselbeziehung ist entscheidend, der Wille des Umfeldes zur Unterwerfung ist ein Schlüssel zu Rehhagels Erfolgen.

    Eine demokratische Struktur gibt es mit diesem Trainer nicht, das Wort der Ottokratie wurde häufig benutzt, es sollte amüsant sein, tatsächlich ging und geht es um Alleinherrschaft, um Monokratie. Oder wie er es selbst nennt: „demokratische Diktatur“.

    Wo das akzeptiert wurde, stellte sich Erfolg ein. Rehhagel hat keineswegs schon immer defensiven Fußball spielen lassen, in Bremen ließ er einige Jahre sogar ausgesprochen offensiv spielen. Auch ist es nicht so, dass Rehhagel allein mit alten Profis spielen lässt, er hat viele junge Spieler entdeckt und gefördert, um nur einige zu nennen: Völler, Bode, Schaaf, Klose und selbst Ballack, auch wenn er ihn in Kaiserslautern nicht regelmäßig spielen ließ.

    Er wurde allerdings damals, 1998, Deutscher Meister mit Kaiserslautern, und schon damals sagte er gern die Sätze, die er heute spricht: „Modern ist, wer gewinnt“, oder: „Wenn ein Theaterdirektor Erfolg und volle Häuser hat, fragt ihn auch keiner, wie er das Ensemble proben lässt.“ Wirklich nicht?

    Die Errichtung einer Monokratie wurde nicht akzeptiert, als Rehhagel sich beim FC Bayern als Trainer versuchte, in der Saison 1995/96. Als er nach 249 Tagen entlassen wurde, stand er im Finale des Uefa-Cups, und die Mannschaft hatte beste Aussichten, Deutscher Meister zu werden.

    Fragenkatalog

    Bei Rehhagels Verpflichtung sagte Franz Beckenbauer stolz, man habe den „besten Trainer Deutschlands“. Wenig später entließ er ihn, nachdem er Rehhagel zuvor in der Bild-Zeitung demontiert hatte.

    Einen Fragenkatalog stellte er auf: 1. Wie hat er die Mannschaft im Griff? 2. Wie fördert er unsere Nachwuchsspieler? 3. Welche Fortschritte macht jeder einzelne Spieler? Die implizit gegebenen Antworten waren: gar nicht, gar nicht, keine. Spieler wie Klinsmann und Kahn wandten sich öffentlich gegen den Trainer, die Mannschaft war geschockt von der taktischen Rückständigkeit des Trainers.

    Sie nahm ihn nicht mehr ernst. Uli Hoeneß sagte: „Wir hätten auch den Mut, einen Trainer zu entlassen, der Tabellenerster ist, wenn das Verhältnis zwischen Trainer und Mannschaft nicht stimmt.“

    In Bremen und Kaiserslautern hinterließ Rehhagel nach seinem Weggang eine große Ödnis. Bremen brauchte viele Jahre, um wieder auf die Beine zu kommen, Kaiserslautern war nach Rehhagels Abtritt so gut wie erledigt. Mit beiden hat er zuvor zu seinen Bedingungen Erfolg hat.

    Am Boden

    Das genau ist nun die Frage, vor der die Trainersuchenden im DFB stehen: Wollen sie das, Rehhagels Bedingungen? Wenn sie das wollen, dann steht seiner Verpflichtung nichts im Wege. Dann könnte man sagen, dass der deutsche Fußball und Rehhagel im Moment wie für einander geschaffen sind.

    Es wäre eine Aussage, nämlich die, dass der weltgrößte Fußballverband sich nun als Außenseiter sieht. Die Verpflichtung Rehhagels wäre in nichts richtungsweisend, außer dass man sagt: Wir sind am Boden. Es geht bei dieser Entscheidung um das Selbstverständnis des Verbandes, der nur behauptet ein demokratischer zu sein, der diesen Eindruck jedoch selten vermittelt; auch dieser Aspekt spräche geradezu für Rehhagel.

    Zu fragen ist weiter, ob ein Mann mit Rehhagels Medienverständnis der geeignete Repräsentant ist für die WM 2006, die öffentlichste Veranstaltung, die es je in Deutschland gab. Er mache dann zu, teilte seine Frau Beate mit, wenn er Neid und Missgunst spüre.

    Das Problem ist, dass er das schnell spürt, wenn die öffentliche Meinung von seiner abweicht. Als Konsequenz spricht er nur mit jenen Journalisten im Detail, die das Prinzip aus den Biotopen verinnerlicht haben: Unterwerfung.

    All dies gilt es abzuwägen. Wichtig ist jedoch festzuhalten, dass Rehhagel nicht unausweichlich Bundestrainer wird, sondern dass es die Möglichkeit zur Entscheidung immer noch gibt. Chef der Entscheider ist Franz Beckenbauer, der Mann, der Rehhagel beim FC Bayern feuerte, um zu retten, was zu retten war.

    Sollte Rehhagel Bundestrainer werden und scheitern, dann kann niemand – am wenigsten Franz Beckenbauer – sagen, man habe nicht gewusst, für wen man sich da entscheidet und was das bedeutet.

    (SZ vom 9.7.2004)

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  • Lothar
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    • 11. Juli 2004 um 15:56
    • #34

    Es kann wirklich nur noch einen geben. Der braucht auch keinen Kredit, weil er seinen Bauernhof ja damals bar bezahlt hat :lol:

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  • Hitchcock
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    • 11. Juli 2004 um 23:42
    • #35

    Laut Kicker will der DFB nach Rehagels Absage nun zur "Rasterfahndung" übergehen

    LOOOOL :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

    Für mich fallen langsam aber sicher mehr und mehr DFB Heini's durch's Raster. Sieht wirklich mehr und mehr nach "Kasperletheater" aus. :pillepalle:

    Wie alt ist eigentlich das Durchschnittsalter der Leute im DFB Präsidium? 85? 95? Oder doch erst 75 ... Würde mich mal interessieren. ;)

    ---
    "Du bist ein Genie!" - "Nenn mich bloß nicht so, ich bemühe mich lediglich, die mir angeborene Intelligenz durch ständiges Üben voll zu entfalten."
    (Justus Jonas)

  • KSV-Jens
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    • 12. Juli 2004 um 00:00
    • #36

    Ich sag´s mal so: Der Trainerfindungsausschuß (TFA) sollte nicht zu lange suchen, ansonsten könnte in der Tat der Ausschuß unter den Ausschußmitgliedern zu hoch werden...

  • jögi
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    • 12. Juli 2004 um 10:15
    • #37
    Zitat

    Original von Exteraner
    So langsam werden die Alternativen immer weniger. Rehhagel hat das einzig richtige getan und wird jetzt versuchen die Griechen zur WM2006
    zu führen.
    Vielleicht wird es ja ein Ausländer, Guus Hiddink soll ja noch im Rennen sein. Und Loddar finde ich auch garnicht mehr so schlimm wie früher. Er hat bei der EM ganz vernünftige Kommentare abgegeben mit denen ich mich anfreunden konnte.
    Ansonsten würde mir noch Winnie Schäfer einfallen.

    Ich hatte immer gehofft, dass es Rehagel nicht wird. Zuletzt hatte ich mivh allerdings damit abgefunden, dass er Bundestrainer wird, von daher überrascht mich seine Entscheidung. Es ist ja unbestreitbar, dass Rehagel vor allem mit Underdogs viele Erfolge hatte. Aber ich war und bin jetzt erst recht dafür, bei der Suche nach einem Bundestrainer perspektivisch zu denken. Klar ist die WM 2006 im eigenen Land ein wichtiges sportpolitisches Ereignis. Doch sollte man nicht den Fehler machen, zu denken, erst mal ist wichtig, dass wir bei der WM relativ gut abschneiden, den Aufbau der Nationalmannschaft kann man danach ja weiter angehen. Ich hätte dann die Befürchtung, dass man weitere zwei Jahre einer Erneuereung der Nationalmannschaft und seiner Spielstruktur verschenkt hätte. Gerade wo ma einige interessante Talente in der Hinterhand hat.

    Ich bin dafür, neben Kahn, Ballack, Frings und vielleicht Baumann die jüngeren Kräfte aus dem EM-Aufgebot zu stärken. Zudem spielen in der U21, auch wenn sie bei der EM früh ausgeschieden sind, gute Talente. Görlitz, Hitzelsberger, Tiffert, Balitsch oder Broich sind Spieler mit Perspektive. Längere Zeit verletzte Spieler wie Rau, Rahn, Freier, Lauth und vor allem Deisler und Metzelder kommen hoffentlich früher oder später wieder dazu. Gerade bei Deisler hört man zur Zeit ja recht positive Signale aus der Vorbereitung. Dazu kommen vielleicht noch "ältere" Spieler wie Fahrenhorst oder Fritz oder Spieler aus noch jüngeren Jahrgängen wie Trochowski, Delura (wenn er sich für Deutschland entscheidet), Gomez oder Senesie. Warum sollte sich nicht der eine oder andere von denen nicht relativ schnell entwickeln. Wer kannte vor zwei Jahren denn schon Lahm, Podolski oder Schweinsteiger. Diese jungen Spieler sollte man weiter formen. Denn dazu jetzt hat man eine günstige Ausgangssituation. Zwei Jahre braucht man keine Qualifikationsspiele machen. Man kann also fernab vom Qualifikationsdruck Spieler und Spielformen testen. Auch wenn das vielleicht nicht schon 2006 fruchtet, aber nach 2006 wird man die Früchte seiner Arbeit ernten können. Frankreich hatte sich auch lange Zeit vom Weltfussball verabschiedet und kam dann Ende der 90er mit einer gloreichen Mannschaft zurück. Sie haben es jetzt nur versäumt, die Mannschaft früh genug zu verjüngen, haben sich zulange auf die Genialität von Zidane und Henry verlassen.

    Einen solchen Neuaufbau hätte ich Otto Rehagel, bei allen Erfolgen, die er gerade jetzt auch mit Griechenland hatte, nicht zugetraut. Ich wäre skeptisch gewesen, ob er einen konsequenten Neuaufbau mitgegangen wäre. Vor allem wäre ich skeptisch gewesen, was neue Spielformen mit schneller Überbrückung des Mittelfeldes betrifft. Ich würde mich nicht wundern, wenn der Erfolg von Griechenland eine Eintagsfliege bleiben sollte. Die Mannschaft hat die Gunst der Stunde genutzt, und mit einer starken Defensive, gefährlichen Standardsituationen und vor dem Tor versagenen Stürmern, den erfolg zu erkämpfen. Genauso hat Dänemark 1992 die Gunst der Stunde genutzt und hatte danach nie wieder einen ähnlichen Erfolg, oder Deutschland 1996 oder 2002. 1998 und 2000 hat Deutschland ziemlich versagt und auch jetzt bekanntlich nicht viel gerissen. Trotzdem hat Rudi Völler durch den Einbau vieler junger Spieler den Grundstein für einen Neuaufbau gelegt. Wann hatte man zuletzt mit Hildebrand, Lahm, Hinkel,Friedrich, Schweinsteiger, Podolski, Kuranyi, Kehl oder Ernst so viele ralativ junge Spieler in einem EM- oder WM-Aufgebot. Wenn man zusätzlich bedenkt, dass einige jüngere Spieler wie Metzelder, Rau, Rahn, Freier, Deisler und Lauth wegen Verletzung oder Erkrankung nicht dabei sein konnten, die aber vorher schon von Völler bei diversen Ländderspielen ins Rennen geschickt worden sind.

    Auch ich fände eine Verpflichtung von Loodar gar nicht mehr so schlimm. Er hat durch über 100 Länderspielen einen immensen Erfahrungsschatz im Fußball erhalten. Er hat durch seine Zeit als Spieler in Italien auch andere Spiel- und Trainingsformen kennengelernt. Er hat zwar als Trainer bei Rapid Wien nicht viel gerissen, woran das auch immer lag. Mit Partizan Belgrad war er anscheinend gar nicht mal so unerfolgreich. Er hat viele junge Spieler eingebaut und ist, wenn ich mich nicht täusche, jugoslawischer Meister geworden. Und wenn man die schnelle und technisch gute Spielweise der Ungarischen Notelf gegen Deutschland gesehen hat, scheint er auch hier Fortschritte erzielt zu haben. Seine Kommentare bei der EM im Fernsehen fand ich auch recht gut. Auch seine Vorstellungen über den Fußball schlechthin (z.B. alle Spieler sollen sich ins Offensivspiel einbinden, und alle Spieler auch in der Defensive mitarbeiten) fand ich überzeugend. Zudem scheint er motiviert zu sein und hat laut Kicker eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag. Warum nicht Matthäus als Trainer mit einem Völler oder auch Bierhoff dahinter als Nationalmannschafts-Manager.

  • oemmes
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    • 12. Juli 2004 um 10:25
    • #38

    statt dem ollen mv sein gnadenbrot beim dfb zu geben, sollte man die kohle lieber in die jugend stecken. dass sich die vereine dieses kaspertheater von senilen opis bieten lassen wundert mich doch sehr. lederstrumpf sollte einsehen, dass man mit über siebzig einfach mal anderen das feld überlassen sollte, er könnte sich ja stattdessen um die weitere runderneuerung seiner ollen kümmern.

    mein wunschtrainer: winnie schäfer (wobei er per vertrag verpflichtet sein müsste, seine alte roma penislederjacke wieder zu tragen )

    oemmes

    "Am Ende wirkte alles wie eine Demonstration der Tradition gegen die moderne Fußballindustrie. Als wollten die Fans eines alten Bundesligastandorts den modernen Parvenüs aus den Retortenklubs zeigen wie sich echte Stimmung anhört."

    (BZ am 30.04.2015 nach dem Pokalhalbfinale gegen Wolfsburg)

  • heinm
    Profi
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    822
    • 12. Juli 2004 um 15:49
    • #39

    Ogoddogoddo, bloß nicht Loddamaddäus. Eine Lotharkie wäre fast noch schlimmer als Ottos "demokratische Diktatur"!

    Es sind doch durchaus noch renommierte, erfahrene und eloquente Leute in der Diskussion - Guus Hiddink oder Morten Olsen würden auch einen ganz neuen Akzent in die Nationalelf bringen. ;)
    Und wenn man das nicht will, warum dann nicht einen Volker Finke?

    Gruß
    Hein M

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    Arminia-Fanclub Hamburg

  • Sport-Freak
    Meister
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    • 12. Juli 2004 um 16:58
    • #40

    Finke? Im Leben nicht!
    Gut der ist in Freiburg erfolgreich. Aber da hat er seine "jungen Wilden" jeden Tag zu Trainingseinheiten.
    Der H. Finke hat in seinem Leben noch nie große Spieler" wie Ballack und Konsorten trainiert.
    Ob DIE auf ihn hören?
    Nee, da muss ein Trainer her, der auch schon international was geleistet hat!

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