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Corona-Virus

  • Arminius1905
  • 9. März 2020 um 19:17
  • Geschlossen
  • distro
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    • 17. Oktober 2020 um 13:05
    • #2.481

    Unter der Woche gab es einen Bericht über Mediziner aus OWL, die sich in einem Brandbrief an Kanzlerin Merkel gewendet haben. Sie fordern eine Rückkehr zur Normalität bei gleichzeitig verbessertem Schutz für Risikogruppen. Zum Glück gibt es jetzt eine Quelle ohne Bezahlschranke.

    https://www.haller-kreisblatt.de/region/2288086…alen-Leben.html

    Unter anderem heißt es dort ...

    Zitat

    Die gesunde Bevölkerung benötigt laut Kluger jedoch keinen Schutz, der über die allgemeinen Hygienemaßnahmen hinausgeht. „Besonders Kinder und Jugendliche benötigen Kontakte mit Viren zur Formatierung ihres Immunsystems. Coronaviren hat es schon immer gegeben und wird es auch weiterhin geben. Natürliche Immunität ist die Waffe dagegen." Strittig sind laut Kluger nicht die Absage von Weihnachtsmärkten, Stadionbesuchen oder Großhochzeiten, sondern Reisebeschränkungen, Schulschließungen und Massentests ohne Anlass.

    Ich kann daran nichts Verwerfliches entdecken und finde es gut, dass auch hier von qualifizierter Seite ein differenzierter Blick auf das Infektionsgeschehen gefordert wird.

    Zitat

    Problematisch ist laut Kluger und Schmerwitz auch der fehlende Diskurs. „Wer darauf aufmerksam macht, dass die Betrachtung der Pandemie ganzheitlich und nicht nur durch die Brille von Virologen und Epidemiologen erfolgen darf, gilt schnell als Verschwörungstheoretiker, Impfgegner oder sogar Rechtsradikaler", moniert Schmerwitz. „Dabei leugnen wir die Pandemie nicht, sondern fordern mit Blick auf die neuen Daten über das Virus und die Folgen der Ausbreitung eine neue Bewertung der Einschränkungen."

    Da sind wir dann ganz schnell wieder an dem Punkt, wo @dr.peillet zu Recht einfordert, dass sich ein Jeder seine Meinung bilden und bei kritischer Betrachtung auch dafür einstehen sollte. Das erfordert Mut und Kraft und wir reden ja schon lange nicht mehr über Aluhüte, 5G oder Bill Gates.

    Ich habe mich Mittwoch nach der Ministerpräsidentenkonferenz geärgert, dass dort in Summe nur irgendwelche halbgaren Beschlüsse und viel WischiWaschi besprochen worden ist. Nicht etwa, weil ich mir "harte Maßnahmen", sondern vielmehr eindeutige Ansagen gewünscht hätte.

    Dafür hat meine Gattin heute wieder ein Megapack Klopapier bei Rossmann bekommen. :thumbup:

  • Online
    knipser69 (schmitty)
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    13.655
    • 17. Oktober 2020 um 13:45
    • #2.482
    Zitat

    Dafür hat meine Gattin heute wieder ein Megapack Klopapier bei Rossmann bekommen. :thumbup:


    :lol: :thumbup:

    Ne mal im ernst, dass die Leute schon wieder anfangen Zeug zu horten macht einen völlig Sprachlos!

    - Technische Störung -

    Leider ist unserer Kamera beim anschauen das Objektiv geplatzt, über den Ton kannst du aber weiterhin die Pressekonferenz verfolgen!

  • EwigArmine
    Gast
    • 17. Oktober 2020 um 13:50
    • #2.483

    Ist das denn so? Ich war heute im Rewe und im Aldi und da waren die Leute weit weg von Panikkäufen.

  • 33615
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    28.555
    • 17. Oktober 2020 um 13:53
    • #2.484

    Also ich ausreichend Klopapier im Haushalt schon wichtig, es gibt so ein schönes Gefühl von Sicherheit. Besonders wenn man Durchfall hat. :rolleyes:

    Mein Heimatverein seit 1966.

  • waterl00
    Gast
    • 17. Oktober 2020 um 13:59
    • #2.485
    Zitat von dr.peilett

    Denn: Nein, es ist nicht nur einfache Mathematik! Dieses Denken führt zu grandiosen Fehleinschätzungen. Ich werde das eventuell später - übrigens dann mit "Nachweisen" von der Seite des RKI, sind die dann akzeptabel? - versuchen zu erläutern. Wir haben es mit einem hochkomplexen Gebilde zu tun, das nur in seiner Komplexität erfasst werden kann, wenn es auch irgendwann von allen Seiten beleuchtet wurde. Leider sind wir da noch nicht.

    Natürlich darfst Du weiter "liefere endlich Nachweise" in das Forum schreien und dich an einer von mir unter zig anderen getätigten Aussage festbeißen, wobei ich nicht einmal weiß, welche das ist. Und dass ich Fehler beim Interpretieren und Darstellen von Sachverhalten mache, werde ich niemals bestreiten. Dass User wie Du mich weiter angreifen werden, weil nicht alles populär ist, was ich schreibe, damit kann und muss ich leben.

    Bleibt aber zu hoffen, dass immer mehr erkennen, dass genau Deine Beiträge es sind, die eine inhaltliche Auseinandersetzung verhindern und letztlich nichts anderes als Agitation sind!

    Das kann man so sehen, weil du eben die anderen Seite der Medaille darstellst.

    Ich habe diese - zugegeben plakative - Aussage so geschrieben, weil es eben doch sehr viele Menschen gibt, die das Virusgeschehen
    noch immer negieren. Auch wenn Du das Gegenteil behauptet hast. Allein der Alltag zeigt doch schon wie wenig sorgsam die Menschen wieder miteinander umgehen.

    Sei es in der Form, daß sie es verharmlosen, sei es, daß sie auf Demos gehen - ungeschützt - und eine Rückkehr zur Demokratie und auf ein Ende der "Einschränkungen im Alltag" einfordern, sei es, daß behauptet wird, der Drosten sei ein Botschafter der Pharmaindustrie, die Übergänge sind da fliessend.

    Das du mein Nachfragen leider noch nicht verstanden hast, tut mir leid. Ich kann es klarer nicht ausdrücken, will es noch einmal versuchen und werde es dann dabei belassen.

    Und wenn Du schon zitierst, dann bitte lese doch was ich geschrieben habe und verdrehe nicht einfach meine Aussagen dazu. Weder habe ich geschrien, noch habe ich gebissen. Ich denke ich bin höflich in der Sprache aber stringend in der Sache geblieben, es wäre nett, wenn Du das auch bleiben könntest.

    Es gibt genug Themen, um die es sich zu diskutieren lohnt, gleichwohl führt eine solche Diskussion immer mehr ins Leere, wenn auf Basis von schlichten Behauptungen ein Argumentationskette aufgebaut wird. Man sollte schon die Fakten bemühen, denke ich.

    Und jetzt zum letzten Mal was micht stört und wo ich gerne eine Beleg gehabt hätte (der nicht in einem einzigen link erbracht wurde)

    Der Drosten war schon bei H1N1 ein korrupter Wissenschaflter, warum also soll man ihm heute trauen? Das ist der Kern der Aussage, den Du verlinkt hast. Und sorry, das ist so ein Unsinn, das darf man nicht unwidersprochen so stehen lassen. Es ist schlichtweg falsch und wird gerne in Verschörungstheorien als Grundlage der Argumentation genommen. Das ist mehr als unlauter in meinen Augen und Wasser auf die Mühlen aller Hildmänner und Bahkdis dieser Welt.

    Ist es jetzt klarer geworden?

    Dieser gordische Knoten ist sowieso nicht mehr zu zerschlagen. Es sind mittlerweile dutzende Millionen von Virologen und Epidimiologen in Deutschland unterwegs (mich eingeschlossen).

    Die Akzeptanz zu einfachen Regeln sinkt immer mehr, die Solidargemeinschaft wird kleiner, das bereitet mir grosse Sorge und ich möchte jedem widersprechen, der in dieses Horn bläst. Und dazu gehören eben auch Aussagen, daß Drosten ein korrupter Wissenschaftler ist.

  • distro
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    • 17. Oktober 2020 um 14:57
    • #2.486
    Zitat von waterl00

    ...

    Die Akzeptanz zu einfachen Regeln sinkt immer mehr, die Solidargemeinschaft wird kleiner, das bereitet mir grosse Sorge und ich möchte jedem widersprechen, der in dieses Horn bläst. Und dazu gehören eben auch Aussagen, daß Drosten ein korrupter Wissenschaftler ist.


    Wo findest Du den den Begriff "korrupt"? Dieser taucht auch nicht in der von dr.peilett verlinkten Seite auf?

  • Richie
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    • 17. Oktober 2020 um 15:01
    • #2.487
    Zitat von EwigArmine

    Ja, eben nicht. Man muss nur einen negativen Test vorlegen. Was man in den 48h gemacht hat, ist schnuppe.

    Passend dazu macht Mutti gerade wieder das ganze Volk verrückt und versucht, Angst zu schüren, anstatt sich mal konsequent um die Problemfälle zu kümmern. So langsam braucht man sich wirklich nicht wundern, wenn das Verständnis mehr und mehr schwindet. Es gibt klare Regeln, aber Mutti und Söder müssen immer wieder Panik ankurbeln.
    :kotzen:

    Das Verständnis bröckelt mit Nichten und das wir auch nicht wahrer, wenn man es öfter behauptet. Der Prozentsatz der Menschen, die laut seriösen Umfragen die Maßnahmen für zu weit gehend halten, liegt je nach Portal zwischen 11% und 16%. Von Bröckeln oder Spaltung ist da nichts zu sehen.

    Es kann passieren, was will: Es gibt immer einen, der es kommen sah! 

    Ich bin nur für das verantwortlich was ich schreibe und nicht für das, was andere verstehen.

  • EwigArmine
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    • 17. Oktober 2020 um 16:12
    • #2.488

    Selbst wenn das so ist, was ich jetzt einfach mal glaube, reicht schon ein Bruchteil der 11-16%, um die Kreise an und über die Grenzwerte zu bringen, wie wir es gerade erleben. Hier muss man ansetzen und gegen das Partyvolk vorgehen und nicht versuchen, allen normalos innerhalb der Ferien den Urlaub madig zu machen, nur weil sie angepisst ist, dass fast überall die Beherbergungsverbote kippen. Wenn sie sagt, die Maßnahmen reichen so nicht aus, dann muss sie in einer Demokratie vielleicht auch mal akzeptieren, wenn ihre Minister das anders sehen.

  • Nogo
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    • 17. Oktober 2020 um 16:14
    • #2.489

    distro der "Brandbrief" in der NW ging gar nicht, die NW ist sogar selber zurückgerudert nach weiteren Recherchen. Das ist einer aus der Verschwörungsszene: https://twitter.com/nwnews/status/1317102376134868993

  • distro
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    • 17. Oktober 2020 um 16:26
    • #2.490
    Zitat von Nogo

    distro der "Brandbrief" in der NW ging gar nicht, die NW ist sogar selber zurückgerudert nach weiteren Recherchen. Das ist einer aus der Verschwörungsszene: https://twitter.com/nwnews/status/1317102376134868993

    Wer ist denn bitte das "Rechersche Kollektiv Ostwestfalen"? :D

  • Nogo
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    • 17. Oktober 2020 um 16:41
    • #2.491

    das ist ein relativ linker Blog, der rechtsradikale und schwurbelnde aus OWL beobachtet und dokumentiert.

  • distro
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    • 17. Oktober 2020 um 17:06
    • #2.492
    Zitat von Nogo

    das ist ein relativ linker Blog, der rechtsradikale und schwurbelnde aus OWL beobachtet und dokumentiert.

    Linke, die Rechte beobachten! :thumbup:

    Ist eigentlich schon mal Jemandem aufgefallen, dass unser neues Blau im Logo ziemlich nahe am Blau im AfD-Logo ist?

  • dr.peilett
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    • 17. Oktober 2020 um 17:47
    • #2.493
    Zitat von Arminiafranke

    @dr. peilett: Kennst Du die technische Ausstattung der Labore bezüglich der PCR-Tests? Ist die so "Oldschool", dass die eine PCR fahren und nur eine Endpunktbestimmung der amplifizierten DNA durchführen, oder haben die entsprechend moderne Maschinen mit real-time Auswertung bzw. Überwachung? Im zweiten Fall wäre es ja ein leichtes, den Ct-Wert zu bestimmen und damit einen Rückschluss auf die Viruslast zu ziehen. Dann müsste dies allerdings auch für die Auswertung pos/neg herangezogen werden.

    Für alle ohne das entsprechende Hintergrundwissen: Ct steht hier für threshhold cycle. Die amplifizierte DNA wird bei einer real-time RT-PCR über Bindung fluoreszierender Moleküle an die DNA nach jedem Zyklus bestimmt. Der Ct-Wert ist dann der Zyklus, in dem die Fluoreszenz erstmals über den generell zu messenden "Hintergrundwert" steigt (meist der erste Zyklus der exponentiellen Amplifikation) und somit "quantifizierbar" ist. Wie schon von dr.peilett genannt: Je niedriger der Wert, umso mehr DNA war in der Probe.


    Die Frage ist berechtigt und ich kann mir nicht vorstellen, dass etwas anderes als RT-PCR durchgeführt wird. Der Ct-Wert hat ja große Bedeutung, die ihr leider von politischer Seite nicht beigemessen wird.


    Das RKI berichtet auf seiner Website von einem Ct-Wert von 30, der in Studien als Grenzwert für mögliches Virenwachstum bestimmt wurde. Heißt: Ct-Wert über 30 = Nicht infektiös


    Hier nachzulesen:
    https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Entlassmanagement.html#:~:text=Ein%20PCR%2DErgebnis%20mit%20einem,einem%20Verlust%20der%20Anzüchtbarkeit%20einhergeht.%20.


    Ich frage mich ebenso, wenn dieser Wert als Grenzwert bekannt ist, warum RKI oder WHO oder andere Entscheidungsträger den Laboren oder Gesundheitsämtern diesen Wert nicht als Grenzwert für infektiös/nicht infektiös vorgeben. Dem Vernehmen nach geben viele Labore nicht einmal den Ct an, obwohl, wie Du richtig schreibst, die Angabe ja ein Leichtes wäre.


    Ich bin bei meiner Recherche noch auf folgenden Artikel aus der Süddeutschen gestoßen. Demnach gab es Erhebungen, nach denen in bestimmten Bundesstaaten der USA bei über 90% der Tests Ct-Werte von über 30 Vorlagen. Für das Infektionsgeschehen laut RKI also irrelevant. In Deutschland gab ein Laborverbund in Schleswig-Holstein an, dass von knapp 1000 Positiven 49% einen Ct über 30 hatten.


    https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/cor…-sind-1.5021679


    Diesen Artikel kann ich allen Interessierten nur ans Herz legen, da er die Bedeutung der PCR, des Ct und der Fehleranfälligkeit der PCR - nicht im Verfahren, sondern in der Auslegung - noch einmal besser und einfacher erklärt, als ich das könnte.


    Kurzum: Es werden zuhauf Nichtinfektiöse in Quarantäne geschickt, die erhobenen Zahlen spiegeln weniger das aktuelle Infektionsgeschen wider und man muss weiter nach dem Prinzip Trial and Error in den Maßnahmen verfahren, statt z.B. in den Infektionsketten anhand des Ct-Wertes z.B. die Superspreader und deren Kontakte ausfindig zu machen. Würde auch enorm Ressourcen sparen, wenn man alle positiven Tests mit Ct > 30 in den Gesundheitsämtern direkt auf die Ablage packen könnte.


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    El Armino
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    • 17. Oktober 2020 um 18:00
    • #2.494
    Zitat von dr.peilett


    Die Frage ist berechtigt und ich kann mir nicht vorstellen, dass etwas anderes als RT-PCR durchgeführt wird. Der Ct-Wert hat ja große Bedeutung, die ihr leider von politischer Seite nicht beigemessen wird.


    Das RKI berichtet auf seiner Website von einem Ct-Wert von 30, der in Studien als Grenzwert für mögliches Virenwachstum bestimmt wurde. Heißt: Ct-Wert über 30 = Nicht infektiös


    Hier nachzulesen:
    https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Entlassmanagement.html#:~:text=Ein%20PCR%2DErgebnis%20mit%20einem,einem%20Verlust%20der%20Anzüchtbarkeit%20einhergeht.%20.


    Ich frage mich ebenso, wenn dieser Wert als Grenzwert bekannt ist, warum RKI oder WHO oder andere Entscheidungsträger den Laboren oder Gesundheitsämtern diesen Wert nicht als Grenzwert für infektiös/nicht infektiös vorgeben. Dem Vernehmen nach geben viele Labore nicht einmal den Ct an, obwohl, wie Du richtig schreibst, die Angabe ja ein Leichtes wäre.


    Ich bin bei meiner Recherche noch auf folgenden Artikel aus der Süddeutschen gestoßen. Demnach gab es Erhebungen, nach denen in bestimmten Bundesstaaten der USA bei über 90% der Tests Ct-Werte von über 30 Vorlagen. Für das Infektionsgeschehen laut RKI also irrelevant. In Deutschland gab ein Laborverbund in Schleswig-Holstein an, dass von knapp 1000 Positiven 49% einen Ct über 30 hatten.


    https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/cor…-sind-1.5021679


    Diesen Artikel kann ich allen Interessierten nur ans Herz legen, da er die Bedeutung der PCR, des Ct und der Fehleranfälligkeit der PCR - nicht im Verfahren, sondern in der Auslegung - noch einmal besser und einfacher erklärt, als ich das könnte.


    Kurzum: Es werden zuhauf Nichtinfektiöse in Quarantäne geschickt, die erhobenen Zahlen spiegeln weniger das aktuelle Infektionsgeschen wider und man muss weiter nach dem Prinzip Trial and Error in den Maßnahmen verfahren, statt z.B. in den Infektionsketten anhand des Ct-Wertes z.B. die Superspreader und deren Kontakte ausfindig zu machen. Würde auch enorm Ressourcen sparen, wenn man alle positiven Tests mit Ct > 30 in den Gesundheitsämtern direkt auf die Ablage packen könnte.


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    :thumbup:
    Ich finde deine Beiträge durchaus differenziert und auf wesentliche Punkte gebracht. Es ist jedem überlassen wie er diese einordnet.

    :arminia: :lol: :nein: :wall: ;( :mad: :kotzen:

  • dr.peilett
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    • 17. Oktober 2020 um 18:21
    • #2.495
    Zitat von waterl00

    Das kann man so sehen, weil du eben die anderen Seite der Medaille darstellst.

    Ich habe diese - zugegeben plakative - Aussage so geschrieben, weil es eben doch sehr viele Menschen gibt, die das Virusgeschehen
    noch immer negieren. Auch wenn Du das Gegenteil behauptet hast. Allein der Alltag zeigt doch schon wie wenig sorgsam die Menschen wieder miteinander umgehen.

    Sei es in der Form, daß sie es verharmlosen, sei es, daß sie auf Demos gehen - ungeschützt - und eine Rückkehr zur Demokratie und auf ein Ende der "Einschränkungen im Alltag" einfordern, sei es, daß behauptet wird, der Drosten sei ein Botschafter der Pharmaindustrie, die Übergänge sind da fliessend.

    Das du mein Nachfragen leider noch nicht verstanden hast, tut mir leid. Ich kann es klarer nicht ausdrücken, will es noch einmal versuchen und werde es dann dabei belassen.

    Und wenn Du schon zitierst, dann bitte lese doch was ich geschrieben habe und verdrehe nicht einfach meine Aussagen dazu. Weder habe ich geschrien, noch habe ich gebissen. Ich denke ich bin höflich in der Sprache aber stringend in der Sache geblieben, es wäre nett, wenn Du das auch bleiben könntest.

    Es gibt genug Themen, um die es sich zu diskutieren lohnt, gleichwohl führt eine solche Diskussion immer mehr ins Leere, wenn auf Basis von schlichten Behauptungen ein Argumentationskette aufgebaut wird. Man sollte schon die Fakten bemühen, denke ich.

    Und jetzt zum letzten Mal was micht stört und wo ich gerne eine Beleg gehabt hätte (der nicht in einem einzigen link erbracht wurde)

    Der Drosten war schon bei H1N1 ein korrupter Wissenschaflter, warum also soll man ihm heute trauen? Das ist der Kern der Aussage, den Du verlinkt hast. Und sorry, das ist so ein Unsinn, das darf man nicht unwidersprochen so stehen lassen. Es ist schlichtweg falsch und wird gerne in Verschörungstheorien als Grundlage der Argumentation genommen. Das ist mehr als unlauter in meinen Augen und Wasser auf die Mühlen aller Hildmänner und Bahkdis dieser Welt.

    Ist es jetzt klarer geworden?

    Dieser gordische Knoten ist sowieso nicht mehr zu zerschlagen. Es sind mittlerweile dutzende Millionen von Virologen und Epidimiologen in Deutschland unterwegs (mich eingeschlossen).

    Die Akzeptanz zu einfachen Regeln sinkt immer mehr, die Solidargemeinschaft wird kleiner, das bereitet mir grosse Sorge und ich möchte jedem widersprechen, der in dieses Horn bläst. Und dazu gehören eben auch Aussagen, daß Drosten ein korrupter Wissenschaftler ist.

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    Das hätten wir ja auch kürzer haben können: Nein, ich kann keine Belege dafür liefern, dass Drosten ein korrupter Wissenschaftler ist und ich vertrete diese Ansicht auch nicht.

    Aber: Auch Herr Drosten irrt sich zuweilen und manchmal eben auch gewaltig und darf hinterfragt werden!

  • dr.peilett
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    • 17. Oktober 2020 um 18:23
    • #2.496
    Zitat von El Armino

    :thumbup:
    Ich finde deine Beiträge durchaus differenziert und auf wesentliche Punkte gebracht. Es ist jedem überlassen wie er diese einordnet.

    Ich danke Dir...und nun endlich wieder Fußball...

  • Curt Schilling
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    • 17. Oktober 2020 um 22:33
    • #2.497

    Ein Artikel aus dem Westfernsehen NZZ:https://www.nzz.ch/meinung/auch-d…eben-ld.1581880

  • Terrier
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    • 18. Oktober 2020 um 03:32
    • #2.498

    ja und?
    Kritik, meckern, fragen und auch keine Lösung, wie immer bei den ewigen Nörglern.
    Wenn es nicht um Corona ginge dann würde halt irgendwas anderes kritisiert.
    Ging doch sogar im April schon los und ich frage mich was das überhaupt soll.
    https://www.theeuropean.de/ansgar-lange/w…it-der-nzz-los/

    Zitat

    Muss man den Menschen, die hier leben und sich an die Regeln halten, um sich und andere Menschen zu schützen, mit deplazierten Vergleichen aus der Historie zu Leibe rücken oder sie als Untertanen lächerlich machen?


    Was wollen die Schweizer von uns?

    Auf und nieder, immer wieder! :lol:

    5 Mal editiert, zuletzt von Terrier (18. Oktober 2020 um 03:51)

  • EwigArmine
    Gast
    • 18. Oktober 2020 um 09:06
    • #2.499
    Zitat von Richie

    Das Verständnis bröckelt mit Nichten und das wir auch nicht wahrer, wenn man es öfter behauptet. Der Prozentsatz der Menschen, die laut seriösen Umfragen die Maßnahmen für zu weit gehend halten, liegt je nach Portal zwischen 11% und 16%. Von Bröckeln oder Spaltung ist da nichts zu sehen.

    Gerade auf ntv gelesen:

    Die Auseinandersetzungen über geltende Corona-Regeln in Deutschland werden nach Ansicht der Polizeigewerkschaften immer aggressiver geführt. "Nach wie vor gibt es immer noch eine hohe Akzeptanz für die Corona-Regeln, aber wir spüren auch, dass die Stimmung beginnt, aggressiver zu werden - zum Beispiel wenn wir als Polizei die Maßnahmen durchsetzen wollen", sagte der Vize-Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jörg Radek, der Deutschen Presse-Agentur. "Da kommt es dann zu Widerstand. Das fängt an mit Beleidigungen, dann wird gepöbelt, gespuckt, angehustet. Das alles erleben unsere Kolleginnen und Kollegen in dieser Pandemie." Die Einsätze gingen nicht nur von sogenannten Maskenverweigerern aus. Auch Bürger, die geschützt werden wollen, hätten zuletzt ihre Schutzrechte stärker und zum Teil auch aggressiver eingefordert und zum Beispiel Maskenverweigerer auf ihr Fehlverhalten hingewiesen. "Daher kommt es nun insgesamt mehr zu solchen Einsätzen", sagte Radek - mit Zahlen belegen ließe sich dieser Trend aber nicht.

  • 33615
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    • 18. Oktober 2020 um 09:36
    • #2.500

    Inzidenzwert heute in Bielefeld bei 56,6.

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