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  3. ...::: ARMINIA Intern :::...
  4. Der Verein

schreiben an den dfb

  • oemmes
  • 16. Januar 2004 um 10:10
  • oemmes
    Der Seher
    Beiträge
    4.242
    • 16. Januar 2004 um 10:10
    • #1

    Mein-Solarlampion

    Deutscher Fussball-Bund e.V.
    Frankfurt am Main

    Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

    Ihr Urteil im Dopingfall des Aachener Spielers Gomez kommt für einen Anhänger von Arminia Bielefeld nicht wirklich
    überraschend. Zu sehr hat man sich durch unzählige nicht gegebene Elfmeter, zweifelhafte Abseitsentscheidungen,
    Handtore des Gegners und die unterschiedlichen Maßstäbe im Lizenzierungsverfahren daran gewöhnt, dass im
    deutschen Fußball eben nicht alle gleich behandelt werden.

    Im angesprochenen Fall hätte eine konsequente Bestrafung zur Folge gehabt, einem ungeliebten Bundesligamitglied aus
    Ostwestfalen drei Punkte zusprechen zu müssen. Deshalb lieber dieses halbherzige Urteil, mit dem Sie all denen,
    die sich für einen sauberen Sport einsetzen einen Bärendienst erwiesen haben Die Kernaussage dieses Urteils lautet:
    "Doping selbst ist gar nicht schlimm, wenn man es nur clever genug anstellt und sich für den Fall, dass man
    erwischt wird möglichst dumm stellt und in allerhand Widersprüche verwickelt." Auch für die Jugend ist es sicherlich
    interessant zu erfahren, dass es entscheidender ist, die Richtlinien des DFB zu beachten, als das Doping selbst zu
    unterlassen.

    Was nun ? Ausgerechnet ein Spieler, der nach DFB- Richtlinien zwar nicht gedopt war, aber wegen seines Verstoßes gegen
    eben diese Richtlinien nicht spielberechtigt war, erzielt ein Tor. Gibt es ein Wiederholungsspiel oder gar die drei Punkte für
    den Gegner Arminia Bielefeld ? Ich bin überzeugt Sie finden einen Weg, dass nichts davon erforderlich ist und das fragliche
    Spiel gewertet werden kann. Deshalb ist eine Verhandlung über den Einspruch von Arminia Bielefeld aus meiner Sicht genauso
    überflüssig, wie Gedanken darüber, wo mein Verein stünde, wenn es mal einem DFB- Präsidenten aus dem ostwestfälischen
    Raum gegeben hätte.

    Viele Grüße aus Bielefeld !

    ....es bringt zwar nichts, aber es musste irgendwie sein !

    oemmes

    "Am Ende wirkte alles wie eine Demonstration der Tradition gegen die moderne Fußballindustrie. Als wollten die Fans eines alten Bundesligastandorts den modernen Parvenüs aus den Retortenklubs zeigen wie sich echte Stimmung anhört."

    (BZ am 30.04.2015 nach dem Pokalhalbfinale gegen Wolfsburg)

  • ulis
    Meister
    Beiträge
    2.169
    • 16. Januar 2004 um 10:28
    • #2

    sollte der Brief noch nicht abgeschickt sein @ Oemmes

    schreib, wenn es Dir nichts macht, meinen Namen mit drunter.Danke

    Gruss

    ulis

  • Endspurt
    Profi
    Beiträge
    893
    • 16. Januar 2004 um 10:54
    • #3

    Als der DFB die "Gomez-Story" wochenlang vor sich her schob und die Behandlung des Falls erst im neuen Jahr in Aussicht stellte,
    war eigentlich das "Urteil" schon klar. :(
    Es ist auch klar, dass kein Arzt in Gross-Aachen eine Cortison-Spritze verabreichen kann, für diesen äusserst lebensgefährlichen Eingriff
    muss man nach Belgien reisen, ist ja klar :D

    Wir werden sehen, es gibt nicht mal ein Wiederholungsspiel für Bielefeld, es wird eine Busse mit Verfahrenskostenanteil
    für Alemannia Aachen herausschauen, das ist alles.
    Ich glaube, in einem Spiel gegen Bielefeld könnten 3 irreguläre Tore fallen, der Gegner könnte mit 13 Leuten spielen,
    macht alles nichts, der DFB sieht darin keinen Regelverstoss
    :kotzen:


    * Sicher, Arminia Bielefeld hat in Aachen auf dem Rasen die 3 Punkte nicht verdient, darin sind sich wohl die meisten einig,
    aber mit einem solchen Urteil wird die Glaubwürdigkeit der "Fussballgerichte" mal wieder arg strapaziert.

    Da gibt's nur eins: Mit einem gesunden Selbstvertrauen in die Rückrunde und zeigen, dass man auch unter widrigen Umständen an der Spitze mitspielen kann.

    :)) Arminia - unsere Hoffnung lebt :))


  • Mein-Solarlampion
  • ulis
    Meister
    Beiträge
    2.169
    • 16. Januar 2004 um 11:11
    • #4

    scheint ja fast so, als dass sie beim DFB der Ansicht sind, dass Arminia Bielefeld nicht in die erste Liga darf. Warum?
    Sie waren mehrfach drin und konnten sich da nicht behaupten. Was soll man da mit so einem Verein. Warum Bielefeld mal helfen oder auch nur gerecht behandeln. Am Ende steigen die nochmals wieder auf und dann ja doch wieder ab.

    ... dann versuchen wir es doch mal mit Aachen. Vielleicht können die sich ja halten. Oder Nürnberg. Die kriegen immerhin ein Wiederholungsspiel gegen Aachen und somit ihre Chance. Das Feuerzeug an Wolfs Kopf war zwar nicht spielentscheidend, da Trainer ja bekanntlich nicht mitspielen. Aber so haben eben beide nochmal die Chance.
    Ausserdem gibt's mit Bielefeld auch ständig Probleme wegen der Lizence. Die machen nur Arbeit. Lasst sie unten. Dann ist Ruhe.

    Tja, wer weiss, könnte mir durchaus denken, dass sie beim DFB so oder ähnlich denken.
    Die Schiri's scheinen die Gedanken ihrer Vorgesetzten jedenfalls gut zu kennen und setzen die Vorgaben dann auch mit schöner Regelmässigkeit gegen uns um.

    Ist doch immer wieder nett festzustellen, dass alle gleich behandelt werden.

    Gruss

    ulis

  • oemmes
    Der Seher
    Beiträge
    4.242
    • 16. Januar 2004 um 11:56
    • #5

    hier bereits die erschöpfende antwort des dfb :


    Hallo, siehe bitte http://www.dfb.de/news

    MfG DFB-Pressestelle


    ***************************************************

    ACHTUNG: BITTE SENDEN SIE IM FALL EINER ANTWORT IMMER DIESEN SCHRIFTWECHSEL MIT, DAMIT WIR IHR MAIL ZUORDNEN KÖNNEN - E-MAILS WERDEN AUS DATENSCHUTZGRÜNDEN NICHT ARCHIVIERT.

    oemmes

    "Am Ende wirkte alles wie eine Demonstration der Tradition gegen die moderne Fußballindustrie. Als wollten die Fans eines alten Bundesligastandorts den modernen Parvenüs aus den Retortenklubs zeigen wie sich echte Stimmung anhört."

    (BZ am 30.04.2015 nach dem Pokalhalbfinale gegen Wolfsburg)

  • Fichte
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    6
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    4.737
    • 16. Januar 2004 um 12:05
    • #6
    Zitat

    Original von oemmes
    hier bereits die erschöpfende antwort des dfb :


    Hallo, siehe bitte http://www.dfb.de/news

    MfG DFB-Pressestelle
    .

    Gibt es nicht einen Sportminister in NRW??
    Wie wär´s wenn man dem mal nen schreiben schicken würde ???

  • atschi
    Profi
    Beiträge
    808
    • 16. Januar 2004 um 12:13
    • #7

    ich habe eine andere Antwort, natürlich mit gelichklingendem Wortlaut, bekommen.


    Hallo,

    der Spieler Gomez wurde von seinem Arzt lokal an der verletzten Sehne behandelt. Dies konnte der Arzt bei der Verhandlung glaubhaft darstellen. Dies bestätigte auch der Sachverständige und ein unabhängiger Gutachter. Somit liegt kein Dopingfall vor.

    Der Spieler hat also nicht gedopt. Dies konnte gestern zweifelsfrei bewiesen werden. Er hat aber gegen die Antidoping-Richtlinien verstoßen - d.h. er hat einen formalen Fehler gemacht, dadurch, dass er die Angaben über die Behandlung noch teilweise ausgeführt hat. Da er dies nach Ermessen des Sportgerichtes vorsätzlich getan hat, wurde er mit der Sperre von zwölf Spielen belegt.


    MfG DFB-Pressestelle

    Es gibt Leute, die keine Ahnung davon haben, daß sie keine Ahnung haben.

  • Sport-Freak
    Meister
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    1
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    2.743
    • 16. Januar 2004 um 12:13
    • #8
    Zitat

    Original von oemmes
    Deutscher Fussball-Bund e.V.
    Frankfurt am Main

    Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

    Ihr Urteil im Dopingfall des Aachener Spielers Gomez kommt für einen Anhänger von Arminia Bielefeld nicht wirklich
    überraschend. Zu sehr hat man sich durch unzählige nicht gegebene Elfmeter, zweifelhafte Abseitsentscheidungen,
    Handtore des Gegners und die unterschiedlichen Maßstäbe im Lizenzierungsverfahren daran gewöhnt, dass im
    deutschen Fußball eben nicht alle gleich behandelt werden.

    Im angesprochenen Fall hätte eine konsequente Bestrafung zur Folge gehabt, einem ungeliebten Bundesligamitglied aus
    Ostwestfalen drei Punkte zusprechen zu müssen. Deshalb lieber dieses halbherzige Urteil, mit dem Sie all denen,
    die sich für einen sauberen Sport einsetzen einen Bärendienst erwiesen haben Die Kernaussage dieses Urteils lautet:
    "Doping selbst ist gar nicht schlimm, wenn man es nur clever genug anstellt und sich für den Fall, dass man
    erwischt wird möglichst dumm stellt und in allerhand Widersprüche verwickelt." Auch für die Jugend ist es sicherlich
    interessant zu erfahren, dass es entscheidender ist, die Richtlinien des DFB zu beachten, als das Doping selbst zu
    unterlassen.

    Was nun ? Ausgerechnet ein Spieler, der nach DFB- Richtlinien zwar nicht gedopt war, aber wegen seines Verstoßes gegen
    eben diese Richtlinien nicht spielberechtigt war, erzielt ein Tor. Gibt es ein Wiederholungsspiel oder gar die drei Punkte für
    den Gegner Arminia Bielefeld ? Ich bin überzeugt Sie finden einen Weg, dass nichts davon erforderlich ist und das fragliche
    Spiel gewertet werden kann. Deshalb ist eine Verhandlung über den Einspruch von Arminia Bielefeld aus meiner Sicht genauso
    überflüssig, wie Gedanken darüber, wo mein Verein stünde, wenn es mal einem DFB- Präsidenten aus dem ostwestfälischen
    Raum gegeben hätte.

    Viele Grüße aus Bielefeld !

    ....es bringt zwar nichts, aber es musste irgendwie sein !

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    Jeder kopieren, und ab ab den DFB!

    [Blockierte Grafik: http://img249.imageshack.us/img249/1622/krass3fj5.jpg]

  • dsc-total
    Schüler
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    169
    • 16. Januar 2004 um 12:19
    • #9

    Ja Fichte, es gibt einen Sporzminister in NRW, ich glaube der heißt Michael Vesper.

    Vielleicht sollte man dem wirklich mal schreiben, denn das was da beim :mad: DFB :mad: abgeht und welche Entscheidungen da getroffen werden, das ist nicht normal und überhaupt nicht nachvollziehbar.

    Jetzt erst recht:

    :arminia:Aufsteigen werden wir und Deutscher Meister, ja das werden wir! :arminia:


  • Mein-Solarlampion
  • Fichte
    Erleuchteter
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    4.737
    • 16. Januar 2004 um 12:20
    • #10
    Zitat

    Original von dsc-total
    Ja Fichte, es gibt einen Sporzminister in NRW, ich glaube der heißt Michael Vesper.
    ![/SIZE][/COLOR] :arminia:

    Der kommt sogar aus Bielefeld!!

    Das wäre sogar ne Idee!!!!

  • LuKe
    ehem. arminia4ever
    Beiträge
    596
    • 16. Januar 2004 um 17:25
    • #11
    Zitat


    Hallo, zwei Sachverständige haben den behandelnden Arzt in seiner Aussage unterstützt. Die vorgenommene Behandlungsform ist keine Form des Dopings. Somit muss bei einer Anklage wegen Dopings ein Freispruch folgen. Der Verstoß gegen die Antidoping-Richtlinien wurde ausreichend bestraft.

    MfG DFB-Pressestelle

    3 Mal editiert, zuletzt von LuKe (16. Januar 2004 um 17:25)

  • Richie
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    • 16. Januar 2004 um 17:34
    • #12

    Guter Schrieb. Trifft genau den Kern der Sache. Wird den Pfeifen beim DFB aber ganz egal sein.

    Bisher ist das eine der dümmsten Entscheidungen, die ich bisher zu sehen bekommen habe! was für ein Schwachsinn: 12 (!!!) Spiele Sperre aber das Spiel selbst wird gewertet ?( :nein: :wall:.

    Es kann passieren, was will: Es gibt immer einen, der es kommen sah! 

    Ich bin nur für das verantwortlich was ich schreibe und nicht für das, was andere verstehen.


  • Mein-Solarlampion
  • Stone
    - gesperrt -
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    1.128
    • 16. Januar 2004 um 17:40
    • #13

    Ist die Standardmail schon da??? *g* ist immer so!

  • Renne
    Meister
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    1.864
    • 16. Januar 2004 um 18:20
    • #14
    Zitat

    Original von arminia4ever

    Also .. selbst wenn die Behandlung wie angegeben erfolgte, was ich unter den gegebenen Umstaenden fuer Laberei halte, dann ist immer noch die Frage:
    - Ist laut den Dopingregeln die nichterfolgte Meldung ueber eine solche meldepflichtige Behandlung denn kein Doping? Wenn nicht, warum steht es ueberhaupt in den Regeln, dass man die Behandlung melden muss? :pillepalle:
    - falls es kein Doping ist, ist der Spieler denn spielberechtigt, wenn die Meldung nicht erfolgt? Falls nein, warum steht es in den Regeln, dass die Behandlung gemeldet werden muss? :pillepalle:

    .

  • Moe
    Profi
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    1.084
    • 16. Januar 2004 um 18:39
    • #15
    Zitat

    Original von rdo
    Also .. selbst wenn die Behandlung wie angegeben erfolgte, was ich unter den gegebenen Umstaenden fuer Laberei halte, dann ist immer noch die Frage:
    - Ist laut den Dopingregeln die nichterfolgte Meldung ueber eine solche meldepflichtige Behandlung denn kein Doping? Wenn nicht, warum steht es ueberhaupt in den Regeln, dass man die Behandlung melden muss? :pillepalle:
    - falls es kein Doping ist, ist der Spieler denn spielberechtigt, wenn die Meldung nicht erfolgt? Falls nein, warum steht es in den Regeln, dass die Behandlung gemeldet werden muss? :pillepalle:

    Weil alles in einem Spiel gegen Arminia Bielefeld und nicht Bayern München passiert ist! Für den Fall, dass Arminia beteiligt ist, gibt es immer Sonderregeln! :nein:


    * * * * R E K O R D A U F S T E I G E R * * *

  • Fichte
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    4.737
    • 16. Januar 2004 um 19:33
    • #16

    Hatte vorhin auch ein Schreiben aufgesetzt und bekam folgende Antwort:

    Hallo,
    zwei Sachverständige haben den behandelnden Arzt in seiner Aussage unterstützt. Die vorgenommene Behandlungsform ist keine Form des Dopings. Somit muss bei einer Anklage wegen Dopings ein Freispruch folgen. Der Verstoß gegen die Antidoping-Richtlinien wurde ausreichend bestraft.

    :pillepalle:

  • Fichte
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    4.737
    • 16. Januar 2004 um 19:37
    • #17
    Zitat

    Original von Fichte
    Hatte vorhin auch ein Schreiben aufgesetzt und bekam folgende Antwort:

    Hallo,
    zwei Sachverständige haben den behandelnden Arzt in seiner Aussage unterstützt. Die vorgenommene Behandlungsform ist keine Form des Dopings. Somit muss bei einer Anklage wegen Dopings ein Freispruch folgen. Der Verstoß gegen die Antidoping-Richtlinien wurde ausreichend bestraft.

    :pillepalle:


    Sehe gerade, dass das doch nur ne Standartantwort war :( - da hilft nur noch Spamming *G*

  • Owo
    Profi
    Beiträge
    1.073
    • 16. Januar 2004 um 19:42
    • #18

    Also ich hab schon von meinen ganzen Email Adressen denen jeweils eine Email zugesendet.Aber ne Antwort hab ich noch nicht bekommen.


  • Mein-Solarlampion
  • Stone
    - gesperrt -
    Beiträge
    1.128
    • 16. Januar 2004 um 21:18
    • #19
    Zitat

    Zitat von Owo
    Also ich hab schon von meinen ganzen Email Adressen denen jeweils eine Email zugesendet.Aber ne Antwort hab ich noch nicht bekommen.


    Letzt endlich wirst du sowieso eine Standardmail bekommen. Wo dann drin steht das sehr viele so etwas schreiben und man keine Zeit hat das alles zu schreiben. Typisch DFB!

  • Renne
    Meister
    Reaktionen
    53
    Beiträge
    1.864
    • 16. Januar 2004 um 21:47
    • #20
    Zitat

    Mail an den DFB
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    eigentlich war ich bisher immer der Meinung, dass Schiedsrichter nur Menschen,
    Verantwortliche im Grossen und Ganzen fair und diverse Verschwoerungstheorien
    in das Reich der Fabeln zu verweisen sind. Was nicht ausschliesst, dass man
    sich als Aktiver und Zuschauer eines Sports der Emotionen im Eifer des
    Gefechts einer solchen hingibt, aber doch immerhin dafuer sorgt, dass man sich
    schnell besinnt.

    Nachdem in dieser Saison schon kraeftig Handball in der zweiten Fussballbundesliga gespielt
    wurde und nun auch noch diese hoechst zweifelhafte Entscheidung im Fall Gomez gefaellt
    wurde, frage ich mich, ob ich meine Grundhaltung nicht noch ein mal ueberdenken sollte.

    Ich stelle mir gerade das Szenario vor, dass der Spieler Gomez sich vor dem Pokalspiel
    gegen den FC Bayern Muenchen in die Behandlung seines belgischen Arztes begibt, Aachen
    Bayern aus dem Pokal schmeisst und der Spieler Gomez im Anschluss positiv getestet
    wird. Schade wirklich, dass sich das so nicht nachspielen laesst. Aber haette der
    Ausschuss in diesem Falle wirklich genauso entschieden wie gestern?

    Wenn ich die Vorkommnisse, zugegeben nur als Aussenstehender, betrachte, so stechen
    mir einige Dinge ins Auge:

    o Ein formschwacher Spieler laesst sich behandeln, und trifft ploetzlich zwei mal
    in zwei Spielen. Ich selbst kenne die Wirkung von Methylprednisolon gut genug,
    um sagen zu koennen, dass mir das in einer Formkrise auch weiterhelfen koennte.
    Interessanterweise wird der DFB ueber diese Behandlung nicht informiert, was bei
    mir den Verdacht erweckt, dass dies aus gutem Grund geschehen ist, die Gabe des
    Medikamentes eben nicht lokal, sondern intramuskulaer geschehen ist.

    o Obwohl der DFB (und nebenbei bemerkt auch die Aachener selbst, wie man der Homepage
    des Vereins entnehmen kann) von einer intramuskulaeren Anwendung ausgingen, stellte
    sich angeblich im Nachhinein heraus, dass die Anwendung lokal geschah.

    Da frage ich mich doch -- laesst sich dies nicht anhand der im Blut ermittelten
    Werte bestimmen? Falls nicht, wieso macht man sich den Aufwand, die beiden Anwendungsformen
    zu unterscheiden, wenn man sowieso nicht ermitteln kann, was genau geschehen ist?

    o Lasse ich die vorherigen beiden Punkte ausser acht, so sehe ich immer noch, dass der
    Spieler Gomez gegen die Dopingregeln des DFB verstossen hat. Sagen wir mal, dass die
    verhaengte Sperre von 12 Spielen in Ordnung geht, ist es denn dann nicht immer noch
    fraglich, ob der Spieler spielberechtigt war, da er die Meldung der Behandlung
    unterlassen hat?
    Wenn diese Regelung keine Auswirkung auf das/die Spiel(e) hat, fuer die die Meldung
    haette erfolgen muessen, warum macht man sich dann den Aufwand, die Meldung
    der Behandlung den Spielern ueberhaupt erst vorzuschreiben? In diesem Fall verkaeme
    die Vorschrift zu einem Selbstzweck! Was aber hat diese Vorschrift dann in der
    Dopingregelung zu suchen?

    Man sieht also, einem Aussenstehenden erschliesst sich die Richtigkeit Ihrer Entscheidung
    nicht unbedingt.

    Greifen wir uns ein weiteres Szenario zum Vergleich:
    Eine zweite Mannschaft, welche in der Kreisliga C spielt, laesst einen ihrer Spieler in
    der ersten Mannschaft, welche in der Kreisliga B spielt, zwei Spiele lang aushelfen.
    Stellt die zweite Mannschaft diesen Spieler vor Ablauf von 10 Tagen nach dem letzten Spiel
    in der ersten Mannschaft auf, so geht das Spiel verloren.

    Vielleicht wissen Sie es besser. Fuer mich persoenlich jedenfalls liegt die Verhaeltnis-
    maessigkeit bei der Beurteilung eines solchen Festgespielt-vergehens gegenueber der Beurteilung im Fall Gomez deutlich im Dunkeln.

    Mit freundlichen Gruessen
    (...)

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    .

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