Ich hatte es früher schon mal geschrieben:
Die Südtribüne könnte eine riesige Wucht erzeugen, wenn alle mitmachen würden. Leider klappt das aus verschiedenen Gründen nur ganz selten.
Ich hatte es früher schon mal geschrieben:
Die Südtribüne könnte eine riesige Wucht erzeugen, wenn alle mitmachen würden. Leider klappt das aus verschiedenen Gründen nur ganz selten.
Bei der Songauswahl wird man da auch nicht sooo viele abholen können, hört sich ja teilweise an wie beim CVJM damals. (Mundorgel und so)
Ich hatte es früher schon mal geschrieben:
Die Südtribüne könnte eine riesige Wucht erzeugen, wenn alle mitmachen würden. Leider klappt das aus verschiedenen Gründen nur ganz selten.
Die Süd besteht aus vielen verschiedenen Fangruppen, auch wenn die Ultras und der Verein schon viele davon von den preiswerten Stehplätzen vertrieben haben. Seit knapp 60 Jahren stehe ich inzwischen auf der Alm und weigere mich vehement dagegen als „die Süd“ mit den vereinsschädigenden Pyromanen in einen Topf geworfen zu werden!
Das ist so nicht korrekt. Das Stadion wurde mehrfach gerade durch den in deinen Augen „monotonen Singsang“ zum Aufstehen und Mitmachen bewegt.
Bezeichnend für den Diskurs ist allerdings, dass das sehr schnell abflachende „Bielefeld, Bielefeld“ als echte Anfeuerung gilt.
Jedes Lied kann laut und elektrisierend sein – es müssen sich nur genügend Leute dazu bequemen, ihre Stimme dafür zu erheben.
Auch „Allez, Allez“ klingt, wenn es nur von einem kleinen Teil der Tribüne gesungen wird, eher langweilig. Sobald aber die Leute aufstehen und auch in den stimmungstechnisch eher niedrigfrequentierten Blöcken miteinstimmen, wirkt es gewaltig.
Und genau so ist es eben mit jedem Lied.
Ähm... Nein! Oder von mir aus Jein.
Das ist weiterhin die Diskussion, wo wir uns seit Jahren im Kreis drehen und wo ein Konsens vermutlich nie erreicht wird.
Was ist Stimmung und was ist Anfeuerung? Und genau da liegt eben der krasse Unterschied in der Wahrnehmung der Ultras und der "alten" Generation davor.
Ich gebe dir völlig Recht, dass jeder Gesang gewaltig sein kann, wenn er vom ganzen Stadion kommt. Aber wenn er eben nicht situationsbezogen passt, dann wird der Rest des Stadions nicht mit einsteigen. Und bei manchen Liedern, die man mitunter nicht mal akustisch versteht, nervt mich das manchmal tatsächlich, weil es als belangloser Klangteppich rüber kommt.
Und um die Spieler unten zu pushen, sind die kurzen Dinge in der richtigen Situation eben passender. Das "Bielefeld" hat sich noch gehalten, wird aber scheinbar schon fast "verpönt", wenn ich das von euch richtig deute. "Arminia" oder auch "kämpfen und siegen", selbst der Wechsel Gesang geht gefühlt zurück.
Und solange ein Großteil im Stadion weiterhin das Gefühl hat, dass die Süd eben nur um des Singens Willen singt, wird man den anderen Teil des Stadions nicht bekommen.
Dazu, und das wird immer so sein, lebt die Stimmung eben auch von Aktionen auf dem Platz. Hitzige Entscheidungen, Grätschen im richtigen Moment, Angriffsaktionen, etc..., die dann eben im richtigen Zeitpunkt gefeiert werden müssen. Die alte Kuhglocke gibt's glaube ich auch nicht mehr? Aber die kam situationsbezogen.
Eine "früher war alles besser" Diskussion führt ja auch zu nichts. Wird auch nicht im Gänze zutreffen. Dennoch gab es zu den Zeiten den Hexenkessel Alm gefühlt öfter.
Aber diese Diskussion wiederholt sich hier ja jedes Jahr und meiner Meinung nach lässt diese sich aufgrund der unterschiedlichen Auffassungen zu "was ist eigentlich Stimmung und Anfeuern?" nicht auflösen.
Wobei man "Auf gehts Arminia kämpfen und siegen" mMn doch häufiger und auch lauter vernehmen kann und durch Trommelschläge unterstützt wird. Das "Bielefeld, Bielefeld" kommt ab und an mal aus allen möglichen Richtungen auf (ich stehe ziemlich zentral hinterm Tor auf Block 3), aber wie bereits gesagt wurde schwappt das auch schnell ab da es sich nicht lange halten kann - bevor die Ultras vllt drauf reagieren können.
Ansonsten ist es halt leider echt so, dass die Stimmung meistens ausbaufähig ist. Nach dem 2:2 war es eigentlich auf dem richtigen Weg, da war es ziemlich laut nur ist das auch schnell wieder abgeflacht. Liegt aber auch vieles an dem, was aufm Platz passiert und natürlich auch dem Gegner, soll jetzt nichts gegen die 400 Heidenheimer sein aber das ist natürlich was anderes als ca 3000 aus Osna oder Dresden oder Dortmund. Und nen schönes Festmahl ist ja auch noch was anderes als Fischstäbchen mit Kartoffelbrei, falls man den Vergleich Pokalhalbfinale vs Ligaalltag ziehen mag.
Und solange ein Großteil im Stadion weiterhin das Gefühl hat, dass die Süd eben nur um des Singens Willen singt, wird man den anderen Teil des Stadions nicht bekommen.
Bevor ich auf den Rest eingehe, woher stammt diese Annahme?
Das Forum hier ist sicherlich kein Querschnitt der Arminia-Fanlandschaft.
Bevor ich auf den Rest eingehe, woher stammt diese Annahme?
Das Forum hier ist sicherlich kein Querschnitt der Arminia-Fanlandschaft.
Aus Gesprächen aus dem eigenen, selbstverständlich begrenzten, Umfeld im Stadion oder auch Bekanntenkreisen, die eine ähnliche Meinung darüber haben und das mitunter auch in anderen Stadien so empfinden.
Werde ich folglich nicht beweisen können, wie du das Gegenteil ebensowenig, wenn du darauf hinweist, dass es "Bezeichnend für den Diskurs" sei, "dass das sehr schnell abflachende „Bielefeld, Bielefeld“ als echte Anfeuerung gilt."
Wer jetzt den richtigen Querschnitt der Fanlandschaft abbildet, wird wohl jeder anders einschätzen. Wenn mehr nicht mitmachen als die, die es tun, könnte man meinen, die Mehrheit stimmt mit ihrer Stimme ab.
Es sind am Ende komplett differierende Meinungen, wo wir beide mutmaßlich auch nach dem Austausch hier auf dem Standpunkt sein werden, Recht zu haben.
Ist aber nicht schlimm. Wie gesagt, die Diskussion wiederholt sich hier alle paar Monate. Jeder supportet so, wie er es für richtig hält und alle wollen am Ende eine erfolgreiche Arminia. ![]()
Aus Gesprächen aus dem eigenen, selbstverständlich begrenzten, Umfeld im Stadion oder auch Bekanntenkreisen, die eine ähnliche Meinung darüber haben und das mitunter auch in anderen Stadien so empfinden.
Werde ich folglich nicht beweisen können, wie du das Gegenteil ebensowenig, wenn du darauf hinweist, dass es "Bezeichnend für den Diskurs" sei, "dass das sehr schnell abflachende „Bielefeld, Bielefeld“ als echte Anfeuerung gilt."
Wer jetzt den richtigen Querschnitt der Fanlandschaft abbildet, wird wohl jeder anders einschätzen. Wenn mehr nicht mitmachen als die, die es tun, könnte man meinen, die Mehrheit stimmt mit ihrer Stimme ab.
Es sind am Ende komplett differierende Meinungen, wo wir beide mutmaßlich auch nach dem Austausch hier auf dem Standpunkt sein werden, Recht zu haben.
Ist aber nicht schlimm. Wie gesagt, die Diskussion wiederholt sich hier alle paar Monate. Jeder supportet so, wie er es für richtig hält und alle wollen am Ende eine erfolgreiche Arminia.
Ich war nur verwirrt, weil du von einem „Großteil“ geschrieben hast. Das ist schon eine ziemlich starke Gewichtung. Ich bin mir sicher, dass das dann komplett konträr zu der Meinung ist, die in meinem Umfeld vorherrscht. Und wenn man Groundhopper-Videos und -Berichte verfolgt, bekommt man ebenfalls ein deutlich anderes Bild: Gerade die Entwicklung der Südtribüne in den vergangenen Jahren wird dort vielfach positiv beschrieben und die Stimmung aus Block 1 und 2 als gut bis sehr gut wahrgenommen. Aber das Ganze ist dann eben auch eine Frage dessen, welche Eindrücke man stärker wahrnimmt und in welchem Umfeld man sich bewegt.![]()
Bei einem Punkt ist der Unterschied allerdings weniger eine Frage der subjektiven Wahrnehmung: Dass „Bielefeld, Bielefeld“ am Sonntag jeweils ziemlich schnell wieder abgeflacht ist, lässt sich anhand des Re-Lives zumindest nachvollziehen. Und genau deshalb finde ich es auch fragwürdig, daraus eine ,echte Anfeuerung‘ abzuleiten und gleichzeitig andere Formen von Support, die vielleicht nicht in sie selbe Kerbe schlagen, abzuwerten.
Wenn mehr Leute bei einem Gesang nicht mitmachen als mitmachen, bedeutet das für mich zunächst einmal nur, dass dieser Gesang in diesem Moment keine Mehrheit erreicht. Und dafür kann es ganz unterschiedliche Gründe geben. Meine Frau zum Beispiel kann in Phasen, in denen Arminia am Drücker ist, überhaupt nicht singen, weil sie sich dann komplett auf das Spiel konzentriert. Ansonsten findet sie den Support häufig gut. Gleichzeitig gibt es einzelne Gesänge, die sie unangenehm findet – etwa das in der Vergangenheit aus Block J angestimmte „Ein Leben lang – SWB, ein Leben lang“ (liegt aber an der Ablehnung gegenüber Schalke
) oder die Zwischenrufe bei dem einen Lied, wenn vereinzelt „Scheiß Bullen“ gerufen wird.
Dass am Ende alle wollen, dass Arminia erfolgreich ist, ist doch ohnehin der kleinste gemeinsame Nenner. Swb Grüße! ![]()
Bei einem Punkt ist der Unterschied allerdings weniger eine Frage der subjektiven Wahrnehmung: Dass „Bielefeld, Bielefeld“ am Sonntag jeweils ziemlich schnell wieder abgeflacht ist, lässt sich anhand des Re-Lives zumindest nachvollziehen. Und genau deshalb finde ich es auch fragwürdig, daraus eine ,echte Anfeuerung‘ abzuleiten und gleichzeitig andere Formen von Support, die vielleicht nicht in sie selbe Kerbe schlagen, abzuwerten.
Wenn mehr Leute bei einem Gesang nicht mitmachen als mitmachen, bedeutet das für mich zunächst einmal nur, dass dieser Gesang in diesem Moment keine Mehrheit erreicht. Und dafür kann es ganz unterschiedliche Gründe geben.
Das ist soweit erstmal korrekt. Bzgl der Abflachung habe ich für mich eine ziemlich simple Erklärung. Die Anfeuerungen kommen immer spontan aus unterschiedlichen Ecken des Stadions. Und diese sind halt nicht organisiert. Und da diese kurzen Anfeuerungen nach meiner Empfindung von der Süd nicht unbedingt gerne übernommen werden, sondern oft direkt wieder das andere Gesangsgut dagegen gestartet wird, ist es in diesen Momenten dann eben schwierig, die große Masse in Gänze zu bekommen.
Denn natürlich hat die Süd durch die Organisation der Ultras eine ganz andere Möglichkeit. Das ist aber nicht zwingend die Mehrheit im Stadion, aber unstrittig die größte organisierte Gruppe.
Und bei der Meinung bleibe ich, der Unterschied zu den vielen kleinen Gruppen im Stadion ist in den Support Ansichten da und schwer auf einen Nenner zu bringen. Darum gibt es eben selten diesen Konsens über das ganze Stadion. Und auch da bleibe ich bei meiner nostalgischen Meinung, das war vor 20 Jahren besser. ![]()
Ansonsten. ![]()
Die meisten anfeuererungen von anderen Blöcken kommen aber auch nie bei den Capos an.
Und etwas was man nicht hört kann man auch nicht übernehmen
Es ist irgendwie schade das es nicht so recht harmoniert
An einigen Spieltagen in der letzten Saison funktionierte dass doch mal richtig gut.
Wichtig ist , und dabei bleibe ich , die situationsbedingte Anfeuerung.
Was nutzt einem bei Rückstand wenn die Schönheit unserer Tore besungen wird!?
Das gesamte Stadion könnte eine unfassbare Wucht entfalten.
Die meisten anfeuererungen von anderen Blöcken kommen aber auch nie bei den Capos an.
Und etwas was man nicht hört kann man auch nicht übernehmen
Um es zu hören, müsste es halt auch zwischendurch mal kurz ruhig sein... Dann kann man übrigens auch gezielter auf die jeweilige Spielsituation reagieren. ![]()
Um es zu hören, müsste es halt auch zwischendurch mal kurz ruhig sein... Dann kann man übrigens auch gezielter auf die jeweilige Speissituation reagieren.
Ist halt einfach nicht mehr die Art wie Tausende von jüngeren Leuten ihren Verein supporten wollen. Wird man nicht mehr ändern können in den deutschen Stadien
Ich bin ehrlich gesagt überglücklich darüber, dass sich die Supportkultur im Vergleich zu vor 20 oder 25 Jahren deutlich verändert hat. Viele der damaligen Schlachtrufe (Arschloch, Wi.., Hu..) erinnern für mich rückblickend eher an primitive Dorffest-Pöbelei als an eine lebendige Fankultur.
Umso wichtiger ist es, auch die rassistischen Gesänge zu benennen, die Mitte der 2000er Jahre leider auch bei uns zum Teil zum Repertoire gehörten. Dass solche Dinge damals vielleicht als normal galten, unreflektiert übernommen wurden oder vielen gar nicht als problematisch erschienen, ändert nichts daran, dass sie aus heutiger Sicht klar abzulehnen sind.
Auch muss ich nicht die Haare des gegnerischen Verteidigers besingen.
Das eine hat aber mit dem anderen nix zu tun.
Du hast die "Sch... Bullen" ja auch schon genannt und was über die Grünen bei Telgte gesungen wird, muss ich glaube ich auch nicht zitieren.
Also solche Gesänge gibt's heute auch und wären ebenso klar abzulehnen. Das hat aber nichts mit der Grundstimmung zu tun.
Das eine hat aber mit dem anderen nix zu tun.
Du hast die "Sch... Bullen" ja auch schon genannt und was über die Grünen bei Telgte gesungen wird, muss ich glaube ich auch nicht zitieren.
Also solche Gesänge gibt's heute auch und wären ebenso klar abzulehnen. Das hat aber nichts mit der Grundstimmung zu tun.
Hätte ich etwas von dir zitieren wollen und darauf eingehen wollen, hätte das auch so getan. Ich habe losgelöst nochmal meinen Standpunkt klar gemacht.
Thema Grundstimmung: Mir ist kreatives Liedgut mit Lalala 100x lieber als das vor 20-25 Jahren. Lieber ein bisschen ruhigeres singen und in den richtigen Phasen das Lied explodieren lassen, als kurze Chants, ,Oh wie ist das schön' und abgekupferte Lieder von Schalke. ![]()
Die Gesänge von heute sind allerdings eindeutig Versionen mit aufgeschraubtem Schalldämpfer. Wenn ich an regelmäßige U-Bahn-Lieder und Türken, Zigeuner und Juden-Lieder denke, die noch 2005 regelmäßig auf Fahrten und auch vereinzelt im Stadion gerufen wurden.
In erster Linie, und das hoffe ich inständig, wollen doch alle Almbesucher die Arminia Fußball spielen sehen. Das ganze Drumherum ist zumindest für mich erstmal nachrangig, so lange ich friedlich und ohne Anmache das Spiel auf meinem Stehplatz sehen kann. Leben und leben lassen der unterschiedlichen Gruppierungen sollte das Motto sein.
Hätte ich etwas von dir zitieren wollen und darauf eingehen wollen, hätte das auch so getan. Ich habe losgelöst nochmal meinen Standpunkt klar gemacht.
Thema Grundstimmung: Mir ist kreatives Liedgut mit Lalala 100x lieber als das vor 20-25 Jahren. Lieber ein bisschen ruhigeres singen und in den richtigen Phasen das Lied explodieren lassen, als kurze Chants, ,Oh wie ist das schön' und abgekupferte Lieder von Schalke.
Die Gesänge von heute sind allerdings eindeutig Versionen mit aufgeschraubtem Schalldämpfer. Wenn ich an regelmäßige U-Bahn-Lieder und Türken, Zigeuner und Juden-Lieder denke, die noch 2005 regelmäßig auf Fahrten und auch vereinzelt im Stadion gerufen wurden.
Ich darf doch trotzdem auf den Beitrag reagieren?
Ja, ich bin auf einer Auswärtsfahrt im Zug auch mal vom Glauben abgefallen. Beschämend und geschmacklos, steht völlig außer Frage. Ist aber ein Teil der heutigen Gesänge auch, ob mit oder ohne Schalldämpfer. Wie gesagt, früher war alles besser ist ja auch nicht korrekt.
Das ruhigere und dauerhafte Singen darfst du ja gut und prima finden, gibt ja genug. Dennoch wirst du mich und viele andere weiterhin nicht davon überzeugen, dass das die Mannschaft im richtigen Moment pusht. Das kann temporär passen, aber nicht permanent.
Und abgekupfert ist ja vieles. Das ist ja das Problem des Einheitsbreis in den Stadien. Das Schalke Lied brauche ich aber auch nicht. ![]()
Ich bin ehrlich gesagt überglücklich darüber, dass sich die Supportkultur im Vergleich zu vor 20 oder 25 Jahren deutlich verändert hat. Viele der damaligen Schlachtrufe (Arschloch, Wi.., Hu..) erinnern für mich rückblickend eher an primitive Dorffest-Pöbelei als an eine lebendige Fankultur.
Das Primitive hat schon immer dazugehört, Fussball ja auch ein Kampfspiel! Außerdem: Wenn das nur noch eine Veranstaltung für Akademiker werden soll ist es kein Volksvergnügen mehr.
Umso wichtiger ist es, auch die rassistischen Gesänge zu benennen, die Mitte der 2000er Jahre leider auch bei uns zum Teil zum Repertoire gehörten. Dass solche Dinge damals vielleicht als normal galten, unreflektiert übernommen wurden oder vielen gar nicht als problematisch erschienen, ändert nichts daran, dass sie aus heutiger Sicht klar abzulehnen sind.
Das ist ein Verdienst der Ultras, die suksessive den politisch bedenklichen Teil (der noch aus den Hooliganzeiten 80er/90er stammte) des Liedguts zurückgedrängt haben ![]()
Auch muss ich nicht die Haare des gegnerischen Verteidigers besingen.
Ach komm, ich habe selber Matte und sing das mit ![]()
Außerhalb hat das überbemutternde Spießertum eh schon längst Überhand genommen, das Stadion kann ruhig Freiraum für so 'nen Spaß bleiben, ist ja nix schlimmes dabei.
Auch etwas von mir zu der endlosen und wohl auch nicht aufzulösenden Diskussion:
Ich finde längere Fangesänge besser als Totenstille und höchstens Meckern, wenn es nicht gut läuft.
Allerdings fehlt mir ganz klar, dass in Situationen, wo es meiner Meinung nach spontan brennen müsste, nicht mehr so situativ reagiert wird wie früher. Dazu gehört auch das kollektive Auspfeifen von Fouls oder vermeintlich falschen Pfiffen gegen uns. Das mag man politisch korrekt auch anders beurteilen können, ich fand jedenfalls , dass früher spontaner von den Rängen "gezündet" wurde, zumindest von uns im damaligen Block 3 , statt Dauergesängen. Man konnte sich zumindest einbilden, dass man damit Gegner und Schiri beeindrucken konnte....😉
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