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Präsidium, Verwaltungs-, Ehren- und Aufsichtsrat

  • Hitchcock
  • 26. Juni 2009 um 08:36
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    • 24. Oktober 2025 um 10:49
    • #261
    Zitat von Fonzie

    Grundsätzlich begrüße ich die Berufung einer fähigen Frau ins Präsidium. Aus ihrer Vita erschließt sich mir jedenfalls kein Bezug zum Verein Arminia. Vielleicht weiß da wer mehr.

    Grundsätzlich bleibt es dabei, dass die Wirtschaftselite die Zügel in der Hand hält und sich auch die eigenen Nachfolger ausguckt. Echte Demokratie sieht anders aus. Und das ist und bleibt ein Defizit. Es bleibt dann auch bei der "Monokultur" aus 3 Wirtschaftsexperten ohne 1 Sportexperten im Präsidium. Zudem gibt es kein Präsidiumsmitglied mit echtem e.V.-Stallgeruch.

    Es bleibt dabei, dass unser Verein noch die Aufgabe einer tieferen Demokratisierung vor sich hat. Da müssen wir alle am Ball bleiben.

    Nur die aktive Fanszene wäre in der Lage einen Gegenkandiaten durchzubringen.

    Das wäre allerdings gegen die Geldgeber gleich mit Problemen verbunden, die man auch nicht haben will.

    Was mich halt stört ist, wie man die Kandidaten als Nachfolger kurz vor knapp vor die Nase gesetzt bekommt. Immerhin ist die Pistole derzeit noch im Halfter und nicht auf der Brust.

    Hinzu kommen strukturelle Defizite. Mutzel ist doch schon wieder Alleinherscher. Unabhängig von der Person ist das nicht gut.

    Arminia Bielefeld - Stadion Alm
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    foreverDSC
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    • 24. Oktober 2025 um 10:53
    • #262

    Der Nachgeschmack bleibt bei mir, dass die Zeit viel zu knapp ist, um einen Alternativkandidaten zu finden und in Stellung zu bringen. Eine längere Vorlaufzeit wäre die demokratischere Lösung gewesen. Und damit will ich gar nichts gegen die nominierten Kandidaten sagen, es geht hier ums Prinzip!

    Herzblut ist blau!

    \"Wer die Vergangenheit nicht studiert, wird ihre Irrtümer wiederholen. Wer sie studiert, wird andere Möglichkeiten zu irren finden.\" (Helmut Schmidt)

    \"Wer Kritik übel nimmt, hat etwas zu verbergen.\" (Helmut Schmidt)

  • Fonzie
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    • 24. Oktober 2025 um 10:56
    • #263
    Zitat von Gönner

    Nur die aktive Fanszene wäre in der Lage einen Gegenkandiaten durchzubringen.

    Das wäre allerdings gegen die Geldgeber gleich mit Problemen verbunden, die man auch nicht haben will.

    Was mich halt stört ist, wie man die Kandidaten als Nachfolger kurz vor knapp vor die Nase gesetzt bekommt. Immerhin ist die Pistole derzeit noch im Halfter und nicht auf der Brust.

    Hinzu kommen strukturelle Defizite. Mutzel ist doch schon wieder Alleinherscher. Unabhängig von der Person ist das nicht gut.

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    Die e.V.-Mitglieder müssten BOWL davon überzeugen, dass mehr Demokratie im Sinne des Vereins und damit auch in ihrem Sinne ist. Mehr Vitalität im Verein kann den Verein noch stärker in der Stadt und der Region verankern. Das meine ich als Argument ernst.

    Man muss der "Wirtschaft" die Angst vor dem hässlichen Bruder der Demokratie, dem Populismus, nehmen. Der Typ, der sich damals als Gegenkandidat auf der Skandal-JHV angeboten hat, war leider exakt der Typ Populist. Daher ist diese Sorge nicht ganz unberechtigt.

  • so.cal
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    • 24. Oktober 2025 um 10:57
    • #264

    Bin jetzt nicht unbedingt unglücklich über diese Entscheidung. Aber erst mal sehen, was/ wer danach kommt...

  • Arnold
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    • 24. Oktober 2025 um 10:58
    • #265

    Danke Rainer Schütte für diesen Schritt und die Größe, Arminia wieder aus dem Schlammloch geführt zu haben, wo man selber mit reingeschliddert ist, weil man nicht das passende Schuhwerk anhatte.

    Respekt für die Zeit, die sicherlich nicht immer sehr einfach war.

    Wie allerdings, und da bin ich ganz bei Gönner, hier mal soeben die Nachfolger ins Spiel gebracht werden, Friss oder Stirb Taktik gewählt und weiterhin jegliche zusätzliche sportliche Kompetenz ignoriert wird, das ist mal wieder sehr Schade.

    Erstes Auswärtsspiel: Doofmund-Bielefeld: 11:1

  • Jockel
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    • 24. Oktober 2025 um 11:02
    • #266
    Zitat von Fonzie

    Grundsätzlich bleibt es dabei, dass die Wirtschaftselite die Zügel in der Hand hält und sich auch die eigenen Nachfolger ausguckt. Echte Demokratie sieht anders aus. Und das ist und bleibt ein Defizit. Es bleibt dann auch bei der "Monokultur" aus 3 Wirtschaftsexperten ohne 1 Sportexperten im Präsidium. Zudem gibt es kein Präsidiumsmitglied mit echtem e.V.-Stallgeruch.

    Es bleibt dabei, dass unser Verein noch die Aufgabe einer tieferen Demokratisierung vor sich hat. Da müssen wir alle am Ball bleiben.

    Naja, andersrum könnte die Mitgliedschaft jetzt aktiv werden und Gegenvorschläge unterbreiten bzw. zur Abstimmung zu stellen. Da das wahrscheinlich erneut nicht passieren wird, braucht man sich auch nicht beschweren, wenn die Etablierten ihnen genehme Nachfolger vorschlagen und durchwinken. Das hat aus meiner Sicht nichts mit mangelnder Demokratie zu tun, wenn die Mitgliedschaft nicht organisiert ist und nicht den Hintern hochbekommt.

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    • 24. Oktober 2025 um 11:08
    • #267
    Zitat von Arnold

    Danke Rainer Schütte für diesen Schritt und die Größe, Arminia wieder aus dem Schlammloch geführt zu haben, wo man selber mit reingeschliddert ist, weil man nicht das passende Schuhwerk anhatte.

    Respekt für die Zeit, die sicherlich nicht immer sehr einfach war.

    Wie allerdings, und da bin ich ganz bei Gönner, hier mal soeben die Nachfolger ins Spiel gebracht werden, Friss oder Stirb Taktik gewählt und weiterhin jegliche zusätzliche sportliche Kompetenz ignoriert wird, das ist mal wieder sehr Schade.

    Darf ich mal ganz neutral nachfragen, wieviel sportliche Kompetenz bei dem Präsidenten des e.V. für notwendig gehalten wird? Wenn ich das richtig verstanden habe, dann kontrolliert der Aufsichtsrat doch die KGaA und damit die GF der Profiabteilung:

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    • 24. Oktober 2025 um 11:09
    • #268
    Zitat von Jockel

    Naja, andersrum könnte die Mitgliedschaft jetzt aktiv werden und Gegenvorschläge unterbreiten bzw. zur Abstimmung zu stellen. Da das wahrscheinlich erneut nicht passieren wird, braucht man sich auch nicht beschweren, wenn die Etablierten ihnen genehme Nachfolger vorschlagen und durchwinken. Das hat aus meiner Sicht nichts mit mangelnder Demokratie zu tun, wenn die Mitgliedschaft nicht organisiert ist und nicht den Hintern hochbekommt.

    Es geht ja darum, dass die Zeit einfach zu kurz ist, um das erfolgversprechend zu organisieren! Der Rücktritt kommt doch für uns "normale" Mitglieder aus heiterem Himmel, in der Tagesordnung für die JHV war da ja auch noch nicht die Rede von einer Neuwahl.

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  • DSCMarco05
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    • 24. Oktober 2025 um 11:09
    • #269
    Zitat von foreverDSC

    Der Nachgeschmack bleibt bei mir, dass die Zeit viel zu knapp ist, um einen Alternativkandidaten zu finden und in Stellung zu bringen. Eine längere Vorlaufzeit wäre die demokratischere Lösung gewesen. Und damit will ich gar nichts gegen die nominierten Kandidaten sagen, es geht hier ums Prinzip!

    Da bin ich bei Dir, auch wenn ich spontan sagte das ich mit Kobusch leben könnte.

    Der gewählte Zeitpunkt ist wirklich mehr als ungünstig da in 3 Tagen die Frist abläuft um einen anderen Kandidaten dem wahlgremium vorzuschlagen . Ich meine 4 Wochen vor der JHV muss das gewesen sein und das wäre kommenden Montag.

    So hat es dann doch wieder was von Vetternwirtschaft. Weil innerhalb 3 Tagen (übers WE) kann keiner einen anderen ausm Hut zaubern. Ob man es gewollt hätte oder nicht spielt dabei keine Rolle , alleine dass es zeitlich ga nicht möglich ist gibt wieder mal das Bild des Klüngelvereins ab.

    Und Kobusch gibt es auch keinen guten Start da jeder sagt man konnte ja keinen anderen wählen. :(

  • Arminiaseit89
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    • 24. Oktober 2025 um 11:10
    • #270
    Zitat von foreverDSC

    Der Nachgeschmack bleibt bei mir, dass die Zeit viel zu knapp ist, um einen Alternativkandidaten zu finden und in Stellung zu bringen. Eine längere Vorlaufzeit wäre die demokratischere Lösung gewesen. Und damit will ich gar nichts gegen die nominierten Kandidaten sagen, es geht hier ums Prinzip!

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  • Fonzie
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    • 24. Oktober 2025 um 11:16
    • #271

    Man müsste wieder eine dauerhafte Struktur der Opposition bilden wie seinerzeit die "Kritischen Arminen". Unter Opposition verstehe ich dabei nicht grundsätzlichen Krawall und Widerspruch, sondern die Etablierung einer demokratischen Vielfalt.

    Allgemein gesagt haben Wirtschaftseliten viel Erfahrung damit, Demokratien formal aufrecht zu erhalten, aber innerlich auszuhöhlen. Ein Blick in die USA und Musk&Co. zeigt das ganz gut.

  • so.cal
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    • 24. Oktober 2025 um 11:16
    • #272

    Ja, es wirkt schon sehr geplant, so dass keine demokratische Wahl möglich sein wird, sondern es lediglich bei einer Postenübergabe bleibt. Eine Weitergabe des Staffelstabes... äh, der Grillzange. Ohne damit den Kandidaten kritisieren zu wollen, ist das durchaus befremdlich.

    Aber vllt bringt sich ja Charles Schwede noch in Stellung. ;)

  • Lothar
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    • 24. Oktober 2025 um 11:21
    • #273
    Zitat von Fonzie

    Die e.V.-Mitglieder müssten BOWL davon überzeugen, dass mehr Demokratie im Sinne des Vereins und damit auch in ihrem Sinne ist. Mehr Vitalität im Verein kann den Verein noch stärker in der Stadt und der Region verankern. Das meine ich als Argument ernst.

    Man muss der "Wirtschaft" die Angst vor dem hässlichen Bruder der Demokratie, dem Populismus, nehmen. Der Typ, der sich damals als Gegenkandidat auf der Skandal-JHV angeboten hat, war leider exakt der Typ Populist. Daher ist diese Sorge nicht ganz unberechtigt.

    Diese Argumente würden angesichts des aktuellen Booms verhallen. Noch mehr Mitglieder und Kartenanfragen sind kaum möglich, auch in den Logen und VIP-Bereichen werden Arminia scheinbar die Türen eingerannt. Mehr (scheinbare) Partizipation wird vermutlich erst in der nächsten richtigen Krise in Aussicht gestellt, wenn die Fans Brot und Spiele brauchen.

    Schütte war für mich ein sehr merkwürdiger Präsident, der so mein Eindruck, am Anfang selber gar nicht wusste, worauf er sich eingelassen hatte und wie ein Fußballverein außerhalb von Gremiensitzungen funktioniert. Was man ihm (und Mitstreitern) im Nachhinein anrechnen muss, ist das Festhalten an Kniat, da sonst das Pokalfinale, der größte Tag der Vereinsgeschichte, wohl nicht möglich gewesen wäre.

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    • 24. Oktober 2025 um 11:21
    • #274

    Ich werde Schüttes Amtszeit leider mit dem Niedergang von Liga 1 in Liga 3 und dem Fast-Abstieg in Liga 4 verbinden. Da hat leider auch der Aufstieg und das Pokalfinale wenig dran verändert. Auch wenn das für ihn zumindest ein versöhnlicher Abschied ist.

    Aber für Herrn Schütte alles Gute und danke für den Einsatz in wirklich sehr schweren Zeiten!

  • so.cal
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    • 24. Oktober 2025 um 11:25
    • #275
    Zitat von Bielevelder

    Ich werde Schüttes Amtszeit leider mit dem Niedergang von Liga 1 in Liga 3 und dem Fast-Abstieg in Liga 4 verbinden. Da hat leider auch der Aufstieg und das Pokalfinale wenig dran verändert. Auch wenn das für ihn zumindest ein versöhnlicher Abschied ist.

    Aber für Herrn Schütte alles Gute und danke für den Einsatz in wirklich sehr schweren Zeiten!

    Ja, Schütte hat uns den Verlust der 1. und 2. Liga gekostet, fast noch den Profifußball generell. Aber auch die Wiederauferstehung und das Pokalfinale gebracht. Für mich sehr schwierig zu beurteilen, aber das Negative überwiegt auch bei mir.

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    • 24. Oktober 2025 um 11:27
    • #276
    Zitat von Bielevelder

    Ich werde Schüttes Amtszeit leider mit dem Niedergang von Liga 1 in Liga 3 und dem Fast-Abstieg in Liga 4 verbinden. Da hat leider auch der Aufstieg und das Pokalfinale wenig dran verändert. Auch wenn das für ihn zumindest ein versöhnlicher Abschied ist.

    Aber für Herrn Schütte alles Gute und danke für den Einsatz in wirklich sehr schweren Zeiten!

    Auch hier die Frage, in wie weit man den ehrenamtlichen Präsidenten des e.V. mit den Misserfolgen der KGaA bzw. der Profis in Verbindung bringen sollte? Okay, er ist das Aushängeschild bzw. der Repräsentant des DSC Arminia Bielefeld e.V., aber ansonsten?

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  • Fonzie
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    • 24. Oktober 2025 um 11:28
    • #277

    Versagt hat der AR mit dem Boss Ostrowski. Schütte war aber 2. Vorsitzender des AR.

  • Gönner
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    • 24. Oktober 2025 um 11:29
    • #278
    Zitat von Fonzie

    Man muss der "Wirtschaft" die Angst vor dem hässlichen Bruder der Demokratie, dem Populismus, nehmen. Der Typ, der sich damals als Gegenkandidat auf der Skandal-JHV angeboten hat, war leider exakt der Typ Populist. Daher ist diese Sorge nicht ganz unberechtigt.

    Wobei der Kandidat der Wirtschaft damals auch keine gute Figur abgegeben hat. Daudel hatte überhaupt kein Verständnis für die Mitgliederschaft und Anhänger und wirkte wie eine ungeschickte Marionette. Und so ganz falsch wird man mit der Einschätzung auch nicht gelegen haben, wenn man sieht, wie hinterher nach Rücksprache mit Schüco Hans-Hermann Schwick wie der Phönix aus dem Hut (bewusste Verknüpfung zweier Metaphern) gezaubert worden ist. Den ursprünglichen Kandidaten hatte man dann nahe gelegt sich zurückzuziehen. Damals war die Pistole nicht mehr im Holster.


    Ironischer Weise sind es abseits von Arminia gerade auch Teile der Wirtschaft die gerne mit den Populisten gegen die demokratischen Strukturen gehen, um ihre absteigenden Geschäftsmodelle auf Kosten der Allgemeinheit künstlich am Leben zu halten. Wir können froh sein, dass wir mit unseren Sponsoren da sehr viel besser aufgestellt sind. Da ist viel bei, was auch technisch und wirtschaftlich eine Zukunft verspricht. Dazu die gesunde ostwestfälische Bodenständigkeit. Das muss man sich bei aller Kritik auch mal positiv vor Augen halten.


    Trotzdem bin ich ganz bei dir, dass man beim Nachfolgeprozesse die Mitglieder und Anhänger besser einbinden müsste. Laufer war da natürlich ein extrem geeigneter Kandidat. Da war man vielleicht auch etwas verwöhnt. Tja und das Thema Sportkompetenz, damit nicht alles am Sportgeschäftsführer hängt ist halt unabhängig von der Person eben ein Thema das nicht ausreichend angegangen wird.

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  • Arnold
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    • 24. Oktober 2025 um 11:30
    • #279
    Zitat von 33615

    Darf ich mal ganz neutral nachfragen, wieviel sportliche Kompetenz bei dem Präsidenten des e.V. für notwendig gehalten wird? Wenn ich das richtig verstanden habe, dann kontrolliert der Aufsichtsrat doch die KGaA und damit die GF der Profiabteilung:

    https://www.arminia.de/der-dsc/unser-verein/gremien-vereinsstruktu

    Die Frage ist absolut berechtigt. Aber wenn vielleicht schon das Gefühlt entsteht, dass nicht die typischen Vereinsikonen in diese Position hineinwachsen, dann wäre es ggf. hilfreich, sportliche und wirtschaftliche Entwicklungen in dieser Position eigenständig bewerten zu können, um dann ggf. innerhalb der bestehenden Stukturen früh zu erkennen was falsch läuft oder um Maßnahmen/Infos/Lösungen einfordern zu können. Kurswechsel etc.

    Aber was mir natürlich einleuchtet und da bin ich ganz bei dir, ist die Gewichtung des Präsidenten auch nicht zu hoch zu bewerten.

    Für meinen Geschmack wäre ein Typ Ewald Lienen (exemplarisch) für einen Präsi irgendwie cooler, der vielleicht bei den Sponsoren/Geldgebern aber dann nicht den Stellenwert hätte.

    Typ Schütte ist für mich eher ein Aufsichtsratsmitglied oder Vorsitzender. Der typische Vereinsmeier, wie Laufer es war, ist er zumindest nicht.

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  • Lothar
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    • 24. Oktober 2025 um 11:35
    • #280
    Zitat von DSCMarco05

    Da bin ich bei Dir, auch wenn ich spontan sagte das ich mit Kobusch leben könnte.

    Der gewählte Zeitpunkt ist wirklich mehr als ungünstig da in 3 Tagen die Frist abläuft um einen anderen Kandidaten dem wahlgremium vorzuschlagen . Ich meine 4 Wochen vor der JHV muss das gewesen sein und das wäre kommenden Montag.

    So hat es dann doch wieder was von Vetternwirtschaft. Weil innerhalb 3 Tagen (übers WE) kann keiner einen anderen ausm Hut zaubern. Ob man es gewollt hätte oder nicht spielt dabei keine Rolle , alleine dass es zeitlich ga nicht möglich ist gibt wieder mal das Bild des Klüngelvereins ab.

    Und Kobusch gibt es auch keinen guten Start da jeder sagt man konnte ja keinen anderen wählen. :(

    Aus meiner Sicht sind das die üblichen kleinen Spielchen.

    Ein seriöser Gegenkandidat + Unterstützern hätte sich davon nicht auf dem falschen Fuß erwischen lassen dürfen. Es war doch klar, dass Schütte nicht mehr die nächsten 10 Jahre im Amt bleibt. Solche Termine wie die JHVs inkl. Fristen müssen dann auf dem Schirm sein und wenn man etwas Netzwerk hat, kann man vermutlich auch in Erfahrung bringen, wann genau der Amtsinhaber abzudanken gedenkt. Für diesen Tag liegen dann bestenfalls die Unterlagen in der Schublade. Sollte heute Leute aufwachen und sich sagen "wenn wir das mal 5 Wochen eher gewusst hätten..." wäre das aus meiner Sicht genau so unseriös.

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