8.Spieltag: Arminia Bielefeld - 1.FC Saarbrücken

  • Lehrstunde? Junge Mannschaft?

    Sowas kann man mit nichts entschuldigen. Das war nicht Bayern München.

    Einfach mal die Klappe halten, wenn man die Schuld nicht übernehmen will.

    Millionen verbraten, nichts dazugelernt.
    Neuanfang auf allen Ebenen in Liga 3

    Bis wir wieder aufsteigen in die 2. Liga, vergehen etliche Jahre.

  • Ihr kommt auf Ideen...

    Lokalpresse als Mitschuldiger der letzten zwei Jahre?

    Ich kann die mehrere Handvoll von kritischen Beiträgen aus NW und WB aufzählen, wenn es sein müßte.

    Muß es aber nicht, weil es völlig wurscht ist, was die Presse schreibt.

    Was schert es den Baum (Schütte pp.), wenn sich das Schwein an ihm kratzt.

    Die haben ihre eigene Sicht auf die Dinge, die sich auch durch Nörgelei seitens der Presse nicht ändern wird.

    Wenn man wirksam Kritik üben will, muß die aus dem Verein selbst kommen. Aber da erkenne ich keine relevanten Opposition ...

    :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :arminia:


    SCHWARZ-WEISS-BLAU - Ein Leben lang - SINCE 1960

  • Zwischen der NW und der hohen Herren von Arminia gibts ziemlich vertrauenswürdigen Gerüchten nach zumindest ein Nettigkeitsabkommen. Infos fürs nicht zu hart Draufhauen. Katastrophal für den Journalismus. Aber passt zur allgemeinen Lage.

  • Mal rein interessehalber....ist das bei anderen Vereinen eigentlich auch so? Ich meine jetzt aber nicht den krassen Gegenpol namens MoPo/Express. Sondern gibt es überhaupt sachlich/kritische Presseorgane im Einzugsgebiet anderer Vereine? Man, weiß nicht wie ich das formulieren soll....aber ihr versteht meine Frage, oder? :D

    Also für Frankfurt kann ich Dir sagen, daß eine kritische Berichterstattung kaum noch stattfindet. Wir haben hier die FAZ, die sich meist nur überregionalen Themen und dem

    Ergebnisdienst widmet. Dazu die "Frankfurter Rundschau", sowie die "Frankfurter Neue Presse".

    Während Letztere immerhin Ergebnisse bis hinab in die Kreisliga veröffentlicht, ist die einst so kritische Rundschau zum Hofberichterstatter der unsäglichen SGE verkommen. Leider überwiegt dies in allen Blättern hier, der FSV, immerhin die Nr. 2 in der Stadt, kommt nur noch in kleineren Artikeln vor, es sei denn, man holt mal den Hessenpokal...

    Unterklassige Vereine kommen gar nicht mehr vor, beschämend !

    Kritische Berichte zu den Vereinen finden nicht statt, es sieht auch hier so aus, als ob sie

    alle im gleichen Boot sitzen.

    Wir Hessen sind schon arme Schweine : Umzingelt von lauter Deutschen und kein freier Zugang zum Meer! (Matthias Beltz)

  • Die in den letzten Jahren weitgehend "untertourige" Kritik der NW und des WB an den Leistungen der Arminia haben schon einen Anteil daran gehabt, dass das Präsidium die Krise länger aussitzen konnte, als gut war. Als ein Beispiel erinnere ich daran, wie die NW (Ahlers) völlig unkritisch die Position von Schütte und Co. übernommen hat, dass die Kritik in den Foren unbedeutend und grade nicht repräsentativ war. Man verwies auf die Unterstützung des vollen Stadions, wo Pfiffe etc. nur selten vernommen werden konnten (v.a. weil die Ultras die Stimmung dominiert haben). Mit dieser Erzählung hat man notwendige Entscheidungen (Arabi und Scherning freistellen) einige Zeit aufschieben können. Dieses Beispiel finde ich besonders eindringlich, wie mangelnde Kritik seitens der Lokalpresse tatsächlich Schaden angerichtet hat und - wenn man so will - einen Anteil am Niedergang des Vereins hatte. Dies zumal deshalb, weil Presse sich nicht so einfach zum Erfüllungsgehilfen von Vereins-Narrativen machen darf. Gut, das ist nur ein besonderes Beispiel. Die Gesamtbewertung, ob untertourige Kritik einen Anteil am Niedergang des Vereins zuletzt hatten, mag unterschiedlich ausfallen, wie man an den unterschiedlichen Positionen hier sehen kann.

    Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.


    "Schlagt ihn tot, den Hund! Es ist ein Rezensent." (Goethe)

  • Also ich muss sagen, dass ich eigentlich die Arminia-Begleitung durch Dirk Schuster (WB) immer durchaus als angemessen und wohltuend empfunden habe. Da wurde durchaus auch mal kritisiert und hinterfragt, aber eben nicht nur um einer reißerischen Schlagzeile willen drauflosgekloppt. Bild-Journalismus brauche ich für Arminia nicht!

    Herzblut ist blau!


    \"Wer die Vergangenheit nicht studiert, wird ihre Irrtümer wiederholen. Wer sie studiert, wird andere Möglichkeiten zu irren finden.\" (Helmut Schmidt)


    \"Wer Kritik übel nimmt, hat etwas zu verbergen.\" (Helmut Schmidt)

  • Der Lokaljournalismus ist ein totes Pferd. Die Generation, die das aus Gewohnheit über Jahrzehnte abonniert hatte, stirbt langsam weg. Alles, was nach kommt, informiert sich selektiv über das Internet. Noch 5 bis 10 Jahre und wir haben in Bielefeld noch maximal eine Lokalzeitung. Durch weniger Abonnements sind die Zeitungen stärker von Anzeigen und Werbepartnern abhängig. Und da wird das BOWL über die entsprechenden Netzwerke einen langen Arm haben.


    Ahlers, Schuster und Co. wussten in den letzten Jahren doch viel, viel mehr, als sie geschrieben haben. Wenn ich mehrfach die Woche am Trainingsgelände bin, Zugang zur Mixed-Zone habe und mit dem ein oder anderen Spieler oder Funktionär einen guten Kontakt pflege, erfahre ich doch nicht im Nachhinein von dem Wunderheiler oder den Abwanderungsgedanken fast sämtlicher Spieler.

    Fabian Klos - Captain, Leader, Legend

  • Der Lokaljournalismus ist ein totes Pferd. Die Generation, die das aus Gewohnheit über Jahrzehnte abonniert hatte, stirbt langsam weg. Alles, was nach kommt, informiert sich selektiv über das Internet. Noch 5 bis 10 Jahre und wir haben in Bielefeld noch maximal eine Lokalzeitung. Durch weniger Abonnements sind die Zeitungen stärker von Anzeigen und Werbepartnern abhängig. Und da wird das BOWL über die entsprechenden Netzwerke einen langen Arm haben.


    Ahlers, Schuster und Co. wussten in den letzten Jahren doch viel, viel mehr, als sie geschrieben haben. Wenn ich mehrfach die Woche am Trainingsgelände bin, Zugang zur Mixed-Zone habe und mit dem ein oder anderen Spieler oder Funktionär einen guten Kontakt pflege, erfahre ich doch nicht im Nachhinein von dem Wunderheiler oder den Abwanderungsgedanken fast sämtlicher Spieler.

    Die Diagnose und Prognose ist m.E. richtig. Ich möchte nur ergänzen, dass ich die Erosion des Lokaljournalismus für einen schweren Verlust halte. Die Ebene des Lokalen ist trotz der Durchdringung aller gesellschaftlichen Wirklichkeit durch das Globale nach wie vor der Ort unserer unmittelbaren Erfahrung und Alltagswirklichkeit. Wenn auf dieser Ebene echter Journalismus verschwindet, fehlt hier eine kritische Begleitung durch Massenmedien, die diesen Begriff verdient haben. Umso wichtiger könnten - bei allen Schwächen dieser Formate - lokal orientierte Foren werden, sei es dieses hier mit Spezialthema Arminia oder seien es Foren in den Lokalzeitungen, die sich perspektivisch immer mehr zu Anzeigenblättchen zurückentwickeln.

    Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.


    "Schlagt ihn tot, den Hund! Es ist ein Rezensent." (Goethe)

  • Ich bin Nostalgiker und ich möchte meine Printausgabe nicht missen. Die gehört einfach zum Frühstück dazu und ich könnte mir nicht vorstellen, da mit einem Laptop zu sitzen. Darum bedauere ich auch sehr, dass aus Kostengründen die Aktualität immer mehr leidet. Und ein Stiefkind ist tatsächlich der Lokaljournalismus. Immer mehr Artikel werden nur noch von gering bezahlten freien Mitarbeitern verfasst. Und was mich hier in Herford besonders ärgert: Man schafft es beim WB noch nicht einmal mehr, Kritiken zu Konzerten der Nordwestdeutschen Philharmonie einzustellen. Aber die Bezugskosten haben sich zuletzt deutlich erhöht!

    Herzblut ist blau!


    \"Wer die Vergangenheit nicht studiert, wird ihre Irrtümer wiederholen. Wer sie studiert, wird andere Möglichkeiten zu irren finden.\" (Helmut Schmidt)


    \"Wer Kritik übel nimmt, hat etwas zu verbergen.\" (Helmut Schmidt)

  • Und da wird das BOWL über die entsprechenden Netzwerke einen langen Arm haben.


    Ahlers, Schuster und Co. wussten in den letzten Jahren doch viel, viel mehr, als sie geschrieben haben.

    Wenn ich diese beiden Aussagen richtig interpretiere, dann sagst du, dass interessante Berichte, die Verkäufe der Zeitung fördern würden weniger Wert sind als die Einnahmen die über die Anzeigen gemacht werden, obwohl immer weniger Leute die Zeitungen lesen.

    Finde ich spannend und traurig zugleich. Hatte für mich selbst mal überlegt in den Journalismus zu gehen. Aber die Zukunftsprognosen sehen da ja eher schlecht aus. Vor allem wenn man eher den seriösen investigativen Journalismus bevorzugt, so ganz ohne Klickbait und Co.

  • Ich glaube das Problem ist, dass interessante Berichte den Verkauf nicht wesentlich fördern. Habe mich auch schon dabei erwischt, wie ich in einer WhatsApp Gruppe gefragt habe, ob mir jemand Artikel X schicken kann und zwei Minuten später hatte ich ihn. Zum Kiosk wäre ich dafür aber nicht gelaufen.


    Allein durch ihre Anwesenheit in den Trainingslagern, teilweise in den gleichen Hotels mit der Mannschaft, werden die Bielefelder Sportredakteure jede Menge Infos und Einblicke haben, die aber nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Die atmosphärischen Störungen mit Forte zum Beispiel. Das entgeht keinem erfahrenen Sportredakteur. Das kam dann hinterher raus, als Forte weg war und sich nicht mehr verteidigen konnte. Wird an anderen Standorten aber auch nicht anders sein.

    Fabian Klos - Captain, Leader, Legend

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