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  4. Fußball allgemein

Ausschreitungen in Aachen

  • DSC4ever
  • 25. November 2003 um 06:48
  • DSC4ever
    Administrator
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    • 25. November 2003 um 06:48
    • #1

    2. Liga Spitzenreiter Alemannia Aachen muß nach dem gestriegen Spiel auf dem Tivoli gegen den 1. FC Nürnberg mit einer empfindlichen Strafe von Seiten der DFL rechnen , die von einer hohen Geldstrafe bis hin zum Abzug der gewonnen 3 Punkte führen kann.
    Beim Stande von 1:0 für die Aachener verhängte Schiri Mike Pickel gegen den Aachener Erik Meijer eine GelbRote Karte.
    Diese Entscheidung brachte das Aachner Publikum auf die Palme, so dass die Partie für ca. 10 Minuten unterbrochen werden mußte da Gegenstände auf das Spielfeld geworfen wurden und die Nürnberger Spieler aus Angst um Ihre Gesundheit den Platz verlassen hatten.
    Der Nürnberger Trainer Wolfgang Wolf wurde sogar durch ein Wurfgeschoss am Kopf verletzt und weid über 1 Stunde in der Karbine ärtzlich versorgt!

    Nach diesen Ausschreitungen frage ich mich ob den Aachener Fans eventuell der Erfolg zu Kopf gestiegen ist! :nein:

  • kLx
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    • 25. November 2003 um 07:56
    • #2

    Also ich finde,dass die Aachner bis gestern die besten Fans der Liga waren,aber jetzt??? :nein:

  • Fichte
    Erleuchteter
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    4.737
    • 25. November 2003 um 14:04
    • #3

    Ich habe keine Ahnung, was den Aachener Fans da zu Kopf gestiegen ist und das Spiel auch nicht gesehen; scheinbar sind die es nicht gewohnt, mal einen unparteiischen Heimschiri zu haben...

    Wer hat nochmal beim Aachen - DSC -Spiel "scheiss Verlierer" gesungen, als der Zaun im DSC Block leicht lediert wurde? - wenn die sich sogar bei einer roten Karte in die Hose machen...

  • Owo
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    • 25. November 2003 um 14:59
    • #4

    Als die Nürnberger dann gestern abgehauen sind für ne kurze Zeit haben die auch Scheiß-Verlierer gesungen und als sie wiederkamen wurden sie ausgepfiffen.Die Aachener können froh sein das die Nürnberger wiesder gekommen sind das hätte sonst noch mehr Ärger gegeben als der sowieso schon auf sie zukommt.

  • Henn
    Profi
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    1.310
    • 25. November 2003 um 15:12
    • #5

    jetzt drohen platzsperre, punktabzug oder wiederholungsspiel.
    zurecht.

    Manche glauben etwas Besseres zu sein. WIR WISSEN ES!

    :D

  • The Wall
    Profi
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    1.294
    • 25. November 2003 um 15:18
    • #6

    Finde es unmöglich das sowas in deutschen Stadien überhaupt möglich ist!

    Der leittragenden ist die eigene Mannschaft! Schöne Fans sind das!

  • x-man
    Meister
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    2.520
    • 25. November 2003 um 15:21
    • #7

    kein vergleich. die haben das spiel ja nicht verloren, fichte. sie sind gar kurz zuvor mit 1-0 in führung gegangenen. die fans sind auf die entscheidung des schiedsrichters halt durchgedreht. diese aktionen und würfe von gegenständen und diese dummen ausraster einiger achener rechtfertigt dies zwar noch lange nicht. aber ich finde es auch eine frechheit, wie die medien jetzt auf den aachenern herumhacken und behaupten, diese ominöse attacke am keeper wäre eine glasklare rote karte gewesen. richtig, man kann dafür gelb geben und somit ist die matchstrafe(gelb-rot) berechtigt. aber nun erzählen zu wollen, dass es ein rüdes foul gewesen sei und die achener sich glücklich schätzen sollten keine rote kassiert zu haben, ist in der situation völlig überflüssig. während meijer noch auf den ball achtet und sich zum torversuch bereit macht, bemerkt er nicht das der keeper schon auf dem weg aus dem kasten ist. diesen zusammenprall kann man daher nur als sehr unglücklich titulieren. aber was zählt ist, dass es einen zusammenstoß gab, womit meijer dann gerechtfertigt die gelbe karte sah.
    aber die oche hatten aus meiner sicht auch keinen grund so derartig auszurasten. ich bin leider nicht vor ort gewesen und kann mir daher nur insofern ein bild davon machen, wie ich es am tv-gerät mitbekommen habe. es ist wirklich fraglich was da so geschehen sein mag. möglich wäre, dass sich einige nürnberger offizielle, spieler oder eben auch der trainer so dermaßen aufgeregt haben und klares rot forderten(was auch nicht gerade sportlich ist)? warum sollten die oche denn ausgerechnet die nürnberger bewerfen. ich sehe es aus der sicht des fans. so wie ich reagieren würde, wenn die leute des anderen clubs mir nicht in den kram passen. sicherlich würde ich mich nicht zu sowas dummen hinunter reissen und mit gegenständen werfen.- aber ich wäre bestimmt sehr aufgebarcht. ich kann es mir nur so erklären, dass da noch irgendetwas anderes vorgefallen seien muss.
    es waren zwar bestimmt nicht bundesligareife szenen, aber sollten die medien da jetzt nicht so einen großen heckmeck raus machen oder wohlmöglich den dfb dazu anzustacheln, vonwegen platzsperre und anderen blödsinn.
    wär sich über sowas aufregt, der sollte sich mal besser mit den zuständen(!) in den ost-oberligen auseinandersetzen. die haben da nähmlich ernsthaftere probleme als dieses spektakel was da jetzt von aachen draus gemacht wird.

    x-man

  • Gönner
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    • 25. November 2003 um 16:20
    • #8
    Zitat

    Original von Fichte
    Ich habe keine Ahnung, was den Aachener Fans da zu Kopf gestiegen ist und das Spiel auch nicht gesehen; scheinbar sind die es nicht gewohnt, mal einen unparteiischen Heimschiri zu haben...

    Wer hat nochmal beim Aachen - DSC -Spiel "scheiss Verlierer" gesungen, als der Zaun im DSC Block leicht lediert wurde? - wenn die sich sogar bei einer roten Karte in die Hose machen...

    Die hatten das selbst nachd er Aktion noch zu den Nürnbergern gerufen!

    Und zur Karte, ich hätte ihn auch des Feldes verwiesen, es war sicherlich keine böse Absicht, aber einfach viel viel zu ungestüm.

    Arminia Bielefeld - Stadion Alm
    Tradition & Identität erhalten!

  • Kai
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    6.357
    • 25. November 2003 um 17:54
    • #9

    die rote Karte war mehr als berechtigts. Wie blöd muss man eigentlich sein....so hart reinzugehen....das war doch versuchte Körperverletzung.

    Never argue with an idiot, he'll just drag you down to his level and beat you with experience

    Managerspiele haben Menschen glauben lassen sie könnten einen Bundesligaverein führen.

  • DSC4ever
    Administrator
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    • 25. November 2003 um 18:29
    • #10

    Also der 1. FC Nürnberg hat nun endgültig Protest gegen die Spielwertung eingelegt und verlangt somit ein Wiederholungsspiel, welches im Falle einer eventuellen Platzsperre, welche eventuell gegen Aachen verängt werden könnte, auf neutralem Boden stattfinden müßte!

  • ArBi
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    • 25. November 2003 um 19:24
    • #11

    solche Ausschreitungen müssen einfach hart bestraft werden.Und das jetzt mit den Ost-Ligen zu vergleichen mit dem was am Tivoli passiert ist zu verhamlosen,ist der falsche Weg!Jeder Mensch sollte sich schon unter Kontrolle haben und wissen,das man durch werfen von Gegenständen auf Personen diese stark verletzen kann und sich so strafbar macht.Nichts gegen Aachen ,aber sowas muss sofort unterbunden werden und hart bestraft werden bevor es anderswo nachgemacht wird.

    Ich finde,es muss eine deftiege Strafe geben und die Fans von Aachen müssen das auch irgendwie zu spühren bekommen,nicht nur der Verein..Z.B. damit,das man bei einem weiteren Top Spiel auf jede Eintritskarte 3-5 Euro(oder mehr) Zuschlag nimmt und diese Gelder z.B. in den Jugendfussball fliesst.


    SWB Gruss ArBi

  • Bulldozer
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    4.488
    • 25. November 2003 um 20:15
    • #12

    Wiederholungsspiel vor leeren (!) Rängen am Tivoli fände ich angebracht. Damit die sich nicht eine 18. Zuschauereinnahme sichern ;) Zuzüglich würde ich eine Platzsperre von einem Spiel verhängen, welches mindestens 200km weit weg von Aachen dann ausgetragen werden muss! Dazu noch ne kleine Geldstrafe, sagen wir so 50000 TEU.

  • arminia_blue
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    • 25. November 2003 um 21:06
    • #13

    50000 TEU? Willst du die Fans damit auf den Boden der Tatsachen zurück holen? Wird wohl nicht funktionieren. Natürlich muss das Spiel auf neutralen Boden stattfinden. Und keine Zuschauer.

    Zitat

    http://www.dfb.de

    Kontrollausschuss ermittelt wegen Vorkommnissen in Aachen
    25.11.2003 12:10:11


    Spielunterbrechung in Aachen
    Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) unter Vorsitz von Horst Hilpert (Bexbach) hat ein Ermittlungsverfahren wegen der Vorkommnisse am Rande des gestrigen Zweitbundesliga-Spiels Alemannia Aachen gegen 1. FC Nürnberg eingeleitet.
    Nach einer Gelb-Roten Karte gegen den Aachener Spieler Erik Meijer in der 71. Minute flogen Gegenstände von den Zuschauerrängen auf das Spielfeld, wobei unter anderem Nürnbergs Trainer Wolfgang Wolf am Kopf getroffen wurde und längere Zeit in der Kabine behandelt werden musste. Schiedsrichter Mike Pickel (Mendig) unterbrach die Begegnung aufgrund der Vorkommnisse für mehrere Minuten.

    Der Schiedsrichter-Sonderbericht ist mittlerweile beim DFB eingegangen und wird nun den beiden Vereinen zugänglich gemacht, die bis zum Ende der Woche Zeit haben, die eingeforderten Stellungnahmen abzugeben. In der kommenden Woche wird es dann voraussichtlich zu einer mündlichen Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht kommen, da es derzeit nicht opportun erscheint, ein solches Verfahren in schriftlicher Form abzuwickeln.

    Da es im Stadion "Tivoli" nicht der erste Fall war, bei dem aus den Zuschauerrängen Gegenstände auf das Spielfeld geworfen wurden, wird zudem der DFB-Sicherheitsbeauftragte Hans Florin am Mittwoch nach Aachen reisen, um sich dort persönlich ein Bild von den örtlichen Gegebenheiten zu machen. Dabei wird auch entschieden, ob gegebenenfalls Veränderungen in Bezug auf die Sicherheit durchgeführt werden müssen.

    Zitat


    25.11.2003 12:35
    Quelle: dpa


    Skandal um Wurfattacke am «Tivoli»: DFB ermittelt


    Die Wurfattacke gegen Trainer Wolfgang Wolf vom 1.
    FC Nürnberg in der Spitzenpartie der 2. Bundesliga bei Alemannia
    Aachen wird ein Nachspiel haben. Der Kontrollausschuss des Deutschen
    Fußball-Bundes (DFB) unter Vorsitz von Horst Hilpert (Bexbach) hat
    ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Nürnberger denken derzeit
    noch über einen Protest gegen die Spielwertung (1:0) nach. «Die
    letzten 20 Minuten waren sicher kein regulärer Fußball mehr, die
    Mannschaft stand unter Schock», sagte FC-Pressesprecher Martin
    Haltermann am Dienstag, «wir überprüfen gerade mit unserem Anwalt,
    wie wir vorgehen werden.»

    Beide Vereine erhielten am Dienstag den Bericht des
    Schiedsrichters Mike Pickel (Mendig) und können bis Ende der Woche
    eine Stellungnahme abgeben. «Sowohl der Kontrollausschuss als auch
    das Sportgericht tendieren auf Grund des komplizierten Sachverhalts
    dazu, in der kommenden Woche eine mündliche Verhandlung
    einzuberufen», erklärte DFB-Pressesprecher Harald Stenger. Der
    Strafenkatalog reicht dabei von einer Geldbuße bis zu einer
    Platzsperre. Am (morgigen) Mittwoch wird zudem der
    Sicherheitsbeauftragte des DFB, Hans Florin, den Aachener «Tivoli»
    inspizieren. Danach werde sich zeigen, ob Veränderungen angemahnt
    werden müssen.

    Nürnbergs Trainer Wolfgang Wolf konnte am Tag nach dem Spiel das
    Training nicht leiten und wurde für mindestens zwei Tage
    krankgeschrieben. Er klage weiter über starke Kopfschmerzen und habe
    eine große Beule am Hinterkopf davongetragen, berichtete Haltermann.
    Der Chefcoach der Franken war nach dem Platzverweis für Aachens
    Stürmer Erik Meijer in der 71. M inute und den anschließenden
    tumultartigen Szenen von einem Gegenstand aus dem Aachener Fan-Block
    am Hinterkopf getroffen worden und musste in der Kabine behandelt
    werden.

    «Man hätte dieses Spiel abbrechen müssen», meinte Nürnbergs
    Präsident Michael A. Roth, «wenn so etwas Schule macht, muss man um
    sein Leben fürchten.» Die Nürnberger Profis kehrten erst nach
    Aufforderung durch den Unparteiischen auf den Rasen zurück, den sie
    wegen der auf sie geworfenen Feuerzeuge, Getränkebecher und anderer
    Gegenstände fluchtartig verlassen hatten. «Wir haben dem
    Schiedsrichter gesagt, dass wir nur unter Protest weiterspielen»,
    sagte «Club»-Torhüter Raphael Schäfer. «So etwas wie heute habe ich
    bisher nur in Jugoslawien und Mazedonien erlebt», berichtete FCN-
    Stürmer Sasa Ciric.

    «Der Schiedsrichter hat sich sehr besonnen verhalten und richtig
    entschieden», betonte Dieter Pauli, Schiedsrichter-Beobachter des
    DFB. «Ich habe nicht an einen Spielabbruch gedacht», sagte der
    Referee nach der Begegnung. «Ein paar Bekloppte, Verrückte, Idioten
    haben den heutigen Abend kaputt gemacht», meinte Aachens Trainer Jörg
    Berger. Knapp 20 Minuten vor Ende der Begegnung waren bei einigen
    Beteiligten am «Tivoli» die Sicherungen durchgebrannt. Zunächst sah
    Alemannia-Angreifer Erik Meijer wegen einer ebenso unnötigen wie
    ungestümen Attacke gegen «Club»-Torhüter Schäfer die Gelb-Rote-Karte.
    Anschließend verloren einige der knapp 16 000 Zuschauer völlig die
    Contenance - beim Stand von 1:0 für die eigene Mannschaft.

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    Einmal editiert, zuletzt von arminia_blue (25. November 2003 um 21:06)

  • Indernet
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    6.707
    • 25. November 2003 um 23:59
    • #14

    Was die Aachen Fans gemacht habe, fand ich auch nicht in Ordnung. Gott sei dank waren die nicht so, als wir in Aachen waren! oder doch??
    Hoffe aber, das sich das bessern wird. Wobei ich der Meinung bin, dass der Schri doch einkleinwenig mitschuldig ist, denn meijer hat auf dem Ball geguckt und den Torwart nicht kommen sehen. Der Torwart ist aber übelst reingelaufen, hat jedoch meijer gesehen. Er zuckte vorher sogar noch zurück. Gut, meijer hatte schon gelb. und mit der 2 gelben Karte folgt halt die rote, aber eine Verwarnung hätte evtl auch gereicht. Verstehe allerdings nicht, warum der keeper nichtmal ne gelbe Karte bekommen hat. Vondaher kann ich verstehen, warum die fans ausrasten. Und vielleicht mit Gegenständen werfen.
    Ich weiß ist nicht richtig aber wenn dann beide gelb oder einfach Abstoß. Dann wäre die Spielunterbrechung auch nicht gewesen. Bin jetzt gerade nur am überlegen, ob eine Wiederholung richtig ist. ich denke, eine Strafe ist ok und die 3 Punkte sollen an Aachen gehen.

  • arminia_blue
    Erleuchteter
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    4.141
    • 26. November 2003 um 12:00
    • #15

    Wenn die Fans wütend sind deswegen. Kann man verstehen. Bei nem Rückstand mehr als bei ner Führung. Aber mit Gegenständen schmeißen? das kann ich nicht verstehen.

    Kann jetzt auch nicht nachvollziehen ob rot gerechtfertigt war oder nicht. Kann auch sein das bei gelb oder Verwarnung die Fans nicht ausgerastet wären. Aber ein Schiri kann nicht vor jeder Situation darüber nachdenken, was er nun tun soll damit es möglichst friedlich bleibt. Ist nicht seine Aufgabe. Die Aufgabe dafür zu sorgen das die Sicherheit für Spieler, Fans und Schiedsrichter gesichert ist, hat am Tivoli die Alemannia zu tragen.

    Wenn du den Aachenern die Punkte überlässt, belohnst du sie ja auch noch dafür. Die Fans müssen schon merken das so etwas beim DFB nicht gedultet wird.

    Ein Wiederholungsspiel auf neutralen Boden wäre angebracht. Und zu dem was ich gestern gesagt habe - vielleicht doch Zuschauer zulassen, aber die einnahmen selbst verständlich nciht an Aachen.

  • x-man
    Meister
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    2.520
    • 26. November 2003 um 14:03
    • #16

    ( ArBi),vielleicht magst du meine aussage nicht für möglich halten, aber meiner erkenntnis nach war es im vergleich zu anderen passierten dingen harmlos.
    mir kommt es nur so vor, als wolle man nun am kürzlichen geschehen ein exempel statuieren, um darauf aufmerksam zu machen, dass sowas nicht geht. zu spät! die baustellen gab es schon längst woanders. nach diesem spiel tatsächlich doch so schnell zu reagieren und irgendetwas unternehmen zu wollen, zeigt wiedermal wie planlos der dfb arbeitet und arbeitete.

    gegen eine mögliche platzsperre könnten die offiziellen oche wohl nicht viel protest einlegen. schliesslich scheinen deren sicherheitsvorkehrungen nicht auf vordermann zu sein. sonst könnte man solche eskalierungen wahrscheinlich eher eindemmen.
    aber unter ausschluss der eigenen fans zu spielen, wäre eine große frechheit des dfb's. schließlich können 15000schwarzgelbe nichts dafür wenn bei 50gleichgesinnten die sicherungen durchfliegen, oder irre ich da? aber ich bin mal gespannt...

    Zitat

    Original von arminia_blue
    Aber ein Schiri kann nicht vor jeder Situation darüber nachdenken, was er nun tun soll damit es möglichst friedlich bleibt.

    wieso vor der situation? :rolleyes: situation? "vor der situation weiß er doch garnicht, wie eben jene situation ausschaut*gg*!?
    du meinst sicherlich währenddessen(vergleich: ich weiß ja auch nicht, wann ich einen autounfall habe. ich kann mir nur gedanken darüber machen, was ich täte, sollte ich einen unfall haben. bzw wie reagiere ich am besten??)? und da ein schiedsrichter bei einem fussballspiel nur reagieren kann, sollte er seine konsequenzen, die das spiel mit sich führt einschätzen können. diese referenz nennt man fingerspitzengefühl!
    ich meine nicht damit, dass er meijer keine karte hätte geben sollen.
    mit einer gelben sollte man leben können(das es nun die zweite gelbe war, war die einzige dummheit von meijer). aber vielmehr hätte er besonnenheit bewiesen, wenn er dem keeper auch eine gelbe gegeben hätte(denn ich kann mich nicht erinnern, dass es 5meter-raum geschah und im übrigen strafraum hat ein keeper bestimmt nicht ausgeprägterer grätschfreiheiten wie ein etwaiger stürmer, oder ist das neu??). durch ausgeglichenne, ich sach mal, bestrafung kann man sich ja denken, wie das blockvolk dann dazu stände. nämlich nicht so aufgestachelt. aber dass soll keine entschuldigung für das geschehen sein(das möchte ich nochmal ausdrücken), wie "einige"(merke: nicht alle) fans ausflippten ist ziemlich idiotisch gewesen.
    nun aber so ein heckmeck zu machen, -oje oje

    gruss
    x-man

  • Owo
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    1.073
    • 26. November 2003 um 15:22
    • #17

    Aber ne gelbe für den TW wäre nicht richtig gewesen weil meijer da reingegrätscht ist und nicht der Torwart.

  • massellou
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    286
    • 4. Dezember 2003 um 22:30
    • #18

    So die Strafe ist raus lt. DFB.de

    Aachen – Nürnberg wird ohne Zuschauer wiederholt
    04.12.2003 21:43:00


    Spielunterbrechung in Aachen
    Das Zweitbundesliga-Spiel zwischen Alemannia Aachen und dem 1. FC Nürnberg wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit wiederholt. Das entschied heute Abend in Frankfurt das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) unter Vorsitz von Dr. Rainer Koch (Poing) in seiner mündlichen Verhandlung. Dem Einspruch des Zweitbundesligisten 1. FC Nürnberg gegen die Wertung des Zweitliga-Spiels bei Alemannia Aachen vom 24. November (Endstand: 1:0 für Aachen) wurde demnach stattgegeben. Ferner erhielt Aachen wegen mangelnden Schutzes des Gegners eine Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro.
    Sowohl Aachen als auch Nürnberg erklärten im Anschluss Rechtsmittelverzicht. Somit ist das Urteil rechtskräftig. Zudem zog Nürnberg seinen Protest gegen die Mitwirkung des Aachener Spielers Daniel Gomez zurück, gegen den zur Zeit ein Verfahren wegen eines Dopingvergehens läuft.

    Die ausgesprochene Strafe begründete das Sportgericht mit der Verantwortung eines jeden Vereins für das Fehlverhalten seiner Zuschauer. Den Fans müsse klar sein, dass der Schutz der am Spiel beteiligten Personen oberste Priorität genieße. "Wer dies nicht respektiert, schadet seinem Verein und sollte dementsprechend auch Strafmaßnahmen zugeführt werden", so Dr. Rainer Koch in seiner Begründung.

    Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) unter Vorsitz von Horst Hilpert (Bexbach) hatte ein Ermittlungsverfahren wegen der Vorkommnisse am Rande des Zweitbundesliga-Spiels Alemannia Aachen gegen 1. FC Nürnberg eingeleitet. Nach einer Gelb-Roten Karte gegen den Aachener Spieler Erik Meijer in der 71. Minute flogen Gegenstände von den Zuschauerrängen auf das Spielfeld, wobei unter anderem Nürnbergs Trainer Wolfgang Wolf am Kopf getroffen wurde und längere Zeit in der Kabine behandelt werden musste. Schiedsrichter Mike Pickel (Mendig) unterbrach die Begegnung aufgrund der Vorkommnisse für mehrere Minuten.

  • KSV-Jens
    Erleuchteter
    Beiträge
    3.206
    • 4. Dezember 2003 um 23:08
    • #19

    Für mich ein sehr vernünftiges Urteil. Und ja auch schon rechtskräftig.

  • Bulldozer
    Erleuchteter
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    4.488
    • 4. Dezember 2003 um 23:42
    • #20

    Moment mal !!!
    Wiederholungsspiel vor leeren Rängen?
    50000 € Geldstrafe ??

    Das ist ja fast genau die Strafe die ich gefordert hatte!!
    Wenn ich mich mal an dieser Stelle selber zitieren darf :)

    Zitat

    Wiederholungsspiel vor leeren (!) Rängen am Tivoli fände ich angebracht. Damit die sich nicht eine 18. Zuschauereinnahme sichern Zuzüglich würde ich eine Platzsperre von einem Spiel verhängen, welches mindestens 200km weit weg von Aachen dann ausgetragen werden muss! Dazu noch ne kleine Geldstrafe, sagen wir so 50000 TEU.

    Außer der Platzsperre ist alles dabei! Ich sollte mich beim DFB als Sportrichter bewerben ;)

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