Kommt dann drauf an, ob sie ihre Entscheidungen auf der gleichen Informationsgrundlage treffen. Sprich, was der Analyst im Verein sagt.
Vielleicht sind unsere Einschätzungen komplett anders.
Kommt dann drauf an, ob sie ihre Entscheidungen auf der gleichen Informationsgrundlage treffen. Sprich, was der Analyst im Verein sagt.
Vielleicht sind unsere Einschätzungen komplett anders.
kann die Nichtauswechselung vielleicht darin begründet sein, dass man den Spieler nicht "verbrennen" will und ihn versucht hat im HZ noch einige Tipps zu geben?
Es ist halt ein schmaler Grat und wissentlich macht das Trainerteam keine Positionsrochaden von denen Sie nicht überzeugt sind. Das wäre ja Sepukko par excellence.
Ich glaube man hatte sich im Vorfeld was ausgedacht was dann im Spiel nicht funktioniert hat.
Wir sind uns aber mehr oder weniger alle einig, dass darauf eine frühere Reaktion nötig gewesen wäre.
Sie wissen es nicht, sie könnten es aber wissen. Die Informationen liegen vor. Nennen wir es "langsam im Lernen"?
Als Profi-Fußballtrainer-Team mit längerer Erfahrung „langsam im Lernen“? Kann ich mir nur schwer vorstellen. Warum fällt es den Laien eigentlich so schwer den Fachleuten, die täglich mit der Mannschaft arbeiten und reden, ein gewisses Maß an Vertrauen entgegen zu bringen? Meinem Facharzt/KFZ-Werkstatt vertraue ich natürlich auch nicht vorbehaltlos, habe aber selten wirklich fundierte Argumente um die jeweilige Diagnose als Nichtfachmann zu widerlegen.
kann die Nichtauswechselung vielleicht darin begründet sein, dass man den Spieler nicht "verbrennen" will und ihn versucht hat im HZ noch einige Tipps zu geben?
Es ist halt ein schmaler Grat und wissentlich macht das Trainerteam keine Positionsrochaden von denen Sie nicht überzeugt sind. Das wäre ja Sepukko par excellence.
Ich glaube man hatte sich im Vorfeld was ausgedacht was dann im Spiel nicht funktioniert hat.
Wir sind uns aber mehr oder weniger alle einig, dass darauf eine frühere Reaktion nötig gewesen wäre.
Münster kommt viel mehr durchs Zentrum als andere Mannschaften. Ich glaube man hat einfach gehofft, dass die Ihrem Plan treu bleiben und Benji einfach über links wirbeln kann, weil er defensiv wenig beschäftigt ist.
Den gefallen hat ihm Ende aber nicht gemacht.
Das mit dem nicht verbrennen ist für mich kein Grund. Der junge ist 20 Jahre jung, spielt seine erste Saison 2. Liga und stand in 8 von 14 Spielen in der Startelf. Der wird nicht zusammenbrechen, wenn da mit Handwerker der eigentliche Stammspieler für Ihn eingewechselt wird.
Und falls doch hätte man Handwerker auch genauso gut für Grodowski, Russo oder Wörl bringen und Boakye weiter nach vorne ziehen können.
Ja, dass er zu spät ausgewechselt wurde sehe ich auch so, aber wäre mit nem Standardwechsel nach 60 - 70 Minuten zufrieden gewesen.
Als Profi-Fußballtrainer-Team mit längerer Erfahrung „langsam im Lernen“? Kann ich mir nur schwer vorstellen. Warum fällt es den Laien eigentlich so schwer den Fachleuten, die täglich mit der Mannschaft arbeiten und reden, ein gewisses Maß an Vertrauen entgegen zu bringen? Meinem Facharzt/KFZ-Werkstatt vertraue ich natürlich auch nicht vorbehaltlos, habe aber selten wirklich fundierte Argumente um die jeweilige Diagnose als Nichtfachmann zu widerlegen.
Warum ist es so schwer, die Fehlbarkeit auch von Experten anzuerkennen? Auch ein Kniat braucht offenbar Zeit, um Liga 2 zu adaptieren. Evtl. stößt er auch schon bald an die Grenzen seines Potentials. Vielleicht auch nicht. Ich sehe in solchen Aussagen keine Majestätsbeleidigung.
Ich glaube man hatte sich im Vorfeld was ausgedacht was dann im Spiel nicht funktioniert hat.
Exakt das ist ganz oft das Problem. Und man ist zum wiederholten Male nicht in der Lage, dann zu reagieren oder diese Rochaden einfach mal sein zu lassen.
Und bei der Häufung bleibe ich dabei, der findet das so gut und sieht diese Fehler nicht ein. Und man landet dann halt wieder überspitzt beim Möchtegern Guardiola. Die sind "zu schlau" und dadurch wird es zu kompliziert.
Bis auf Braunschweig und Darmstadt (die im Spiel Verletzungsausfälle hatten) ist es glaube ich auch die ganze Saison nicht gelungen, hinten raus nach Rückstand noch Punkte zu holen oder mal ein Spiel komplett zu ziehen. Das war mal besser. Wir sind jetzt wieder da, dass wir ohne Plan B dastehen, wenn es nicht direkt läuft. Dazu kommen die schlimmen und vermeidbaren Fehler.
Aus den gelufenen Kilometern wird viel zu wenig Ertrag gewonnen.
Warum ist es so schwer, die Fehlbarkeit auch von Experten anzuerkennen? Auch ein Kniat braucht offenbar Zeit, um Liga 2 zu adaptieren. Evtl. stößt er auch schon bald an die Grenzen seines Potentials. Vielleicht auch nicht. Ich sehe in solchen Aussagen keine Majestätsbeleidigung.
Natürlich können auch Experten fehlbar sein, es fällt mir als Laie nur so schwer das mangels Fachkenntnissen zu erkennen. Und im Zweifel vertraue ich eher dem Experten als das ich mich auf mein lainenhaftes Bauchgefühl zu verlassen. Möglicherweise eher eine grundsätzliche Lebenseinstellung, die auch durch meine allgemeinen Erfahrenen begründet sein wird.
Handwerker früher (für Boakye) zu bringen, wäre allein aufgrund der Standardsituationen schon gerechtfertigt gewesen. Bis auf die Ecke vor dem Elfmeter, konnte Münster das alles locker wegverteidigen. Das wäre nochmal ein Akzent gewesen, auch für Flanken aus dem Spiel heraus. Das sich alle Spieler, die links offensiv auftauchten, den Ball erst auf den rechten Fuß legen mussten, machte die Sache durchschaubar.
Wenn Boakye 60-70 Minuten geackert hat, kann man ihm das aus meiner Sicht auch erklären, dass man für die linke Seite einen neuen Akzent mit einem Linksfuß setzen will.
Bis auf Braunschweig und Darmstadt (die im Spiel Verletzungsausfälle hatten) ist es glaube ich auch die ganze Saison nicht gelungen, hinten raus nach Rückstand noch Punkte zu holen oder mal ein Spiel komplett zu ziehen. Das war mal besser. Wir sind jetzt wieder da, dass wir ohne Plan B dastehen, wenn es nicht direkt läuft. Dazu kommen die schlimmen und vermeidbaren Fehler.
Aus den gelufenen Kilometern wird viel zu wenig Ertrag gewonnen.
Bei Punkten nach Rückstand liegen wir tatsächlich auf Platz 6 in der Liga. Mit Darmstadt, Hannover, Schalke und Paderborn liegen 4 Teams aus der Top 5 vor uns + seit uns auch noch Telgte.
Es wird also in der Liga generell fast nie ein Spiel hinten raus nach Rückstand gezogen. Gerade deshalb ist es umso wichtiger so dumme Gegentore wie am Sonntag zu vermeiden
Mit 2 Punkten auf Platz 6? Das ist in der Tat krass.
Edit, bevor es heißt, ich unterschlage was:
Düsseldorf erster Spieltag natürlich noch. Aber da hat der Platzverweis sehr geholfen. Dann sind es 5 Punkte.
Mit 2 Punkten auf Platz 6? Das ist in der Tat krass.
Das zeigt, dass in dieser Liga kaum eine Mannschaft mit Ballbesitz Tore gegen tief stehende Gegner erzwingen kann. Das spielerische Niveau ist meilenweit von der oberen Tabellenhälfte in Liga 1 entfernt.
Mit 2 Punkten auf Platz 6? Das ist in der Tat krass.
Edit, bevor es heißt, ich unterschlage was:
Düsseldorf erster Spieltag natürlich noch. Aber da hat der Platzverweis sehr geholfen.
Die Düsseldorf Punkte sind natürlich mit drin.
Klar kann man die raus rechnen, aber dann müsste man halt alle 22 Platzverweise bereinigen
Es geht mir auch eher darum zu zeigen, dass das kein Punkt ist den man explizit bei uns kritisieren kann, sondern das es ein ganz allgemeines Problem ist wie von Fonzie geschildert.
Edit: Das Problem sind bei uns eher Punkte nach Führung. 3 Mal nach einer Führung hat noch kein anderes Team verloren. Und da bin ich bei meiner Kritik, dass wir viel zu oft mit Bazee, Grodowski, Boakye und Momuluh angespielt haben und selten offensiv für Entlastung sorgen konnten mit Young als einziger Option.
Und genau da hätte man Kania öfter gebrauchen können. Denn wenn der eines kann, dann ist es das ausnutzen von Räumen
Exakt das ist ganz oft das Problem. Und man ist zum wiederholten Male nicht in der Lage, dann zu reagieren oder diese Rochaden einfach mal sein zu lassen.
Und bei der Häufung bleibe ich dabei, der findet das so gut und sieht diese Fehler nicht ein.
Genau das glaube ich in diesem Fall auch.
Aus ihrer Sicht machen Sie das Richtige.
Ob es dann auch objektiv das "Richtige " ist, darüber kann man trefflich streiten.
Am Ende zählen die Ergebnisse. Etwas einseitig an der Debatte ist, dass diese Fremdpositionierungen fast nur im Negativfall als Ursachen herangezogen werden. Momuluh gegen Magdeburg auf RV war aber z.B. ein Positivfall. Das Gesamtbild ist in dieser Hinsicht gemischt.
Am Ende zählen die Ergebnisse. Etwas einseitig an der Debatte ist, dass diese Fremdpositionierungen fast nur im Negativfall als Ursachen herangezogen werden. Momuluh gegen Magdeburg auf RV war aber z.B. ein Positivfall. Das Gesamtbild ist in dieser Hinsicht gemischt.
Als einmalige Notlösung bei Sperren und Ausfällen sagt ja niemand was dagegen. (Magdeburg zu dem Zeitpunkt auch nicht unbedingt das beste Team der Liga.)
Bei uns ist das aber gefühlt Methode geworden. Es gibt ja kaum noch eine vorhandene Basisformation, abgesehen Kersken, Schneider, Großer und Corboz.
Mein Eindruck ist dennoch primär der, dass Kniat und Jara das Team immer mal wieder etwas überfordern. Es gibt kein festes System und dann auch noch Spieler auf wechselnden Positionen. Ist das vielleicht mal ein Ansatz zum Nachdenken, ob das für unsere junge und unerfahrene Truppe nicht zwischendurch too much ist? Ich meine, man kann 2-3 Positionen in einer Stammelf rotieren lassen. Aber unter den Voraussetzungen eines konstanten Systems und von höherer Positionstreue der einzelnen Spieler.
Natürlich können auch Experten fehlbar sein, es fällt mir als Laie nur so schwer das mangels Fachkenntnissen zu erkennen. Und im Zweifel vertraue ich eher dem Experten als das ich mich auf mein lainenhaftes Bauchgefühl zu verlassen. Möglicherweise eher eine grundsätzliche Lebenseinstellung, die auch durch meine allgemeinen Erfahrenen begründet sein wird.
Grundsätzlich ist das ok, man darf aber nicht vergessen, dass Mitch und Jara in der Vergangenheit sogar vom eigenen Team von Ihren geplanten Ideen abgebracht wurden, wie es gegen Elversberg passiert ist.
Grundsätzlich ist das ok, man darf aber nicht vergessen, dass Mitch und Jara in der Vergangenheit sogar vom eigenen Team von Ihren geplanten Ideen abgebracht wurden, wie es gegen Elversberg passiert ist.
Was für mich auch vollkommen okay ist, zumindest die Kommunikation passte da ja. Genauso stelle ich mir das auch bei den Einsätzen von Spielern auf Zweitpositionen vor, Bescheid geben wenn es nicht funktioniert.
Grundsätzlich ist das ok, man darf aber nicht vergessen, dass Mitch und Jara in der Vergangenheit sogar vom eigenen Team von Ihren geplanten Ideen abgebracht wurden, wie es gegen Elversberg passiert ist.
Heißt es dann nicht auch, dass die Spielidee gegen Mnstr auch von den Spielern akzeptiert und getragen wurde? Das Team sich als nicht überfordert sah?
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