Dennoch ist das alles zweischneidig!Der Gebührenzahler wird letztendlich immer fordern, dass er für sein Geld zumindest weitgehend das zu sehen bekommt, was er sehen will. Und das kostet dann manchmal eben auch etwas mehr Geld als reine Nischenprogramme. Das ist der Spagat, den die öffentlich-rechtlichen Sender hinbekommen müssen, ohne ihren Bildungsauftrag aus den Augen zu verlieren. Es kann nicht sein, dass der "normale" Zuschauer, der brav seine Zwangsgebühren zahlt und sich eben kein Pay-TV leisten kann, plötzlich ohne Spitzenfußball auf Vereinsebene und auch Länderspiele auskommen muss. Außerdem relativieren sich die gezahlten Summen von ARD und ZDF natürlich auch dadurch, dass z.B. auch die Sportschau von mehreren Werbeblöcken unterbrochen wird, die sicherlich mit zu den bestbezahlten Spots bei der ARD gehören.