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Gesellschaftliche Initiativen des DSC

  • 33615
  • 2. Mai 2022 um 16:14
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  • Dr. Udo Brömme
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    • 18. Juni 2026 um 07:56
    • #121
    Zitat von ArminiaRulez

    Mein Finger zuckt grade ganz gewaltig hier dicht zu machen.

    Und du siehst, es eskaliert nicht. Sollte es eskalieren, kann man reagieren. Selbst wenn man sich mal leicht vom Kern entfernt, die Ordnung geht hier nicht verloren, hier werden nicht 3 Seiten Material in der Stunde reingehauen, es ist übersichtlich, es herrscht respektvoller Umgang, läuft doch.

  • Online
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    • 18. Juni 2026 um 09:33
    • #122
    Zitat von RobStar77

    Nur noch ein Gedanke zur Diskussion über das Verhältnis zwischen Sportvereinen und Politik. In den Regularien zur DFL Lizenzierung wird von den Vereinen gefordert, u.a. sogenannte Nachhaltigkeitskriterien zu erfüllen.

    In der dazugehörigen Anlage werden diese in drei Dimensionen ausgeführt, von denen die dritte Dimension auch das Engagement gegen Diskriminierung, etc. betrifft: https://media.dfl.de/sites/2/2024/0…01-01-Stand.pdf (s. zum Beispiel 3.2).

    So ganz frei in der Entscheidung, ob man sich zu diesen "politischen" Themen äußert oder positioniert, sind die Vereine dann halt einfach nicht.

    Das ist richtig.

    Aktuell ist das Engagement gegen Diskriminierung aber nur ein " C Kriterium" , d.h nur eine Empfehlung. Fehlende Umsetzung würde also nicht sanktioniert werden. Vielleicht ändert sich das in nächster Zeit noch.

    Die anderen Beispiele sind" B Kriterien ", die mit Geldstrafen oder anderen Auflagen sanktioniert werden können.

    Keine dieser Kriterien in dieser Auflistung fällt in ein" A Kriterium ", in dem im extremsten Fall die Lizenz verweigert werden könnte.

  • Fonzie
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    • 18. Juni 2026 um 10:24
    • #123
    Zitat von RobStar77

    Nur noch ein Gedanke zur Diskussion über das Verhältnis zwischen Sportvereinen und Politik. In den Regularien zur DFL Lizenzierung wird von den Vereinen gefordert, u.a. sogenannte Nachhaltigkeitskriterien zu erfüllen.

    In der dazugehörigen Anlage werden diese in drei Dimensionen ausgeführt, von denen die dritte Dimension auch das Engagement gegen Diskriminierung, etc. betrifft: https://media.dfl.de/sites/2/2024/0…01-01-Stand.pdf (s. zum Beispiel 3.2).

    So ganz frei in der Entscheidung, ob man sich zu diesen "politischen" Themen äußert oder positioniert, sind die Vereine dann halt einfach nicht.

    Die Vereine müssen es praktisch umsetzen, aber sie müssen nicht drüber reden. Machen ist da ohnehin wichtiger.

  • Gönner
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    • 18. Juni 2026 um 10:59
    • #124

    Nachhaltigkeit und keine Diskriminierung würde ich ja tatsächlich als demokratische Grundlagen werten, weil nur so eine dauerhafte breite demokratische Teilhabe möglich wird. Auch und gerade in einem Verein.

    Arminia Bielefeld - Stadion Alm
    Tradition & Identität erhalten!

    Einmal editiert, zuletzt von Gönner (18. Juni 2026 um 12:26)

  • Block06
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    • 18. Juni 2026 um 15:59
    • #125
    Zitat von Gönner

    Nachhaltigkeit und keine Diskriminierung würde ich ja tatsächlich als demokratische Grundlagen werten, weil nur so eine dauerhafte breite demokratische Teilhabe möglich wird. Auch und gerade in einem Verein.

    Dazu würde mich wirklich interessieren, wie Du Nachhaltigkeit definierst, was ist nachhaltig in welchem Bereich, vor allem Arminia betreffend? Und warum ist das die Grundlage für eine Demokratie?

  • Nenya
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    • 18. Juni 2026 um 17:12
    • #126
    Zitat von Block06

    Dazu würde mich wirklich interessieren, wie Du Nachhaltigkeit definierst, was ist nachhaltig in welchem Bereich, vor allem Arminia betreffend? Und warum ist das die Grundlage für eine Demokratie?

    Ich empfehle die 17 sog. Sustainable Development Goals, die von den Vereinten Nationen beschlossen wurden und die deutlich über Nachhaltigkeit bezogen auf Umwelt/Klima hinausgehen. Eine genaue Auflistung mit Informationen zu Sinn und Zweck findest Du u.a. hier, aber auch auf den Seiten der UN.

    Und zum Arminia-Bezug: siehe Paragraph 2 der Satzung des DSC: "Der DSC Arminia Bielefeld e.V. kennt seine hohe soziale und gesellschaftspolitische Verantwortung und versteht sie als Auftrag. Der Club etabliert dieses Bewusstsein in seinem Handeln und setzt sich aktiv dafür ein, ein nachhaltiges Handeln in sozialer, ökologischer und ökonomischer Hinsicht in allen Abteilungen des Vereins umzusetzen."

    Einmal editiert, zuletzt von Nenya (18. Juni 2026 um 17:19)

  • Online
    philro
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    • 18. Juni 2026 um 17:17
    • #127

    Gesellschaftspolitische Initiativen des DSC !!!

  • Nenya
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    • 18. Juni 2026 um 17:21
    • #128
    Zitat von philro

    Gesellschaftspolitische Initiativen des DSC !!!

    Sorry, vorm zweiten Absatz abgeschickt.

  • Pille71
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    • 18. Juni 2026 um 17:27
    • #129

    Also handelt die KG (Fußball-Profis) gem. der DFL Richtlinie, um lizensiert zu werden, und obendrein der eV gem. allgemeiner Vorgaben der UN? Oder wie ist das zu verstehen?

  • Online
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    • 18. Juni 2026 um 17:33
    • #130
    Zitat von Pille71

    Also handelt die KG (Fußball-Profis) gem. der DFL Richtlinie, um lizensiert zu werden, und obendrein der eV gem. allgemeiner Vorgaben der UN? Oder wie ist das zu verstehen?

    Siehe meinen Beitrag weiter oben. Die Lizenz bekommt man auch, wenn man die Kriterien nicht erfüllt.

  • Nenya
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    • 18. Juni 2026 um 17:41
    • #131
    Zitat von Pille71

    Also handelt die KG (Fußball-Profis) gem. der DFL Richtlinie, um lizensiert zu werden, und obendrein der eV gem. allgemeiner Vorgaben der UN? Oder wie ist das zu verstehen?

    Die DFL-Satzung des e.V. (in der Präambel), § 7 Nachhaltigkeitskriterien der Lizenzierungsordnung sowie Anlage XIX zur LO (hier) nutzen die gleiche Formulierung, wie die e.V. Satzung des DSC "sozial, ökologisch und ökonomisch".

    Wo sich dann genau die DFL bedient hat, da bin ich raus. Aber die Bezüge sind da, wenn man sich das genau durchliest.

  • Block06
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    • 18. Juni 2026 um 20:42
    • #132

    Ehrlich gesagt, beantwortet das meine Frage jetzt eher nicht. Einen Link zu Wikipedia, naja. Einen Link zur DFL, naja. Einen Link zur Satzung. Ein bisschen konkreter wäre dann schon nett.

  • Fonzie
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    • 18. Juni 2026 um 20:53
    • #133
    Zitat von Block06

    Ehrlich gesagt, beantwortet das meine Frage jetzt eher nicht. Einen Link zu Wikipedia, naja. Einen Link zur DFL, naja. Einen Link zur Satzung. Ein bisschen konkreter wäre dann schon nett.

    Deine Fragen waren aber auch unscharf gestellt. Es geht nicht darum, was Nachhaltigkeit für Arminia bedeutet, sondern dass Arminia gemäß den Vorgaben der DFL das Ziel der Nachhaltigkeit verfolgt. Die hier genannte UN-Definition von Nachhaltigkeit sollte hinreichend sein, weil weit anerkannt. CO2-Neutralität des Stadionbetriebs und des Trainingszentrums ist konkret sicher eines der Ziele für Arminia. Nachhaltigkeit als notwendiges Ziel beschränkt sich nicht auf Demokratien. Es geht um eine lebenswerte Zukunft für und das Überleben der Menschheit, aber auch aller aktuell existierenden Staaten. China folgt auch diesen Zielen, wenn auch mit umstrittenen Methoden. Der Punkt an dem Argument ist: nicht nur die Zukunft von Demokratien hängt vom Erreichen von Nachhaltigkeitszielen ab.

  • Pille71
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    • 18. Juni 2026 um 22:21
    • #134
    Zitat von Fonzie

    Deine Fragen waren aber auch unscharf gestellt. Es geht nicht darum, was Nachhaltigkeit für Arminia bedeutet, sondern dass Arminia gemäß den Vorgaben der DFL das Ziel der Nachhaltigkeit verfolgt. Die hier genannte UN-Definition von Nachhaltigkeit sollte hinreichend sein, weil weit anerkannt. CO2-Neutralität des Stadionbetriebs und des Trainingszentrums ist konkret sicher eines der Ziele für Arminia. Nachhaltigkeit als notwendiges Ziel beschränkt sich nicht auf Demokratien. Es geht um eine lebenswerte Zukunft für und das Überleben der Menschheit, aber auch aller aktuell existierenden Staaten. China folgt auch diesen Zielen, wenn auch mit umstrittenen Methoden. Der Punkt an dem Argument ist: nicht nur die Zukunft von Demokratien hängt vom Erreichen von Nachhaltigkeitszielen ab.

    Ja. Umweltfreundlichkeit ist allumfassend d.h. die Menschheit in ihrem Überleben unmittelbar betreffend. Egal wie demokratisch oder moralisch die Menschen sind. Klimaneutralität, Windenergie, E Mobilität usw sind mittlerweile politisch motiviert d h Lenkungsorgane. Lies Dir mal die Corboz Seite aufmerksam durch. Also die Website seines Unternehmens. Wohlgemerkt aus meiner Sicht. Die Idee an sich ist durchaus ansatzweise richtig. Das muss aber nicht Arminia in der Satzung stehen haben oder der Staat gesetzlich regeln, das regelt in einer Marktwirtschaft schon der Markt, was sich da durchsetzt. Dazu war heute in WDR2 ein ganz interessantes Interview mit einem deutschen Unternehmer und Multimillionär. Den Namen weiß ich nicht mehr. Der meinte, weniger Reglementierung, und allen würde es besser gehen. Spannend. Können wir hier naturgemäß nicht diskutieren, aber sich da einzuarbeiten, ist schon erträgnisreich, finde ich.

  • Block06
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    • 18. Juni 2026 um 22:29
    • #135
    Zitat von Fonzie

    …Es geht um eine lebenswerte Zukunft für und das Überleben der Menschheit,…

    Ok, das verbindest Du selbstverständlich mit der Notwendigkeit CO2 einzusparen?
    Ich weiß natürlich, dass ich HIER auf völliges Unverständnis stoße, trotzdem:
    Wenn man Nachhaltigkeit darüber definiert, möglichst wenig CO2 auszustoßen, ist das aus meiner Sicht natürlich völlig gagga.
    Nachhaltigkeit im Sinne des Vereins wäre beispielsweise, dass man es über einen langen Zeitraum schafft, seinen Mitarbeitern einen auskömmlichen Arbeitsplatz zu ermöglichen, nachhaltig ist, den Verein so zu führen, dass es Perspektiven für den Nachwuchs gibt, nachhaltig ist, alles dafür zu tun, dass wir Dauerkartenkäufer auch nächstes Jahr eine Dauerkarte kaufen, nachhaltig ist, alles dafür zu tun, diesen Verein bestmöglich zu führen. Das ist deswegen nachhaltig, weil alle davon profitieren. Nachhaltigkeit im Sinne von Ideologie führt dazu, was wir gerade in diesem Land erleben (vermutlich ist hier für die meisten alles bestens). Ich wünsche mir eine Arminia, die keiner Ideologie folgt, die politisch neutral ist und die dauerhaft Erfolg hat. Das wäre nachhaltig für alle Beteiligten und letztlich sogar auch gut für die Umwelt.

    Einmal editiert, zuletzt von Block06 (18. Juni 2026 um 22:42)

  • Fonzie
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    • 18. Juni 2026 um 22:36
    • #136
    Zitat von Pille71

    Ja. Umweltfreundlichkeit ist allumfassend d.h. die Menschheit in ihrem Überleben unmittelbar betreffend. Egal wie demokratisch oder moralisch die Menschen sind. Klimaneutralität, Windenergie, E Mobilität usw sind mittlerweile politisch motiviert d h Lenkungsorgane. Lies Dir mal die Corboz Seite aufmerksam durch. Also die Website seines Unternehmens. Wohlgemerkt aus meiner Sicht. Die Idee an sich ist durchaus ansatzweise richtig. Das muss aber nicht Arminia in der Satzung stehen haben oder der Staat gesetzlich regeln, das regelt in einer Marktwirtschaft schon der Markt, was sich da durchsetzt. Dazu war heute in WDR2 ein ganz interessantes Interview mit einem deutschen Unternehmer und Multimillionär. Den Namen weiß ich nicht mehr. Der meinte, weniger Reglementierung, und allen würde es besser gehen. Spannend. Können wir hier naturgemäß nicht diskutieren, aber sich da einzuarbeiten, ist schon erträgnisreich, finde ich.

    Da wir uns thematisch weit entfernen nur kurz: ein großer Teil der ökologischen Transformation muss marktförmig erfolgen. Beispiel: der Investmentfonds von AENU finanziert u.a. eine europäische Firma in der Zementbranche, die ökologisch produziert. Zementbranche ist ökologisch die totale Pest. Hinter dem Fonds sitzt u.a. ein Hamburger Milliardär, der Erbe einer Werft war. AENU will 2,5 mal so viel Profit mit Öko-Projekten machen wie normal. Alles richtig vom Vorgehen. ABER: du kannst nicht die ganze Transformation marktförmig erreichen. Es gibt genug Transformationsbedarf, der nicht profitabel zu regeln ist. Da muss der Staat dann ran. Weder radikale Markt- noch Staatsfeindlichkeit führt insgesamt zum Ziel.

  • Pille71
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    • 18. Juni 2026 um 22:41
    • #137
    Zitat von Block06

    Ok, das verbindest Du selbstverständlich mit der Notwendigkeit CO2 einzusparen?
    Ich weiß natürlich, dass ich HIER auf völliges Unverständnis stoße, trotzdem:
    Wenn man Nachhaltigkeit darüber definiert, möglichst wenig CO2 auszustoßen, ist das aus meiner Sicht natürlich völlig gagga.
    Nachhaltigkeit im Sinne des Vereins wäre beispielsweise, dass man es über einen langen Zeitraum schafft, seinen Mitarbeitern einen auskömmlichen Arbeitsplatz zu ermöglichen, nachhaltig ist, den Verein so zu führen, dass es Perspektiven für den Nachwuchs gibt, nachhaltig ist, alles dafür zu tun, dass wir Dauerkartenkäufer auch nächstes eine Dauerkarte kaufen, nachhaltig ist, alles dafür zu tun, diesen Verein bestmöglich zu führen. Das ist deswegen nachhaltig, weil alle davon profitieren. Nachhaltigkeit im Sinne von Ideologie führt dazu, was wir gerade in diesem Land erleben (vermutlich ist hier für die meisten alles bestens). Ich wünsche mir eine Arminia, die keiner Ideologie folgt, die politisch neutral ist und die dauerhaft Erfolg hat. Das wäre nachhaltig für alle Beteiligten und letztlich sogar auch gut für die Umwelt.

    Da muss ich mal für die Mods in die Bresche springen bevor da wieder dicht gemacht wird. Versteh doch, dass -aus gutem Grund- die individuelle Wertung hier nicht geschehen soll, weil es Gegenreaktionen mit Eskalations Potenzial heraufbeschwört. Inhaltlich schreibst Du viel richtiges. Das mit CO2 hat Fonzie so aber nicht gesagt. Allgemein beschreibst Du einen Ideal Zustand in einem Verein Arminia, den Du so mit handelnden Personen in diesen Funktionen nie erreichen wirst. Die zeugen Jehovas sind glaub ich neutral, aber doch nicht heimische Unternehmer

  • Block06
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    • 18. Juni 2026 um 22:58
    • #138
    Zitat von Pille71

    Da muss ich mal für die Mods in die Bresche springen bevor da wieder dicht gemacht wird. Versteh doch, dass -aus gutem Grund- die individuelle Wertung hier nicht geschehen soll, weil es Gegenreaktionen mit Eskalations Potenzial heraufbeschwört. Inhaltlich schreibst Du viel richtiges. Das mit CO2 hat Fonzie so aber nicht gesagt. Allgemein beschreibst Du einen Ideal Zustand in einem Verein Arminia, den Du so mit handelnden Personen in diesen Funktionen nie erreichen wirst. Die zeugen Jehovas sind glaub ich neutral, aber doch nicht heimische Unternehmer

    Verstehe ich nicht. Fronzies Ideologie ist ok. Gegenrede nicht? Mir geht es auch tatsächlich nicht um Grundsätzliches. Die Frage war ja, was Nachhaltigkeit im Sinne des Vereins, in Verbindung mit Demokratie bedeutet.

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    • 18. Juni 2026 um 23:04
    • #139

    Das geht doch alles schon wieder zu weit weg vom Thema...

    Was mich betrifft: Ich sehe, daß Arminia sich bestimmte Werte auf die Fahne geschrieben hat, die sie dann auch in der Öffentlichkeit vertreten. Das ist für mich erst mal ok so, das machen wohl alle Vereine und Organisationen.

    Natürlich wird es auch bei Fans und Mitgliedern zu bestimmten Themen andere Sichtweisen geben, so ist das nun mal in einer pluralistischen Gesellschaft. Letzten Endes mache ich meine Einstellungen zu bestimmten Themen nicht von den Werten meines Vereins abhängig. Was halt im Moment immer mehr fehlt ,ist die Akzeptanz anderer Meinungen (sieht man leider hier auch immer wieder...)

    Um das aktuelle Beispiel CSD zu nehmen: Mir persönlich ist es völlig egal ,ob einer schwul ist oder nicht. Hat mich auch noch nie interessiert. Was mich stört,ist diese permanente Hinweiserei darauf, also "seht her, ich bin schwul, ich bin so anders" ! Irgendwann kann man's nicht mehr hören.

    Rulez hat im Lage-Thread geschrieben, daß wenn einem das ständig ins Gesicht gedrückt wird, es irgendwann nervt. Dann ist die ganze Sache kontraproduktiv. So ist es auch bei vielen anderen Themen, leider...

    Daß Arminia sich positioniert, finde ich trotzdem ok, sie sind ja irgendwie als Fußballverein von öffentlichem Interesse, da kann man sich nicht immer wegducken. So lange man es nicht zu jedem Pups macht, bin ich damit auch d'accord.

    Wir Hessen sind schon arme Schweine : Umzingelt von lauter Deutschen und kein freier Zugang zum Meer! (Matthias Beltz)

  • Pille71
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    • 18. Juni 2026 um 23:21
    • #140
    Zitat von Block06

    Verstehe ich nicht. Fronzies Ideologie ist ok. Gegenrede nicht? Mir geht es auch tatsächlich nicht um Grundsätzliches. Die Frage war ja, was Nachhaltigkeit im Sinne des Vereins, in Verbindung mit Demokratie bedeutet.

    Doch alles gut. Deine Ideen bzw. den Ansatz für Arminia finde ich sehr gut. Da ich mich aktuell immer mehr von Arminia entferne, weil mir vieles (Infopolitik, gesellschaftliches Engagement usw.) gar nicht mehr gefällt (mir persönlich!, darf jeder anders sehen), wäre das etwas, wenn (!) es so käme, das mich zurück bringen könnte. Ich finde Arminia mittlerweile in vielen Dingen die enger oder nicht so eng am Fußball Tagesgeschäft hängen, inkonsequent und unehrlich. Leider eine immer mehr um sich greifende Tugend.

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