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Mein-Solarlampion

Fußball EM der Frauen 2025

  • Hitchcock
  • 12. Juli 2024 um 18:27
  • Hitchcock
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    • 20. Juli 2025 um 02:22
    • #141
    Zitat von FSV-Armine

    Genau so sehe ich das auch. Kann mich für Frauenfußball nicht begeistern. Meine Freundin

    schaut das, und wenn ich da mal ein paar Minuten zugucke ist der Gedanke auch, daß das

    ein Niveau wie beim FSV in der Regionalliga ist.

    Ich kenne Einige, die schauen das nur wegen Sommerloch. Das lasse ich dann lieber und warte darauf, daß die 2. Liga losgeht.

    Deine Aussage „Regionalliganiveau“ blendet aus, dass Männer- und Frauenfußball verschiedene" körperliche Voraussetzungen haben: Schnelligkeit, Kraft, Technik, Taktik und Teamgeist im Frauenfußball folgen ihren eigenen Maßstäben

    Solche Vergleiche sind unsinnig, weil sie Äpfel mit Birnen vergleichen. Niemand käme auf die Idee, Leichtathletik-Weltrekorde von Frauen mit denen der Männer abzuwerten – auch im Fußball gelten dieselben sportlichen Maßstäbe innerhalb der eigenen Liga oder des eigenen Wettbewerbs. Und nicht über Geschlechtergrenzen hin.

    Und was wir eben bei Deutschland gegen Frankreich im EM Viertelfinale an Mentalität und Kampfgeist erleben durften, das stellt so manches in den Schatten, was wir im Männerfußball regelmäßig erleben.

    Wir haben hier jedenfalls gut mitgefiebert...

    ---
    "Du bist ein Genie!" - "Nenn mich bloß nicht so, ich bemühe mich lediglich, die mir angeborene Intelligenz durch ständiges Üben voll zu entfalten."
    (Justus Jonas)

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    • 20. Juli 2025 um 02:42
    • #142
    Zitat von Hitchcock

    Wir haben hier jedenfalls gut mitgefiebert...

    Das sei euch auch unbenommen. Ich vergleiche gar nicht mal Männer- und Frauenfußball,

    ich weiß selbst, daß da, wie in vielen anderen Sportarten, Vergleiche nicht sinnvoll sind.

    Trotzdem kann ich der Art des Fußballs, wie sie bei Frauen vorherrscht, einfach nix abgewinnen. Da fehlt mir die Dynamik, die Schnelligkeit, auch die Körperlichkeit.

    Vom Tempo her hat es mich halt an Regionalligaspiele erinnert...

    Wer's mag, meinetwegen, ich habe hier ja auch nicht gelästert. Aber Frauenfußball ist,

    wenn man es böse ausdrücken will, für mich Männerfußball in Zeitlupe. ;)

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    • 20. Juli 2025 um 07:41
    • #143

    Man weiß ja, was man bekommt.

    Qualitativ ist das eine andere Sportart. Und das ist nicht böse gemeint. Selbst meine (im Erwachsenenbereich) Fußball spielende Schwester hat mal gesagt, das kannst du dir mitunter nur ganz schwer angucken.

    Im Liga Betrieb ist das Gefälle nach 2, 3 Topteams immens. Die Qualität in der Breite fehlt immer noch.

    Thema Passquote hatte ich gestern angesprochen (und das war nicht nur ein Thema gestern aufgrund der Unterzahl, sondern generell Team übergreifend). Die Französinnen waren mehrfach im deutschen Strafraum kilometerfrei angespielt worden, haben aber trotz des Platzes nichts aus solchen Bällen gemacht, weshalb die deutschen Mädels durch ihren Kampfgeist die Unterzahl ausgleichen konnten.

    Trotzdem war das gestern gute Unterhaltung. Hätte nicht gedacht, dass sie das packen. Aggressivität, Anlaufen, Zweikämpfe, ... Kann auch Spaß machen.

    Die Schweizerinnen haben den spanischen Einzelkünstlern als Team lange Paroli geboten. Wenn die deutschen Mädels am Mittwoch halbwegs wieder fit sind und lange die 0 halten, wer weiß.

    Mathias Hain: "Wir standen zwei Mal im Pokal-Halbfinale und waren fünf Jahre in der ersten Liga. Da darf man doch jetzt nicht so schlecht dastehen"


  • Mein-Solarlampion
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    • 20. Juli 2025 um 09:31
    • #144

    So sehe ich das auch: Arminia oder Männerfußball im Allgemeinen ist in keinster Form vergleichbar mit Frauenfußball und deshalb vergleiche ich das auch nicht. Und zum Beispiel Frauen-Bundesliga interessiert mich annähernd gar nicht, sodass ich nur zu EM/WM/Olympia einschalte.

    Aber das, was da die 10 deutschen Spielerinnen gestern in Sachen Einsatz, Mannschaftsgeist, Leidenschaft und Mentalität gezeigt haben, war sensationell und hat viel Spaß gemacht. Sowas wie das Nicht-Fit-Werden von Oberdorf, die Ausfälle - allen voran den der Kapitänin (Gwinn) -, Nationalelfkarriereende von Popp, die (berechtigte) Kritik nach dem Schwedenspiel und die so frühe Dezimierung samt Elfmeter-Gegentor muss man erstmal wegstecken. Dem gebührt geschlechts- und sportartübergreifend der allergrößte Respekt!

  • Fonzie
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    • 20. Juli 2025 um 09:38
    • #145

    Eine andere Sportart ist Frauen-Fussball längst nicht mehr. Technisch, spielerisch und taktisch ist das weitgehend hohes Niveau. Das athletische Ausgangsniveau ist ein anderes. Das ist aber in allen Sportarten so. Warum das beim Fußball so hochgehängt wird, ist unverständlich.

    100 Meter-Lauf der Frauen bei Olympia, wer schaut das nicht gerne. Oder Weitsprung zuletzt mit Malaika Mihambo und früher mit Heike Drechsler. Der Weltrekord der Frauen steht bei 7,52m. Der deutsche Rekord in der männlichen A-Jugend bei 7,84m. Und das ist eigentlich nicht einmal eine deutsche Paradedisziplin bei den Männern. Das ist in allen Sportarten ähnlich. Entscheidend für die Attraktivität einer Sportart ist aber auch die Spannung des Wettbewerbs. Die junge Steffi Graf gegen Navratilova - das war ein epischer Wettkampf. Man muss niemanden zu einer solchen Sichtweise zwingen. Aber wer 100m Finale der Frauen bei Olympia genießen kann, warum schätzt der Frauen-Fussball gering?

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    • 20. Juli 2025 um 10:37
    • #146
    Zitat von Fonzie

    Eine andere Sportart ist Frauen-Fussball längst nicht mehr. Technisch, spielerisch und taktisch ist das weitgehend hohes Niveau. Das athletische Ausgangsniveau ist ein anderes. Das ist aber in allen Sportarten so. Warum das beim Fußball so hochgehängt wird, ist unverständlich.

    100 Meter-Lauf der Frauen bei Olympia, wer schaut das nicht gerne. Oder Weitsprung zuletzt mit Malaika Mihambo und früher mit Heike Drechsler. Der Weltrekord der Frauen steht bei 7,52m. Der deutsche Rekord in der männlichen A-Jugend bei 7,84m. Und das ist eigentlich nicht einmal eine deutsche Paradedisziplin bei den Männern. Das ist in allen Sportarten ähnlich. Entscheidend für die Attraktivität einer Sportart ist aber auch die Spannung des Wettbewerbs. Die junge Steffi Graf gegen Navratilova - das war ein epischer Wettkampf. Man muss niemanden zu einer solchen Sichtweise zwingen. Aber wer 100m Finale der Frauen bei Olympia genießen kann, warum schätzt der Frauen-Fussball gering?

    Ich glaube man muss die Argumentation anders führen.

    Die Frauen die Fussball spielen spielen weil sie Bock drauf haben, weil am üppigen Geld es wohl nicht liegt.

    Der zugrundeliegende Einsatz und die Trainingsintensität steht den Männern in nichts nach. Die Frauen betreiben den gleichen Aufwand.

    Anatomisch werden Frauen nie das Niveau von Männern erreichen, und von daher ist das Spiel naturgemäß deutlich langsamer.

    Wer gewöhnlicherweise Männerfussball schaut dem kommt das dann schon arg langsam vor. Daraus resultierend zieht Frauenfussball weniger Zuschauer an, und auch das Merchandising und Sponsoring läuft schlechter.

    Und nun kommen wir zum Punkt der wirklich schade ist. Frauen erhalten für den gleichen Aufwand ( siehe Beginn ) im Fussball weniger Anerkennung und Geld als Männer. Das mit dem Geld kann man nicht auflösen, denn ich denke dass man mit dem Spieltempo einfach nicht vergleichsweise viele Zuschauer ziehen kann. Die Anerkennung für Ihren Einsatz sollte man Ihnen aber sehr wohl und uneingeschränkt zukommen lassen.

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    • 20. Juli 2025 um 10:44
    • #147

    Das war doch wirklich spannend, ja dramatisch gestern, und auch spielerisch für meinen Geschmack ganz gut anzuschauen.

    Angenehm für mich auch, dass dort nicht so viel gejammert wird oder die Schiedsrichterin bei Allerwelts- Entscheidungen umringt wird.

    Einmal editiert, zuletzt von Marcus (20. Juli 2025 um 10:51)

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    • 20. Juli 2025 um 10:46
    • #148
    Zitat von Marie-Sophie86

    So sehe ich das auch: Arminia oder Männerfußball im Allgemeinen ist in keinster Form vergleichbar mit Frauenfußball und deshalb vergleiche ich das auch nicht. Und zum Beispiel Frauen-Bundesliga interessiert mich annähernd gar nicht, sodass ich nur zu EM/WM/Olympia einschalte.

    Aber das, was da die 10 deutschen Spielerinnen gestern in Sachen Einsatz, Mannschaftsgeist, Leidenschaft und Mentalität gezeigt haben, war sensationell und hat viel Spaß gemacht. Sowas wie das Nicht-Fit-Werden von Oberdorf, die Ausfälle - allen voran den der Kapitänin (Gwinn) -, Nationalelfkarriereende von Popp, die (berechtigte) Kritik nach dem Schwedenspiel und die so frühe Dezimierung samt Elfmeter-Gegentor muss man erstmal wegstecken. Dem gebührt geschlechts- und sportartübergreifend der allergrößte Respekt!

    ‼️‼️❣️

  • Hitchcock
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    • 20. Juli 2025 um 11:13
    • #149
    Zitat von PaleRider

    Die Frauen die Fussball spielen spielen weil sie Bock drauf haben, weil am üppigen Geld es wohl nicht liegt.

    Der zugrundeliegende Einsatz und die Trainingsintensität steht den Männern in nichts nach. Die Frauen betreiben den gleichen Aufwand.

    Anatomisch werden Frauen nie das Niveau von Männern erreichen, und von daher ist das Spiel naturgemäß deutlich langsamer.

    Wer gewöhnlicherweise Männerfussball schaut dem kommt das dann schon arg langsam vor. Daraus resultierend zieht Frauenfussball weniger Zuschauer an, und auch das Merchandising und Sponsoring läuft schlechter.

    Und nun kommen wir zum Punkt der wirklich schade ist. Frauen erhalten für den gleichen Aufwand ( siehe Beginn ) im Fussball weniger Anerkennung und Geld als Männer. Das mit dem Geld kann man nicht auflösen, denn ich denke dass man mit dem Spieltempo einfach nicht vergleichsweise viele Zuschauer ziehen kann. Die Anerkennung für Ihren Einsatz sollte man Ihnen aber sehr wohl und uneingeschränkt zukommen lassen.

    Kommerziell hat sich beim Frauenfußball aber auch so einiges getan. Wenn man schaut, bei welchen Clubs die Spielerinnen bei der EM so unter Vertrag sind, dann sieht man deutlich, dass die Ladies dort allesamt Profis sind. Und die werden entsprechend auch ihren Lebensunterhalt finanzieren können. Gehälter und Ablösesummen sind natürlich auf einem niedrigeren Niveau, da der Markt nicht soviel hergibt. Sponsoring, Zuschauerzahlen, Merch usw. ist aber auch bei den Damen stark gestiegen. Auch in den nationalen Ligen.

    Bei der 1. Frauen EM haben die Damen vom DfB noch jeweils ein Kaffeeservice für den Titelgewinn bekommen (echt jetzt) 😅 - da hat sich also einiges getan.

    Wieviel Luft da noch nach oben ist, vermag ich nicht zu prognostizieren. Das Interesse steigt nach wie vor. Bei den Männern wird es jedenfalls immer teurer und zunehmend elitärer, Spiele und Turniere live zu verfolgen. Insbesondere für Familien ist es im Gegensatz dazu leichter und vor allem eher erschwinglich, Tickets für ein Damenfußballspiel zu erwerben.

    ---
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    • 20. Juli 2025 um 12:50
    • #150
    Zitat von Hitchcock

    Kommerziell hat sich beim Frauenfußball aber auch so einiges getan. Wenn man schaut, bei welchen Clubs die Spielerinnen bei der EM so unter Vertrag sind, dann sieht man deutlich, dass die Ladies dort allesamt Profis sind. Und die werden entsprechend auch ihren Lebensunterhalt finanzieren können. Gehälter und Ablösesummen sind natürlich auf einem niedrigeren Niveau, da der Markt nicht soviel hergibt. Sponsoring, Zuschauerzahlen, Merch usw. ist aber auch bei den Damen stark gestiegen. Auch in den nationalen Ligen.

    Bei der 1. Frauen EM haben die Damen vom DfB noch jeweils ein Kaffeeservice für den Titelgewinn bekommen (echt jetzt) 😅 - da hat sich also einiges getan.

    Wieviel Luft da noch nach oben ist, vermag ich nicht zu prognostizieren. Das Interesse steigt nach wie vor. Bei den Männern wird es jedenfalls immer teurer und zunehmend elitärer, Spiele und Turniere live zu verfolgen. Insbesondere für Familien ist es im Gegensatz dazu leichter und vor allem eher erschwinglich, Tickets für ein Damenfußballspiel zu erwerben.

    Da ist viel Wahres dran. Auch im Frauen Fußball wird die Entwicklung noch ein bisschen weiter gehen. Es wird Höhen und Tiefen geben. Kritik ist auch angebracht, durchaus (schlechtes Spiel Niveau bei der EM, Nachwuchs/ Förderung in Deutschland, da werden wir abgehängt, Frauen-Schiris, die oftmals überhaupt nicht überzeugen, siehe D-FRA). Aber es ging ja drum, kannste ja besser Oberliga gucken. Ich finde das nicht fair. Frauen Handball und Frauen Hockey hat ja auch eine hohe Akteptanz. Wenn es rein um technische Brillianz geht, klar da können die mit Männern nicht mithalten. Dann muss man fairerweise sagen, darf man nur noch Champions League ab Halbfinale und WM Finale gucken. Ist ja auch ein Event. Das lebt vom Plot, vom Ablauf der Geschehnisse, nicht nur rein von Fallrückziehern oder 20m Toren.

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    • 20. Juli 2025 um 13:04
    • #151
    Zitat von PaleRider

    Und nun kommen wir zum Punkt der wirklich schade ist. Frauen erhalten für den gleichen Aufwand ( siehe Beginn ) im Fussball weniger Anerkennung und Geld als Männer. Das mit dem Geld kann man nicht auflösen, denn ich denke dass man mit dem Spieltempo einfach nicht vergleichsweise viele Zuschauer ziehen kann. Die Anerkennung für Ihren Einsatz sollte man Ihnen aber sehr wohl und uneingeschränkt zukommen lassen.

    Warum ist das schade? Am Ende ist es halt ein Geschäft, wo es um Erlöse geht und da wird im Frauenfußball halt deutlich weniger eingenommen. Natürlich hat das bei den Männern seit dem die Saudis mitmischen völlig absurde und widerwärtige Züge angekommen, aber im Kern ist es eben so.

    In Nordamerika ist es aber glaube ich andersrum, oder? Da interessiert sich die Mehrheit nicht für Männer Fußball, weil da andere Sportarten vorne sind. Dafür sind da die Frauen vorne.

    Mathias Hain: "Wir standen zwei Mal im Pokal-Halbfinale und waren fünf Jahre in der ersten Liga. Da darf man doch jetzt nicht so schlecht dastehen"

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    • 20. Juli 2025 um 13:23
    • #152
    Zitat von Pille71

    Da ist viel Wahres dran. Auch im Frauen Fußball wird die Entwicklung noch ein bisschen weiter gehen. Es wird Höhen und Tiefen geben. Kritik ist auch angebracht, durchaus (schlechtes Spiel Niveau bei der EM, Nachwuchs/ Förderung in Deutschland, da werden wir abgehängt, Frauen-Schiris, die oftmals überhaupt nicht überzeugen, siehe D-FRA). Aber es ging ja drum, kannste ja besser Oberliga gucken. Ich finde das nicht fair. Frauen Handball und Frauen Hockey hat ja auch eine hohe Akteptanz. Wenn es rein um technische Brillianz geht, klar da können die mit Männern nicht mithalten. Dann muss man fairerweise sagen, darf man nur noch Champions League ab Halbfinale und WM Finale gucken. Ist ja auch ein Event. Das lebt vom Plot, vom Ablauf der Geschehnisse, nicht nur rein von Fallrückziehern oder 20m Toren.

    Ja die Schiedsrichterin gestern war echt schwach. Die hat wirklich jeden Vorteil der zu einem Konter hätte führen können gnadenlos abgepfiffen.

    Zitat von LeckerKnoppers

    Warum ist das schade? Am Ende ist es halt ein Geschäft, wo es um Erlöse geht und da wird im Frauenfußball halt deutlich weniger eingenommen. Natürlich hat das bei den Männern seit dem die Saudis mitmischen völlig absurde und widerwärtige Züge angekommen, aber im Kern ist es eben so.

    In Nordamerika ist es aber glaube ich andersrum, oder? Da interessiert sich die Mehrheit nicht für Männer Fußball, weil da andere Sportarten vorne sind. Dafür sind da die Frauen vorne.

    Natürlich ist das Schade wenn jemand keine ähnliche Anerkennung erhält obwohl er im Rahmen seiner Möglichkeiten eine gleichwertige Leistung erbringt. ( ich sage bewusst gleichwertig und nicht gleich. ) Das muss man einfach anerkennen können.

    Wie es um die wirtschaftlichen Zusammenhänge bestellt ist, dass ist mir durchaus bewusst. Der Markt hat nunmal seine Gesetze welche wie Automatismen greifen.

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    • 20. Juli 2025 um 15:58
    • #153

    Im Gegensatz zu ihrem National-Trainer Laurent Bonadei zeigt sich Selma Bacha als

    schlechte Verliererin

    https://m.sportbild.bild.de/fussball/fraue…w.google.com%2F

    .


    -----------------------


    ZDF meldet 10,695 Mio. Zuschauer und einen Marktanteil von 52,2 % bei der TV-Übertragung von Deutschland gegen Frankreich.

    gleicher Link wie oben

    ;)

  • Gönner
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    • 20. Juli 2025 um 18:28
    • #154
    Zitat von Fonzie

    Eine andere Sportart ist Frauen-Fussball längst nicht mehr. Technisch, spielerisch und taktisch ist das weitgehend hohes Niveau. Das athletische Ausgangsniveau ist ein anderes. Das ist aber in allen Sportarten so. Warum das beim Fußball so hochgehängt wird, ist unverständlich.

    100 Meter-Lauf der Frauen bei Olympia, wer schaut das nicht gerne. Oder Weitsprung zuletzt mit Malaika Mihambo und früher mit Heike Drechsler. Der Weltrekord der Frauen steht bei 7,52m. Der deutsche Rekord in der männlichen A-Jugend bei 7,84m. Und das ist eigentlich nicht einmal eine deutsche Paradedisziplin bei den Männern. Das ist in allen Sportarten ähnlich. Entscheidend für die Attraktivität einer Sportart ist aber auch die Spannung des Wettbewerbs. Die junge Steffi Graf gegen Navratilova - das war ein epischer Wettkampf. Man muss niemanden zu einer solchen Sichtweise zwingen. Aber wer 100m Finale der Frauen bei Olympia genießen kann, warum schätzt der Frauen-Fussball gering?

    Für mich der beste Beitrag in der Diskussion. Man muss klar zwischen Technik und Athletik unterscheiden und kann entsprechenden gar nicht pauschal von Qualitätsunterschieden sprechen.

    Klar ist der Männerfußball in der Regel das Flaggschiff, aber deshalb kann man den Frauen genauso gut zuschauen. Halt auch mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

    Unterm Strich kann, darf und soll dann jeder gucken, was er will. Wem die Athletik wichtiger ist, der guckt bei den Frauen dann halt nicht zu. Das ist aus meiner Sicht nicht nur legitim, sondern auch eine Begründung ohne Herabwürdigung. Das ist dann einfach der persönliche Geschmack. Es muss sich schließlich auch niemand rechtfertigen, warum man nun gerade diese oder jene Sportart lieber schaut.

    Das sollte man für den sozialen Frieden auch ausdrücklich unterstreichen. Hat ja keiner gesagt, dass die aufhören sollen und pauschal nichts können. Das wäre dann eine andere Nummer. Aber so? Who cares? Leben und Leben lassen. Ist doch in bester Ordnung.

    Arminia Bielefeld - Stadion Alm
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    • 20. Juli 2025 um 19:06
    • #155
    Zitat von Gönner

    Wem die Athletik wichtiger ist, der guckt bei den Frauen dann halt nicht zu. Das ist aus meiner Sicht nicht nur legitim, sondern auch eine Begründung ohne Herabwürdigung. Das ist dann einfach der persönliche Geschmack.

    Nichts Anderes habe ich damit ausdrücken wollen. Danke !

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    • 20. Juli 2025 um 19:16
    • #156
    Zitat von soWHAT?!

    Im Gegensatz zu ihrem National-Trainer Laurent Bonadei zeigt sich Selma Bacha als

    schlechte Verliererin

    https://m.sportbild.bild.de/fussball/fraue…w.google.com%2F

    Hätte sie ein besseres Spiel abgeliefert, hätten sie auch gewonnen. Klar spielt Deutschland reaktiv mit 10 Mann. Wohlfeil die Kritik! Vielleicht sollte sie mal in sich gehen, warum die meisten Französinnen in 107 min keinen Zugriff und keinen Plan entwickeln konnten.


    -----------------------


    ZDF meldet 10,695 Mio. Zuschauer und einen Marktanteil von 52,2 % bei der TV-Übertragung von Deutschland gegen Frankreich.

    gleicher Link wie oben

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  • Hitchcock
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    • 20. Juli 2025 um 19:43
    • #157

    Gönner: Frauen können auch athletisch sein. ☝️Auch beim Fußball.

    ---
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    • 20. Juli 2025 um 19:55
    • #158

    Das habe ich auch nicht in Frage gestellt.

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    • 20. Juli 2025 um 20:15
    • #159

    Ob die Argumente berechtigt sind oder nicht ist ja gar nicht der Punkt meiner Meinung nach. Der Punkt ist, warum überhaupt darüber diskutiert werden muss und immer die selben Argumente kommen. In keiner anderen Sportart kommt man auf die Idee das 1 zu 1 zu vergleichen. Nur im Fußball wird die Diskussion regelmäßig zu allen Events geführt. Das ist das, was mich stört und nervt. Warum muss man(n) immer wieder erwähnen wie schlecht doch der Frauenfußball im Vergleich zum Männlichen pendant ist? Das ist fast so wie dieser schlechte Witz über Veganer, die sich am Pissuar neben dich stellen und dir erzählen, sie sind Veganer und Fleisch ist scheiße... Sobald Frauenfußball mediales Thema ist, kommen diese Kommentare immer und immer wieder. Man bekommt fast das Gefühl, als wolle man uns Männern irgendwas wegnehmen.

    Im Tennis würde nen 17 jähriges Talent jede Frau 6:0 6:0 vom Platz fegen, völlig logisch, aber wenn die Schweiz gegen eine A Mannschaft in einem Test 7:0 verliert, ist das natürlich total peinlich... Peinlich ist wenn dann nur, wenn man nicht versteht, warum das ganz normal ist...

  • Hitchcock
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    • 20. Juli 2025 um 20:20
    • #160

    Meine Tochter hat mich soeben darüber aufgeklärt, dass die ganzen letzten paar Seiten hier eine typische Diskussion unter alten weißen Männern sei. Einige davon typisch toxisch maskulin. Andere vermeintliche Frauenversteher. Wir sollten doch bitte alle mal endlich im 21. Jahrhundert ankommen… 😅

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